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09/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [047] 🗡️ Insel des Unglücks

Assassin's Creed Odyssey [047] 🗡️ Insel des Unglücks

Kassandra setzt ihre Suche nach ihrer Mutter Myrrine fort. Auf dem Weg erlebt sie eine wilde Schlacht zwischen Athen und Sparta, muss sich mit Seeschlachten und der Beute feindlicher Schiffe auseinandersetzen und erhält schließlich von der Piratin Xenia einen entscheidenden Hinweis: Ihre Mutter war einst selbst als Piratin unterwegs.

Die Suche nach ihrer Mutter führt Kassandra in Assassin's Creed Odyssey immer tiefer in die Welt des Peloponnesischen Krieges. In dieser Episode mit dem Titel „Insel des Unglücks“ treffen persönliche Familiengeschichte, politische Konflikte und das Leben der Piraten aufeinander.

Doch bevor Kassandra weitere Informationen über Myrrine erhält, steht zunächst eine Schlacht auf dem Programm. Sie kämpft auf der Seite der Athener gegen die Spartaner. Damit zeigt sich erneut, wie stark Kassandra als Söldnerin zwischen den Fronten des Krieges agiert. Ihre Herkunft aus Sparta bedeutet dabei längst nicht, dass sie automatisch für Sparta kämpfen muss.

Besonders interessant wird die Episode anschließend auf See. Kassandra muss sich mit der Adrestia in Seeschlachten behaupten. Gleichzeitig lohnt es sich, besiegte Schiffe nicht einfach ihrem Schicksal zu überlassen: Die Schiffe können geplündert werden, wodurch Geld und Ressourcen gewonnen werden können. Ausrüstung, die Kassandra nicht benötigt, lässt sich außerdem verkaufen.

Der eigentliche Höhepunkt der Episode liegt jedoch nicht in der Schlacht, sondern bei Xenia auf Keos. Die Piratenführerin besitzt Informationen über Myrrine und verlangt dafür eine entsprechende Bezahlung. Kassandra beschafft die benötigten Drachmen und bekommt schließlich die Information, nach der sie gesucht hat. Dabei erfährt sie etwas über ihre Mutter, das sie offenbar nicht erwartet hätte: Myrrine war selbst eine Piratin.

Warum kämpft Kassandra für Athen gegen Sparta?

Eine der interessanten Besonderheiten von Assassin's Creed Odyssey ist, dass Kassandra nicht dauerhaft an eine der beiden großen Kriegsparteien gebunden ist. Obwohl sie spartanischer Herkunft ist, arbeitet sie als Söldnerin und kann unterschiedliche Interessen unterstützen.

Das passt zur Grundidee des Spiels. Der Peloponnesische Krieg bildet zwar den historischen Hintergrund, Kassandra bewegt sich jedoch häufig zwischen den politischen und militärischen Interessen verschiedener Akteure. Dadurch entsteht eine Welt, in der die Zugehörigkeit zu Athen oder Sparta nicht jede Handlung der Protagonistin bestimmt.

Die Schlacht in dieser Episode macht genau diesen Aspekt sichtbar. Kassandra steht auf dem Schlachtfeld und kämpft gegen Spartaner, obwohl ihre eigene Vergangenheit eng mit Sparta verbunden ist.

Das ist auch deshalb interessant, weil die persönliche Geschichte von Kassandra und der größere Krieg zunehmend miteinander verbunden werden. Während sie versucht, ihre Familie wiederzufinden, wird sie gleichzeitig immer wieder in die Konflikte der griechischen Welt hineingezogen.

Seeschlachten und Beute: Mit der Adrestia auf dem Meer

Die Adrestia ist eines der wichtigsten Werkzeuge für Kassandras Reisen durch die Ägäis. Das Schiff ermöglicht nicht nur die schnelle Reise zwischen verschiedenen Regionen, sondern wird auch zum zentralen Instrument für die Seeschlachten.

Gerade die Seeschlachten können anfangs anspruchsvoller wirken als normale Kämpfe an Land. Positionierung, Angriffe und das richtige Timing spielen eine größere Rolle. Wer die Schiffskämpfe beherrschen möchte, muss deshalb lernen, mit den Besonderheiten des Seekampfes umzugehen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Plünderung besiegter Schiffe. Die Beute kann Kassandra dabei helfen, ihre Reise zu finanzieren und ihre Ausrüstung weiterzuentwickeln. Ressourcen sind in Assassin's Creed Odyssey grundsätzlich wertvoll, da sie für verschiedene Verbesserungen und Aktivitäten benötigt werden.

Auch nicht benötigte Rüstungsteile müssen nicht nutzlos im Inventar liegen. Kassandra kann Ausrüstung verkaufen und dadurch zusätzliche Drachmen verdienen. Damit verbindet das Spiel Kampf, Erkundung, Ressourcenmanagement und Charakterentwicklung miteinander.

Xenia auf Keos: Eine Piratin kennt Kassandras Mutter

Nach den Ereignissen auf dem Schlachtfeld führt Kassandras Weg zurück nach Keos. Dort befindet sich Xenia, eine mächtige Piratin und Anführerin der Insel. Für Kassandra ist Xenia vor allem deshalb wichtig, weil sie eine Verbindung zu Myrrine besitzt.

Xenia ist innerhalb der Handlung nicht einfach nur eine gewöhnliche Questgeberin. Sie ist selbst eine erfahrene Piratin und verfügt über Informationen und Kontakte, die Kassandra bei ihrer Suche nach ihrer Mutter benötigt. In der Geschichte von Assassin's Creed Odyssey wird Xenia als Piratenführerin dargestellt, die unter anderem mit der Stadt Koressia auf Keos verbunden ist.

Damit kommt es zu einem interessanten Zusammenhang: Kassandra sucht ihre Mutter – und findet eine Person, die offenbar einen Teil von Myrrines Vergangenheit kennt.

Allerdings gibt Xenia die Informationen nicht kostenlos heraus. Kassandra muss zunächst die verlangten Drachmen beschaffen. Erst danach erhält sie den Hinweis, der ihre Suche nach Myrrine weiter voranbringt.

Die überraschende Wahrheit: Myrrine war eine Piratin

Der wohl wichtigste Moment der Episode ist die Enthüllung über Myrrine. Kassandra erfährt, dass ihre Mutter früher selbst als Piratin unterwegs war.

Diese Information verändert den Blick auf Myrrine. Für Kassandra war ihre Mutter bisher vor allem die Person, nach der sie seit langer Zeit sucht. Nun bekommt diese Person eine zusätzliche Vergangenheit, die sie mit der Welt der Piraten und der Ägäis verbindet.

Innerhalb der Spielgeschichte wird Myrrine mit dem Namen „Phoenix“ in Verbindung gebracht. Sie war Teil von Xenias Piratencrew, bevor sie diese wieder verließ. Dadurch erhält Kassandras Suche nach ihrer Mutter eine neue Richtung.

Besonders spannend ist dabei, dass Myrrine offenbar nicht einfach nur zufällig in diese Welt geraten ist. Ihre Vergangenheit als Piratin verbindet sie direkt mit Xenia und damit mit einem Netzwerk, das Kassandra nun für ihre eigene Suche nutzen kann.

Für Kassandra bedeutet das: Die Suche ist noch lange nicht beendet. Sie besitzt jetzt zwar neue Informationen, doch jede Antwort führt gleichzeitig zu weiteren Fragen.

Spartanische Frauen und ihre Beziehung zu ihren Kindern

Die Geschichte von Kassandra und Myrrine bietet außerdem einen interessanten Anlass, einen Blick auf die Rolle von Frauen und Müttern im historischen Sparta zu werfen. Dabei muss allerdings zwischen der Darstellung in Assassin's Creed Odyssey und der tatsächlichen Geschichte unterschieden werden.

Spartanische Frauen hatten innerhalb der griechischen Welt eine vergleichsweise besondere gesellschaftliche Stellung. Sie konnten unter anderem Eigentum besitzen und verfügten über deutlich größere wirtschaftliche Handlungsspielräume als viele Frauen im klassischen Athen. Außerdem wurde von ihnen erwartet, körperlich fit zu sein und gesunde Kinder zu gebären.

Das bedeutete allerdings nicht, dass das Leben spartanischer Frauen frei von gesellschaftlichen Erwartungen gewesen wäre. Im Gegenteil: Ehe, Kinder und die Fortführung der Gemeinschaft waren stark mit den Vorstellungen des spartanischen Staates verbunden.

Auch die Erziehung von Kindern war in Sparta eng mit der Gesellschaftsordnung verbunden. Die berühmte Agoge prägte insbesondere das Leben männlicher Bürger und führte dazu, dass Kinder früh aus dem unmittelbaren Familienumfeld heraus in die gemeinschaftliche Erziehung eingebunden wurden.

Deshalb sollte man die Beziehung zwischen Mutter und Kind im historischen Sparta nicht einfach mit modernen Vorstellungen von Familie vergleichen. Die Familie existierte selbstverständlich als soziale Einheit, gleichzeitig hatte die spartanische Gemeinschaft erheblichen Einfluss darauf, wie Kinder erzogen und welche Aufgaben ihnen zugeschrieben wurden.

