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04/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [042] 🗡️ Anwerbungskampagne

Assassin's Creed Odyssey [042] 🗡️ Anwerbungskampagne

Kassandra ist weiterhin auf Keos unterwegs und hat momentan mehr als genug zu tun. Die Suche nach ihrer Mutter ist noch immer nicht abgeschlossen und auch die geforderte Bezahlung für die Informationen von Xenia steht weiterhin im Raum. 15.000 Drachmen müssen schließlich erst einmal verdient werden.

Doch bevor Kassandra sich wieder vollständig auf ihre eigentliche Suche konzentrieren kann, wird die Inselwelt erneut zum Schauplatz verschiedener Aktivitäten.

In dieser Episode geht es nicht nur um Kämpfe gegen Menschen. Kassandra macht Jagd auf Löwen und Wildschweine, sammelt Leder und plündert feindliche Lager. Gleichzeitig kommt eine Frage auf, die bei einem Spieldurchlauf mit Kassandra durchaus interessant ist:

Warum eigentlich Kassandra als Spielfigur?

Die Antwort liegt nicht nur darin, dass sie eine interessante Hauptfigur ist. Auch spätere Inhalte der Reihe machen Kassandra zu einer besonders wichtigen Figur innerhalb des Assassin's Creed-Universums.

Doch zunächst muss sie auf Keos wieder für Xenia tätig werden.

Ihre Aufgabe lautet:

Anwerbungskampagne.

Und dafür muss Kassandra zeigen, wem die Gewässer rund um Keos gehören.


Auf der Jagd nach Ressourcen

Bevor Kassandra sich wieder auf das Meer begibt, geht es zunächst auf die Jagd.

Löwen und Wildschweine gehören zu den Tieren, die in der griechischen Wildnis anzutreffen sind.

Für Kassandra sind diese Tiere allerdings nicht ausschließlich Teil der Landschaft.

Sie liefern wertvolle Materialien.

Besonders die Wildschweine erweisen sich als interessante Beute, denn aus einem erlegten Tier lassen sich mehrere Einheiten Leder gewinnen.

Wenn Kassandra gleich vier, fünf oder sechs Wildschweine findet, kann sich daraus bereits eine beachtliche Menge an Material ergeben.


Wildschweine als Lederlieferanten

Leder ist in Assassin's Creed Odyssey eine wichtige Ressource.

Es wird unter anderem benötigt, um Ausrüstung und das Schiff zu verbessern.

Deshalb lohnt es sich, Tiere nicht einfach links liegen zu lassen.

Ein einzelnes Wildschwein mag auf den ersten Blick nicht besonders wichtig erscheinen.

Doch mehrere Tiere ergeben schnell eine größere Menge an Leder.

Gerade in einer offenen Welt mit vielen Verbesserungsmöglichkeiten kann das Sammeln solcher Ressourcen langfristig einen Unterschied machen.

Kassandra befindet sich deshalb nicht einfach auf einer sinnlosen Jagdtour.

Sie bereitet sich auf kommende Herausforderungen vor.


Zwischen Jagd und Söldnerleben

Die Jagd passt außerdem gut zu Kassandras Leben als Söldnerin.

Sie kann nicht davon ausgehen, dass überall Händler stehen, bei denen sie sämtliche benötigten Materialien kaufen kann.

Ein Teil der Ressourcen muss selbst beschafft werden.

Das sorgt für einen interessanten Kreislauf:

Kassandra erkundet die Welt, findet Tiere, sammelt Materialien und nutzt diese anschließend für ihre Ausrüstung oder andere Verbesserungen.

Damit wird die Natur selbst zu einem Bestandteil des Fortschrittssystems.


Feindliche Lager als Ressourcendepot

Doch Tiere sind nicht die einzige Möglichkeit, Ressourcen zu erhalten.

Kassandra greift außerdem feindliche Lager an.

Diese Lager sind häufig mit Soldaten und wertvollen Gegenständen gefüllt.

Wer sich hineinschleicht oder die Gegner offen bekämpft, kann anschließend die Umgebung plündern.

Damit bekommt Kassandra erneut Ressourcen, Ausrüstung und weitere Gegenstände.

Für einen Söldner ist ein feindliches Lager also gewissermaßen ein gut bewachtes Lagerhaus.

Nur dass die Besitzer meistens nicht besonders erfreut darüber sind, wenn Kassandra sich daran bedient.


Warum Kassandra?

Während dieser Episode kommt außerdem eine persönliche Frage zur Sprache:

Warum wurde Kassandra als Spielfigur gewählt?

In Assassin's Creed Odyssey kann der Spieler grundsätzlich zwischen Kassandra und Alexios wählen.

Der persönliche Spielstil und die bevorzugte Darstellung können bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen.

In diesem Durchlauf steht jedoch Kassandra im Mittelpunkt.

Und dafür gibt es einen weiteren interessanten Grund:

Kassandra besitzt über das Hauptspiel hinaus eine besondere Bedeutung.

Sie wurde später auch in weiteren Inhalten des Assassin's Creed-Universums aufgegriffen.

