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03/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [041] 🗡️ Verschollen und gerettet

Kassandra ist weiterhin auf den Inseln rund um Keos unterwegs. Nachdem sie sich in den vergangenen Episoden intensiv mit Söldnern, Piraten und der Suche nach Drachmen beschäftigt hat, steht diesmal vor allem die Erkundung der Inselwelt im Mittelpunkt.

Die Reise ist dabei keineswegs ungefährlich.

Kassandra sammelt weiterhin Ressourcen und Ausrüstung, die sie entweder selbst verwenden oder später verkaufen kann. Besonders interessant wird es, als sie eine kleinere Insel in der Nähe der Pirateninsel entdeckt. Anstatt einfach weiterzureisen, entscheidet sie sich dazu, das Gebiet genauer zu untersuchen.

Und genau dort wartet bereits die nächste Gelegenheit auf Beute.

Doch dieses Mal muss Kassandra nicht nur an Land kämpfen.

Sie muss ins Wasser.

Und unter der Oberfläche lauert eine Gefahr, die in Assassin's Creed Odyssey immer wieder für unangenehme Überraschungen sorgt:

Haie.


Auf der Suche nach Schätzen

Die griechische Inselwelt bietet Kassandra zahlreiche Möglichkeiten, ihre Vorräte aufzustocken.

Überall finden sich Ressourcen, Schatztruhen und Gegner.

Wer aufmerksam unterwegs ist, kann deshalb auch abseits der Hauptmissionen wertvolle Gegenstände entdecken.

Kassandra nutzt diese Möglichkeit konsequent.

Auf der nahegelegenen Insel gibt es einiges zu holen. Piraten haben sich dort niedergelassen und machen das Gebiet für Reisende alles andere als sicher.

Doch für eine Söldnerin wie Kassandra bedeutet eine Gruppe von Piraten vor allem:

Beute.


Piraten als Hindernis

Die Piraten auf der Insel werden schnell zum Ziel.

Kassandra muss sich gegen sie behaupten, wenn sie die dort vorhandenen Ressourcen erreichen möchte.

Dabei zeigt sich erneut, dass die offene Welt von Assassin's Creed Odyssey nicht nur aus großen Hauptmissionen besteht.

Auch kleine Orte können interessante Aktivitäten bieten.

Ein verlassenes Gebäude.

Eine kleine Insel.

Ein Lager voller Piraten.

Eine Schatztruhe.

Oder ein Gegenstand, der unter der Wasseroberfläche verborgen liegt.

Die Welt lädt geradezu dazu ein, vom eigentlichen Weg abzuweichen.


Kassandra geht auf Schatzsuche

Nachdem die Piraten ausgeschaltet wurden, beginnt die eigentliche Suche.

Einige der benötigten Questgegenstände befinden sich unter Wasser.

Damit muss Kassandra buchstäblich abtauchen.

Das klingt zunächst nach einer einfachen Aufgabe.

Doch unter Wasser gibt es keine Möglichkeit, Gegner aus sicherer Entfernung mit dem Bogen auszuschalten.

Kassandra befindet sich plötzlich in einer vollkommen anderen Umgebung.

Sie kann nicht wie an Land kämpfen.

Sie muss ihre Umgebung beobachten.

Und sie muss gleichzeitig auf die gefährliche Tierwelt achten.


Miltos unter Wasser

Die Questgegenstände, nach denen Kassandra sucht, tragen den Namen Miltos.

Dafür muss sie die Unterwasserwelt erkunden und die entsprechenden Gegenstände bergen.

Das macht die Aufgabe zu einer kleinen Schatzsuche.

Der Spieler muss dabei nicht nur auf den eigentlichen Questgegenstand achten.

Auch die Umgebung kann interessant sein.

Unter Wasser können weitere Ressourcen oder Schätze verborgen sein.

Damit lohnt es sich, nicht einfach so schnell wie möglich wieder an die Oberfläche zu schwimmen.


Die Haie kommen

Doch dann wird aus der Schatzsuche eine Gefahrensituation.

Haie tauchen auf.

Und Kassandra befindet sich plötzlich selbst auf der Speisekarte.

Die Unterwasserwelt von Assassin's Creed Odyssey ist dadurch nicht nur Kulisse.

Sie kann tatsächlich gefährlich werden.

Während Kassandra an Land meist selbst bestimmt, wann sie einen Kampf beginnt, kann unter Wasser jederzeit ein Hai auftauchen.

Und gegen einen Hai hilft kein gewöhnlicher Schwertkampf.


Haie als natürliche Gefahr

Die Haie erfüllen im Spiel eine einfache, aber effektive Funktion.

Sie verhindern, dass das Tauchen völlig risikolos wird.

Ohne solche Gefahren könnte Kassandra einfach jede Schatztruhe unter Wasser einsammeln und anschließend gemütlich zur Oberfläche schwimmen.

Durch die Haie entsteht dagegen Spannung.

Der Spieler muss überlegen:

Wie schnell kann ich den Gegenstand bergen?

Wo befindet sich der nächste Hai?

Wie weit ist die Oberfläche entfernt?

Und kann ich den Tauchgang noch sicher beenden?


Die Unterwasserwelt von Assassin's Creed Odyssey

Die Unterwassergebiete sind ein interessanter Bestandteil des Spiels.

Assassin's Creed Odyssey spielt in einer Welt, die stark von der Ägäis geprägt ist.

Inseln, Küsten und das Meer gehören deshalb ganz selbstverständlich zur Spielwelt.

Die Unterwasserwelt erweitert diese Umgebung.

Nicht alles Interessante befindet sich auf dem Land.

Manchmal muss Kassandra unter die Wasseroberfläche gehen, um an ihre Beute zu gelangen.


Ein anderer Spielrhythmus

Das Tauchen verändert den Spielrhythmus.

An Land geht es häufig um Kämpfe, Stealth und Erkundung.

Auf See geht es um Navigation und Seeschlachten.

Unter Wasser geht es dagegen um Orientierung und Geschwindigkeit.

Der Spieler muss seine Aufmerksamkeit völlig anders einsetzen.

Gerade diese Abwechslung verhindert, dass sich die offene Welt ausschließlich wie eine Aneinanderreihung von Kämpfen anfühlt.


Ressourcen bleiben wichtig

Auch in dieser Episode spielen Ressourcen eine wichtige Rolle.

Kassandra sammelt Gegenstände, die später verwendet oder verkauft werden können.

Das Inventar wächst dadurch stetig.

Doch nicht jedes Ausrüstungsteil ist für Kassandra sinnvoll.

Manche Waffen sind schwächer als ihre aktuelle Ausrüstung.

Manche Rüstungsteile passen nicht zum bevorzugten Spielstil.

Solche Gegenstände können verkauft werden.


Beute als Einnahmequelle

Der Verkauf von Ausrüstung bleibt für Kassandra besonders wichtig.

Schließlich muss sie weiterhin Drachmen sammeln.

Xenia verlangt für ihre Informationen über Kassandras Mutter eine beträchtliche Summe.

15.000 Drachmen sind kein Betrag, den Kassandra einfach aus ihrer Tasche ziehen kann.

Deshalb wird praktisch jede Beute interessant.

Ein Gegenstand, der nicht benötigt wird, kann zu Geld werden.

Und Geld bringt Kassandra ihrem nächsten Ziel näher.


Die Inselwelt als Schatzkammer

Die Reise durch die Inselwelt zeigt dabei, wie viele Möglichkeiten Assassin's Creed Odyssey dem Spieler bietet.

Kassandra kann:

  • feindliche Lager angreifen,
  • Piraten bekämpfen,
  • Schatztruhen öffnen,
  • Ressourcen sammeln,
  • Schiffswracks untersuchen,
  • unter Wasser tauchen,
  • Questgegenstände bergen,
  • Ausrüstung verkaufen.

Dadurch wird fast jede Reise zu einer potenziellen Einnahmequelle.


Ein geretteter Pirat von Keos

Neben der Schatzsuche gibt es allerdings noch eine weitere wichtige Handlung.

Kassandra hat einen Piraten von Keos gerettet.

Anstatt ihn seinem Schicksal zu überlassen, bringt sie ihn zurück auf die entsprechende Insel.

Damit erhält die Episode auch einen kleinen erzählerischen Moment.

Kassandra ist schließlich nicht ausschließlich damit beschäftigt, Gegner zu töten und Beute einzusammeln.

Sie kann auch Menschen helfen.


Verschollen und gerettet

Der Titel „Verschollen und gerettet“ passt deshalb gleich auf mehrere Ebenen.

Kassandra ist weiterhin auf den Inseln unterwegs und erkundet Gebiete abseits des Hauptweges.

Gleichzeitig geht es um einen Piraten, der gerettet und zurückgebracht wird.

Das Motiv des Verschollenseins passt außerdem hervorragend zur Inselwelt.

Das Meer der Antike war riesig.

Wer auf einer Reise vom Kurs abkam oder Schiffbruch erlitt, konnte schnell auf einer fremden Insel stranden.


Historischer Hintergrund: Tauchen in der Antike

Das Tauchen ist übrigens keineswegs eine moderne Erfindung.