Gerade dieser historische Hintergrund macht Kassandras persönliche Geschichte interessant. Ihre Suche nach Myrrine ist eine individuelle Familiengeschichte, die in einer Gesellschaft stattfindet, in der persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Pflichten miteinander verbunden waren.

Familie, Krieg und die Suche nach Myrrine

Die Handlung von Assassin's Creed Odyssey funktioniert besonders gut, wenn die großen historischen Ereignisse und Kassandras persönliche Geschichte nebeneinander betrachtet werden.

Während auf der einen Seite Athen und Sparta um die Vorherrschaft kämpfen, verfolgt Kassandra ein persönliches Ziel: Sie möchte herausfinden, was mit ihrer Familie geschehen ist. Der Krieg bildet dabei den Hintergrund, während ihre Suche nach Myrrine den emotionalen Kern ihrer Reise bildet.

Die Begegnung mit Xenia verbindet beide Ebenen. Xenia ist Teil der Welt des Peloponnesischen Krieges, gleichzeitig kennt sie Myrrine aus ihrer eigenen Vergangenheit. Dadurch wird aus einer politischen und militärischen Welt plötzlich eine persönliche Geschichte.

Dass Myrrine selbst als Piratin unterwegs war, macht die Enthüllung umso interessanter. Kassandra entdeckt dadurch nicht nur einen neuen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter, sondern auch eine Seite von Myrrine, die sie bisher nicht kannte.

Fazit zu Assassin's Creed Odyssey [047]

„Insel des Unglücks“ verbindet mehrere Elemente, die Assassin's Creed Odyssey auszeichnen: große Schlachten, Seeschlachten, Ressourcen, Drachmen, Piraten und eine persönliche Familiengeschichte.

Der Einstieg mit dem Kampf zwischen Athenern und Spartanern sorgt für Action, während die anschließenden Ereignisse auf Keos die Geschichte von Kassandra und ihrer Mutter weiterentwickeln. Besonders die Begegnung mit Xenia ist entscheidend, weil Kassandra dadurch endlich einen neuen Hinweis auf Myrrine erhält.

Die größte Überraschung ist dabei die Erkenntnis, dass Kassandras Mutter Myrrine einst als Piratin unter dem Namen Phoenix unterwegs war. Xenia bestätigt damit eine Verbindung zwischen Myrrine und der Piratenwelt, die Kassandra bisher nicht bekannt war.

Die Suche geht also weiter. Und je mehr Kassandra über ihre Mutter erfährt, desto deutlicher wird, dass Myrrines Vergangenheit wesentlich komplexer sein könnte, als Kassandra ursprünglich angenommen hat.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [047]

Worum geht es in Assassin's Creed Odyssey [047]?

In „Insel des Unglücks“ kämpft Kassandra auf Seiten der Athener gegen die Spartaner, erlebt Seeschlachten und sucht anschließend auf Keos nach Informationen über ihre Mutter Myrrine.

Warum sucht Kassandra nach ihrer Mutter?

Kassandra versucht herauszufinden, was mit ihrer Mutter Myrrine geschehen ist. Ihre Suche führt sie zu Personen, die Myrrine aus ihrer Vergangenheit kannten.

Wer ist Xenia in Assassin's Creed Odyssey?

Xenia ist eine mächtige Piratin und Anführerin auf Keos. Sie besitzt Informationen über Myrrine und hilft Kassandra bei ihrer Suche.

Was erfährt Kassandra über Myrrine?

Kassandra erfährt, dass Myrrine früher als Piratin unterwegs war und unter dem Namen Phoenix mit Xenias Crew verbunden war.

Warum braucht Kassandra Drachmen für Xenia?

Xenia verlangt eine Bezahlung für ihre Informationen. Kassandra muss deshalb zunächst genügend Drachmen beschaffen, bevor sie den Hinweis auf Myrrine erhält.

Kann man in Assassin's Creed Odyssey Schiffe plündern?

Ja. Nach erfolgreichen Seeschlachten können besiegte Schiffe geplündert werden. Die erhaltenen Ressourcen und Gegenstände können für die weitere Reise und Ausrüstung genutzt werden.

Warum sind Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey wichtig?

Die Seeschlachten sind ein wichtiger Bestandteil der Reise durch die Ägäis. Die Adrestia dient dabei sowohl zur Fortbewegung als auch als Kampfschiff und ermöglicht den Erwerb zusätzlicher Ressourcen.

Hatten spartanische Frauen mehr Freiheiten als Athenerinnen?

Im Allgemeinen ja. Spartanische Frauen konnten beispielsweise Eigentum besitzen und hatten größere wirtschaftliche Handlungsspielräume als viele Frauen im klassischen Athen. Gleichzeitig unterlagen sie starken gesellschaftlichen Erwartungen hinsichtlich Ehe, Familie und Kinder.

Wie wichtig war die Familie im antiken Sparta?

Familie und Kinder waren wichtig, standen aber innerhalb der spartanischen Gesellschaftsordnung in enger Verbindung mit den Interessen der Gemeinschaft und der Fortführung des spartanischen Gemeinwesens.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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05/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [043] 🗡️ Schiffe farmen und Söldner

Assassin's Creed Odyssey [043] 🗡️ Schiffe farmen und Söldner

Kassandra ist weiterhin auf den Gewässern rund um Keos unterwegs und setzt Xenias Auftrag fort. Nachdem sie in der vergangenen Episode bereits damit begonnen hat, unter der Flagge der Piratin verschiedene Schiffe anzugreifen, geht die „Anwerbungskampagne“ nun in die nächste Runde.

Für Kassandra bedeutet das vor allem eines:

Schiffe suchen, angreifen, plündern und versenken.

Dabei spielt es keine große Rolle, welcher Fraktion das jeweilige Schiff angehört. Athener, Spartaner oder andere Gegner können zum Ziel werden. Kassandra kämpft schließlich nicht für eine bestimmte Polis. Als Söldnerin verfolgt sie ihre eigenen Interessen – und momentan sind diese eng mit Xenia verbunden.

Doch die Seefahrt hat ihre Tücken.

Denn wer ständig fremde Schiffe versenkt, macht sich zwangsläufig Feinde.

Und genau das passiert auch in dieser Episode.

Ein gefährlicher Söldner wird auf Kassandra aufmerksam und macht Jagd auf sie. Was zunächst nach einem gewöhnlichen Kampf aussieht, entwickelt sich schnell zu einer schwierigen Situation, als mehrere Gegner gleichzeitig auftauchen.

Der erste Versuch endet deshalb nicht wie geplant.

Doch Kassandra gibt nicht auf.


Die Anwerbungskampagne geht weiter

Die Mission „Anwerbungskampagne“ führt Kassandra weiterhin über die Gewässer rund um Keos.

Unter Xenias Farben soll sie Schiffe verschiedener Fraktionen angreifen.

Das Ziel ist dabei nicht nur die Zerstörung einzelner Schiffe.

Xenia möchte ihren Einfluss demonstrieren.

Wer ihre Flagge sieht, soll wissen, dass die Piraten von Keos eine ernstzunehmende Macht darstellen.

Kassandra übernimmt dabei die Rolle der Vollstreckerin.

Sie fährt hinaus auf das Meer und sucht nach geeigneten Zielen.

Ein athenisches Schiff taucht auf.

Der Kampf beginnt.

Und kurze Zeit später bleibt von dem feindlichen Schiff nur noch ein Wrack zurück.


Schiffe als Einnahmequelle

Für Kassandra sind die Seeschlachten allerdings nicht nur ein Auftrag.

Sie sind gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit, Ressourcen und Beute zu sammeln.

Feindliche Schiffe können geplündert werden.

Dabei erhält Kassandra Materialien, die sie später für Verbesserungen verwenden kann.

Das ist besonders praktisch, weil sie weiterhin ihre Ausrüstung und die Adrestia verbessern möchte.

Je mehr Schiffe sie besiegt, desto mehr Ressourcen kann sie sammeln.

Dadurch entsteht ein ähnlicher Kreislauf wie bei der Jagd an Land:

Gegner finden → besiegen → Beute sammeln → Ressourcen erhalten → Ausrüstung verbessern.


Doch die Plünderung bleibt nicht unbemerkt

Das Problem ist allerdings schnell erklärt.

Kassandra kann nicht einfach jedes Schiff versenken, ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Ihre Aktivitäten bleiben nicht unbemerkt.

Besonders Söldner können auf sie aufmerksam werden.

Und genau das passiert in dieser Episode.

Ein gefährlicher Söldner nimmt die Verfolgung auf.

Damit wird aus einer geplanten Seeschlacht plötzlich ein Kampf ums Überleben.


Söldner gegen Söldner

Kassandra selbst ist eine Söldnerin.

Das macht die Begegnungen mit anderen Söldnern besonders interessant.

Beide verfolgen ähnliche Ziele.

Beide sind kampferfahren.

Und beide wissen, dass eine Niederlage nicht nur den Tod bedeuten kann, sondern auch den Verlust von wertvoller Ausrüstung und Drachmen.

