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15/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [053] 🗡️ Kein böses Wort

Assassin's Creed Odyssey [053] 🗡️ Kein böses Wort

Kassandra kommt in Assassin's Creed Odyssey [053] – „Kein böses Wort“ einem weiteren Geheimnis ihrer Vergangenheit näher. Nach den Hinweisen aus dem Heiligtum des Asklepios führt ihre Suche zu dem älteren Priester Mydon. Doch der Priester ist nicht nur ungewöhnlich schweigsam – seine Verbindung zur Kultistin Chrysis macht die Begegnung deutlich gefährlicher, als Kassandra zunächst erwartet.

Kein böses Wort

Die Suche nach Kassandras Mutter Myrrine führt in dieser Episode weiter durch Argolis. Nachdem Kassandra bereits erfahren hat, dass ein Priester namens Mydon wichtige Informationen über die Vergangenheit ihrer Familie besitzt, muss sie ihn im Gästehaus des Heiligtums ausfindig machen.

Die eigentliche Schwierigkeit besteht allerdings nicht darin, das Gebäude zu finden. Vielmehr stellt sich die Frage, wie Kassandra die Mission möglichst schnell und effektiv abschließen kann. Vor dem Gästehaus befinden sich Wachen und zusätzlich gerät die Söldnerin erneut mit einem anderen Söldner aneinander. Nach inzwischen 53 Episoden ist das beinahe schon ein Running Gag: Kaum möchte Kassandra einer Spur folgen, scheint irgendwo ein weiterer Söldner auf sie zu warten.

Trotzdem hat diese Mechanik auch eine Funktion. Assassin's Creed Odyssey versucht, seine offene Welt mit wechselnden Situationen zu füllen. Söldner können Kassandra verfolgen, während sie eigentlich einer Quest nachgeht. Dadurch entsteht ein gewisser Druck, der eine scheinbar einfache Mission jederzeit in einen Kampf verwandeln kann.

Wie findet Kassandra Mydon im Gästehaus?

Kassandra erreicht das Gebäude, in dem sich der ältere Priester Mydon aufhält. Der Weg dorthin ist jedoch nicht vollkommen friedlich. Wachen müssen aus dem Weg geräumt werden und auch ein Söldner sorgt für zusätzliche Gefahr.

Für die Spieler stellt sich damit eine typische Assassin's-Creed-Odyssey-Gameplay-Frage: Muss man jeden Gegner bekämpfen oder kann man die Umgebung nutzen, um möglichst schnell zum eigentlichen Questziel zu gelangen?

Gerade bei einem Spiel mit einer großen offenen Welt ist diese Entscheidung interessant. Nicht jeder Kampf bringt die Handlung voran. Wenn das eigentliche Ziel lediglich darin besteht, einen bestimmten NPC zu befragen, kann ein unnötiger Kampf Zeit kosten und zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen.

In dieser Episode kommt Kassandra allerdings nicht vollständig um die Auseinandersetzung herum. Nachdem sie die Hindernisse beseitigt hat, gelangt sie schließlich zu Mydon.

Warum ist Mydon so wichtig für Kassandras Suche?

Mydon gehört zu den Priestern des Asklepios. Genau deshalb besitzt er Informationen über die Ereignisse, die sich Jahre zuvor im Heiligtum abgespielt haben. Kassandra sucht nach einer Spartanerin, die mit einem schwer verletzten Baby dort angekommen war. Die Priester haben die damaligen Ereignisse dokumentiert und Mydon war einer derjenigen, die sich daran erinnern können.

Allerdings ist Mydon inzwischen nicht mehr in der Lage, Kassandra normal zu antworten. Chrysis hat ihm die Zunge entfernen lassen beziehungsweise ihn dazu gezwungen, seine Zunge zu opfern, um seine Loyalität zu beweisen. Dadurch wird bereits deutlich, wie viel Macht Chrysis über die Priester des Heiligtums besitzt.

