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17/01/2026

Assassin's Creed Unity [029] đź—ˇ️ Das höchste Wesen

Assassin's Creed Unity [029] đź—ˇ️ Das höchste Wesen

Einleitung: Zwischen Zeit, Ideologie und Vergeltung

Mit Folge [029] von Assassin’s Creed Unity erreicht die Geschichte eine neue erzählerische Dimension. Die Mission „Das höchste Wesen“ verbindet gleich mehrere Ebenen miteinander: Zeitreisen, historische UmbrĂĽche, politische Manipulation und eine sehr persönliche Abrechnung.

Arno Dorian wird nicht nur durch die gefährlichsten Kapitel der Geschichte von Paris geführt, sondern muss sich auch im eigenen Zeitalter einer Wahrheit stellen, die lange unausgesprochen blieb. Diese Episode ist weniger linear als ihre Vorgänger und kombiniert Action, Erkundung und Intrigen zu einem der komplexesten Missionsabschnitte im Spiel.


Der erste Abschnitt: Das tiefste Mittelalter von Paris

Die Mission beginnt nicht in Arnos gewohnter Zeit, sondern fĂĽhrt ihn in eine dĂĽstere Vergangenheit. Paris zeigt sich von seiner brutalsten Seite – roh, gefährlich und lebensfeindlich. Das tiefe Mittelalter ist kein Ort fĂĽr Zögern, sondern ein PrĂĽfstein fĂĽr Reaktionsfähigkeit und Orientierung.

Der Friedhof: Tod als ständiger Begleiter

Der erste Abschnitt führt Arno über einen Friedhof, der sinnbildlich für diese Epoche steht. Knochen, Gräber und Verfall prägen die Umgebung. Die Atmosphäre ist bedrückend und macht sofort klar, dass diese Zeit kein Platz für einen Assassinen ist, der sich unvorbereitet bewegt.

Hier geht es weniger um Kämpfe, sondern um Navigation und Vorsicht. Jeder falsche Schritt kann den Weg verlängern oder Arno in zusätzliche Gefahr bringen.


Die Katakomben: Orientierung im Dunkel

Im Anschluss muss Arno durch die Katakomben von Paris. Enge Gänge, schlechte Sicht und ein labyrinthartiger Aufbau sorgen fĂĽr permanente Anspannung. Assassin’s Creed Unity setzt hier bewusst auf Orientierungslosigkeit, um den Spieler aus seiner Komfortzone zu holen.

Die Katakomben stehen dabei symbolisch fĂĽr das Unterbewusste – fĂĽr verdrängte Geschichte und verborgene Wahrheiten. Arno ist gezwungen, sich vorwärts zu bewegen, obwohl der Weg kaum sichtbar ist.


Der Steinbruch: Natur als tödliche Bedrohung

Der nächste Abschnitt führt in einen Steinbruch, der eine völlig andere Gefahr darstellt. Hier sind es nicht Gegner, sondern die Umgebung selbst, die tödlich wird. Herabfallende Felsen zwingen Arno zu schnellem Handeln und perfektem Timing.

Dieser Teil der Mission ist stark auf Bewegung und Reaktionsgeschwindigkeit ausgelegt. Stillstand bedeutet Gefahr – Arno muss weiter, koste es, was es wolle.


Flucht aus der Vergangenheit

Ein zentrales Ziel dieses Abschnitts ist klar definiert:
Arno muss diese Zeit schnell wieder verlassen.

Je länger er im Mittelalter verweilt, desto instabiler wird die Situation. Die Umgebung wirkt zunehmend feindlich, fast so, als wĂĽrde sie ihn aktiv abstoĂźen. Assassin’s Creed Unity vermittelt hier sehr deutlich, dass Zeit kein neutraler Raum ist.


Die Schlacht: Chaos vor dem Riss

Bevor Arno den Riss erreichen kann, muss er eine Schlacht durchqueren. Soldaten, Lärm, Rauch und Chaos dominieren das Bild. Dieser Abschnitt ist bewusst überwältigend gestaltet und verdeutlicht die Brutalität vergangener Kriege.