Der Unterschied:

Kassandra ist diejenige, die gejagt wird.


Drei Gegner sind einer zu viel

Der erste Versuch zeigt schnell, dass selbst eine erfahrene Söldnerin nicht unbesiegbar ist.

Wenn mehrere Gegner gleichzeitig angreifen, kann sich die Situation sehr schnell verändern.

Ein einzelner Gegner kann kontrollierbar sein.

Zwei Gegner sind bereits deutlich schwieriger.

Drei Gegner können den Kampf vollkommen aus dem Gleichgewicht bringen.

Kassandra wird dadurch regelrecht überfordert.

Der erste Versuch endet schließlich mit einer Desynchronisation.

Ein klassischer Moment, der zeigt:

Manchmal ist Rückzug die bessere Strategie.


Lernen aus Fehlern

Genau hier zeigt sich ein wichtiger Bestandteil von Assassin's Creed Odyssey.

Niederlagen gehören dazu.

Der Spieler erkennt, welche Gegner zu stark sind.

Welche Situationen vermieden werden sollten.

Und wann es besser ist, einen anderen Weg einzuschlagen.

Kassandra kann schließlich nicht jeden Gegner gleichzeitig besiegen.

Besonders dann nicht, wenn mehrere Söldner oder hochstufige Gegner beteiligt sind.

Der zweite Versuch wird deshalb anders angegangen.


Ein neuer Versuch

Beim zweiten Anlauf geht Kassandra wieder auf die Jagd.

Dieses Mal führt die Reise von den athenischen Schiffen zu spartanischen Zielen.

Die Adrestia wird erneut zum Mittelpunkt des Geschehens.

Das Meer bietet schließlich genügend Gegner.

Und wenn ein Schiff am Horizont auftaucht, kann Kassandra entscheiden:

Angreifen oder vorbeifahren?

In dieser Episode fällt die Entscheidung ziemlich eindeutig aus.

Angreifen.


Athenische und spartanische Schiffe

Der Wechsel zwischen verschiedenen Fraktionen macht deutlich, wie unabhängig Kassandra agiert.

Heute greift sie Athen an.

Kurz darauf kann ein spartanisches Schiff ihr nächstes Ziel sein.

Für einen Soldaten wäre ein solcher Wechsel problematisch.

Für eine Söldnerin ist er Teil des Geschäfts.

Kassandra kämpft nicht für eine Flagge.

Sie kämpft für ihre eigenen Ziele.

Und natürlich für die Belohnungen, die mit ihren Aufträgen verbunden sind.


Das Entern beginnt

Doch nicht jedes Schiff muss einfach nur zerstört werden.

In Assassin's Creed Odyssey besteht auch die Möglichkeit, feindliche Schiffe zu entern.

Dabei wird aus der Seeschlacht plötzlich ein Kampf an Bord.

Das Schiff wird beschädigt.

Die Besatzung muss besiegt werden.

Und Kassandra muss sich mit ihren Gegnern auf engstem Raum auseinandersetzen.

Das verändert den Kampf vollkommen.


Vom Meer auf das Deck

Während die Adrestia noch auf den Wellen schwankt, kämpfen Kassandra und ihre Crew plötzlich auf dem Deck des gegnerischen Schiffes.

Die Distanz ist verschwunden.

Jetzt zählen Nahkampfwaffen, Ausweichmanöver und Positionierung.

Ein Gegner kann von vorne angreifen.

Ein anderer versucht, Kassandra von der Seite zu treffen.

Und wer nicht aufpasst, kann selbst über Bord gehen.


Gegner ins Meer befördern

Eine besonders interessante Möglichkeit beim Entern ist es, Gegner ins Wasser zu stoßen.

Das kann äußerst effektiv sein.

Wer einen Gegner über die Reling befördert, muss sich nicht mehr mit ihm auf dem Deck beschäftigen.

Der Gegner ist aus dem unmittelbaren Kampf entfernt.

Gerade wenn mehrere Feinde gleichzeitig angreifen, kann diese Taktik einen entscheidenden Vorteil bringen.


Warum Positionierung wichtig ist

Das Entern zeigt deshalb eine andere Seite des Kampfsystems.

Es reicht nicht immer aus, möglichst viel Schaden zu verursachen.

Auch die Position ist entscheidend.

Steht Kassandra nahe an der Reling?

Befindet sich hinter ihr ein Gegner?

Kann ein Angriff einen Feind ins Wasser befördern?

Oder würde Kassandra selbst zurückgedrängt werden?

Diese kleinen Entscheidungen können darüber entscheiden, ob eine Enteraktion erfolgreich endet.


Historischer Hintergrund: Enterkämpfe in der Antike

Enterkämpfe sind keineswegs eine Erfindung moderner Piratenfilme.

Auch in der Antike wurden Schiffe direkt angegriffen.

Ein besonders berühmtes Beispiel ist die griechische und römische Seekriegsführung.

Schiffe waren dabei nicht ausschließlich Plattformen für Fernangriffe.

Man konnte versuchen, ein feindliches Schiff zu rammen oder sich ihm so weit zu nähern, dass die Besatzungen direkt gegeneinander kämpfen konnten.


Die griechische Seekriegsführung

In der klassischen griechischen Zeit spielte die Trireme eine wichtige Rolle.

Diese Kriegsschiffe waren auf Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit ausgelegt.

Ein zentraler Bestandteil ihrer Taktik war der Rammangriff.

Das Ziel bestand darin, das feindliche Schiff mit dem eigenen Rammsporn zu beschädigen.

Dadurch konnte ein Schiff manövrierunfähig werden oder sinken.


Entern statt Rammen

Doch nicht jeder Kampf musste mit einem direkten Rammangriff enden.

Wenn zwei Schiffe nahe genug beieinander waren, konnte die Besatzung versuchen, das gegnerische Schiff zu entern.

Soldaten konnten dabei mit Schilden, Speeren und anderen Waffen auf das feindliche Deck gelangen.

Der Kampf verwandelte sich damit von einem Seekampf in einen normalen Nahkampf.

Das Grundprinzip ist in Assassin's Creed Odyssey deutlich wiederzuerkennen.


Söldner im antiken Griechenland

Auch Kassandras Rolle als Söldnerin besitzt einen historischen Hintergrund.

Söldner waren in der antiken Welt keine ungewöhnliche Erscheinung.

Besonders bekannt waren die griechischen Hopliten, die außerhalb ihrer Heimat für verschiedene Herrscher und politische Gruppen kämpfen konnten.

Berühmte Beispiele zeigen, dass professionelle Soldaten nicht zwingend nur einer Polis dienten.

Ihre Fähigkeiten konnten gegen Bezahlung eingesetzt werden.


Der Beruf des Söldners

Ein Söldner musste dabei mehr bieten als reine Kampfkraft.

Er musste zuverlässig sein.

Er musste kämpfen können.

Und er musste bereit sein, Risiken einzugehen.

Genau diese Eigenschaften besitzt Kassandra.

Sie nimmt Aufträge an.

Sie verfolgt ihre Ziele.

Und sie stellt sich Gegnern, vor denen andere vielleicht zurückschrecken würden.


Das Kopfgeldsystem

Das Spiel verstärkt diese historische Idee durch sein Söldnersystem.

Wenn Kassandra bestimmte Verbrechen begeht oder Aufmerksamkeit erregt, kann ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt werden.

Andere Söldner werden dadurch motiviert, sie zu verfolgen.

Damit entsteht ein interessantes Katz-und-Maus-Spiel.

Kassandra jagt Gegner.

Doch gleichzeitig kann sie selbst zur Gejagten werden.


Der Preis der Freiheit

Kassandra besitzt dadurch große Freiheit.

Doch diese Freiheit hat Konsequenzen.

Sie kann Schiffe angreifen.

Sie kann Lager plündern.

Sie kann Gegner töten.

Sie kann sich mit verschiedenen Fraktionen anlegen.

Doch irgendwann reagiert die Welt darauf.

Söldner werden auf sie aufmerksam.

Das Kopfgeld steigt.

Und plötzlich muss Kassandra nicht mehr nur ihre eigentliche Mission erfüllen.

Sie muss auch ihre eigenen Verfolger loswerden.


Barnabas und die Seefahrt

Während Kassandra auf der Adrestia unterwegs ist, bleibt Barnabas ein wichtiger Begleiter.

Die Seefahrt mit Barnabas besitzt dabei ihren eigenen Charakter.

Er ist nicht einfach nur ein Besatzungsmitglied.

Barnabas begleitet Kassandra schon seit längerer Zeit und sorgt regelmäßig für humorvolle oder emotionale Momente.

Gerade während der langen Reisen auf dem Meer lockern solche Gespräche die teilweise hektischen Kämpfe auf.


Die Adrestia als Heimat

Mit der Zeit wird die Adrestia fast zu einem zweiten Zuhause.

Kassandra kehrt immer wieder zu ihr zurück.

Sie verbessert das Schiff.

Sie sammelt Ressourcen.

Sie rekrutiert neue Mitglieder.

Sie kämpft gegen feindliche Schiffe.

Und sie nutzt die Adrestia, um die zahlreichen Inseln der Ägäis zu erreichen.