Die Quest trägt deshalb ihren englischen Namen Speak No Evil und im Deutschen „Kein böses Wort“. Der Titel spielt auf das Motiv des Schweigens an und passt gleichzeitig zu der bekannten Redewendung der drei weisen Affen: nichts Böses sehen, nichts Böses hören und nichts Böses sagen.

Eine unerwartete Begegnung mit Mydon und seiner Geliebten

Als Kassandra Mydon findet, erwartet sie vermutlich einen alten Priester, der ihr seine Geschichte erzählen kann. Stattdessen entdeckt sie ihn gemeinsam mit einer jungen Frau, die zunächst als seine Sklavin bezeichnet wird.

Die Situation ist bemerkenswert, weil sich zwischen den beiden eine persönliche Beziehung entwickelt hat. Die Frau widerspricht sogar der Vorstellung, lediglich Mydons Dienerin zu sein. Sie beschreibt ihre Verbindung als eine heilige Bindung.

Dadurch bekommt die Szene eine zusätzliche Ebene. Kassandra ist eigentlich gekommen, um Informationen über ihre Mutter und ihren Bruder zu erhalten. Stattdessen stößt sie auf ein Paar, dessen Beziehung innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung des antiken Griechenlands ungewöhnlich und kompliziert ist.

Priester und Sklavin im antiken Griechenland

Historisch muss man hierbei vorsichtig sein: Die konkrete Beziehung zwischen Mydon und der Frau ist eine Handlung der Spielwelt und kein historisches Beispiel, das sich als typische Beziehung zwischen Priestern und Sklaven verallgemeinern lässt.

Sklaverei war im antiken Griechenland allerdings weit verbreitet und rechtlich sowie sozial fest in vielen Poleis verankert. Der soziale Status eines Menschen bestimmte dabei maßgeblich seine Möglichkeiten. Eine Beziehung zwischen einem freien Mann und einer versklavten Frau wäre deshalb nicht einfach mit einer modernen Partnerschaft gleichzusetzen.

Gerade deshalb ist die Darstellung in Assassin's Creed Odyssey interessant: Die Szene zeigt eine persönliche Verbindung innerhalb einer Gesellschaft, die von starken sozialen Hierarchien geprägt war. Gleichzeitig macht das Spiel deutlich, dass die Frau sich selbst nicht lediglich über den Status „Sklavin“ definiert.

Was geschah mit Myrrine und Kassandras Bruder?

Genau hier wird die Begegnung für Kassandra emotional wichtig. Sie möchte wissen, was mit Myrrine und ihrem Baby geschehen ist.

Mydon kann selbst nicht sprechen. Deshalb übernimmt seine Geliebte die Erklärung und rekonstruiert die Ereignisse anhand dessen, was er ihr erzählt hat.

Myrrine war mit ihrem schwer verletzten Kind zum Heiligtum gekommen. Das Baby befand sich in einem äußerst schlechten Zustand. Mydon versuchte, das Kind zu retten und betete für dessen Leben. Doch der Zustand des Babys war zu schlecht.

Myrrine wurde schließlich gesagt, dass ihr Kind gestorben sei. Für sie bedeutete das einen weiteren schweren Verlust. Die Geschichte, die Kassandra nun hört, bestätigt zunächst das Bild, das sie über Jahre hinweg von ihrem Bruder hatte: Er sei nach dem Sturz vom Berg überlebt, aber später seinen Verletzungen erlegen.

Besonders bedrückend ist die Schilderung, dass Mydon um die verzweifelte Mutter weinte. Er hatte gesehen, wie weit Myrrine von ihrer Heimat entfernt um ihr Kind trauerte. Für Kassandra ist diese Information ein weiterer Teil des Puzzles.

Chrysis: Die eigentliche Macht hinter dem Schweigen

Je mehr Kassandra über Mydon erfährt, desto deutlicher wird die Rolle von Chrysis. Die Priester des Heiligtums stehen unter ihrem Einfluss und haben Angst davor, mit Kassandra über ihre Mutter zu sprechen. Bereits in der vorherigen Quest „In Stein gemeißelt“ wurde deutlich, dass Chrysis diejenigen bedroht, die Informationen weitergeben.