Der Riss, Arnos einziger Ausweg, liegt jenseits dieses Schlachtfeldes. Der Spieler muss sich durch das Chaos bewegen, ohne die Orientierung zu verlieren – ein finales Hindernis, bevor die RĂĽckkehr möglich ist.


Zurück in Arnos Zeitalter: Abrechnung mit Élise

Nach der Flucht aus der Vergangenheit kehrt Arno in seine eigene Zeit zurück. Die Atmosphäre ändert sich schlagartig. Statt Chaos und Verfall herrscht nun eine trügerische Ruhe.

Arno sitzt mit Élise zusammen, und zwischen beiden liegt eine offene Rechnung, die längst überfällig ist. Dieses Gespräch ist ruhig, aber geladen. Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern um unausgesprochene Wahrheiten und gemeinsame Verantwortung.

Dieser Moment verleiht der Mission eine starke emotionale Erdung und verbindet die zeitlichen Exzesse mit der eigentlichen Handlung.


Vorbereitung auf die Mission „Das höchste Wesen“

Bevor die eigentliche Mission beginnt, muss Arno zunächst sein Proviant auffĂĽllen. Dieser Schritt ist mehr als nur ein spielmechanischer Zwischenschritt – er signalisiert, dass nun wieder Kontrolle und Planung gefragt sind.

Erst wenn alles vorbereitet ist, kann es weitergehen. Assassin’s Creed Unity nutzt diesen Moment bewusst, um den Spieler kurz durchatmen zu lassen, bevor politische Intrigen in den Vordergrund rĂĽcken.


Informationsbeschaffung: Wissen als SchlĂĽssel

Die Mission „Das höchste Wesen“ beginnt nicht mit einem Attentat, sondern mit Informationssammlung. Arno und Élise mĂĽssen herausfinden:

  • Wo liegen die Schwächen?

  • Wer ist verwundbar?

  • Welche Beweise existieren?

Diese Phase unterstreicht erneut, dass Assassin’s Creed Unity Stealth und Planung ĂĽber rohe Gewalt stellt.


Champ de Mars: BĂĽhne der Manipulation

Das Ziel fĂĽhrt die beiden zum Champ de Mars, wo eine groĂźe Veranstaltung stattfinden soll. Dieser Ort ist nicht nur geografisch, sondern auch politisch von enormer Bedeutung.

Im Zentrum steht Robespierre, der diskreditiert werden soll. Ziel ist es nicht, ihn sofort zu eliminieren, sondern sein öffentliches Bild zu beschädigen.


Das Zelt: Beweise statt Klingen

Um Robespierre in ein anderes Licht zu rücken, müssen Arno und Élise sein Zelt betreten und dort Informationen beschaffen. Diese Beweise sollen seine Ideologie und seine wahren Absichten offenlegen.

Dieser Abschnitt ist klassisches Assassin’s-Creed-Gameplay:

  • unauffälliges Vorgehen

  • Nutzung von Deckung

  • gezielte Bewegung statt Konfrontation

Der Fokus liegt klar auf EnthĂĽllung statt Eliminierung.


Ideologie als Gegner

„Das höchste Wesen“ ist eine Mission, die sich weniger gegen eine Person richtet, sondern gegen eine Ideologie. Robespierre wird nicht als bloĂźer Antagonist dargestellt, sondern als Symbol fĂĽr Fanatismus und moralische SelbstĂĽberhöhung.

Assassin’s Creed Unity stellt hier die Frage:

Was passiert, wenn Menschen sich selbst zum höchsten moralischen Maßstab erklären?


Bedeutung fĂĽr die Gesamtgeschichte

Diese Episode verbindet mehrere Handlungsstränge:

  • Arnos persönliche Entwicklung

  • die Beziehung zu Élise

  • die politische Eskalation in Paris

Sie zeigt, dass der Kampf der Assassinen längst nicht mehr im Verborgenen stattfindet, sondern auf offener Bühne ausgetragen wird.


Fazit: Vergangenheit, Gegenwart und Ăśberzeugung

Assassin’s Creed Unity [029] – Das höchste Wesen ist eine der vielschichtigsten Missionen des Spiels. Sie kombiniert spektakuläre Zeitreise-Sequenzen mit ruhiger, strategischer Planung und politischer Manipulation.