Menschen tauchten bereits in der Antike nach verschiedenen Dingen.

Besonders wichtig war das Sammeln von Schwämmen.

Auch andere wertvolle Materialien konnten unter Wasser gefunden werden.

Freitaucher mussten dabei ohne moderne Atemgeräte auskommen.

Sie waren vollständig von ihrer eigenen Fähigkeit abhängig, den Atem möglichst lange anzuhalten.

Das machte das Tauchen körperlich anspruchsvoll und gefährlich.


Schwammtaucher im Mittelmeer

Das Mittelmeer bot zahlreiche Möglichkeiten für die Gewinnung von Meeresschwämmen.

Besonders in verschiedenen Regionen der griechischen Inselwelt entwickelte sich die Schwammfischerei zu einer wichtigen Tätigkeit.

Die antiken Menschen kannten natürlich keine modernen Taucheranzüge oder Sauerstoffflaschen.

Ein Taucher musste deshalb schnell arbeiten.

Abtauchen.

Sammeln.

Und wieder an die Oberfläche.

Das Grundprinzip erinnert damit überraschend stark an Kassandras Unterwasseraktivitäten.


Das Meer als Lebensgrundlage

Für die Menschen der griechischen Welt war das Meer nicht nur ein Hindernis.

Es war Lebensgrundlage.

Es lieferte Nahrung.

Es ermöglichte Handel.

Es verband Inseln und Städte.

Und es bot Zugang zu anderen Regionen des Mittelmeerraums.

Fischerei, Handel und Seefahrt waren deshalb eng miteinander verbunden.

Gleichzeitig konnte das Meer jederzeit gefährlich werden.

Stürme, Riffe, Krankheiten, Piraten und Schiffbruch waren reale Risiken.


Piraterie im antiken Mittelmeer

Auch die Piraten in Assassin's Creed Odyssey besitzen einen historischen Hintergrund.

Piraterie war im antiken Mittelmeer weit verbreitet.

Besonders Gebiete mit vielen Inseln und Küsten konnten Piraten ideale Verstecke bieten.

Sie konnten Handelsschiffe überfallen, Waren rauben und Menschen gefangen nehmen.

Für die betroffenen Händler und Seeleute war das eine erhebliche Bedrohung.


Das Meer als Handelsroute

Die griechische Welt war stark von Seewegen abhängig.

Viele Güter wurden per Schiff transportiert.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Getreide,
  • Wein,
  • Olivenöl,
  • Keramik,
  • Holz,
  • Metalle.

Ein Schiff konnte deshalb einen erheblichen Wert darstellen.

Wer es überfiel, konnte eine große Beute machen.

Damit wird verständlich, warum Piraterie wirtschaftlich attraktiv war.


Die Gefahren des Tauchens

Auch wenn Kassandra im Spiel relativ frei tauchen kann, war das reale Tauchen deutlich gefährlicher.

Die Menschen verfügten nicht über moderne Atemgeräte.

Ein zu langer Aufenthalt unter Wasser konnte tödlich enden.

Hinzu kamen Strömungen, schlechte Sicht und die Gefahr, sich zu verletzen.

Die Haie in Assassin's Creed Odyssey sind deshalb zwar eine spielerische Übertreibung als permanente Bedrohung, aber die grundsätzliche Gefahr des Meeres war real.


Schätze unter Wasser

Das Motiv des versunkenen Schatzes ist ebenfalls nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Schiffe gingen im Mittelmeer regelmäßig unter.

Waren, Amphoren und andere Gegenstände konnten dadurch auf den Meeresgrund gelangen.

Heute sind zahlreiche antike Schiffswracks bekannt.

Sie liefern Archäologen wichtige Informationen über Handel, Seefahrt und das alltägliche Leben vergangener Kulturen.


Die Archäologie des Meeres

Unterwasserarchäologie ist deshalb ein besonders spannendes Forschungsgebiet.

Ein Schiffswrack kann zeigen, welche Waren transportiert wurden.

Die Form der Amphoren kann Hinweise auf Herkunft und Handelswege liefern.

Werkzeuge und persönliche Gegenstände können etwas über die Besatzung erzählen.

Ein einzelnes Wrack kann dadurch eine Art Zeitkapsel darstellen.

Was für einen Schatzsucher wie Beute aussieht, ist für Archäologen ein historisches Zeugnis.


Kassandra als Schatzsucherin

Natürlich verfolgt Kassandra andere Interessen.

Sie möchte die Miltos-Gegenstände bergen.

Sie möchte Ressourcen sammeln.

Und sie möchte ihre finanzielle Situation verbessern.

Trotzdem vermittelt das Spiel dadurch einen kleinen Eindruck davon, wie eng das Meer und materielle Ressourcen miteinander verbunden waren.

Unter Wasser können Dinge verborgen liegen, die an Land längst nicht mehr erreichbar sind.


Das Risiko lohnt sich

Die Unterwasserabschnitte funktionieren deshalb besonders gut, weil sie Risiko und Belohnung miteinander verbinden.

Der Spieler weiß:

Unter Wasser gibt es Beute.

Aber unter Wasser gibt es auch Haie.

Wer schnell genug ist, kann die Belohnung erhalten.

Wer zu lange bleibt, riskiert Schaden.

Dieses Prinzip ist einfach, funktioniert aber effektiv.


Eine kleine Pause vom großen Konflikt

Während die Hauptgeschichte von Assassin's Creed Odyssey zunehmend größere politische und persönliche Konflikte aufbaut, bieten solche Episoden eine angenehme Abwechslung.

Kassandra muss nicht immer gegen einen Kultisten kämpfen.

Sie muss nicht immer eine politische Entscheidung treffen.

Manchmal reicht es, eine kleine Insel zu erkunden.

Einen Piraten zu besiegen.

Ein paar Ressourcen einzusammeln.

Und anschließend wieder auf die Adrestia zurückzukehren.


Die Welt als Abenteuer

Genau dadurch fühlt sich Griechenland in Assassin's Creed Odyssey wie eine echte Spielwelt an.

Es gibt immer etwas zu entdecken.

Eine Insel kann einen Schatz verstecken.

Ein Gespräch kann eine neue Information liefern.

Ein Schiff kann am Horizont auftauchen.

Ein Söldner kann Kassandra verfolgen.

Oder ein Hai kann plötzlich entscheiden, dass die Söldnerin eine interessante Mahlzeit wäre.

Diese kleinen Ereignisse sorgen dafür, dass die Reise selbst zum Abenteuer wird.


Der wirtschaftliche Fortschritt geht weiter

Auch wenn diese Episode stärker nach Erkundung aussieht, bleibt das große Ziel bestehen.

Kassandra braucht weiterhin Geld.

Xenia wartet auf ihre Bezahlung.

Und die Suche nach Kassandras Mutter ist noch lange nicht abgeschlossen.

Jede Ressource, jedes verkaufte Ausrüstungsteil und jede erfolgreich abgeschlossene Aktivität hilft Kassandra dabei, ihre nächsten Schritte vorzubereiten.


Fazit

„Verschollen und gerettet“ ist eine Episode, in der die Erkundung der Inselwelt von Assassin's Creed Odyssey besonders im Vordergrund steht.

Kassandra ist weiterhin auf der Pirateninsel unterwegs und nutzt die Gelegenheit, Ressourcen und Ausrüstung zu sammeln. Nicht benötigte Gegenstände können später verkauft werden und helfen dabei, die benötigten Drachmen für Xenia zusammenzubekommen.

Besonders spannend wird die Episode bei der Erkundung einer nahegelegenen Insel.

Kassandra muss dort Piraten ausschalten und anschließend unter Wasser nach den Questgegenständen Miltos suchen.

Dabei zeigt sich erneut, dass die griechische Inselwelt nicht nur an Land Gefahren bereithält.

Unter Wasser warten Haie.

Die Tiere sorgen dafür, dass das Tauchen nicht vollkommen ungefährlich ist. Kassandra muss schnell arbeiten, ihre Umgebung im Blick behalten und die benötigten Gegenstände bergen, bevor sie selbst zum Snack für die Meeresräuber wird.

Neben der Schatzsuche gibt es außerdem einen menschlicheren Moment: Kassandra hat einen Piraten von Keos gerettet und bringt ihn zurück auf die entsprechende Insel.

Auch historisch passt die Episode hervorragend zur Welt des antiken Griechenlands.

Die Menschen des Mittelmeerraums waren stark vom Meer abhängig. Handel, Fischerei und Seefahrt waren zentrale Bestandteile des Lebens. Gleichzeitig waren Piraterie, Schiffbruch und die Gefahren des Meeres reale Probleme.

Auch das Tauchen besitzt eine lange Geschichte. Bereits in der Antike wurden Menschen eingesetzt, um unter Wasser beispielsweise Schwämme und andere wertvolle Materialien zu sammeln.

Die Unterwasser-Schätze von Assassin's Creed Odyssey sind deshalb zwar spielerisch überhöht, passen aber hervorragend zum maritimen Charakter der griechischen Welt.

Für Kassandra bedeutet die Reise vor allem eines:

Die Suche nach ihrer Mutter geht weiter – und jeder Schatz, jede Ressource und jede gefundene Drachme bringt sie ihrem nächsten Ziel ein Stück näher.