Chrysis ist nicht einfach irgendeine Gegnerin. Sie gehört zum Kult des Kosmos und ist als Anhängerin der Blutlinie beziehungsweise der kultischen Interessen eine zentrale Figur in Kassandras Suche.

Besonders perfide ist dabei, dass Chrysis eine Einrichtung kontrolliert, deren eigentliche Aufgabe darin besteht, Menschen zu helfen. Das Heiligtum des Asklepios steht für Heilung und medizinische Fürsorge, während Chrysis Angst, Gewalt und Manipulation nutzt, um ihre Geheimnisse zu schützen.

Was passiert nach „Kein böses Wort“?

Die Informationen von Mydon führen Kassandra direkt zum nächsten Schritt ihrer Suche. Sie erfährt, dass Chrysis mit dem Schicksal des Babys verbunden ist und dass sich ein weiterer wichtiger Ort in Argolis befindet.

Dieser Ort ist der Altar des Apollo Maleatas. Er liegt an den Ausläufern des Berges Kynortion südöstlich des Heiligtums des Asklepios im Tal der Träume. Im Spiel wurden Babys, die zum Heiligtum gebracht wurden, zu diesem Altar gebracht, um die Götter um Heilung zu bitten.

Genau dort setzt die folgende Mission „Asche zu Asche“ an. Kassandra macht sich auf die Suche nach Chrysis und folgt damit einer Spur, die sie unmittelbar mit der Geschichte ihres Bruders verbindet.

Der Altar des Apollo Maleatas und die Mission „Asche zu Asche“

Der Altar des Apollo Maleatas ist innerhalb der Geschichte mehr als nur ein weiterer Questmarker. Er verbindet die religiöse Umgebung des Heiligtums mit dem Geheimnis um Chrysis und die Kinder, die dort Hilfe suchten.

In „Asche zu Asche“ wird Kassandra den Altar schließlich aufsuchen. Dort entdeckt sie ein auffälliges Zeichen und hört das Weinen eines Babys. Gleichzeitig wird der Ort von Kultisten bewacht.

Damit verschiebt sich die Handlung endgültig von der Suche nach Informationen zur direkten Konfrontation. Kassandra hat lange genug nach Zeugen gesucht. Nun führt die Spur direkt zu der Frau, die offenbar wesentlich mehr über die Vergangenheit ihrer Familie weiß: Chrysis.

Der Übergang von „Kein böses Wort“ zu „Asche zu Asche“ ist deshalb besonders gelungen. Erst sammelt Kassandra Hinweise bei den Priestern, anschließend führt sie diese Informationen zu einem konkreten Ort und schließlich zu einer Person, die sie zur Verantwortung ziehen will.

Fazit: Ein Schweigen, das mehr verrät als Worte

Assassin's Creed Odyssey [053] – „Kein böses Wort“ ist eine Episode, in der das Schweigen beinahe wichtiger ist als das gesprochene Wort. Mydon kann nicht sprechen, seine Geliebte übernimmt die Kommunikation und Chrysis hat dafür gesorgt, dass die Priester aus Angst schweigen.

Gleichzeitig bekommt Kassandra endlich einen weiteren wichtigen Hinweis auf ihre Mutter Myrrine und ihren Bruder. Mydon hatte versucht, das verletzte Baby zu retten, konnte es jedoch nicht retten. Myrrine wurde daraufhin mit der Nachricht zurückgelassen, ihr Kind sei gestorben.

Für Kassandra ist damit jedoch noch lange nicht alles geklärt. Im Gegenteil: Die Hinweise machen Chrysis erst recht verdächtig. Die nächste Spur führt zum Altar des Apollo Maleatas und damit unmittelbar in die nächste Phase ihrer Suche.

Und so endet diese Episode mit einer klaren Richtung: Kassandra weiß jetzt, wo sie nach Chrysis suchen muss. Die Frage ist nur noch, was sie dort finden wird.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Kein böses Wort“

Wo findet Kassandra Mydon in „Kein böses Wort“?