Arno bewegt sich nicht mehr nur durch Städte und Schlachtfelder, sondern durch Ideen, Ideologien und moralische Grauzonen. Diese Mission zeigt eindrucksvoll, wie weit sich Assassin’s Creed Unity erzählerisch entwickelt hat.


Playlist: Assassin’s Creed Unity – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Arnos Vergangenheit ist eine Tragik erlebe sein Werdegang zu einen Elite-Assassinen mit. – exklusiv bei Velgandr


16/01/2026

Assassin's Creed Unity [028] đź—ˇ️ Die Nachbesprechung beim Rat

Assassin's Creed Unity [028] đź—ˇ️ Die Nachbesprechung beim Rat

Einleitung: Der Fall eines Assassinen

In Folge [028] von Assassin’s Creed Unity erlebt Arno Dorian einen der tiefsten Einschnitte seiner gesamten Laufbahn. Die Mission „Die Nachbesprechung beim Rat“ markiert keinen Triumph, keinen Sieg ĂĽber einen mächtigen Gegner – sondern einen persönlichen und ideologischen Zusammenbruch.

Was als formale Nachbesprechung beginnt, endet in DemĂĽtigung, Ausschluss und Identitätsverlust. Assassin’s Creed Unity verlässt hier bewusst den Pfad klassischer Actionmissionen und widmet sich stattdessen Themen wie Schuld, Versagen, Selbstzweifel und innerer Zerrissenheit.


Die Nachbesprechung: Ein Tribunal ohne Stimme

Für Arno ist die Nachbesprechung beim Assassinenrat zunächst eine Routineangelegenheit. Er hat Missionen erfüllt, Risiken auf sich genommen und im Sinne der Bruderschaft gehandelt. Doch schnell wird klar:
Der Rat ist nicht hier, um zuzuhören.

Arnos Erklärungen verhallen ungehört. Niemand gibt ihm die Möglichkeit, seine Entscheidungen zu rechtfertigen oder die Umstände zu erläutern. Die Atmosphäre ist kalt, distanziert und von Vorverurteilung geprägt. Assassin’s Creed Unity zeigt hier bewusst eine Seite der Bruderschaft, die selten beleuchtet wird: Machtstrukturen, Dogmatismus und politische Starrheit.


Der Ausschluss: Verlust von Rang und Identität

Das Urteil fällt hart und endgültig.
Der Rat entzieht Arno seinen Rang und wirft ihn aus der Assassinenbruderschaft.

Dieser Moment ist mehr als ein formaler Akt. FĂĽr Arno bedeutet er den Verlust seiner Zugehörigkeit, seines Lebenszwecks und seines moralischen Fundaments. Ăśber viele Missionen hinweg wurde die Bruderschaft als Leitstern etabliert – nun wird dieser Stern ausgelöscht.

Narrativ ist dieser Bruch essenziell. Assassin’s Creed Unity zwingt den Spieler dazu, Arno nicht mehr als Werkzeug einer Organisation zu sehen, sondern als isolierten Menschen, der seinen eigenen Weg neu definieren muss.


Der Absturz: Die verlassene Villa

Nach dem Ausschluss findet sich Arno in einer alten, verfallenen Villa wieder. Dieser Ort ist mehr als nur eine Kulisse – er ist ein Spiegel seines inneren Zustands. Verfallene Wände, Dunkelheit und Leere symbolisieren den mentalen und emotionalen Absturz des Protagonisten.

Alkohol dominiert diese Phase. Kopfschmerzen, Benommenheit und Orientierungslosigkeit prägen Arnos Wahrnehmung. Der Spieler erlebt eine Figur, die nicht kämpft, sondern verdrängt.


Der Glockenschlag: RĂĽckkehr ins Bewusstsein

Ein Glockenschlag der Kirche durchbricht den Nebel aus Alkohol und Verzweiflung. Dieses akustische Signal fungiert als erzählerischer Wendepunkt. Es reißt Arno aus seiner Apathie und zwingt ihn, sich seiner Vergangenheit zu stellen.

Hier beginnt eine der introspektivsten Sequenzen in Assassin’s Creed Unity. Die Mission verlässt den linearen Handlungsfluss und fĂĽhrt den Spieler in einen RĂĽckblick, der zentrale Erinnerungen und Verluste erneut aufgreift.