Das Schiff verbindet dadurch viele verschiedene Teile des Spiels miteinander.


Schiffe farmen

Der Titel „Schiffe farmen und Söldner“ beschreibt den Schwerpunkt dieser Episode ziemlich gut.

Kassandra nutzt die Möglichkeit, wiederholt feindliche Schiffe anzugreifen.

Dadurch kann sie Ressourcen und Erfahrung sammeln.

Gleichzeitig besteht immer die Gefahr, dass ein stärkerer Söldner auftaucht.

Das macht das Farmen riskanter, als es zunächst klingt.

Denn je mehr Kassandra Aufmerksamkeit erzeugt, desto größer kann die Gefahr werden.


Risiko gegen Belohnung

Genau dieses Verhältnis macht das System interessant.

Ein Schiff zu versenken bringt Vorteile.

Mehrere Schiffe zu versenken bringt noch mehr Vorteile.

Doch gleichzeitig steigt das Risiko.

Ein Söldner kann auftauchen.

Ein weiterer Gegner kann hinzukommen.

Und plötzlich befindet sich Kassandra in einer Situation, die sie nicht mehr kontrollieren kann.

Der erste Versuch zeigt genau dieses Problem.


Der zweite Versuch zeigt die Lösung

Statt sich mit mehreren Gegnern gleichzeitig zu beschäftigen, geht Kassandra beim zweiten Versuch kontrollierter vor.

Schiffe werden gezielt ausgewählt.

Gegner werden geschwächt.

Und beim Entern wird versucht, die Gegner einzeln auszuschalten.

Besonders das Herunterstoßen von Gegnern ins Meer kann dabei helfen.

Dadurch wird der Kampf übersichtlicher.


Wird Kassandra den Verwalter erreichen?

Das große Zwischenziel bleibt weiterhin bestehen.

Kassandra muss sich beim Verwalter von Xenia melden.

Doch die Frage ist:

Wird sie überhaupt dort ankommen?

Oder wird die nächste feindliche Flotte ihren Weg kreuzen?

Das ist einer der Reize einer offenen Welt.

Der Spieler kann ein konkretes Ziel haben.

Doch unterwegs können ständig neue Ereignisse auftreten.

Ein Schiff.

Ein Söldner.

Ein Lager.

Eine Nebenquest.

Oder eine unerwartete Begegnung.


Die Suche nach den Drachmen

Hinter all diesen Aktivitäten steckt weiterhin Kassandras persönliches Ziel.

Sie benötigt Geld.

Sie benötigt Informationen.

Und sie möchte endlich herausfinden, was mit ihrer Mutter geschehen ist.

Die Aufgaben rund um Xenia sind deshalb nicht einfach belanglose Nebenmissionen.

Sie sind Teil ihres größeren Weges.

Jede Belohnung bringt Kassandra einen Schritt weiter.


Fazit

„Schiffe farmen und Söldner“ setzt die Geschichte der Anwerbungskampagne fort und zeigt erneut, wie stark die Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey mit dem Ressourcen- und Fortschrittssystem verbunden sind.

Kassandra fährt weiterhin unter Xenias Flagge und greift Schiffe verschiedener Fraktionen an. Athenische und spartanische Schiffe werden zu Zielen, während Kassandra versucht, ihre Beute zu sichern und gleichzeitig Xenias Einfluss über die Gewässer von Keos zu demonstrieren.

Doch die Plünderungen haben Konsequenzen.

Ein gefährlicher Söldner wird auf Kassandra aufmerksam und nimmt die Verfolgung auf. Der erste Kampf zeigt schnell die Grenzen ihrer aktuellen Stärke. Drei Gegner gleichzeitig sind eine Herausforderung, die schließlich zur Desynchronisation führt.

Der zweite Versuch verläuft kontrollierter.

Kassandra greift erneut Schiffe an und setzt dabei auch auf das Entern. Sobald sie das feindliche Schiff erreicht, wird aus der Seeschlacht ein Nahkampf. Dabei zeigt sich, wie wichtig Positionierung ist. Gegner können gezielt zurückgedrängt oder sogar über Bord ins Meer befördert werden.

Auch historisch besitzt dieses Gameplay einen interessanten Hintergrund.

Die antike Seefahrt bestand nicht ausschließlich aus Rammangriffen. Schiffe konnten beschädigt, manövrierunfähig gemacht und anschließend geentert werden. Gerade in der griechischen Seekriegsführung spielte der direkte Kampf zwischen Besatzungen eine wichtige Rolle.

Auch Kassandras Leben als Söldnerin passt zum historischen Umfeld. Professionelle Kämpfer konnten ihre Dienste verschiedenen Auftraggebern anbieten und waren nicht zwingend dauerhaft an eine einzelne politische Gemeinschaft gebunden.

Genau diese Freiheit besitzt Kassandra.

Sie kann Athen bekämpfen.

Sie kann Sparta bekämpfen.

Sie kann Piraten unterstützen.

Und sie kann sich gleichzeitig mit anderen Söldnern anlegen.

Doch diese Freiheit hat ihren Preis.

Wer zu viele Gegner besiegt und zu viel Aufmerksamkeit erzeugt, wird selbst zum Ziel.

Die Episode endet damit erneut mit einer offenen Frage:

Wird Kassandra endlich den Verwalter von Xenia erreichen – oder wird die Adrestia noch weitere Schiffe auf den Grund der Ägäis schicken?

Bei einer Söldnerin wie Kassandra ist die Antwort vermutlich einfach:

Solange es Drachmen, Erfahrung und Beute gibt, ist die Reise noch lange nicht vorbei.


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04/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [042] 🗡️ Anwerbungskampagne

Assassin's Creed Odyssey [042] 🗡️ Anwerbungskampagne

Kassandra ist weiterhin auf Keos unterwegs und hat momentan mehr als genug zu tun. Die Suche nach ihrer Mutter ist noch immer nicht abgeschlossen und auch die geforderte Bezahlung für die Informationen von Xenia steht weiterhin im Raum. 15.000 Drachmen müssen schließlich erst einmal verdient werden.

Doch bevor Kassandra sich wieder vollständig auf ihre eigentliche Suche konzentrieren kann, wird die Inselwelt erneut zum Schauplatz verschiedener Aktivitäten.

In dieser Episode geht es nicht nur um Kämpfe gegen Menschen. Kassandra macht Jagd auf Löwen und Wildschweine, sammelt Leder und plündert feindliche Lager. Gleichzeitig kommt eine Frage auf, die bei einem Spieldurchlauf mit Kassandra durchaus interessant ist:

Warum eigentlich Kassandra als Spielfigur?

Die Antwort liegt nicht nur darin, dass sie eine interessante Hauptfigur ist. Auch spätere Inhalte der Reihe machen Kassandra zu einer besonders wichtigen Figur innerhalb des Assassin's Creed-Universums.

Doch zunächst muss sie auf Keos wieder für Xenia tätig werden.

Ihre Aufgabe lautet:

Anwerbungskampagne.

Und dafür muss Kassandra zeigen, wem die Gewässer rund um Keos gehören.


Auf der Jagd nach Ressourcen

Bevor Kassandra sich wieder auf das Meer begibt, geht es zunächst auf die Jagd.

Löwen und Wildschweine gehören zu den Tieren, die in der griechischen Wildnis anzutreffen sind.

Für Kassandra sind diese Tiere allerdings nicht ausschließlich Teil der Landschaft.

Sie liefern wertvolle Materialien.

Besonders die Wildschweine erweisen sich als interessante Beute, denn aus einem erlegten Tier lassen sich mehrere Einheiten Leder gewinnen.

Wenn Kassandra gleich vier, fünf oder sechs Wildschweine findet, kann sich daraus bereits eine beachtliche Menge an Material ergeben.


Wildschweine als Lederlieferanten

Leder ist in Assassin's Creed Odyssey eine wichtige Ressource.

Es wird unter anderem benötigt, um Ausrüstung und das Schiff zu verbessern.

Deshalb lohnt es sich, Tiere nicht einfach links liegen zu lassen.

Ein einzelnes Wildschwein mag auf den ersten Blick nicht besonders wichtig erscheinen.

Doch mehrere Tiere ergeben schnell eine größere Menge an Leder.

Gerade in einer offenen Welt mit vielen Verbesserungsmöglichkeiten kann das Sammeln solcher Ressourcen langfristig einen Unterschied machen.

Kassandra befindet sich deshalb nicht einfach auf einer sinnlosen Jagdtour.

Sie bereitet sich auf kommende Herausforderungen vor.


Zwischen Jagd und Söldnerleben

Die Jagd passt außerdem gut zu Kassandras Leben als Söldnerin.

Sie kann nicht davon ausgehen, dass überall Händler stehen, bei denen sie sämtliche benötigten Materialien kaufen kann.

Ein Teil der Ressourcen muss selbst beschafft werden.

Das sorgt für einen interessanten Kreislauf:

Kassandra erkundet die Welt, findet Tiere, sammelt Materialien und nutzt diese anschließend für ihre Ausrüstung oder andere Verbesserungen.