Dadurch bekommt die Entscheidung für Kassandra im Nachhinein noch einmal eine zusätzliche Bedeutung.


Kassandra als zentrale Figur

Kassandra funktioniert als Hauptfigur besonders gut, weil sie unterschiedliche Rollen miteinander verbindet.

Sie ist eine Söldnerin.

Sie ist eine Kämpferin.

Sie ist eine Suchende.

Und gleichzeitig ist sie eng mit den großen politischen und familiären Konflikten der Handlung verbunden.

Ihre Suche nach ihrer Mutter ist dabei eines der persönlichen Ziele, das sie durch die Welt von Assassin's Creed Odyssey führt.

Xenia besitzt Informationen.

Doch Informationen haben ihren Preis.

Und genau deshalb muss Kassandra weiterhin Geld verdienen.


Xenia und die Piraten von Keos

Xenia ist nicht einfach irgendeine Questgeberin.

Sie ist die mächtige Piratin, die über Keos großen Einfluss besitzt.

Kassandra ist zu ihr gekommen, weil sie Informationen über ihre Mutter sucht.

Xenia verlangt dafür eine beträchtliche Summe.

Die 15.000 Drachmen sind damit ein konkretes Zwischenziel.

Doch die Beziehung zwischen den beiden Frauen verändert sich zunehmend.

Kassandra ist nicht nur eine Fremde, die nach Informationen fragt.

Sie wird zu einer Person, die Xenia für bestimmte Aufgaben einsetzen kann.

Und genau hier beginnt die Anwerbungskampagne.


Eine Botschaft auf dem Meer

Die Aufgabe ist schnell erklärt.

Kassandra soll Schiffe versenken.

Aber nicht irgendwelche Schiffe.

Sie soll Schiffe verschiedener Gruppen angreifen.

Dazu gehören Spartaner, Athener und Banditen.

Der entscheidende Punkt ist allerdings die Flagge.

Kassandra soll dabei die Farben von Xenia beziehungsweise den Piraten von Keos tragen.

Damit wird aus einem gewöhnlichen Angriff eine politische Botschaft.

Die Schiffe werden nicht einfach nur aus wirtschaftlichen Gründen versenkt.

Es geht um Macht.


Die Farben von Xenia

Das Tragen der Farben ist deshalb mehr als reine Dekoration.

Kassandra soll deutlich machen, wer in den Gewässern um Keos das Sagen hat.

Die Questbeschreibung bringt diesen Gedanken auf den Punkt: Xenia möchte ein Zeichen setzen und diejenigen abschrecken, die ihre Herrschaft über die Region infrage stellen. Dafür soll Kassandra unter den Farben von Keos mehrere Schiffe zerstören.

Das ist klassische Machtdemonstration.

Nicht:

„Wir können euch besiegen.“

Sondern:

„Wir sind bereits hier – und wir können euch jederzeit treffen.“


Spartaner gegen Athen

Besonders interessant ist dabei, dass Kassandra sowohl spartanische als auch athenische Schiffe angreift.

Das passt hervorragend zur politischen Situation der Spielwelt.

Assassin's Creed Odyssey spielt während des Peloponnesischen Krieges.

Athen und Sparta befinden sich im Konflikt.

Kassandra gehört als Söldnerin allerdings nicht fest zu einer der beiden Seiten.

Sie kann für unterschiedliche Auftraggeber arbeiten.

Und genau diese Neutralität macht sie für Xenia besonders nützlich.


Der Peloponnesische Krieg

Historisch begann der Peloponnesische Krieg im Jahr 431 v. Chr.

Auf der einen Seite stand Athen mit seinen Verbündeten.

Auf der anderen Seite Sparta und die Peloponnesische Liga.

Der Konflikt dauerte Jahrzehnte und erschütterte die griechische Welt.

Dabei wurde nicht nur an Land gekämpft.

Auch die Kontrolle über das Meer spielte eine enorme Rolle.

Athen verfügte über eine besonders bedeutende Seemacht.

Die attische Flotte war ein zentraler Bestandteil der politischen und militärischen Stärke Athens.


Warum Schiffe so wichtig waren

Wer die See kontrollierte, konnte Handelswege schützen oder unterbrechen.

Truppen konnten über das Meer transportiert werden.

Lebensmittel konnten importiert werden.

Nachrichten konnten schneller zwischen Regionen gelangen.

Und natürlich konnten feindliche Schiffe angegriffen werden.

Eine Flotte war deshalb nicht nur eine Ansammlung von Kriegsschiffen.

Sie war ein Instrument wirtschaftlicher und politischer Macht.

Das macht die Quest „Anwerbungskampagne“ historisch besonders passend.


Piraterie und Macht

Xenia verfolgt allerdings ein anderes Ziel als Athen oder Sparta.

Sie ist Piratin.

Ihre Macht basiert nicht auf einem staatlichen Heer oder einer politischen Institution.

Sie basiert auf ihrer Kontrolle über Keos und die umliegenden Gewässer.

Wenn Schiffe in ihr Gebiet eindringen, stellt das eine Herausforderung dar.

Deshalb soll Kassandra eine klare Botschaft vermitteln.