Die Uhr: Symbol der Vergangenheit

Im Zentrum dieses RĂĽckblicks steht Arnos alte Uhr. Sie ist kein bloĂźes Objekt, sondern ein starkes Symbol fĂĽr seine Vergangenheit, seine Motivation und seine Schuld. Die Uhr steht fĂĽr verlorene Zeit, verpasste Chancen und den Ursprung seines Weges.

Um diese Uhr zurĂĽckzubekommen, muss Arno seine Erinnerungen rekonstruieren – und sich ihnen stellen. Assassin’s Creed Unity nutzt diesen Moment, um emotionale Tiefe ĂĽber mechanische Herausforderungen zu stellen.


Extremisten als Hindernis

Der RĂĽckblick ist jedoch nicht frei von Gefahr. Extremisten haben die Villa besetzt und blockieren Arnos Weg. Sie fungieren nicht nur als Gegner, sondern als Manifestation von Chaos, Radikalität und Gewalt – genau jener Kräfte, die Paris in dieser Zeit zerreiĂźen.

Arno muss sich durch diese Extremisten kämpfen, um an sein Ziel zu gelangen. Jeder Kampf wirkt schwerer, persönlicher und weniger heroisch als zuvor. Die Auseinandersetzungen fühlen sich nicht wie Siege an, sondern wie notwendige Schritte auf einem schmerzhaften Weg.


Alkohol als Täuschung: Der Rückblick endet

Mit fortschreitender Mission wird klar:
Der Zustand des Alkohols war nur ein RĂĽckblick, ein mentaler Zustand, der Arno in die Vergangenheit gezwungen hat. Die Erkenntnis trifft ihn hart – doch sie gibt ihm auch einen neuen Fokus.

Er muss zurück in die Realität. Die Uhr befindet sich noch immer in der Villa, diesmal nicht als Erinnerung, sondern als reales Ziel.


Rückkehr in die Villa: Realität statt Erinnerung

Nun beginnt der eigentliche Auftrag. Arno kehrt in die Villa zurück, diesmal klaren Verstandes. Die Extremisten sind weiterhin präsent und stellen eine reale Bedrohung dar.

Um seine Uhr zurĂĽckzuholen, bleibt ihm keine Wahl:
Er muss die Extremisten eliminieren.

Dieser Abschnitt verbindet klassische Assassin’s-Creed-Mechaniken mit der zuvor aufgebauten emotionalen Fallhöhe. Die Kämpfe sind zielgerichtet, konzentriert und weniger verspielt – Arno handelt aus Notwendigkeit, nicht aus Ăśberzeugung.


Kampf um Selbstachtung

Das Zurückholen der Uhr ist mehr als ein Missionsziel. Es ist ein Akt der Selbstachtung. Arno mag von der Bruderschaft verstoßen worden sein, doch seine Vergangenheit gehört ihm allein.

Assassin’s Creed Unity nutzt diesen Moment, um Arnos Charakter neu zu kalibrieren. Er ist kein Assassine mehr im institutionellen Sinne – aber er hat seine Prinzipien nicht verloren.


Bedeutung der Mission fĂĽr die Gesamtstory

„Die Nachbesprechung beim Rat“ ist eine der wichtigsten Missionen im gesamten Spiel. Sie markiert:

  • den Bruch mit der Assassinenbruderschaft

  • den emotionalen Tiefpunkt von Arno

  • den Ăśbergang von Gehorsam zu Selbstbestimmung

Diese Episode bereitet narrativ alles vor, was folgt. Ohne diesen Fall wäre Arnos späterer Aufstieg bedeutungslos.


Assassin’s Creed Unity auf erzählerischem Höchstniveau

Diese Mission zeigt, dass Assassin’s Creed Unity mehr sein will als ein Actionspiel. Sie thematisiert Versagen, institutionelle Kälte und persönliche Verantwortung – Aspekte, die selten so konsequent in AAA-Spielen umgesetzt werden.

Der Spieler wird nicht belohnt, sondern geprüft. Und genau darin liegt die Stärke dieser Episode.