Damit wird die Natur selbst zu einem Bestandteil des Fortschrittssystems.


Feindliche Lager als Ressourcendepot

Doch Tiere sind nicht die einzige Möglichkeit, Ressourcen zu erhalten.

Kassandra greift außerdem feindliche Lager an.

Diese Lager sind häufig mit Soldaten und wertvollen Gegenständen gefüllt.

Wer sich hineinschleicht oder die Gegner offen bekämpft, kann anschließend die Umgebung plündern.

Damit bekommt Kassandra erneut Ressourcen, Ausrüstung und weitere Gegenstände.

Für einen Söldner ist ein feindliches Lager also gewissermaßen ein gut bewachtes Lagerhaus.

Nur dass die Besitzer meistens nicht besonders erfreut darüber sind, wenn Kassandra sich daran bedient.


Warum Kassandra?

Während dieser Episode kommt außerdem eine persönliche Frage zur Sprache:

Warum wurde Kassandra als Spielfigur gewählt?

In Assassin's Creed Odyssey kann der Spieler grundsätzlich zwischen Kassandra und Alexios wählen.

Der persönliche Spielstil und die bevorzugte Darstellung können bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen.

In diesem Durchlauf steht jedoch Kassandra im Mittelpunkt.

Und dafür gibt es einen weiteren interessanten Grund:

Kassandra besitzt über das Hauptspiel hinaus eine besondere Bedeutung.

Sie wurde später auch in weiteren Inhalten des Assassin's Creed-Universums aufgegriffen.

Dadurch bekommt die Entscheidung für Kassandra im Nachhinein noch einmal eine zusätzliche Bedeutung.


Kassandra als zentrale Figur

Kassandra funktioniert als Hauptfigur besonders gut, weil sie unterschiedliche Rollen miteinander verbindet.

Sie ist eine Söldnerin.

Sie ist eine Kämpferin.

Sie ist eine Suchende.

Und gleichzeitig ist sie eng mit den großen politischen und familiären Konflikten der Handlung verbunden.

Ihre Suche nach ihrer Mutter ist dabei eines der persönlichen Ziele, das sie durch die Welt von Assassin's Creed Odyssey führt.

Xenia besitzt Informationen.

Doch Informationen haben ihren Preis.

Und genau deshalb muss Kassandra weiterhin Geld verdienen.


Xenia und die Piraten von Keos

Xenia ist nicht einfach irgendeine Questgeberin.

Sie ist die mächtige Piratin, die über Keos großen Einfluss besitzt.

Kassandra ist zu ihr gekommen, weil sie Informationen über ihre Mutter sucht.

Xenia verlangt dafür eine beträchtliche Summe.

Die 15.000 Drachmen sind damit ein konkretes Zwischenziel.

Doch die Beziehung zwischen den beiden Frauen verändert sich zunehmend.

Kassandra ist nicht nur eine Fremde, die nach Informationen fragt.

Sie wird zu einer Person, die Xenia für bestimmte Aufgaben einsetzen kann.

Und genau hier beginnt die Anwerbungskampagne.


Eine Botschaft auf dem Meer

Die Aufgabe ist schnell erklärt.

Kassandra soll Schiffe versenken.

Aber nicht irgendwelche Schiffe.

Sie soll Schiffe verschiedener Gruppen angreifen.

Dazu gehören Spartaner, Athener und Banditen.

Der entscheidende Punkt ist allerdings die Flagge.

Kassandra soll dabei die Farben von Xenia beziehungsweise den Piraten von Keos tragen.

Damit wird aus einem gewöhnlichen Angriff eine politische Botschaft.

Die Schiffe werden nicht einfach nur aus wirtschaftlichen Gründen versenkt.

Es geht um Macht.


Die Farben von Xenia

Das Tragen der Farben ist deshalb mehr als reine Dekoration.

Kassandra soll deutlich machen, wer in den Gewässern um Keos das Sagen hat.

Die Questbeschreibung bringt diesen Gedanken auf den Punkt: Xenia möchte ein Zeichen setzen und diejenigen abschrecken, die ihre Herrschaft über die Region infrage stellen. Dafür soll Kassandra unter den Farben von Keos mehrere Schiffe zerstören.

Das ist klassische Machtdemonstration.

Nicht:

„Wir können euch besiegen.“

Sondern:

„Wir sind bereits hier – und wir können euch jederzeit treffen.“


Spartaner gegen Athen

Besonders interessant ist dabei, dass Kassandra sowohl spartanische als auch athenische Schiffe angreift.

Das passt hervorragend zur politischen Situation der Spielwelt.

Assassin's Creed Odyssey spielt während des Peloponnesischen Krieges.

Athen und Sparta befinden sich im Konflikt.

Kassandra gehört als Söldnerin allerdings nicht fest zu einer der beiden Seiten.

Sie kann für unterschiedliche Auftraggeber arbeiten.

Und genau diese Neutralität macht sie für Xenia besonders nützlich.


Der Peloponnesische Krieg

Historisch begann der Peloponnesische Krieg im Jahr 431 v. Chr.

Auf der einen Seite stand Athen mit seinen Verbündeten.

Auf der anderen Seite Sparta und die Peloponnesische Liga.

Der Konflikt dauerte Jahrzehnte und erschütterte die griechische Welt.

Dabei wurde nicht nur an Land gekämpft.

Auch die Kontrolle über das Meer spielte eine enorme Rolle.

Athen verfügte über eine besonders bedeutende Seemacht.

Die attische Flotte war ein zentraler Bestandteil der politischen und militärischen Stärke Athens.


Warum Schiffe so wichtig waren

Wer die See kontrollierte, konnte Handelswege schützen oder unterbrechen.

Truppen konnten über das Meer transportiert werden.

Lebensmittel konnten importiert werden.

Nachrichten konnten schneller zwischen Regionen gelangen.

Und natürlich konnten feindliche Schiffe angegriffen werden.

Eine Flotte war deshalb nicht nur eine Ansammlung von Kriegsschiffen.

Sie war ein Instrument wirtschaftlicher und politischer Macht.

Das macht die Quest „Anwerbungskampagne“ historisch besonders passend.


Piraterie und Macht

Xenia verfolgt allerdings ein anderes Ziel als Athen oder Sparta.

Sie ist Piratin.

Ihre Macht basiert nicht auf einem staatlichen Heer oder einer politischen Institution.

Sie basiert auf ihrer Kontrolle über Keos und die umliegenden Gewässer.

Wenn Schiffe in ihr Gebiet eindringen, stellt das eine Herausforderung dar.

Deshalb soll Kassandra eine klare Botschaft vermitteln.

Wer die Gewässer von Keos betritt, sollte wissen, mit wem er es zu tun bekommt.


Eine ungewöhnliche Form der Diplomatie

Die Quest ist damit fast eine Form von Diplomatie.

Nur eben mit Kanonen und brennenden Schiffen.

Statt Verhandlungen zu führen, wird ein Zeichen gesetzt.

Ein Schiff wird versenkt.

Dann noch eines.

Und noch eines.

Die Botschaft dürfte anschließend ziemlich eindeutig sein.

Xenia möchte nicht, dass ihre Gegner ihre Stärke unterschätzen.


Kassandra als Werkzeug

Für Xenia ist Kassandra dabei das perfekte Werkzeug.

Sie besitzt eine kampfstarke Söldnerin, die nicht offiziell zu ihrer Piratencrew gehört.

Kassandra kann deshalb Aufgaben erledigen, ohne dass Xenia ihre eigenen Leute unnötig gefährden muss.

Für Kassandra wiederum ist die Aufgabe eine weitere Möglichkeit, Geld und Erfahrung zu verdienen.

Beide Seiten profitieren.

Xenia bekommt ihre Botschaft.

Kassandra bekommt ihre Belohnung.


Die Adrestia wird wieder wichtig

Natürlich kann diese Aufgabe nicht an Land erledigt werden.

Kassandra benötigt die Adrestia.

Das Schiff ist mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil ihres Abenteuers geworden.

Sie nutzt es für Reisen zwischen den Inseln.

Sie sammelt Ressourcen.

Sie führt Seeschlachten.

Und nun wird die Adrestia erneut zum Werkzeug für Xenias Machtpolitik.


Seeschlachten als Gameplay

Die Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey sind dabei ein wichtiger Bestandteil des Spiels.

Das Schiff verfügt über verschiedene Angriffsmöglichkeiten.

Kassandra kann feindliche Schiffe beschießen und versuchen, sie zu schwächen.

Je nach Situation muss sie außerdem auf die Position des Gegners achten.

Ein guter Angriff kann ein Schiff schnell beschädigen.

Mehrere Gegner gleichzeitig können dagegen gefährlich werden.


Spartaner, Athener und Banditen

Die Besonderheit der Anwerbungskampagne besteht darin, dass Kassandra unterschiedliche Fraktionen angreift.

Spartaner.

Athener.

Banditen.

Damit wird die Mission fast zu einer kleinen Demonstration der Macht.

Es spielt keine Rolle, welcher politischen Gruppierung das Schiff angehört.

Für Xenia zählt etwas anderes:

Es befindet sich in ihrem Einflussbereich.