Doch bevor sie die Wahrheit über ihre Familie erfahren kann, muss sie noch einige Gefahren überstehen.

Und offenbar gehören dazu nicht nur Kultisten und Söldner.

Manchmal wartet unter der Wasseroberfläche bereits ein hungriger Hai.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

02/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [040] 🗡️ Rot in Trümmern

Assassin's Creed Odyssey [040] 🗡️ Rot in Trümmern

Kassandra ist weiterhin auf der Suche nach einer ganz bestimmten Sache: Geld. Nachdem die Piratin Xenia eine stolze Summe von 15.000 Drachmen für Informationen über Kassandras Mutter verlangt, ist klar, dass die Söldnerin ihre finanziellen Möglichkeiten ausschöpfen muss. In dieser Episode von Assassin's Creed Odyssey [040] geht die Jagd nach den Drachmen deshalb weiter.

Die Pirateninsel bietet dafür einen besonders interessanten Schauplatz.

Kassandra befindet sich weiterhin mitten in einem Gebiet, das von bewaffneten Gegnern kontrolliert wird. Soldaten und Anführer werden aus sicherer Entfernung mit Pfeilen angegriffen, während gleichzeitig die Möglichkeit besteht, wertvolle Ausrüstung zu sammeln.

Was für die Bewohner der Insel ein ernsthaftes Problem darstellt, ist für Kassandra vor allem eines:

Eine Gelegenheit.

Denn jeder besiegte Gegner kann Beute hinterlassen. Und Ausrüstung, die Kassandra nicht selbst benötigt, kann verkauft werden. Zusammen mit den Einnahmen aus ihren Seeschlachten entsteht dadurch ein regelrechter Geldkreislauf.

15.000 Drachmen sind schließlich keine Kleinigkeit.


15.000 Drachmen für Xenia

Die Motivation hinter Kassandras Unternehmungen bleibt ihre Suche nach ihrer Mutter.

Xenia hat Informationen, die Kassandra unbedingt benötigt. Doch die Piratin ist nicht bereit, diese Informationen einfach weiterzugeben.

Der Preis:

15.000 Drachmen.

Damit hat Kassandra ein klares finanzielles Ziel.

Die offene Welt von Assassin's Creed Odyssey bietet ihr dafür zahlreiche Möglichkeiten.

Sie kann Gegner besiegen.

Sie kann Ausrüstung plündern.

Sie kann nicht benötigte Gegenstände verkaufen.

Sie kann Schiffe angreifen.

Sie kann Ressourcen sammeln.

Und sie kann verschiedene Aktivitäten miteinander kombinieren.

Genau das macht die aktuelle Phase des Spiels interessant.


Die Pirateninsel als Einnahmequelle

Auf der Pirateninsel findet Kassandra zahlreiche Gegner.

Soldaten bewachen bestimmte Bereiche und Anführer sorgen dafür, dass die Insel nicht einfach kampflos eingenommen werden kann.

Kassandra entscheidet sich dabei häufig für eine Vorgehensweise, die zu ihrer Rolle als Assassine passt:

Distanz.

Der Bogen wird zu einem wichtigen Werkzeug.

Statt mitten in eine Gruppe von Gegnern zu laufen, kann Kassandra zunächst einzelne Ziele ausschalten.

Ein Pfeil.

Ein weiterer Pfeil.

Und schon wird die Zahl der Gegner kleiner.


Der Bogen als taktischer Vorteil

Der Fernkampf bietet in solchen Situationen einen erheblichen Vorteil.

Kassandra kann ihre Gegner beobachten und gezielt diejenigen ausschalten, die für sie besonders gefährlich sind.

Anführer können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Wer eine feindliche Stellung kontrolliert, sollte möglichst früh ausgeschaltet werden.

Dadurch wird das Gebiet anschließend leichter zu kontrollieren.

Natürlich kann ein Schuss daneben gehen oder ein Gegner den Angriff bemerken.

Dann wird aus einem lautlosen Angriff schnell ein offener Kampf.

Doch genau diese Mischung aus Stealth und direkter Konfrontation gehört zu den Stärken von Assassin's Creed Odyssey.


Beute ist Geld

Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Spielphase ist die Ausrüstung.

Kassandra sammelt im Laufe ihrer Abenteuer zahlreiche Waffen und Rüstungsteile.

Nicht alles davon ist besser als das, was sie bereits besitzt.

Doch selbst schwächere Gegenstände haben einen Wert.

Sie können verkauft werden.

Damit wird die Beute aus jedem Kampf zu einer indirekten Einnahmequelle.

Das Prinzip ist einfach:

Besiegen → plündern → Inventar prüfen → verkaufen oder ausrüsten.

Gerade bei einer großen Zahl von Gegnern kann sich dieser Kreislauf schnell summieren.


Warum 15.000 Drachmen viel Geld sind

Für Kassandra ist die Forderung von Xenia deshalb eine echte Herausforderung.

15.000 Drachmen müssen erst einmal verdient werden.

Ein einzelner Gegner reicht dafür nicht aus.

Es braucht zahlreiche Aktivitäten.

Genau dadurch entsteht ein natürlicher Anreiz, die Welt von Assassin's Creed Odyssey zu erkunden.

Statt ausschließlich der Hauptgeschichte zu folgen, beschäftigt sich Kassandra mit Nebenaktivitäten.

Sie nimmt Kämpfe mit.

Sie plündert.

Sie verkauft.

Sie kämpft auf See.

Und sie nutzt jede Möglichkeit, um ihrem finanziellen Ziel näherzukommen.


Das Schiff als weitere Einnahmequelle

Kassandra besitzt allerdings noch einen entscheidenden Vorteil:

Ihr Schiff.

Die Adrestia ermöglicht es ihr, auf dem Meer nach weiteren Gegnern zu suchen.

Feindliche Schiffe können angegriffen und versenkt werden.

Auch hier warten Belohnungen.

Ressourcen können gesammelt werden.

Schiffe können geplündert werden.

Und Kassandra erhält Erfahrung.

Damit ist das Meer nicht nur ein Transportweg.

Es ist gleichzeitig eine weitere Einnahmequelle.


Die Adrestia als Werkzeug

Die Adrestia ist längst mehr als nur ein Mittel, um von einer Insel zur nächsten zu gelangen.

Das Schiff ist ein eigener Bestandteil des Fortschrittssystems.

Es kann verbessert werden.

Ressourcen werden benötigt.

Geld spielt eine Rolle.

Und erfolgreiche Seeschlachten helfen dabei, diese Ressourcen zu beschaffen.

Dadurch entsteht ein zweiter Wirtschaftskreislauf neben Kassandras persönlicher Ausrüstung.

An Land sammelt sie Waffen und Rüstungen.

Auf See sammelt sie Ressourcen und Beute.

Beides hilft ihr dabei, stärker zu werden.


Piraten und ihre Geheimnisse

Während ihres Aufenthalts auf der Pirateninsel bekommt Kassandra außerdem ein Gespräch mit.

Piraten sprechen über Dinge, die sie wissen oder irgendwo gefunden haben.

Für Kassandra ist das besonders interessant.

Denn Informationen können wertvoll sein.

Und manchmal muss man dafür nicht einmal eine klassische Quest abschließen.

Die offene Welt erzählt ihre Geschichten teilweise durch Gespräche, Beobachtungen und zufällige Ereignisse.

Kassandra kann einfach zuhören.

Und plötzlich ergibt sich daraus eine neue Möglichkeit.


Leicht verdientes Geld?

Für Kassandra vielleicht.

Für die Bewohner der Insel vermutlich nicht.

Was für eine Söldnerin wie Kassandra nach einer weiteren Gelegenheit aussieht, bedeutet für andere Menschen möglicherweise Gewalt, Verlust und Zerstörung.

Genau hier zeigt sich eine interessante Seite des Spiels.

Kassandra bewegt sich in einer Welt, in der Gewalt alltäglich ist.

Soldaten kämpfen für ihre Polis.

Söldner kämpfen für Bezahlung.

Piraten kämpfen für Beute.

Und Kassandra kämpft für ihre eigenen Ziele.


Die Piratenwelt von Assassin's Creed Odyssey

Piraten passen hervorragend in die Welt des Spiels.

Die Ägäis besteht aus zahlreichen Inseln und Seewegen.

Handel, militärische Transporte und Reisen über das Meer sind wichtige Bestandteile des Lebens.

Wer die See kontrolliert, besitzt Macht.

Das macht Piraterie zu einer natürlichen Bedrohung.

Schiffe können überfallen werden.

Handelsgüter können erbeutet werden.

Menschen können gefangen genommen werden.

Und ganze Regionen können durch Piraten unsicher werden.


Historischer Hintergrund: Piraterie in der griechischen Antike

Piraterie war tatsächlich ein bedeutendes Problem der antiken Mittelmeerwelt.

Das Mittelmeer bot ideale Bedingungen für Seeräuberei.

Es gab zahlreiche Inseln, Küstengebiete und versteckte Buchten.

Schiffe waren gleichzeitig Transportmittel und Handelsplattformen.