Kassandra findet Mydon im Gästehaus des Heiligtums des Asklepios in Argolis. Dort trifft sie auf den älteren Priester und seine Geliebte.

Wer ist Mydon in Assassin's Creed Odyssey?

Mydon ist ein älterer Priester des Asklepios. Er besitzt wichtige Informationen darüber, was geschah, als Myrrine mit ihrem schwer verletzten Baby zum Heiligtum kam.

Warum kann Mydon in Assassin's Creed Odyssey nicht sprechen?

Chrysis ließ Mydon seine Zunge verlieren beziehungsweise zwang ihn dazu, um ihn zum Schweigen zu bringen und die Wahrheit über die Ereignisse um Myrrine und das Baby geheim zu halten.

Was erfährt Kassandra über ihre Mutter Myrrine?

Kassandra erfährt, dass Myrrine mit einem schwer verletzten Baby zum Heiligtum des Asklepios kam und dort um Hilfe für das Kind bat. Myrrine wurde später mitgeteilt, dass das Baby gestorben sei.

Was ist mit Kassandras Bruder passiert?

Mydon versuchte laut der Erzählung, das schwer verletzte Baby zu retten. Das Kind war jedoch in einem sehr schlechten Zustand. Später wird deutlich, dass die Geschichte über seinen Tod nicht die vollständige Wahrheit war und Chrysis eine entscheidende Rolle spielte.

Wer ist Chrysis in Assassin's Creed Odyssey?

Chrysis ist eine Priesterin und Angehörige des Kultes des Kosmos. Sie besitzt erheblichen Einfluss über die Priester des Heiligtums und versucht, Informationen über Myrrine und das Baby geheim zu halten.

Wo befindet sich der Altar des Apollo Maleatas?

Der Altar des Apollo Maleatas befindet sich in Argolis, südöstlich des Heiligtums des Asklepios, an den Ausläufern des Berges Kynortion im Tal der Träume.

Was passiert nach der Quest „Kein böses Wort“?

Kassandra folgt der Spur zu Chrysis. Die nächste wichtige Mission ist „Asche zu Asche“, in der sie den Altar des Apollo Maleatas aufsucht und dort erneut auf die Anhänger des Kultes trifft.

Was bedeutet der Titel „Kein böses Wort“?

Der Titel bezieht sich auf das zentrale Motiv des Schweigens. Mydon kann nicht sprechen, die Priester fürchten Chrysis und Informationen über Kassandras Familie sollen geheim bleiben. Der englische Titel „Speak No Evil“ verweist außerdem auf das bekannte Motiv der drei weisen Affen.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

14/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [052] 🗡️ In Stein gemeißelt

Assassin's Creed Odyssey [052] 🗡️ In Stein gemeißelt

Kassandra setzt ihre Suche nach ihrer Mutter fort. In der Mission „In Stein gemeißelt“ führt ihre Spur nach Argolis zum Heiligtum des Asklepios und schließlich zum geheimnisvollen Olivenbaum des Herakles. Zwischen alten Aufzeichnungen, persönlichen Erinnerungen, Jagd, Plünderungen und einem Kampf gegen unerwünschte Störenfriede kommt sie der Vergangenheit ihrer Familie ein weiteres Stück näher.

Die Suche nach Kassandras Mutter führt sie in Assassin's Creed Odyssey immer tiefer in die Vergangenheit. Nachdem bereits verschiedene Hinweise auf den Weg ihrer Mutter und ihres Kindes aufgetaucht sind, soll Kassandra in dieser Episode einen alten Priester am Olivenbaum des Herakles treffen. Dort erhofft sie sich weitere Informationen über das, was damals geschehen ist.