Kassandra zwischen den Fronten

Diese Situation verdeutlicht erneut Kassandras Stellung.

Sie ist keine klassische Soldatin.

Sie kämpft nicht automatisch für Athen.

Sie kämpft nicht automatisch für Sparta.

Sie kann für denjenigen arbeiten, der sie bezahlt.

Das macht sie zu einer echten Söldnerin.

Ihre Loyalität ist nicht zwingend an eine Flagge gebunden.

Ihre Entscheidungen richten sich häufig nach ihren persönlichen Zielen.


Die Wirtschaft des Söldnerlebens

Und genau hier schließt sich der Kreis zur vorherigen Episode.

Kassandra braucht Geld.

Sie sammelt Leder.

Sie plündert Lager.

Sie sammelt Ausrüstung.

Sie verkauft Gegenstände.

Sie kämpft auf See.

Und sie erledigt Aufträge.

Alles führt zurück zu den Drachmen.

Das ist eine der interessanten Eigenschaften von Assassin's Creed Odyssey:

Viele Aktivitäten können gleichzeitig mehrere Fortschrittssysteme bedienen.


Ressourcen, Erfahrung und Ausrüstung

Ein Kampf ist selten nur ein Kampf.

Kassandra erhält Erfahrung.

Sie kann Beute erhalten.

Sie kann Ressourcen sammeln.

Sie kann neue Ausrüstung finden.

Und sie kann eventuell Geld verdienen.

Dadurch wird selbst eine scheinbar kleine Nebenaktivität langfristig relevant.

Ein Wildschwein liefert Leder.

Ein Lager liefert Beute.

Ein Schiff liefert Ressourcen.

Ein Auftrag liefert Geld.

Alles zusammen macht Kassandra stärker.


Jagd und Krieg

Interessanterweise verbindet diese Episode zwei sehr unterschiedliche Seiten der antiken Welt.

Auf der einen Seite steht die Natur.

Kassandra jagt Wildschweine und Löwen.

Auf der anderen Seite steht der Krieg.

Schiffe werden versenkt.

Soldaten und Piraten werden bekämpft.

Diese Kombination passt hervorragend zu einem Open-World-Spiel, das versucht, eine große historische Welt abzubilden.

Kassandra bewegt sich zwischen Wildnis, Städten, Lagern und dem offenen Meer.


Historischer Blick auf die Jagd

Auch die Jagd besitzt einen realen historischen Hintergrund.

Wildtiere waren in der Antike nicht nur Teil der Natur.

Jagd konnte verschiedene Funktionen erfüllen.

Sie konnte der Nahrungsbeschaffung dienen.

Sie konnte als Training für den Kampf angesehen werden.

Und für wohlhabende Menschen konnte sie auch eine Form der Freizeitgestaltung sein.

Die Jagd besaß damit sowohl praktische als auch gesellschaftliche Bedeutung.


Leder als wichtiger Rohstoff

Leder war ebenfalls ein wertvolles Material.

Es konnte für zahlreiche Alltagsgegenstände verwendet werden.

Dazu gehörten beispielsweise Riemen, Behälter, Schuhe oder verschiedene Ausrüstungsgegenstände.

Natürlich ist das Ressourcensystem in Assassin's Creed Odyssey vereinfacht.

Ein Wildschwein wird nicht einfach deshalb erlegt, damit der Spieler exakt sieben bis neun Einheiten eines abstrakten Materials erhält.

Das Spiel übersetzt einen komplexen Produktionsprozess in eine verständliche Gameplay-Mechanik.


Historische Welt trifft RPG-System

Genau solche Vereinfachungen sind für ein Videospiel notwendig.

Der Spieler soll nicht nach jedem Tier erst eine komplette Gerberei betreiben müssen.

Stattdessen bekommt er eine Ressource.

Leder.

Holz.

Metall.

Obsidian.

Diese Materialien können anschließend für Verbesserungen verwendet werden.

Das System ist leicht verständlich und hält den Spielfluss aufrecht.


Die Bedeutung der Farben

Die Farben von Xenia erfüllen innerhalb der Quest außerdem eine symbolische Funktion.

Ein Schiff unter einer bestimmten Flagge oder einem bestimmten Banner signalisiert Zugehörigkeit.

Im antiken Krieg konnten Erkennungszeichen und Symbole eine wichtige Rolle spielen.

Für das Spiel wird dieses Prinzip auf die Piraten von Keos übertragen.

Kassandra trägt Xenias Farben und macht dadurch klar:

Dieser Angriff geschieht im Namen ihrer Herrschaft.


Eine Piratenherrscherin

Xenia wird dadurch als mächtige Figur etabliert.

Sie ist nicht einfach eine Piratin, die irgendwo mit einem kleinen Schiff unterwegs ist.

Sie besitzt Einfluss.

Sie verfügt über eine Crew.

Sie kontrolliert ein Gebiet.

Und sie möchte diesen Einfluss ausbauen oder zumindest sichern.

Die Anwerbungskampagne zeigt diese Seite ihrer Persönlichkeit besonders deutlich.


Eine Warnung an die Konkurrenz

Die Schiffe von Athen, Sparta und den Banditen sind damit nicht nur Gegner.

Sie sind Teil einer Inszenierung.

Xenia möchte, dass ihre Gegner verstehen, dass Keos nicht schutzlos ist.

Kassandra übernimmt dabei die Rolle der Vollstreckerin.

Sie bringt die Botschaft auf die effektivste Weise:

Sie versenkt die Konkurrenz.


Der Name der Mission

Der Titel „Anwerbungskampagne“ klingt zunächst fast harmlos.

Man könnte bei einer Anwerbung an neue Soldaten oder Piraten denken.

Doch tatsächlich geht es darum, durch Gewalt eine Botschaft zu verbreiten.

Kassandra wird damit gewissermaßen zu Xenias Werbeträgerin.

Nur dass die Werbung aus brennenden Schiffen besteht.

Ein etwas ungewöhnlicher Marketingansatz – aber vermutlich einer, den die Piratin für besonders effektiv hält.


Fazit

„Anwerbungskampagne“ zeigt Kassandra erneut in einer Phase, in der sich Erkundung, Ressourcenmanagement und Seeschlachten miteinander verbinden.

Zu Beginn der Episode geht Kassandra auf die Jagd nach Löwen und Wildschweinen. Besonders die Wildschweine erweisen sich als nützlich, da sie mehrere Einheiten Leder liefern können. Wer mehrere Tiere findet, kann dadurch schnell einen ordentlichen Vorrat an Ressourcen aufbauen.

Auch feindliche Lager werden angegriffen und geplündert. Dadurch erhält Kassandra zusätzliche Ausrüstung und Materialien, die sie selbst verwenden oder verkaufen kann.

Parallel dazu wird die Frage interessant, warum Kassandra als Spielfigur gewählt wurde. Ihre Rolle als Protagonistin funktioniert besonders gut, weil sie als Söldnerin unabhängig zwischen den verschiedenen Fraktionen agieren kann. Ihre persönliche Geschichte und ihre Suche nach ihrer Mutter geben ihr außerdem ein starkes eigenes Motiv.

Im Mittelpunkt der Episode steht schließlich die namensgebende Mission „Anwerbungskampagne“.

Xenias Verwalter beauftragt Kassandra damit, unter den Farben der Piraten von Keos mehrere Schiffe zu zerstören. Dabei handelt es sich um Schiffe von Spartanern, Athenern und Banditen. Die Aufgabe dient nicht ausschließlich dazu, Gegner auszuschalten. Sie soll eine deutliche Botschaft vermitteln: Die Gewässer rund um Keos gehören Xenia, und wer ihre Macht herausfordert, muss mit Konsequenzen rechnen.

Historisch passt dieser Konflikt durchaus zum Umfeld des Spiels.

Assassin's Creed Odyssey spielt während des Peloponnesischen Krieges, einer Zeit, in der die Kontrolle über das Meer eine enorme militärische und wirtschaftliche Bedeutung besaß. Athen war für seine Seemacht bekannt, während Sparta und seine Verbündeten versuchten, Athens Einfluss zurückzudrängen.

Xenia steht allerdings außerhalb dieses klassischen Konflikts.

Sie verfolgt ihre eigenen Interessen.

Für sie zählen weder Athen noch Sparta.

Für sie zählt Keos.

Und Kassandra ist diejenige, die diese Botschaft auf dem Meer verbreiten soll.

Damit verbindet die Episode erneut die verschiedenen Systeme von Assassin's Creed Odyssey: Jagd, Ressourcen, Ausrüstung, Geld, Erkundung und Seeschlachten.

Kassandra sammelt Leder.

Sie plündert Lager.

Sie verdient Drachmen.

Und schließlich setzt sie sich auf die Adrestia und sorgt dafür, dass Xenias Gegner ihre Schiffe künftig vielleicht etwas genauer ansehen, bevor sie in die Gewässer von Keos fahren.