Fazit: Der tiefste Fall formt den stärksten Willen

Assassin’s Creed Unity [028] – Die Nachbesprechung beim Rat ist keine Mission ĂĽber Siege, sondern ĂĽber Verluste. Arno verliert seinen Rang, seine Gemeinschaft und seinen Halt – doch er beginnt, sich selbst neu zu definieren.

Die Kombination aus erzählerischer Tiefe, symbolischen Elementen wie der Uhr und intensiven Kämpfen gegen Extremisten macht diese Folge zu einem der emotional stärksten Kapitel des Spiels.

FĂĽr die Gesamtgeschichte ist sie unverzichtbar – und fĂĽr den Charakter Arno Dorian der Moment, in dem sein wahrer Weg beginnt.


Playlist: Assassin’s Creed Unity – Velgandr's Let’s Play

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Arnos Vergangenheit ist eine Tragik erlebe sein Werdegang zu einen Elite-Assassinen mit. – exklusiv bei Velgandr


06/01/2026

Assassin's Creed Unity [018] đź—ˇ️ Es werden Köpfe rollen

Assassin's Creed Unity [018] đź—ˇ️ Es werden Köpfe rollen

Mit der Mission „Es werden Köpfe rollen“ schlägt Assassin’s Creed Unity ein neues Kapitel auf, das politische Intrigen, historische Persönlichkeiten und verdeckte Operationen auf höchstem Niveau miteinander verbindet. Nach den inneren Konflikten der Assassinen rĂĽckt nun wieder die groĂźe BĂĽhne der Französischen Revolution in den Fokus – und mit ihr ein Mann, der Geschichte schreiben wird: Napoleon Bonaparte.

Diese Episode zeigt eindrucksvoll, dass Informationen tödlicher sein können als jede Klinge.


Ein Auftrag von höchster Brisanz

Die Assassinen-Bruderschaft steht vor einer akuten Bedrohung. Hochsensible Informationen, die einst Mirabeau anvertraut waren, drohen an den französischen König weitergegeben zu werden. Sollte diese Korrespondenz in falsche Hände geraten, wären die Verstecke, Netzwerke und Agenten des Ordens in ganz Frankreich gefährdet.

Arno erhält daher einen klaren, kompromisslosen Auftrag:
Finde die Korrespondenz. Entwende sie. Und vernichte sie.

Dieser Auftrag ist kein Attentat – es ist eine Operation auf strategischer Ebene, die ĂĽber Leben und Tod ganzer Zellen entscheidet.


Infiltration des Palastes

Der erste groĂźe Abschnitt der Mission verlangt präzises, lautloses Vorgehen. Arno muss den königlichen Palast infiltrieren, ein Ort voller Wachen, Kontrollpunkte und tödlicher Fallen. Hier zeigt Assassin’s Creed Unity erneut seine Stärke im Leveldesign: vertikale Wege, alternative Zugänge und schattenreiche Pfade laden zum taktischen Vorgehen ein.

Statt brachialer Gewalt steht Informationsbeschaffung im Vordergrund. Jeder Fehler könnte Alarm auslösen – und damit die gesamte Mission gefährden.


Das Arbeitszimmer des Königs

Das Ziel der Infiltration ist das Arbeitszimmer des Königs – ein Ort, an dem politische Entscheidungen getroffen und Schicksale besiegelt werden. Hier findet Arno schlieĂźlich die gesuchte Korrespondenz. Die Dokumente bestätigen die schlimmsten BefĂĽrchtungen: Die Informationen könnten das Ende der Assassinen-Bruderschaft in Frankreich bedeuten.

Doch dieser Moment bleibt nicht unbeobachtet.


Begegnung mit Napoleon Bonaparte

Im Arbeitszimmer kommt es zu einer der bemerkenswertesten Begegnungen des Spiels:
Napoleon Bonaparte tritt auf den Plan.

Noch ist er kein Kaiser, noch kein Mythos – aber bereits jetzt ist seine Ambition, Intelligenz und strategische Denkweise deutlich spĂĽrbar. Das Gespräch zwischen Arno und Napoleon ist von gegenseitigem Respekt geprägt. Beide erkennen im anderen einen Mann, der im Schatten agiert, um Macht zu formen.