Doch auch diesmal ist der Weg zum nächsten Hinweis alles andere als geradlinig. Kassandra muss sich durch die Landschaft von Argolis bewegen, ein Lager plündern, Tiere jagen und Leder beschaffen, bevor sie den gesuchten Ort erreicht. Damit verbindet die Episode die persönliche Geschichte der Heldin mit den typischen Gameplay-Elementen von Assassin's Creed Odyssey.

Besonders interessant ist dabei der Schauplatz selbst: Der Olivenbaum des Herakles ist nicht einfach irgendein Baum. Sein Name verweist auf Herakles, einen der berühmtesten Helden der griechischen Mythologie. Genau diese Verbindung zwischen Mythologie, Landschaft und Handlung macht den Ort zu einem passenden Schauplatz für Kassandras Suche.

Wo befindet sich der Olivenbaum des Herakles?

Der Olivenbaum des Herakles befindet sich in Argolis, in der Nähe des Heiligtums des Asklepios. In der Spielwelt liegt der markante Baum außerhalb beziehungsweise am Rand des Heiligtums und dient als Treffpunkt für Kassandra und den Priester Timoxenos. Die Spielbeschreibung verbindet den Baum mit der Legende um Herakles und macht ihn dadurch zu einem besonderen Wahrzeichen der Region.

Historisch sollte man allerdings zwischen dem Olivenbaum des Herakles in Assassin's Creed Odyssey und einem tatsächlich archäologisch nachgewiesenen einzelnen Baum unterscheiden. Der konkrete Schauplatz in Argolis ist Teil der von Ubisoft gestalteten Spielwelt. Die dahinterstehende Verbindung von Herakles, wildem Olivenbaum und griechischer Mythologie besitzt jedoch einen realen mythologischen Hintergrund.

Was hat Herakles mit dem Olivenbaum zu tun?

Die Verbindung zwischen Herakles und der Wildolive reicht tief in die Überlieferungen rund um Olympia. Nach einer der überlieferten Traditionen brachte Herakles die Wildolive nach Olympia. Die griechische Kulturbehörde beschreibt außerdem die Verbindung des Helden mit der Einführung der Wildolive und mit den Ursprüngen der Olympischen Spiele.

Besonders wichtig war die Wildolive, griechisch kotinos, für die antiken Olympischen Spiele. Aus ihren Zweigen wurde der berühmte Siegeskranz der Olympioniken hergestellt. In Olympia wuchs eine heilige Wildolive im Bereich der Altis, des heiligen Bezirks des Zeus. Die Zweige dieser Olive wurden für den sogenannten Kotinos verwendet.

Dadurch erhält der Olivenbaum in Assassin's Creed Odyssey eine zusätzliche Bedeutung. Ein Baum, der nach einem mythologischen Helden benannt ist, passt hervorragend in eine Welt, in der historische Orte, Religion und griechische Mythologie miteinander verschmelzen.

Der Olivenbaum als Symbol der griechischen Welt

Die Olive war im antiken Griechenland nicht lediglich eine gewöhnliche Nutzpflanze. Olivenbäume lieferten Nahrung und Öl und waren gleichzeitig eng mit religiösen und kulturellen Vorstellungen verbunden. In Olympia besaß die Wildolive sogar eine besondere symbolische Bedeutung, da ihre Zweige den Siegeskranz der Athleten lieferten.

Deshalb wirkt der Schauplatz in der Episode auch außerhalb seiner eigentlichen Questfunktion interessant: Kassandra trifft einen Informanten an einem Ort, dessen Name unmittelbar auf einen der bekanntesten Helden der griechischen Mythologie verweist.

Kassandra auf der Suche nach ihrer Mutter

Im Mittelpunkt der Mission bleibt jedoch nicht die Mythologie, sondern Kassandras persönliche Suche. Sie möchte endlich verstehen, was mit ihrer Mutter geschehen ist und welche Ereignisse sich in der Vergangenheit abgespielt haben.

Der Priester Timoxenos besitzt Informationen über eine Spartanerin, die mit einem Kind zum Heiligtum gekommen war. Seine Aussagen geben Kassandra einen weiteren Hinweis auf die Vergangenheit ihrer Familie. Dabei wird deutlich, dass die Informationen nicht einfach offen zugänglich sind. Andere Personen haben ein Interesse daran, dass bestimmte Dinge verborgen bleiben.