Wer die Gewässer von Keos betritt, sollte wissen, mit wem er es zu tun bekommt.


Eine ungewöhnliche Form der Diplomatie

Die Quest ist damit fast eine Form von Diplomatie.

Nur eben mit Kanonen und brennenden Schiffen.

Statt Verhandlungen zu führen, wird ein Zeichen gesetzt.

Ein Schiff wird versenkt.

Dann noch eines.

Und noch eines.

Die Botschaft dürfte anschließend ziemlich eindeutig sein.

Xenia möchte nicht, dass ihre Gegner ihre Stärke unterschätzen.


Kassandra als Werkzeug

Für Xenia ist Kassandra dabei das perfekte Werkzeug.

Sie besitzt eine kampfstarke Söldnerin, die nicht offiziell zu ihrer Piratencrew gehört.

Kassandra kann deshalb Aufgaben erledigen, ohne dass Xenia ihre eigenen Leute unnötig gefährden muss.

Für Kassandra wiederum ist die Aufgabe eine weitere Möglichkeit, Geld und Erfahrung zu verdienen.

Beide Seiten profitieren.

Xenia bekommt ihre Botschaft.

Kassandra bekommt ihre Belohnung.


Die Adrestia wird wieder wichtig

Natürlich kann diese Aufgabe nicht an Land erledigt werden.

Kassandra benötigt die Adrestia.

Das Schiff ist mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil ihres Abenteuers geworden.

Sie nutzt es für Reisen zwischen den Inseln.

Sie sammelt Ressourcen.

Sie führt Seeschlachten.

Und nun wird die Adrestia erneut zum Werkzeug für Xenias Machtpolitik.


Seeschlachten als Gameplay

Die Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey sind dabei ein wichtiger Bestandteil des Spiels.

Das Schiff verfügt über verschiedene Angriffsmöglichkeiten.

Kassandra kann feindliche Schiffe beschießen und versuchen, sie zu schwächen.

Je nach Situation muss sie außerdem auf die Position des Gegners achten.

Ein guter Angriff kann ein Schiff schnell beschädigen.

Mehrere Gegner gleichzeitig können dagegen gefährlich werden.


Spartaner, Athener und Banditen

Die Besonderheit der Anwerbungskampagne besteht darin, dass Kassandra unterschiedliche Fraktionen angreift.

Spartaner.

Athener.

Banditen.

Damit wird die Mission fast zu einer kleinen Demonstration der Macht.

Es spielt keine Rolle, welcher politischen Gruppierung das Schiff angehört.

Für Xenia zählt etwas anderes:

Es befindet sich in ihrem Einflussbereich.


Kassandra zwischen den Fronten

Diese Situation verdeutlicht erneut Kassandras Stellung.

Sie ist keine klassische Soldatin.

Sie kämpft nicht automatisch für Athen.

Sie kämpft nicht automatisch für Sparta.

Sie kann für denjenigen arbeiten, der sie bezahlt.

Das macht sie zu einer echten Söldnerin.

Ihre Loyalität ist nicht zwingend an eine Flagge gebunden.

Ihre Entscheidungen richten sich häufig nach ihren persönlichen Zielen.


Die Wirtschaft des Söldnerlebens

Und genau hier schließt sich der Kreis zur vorherigen Episode.

Kassandra braucht Geld.

Sie sammelt Leder.

Sie plündert Lager.

Sie sammelt Ausrüstung.

Sie verkauft Gegenstände.

Sie kämpft auf See.

Und sie erledigt Aufträge.

Alles führt zurück zu den Drachmen.

Das ist eine der interessanten Eigenschaften von Assassin's Creed Odyssey:

Viele Aktivitäten können gleichzeitig mehrere Fortschrittssysteme bedienen.


Ressourcen, Erfahrung und Ausrüstung

Ein Kampf ist selten nur ein Kampf.

Kassandra erhält Erfahrung.

Sie kann Beute erhalten.

Sie kann Ressourcen sammeln.

Sie kann neue Ausrüstung finden.

Und sie kann eventuell Geld verdienen.

Dadurch wird selbst eine scheinbar kleine Nebenaktivität langfristig relevant.

Ein Wildschwein liefert Leder.

Ein Lager liefert Beute.

Ein Schiff liefert Ressourcen.

Ein Auftrag liefert Geld.

Alles zusammen macht Kassandra stärker.


Jagd und Krieg

Interessanterweise verbindet diese Episode zwei sehr unterschiedliche Seiten der antiken Welt.

Auf der einen Seite steht die Natur.

Kassandra jagt Wildschweine und Löwen.

Auf der anderen Seite steht der Krieg.

Schiffe werden versenkt.

Soldaten und Piraten werden bekämpft.

Diese Kombination passt hervorragend zu einem Open-World-Spiel, das versucht, eine große historische Welt abzubilden.

Kassandra bewegt sich zwischen Wildnis, Städten, Lagern und dem offenen Meer.


Historischer Blick auf die Jagd

Auch die Jagd besitzt einen realen historischen Hintergrund.

Wildtiere waren in der Antike nicht nur Teil der Natur.

Jagd konnte verschiedene Funktionen erfüllen.