Wer ein Handelsschiff überfiel, konnte Waren, Geld und andere wertvolle Güter erbeuten.

Piraterie war deshalb nicht nur ein Abenteuer einzelner Gesetzloser.

Sie konnte wirtschaftliche Auswirkungen auf ganze Regionen haben.


Piraterie und Krieg

Die Grenze zwischen Pirat und regulärem Kämpfer war in der Antike teilweise weniger eindeutig, als man es aus modernen Vorstellungen kennt.

Einige Seefahrer konnten als Piraten auftreten.

Andere wurden von Herrschern oder politischen Gruppen eingesetzt.

In Kriegszeiten konnten Angriffe auf feindliche Schiffe Teil militärischer Strategien sein.

Die Kontrolle des Meeres war deshalb von großer Bedeutung.

Wer seine Seewege kontrollieren konnte, konnte Handel und Versorgung beeinflussen.


Das Mittelmeer als Wirtschaftsraum

Das antike Griechenland bestand nicht aus einem einzigen zentralisierten Staat.

Stattdessen existierten zahlreiche Poleis und politische Gemeinschaften.

Das Meer verband diese Regionen miteinander.

Waren, Menschen und Nachrichten wurden über die See transportiert.

Getreide, Wein, Olivenöl und andere Güter konnten über große Entfernungen gehandelt werden.

Schiffe waren deshalb ein entscheidender Bestandteil der Wirtschaft.

Und genau deshalb waren Piraten gefährlich.

Ein Überfall konnte nicht nur ein einzelnes Schiff treffen.

Er konnte Handelswege unsicher machen.


Warum das Spiel die Piraterie überzeichnet

Natürlich ist Assassin's Creed Odyssey keine historische Simulation.

Das Spiel nutzt historische Elemente und verwandelt sie in unterhaltsame Gameplay-Systeme.

Die Häufigkeit von Seeschlachten ist beispielsweise deutlich stärker auf das Spielerlebnis ausgerichtet.

Kassandra kann zahlreiche Schiffe bekämpfen und Ressourcen sammeln.

Das sorgt dafür, dass die Seefahrt abwechslungsreich bleibt.

Historisch wäre eine derart hohe Anzahl an Schiffskämpfen auf einer einzelnen Reise natürlich nicht repräsentativ.


Die Verbindung zwischen Land und Meer

Gerade in dieser Episode wird deutlich, wie gut die beiden Systeme zusammenarbeiten.

Kassandra kann an Land kämpfen.

Sie kann Ausrüstung sammeln.

Sie kann Gegenstände verkaufen.

Danach kann sie auf die Adrestia zurückkehren.

Dort kann sie weitere Schiffe angreifen.

So entsteht ein nahezu permanenter Kreislauf aus:

Kampf → Beute → Verkauf → Verbesserung → neuer Kampf.

Und all das dient letztendlich einem einzigen Ziel:

Die 15.000 Drachmen für Xenia zu bekommen.


Ein wirtschaftlicher Kreislauf

Aus spielerischer Sicht ist diese Episode deshalb beinahe eine kleine Wirtschaftssimulation.

Kassandra besitzt Ressourcen.

Sie besitzt Ausrüstung.

Sie besitzt ein Schiff.

Sie besitzt Drachmen.

Und sie muss diese Ressourcen geschickt einsetzen.

Nicht benötigte Ausrüstung kann verkauft werden.

Erhaltene Ressourcen können in das Schiff investiert werden.

Drachmen können für Händler und Verbesserungen genutzt werden.

Erfahrung verbessert Kassandra selbst.

Je besser diese Ressourcen verwaltet werden, desto effizienter wird ihr Fortschritt.


Das Risiko der Pirateninsel

Trotz der Aussicht auf Beute bleibt die Pirateninsel gefährlich.

Ein einziger Fehler beim Fernkampf kann dazu führen, dass mehrere Gegner aufmerksam werden.

Wenn zusätzlich ein Anführer beteiligt ist, kann der Kampf schnell schwieriger werden.

Kassandra muss deshalb weiterhin vorsichtig vorgehen.

Die Kombination aus Bogen, Stealth und Nahkampf bietet verschiedene Möglichkeiten.

Der Spieler entscheidet selbst, wie aggressiv Kassandra vorgehen soll.


Von der Beute zur Wahrheit

Das vielleicht wichtigste Detail dieser Episode ist, dass Kassandra nicht einfach nur Reichtum anhäuft.

Sie hat ein konkretes Ziel.

Ihre Mutter.

Die Suche nach ihr zieht sich durch Kassandras Abenteuer.

Immer wieder erhält sie Hinweise.

Immer wieder muss sie neue Aufgaben erledigen.

Und immer wieder steht eine Person zwischen ihr und der nächsten Information.

In diesem Fall ist es Xenia.

Und Xenia will bezahlt werden.


Die Suche nach Kassandras Mutter

Damit bekommt das scheinbare Farmen eine erzählerische Funktion.

Jede Drachme bringt Kassandra ein kleines Stück weiter.

Jedes verkaufte Rüstungsteil hilft.

Jedes besiegte Schiff liefert Ressourcen.

Jeder besiegte Gegner kann Beute hinterlassen.

Die vielen kleinen Aktivitäten ergeben gemeinsam einen größeren Fortschritt.

Das ist eine typische Stärke eines Open-World-RPGs.


Warum Nebenaktivitäten wichtig sind

Wenn ein Spieler ausschließlich der Hauptgeschichte folgt, kann die Welt von Assassin's Creed Odyssey schnell wie eine Abfolge von Missionen wirken.

Nebenaktivitäten verändern dieses Gefühl.

Die Welt wird zu einem Ort, an dem ständig etwas passiert.

Ein feindliches Lager kann entdeckt werden.

Ein Söldner kann auftauchen.

Ein Schiff kann am Horizont erscheinen.

Ein Gespräch kann eine neue Information liefern.

Und plötzlich wird aus einer einfachen Reise eine längere Unternehmung.


Kassandra als Söldnerin

Kassandra ist dabei eine interessante Hauptfigur.

Sie gehört keinem klassischen Orden an.

Sie ist keine Soldatin einer bestimmten Polis.

Sie ist keine Piratin.

Sie ist eine Söldnerin.

Ihre Fähigkeiten kann sie deshalb flexibel einsetzen.

Sie kämpft gegen Athener.

Sie kämpft gegen Spartaner.

Sie kämpft gegen Kultisten.

Sie kämpft gegen andere Söldner.

Und manchmal kämpft sie gegen Piraten.

Entscheidend ist dabei nicht immer die politische Zugehörigkeit.

Kassandra verfolgt ihre eigenen Ziele.


Der Preis der Informationen

Xenias Forderung macht deutlich, dass Informationen in dieser Welt einen Preis besitzen.

15.000 Drachmen sind eine beträchtliche Summe.

Kassandra muss dafür mehrere Einnahmequellen nutzen.

Die Pirateninsel ist eine davon.

Ihre Ausrüstung ist eine weitere.

Und die Adrestia eröffnet ihr zusätzliche Möglichkeiten.

Dadurch wird ihre Reise zu einer Art finanzieller Vorbereitung auf die nächste Phase ihrer Geschichte.


Fazit

„Rot in Trümmern“ zeigt Kassandra weiterhin auf ihrer Suche nach genügend Drachmen, um Xenias Forderung von 15.000 Drachmen erfüllen zu können.

Die Pirateninsel erweist sich dabei als äußerst nützlicher Schauplatz.

Soldaten und Anführer werden aus der Distanz mit dem Bogen ausgeschaltet, während Kassandra gleichzeitig ihre Umgebung plündert und wertvolle Ausrüstung sammelt.

Nicht benötigte Waffen und Rüstungsteile können verkauft werden und helfen dabei, das notwendige Vermögen aufzubauen.

Doch Kassandra besitzt noch eine weitere Einnahmequelle: die Adrestia.

Auf dem Meer kann sie feindliche Schiffe angreifen, versenken und Ressourcen sammeln. Dadurch wird das Schiff zu einem wichtigen Bestandteil ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.

Interessant ist außerdem die Atmosphäre der Pirateninsel.

Kassandra bekommt Gespräche mit und erhält dadurch weitere Hinweise und Möglichkeiten. Die offene Welt zeigt dabei einmal mehr ihre Stärke: Nicht jede Information muss über eine klassische Quest vermittelt werden.

Auch historisch besitzt das Szenario einen realen Hintergrund.

Piraterie war im antiken Mittelmeer ein ernstzunehmendes Problem. Die zahlreichen Inseln und Handelsrouten boten günstige Bedingungen für Überfälle. Schiffe transportierten wertvolle Waren und waren deshalb attraktive Ziele.

Gleichzeitig war die Kontrolle des Meeres von großer wirtschaftlicher und militärischer Bedeutung.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diese historischen Grundlagen und verwandelt sie in ein actionreiches Gameplay-System.

Für Kassandra bedeutet die Situation vor allem eines:

Jede Beute bringt sie ihrem Ziel näher.

Die 15.000 Drachmen für Xenia müssen schließlich irgendwoher kommen.