Genau hier zeigt sich eine typische Stärke der Handlung von Assassin's Creed Odyssey: Die Suche nach der eigenen Herkunft wird nicht ausschließlich über große Schlachten erzählt. Stattdessen sammelt Kassandra Informationen Stück für Stück. Ein Gespräch, eine Erinnerung oder ein scheinbar unscheinbarer Gegenstand kann dabei wichtiger sein als ein ganzer Kampf.

Unterwegs durch Argolis: Plündern, Jagen und Erkunden

Bevor Kassandra den Treffpunkt erreicht, steht jedoch erst einmal der Weg durch die Landschaft von Argolis auf dem Programm. Dabei zeigt sich erneut, wie stark Erkundung und Ressourcenbeschaffung in Assassin's Creed Odyssey miteinander verbunden sind.

Ein Lager wird geplündert

Auf ihrem Weg macht Kassandra einen Abstecher zu einem Lager. Wie so häufig in Assassin's Creed Odyssey kann die Umgebung dabei nicht einfach ignoriert werden. Lager sind gefährliche Orte, können aber gleichzeitig wertvolle Ressourcen und Ausrüstung bereithalten.

Für Kassandra ist das Plündern deshalb nicht nur ein Selbstzweck. Die gesammelten Materialien unterstützen ihre weitere Reise und gehören zum normalen Spielfluss. Die Episode zeigt damit einen wichtigen Bestandteil des Open-World-Gameplays: Die Hauptgeschichte läuft weiter, während Kassandra unterwegs Ressourcen sammelt und die Umgebung nutzt.

Jagen für Leder

Zusätzlich geht Kassandra auf die Jagd, um Leder zu erhalten. Das Jagdsystem gehört zu den verschiedenen Möglichkeiten, mit denen Spieler in Assassin's Creed Odyssey Ressourcen für ihre Ausrüstung beschaffen können.

Gerade solche kurzen Abstecher machen deutlich, dass Kassandra nicht nur eine Kämpferin und Söldnerin ist. Die offene Spielwelt verlangt immer wieder, dass sie ihre Umgebung beobachtet und die vorhandenen Ressourcen nutzt. Zwischen einem wichtigen Gespräch und dem nächsten Handlungsort kann deshalb problemlos eine Jagd oder das Plündern eines Lagers liegen.

Das Treffen mit dem alten Priester

Schließlich erreicht Kassandra den Olivenbaum des Herakles. Hier soll sie den alten Priester treffen, der mehr über ihre Mutter weiß. Für Kassandra ist dieser Moment besonders wichtig, denn die Informationen stammen aus einer Zeit, an die sie selbst keine vollständige Erinnerung besitzt.

Der Priester berichtet, dass die gesuchte Frau mit einem Kind zum Heiligtum gekommen war. Damit erhält Kassandra einen weiteren Baustein für die Rekonstruktion ihrer Familiengeschichte. Gleichzeitig wird klar, dass die Vergangenheit ihrer Mutter mit Ereignissen verbunden ist, über die andere Menschen lieber schweigen würden.

Die Szene funktioniert deshalb nicht nur als Informationsquelle für die Quest. Sie verstärkt auch das zentrale Motiv der Episode: Vergangenheit hinterlassen Spuren. In diesem Fall sind es nicht nur Erinnerungen, sondern konkrete Zeugnisse und Aussagen, die Kassandra zusammensetzen muss.

Wenn die Vergangenheit Kassandra einholt

Lange bleibt das Treffen allerdings nicht ungestört. Zwei Männer tauchen auf und wollen die Unterhaltung zwischen Kassandra und dem Priester unterbrechen. Für die Söldnerin bedeutet das, dass aus einem Gespräch erneut ein Kampf wird.