Sie konnte der Nahrungsbeschaffung dienen.

Sie konnte als Training für den Kampf angesehen werden.

Und für wohlhabende Menschen konnte sie auch eine Form der Freizeitgestaltung sein.

Die Jagd besaß damit sowohl praktische als auch gesellschaftliche Bedeutung.


Leder als wichtiger Rohstoff

Leder war ebenfalls ein wertvolles Material.

Es konnte für zahlreiche Alltagsgegenstände verwendet werden.

Dazu gehörten beispielsweise Riemen, Behälter, Schuhe oder verschiedene Ausrüstungsgegenstände.

Natürlich ist das Ressourcensystem in Assassin's Creed Odyssey vereinfacht.

Ein Wildschwein wird nicht einfach deshalb erlegt, damit der Spieler exakt sieben bis neun Einheiten eines abstrakten Materials erhält.

Das Spiel übersetzt einen komplexen Produktionsprozess in eine verständliche Gameplay-Mechanik.


Historische Welt trifft RPG-System

Genau solche Vereinfachungen sind für ein Videospiel notwendig.

Der Spieler soll nicht nach jedem Tier erst eine komplette Gerberei betreiben müssen.

Stattdessen bekommt er eine Ressource.

Leder.

Holz.

Metall.

Obsidian.

Diese Materialien können anschließend für Verbesserungen verwendet werden.

Das System ist leicht verständlich und hält den Spielfluss aufrecht.


Die Bedeutung der Farben

Die Farben von Xenia erfüllen innerhalb der Quest außerdem eine symbolische Funktion.

Ein Schiff unter einer bestimmten Flagge oder einem bestimmten Banner signalisiert Zugehörigkeit.

Im antiken Krieg konnten Erkennungszeichen und Symbole eine wichtige Rolle spielen.

Für das Spiel wird dieses Prinzip auf die Piraten von Keos übertragen.

Kassandra trägt Xenias Farben und macht dadurch klar:

Dieser Angriff geschieht im Namen ihrer Herrschaft.


Eine Piratenherrscherin

Xenia wird dadurch als mächtige Figur etabliert.

Sie ist nicht einfach eine Piratin, die irgendwo mit einem kleinen Schiff unterwegs ist.

Sie besitzt Einfluss.

Sie verfügt über eine Crew.

Sie kontrolliert ein Gebiet.

Und sie möchte diesen Einfluss ausbauen oder zumindest sichern.

Die Anwerbungskampagne zeigt diese Seite ihrer Persönlichkeit besonders deutlich.


Eine Warnung an die Konkurrenz

Die Schiffe von Athen, Sparta und den Banditen sind damit nicht nur Gegner.

Sie sind Teil einer Inszenierung.

Xenia möchte, dass ihre Gegner verstehen, dass Keos nicht schutzlos ist.

Kassandra übernimmt dabei die Rolle der Vollstreckerin.

Sie bringt die Botschaft auf die effektivste Weise:

Sie versenkt die Konkurrenz.


Der Name der Mission

Der Titel „Anwerbungskampagne“ klingt zunächst fast harmlos.

Man könnte bei einer Anwerbung an neue Soldaten oder Piraten denken.

Doch tatsächlich geht es darum, durch Gewalt eine Botschaft zu verbreiten.

Kassandra wird damit gewissermaßen zu Xenias Werbeträgerin.

Nur dass die Werbung aus brennenden Schiffen besteht.

Ein etwas ungewöhnlicher Marketingansatz – aber vermutlich einer, den die Piratin für besonders effektiv hält.


Fazit

„Anwerbungskampagne“ zeigt Kassandra erneut in einer Phase, in der sich Erkundung, Ressourcenmanagement und Seeschlachten miteinander verbinden.

Zu Beginn der Episode geht Kassandra auf die Jagd nach Löwen und Wildschweinen. Besonders die Wildschweine erweisen sich als nützlich, da sie mehrere Einheiten Leder liefern können. Wer mehrere Tiere findet, kann dadurch schnell einen ordentlichen Vorrat an Ressourcen aufbauen.

Auch feindliche Lager werden angegriffen und geplündert. Dadurch erhält Kassandra zusätzliche Ausrüstung und Materialien, die sie selbst verwenden oder verkaufen kann.

Parallel dazu wird die Frage interessant, warum Kassandra als Spielfigur gewählt wurde. Ihre Rolle als Protagonistin funktioniert besonders gut, weil sie als Söldnerin unabhängig zwischen den verschiedenen Fraktionen agieren kann. Ihre persönliche Geschichte und ihre Suche nach ihrer Mutter geben ihr außerdem ein starkes eigenes Motiv.

Im Mittelpunkt der Episode steht schließlich die namensgebende Mission „Anwerbungskampagne“.

Xenias Verwalter beauftragt Kassandra damit, unter den Farben der Piraten von Keos mehrere Schiffe zu zerstören. Dabei handelt es sich um Schiffe von Spartanern, Athenern und Banditen. Die Aufgabe dient nicht ausschließlich dazu, Gegner auszuschalten. Sie soll eine deutliche Botschaft vermitteln: Die Gewässer rund um Keos gehören Xenia, und wer ihre Macht herausfordert, muss mit Konsequenzen rechnen.

