Assassin's Creed Unity [016] đź—ˇ️ Ein Treffen mit Mirabeau
In dieser Episode von Assassin’s Creed Unity schlägt die Geschichte eine deutlich dĂĽsterere Richtung ein. Was als routinärer Weg durch die StraĂźen von Paris beginnt, endet in einer Szene, die Arnos Weltbild nachhaltig erschĂĽttert. Ein Treffen mit Mirabeau, einer der einflussreichsten Figuren innerhalb der Assassinen und zugleich ein Vermittler zwischen den verfeindeten Orden, nimmt eine tragische Wendung.
Diese Folge verbindet emotionale Storytelling-Momente mit klassischer Ermittlungsarbeit und liefert einen der wichtigsten Wendepunkte in der Handlung von Assassin’s Creed Unity.
Durch die StraĂźen von Paris – zwischen Hoffnung und Unruhe
Arno streift durch die französischen StraĂźen von Paris, auf dem Weg zu zwei zentralen Personen seines Lebens: Élise und Mirabeau. Die Stadt wirkt lebendig, fast geschäftig wie immer – doch unterschwellig liegt eine spĂĽrbare Spannung in der Luft. Paris ist zu diesem Zeitpunkt nicht nur Kulisse, sondern Spiegel der politischen und ideologischen Konflikte zwischen Assassinen und Templern.
Diese ruhige Phase des Weges ist erzählerisch bewusst gewählt. Sie erzeugt einen Kontrast zu dem, was Arno erwartet – und dem, was ihn tatsächlich erwartet.
Der Tod Mirabeaus – ein Schockmoment
Am Treffpunkt angekommen, wird Arno mit einer erschütternden Realität konfrontiert: Mirabeau ist tot. Ermordet. Am Boden liegend, ohne Möglichkeit auf Erklärung oder Abschied. Anwesend ist auch Élise, sichtbar gezeichnet von dem, was geschehen ist.
Mirabeau war nicht nur ein hochrangiges Mitglied der Assassinen, sondern eine SchlĂĽsselfigur fĂĽr den brĂĽchigen Frieden zwischen Assassinen und Templern. Sein Tod bedeutet weit mehr als den Verlust eines Menschen – er ist ein politischer und ideologischer Einschnitt.
Diese Szene gehört zu den emotional stärksten Momenten in Assassin’s Creed Unity, da sie Arno und Élise in einem gemeinsamen Verlust vereint.
Gemeinsame Ermittlungen – Vertrauen trotz Gegensätzen
Statt in Wut oder Chaos zu verfallen, entscheiden sich Arno und Élise fĂĽr einen rationalen Weg: Sie durchsuchen gemeinsam den Tatort. Trotz ihrer unterschiedlichen Zugehörigkeiten – Assassine und Templerin – arbeiten sie Seite an Seite. Dieser Moment verdeutlicht die komplexe Beziehung der beiden, geprägt von Liebe, Schuld und ideologischer Zerrissenheit.
Die Untersuchung des Tatorts ist spielerisch wie erzählerisch zentral. Arno findet mehrere Hinweise, die nach und nach ein Bild des Mordes zeichnen.
Akonit – ein Gift ohne Spuren
Einer der wichtigsten Funde ist Akonit, eine hochgiftige Pflanze. Akonit ist historisch bekannt als eines der schwer nachweisbaren Gifte, oft verwendet fĂĽr diskrete, geplante Morde. Der Fund deutet klar darauf hin, dass Mirabeaus Tod kein spontaner Akt, sondern ein gezielt vorbereiteter Mord war.
Dieser Hinweis verschiebt die Perspektive:
-
Der Täter verfügte über Wissen
-
Der Mord war geplant
-
Es musste jemand involviert sein, der Zugang zu solchen Substanzen hatte
Damit wird der Kreis der Verdächtigen enger – und professioneller.
Das Templer-Rangabzeichen – alte Wunden reiĂźen auf
Ein weiterer Fund trifft Arno besonders hart: ein Templer-Rangabzeichen. Genau dieses Abzeichen wurde bereits bei dem Mord an Arnos Ziehvater sowie an Élises Vater verwendet.
Dieser Moment ist erzählerisch enorm stark. Die Vergangenheit und die Gegenwart kollidieren. Der Mord an Mirabeau scheint Teil eines größeren Musters zu sein – eines Plans, der tief in die Geschichte beider Orden reicht.
Für Arno bedeutet dieser Fund, dass der Mord nicht nur politisch motiviert war, sondern persönliche Verbindungen hat, die ihn selbst direkt betreffen.
Rat der Assassinen – Misstrauen und Konsequenzen
Mit diesen Erkenntnissen sucht Arno den Rat der Assassinen auf. Statt sofortiger Unterstützung schlägt ihm jedoch Skepsis entgegen. Die Hinweise sind schwerwiegend, doch nicht eindeutig. Mirabeaus Tod hat das Gleichgewicht innerhalb des Ordens erschüttert, und Arnos Nähe zu Élise wirft zusätzliche Fragen auf.
Diese Szene zeigt eindrucksvoll:
-
den dogmatischen Charakter des Ordens
-
die politische Natur der Assassinen
-
das Misstrauen gegenĂĽber emotionalen Bindungen
Arno steht zunehmend zwischen den Fronten – nicht nur zwischen Assassinen und Templern, sondern auch innerhalb seines eigenen Ordens.
Der Apotheker – ein neuer Verdacht
Die Kombination aus Akonit und der Art des Mordes lenkt den Fokus schließlich auf einen neuen Verdächtigen: einen Apotheker. Jemand, der Zugang zu seltenen Giften hat und seine Kunden möglicherweise verrät.
Dieser Hinweis öffnet ein neues Kapitel der Ermittlungen. Der Mord an Mirabeau war kein isoliertes Ereignis, sondern Teil einer Intrige, die bis in die zivile Gesellschaft von Paris reicht.
Assassin’s Creed Unity zeigt hier erneut seine Stärke im vernetzten Storytelling: Jede Mission ist ein Baustein innerhalb eines größeren Narrativs.
Meine fachliche Einschätzung
Meiner Meinung nach gehört diese Episode zu den wichtigsten Story-Missionen in Assassin’s Creed Unity. Sie verbindet persönliche Tragik mit politischem Machtspiel und macht deutlich, dass Wissen oft gefährlicher ist als eine Klinge.
Besonders gelungen ist:
-
die gemeinsame Ermittlungsarbeit mit Élise
-
die Nutzung historischer Gifte wie Akonit
-
die emotionale VerknĂĽpfung zur Vergangenheit
Diese Mission zeigt, warum Assassin’s Creed Unity narrativ deutlich stärker ist, als ihm oft zugeschrieben wird.
Fazit – Der Beginn einer größeren Wahrheit
„Ein Treffen mit Mirabeau“ ist kein gewöhnlicher Missionsabschnitt. Es ist der Beginn einer Kette von Ereignissen, die Arno zwingen, nicht nur nach Feinden, sondern nach Wahrheit zu suchen.
Der Tod Mirabeaus verändert alles – und nichts wird mehr so sein wie zuvor.
⚓ Playlist: Assassin’s Creed Unity – Velgandr's Let’s Play
👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Arnos Vergangenheit ist eine Tragik erlebe sein Werdegang zu einen Elite-Assassinen mit. – exklusiv bei Velgandr