Die Anwerbungskampagne ist damit weniger eine klassische Rekrutierung als eine Machtdemonstration – und Kassandra ist Xenias Speerspitze auf dem Meer.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

02/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [040] 🗡️ Rot in Trümmern

Assassin's Creed Odyssey [040] 🗡️ Rot in Trümmern

Kassandra ist weiterhin auf der Suche nach einer ganz bestimmten Sache: Geld. Nachdem die Piratin Xenia eine stolze Summe von 15.000 Drachmen für Informationen über Kassandras Mutter verlangt, ist klar, dass die Söldnerin ihre finanziellen Möglichkeiten ausschöpfen muss. In dieser Episode von Assassin's Creed Odyssey [040] geht die Jagd nach den Drachmen deshalb weiter.

Die Pirateninsel bietet dafür einen besonders interessanten Schauplatz.

Kassandra befindet sich weiterhin mitten in einem Gebiet, das von bewaffneten Gegnern kontrolliert wird. Soldaten und Anführer werden aus sicherer Entfernung mit Pfeilen angegriffen, während gleichzeitig die Möglichkeit besteht, wertvolle Ausrüstung zu sammeln.

Was für die Bewohner der Insel ein ernsthaftes Problem darstellt, ist für Kassandra vor allem eines:

Eine Gelegenheit.

Denn jeder besiegte Gegner kann Beute hinterlassen. Und Ausrüstung, die Kassandra nicht selbst benötigt, kann verkauft werden. Zusammen mit den Einnahmen aus ihren Seeschlachten entsteht dadurch ein regelrechter Geldkreislauf.

15.000 Drachmen sind schließlich keine Kleinigkeit.


15.000 Drachmen für Xenia

Die Motivation hinter Kassandras Unternehmungen bleibt ihre Suche nach ihrer Mutter.

Xenia hat Informationen, die Kassandra unbedingt benötigt. Doch die Piratin ist nicht bereit, diese Informationen einfach weiterzugeben.

Der Preis:

15.000 Drachmen.

Damit hat Kassandra ein klares finanzielles Ziel.

Die offene Welt von Assassin's Creed Odyssey bietet ihr dafür zahlreiche Möglichkeiten.

Sie kann Gegner besiegen.

Sie kann Ausrüstung plündern.

Sie kann nicht benötigte Gegenstände verkaufen.

Sie kann Schiffe angreifen.

Sie kann Ressourcen sammeln.

Und sie kann verschiedene Aktivitäten miteinander kombinieren.

Genau das macht die aktuelle Phase des Spiels interessant.


Die Pirateninsel als Einnahmequelle

Auf der Pirateninsel findet Kassandra zahlreiche Gegner.

Soldaten bewachen bestimmte Bereiche und Anführer sorgen dafür, dass die Insel nicht einfach kampflos eingenommen werden kann.

Kassandra entscheidet sich dabei häufig für eine Vorgehensweise, die zu ihrer Rolle als Assassine passt:

Distanz.

Der Bogen wird zu einem wichtigen Werkzeug.

Statt mitten in eine Gruppe von Gegnern zu laufen, kann Kassandra zunächst einzelne Ziele ausschalten.

Ein Pfeil.

Ein weiterer Pfeil.

Und schon wird die Zahl der Gegner kleiner.


Der Bogen als taktischer Vorteil

Der Fernkampf bietet in solchen Situationen einen erheblichen Vorteil.

Kassandra kann ihre Gegner beobachten und gezielt diejenigen ausschalten, die für sie besonders gefährlich sind.

Anführer können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Wer eine feindliche Stellung kontrolliert, sollte möglichst früh ausgeschaltet werden.

Dadurch wird das Gebiet anschließend leichter zu kontrollieren.

Natürlich kann ein Schuss daneben gehen oder ein Gegner den Angriff bemerken.

Dann wird aus einem lautlosen Angriff schnell ein offener Kampf.

Doch genau diese Mischung aus Stealth und direkter Konfrontation gehört zu den Stärken von Assassin's Creed Odyssey.


Beute ist Geld

Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Spielphase ist die Ausrüstung.

Kassandra sammelt im Laufe ihrer Abenteuer zahlreiche Waffen und Rüstungsteile.

Nicht alles davon ist besser als das, was sie bereits besitzt.

Doch selbst schwächere Gegenstände haben einen Wert.

Sie können verkauft werden.

Damit wird die Beute aus jedem Kampf zu einer indirekten Einnahmequelle.

Das Prinzip ist einfach:

Besiegen → plündern → Inventar prüfen → verkaufen oder ausrüsten.

Gerade bei einer großen Zahl von Gegnern kann sich dieser Kreislauf schnell summieren.


Warum 15.000 Drachmen viel Geld sind

Für Kassandra ist die Forderung von Xenia deshalb eine echte Herausforderung.

15.000 Drachmen müssen erst einmal verdient werden.

Ein einzelner Gegner reicht dafür nicht aus.

Es braucht zahlreiche Aktivitäten.

Genau dadurch entsteht ein natürlicher Anreiz, die Welt von Assassin's Creed Odyssey zu erkunden.

Statt ausschließlich der Hauptgeschichte zu folgen, beschäftigt sich Kassandra mit Nebenaktivitäten.

Sie nimmt Kämpfe mit.

Sie plündert.

Sie verkauft.

Sie kämpft auf See.

Und sie nutzt jede Möglichkeit, um ihrem finanziellen Ziel näherzukommen.


Das Schiff als weitere Einnahmequelle

Kassandra besitzt allerdings noch einen entscheidenden Vorteil:

Ihr Schiff.

Die Adrestia ermöglicht es ihr, auf dem Meer nach weiteren Gegnern zu suchen.

Feindliche Schiffe können angegriffen und versenkt werden.

Auch hier warten Belohnungen.

Ressourcen können gesammelt werden.

Schiffe können geplündert werden.

Und Kassandra erhält Erfahrung.

Damit ist das Meer nicht nur ein Transportweg.

Es ist gleichzeitig eine weitere Einnahmequelle.


Die Adrestia als Werkzeug

Die Adrestia ist längst mehr als nur ein Mittel, um von einer Insel zur nächsten zu gelangen.

Das Schiff ist ein eigener Bestandteil des Fortschrittssystems.

Es kann verbessert werden.

Ressourcen werden benötigt.

Geld spielt eine Rolle.

Und erfolgreiche Seeschlachten helfen dabei, diese Ressourcen zu beschaffen.

Dadurch entsteht ein zweiter Wirtschaftskreislauf neben Kassandras persönlicher Ausrüstung.

An Land sammelt sie Waffen und Rüstungen.

Auf See sammelt sie Ressourcen und Beute.

Beides hilft ihr dabei, stärker zu werden.


Piraten und ihre Geheimnisse

Während ihres Aufenthalts auf der Pirateninsel bekommt Kassandra außerdem ein Gespräch mit.

Piraten sprechen über Dinge, die sie wissen oder irgendwo gefunden haben.

Für Kassandra ist das besonders interessant.

Denn Informationen können wertvoll sein.

Und manchmal muss man dafür nicht einmal eine klassische Quest abschließen.

Die offene Welt erzählt ihre Geschichten teilweise durch Gespräche, Beobachtungen und zufällige Ereignisse.

Kassandra kann einfach zuhören.

Und plötzlich ergibt sich daraus eine neue Möglichkeit.


Leicht verdientes Geld?

Für Kassandra vielleicht.

Für die Bewohner der Insel vermutlich nicht.

Was für eine Söldnerin wie Kassandra nach einer weiteren Gelegenheit aussieht, bedeutet für andere Menschen möglicherweise Gewalt, Verlust und Zerstörung.

Genau hier zeigt sich eine interessante Seite des Spiels.

Kassandra bewegt sich in einer Welt, in der Gewalt alltäglich ist.

Soldaten kämpfen für ihre Polis.

Söldner kämpfen für Bezahlung.

Piraten kämpfen für Beute.

Und Kassandra kämpft für ihre eigenen Ziele.


Die Piratenwelt von Assassin's Creed Odyssey

Piraten passen hervorragend in die Welt des Spiels.

Die Ägäis besteht aus zahlreichen Inseln und Seewegen.

Handel, militärische Transporte und Reisen über das Meer sind wichtige Bestandteile des Lebens.

Wer die See kontrolliert, besitzt Macht.

Das macht Piraterie zu einer natürlichen Bedrohung.

Schiffe können überfallen werden.

Handelsgüter können erbeutet werden.

Menschen können gefangen genommen werden.

Und ganze Regionen können durch Piraten unsicher werden.


Historischer Hintergrund: Piraterie in der griechischen Antike

Piraterie war tatsächlich ein bedeutendes Problem der antiken Mittelmeerwelt.

Das Mittelmeer bot ideale Bedingungen für Seeräuberei.

Es gab zahlreiche Inseln, Küstengebiete und versteckte Buchten.

Schiffe waren gleichzeitig Transportmittel und Handelsplattformen.

Wer ein Handelsschiff überfiel, konnte Waren, Geld und andere wertvolle Güter erbeuten.

Piraterie war deshalb nicht nur ein Abenteuer einzelner Gesetzloser.

Sie konnte wirtschaftliche Auswirkungen auf ganze Regionen haben.