Historisch passt dieser Konflikt durchaus zum Umfeld des Spiels.

Assassin's Creed Odyssey spielt während des Peloponnesischen Krieges, einer Zeit, in der die Kontrolle über das Meer eine enorme militärische und wirtschaftliche Bedeutung besaß. Athen war für seine Seemacht bekannt, während Sparta und seine Verbündeten versuchten, Athens Einfluss zurückzudrängen.

Xenia steht allerdings außerhalb dieses klassischen Konflikts.

Sie verfolgt ihre eigenen Interessen.

Für sie zählen weder Athen noch Sparta.

Für sie zählt Keos.

Und Kassandra ist diejenige, die diese Botschaft auf dem Meer verbreiten soll.

Damit verbindet die Episode erneut die verschiedenen Systeme von Assassin's Creed Odyssey: Jagd, Ressourcen, Ausrüstung, Geld, Erkundung und Seeschlachten.

Kassandra sammelt Leder.

Sie plündert Lager.

Sie verdient Drachmen.

Und schließlich setzt sie sich auf die Adrestia und sorgt dafür, dass Xenias Gegner ihre Schiffe künftig vielleicht etwas genauer ansehen, bevor sie in die Gewässer von Keos fahren.

Die Anwerbungskampagne ist damit weniger eine klassische Rekrutierung als eine Machtdemonstration – und Kassandra ist Xenias Speerspitze auf dem Meer.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

03/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [041] 🗡️ Verschollen und gerettet

Kassandra ist weiterhin auf den Inseln rund um Keos unterwegs. Nachdem sie sich in den vergangenen Episoden intensiv mit Söldnern, Piraten und der Suche nach Drachmen beschäftigt hat, steht diesmal vor allem die Erkundung der Inselwelt im Mittelpunkt.

Die Reise ist dabei keineswegs ungefährlich.

Kassandra sammelt weiterhin Ressourcen und Ausrüstung, die sie entweder selbst verwenden oder später verkaufen kann. Besonders interessant wird es, als sie eine kleinere Insel in der Nähe der Pirateninsel entdeckt. Anstatt einfach weiterzureisen, entscheidet sie sich dazu, das Gebiet genauer zu untersuchen.

Und genau dort wartet bereits die nächste Gelegenheit auf Beute.

Doch dieses Mal muss Kassandra nicht nur an Land kämpfen.

Sie muss ins Wasser.

Und unter der Oberfläche lauert eine Gefahr, die in Assassin's Creed Odyssey immer wieder für unangenehme Überraschungen sorgt:

Haie.


Auf der Suche nach Schätzen

Die griechische Inselwelt bietet Kassandra zahlreiche Möglichkeiten, ihre Vorräte aufzustocken.

Überall finden sich Ressourcen, Schatztruhen und Gegner.

Wer aufmerksam unterwegs ist, kann deshalb auch abseits der Hauptmissionen wertvolle Gegenstände entdecken.

Kassandra nutzt diese Möglichkeit konsequent.

Auf der nahegelegenen Insel gibt es einiges zu holen. Piraten haben sich dort niedergelassen und machen das Gebiet für Reisende alles andere als sicher.

Doch für eine Söldnerin wie Kassandra bedeutet eine Gruppe von Piraten vor allem:

Beute.


Piraten als Hindernis

Die Piraten auf der Insel werden schnell zum Ziel.

Kassandra muss sich gegen sie behaupten, wenn sie die dort vorhandenen Ressourcen erreichen möchte.

Dabei zeigt sich erneut, dass die offene Welt von Assassin's Creed Odyssey nicht nur aus großen Hauptmissionen besteht.

Auch kleine Orte können interessante Aktivitäten bieten.

Ein verlassenes Gebäude.

Eine kleine Insel.

Ein Lager voller Piraten.

Eine Schatztruhe.

Oder ein Gegenstand, der unter der Wasseroberfläche verborgen liegt.

Die Welt lädt geradezu dazu ein, vom eigentlichen Weg abzuweichen.


Kassandra geht auf Schatzsuche

Nachdem die Piraten ausgeschaltet wurden, beginnt die eigentliche Suche.

Einige der benötigten Questgegenstände befinden sich unter Wasser.

Damit muss Kassandra buchstäblich abtauchen.

Das klingt zunächst nach einer einfachen Aufgabe.

Doch unter Wasser gibt es keine Möglichkeit, Gegner aus sicherer Entfernung mit dem Bogen auszuschalten.

Kassandra befindet sich plötzlich in einer vollkommen anderen Umgebung.

Sie kann nicht wie an Land kämpfen.

Sie muss ihre Umgebung beobachten.

Und sie muss gleichzeitig auf die gefährliche Tierwelt achten.


Miltos unter Wasser

Die Questgegenstände, nach denen Kassandra sucht, tragen den Namen Miltos.

Dafür muss sie die Unterwasserwelt erkunden und die entsprechenden Gegenstände bergen.

Das macht die Aufgabe zu einer kleinen Schatzsuche.