Und wenn Soldaten, Piraten und Schiffe dabei unfreiwillig helfen, ihre Kasse zu füllen, dürfte Kassandra wohl kaum etwas dagegen haben.

Die Suche nach ihrer Mutter geht weiter – und der Weg zur Wahrheit wird offenbar nicht nur mit einem Speer, sondern auch mit sehr vielen Drachmen bezahlt.


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01/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [039] 🗡️ Söldner Farmen

Assassin's Creed Odyssey [039] 🗡️ Söldner Farmen

Kassandra ist in Assassin's Creed Odyssey weiterhin auf der Suche nach genügend Drachmen. Die Informationen, die sie von der Piratin Xenia erhalten möchte, sind schließlich nicht kostenlos. Wer Antworten über Kassandras Mutter bekommen möchte, muss dafür bezahlen – und diese Bezahlung verlangt nach einer ordentlichen Menge Geld.

Während Kassandra nach Möglichkeiten sucht, ihre finanziellen Reserven aufzustocken, entdeckt sie einen besonders interessanten Ort. Hier befinden sich nicht nur Soldaten, sondern auch immer wieder Söldner, die Jagd auf Kassandra machen.

Was für andere Spieler vielleicht eine unangenehme Situation wäre, entwickelt sich für Kassandra zu einer hervorragenden Gelegenheit.

Denn wenn die Söldner ohnehin kommen, warum sollte man sie nicht einfach besiegen?

Genau daraus entsteht in dieser Episode eine Art Söldner-Farm.

Kaum ist ein Gegner besiegt, scheint bereits der nächste Söldner auf dem Weg zu sein. Die Kopfgeldjäger wollen ihre Belohnung kassieren, doch Kassandra dreht den Spieß einfach um.

Statt selbst zur Beute zu werden, macht sie die Jäger zu ihrer eigenen Beute.


Ein idealer Ort zum Farmen

Der entscheidende Vorteil dieser Stelle liegt in ihrer Umgebung.

Kassandra befindet sich in einem Gebiet, in dem sich mehrere feindliche Soldaten aufhalten. Gleichzeitig sorgen die Aktionen der Söldnerin dafür, dass weitere Gegner auf sie aufmerksam werden.

Das führt zu einem beinahe konstanten Strom neuer Gegner.

Für die Hauptgeschichte wäre das vermutlich eher lästig.

Für das Farmen ist es dagegen geradezu ideal.

Jeder besiegte Gegner kann Erfahrung, Drachmen oder Ausrüstung liefern.

Und Söldner gehören dabei zu den besonders interessanten Gegnern.


Warum Söldner so wertvoll sind

Söldner sind in Assassin's Creed Odyssey keine gewöhnlichen Soldaten.

Sie besitzen häufig bessere Ausrüstung und können deutlich gefährlicher sein.

Gleichzeitig können sie für Kassandra sehr wertvolle Belohnungen liefern.

Ein erfolgreicher Kampf kann unter anderem bedeuten:

  • Erfahrungspunkte,
  • Drachmen,
  • Waffen,
  • Rüstung,
  • weitere Beute,
  • Fortschritt im Söldnerrang.

Damit lohnt sich ein Kampf gegen einen Söldner gleich mehrfach.

Gerade in einer Phase des Spiels, in der Kassandra ihre Ausrüstung verbessern und Geld für Xenia sammeln möchte, sind solche Gegner deshalb besonders interessant.


Das Kopfgeld wird zum Vorteil

Normalerweise ist das Kopfgeldsystem eine Belastung.

Kassandra begeht Straftaten.

Die Welt reagiert darauf.

Und irgendwann werden Söldner auf sie aufmerksam.

Sie verfolgen sie, greifen sie an und versuchen, die ausgeschriebene Belohnung zu kassieren.

Doch Kassandra kann diese Mechanik gegen ihre Gegner verwenden.

Je höher die Aufmerksamkeit, desto mehr Söldner können auftauchen.

Und jeder dieser Söldner stellt gleichzeitig eine neue Gelegenheit dar.

Damit entsteht eine interessante Umkehrung:

Das Kopfgeld, das Kassandra eigentlich gefährden soll, erzeugt gleichzeitig neue Einnahmen.


Wenn die Gegner nicht aufhören

Genau das macht die Episode so interessant.

Kaum ist ein Kampf beendet, bleibt kaum Zeit zum Durchatmen.

Der nächste Söldner kann bereits auf dem Weg sein.

Die Situation entwickelt sich dadurch beinahe zu einer Endlosschleife:

Ein Söldner erscheint.

Kassandra kämpft.

Der Söldner wird besiegt.

Kassandra sammelt die Beute.

Der nächste Gegner taucht auf.

Und wieder beginnt der Kampf.

Für einen Spieler, der gezielt Erfahrung oder Ausrüstung sammeln möchte, kann das ausgesprochen effektiv sein.


Söldner farmen statt Söldner fliehen

In vielen Situationen würde ein Spieler wahrscheinlich versuchen, einem starken Söldner auszuweichen.

Schließlich können diese Gegner gefährlich werden.

Kassandra verfolgt diesmal allerdings eine andere Strategie.

Sie stellt sich den Gegnern.

Und zwar immer wieder.

Dadurch wird das Söldnersystem von einer Bedrohung zu einer Farming-Methode.

Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Mechaniken eines Open-World-Rollenspiels miteinander verbinden lassen.


Erfahrungspunkte sammeln

Einer der wichtigsten Vorteile besteht in den Erfahrungspunkten.

Kassandra kann durch Kämpfe ihren Charakter weiterentwickeln.

Mit jedem Level stehen ihr bessere Möglichkeiten zur Verfügung.

Neue Fähigkeiten können freigeschaltet werden.

Ausrüstung kann verbessert werden.

Und stärkere Gegner können bekämpft werden.

Gerade wenn bestimmte Gegner zu diesem Zeitpunkt noch etwas über Kassandras aktuellem Level liegen, kann das Sammeln von Erfahrung einen erheblichen Unterschied machen.


Die Ausrüstung der Söldner

Ein weiterer Grund, warum Söldner interessant sind, ist ihre Ausrüstung.

Besiegte Söldner können Waffen und Rüstungsteile hinterlassen.

Diese Gegenstände können entweder selbst verwendet oder verkauft werden.

Wenn Kassandra etwas Besseres findet, kann die alte Ausrüstung verkauft werden.

Damit entsteht erneut ein wirtschaftlicher Kreislauf:

Kämpfen → Beute erhalten → Ausrüstung prüfen → Gegenstände verwenden oder verkaufen → Drachmen sammeln.

Das ist besonders hilfreich, weil Kassandra ihre finanziellen Mittel aktuell dringend benötigt.


Drachmen für die Suche nach der Mutter

Die Drachmen sind weiterhin kein Selbstzweck.

Kassandra möchte Xenia bezahlen.

Xenia besitzt möglicherweise Informationen über Kassandras Mutter.

Damit ist jeder Kampf Teil einer größeren Geschichte.

Wenn Kassandra einen Söldner besiegt und dessen Ausrüstung verkauft, kommt sie ihrer Bezahlung ein kleines Stück näher.

Wenn sie genügend Erfahrung sammelt und stärker wird, kann sie schwierigere Aufgaben bewältigen.

Und je stärker sie wird, desto besser sind ihre Chancen, die Wahrheit über ihre Familie aufzudecken.


Das Söldnersystem von Assassin's Creed Odyssey

Das Söldnersystem gehört zu den auffälligsten Rollenspielelementen von Assassin's Creed Odyssey.

Kassandra befindet sich innerhalb einer Rangliste von Söldnern.

Andere Söldner können sie verfolgen.

Gleichzeitig kann sie selbst Jagd auf andere Söldner machen.

Das sorgt für eine dynamische Hierarchie.

Wer einen Söldner besiegt, kann in dieser Rangliste aufsteigen.

Damit sind Söldner nicht einfach nur zufällige Gegner.

Sie sind Bestandteil eines eigenen Systems.


Warum das Farmen funktioniert

Das Farmen funktioniert vor allem deshalb gut, weil mehrere Belohnungsmechaniken gleichzeitig greifen.

Ein Kampf gegen einen Söldner bringt nicht nur Erfahrung.

Er kann auch Geld und Ausrüstung liefern.

Die Ausrüstung kann anschließend verkauft werden.

Dadurch erzeugt ein einziger Kampf mehrere Arten von Fortschritt.

Kassandra wird stärker.

Ihr Inventar wird besser.

Ihre Geldreserven wachsen.

Und gleichzeitig kann sie ihren Rang innerhalb des Söldnersystems verbessern.


Ein riskantes Unterfangen

Natürlich ist das Farmen nicht vollkommen ungefährlich.

Wenn ständig neue Söldner auftauchen, kann die Situation irgendwann außer Kontrolle geraten.

Ein einzelner Gegner ist möglicherweise kein großes Problem.

Mehrere hochstufige Söldner gleichzeitig können dagegen eine erhebliche Gefahr darstellen.

Auch Soldaten in der Umgebung können sich in den Kampf einmischen.

Dann entsteht ein chaotisches Gefecht.

Kassandra muss deshalb ständig darauf achten, wie viele Gegner gleichzeitig auf sie aufmerksam geworden sind.