Piraterie und Krieg

Die Grenze zwischen Pirat und regulärem Kämpfer war in der Antike teilweise weniger eindeutig, als man es aus modernen Vorstellungen kennt.

Einige Seefahrer konnten als Piraten auftreten.

Andere wurden von Herrschern oder politischen Gruppen eingesetzt.

In Kriegszeiten konnten Angriffe auf feindliche Schiffe Teil militärischer Strategien sein.

Die Kontrolle des Meeres war deshalb von großer Bedeutung.

Wer seine Seewege kontrollieren konnte, konnte Handel und Versorgung beeinflussen.


Das Mittelmeer als Wirtschaftsraum

Das antike Griechenland bestand nicht aus einem einzigen zentralisierten Staat.

Stattdessen existierten zahlreiche Poleis und politische Gemeinschaften.

Das Meer verband diese Regionen miteinander.

Waren, Menschen und Nachrichten wurden über die See transportiert.

Getreide, Wein, Olivenöl und andere Güter konnten über große Entfernungen gehandelt werden.

Schiffe waren deshalb ein entscheidender Bestandteil der Wirtschaft.

Und genau deshalb waren Piraten gefährlich.

Ein Überfall konnte nicht nur ein einzelnes Schiff treffen.

Er konnte Handelswege unsicher machen.


Warum das Spiel die Piraterie überzeichnet

Natürlich ist Assassin's Creed Odyssey keine historische Simulation.

Das Spiel nutzt historische Elemente und verwandelt sie in unterhaltsame Gameplay-Systeme.

Die Häufigkeit von Seeschlachten ist beispielsweise deutlich stärker auf das Spielerlebnis ausgerichtet.

Kassandra kann zahlreiche Schiffe bekämpfen und Ressourcen sammeln.

Das sorgt dafür, dass die Seefahrt abwechslungsreich bleibt.

Historisch wäre eine derart hohe Anzahl an Schiffskämpfen auf einer einzelnen Reise natürlich nicht repräsentativ.


Die Verbindung zwischen Land und Meer

Gerade in dieser Episode wird deutlich, wie gut die beiden Systeme zusammenarbeiten.

Kassandra kann an Land kämpfen.

Sie kann Ausrüstung sammeln.

Sie kann Gegenstände verkaufen.

Danach kann sie auf die Adrestia zurückkehren.

Dort kann sie weitere Schiffe angreifen.

So entsteht ein nahezu permanenter Kreislauf aus:

Kampf → Beute → Verkauf → Verbesserung → neuer Kampf.

Und all das dient letztendlich einem einzigen Ziel:

Die 15.000 Drachmen für Xenia zu bekommen.


Ein wirtschaftlicher Kreislauf

Aus spielerischer Sicht ist diese Episode deshalb beinahe eine kleine Wirtschaftssimulation.

Kassandra besitzt Ressourcen.

Sie besitzt Ausrüstung.

Sie besitzt ein Schiff.

Sie besitzt Drachmen.

Und sie muss diese Ressourcen geschickt einsetzen.

Nicht benötigte Ausrüstung kann verkauft werden.

Erhaltene Ressourcen können in das Schiff investiert werden.

Drachmen können für Händler und Verbesserungen genutzt werden.

Erfahrung verbessert Kassandra selbst.

Je besser diese Ressourcen verwaltet werden, desto effizienter wird ihr Fortschritt.


Das Risiko der Pirateninsel

Trotz der Aussicht auf Beute bleibt die Pirateninsel gefährlich.

Ein einziger Fehler beim Fernkampf kann dazu führen, dass mehrere Gegner aufmerksam werden.

Wenn zusätzlich ein Anführer beteiligt ist, kann der Kampf schnell schwieriger werden.

Kassandra muss deshalb weiterhin vorsichtig vorgehen.

Die Kombination aus Bogen, Stealth und Nahkampf bietet verschiedene Möglichkeiten.

Der Spieler entscheidet selbst, wie aggressiv Kassandra vorgehen soll.


Von der Beute zur Wahrheit

Das vielleicht wichtigste Detail dieser Episode ist, dass Kassandra nicht einfach nur Reichtum anhäuft.

Sie hat ein konkretes Ziel.

Ihre Mutter.

Die Suche nach ihr zieht sich durch Kassandras Abenteuer.

Immer wieder erhält sie Hinweise.

Immer wieder muss sie neue Aufgaben erledigen.

Und immer wieder steht eine Person zwischen ihr und der nächsten Information.

In diesem Fall ist es Xenia.

Und Xenia will bezahlt werden.


Die Suche nach Kassandras Mutter

Damit bekommt das scheinbare Farmen eine erzählerische Funktion.

Jede Drachme bringt Kassandra ein kleines Stück weiter.

Jedes verkaufte Rüstungsteil hilft.

Jedes besiegte Schiff liefert Ressourcen.

Jeder besiegte Gegner kann Beute hinterlassen.

Die vielen kleinen Aktivitäten ergeben gemeinsam einen größeren Fortschritt.

Das ist eine typische Stärke eines Open-World-RPGs.


Warum Nebenaktivitäten wichtig sind

Wenn ein Spieler ausschließlich der Hauptgeschichte folgt, kann die Welt von Assassin's Creed Odyssey schnell wie eine Abfolge von Missionen wirken.

Nebenaktivitäten verändern dieses Gefühl.

Die Welt wird zu einem Ort, an dem ständig etwas passiert.

Ein feindliches Lager kann entdeckt werden.

Ein Söldner kann auftauchen.

Ein Schiff kann am Horizont erscheinen.

Ein Gespräch kann eine neue Information liefern.

Und plötzlich wird aus einer einfachen Reise eine längere Unternehmung.


Kassandra als Söldnerin

Kassandra ist dabei eine interessante Hauptfigur.

Sie gehört keinem klassischen Orden an.

Sie ist keine Soldatin einer bestimmten Polis.

Sie ist keine Piratin.

Sie ist eine Söldnerin.

Ihre Fähigkeiten kann sie deshalb flexibel einsetzen.

Sie kämpft gegen Athener.

Sie kämpft gegen Spartaner.

Sie kämpft gegen Kultisten.

Sie kämpft gegen andere Söldner.

Und manchmal kämpft sie gegen Piraten.

Entscheidend ist dabei nicht immer die politische Zugehörigkeit.

Kassandra verfolgt ihre eigenen Ziele.


Der Preis der Informationen

Xenias Forderung macht deutlich, dass Informationen in dieser Welt einen Preis besitzen.

15.000 Drachmen sind eine beträchtliche Summe.

Kassandra muss dafür mehrere Einnahmequellen nutzen.

Die Pirateninsel ist eine davon.

Ihre Ausrüstung ist eine weitere.

Und die Adrestia eröffnet ihr zusätzliche Möglichkeiten.

Dadurch wird ihre Reise zu einer Art finanzieller Vorbereitung auf die nächste Phase ihrer Geschichte.


Fazit

„Rot in Trümmern“ zeigt Kassandra weiterhin auf ihrer Suche nach genügend Drachmen, um Xenias Forderung von 15.000 Drachmen erfüllen zu können.

Die Pirateninsel erweist sich dabei als äußerst nützlicher Schauplatz.

Soldaten und Anführer werden aus der Distanz mit dem Bogen ausgeschaltet, während Kassandra gleichzeitig ihre Umgebung plündert und wertvolle Ausrüstung sammelt.

Nicht benötigte Waffen und Rüstungsteile können verkauft werden und helfen dabei, das notwendige Vermögen aufzubauen.

Doch Kassandra besitzt noch eine weitere Einnahmequelle: die Adrestia.

Auf dem Meer kann sie feindliche Schiffe angreifen, versenken und Ressourcen sammeln. Dadurch wird das Schiff zu einem wichtigen Bestandteil ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.

Interessant ist außerdem die Atmosphäre der Pirateninsel.

Kassandra bekommt Gespräche mit und erhält dadurch weitere Hinweise und Möglichkeiten. Die offene Welt zeigt dabei einmal mehr ihre Stärke: Nicht jede Information muss über eine klassische Quest vermittelt werden.

Auch historisch besitzt das Szenario einen realen Hintergrund.

Piraterie war im antiken Mittelmeer ein ernstzunehmendes Problem. Die zahlreichen Inseln und Handelsrouten boten günstige Bedingungen für Überfälle. Schiffe transportierten wertvolle Waren und waren deshalb attraktive Ziele.

Gleichzeitig war die Kontrolle des Meeres von großer wirtschaftlicher und militärischer Bedeutung.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diese historischen Grundlagen und verwandelt sie in ein actionreiches Gameplay-System.

Für Kassandra bedeutet die Situation vor allem eines:

Jede Beute bringt sie ihrem Ziel näher.

Die 15.000 Drachmen für Xenia müssen schließlich irgendwoher kommen.

Und wenn Soldaten, Piraten und Schiffe dabei unfreiwillig helfen, ihre Kasse zu füllen, dürfte Kassandra wohl kaum etwas dagegen haben.

Die Suche nach ihrer Mutter geht weiter – und der Weg zur Wahrheit wird offenbar nicht nur mit einem Speer, sondern auch mit sehr vielen Drachmen bezahlt.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

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