Der Spieler muss dabei nicht nur auf den eigentlichen Questgegenstand achten.

Auch die Umgebung kann interessant sein.

Unter Wasser können weitere Ressourcen oder Schätze verborgen sein.

Damit lohnt es sich, nicht einfach so schnell wie möglich wieder an die Oberfläche zu schwimmen.


Die Haie kommen

Doch dann wird aus der Schatzsuche eine Gefahrensituation.

Haie tauchen auf.

Und Kassandra befindet sich plötzlich selbst auf der Speisekarte.

Die Unterwasserwelt von Assassin's Creed Odyssey ist dadurch nicht nur Kulisse.

Sie kann tatsächlich gefährlich werden.

Während Kassandra an Land meist selbst bestimmt, wann sie einen Kampf beginnt, kann unter Wasser jederzeit ein Hai auftauchen.

Und gegen einen Hai hilft kein gewöhnlicher Schwertkampf.


Haie als natürliche Gefahr

Die Haie erfüllen im Spiel eine einfache, aber effektive Funktion.

Sie verhindern, dass das Tauchen völlig risikolos wird.

Ohne solche Gefahren könnte Kassandra einfach jede Schatztruhe unter Wasser einsammeln und anschließend gemütlich zur Oberfläche schwimmen.

Durch die Haie entsteht dagegen Spannung.

Der Spieler muss überlegen:

Wie schnell kann ich den Gegenstand bergen?

Wo befindet sich der nächste Hai?

Wie weit ist die Oberfläche entfernt?

Und kann ich den Tauchgang noch sicher beenden?


Die Unterwasserwelt von Assassin's Creed Odyssey

Die Unterwassergebiete sind ein interessanter Bestandteil des Spiels.

Assassin's Creed Odyssey spielt in einer Welt, die stark von der Ägäis geprägt ist.

Inseln, Küsten und das Meer gehören deshalb ganz selbstverständlich zur Spielwelt.

Die Unterwasserwelt erweitert diese Umgebung.

Nicht alles Interessante befindet sich auf dem Land.

Manchmal muss Kassandra unter die Wasseroberfläche gehen, um an ihre Beute zu gelangen.


Ein anderer Spielrhythmus

Das Tauchen verändert den Spielrhythmus.

An Land geht es häufig um Kämpfe, Stealth und Erkundung.

Auf See geht es um Navigation und Seeschlachten.

Unter Wasser geht es dagegen um Orientierung und Geschwindigkeit.

Der Spieler muss seine Aufmerksamkeit völlig anders einsetzen.

Gerade diese Abwechslung verhindert, dass sich die offene Welt ausschließlich wie eine Aneinanderreihung von Kämpfen anfühlt.


Ressourcen bleiben wichtig

Auch in dieser Episode spielen Ressourcen eine wichtige Rolle.

Kassandra sammelt Gegenstände, die später verwendet oder verkauft werden können.

Das Inventar wächst dadurch stetig.

Doch nicht jedes Ausrüstungsteil ist für Kassandra sinnvoll.

Manche Waffen sind schwächer als ihre aktuelle Ausrüstung.

Manche Rüstungsteile passen nicht zum bevorzugten Spielstil.

Solche Gegenstände können verkauft werden.


Beute als Einnahmequelle

Der Verkauf von Ausrüstung bleibt für Kassandra besonders wichtig.

Schließlich muss sie weiterhin Drachmen sammeln.

Xenia verlangt für ihre Informationen über Kassandras Mutter eine beträchtliche Summe.

15.000 Drachmen sind kein Betrag, den Kassandra einfach aus ihrer Tasche ziehen kann.

Deshalb wird praktisch jede Beute interessant.

Ein Gegenstand, der nicht benötigt wird, kann zu Geld werden.

Und Geld bringt Kassandra ihrem nächsten Ziel näher.


Die Inselwelt als Schatzkammer

Die Reise durch die Inselwelt zeigt dabei, wie viele Möglichkeiten Assassin's Creed Odyssey dem Spieler bietet.

Kassandra kann:

  • feindliche Lager angreifen,
  • Piraten bekämpfen,
  • Schatztruhen öffnen,
  • Ressourcen sammeln,
  • Schiffswracks untersuchen,
  • unter Wasser tauchen,
  • Questgegenstände bergen,
  • Ausrüstung verkaufen.

Dadurch wird fast jede Reise zu einer potenziellen Einnahmequelle.


Ein geretteter Pirat von Keos

Neben der Schatzsuche gibt es allerdings noch eine weitere wichtige Handlung.

Kassandra hat einen Piraten von Keos gerettet.

Anstatt ihn seinem Schicksal zu überlassen, bringt sie ihn zurück auf die entsprechende Insel.

Damit erhält die Episode auch einen kleinen erzählerischen Moment.

Kassandra ist schließlich nicht ausschließlich damit beschäftigt, Gegner zu töten und Beute einzusammeln.

Sie kann auch Menschen helfen.


Verschollen und gerettet

Der Titel „Verschollen und gerettet“ passt deshalb gleich auf mehrere Ebenen.