Wenn aus Farmen Überleben wird

Genau hier liegt die Grenze zwischen effizientem Farmen und unnötigem Risiko.

Solange Kassandra die Gegner kontrollieren kann, ist die Situation äußerst lukrativ.

Wenn jedoch mehrere starke Söldner gleichzeitig eintreffen, kann sich das Blatt wenden.

Dann muss der Spieler entscheiden:

Weiterkämpfen?

Oder zurückziehen?

Das macht das System interessanter als ein gewöhnliches Farmgebiet.

Der Spieler muss das Risiko selbst einschätzen.


Die Bedeutung des richtigen Standorts

Ein guter Farming-Spot ist deshalb nicht nur durch die Anzahl der Gegner definiert.

Auch die Umgebung ist wichtig.

Kassandra benötigt genügend Platz zum Kämpfen.

Sie sollte Gegner möglichst kontrolliert bekämpfen können.

Gleichzeitig darf sie nicht von allen Seiten umzingelt werden.

Der Standort aus dieser Episode bietet genau deshalb interessante Möglichkeiten.

Soldaten liefern zusätzliche Gegner.

Söldner sorgen für stärkere Herausforderungen.

Und die wiederkehrenden Kämpfe ermöglichen es, kontinuierlich Erfahrung und Beute zu sammeln.


Historischer Hintergrund: Söldner im antiken Griechenland

Das Konzept des Söldners ist historisch keineswegs neu.

Bereits im antiken Griechenland kämpften Männer für Bezahlung außerhalb ihrer eigenen Polis.

Besonders im 4. Jahrhundert v. Chr. wurden griechische Söldner zunehmend zu einem wichtigen militärischen Faktor.

Ein berühmtes Beispiel ist der bereits aus der Geschichte bekannte Zug der Zehntausend.

Diese griechischen Söldner wurden von Kyros dem Jüngeren angeworben und zogen mit ihm in Richtung Persien.

Nach dem Tod von Kyros mussten sie sich unter schwierigen Bedingungen zurück in Richtung griechische Welt durchkämpfen.

Der Historiker Xenophon beschrieb diese Ereignisse später in seiner Anabasis.


Warum waren Söldner attraktiv?

Söldner konnten für Herrscher eine praktische Lösung darstellen.

Eine Polis musste nicht ausschließlich auf ihre eigenen Bürger zurückgreifen.

Professionelle Kämpfer konnten kurzfristig angeworben werden.

Das war besonders wichtig, wenn größere militärische Operationen durchgeführt werden sollten.

Natürlich mussten diese Kämpfer bezahlt werden.

Damit waren militärische Macht und finanzielle Ressourcen eng miteinander verbunden.


Sold als Grundlage militärischer Macht

Ein Soldat kämpft nicht kostenlos.

Auch in der Antike mussten Armeen versorgt werden.

Dazu gehörten:

  • Nahrung,
  • Waffen,
  • Rüstungen,
  • Unterkünfte,
  • Transport,
  • Sold.

Für Söldner war die Bezahlung besonders wichtig.

Ihr Einkommen hing unmittelbar von ihrer militärischen Tätigkeit ab.

Das macht die Situation von Kassandra durchaus interessant.

Sie ist selbst Söldnerin.

Sie kämpft für Geld.

Und gleichzeitig jagt sie andere Söldner, die ebenfalls für Geld kämpfen.


Die Drachme als antikes Zahlungsmittel

Die Drachme war eine reale Währung der griechischen Welt.

Vor allem Silbermünzen spielten eine wichtige Rolle.

Eine Drachme war nicht einfach eine beliebige Spielmünze, sondern stand für eine bestimmte Menge Edelmetall.

Die tatsächliche Kaufkraft konnte sich je nach Zeit und Ort unterscheiden.

Das Spiel vereinfacht diese komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge natürlich stark.

Dennoch vermittelt die Verwendung der Drachme zumindest einen Eindruck davon, wie wichtig monetäre Ressourcen für das Leben in der Antike waren.


Söldner als Teil einer größeren Gesellschaft

Interessant ist außerdem, dass Söldner nicht zwangsläufig als gesetzlose Banditen verstanden werden sollten.

Viele waren professionelle Kämpfer.

Sie konnten für verschiedene Herrscher, Städte oder militärische Anführer kämpfen.

Ihre Loyalität konnte dabei stärker vom vereinbarten Sold als von einer dauerhaften politischen Bindung abhängen.

Genau dieses Prinzip wird in Assassin's Creed Odyssey stark vereinfacht dargestellt.


Die moderne Interpretation im Spiel

Ubisoft nutzt das historische Konzept und macht daraus ein dynamisches Gameplay-System.

Die Söldner verfolgen Kassandra.

Sie reagieren auf ihr Kopfgeld.

Sie tauchen teilweise überraschend auf.

Und sie können selbst zur Beute werden.

Historisch wäre ein solches System natürlich wesentlich komplizierter gewesen.

Doch für ein Videospiel funktioniert die Mechanik hervorragend.


Von der Bedrohung zur Einnahmequelle

Das vielleicht Interessanteste an dieser Episode ist deshalb die Perspektive.

Am Anfang sind Söldner Gegner.

Dann erkennt Kassandra, dass sie von ihnen profitieren kann.

Sie besiegt sie.

Sie nimmt ihre Beute.

Sie sammelt Erfahrung.

Und sie erhält Drachmen.

Dadurch wird aus einem eigentlich negativen Spielelement eine Farming-Strategie.

Das ist genau die Art von Systeminteraktion, die Open-World-RPGs interessant macht.


Der wirtschaftliche Kreislauf

Die Episode lässt sich fast als kleines Wirtschaftssystem betrachten:

Söldner erscheinen → Kassandra besiegt sie → Beute wird gesammelt → Ausrüstung wird verwendet oder verkauft → Drachmen und Erfahrung steigen → Kassandra wird stärker → weitere Söldner können besiegt werden.

Das Spiel belohnt damit aktive Spieler.

Wer nur der Hauptquest folgt, erhält zwar ebenfalls Erfahrung und Geld.

Wer aber seine Umgebung ausnutzt, kann seinen Charakter deutlich stärker entwickeln.


Warum Farmen in dieser Phase sinnvoll ist

Kassandra befindet sich aktuell in einer Phase, in der ihre Ausrüstung und ihr Level noch nicht vollständig mit allen Gegnern mithalten können.

Das Farmen bietet deshalb die Möglichkeit, diesen Rückstand zu reduzieren.

Ein paar zusätzliche Level können neue Fähigkeiten ermöglichen.

Neue Ausrüstung kann den verursachten Schaden erhöhen.

Eine bessere Rüstung kann die Überlebenschancen steigern.

Und zusätzliche Drachmen erleichtern den Einkauf beziehungsweise die Verbesserung von Ausrüstung.


Ein kleiner Vorgeschmack auf kommende Herausforderungen

Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto stärker werden die Gegner.

Der Kult des Kosmos bleibt eine große Bedrohung.

Söldner werden ebenfalls anspruchsvoller.

Und Kassandras Suche nach ihrer Mutter führt sie immer weiter durch die griechische Welt.

Die zusätzliche Erfahrung aus diesen Kämpfen kann sich deshalb später auszahlen.

Was in dieser Episode wie ein kleiner Umweg aussieht, kann langfristig eine wichtige Vorbereitung sein.


Fazit

„Söldner Farmen“ ist eine Episode, die sich stark auf eine der interessantesten Gameplay-Mechaniken von Assassin's Creed Odyssey konzentriert.

Kassandra entdeckt einen Ort, an dem sie nicht nur gegen gewöhnliche Soldaten kämpfen kann, sondern immer wieder von Söldnern angegriffen wird. Anstatt vor diesen Gegnern davonzulaufen, nutzt sie die Situation zu ihrem Vorteil.

Jeder Söldner kann Erfahrung, Drachmen und wertvolle Ausrüstung liefern.

Damit wird aus dem Kopfgeldsystem eine regelrechte Einnahmequelle.

Kaum ist ein Gegner besiegt, kann bereits der nächste auftauchen. Dadurch entsteht ein beinahe kontinuierlicher Kampf, bei dem Kassandra kaum Zeit zum Verschnaufen bekommt.

Natürlich bleibt diese Strategie riskant.

Wenn zu viele Gegner gleichzeitig eintreffen, können die Kämpfe schnell eskalieren. Deshalb ist ein geeigneter Standort entscheidend. Wer Gegner kontrolliert und nicht zulässt, dass Kassandra von mehreren Seiten umzingelt wird, kann das Söldnersystem jedoch sehr effektiv ausnutzen.

Historisch passt das Thema ebenfalls gut zur Spielwelt. Söldner waren in der griechischen Antike wichtige professionelle Kämpfer. Sie wurden für militärische Unternehmungen angeworben und erhielten dafür einen Sold. Besonders im 4. Jahrhundert v. Chr. spielten griechische Söldner in verschiedenen Konflikten eine bedeutende Rolle.

Die Drachme war dabei eine reale griechische Währung und verdeutlicht im Spiel die wirtschaftliche Seite von Kassandras Leben.