Diese Begegnung wirkt nicht zufällig. Assassin’s Creed Unity deutet hier frĂĽh an, dass Napoleon eine größere Rolle spielen wird – nicht nur in der Geschichte, sondern auch im ideologischen Spannungsfeld zwischen Ordnung und Kontrolle.


Ein geheimes Versteck und die Vernichtung der Beweise

Nach der Sicherung der Dokumente erhält Arno Zugang zu einem geheimen Versteck, in dem die Korrespondenz vernichtet werden soll. Diese Szene unterstreicht erneut, wie sehr das Spiel auf Informationskrieg setzt. Kein BlutvergieĂźen, kein öffentlicher Mord – nur Papier, das in Flammen aufgeht und damit das Gleichgewicht der Macht bewahrt.

Doch der Plan verläuft nicht reibungslos.


Ein neuer Ausgang – und neue Gefahren

Der ursprüngliche Fluchtweg ist blockiert. Arno muss einen alternativen Ausgang finden, während die Lage zunehmend eskaliert. In diesem Moment wird Napoleon selbst zum Ziel. Feinde rücken näher, und plötzlich ist Arno gezwungen, nicht nur sich selbst, sondern auch den jungen General zu schützen.

Diese Wendung ist erzählerisch äußerst geschickt: Aus einer Einzelmission wird eine Kooperationsflucht, bei der Arno und Napoleon Seite an Seite agieren.


Die gemeinsame Flucht

Die Fluchtsequenz gehört zu den dynamischsten Momenten der Episode. Während sie sich durch Gänge, Höfe und StraĂźen schlagen, kommt es zu kurzen Dialogen zwischen Arno und Napoleon. Diese Gespräche sind mehr als bloĂźer Smalltalk – sie geben Einblick in Napoleons Denkweise.

Napoleon spricht von Ordnung, von Struktur, von der Notwendigkeit starker FĂĽhrung. Arno hingegen verkörpert Freiheit, individuelle Verantwortung und das Misstrauen gegenĂĽber absoluter Macht. Zwei Weltanschauungen prallen aufeinander – respektvoll, aber unĂĽbersehbar unterschiedlich.


Ein möglicher Verbündeter?

Am Ende der Flucht steht keine formelle Allianz, aber etwas ebenso Wichtiges: gegenseitiges Interesse. Napoleon erkennt Arnos Fähigkeiten, Arno erkennt Napoleons Potenzial. Ob Freund oder zukĂĽnftiger Gegner – diese Begegnung wird Konsequenzen haben.

Aus narrativer Sicht ist dies ein brillanter Aufbau. Historische Figuren werden nicht als bloĂźe Kulisse genutzt, sondern aktiv in den Konflikt eingebunden.


Bedeutung fĂĽr Arnos Entwicklung

Diese Mission zeigt Arno nicht als Rächer, sondern als Agent im Schatten, der versteht, dass Macht nicht nur durch Klingen, sondern durch Informationen ausgeübt wird. Er agiert strategisch, vorausschauend und übernimmt Verantwortung für den gesamten Orden.

Gleichzeitig öffnet sich sein Horizont: Die Welt ist größer als der Konflikt zwischen Assassinen und Templern. Neue Kräfte formieren sich – und sie sind nicht weniger gefährlich.


Fachliche Einschätzung

Meiner Meinung nach ist „Es werden Köpfe rollen“ eine der politisch stärksten Missionen in Assassin’s Creed Unity. Sie verbindet Stealth, Storytelling und historische Einbindung auf sehr hohem Niveau.

Besonders gelungen sind:

  • die EinfĂĽhrung Napoleons als vielschichtige Figur

  • der Fokus auf Informationskrieg statt Attentate

  • die klare thematische Trennung von Idealen und Macht

Diese Episode beweist, dass Assassin’s Creed dann am stärksten ist, wenn es Geschichte nicht nacherzählt, sondern interpretiert.


Fazit – Macht beginnt im Verborgenen

„Es werden Köpfe rollen“ macht eines deutlich:
Nicht jede Revolution beginnt auf der StraĂźe. Manche beginnen in einem Arbeitszimmer – mit Tinte, Papier und einem Mann, der die Zukunft plant.


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