Kassandra ist weiterhin auf den Inseln unterwegs und erkundet Gebiete abseits des Hauptweges.

Gleichzeitig geht es um einen Piraten, der gerettet und zurückgebracht wird.

Das Motiv des Verschollenseins passt außerdem hervorragend zur Inselwelt.

Das Meer der Antike war riesig.

Wer auf einer Reise vom Kurs abkam oder Schiffbruch erlitt, konnte schnell auf einer fremden Insel stranden.


Historischer Hintergrund: Tauchen in der Antike

Das Tauchen ist übrigens keineswegs eine moderne Erfindung.

Menschen tauchten bereits in der Antike nach verschiedenen Dingen.

Besonders wichtig war das Sammeln von Schwämmen.

Auch andere wertvolle Materialien konnten unter Wasser gefunden werden.

Freitaucher mussten dabei ohne moderne Atemgeräte auskommen.

Sie waren vollständig von ihrer eigenen Fähigkeit abhängig, den Atem möglichst lange anzuhalten.

Das machte das Tauchen körperlich anspruchsvoll und gefährlich.


Schwammtaucher im Mittelmeer

Das Mittelmeer bot zahlreiche Möglichkeiten für die Gewinnung von Meeresschwämmen.

Besonders in verschiedenen Regionen der griechischen Inselwelt entwickelte sich die Schwammfischerei zu einer wichtigen Tätigkeit.

Die antiken Menschen kannten natürlich keine modernen Taucheranzüge oder Sauerstoffflaschen.

Ein Taucher musste deshalb schnell arbeiten.

Abtauchen.

Sammeln.

Und wieder an die Oberfläche.

Das Grundprinzip erinnert damit überraschend stark an Kassandras Unterwasseraktivitäten.


Das Meer als Lebensgrundlage

Für die Menschen der griechischen Welt war das Meer nicht nur ein Hindernis.

Es war Lebensgrundlage.

Es lieferte Nahrung.

Es ermöglichte Handel.

Es verband Inseln und Städte.

Und es bot Zugang zu anderen Regionen des Mittelmeerraums.

Fischerei, Handel und Seefahrt waren deshalb eng miteinander verbunden.

Gleichzeitig konnte das Meer jederzeit gefährlich werden.

Stürme, Riffe, Krankheiten, Piraten und Schiffbruch waren reale Risiken.


Piraterie im antiken Mittelmeer

Auch die Piraten in Assassin's Creed Odyssey besitzen einen historischen Hintergrund.

Piraterie war im antiken Mittelmeer weit verbreitet.

Besonders Gebiete mit vielen Inseln und Küsten konnten Piraten ideale Verstecke bieten.

Sie konnten Handelsschiffe überfallen, Waren rauben und Menschen gefangen nehmen.

Für die betroffenen Händler und Seeleute war das eine erhebliche Bedrohung.


Das Meer als Handelsroute

Die griechische Welt war stark von Seewegen abhängig.

Viele Güter wurden per Schiff transportiert.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Getreide,
  • Wein,
  • Olivenöl,
  • Keramik,
  • Holz,
  • Metalle.

Ein Schiff konnte deshalb einen erheblichen Wert darstellen.

Wer es überfiel, konnte eine große Beute machen.

Damit wird verständlich, warum Piraterie wirtschaftlich attraktiv war.


Die Gefahren des Tauchens

Auch wenn Kassandra im Spiel relativ frei tauchen kann, war das reale Tauchen deutlich gefährlicher.

Die Menschen verfügten nicht über moderne Atemgeräte.

Ein zu langer Aufenthalt unter Wasser konnte tödlich enden.

Hinzu kamen Strömungen, schlechte Sicht und die Gefahr, sich zu verletzen.

Die Haie in Assassin's Creed Odyssey sind deshalb zwar eine spielerische Übertreibung als permanente Bedrohung, aber die grundsätzliche Gefahr des Meeres war real.


Schätze unter Wasser

Das Motiv des versunkenen Schatzes ist ebenfalls nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Schiffe gingen im Mittelmeer regelmäßig unter.

Waren, Amphoren und andere Gegenstände konnten dadurch auf den Meeresgrund gelangen.

Heute sind zahlreiche antike Schiffswracks bekannt.

Sie liefern Archäologen wichtige Informationen über Handel, Seefahrt und das alltägliche Leben vergangener Kulturen.


Die Archäologie des Meeres

Unterwasserarchäologie ist deshalb ein besonders spannendes Forschungsgebiet.

Ein Schiffswrack kann zeigen, welche Waren transportiert wurden.

Die Form der Amphoren kann Hinweise auf Herkunft und Handelswege liefern.

Werkzeuge und persönliche Gegenstände können etwas über die Besatzung erzählen.

Ein einzelnes Wrack kann dadurch eine Art Zeitkapsel darstellen.

Was für einen Schatzsucher wie Beute aussieht, ist für Archäologen ein historisches Zeugnis.


Kassandra als Schatzsucherin

Natürlich verfolgt Kassandra andere Interessen.

Sie möchte die Miltos-Gegenstände bergen.

Sie möchte Ressourcen sammeln.