Denn Kassandra kämpft nicht ausschließlich für Ruhm.

Sie braucht Geld.

Sie braucht Ausrüstung.

Und vor allem braucht sie genügend Drachmen, um Xenia für die Informationen über ihre Mutter zu bezahlen.

So wird das Farmen der Söldner zu mehr als einer einfachen Gameplay-Aktivität.

Es ist ein weiterer Schritt auf Kassandras persönlicher Reise.

Die Söldner wollen ihr Kopfgeld.

Kassandra will ihre Beute.

Und am Ende entscheidet sich, wer von beiden die Drachmen mit nach Hause nimmt.

In dieser Episode wird aus der Jagd auf Kassandra endgültig eine Jagd von Kassandra – und die Söldner werden dabei selbst zur Beute.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

31/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [038] 🗡️ Ein guter Platz gegen Gegner und Söldner

Assassin's Creed Odyssey [038] 🗡️ Ein guter Platz gegen Gegner und Söldner

Kassandra hat in Assassin's Creed Odyssey derzeit ein ganz bestimmtes Ziel: Sie braucht Geld. Nachdem die Piratin Xenia auf Keos Informationen über Kassandras Mutter in Aussicht gestellt hat, ist schnell klar geworden, dass diese Informationen nicht kostenlos zu bekommen sind. Eine ordentliche Menge Drachmen muss her.

In der vorherigen Episode konnte Kassandra bereits einen Staatsschatz ins Visier nehmen. Doch für die geforderte Summe reicht das offenbar noch nicht aus. Also beginnt die Söldnerin erneut damit, ihre finanziellen Reserven aufzustocken.

Dabei ist Kassandra keineswegs zimperlich.

Soldaten geraten in ihren Weg, Söldner werden zur Zielscheibe und feindliche Einheiten werden kurzerhand ausgeschaltet. Was zunächst nach einer einfachen Möglichkeit aussieht, schnell etwas Geld zu verdienen, entwickelt sich allerdings zu einem gefährlichen Unterfangen.

Denn Kassandra ist nicht die Einzige, die auf der Jagd ist.

Auch andere Söldner sind hinter ihr her.

Und sobald die Kämpfe eskalieren, kann aus einer einzelnen Begegnung schnell ein Kampf gegen mehrere Gegner werden.


Drachmen für Xenia

Der wichtigste Grund für Kassandras Aktivitäten bleibt ihre Suche nach ihrer Mutter.

Xenia besitzt möglicherweise Informationen über deren Aufenthaltsort oder Vergangenheit. Doch bevor Kassandra diese Informationen erhalten kann, verlangt die Piratin eine Bezahlung.

Das bedeutet für die Söldnerin:

Mehr Drachmen müssen her.

Für einen normalen Händler wäre die Lösung vielleicht einfach. Man verkauft Gegenstände, erledigt Aufträge oder sucht nach Schätzen.

Kassandra geht allerdings einen etwas direkteren Weg.

Sie nimmt sich das Geld von denjenigen, die ihr ohnehin feindlich gegenüberstehen.


Ein guter Platz zum Geldverdienen

Während ihrer Reise entdeckt Kassandra einen geeigneten Ort, an dem sich mehrere Gegner befinden.

Solche Gebiete sind für einen Spieler besonders interessant.

Feindliche Lager und militärische Stellungen bieten mehrere Möglichkeiten gleichzeitig.

Kassandra kann dort:

  • Soldaten besiegen,
  • Beute einsammeln,
  • Waffen und Rüstungen erhalten,
  • Drachmen finden,
  • Erfahrungspunkte sammeln,
  • militärische Ressourcen plündern.

Damit wird ein einzelner Ort schnell zu einer kleinen Einnahmequelle.

Allerdings gilt auch hier:

Je größer die Beute, desto größer das Risiko.


Söldner als lukrative Gegner

Besonders interessant sind die Söldner.

Kassandra wird nicht nur von ihnen verfolgt.

Sie kann selbst Jagd auf andere Söldner machen.

Das hat mehrere Vorteile.

Ein besiegter Söldner kann wertvolle Ausrüstung hinterlassen. Zusätzlich erhält Kassandra Erfahrung und Drachmen.

Damit werden die Kopfgeldjäger, die ihr eigentlich das Leben schwer machen sollen, gleichzeitig zu einer interessanten Einnahmequelle.

Das ist eine der cleveren Mechaniken von Assassin's Creed Odyssey.

Ein Gegner kann gleichzeitig Bedrohung und Gelegenheit sein.


Wenn Kassandra selbst zur Jägerin wird

Normalerweise bedeutet ein Söldner, der Kassandra verfolgt, eine Gefahr.

Doch die Situation lässt sich umdrehen.

Statt zu warten, bis der Gegner sie erreicht, kann Kassandra selbst die Initiative ergreifen.

Sie sucht sich den Söldner aus und beginnt den Kampf zu ihren eigenen Bedingungen.

Das kann besonders sinnvoll sein, wenn die Ausrüstung des Gegners interessant ist.

Denn in Assassin's Creed Odyssey ist bessere Ausrüstung ein wichtiger Bestandteil der Charakterentwicklung.

Ein Kampf gegen einen Söldner kann deshalb gleich mehrere Belohnungen bringen.


Drachmen, Ausrüstung und Erfahrung

Der eigentliche Wert eines Kampfes besteht nicht nur aus dem Geld.

Kassandra erhält Erfahrungspunkte.

Sie kann neue Ausrüstung bekommen.

Und sie kann Gegenstände verkaufen, die sie nicht benötigt.

Dadurch entsteht ein Kreislauf:

Kämpfen → Beute sammeln → Ausrüstung verkaufen oder verwenden → Drachmen erhalten → Kassandra verbessern → stärkere Gegner besiegen.

Dieses Prinzip ist typisch für Rollenspiele.

Und Assassin's Creed Odyssey integriert es sehr stark in seine offene Welt.


Warum Soldaten ebenfalls interessant sind

Doch nicht nur Söldner werden zum Ziel.

Auch gewöhnliche Soldaten geraten in Kassandras Fokus.

Ihre Ausrüstung und ihr Besitz können ebenfalls geplündert werden.

Hinzu kommen militärische Ressourcen, die sich für verschiedene Zwecke verwenden lassen.

Gerade wenn Kassandra ohnehin ein feindliches Lager betritt, kann es deshalb sinnvoll sein, die Gelegenheit vollständig auszunutzen.

Warum einen Ort zweimal besuchen, wenn man beim ersten Mal möglichst viel Beute mitnehmen kann?


„Wer den Drachmen nicht ehrt ...“

Kassandra ist schließlich Söldnerin.

Und ein Söldner benötigt Geld.

Die Drachme ist deshalb für ihre Abenteuer fast genauso wichtig wie ihr Speer.

Sie bezahlt damit Händler.

Sie verbessert ihre Ausrüstung.

Sie investiert in ihr Schiff.

Und in diesem Fall benötigt sie das Geld für eine ganz persönliche Angelegenheit.

Die Bezahlung für Xenia ist kein Luxus.

Sie ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Wahrheit über Kassandras Mutter.


Das Problem mit den Verstärkungen

Doch genau hier beginnt das eigentliche Problem.

Kassandra kann zwar einen Gegner nach dem anderen ausschalten, aber die Welt reagiert auf ihre Aktionen.

Wenn ein Lager alarmiert wird, können weitere Soldaten auftauchen.

Wenn ein Söldner in den Kampf eingreift, verschärft sich die Situation zusätzlich.

Und wenn mehrere Gegner gleichzeitig angreifen, kann selbst eine erfahrene Kassandra schnell in Schwierigkeiten geraten.

Aus einem kontrollierten Angriff wird plötzlich ein chaotischer Kampf.


Söldner gegen Söldner

Besonders interessant wird es, wenn mehrere Söldner beteiligt sind.

Kassandra ist selbst eine Söldnerin.

Ihre Gegner sind es ebenfalls.

Damit treffen Personen aufeinander, die grundsätzlich einen ähnlichen Beruf ausüben.

Der Unterschied liegt darin, für wen sie gerade arbeiten und wer am Ende die Belohnung erhält.

Das Söldnersystem sorgt dadurch dafür, dass Kassandra nicht nur gegen klassische Soldaten kämpfen muss.

Sie trifft auf Gegner, die selbst erfahrene Kämpfer sind.


Ein Fehler kann teuer werden

Bei solchen Kämpfen ist Vorsicht wichtig.

Ein Gegner allein kann kontrollierbar sein.

Zwei oder drei Gegner können bereits deutlich schwieriger werden.

Besonders gefährlich wird es, wenn weitere Soldaten oder Söldner hinzukommen.

Kassandra kann dann leicht umzingelt werden.

Genau das macht den ersten Versuch in dieser Episode problematisch.

Die Strategie funktioniert nicht sofort.

Der Gegnerdruck wird zu groß.


Der zweite Versuch

Nach dem ersten gescheiterten Versuch muss Kassandra beziehungsweise der Spieler die Situation neu bewerten.

Ein zweiter Versuch bietet die Möglichkeit, vorsichtiger vorzugehen.

Anstatt sofort alle Gegner gleichzeitig anzugreifen, kann man sich zunächst einzelne Ziele herauspicken.

Ein Söldner lässt sich vielleicht isolieren.

Eine Wache kann aus dem Verborgenen ausgeschaltet werden.

Andere Gegner können anschließend nacheinander beseitigt werden.

Damit zeigt die Episode auch, dass Assassin's Creed Odyssey nicht nur vom Charakterlevel abhängt.

Die eigene Taktik spielt ebenfalls eine große Rolle.


Stealth als Alternative

Gerade bei feindlichen Lagern kann die Fähigkeit zur Heimlichkeit einen entscheidenden Unterschied machen.

Kassandra verfügt über verschiedene Möglichkeiten, Gegner unbemerkt auszuschalten.

Dadurch kann sie die Zahl der Gegner reduzieren, bevor der eigentliche Kampf beginnt.

Das ist besonders hilfreich, wenn sich mehrere Söldner in der Nähe befinden.

Denn jeder Gegner, der bereits ausgeschaltet wurde, kann später nicht mehr in den Kampf eingreifen.


Der Vorteil eines guten Standorts

Der Titel dieser Episode ist dabei besonders passend.

Ein guter Standort kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Wenn Kassandra von mehreren Seiten angegriffen werden kann, ist sie im Nachteil.

Befindet sie sich dagegen an einer Position, an der Gegner nur aus einer Richtung kommen können, wird der Kampf deutlich kontrollierbarer.

Auch Höhenunterschiede können eine Rolle spielen.

Von erhöhten Positionen aus kann Kassandra ihre Umgebung beobachten und Gegner besser einschätzen.


Die offene Welt als Spielplatz

Eine der großen Stärken von Assassin's Creed Odyssey ist genau diese Freiheit.

Der Spieler muss nicht zwingend auf dem direkten Weg zur nächsten Quest laufen.

Die Welt lädt dazu ein, unterwegs Gegner anzugreifen, Schätze zu suchen oder Ressourcen zu sammeln.

Dadurch entstehen Situationen, die nicht vollständig geplant wirken.

Eine Reise zum nächsten Ziel kann plötzlich zu einem Kampf gegen einen Söldner werden.

Ein kurzer Abstecher zu einem Lager kann mehrere Minuten dauern.

Und aus einem kleinen Kampf kann eine größere Auseinandersetzung entstehen.


Historischer Hintergrund: Was waren Söldner?

Söldner sind keineswegs eine Erfindung von Videospielen.

Bereits in der griechischen Antike spielten professionelle Kämpfer eine wichtige Rolle.

Griechische Städte und Herrscher konnten Soldaten beschäftigen, die nicht ausschließlich aus Bürgern der eigenen Polis bestanden.

Besonders bekannt sind die Xenoi, also Fremde, die außerhalb ihrer Heimat kämpften, sowie verschiedene Gruppen von Berufskämpfern.

Ein berühmtes Beispiel liefert der Historiker Xenophon.

Seine Anabasis berichtet über den sogenannten Zug der Zehntausend, eine große Gruppe griechischer Söldner, die im 4. Jahrhundert v. Chr. für Kyros den Jüngeren kämpfte.


Warum wurden Söldner angeworben?

Söldner boten einen entscheidenden Vorteil.

Sie waren professionell.

Ein Bürgerheer musste häufig für einen Feldzug mobilisiert werden.

Das bedeutete, dass Bauern, Handwerker und andere Bürger ihre normalen Tätigkeiten verlassen mussten.

Professionelle Kämpfer waren dagegen stärker auf militärische Tätigkeit spezialisiert.

Für Herrscher und militärische Anführer konnten solche Truppen deshalb äußerst wertvoll sein.

Geld wurde damit zu einem entscheidenden Faktor.


Der Sold als Motivation

Wie der Begriff bereits vermuten lässt, kämpften Söldner für Bezahlung.

Natürlich konnten persönliche Loyalität, Ruhm oder politische Interessen ebenfalls eine Rolle spielen.

Doch die finanzielle Vergütung war entscheidend.

Genau deshalb passt Kassandras Suche nach Drachmen hervorragend zum Thema.

Sie ist selbst eine Söldnerin.

Und auch ihre Gegner haben einen finanziellen Grund, sie zu verfolgen.

Der Konflikt ist damit nicht nur persönlich.

Er ist auch wirtschaftlich.


Die Drachme als Symbol

Die Drachme war eine reale antike Währung.

Silbermünzen bildeten einen wichtigen Bestandteil der griechischen Wirtschaft.

Für einen Söldner konnte der Sold überlebenswichtig sein.

Mit Geld konnten Nahrung, Ausrüstung und andere notwendige Güter gekauft werden.

Die Vorstellung, dass Kassandra wegen einer bestimmten Summe Drachmen mehrere gefährliche Gegner bekämpft, passt deshalb erstaunlich gut zu den wirtschaftlichen Grundlagen der damaligen Welt.


Eine moderne Interpretation der Antike

Natürlich darf man das Söldnersystem von Assassin's Creed Odyssey nicht mit einer exakten historischen Simulation verwechseln.

Ubisoft verwendet historische Elemente und kombiniert sie mit Rollenspielmechaniken.

Das Kopfgeldsystem ist beispielsweise stark auf das Gameplay zugeschnitten.

Trotzdem basiert die grundlegende Idee auf einem historischen Phänomen.

Söldner gab es tatsächlich.

Sie kämpften für Geld.

Und militärische Macht war eng mit finanziellen Ressourcen verbunden.


Der Weg zur Bezahlung

Kassandra befindet sich deshalb in einer interessanten Situation.

Sie braucht Geld.

Um Geld zu bekommen, muss sie kämpfen.

Um besser kämpfen zu können, braucht sie bessere Ausrüstung.

Um bessere Ausrüstung zu erhalten, benötigt sie wiederum Geld.

Das Spiel erzeugt dadurch einen klassischen RPG-Kreislauf.

Kämpfe und Erkundung finanzieren die Charakterentwicklung.

Die Charakterentwicklung ermöglicht schwierigere Kämpfe.

Und diese wiederum bringen bessere Belohnungen.


Warum diese Episode wichtig ist

Episode 038 ist auf den ersten Blick weniger stark auf die Hauptgeschichte konzentriert.

Trotzdem erfüllt sie eine wichtige Funktion.

Sie zeigt, wie Kassandra ihre finanziellen Probleme löst.

Sie demonstriert das Söldnersystem.

Sie führt das Ausrüstungssystem vor.

Und sie macht deutlich, wie schnell ein einfacher Überfall eskalieren kann.

Gleichzeitig wird die nächste größere Etappe vorbereitet.

Denn Kassandra benötigt weiterhin Drachmen, um Xenia bezahlen zu können.


Fazit

„Ein guter Platz gegen Gegner und Söldner“ zeigt Kassandra einmal mehr als das, was sie inzwischen geworden ist: eine erfahrene Söldnerin, die sich in der gefährlichen Welt des antiken Griechenlands behaupten muss.

Ihr aktuelles Ziel ist klar.

Sie braucht Geld.

Nicht aus Gier, sondern weil Xenia eine Bezahlung für die Informationen über Kassandras Mutter verlangt.

Dafür nutzt Kassandra die Möglichkeiten, die ihr ihre Umgebung bietet. Sie greift Soldaten an, plündert ihre Ausrüstung und stellt sich sogar freiwillig Söldnern entgegen.

Das Risiko ist allerdings beträchtlich.

Denn die Gegner kommen nicht immer einzeln.

Unterstützung kann eintreffen, weitere Söldner können Kassandra angreifen und aus einem kontrollierten Gefecht kann schnell ein Kampf gegen mehrere erfahrene Gegner entstehen.

Der erste Versuch zeigt genau dieses Problem.

Doch ein zweiter Anlauf bietet die Möglichkeit, die eigene Taktik zu verbessern. Ein günstiger Standort, Stealth und das Ausschalten einzelner Gegner können einen erheblichen Unterschied machen.

Auch historisch passt die Episode gut in das Szenario von Assassin's Creed Odyssey. Söldner waren in der griechischen Antike keine ungewöhnliche Erscheinung. Professionelle Kämpfer wurden für militärische Unternehmungen angeworben und erhielten dafür eine Bezahlung.

Die Drachme war dabei mehr als nur eine Spielwährung.

Silber und Geld waren wichtige Grundlagen militärischer Macht.

Wer Soldaten bezahlen konnte, konnte Kriege führen.

Wer keine finanziellen Mittel besaß, hatte es dagegen deutlich schwerer.

Kassandra erlebt dieses Prinzip am eigenen Leib.

Sie benötigt Drachmen, um an Informationen zu gelangen.

Dafür muss sie kämpfen.

Und während sie versucht, genügend Geld zusammenzubekommen, wird sie selbst zur Zielscheibe anderer Söldner.

Damit bleibt die Episode ihrer persönlichen Geschichte treu: Die Suche nach Kassandras Mutter führt sie immer wieder in neue Gefahren.

Kassandra braucht Geld – und in Griechenland bekommt man es offenbar am schnellsten mit Schwert, Speer und einer gehörigen Portion Risikobereitschaft.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

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