Und sie möchte ihre finanzielle Situation verbessern.

Trotzdem vermittelt das Spiel dadurch einen kleinen Eindruck davon, wie eng das Meer und materielle Ressourcen miteinander verbunden waren.

Unter Wasser können Dinge verborgen liegen, die an Land längst nicht mehr erreichbar sind.


Das Risiko lohnt sich

Die Unterwasserabschnitte funktionieren deshalb besonders gut, weil sie Risiko und Belohnung miteinander verbinden.

Der Spieler weiß:

Unter Wasser gibt es Beute.

Aber unter Wasser gibt es auch Haie.

Wer schnell genug ist, kann die Belohnung erhalten.

Wer zu lange bleibt, riskiert Schaden.

Dieses Prinzip ist einfach, funktioniert aber effektiv.


Eine kleine Pause vom großen Konflikt

Während die Hauptgeschichte von Assassin's Creed Odyssey zunehmend größere politische und persönliche Konflikte aufbaut, bieten solche Episoden eine angenehme Abwechslung.

Kassandra muss nicht immer gegen einen Kultisten kämpfen.

Sie muss nicht immer eine politische Entscheidung treffen.

Manchmal reicht es, eine kleine Insel zu erkunden.

Einen Piraten zu besiegen.

Ein paar Ressourcen einzusammeln.

Und anschließend wieder auf die Adrestia zurückzukehren.


Die Welt als Abenteuer

Genau dadurch fühlt sich Griechenland in Assassin's Creed Odyssey wie eine echte Spielwelt an.

Es gibt immer etwas zu entdecken.

Eine Insel kann einen Schatz verstecken.

Ein Gespräch kann eine neue Information liefern.

Ein Schiff kann am Horizont auftauchen.

Ein Söldner kann Kassandra verfolgen.

Oder ein Hai kann plötzlich entscheiden, dass die Söldnerin eine interessante Mahlzeit wäre.

Diese kleinen Ereignisse sorgen dafür, dass die Reise selbst zum Abenteuer wird.


Der wirtschaftliche Fortschritt geht weiter

Auch wenn diese Episode stärker nach Erkundung aussieht, bleibt das große Ziel bestehen.

Kassandra braucht weiterhin Geld.

Xenia wartet auf ihre Bezahlung.

Und die Suche nach Kassandras Mutter ist noch lange nicht abgeschlossen.

Jede Ressource, jedes verkaufte Ausrüstungsteil und jede erfolgreich abgeschlossene Aktivität hilft Kassandra dabei, ihre nächsten Schritte vorzubereiten.


Fazit

„Verschollen und gerettet“ ist eine Episode, in der die Erkundung der Inselwelt von Assassin's Creed Odyssey besonders im Vordergrund steht.

Kassandra ist weiterhin auf der Pirateninsel unterwegs und nutzt die Gelegenheit, Ressourcen und Ausrüstung zu sammeln. Nicht benötigte Gegenstände können später verkauft werden und helfen dabei, die benötigten Drachmen für Xenia zusammenzubekommen.

Besonders spannend wird die Episode bei der Erkundung einer nahegelegenen Insel.

Kassandra muss dort Piraten ausschalten und anschließend unter Wasser nach den Questgegenständen Miltos suchen.

Dabei zeigt sich erneut, dass die griechische Inselwelt nicht nur an Land Gefahren bereithält.

Unter Wasser warten Haie.

Die Tiere sorgen dafür, dass das Tauchen nicht vollkommen ungefährlich ist. Kassandra muss schnell arbeiten, ihre Umgebung im Blick behalten und die benötigten Gegenstände bergen, bevor sie selbst zum Snack für die Meeresräuber wird.

Neben der Schatzsuche gibt es außerdem einen menschlicheren Moment: Kassandra hat einen Piraten von Keos gerettet und bringt ihn zurück auf die entsprechende Insel.

Auch historisch passt die Episode hervorragend zur Welt des antiken Griechenlands.

Die Menschen des Mittelmeerraums waren stark vom Meer abhängig. Handel, Fischerei und Seefahrt waren zentrale Bestandteile des Lebens. Gleichzeitig waren Piraterie, Schiffbruch und die Gefahren des Meeres reale Probleme.

Auch das Tauchen besitzt eine lange Geschichte. Bereits in der Antike wurden Menschen eingesetzt, um unter Wasser beispielsweise Schwämme und andere wertvolle Materialien zu sammeln.

Die Unterwasser-Schätze von Assassin's Creed Odyssey sind deshalb zwar spielerisch überhöht, passen aber hervorragend zum maritimen Charakter der griechischen Welt.

Für Kassandra bedeutet die Reise vor allem eines:

Die Suche nach ihrer Mutter geht weiter – und jeder Schatz, jede Ressource und jede gefundene Drachme bringt sie ihrem nächsten Ziel ein Stück näher.

Doch bevor sie die Wahrheit über ihre Familie erfahren kann, muss sie noch einige Gefahren überstehen.

Und offenbar gehören dazu nicht nur Kultisten und Söldner.

Manchmal wartet unter der Wasseroberfläche bereits ein hungriger Hai.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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