Kassandra stellt sich den Störenfrieden entgegen. Damit folgt die Episode einem Muster, das Spieler von Assassin's Creed Odyssey bereits kennen: Informationen sind in der Welt nicht immer ungefährlich. Wer nach verborgenen Wahrheiten sucht, kann schnell selbst zum Ziel werden.

Der Kampf bildet damit den Abschluss des Abschnitts und zeigt gleichzeitig Kassandras Rolle innerhalb der Geschichte. Sie ist nicht einfach eine Reisende, die Hinweise sammelt. Als Misthios verfügt sie über die Fähigkeiten, sich gegen bewaffnete Gegner durchzusetzen und die Menschen zu schützen, die ihr bei ihrer Suche helfen.

Warum „In Stein gemeißelt“ gut zur Geschichte von Assassin's Creed Odyssey passt

Der Titel „In Stein gemeißelt“ passt bemerkenswert gut zu Kassandras Suche. Informationen über Menschen und Ereignisse können verschwinden, Erinnerungen können verblassen und Zeugen können schweigen. Schriftliche Aufzeichnungen und die Aussagen derjenigen, die sich erinnern, können dagegen Hinweise bewahren.

Gleichzeitig verbindet die Mission mehrere Ebenen von Assassin's Creed Odyssey: die persönliche Geschichte von Kassandra, das antike Griechenland, die Mythologie um Herakles, das Heiligtum des Asklepios sowie die offenen Gameplay-Systeme aus Erkundung, Jagd, Ressourcenbeschaffung und Kampf.

Besonders der Olivenbaum des Herakles ist dafür ein schönes Beispiel. Der Schauplatz ist innerhalb des Spiels Teil der Handlung, während sein Name auf eine mythologische Tradition verweist, die tatsächlich mit der Bedeutung der Wildolive und Olympia verbunden ist. Ubisoft nutzt damit einen kulturell passenden Hintergrund, um einen fiktiven Handlungsort glaubwürdig in die Welt des antiken Griechenlands einzubetten.

Fazit: Ein weiterer Hinweis auf Kassandras Vergangenheit

Assassin's Creed Odyssey [052] – „In Stein gemeißelt“ führt Kassandra erneut auf die Spur ihrer Mutter. Der Weg zum Olivenbaum des Herakles ist dabei nicht nur eine Reise von einem Questziel zum nächsten. Durch das Plündern eines Lagers, die Jagd nach Leder und die Erkundung von Argolis wird die persönliche Geschichte mit dem offenen Gameplay verbunden.

Am Ziel wartet schließlich der alte Priester, der Kassandra weitere Informationen über die Vergangenheit ihrer Mutter geben kann. Doch wie so oft in ihrer Suche bleibt die Wahrheit nicht ungestört. Bewaffnete Gegner tauchen auf und zwingen Kassandra dazu, ihre Fähigkeiten als Söldnerin einzusetzen.

Gleichzeitig bietet die Episode mit dem Olivenbaum des Herakles einen besonders schönen historischen und mythologischen Bezug. Die Verbindung von Herakles, Wildolive und Olympia ist in der antiken Überlieferung tatsächlich belegt, auch wenn der konkrete Baum in Argolis eine Gestaltung der Spielwelt ist. Die Mission zeigt damit erneut, wie Assassin's Creed Odyssey historische und mythologische Elemente miteinander verbindet.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey: „In Stein gemeißelt“

Wo befindet sich der Olivenbaum des Herakles in Assassin's Creed Odyssey?

Der Olivenbaum des Herakles befindet sich in Argolis bei beziehungsweise nördlich des Heiligtums des Asklepios. In der Mission „In Stein gemeißelt“ dient er als Treffpunkt zwischen Kassandra und Timoxenos.

Was ist der Olivenbaum des Herakles?

In Assassin's Creed Odyssey handelt es sich um einen markanten, mythologisch benannten Baum in Argolis. Der konkrete Schauplatz ist Teil der Spielwelt, greift aber die reale Verbindung von Herakles und der Wildolive in der griechischen Mythologie auf.

Was hat Herakles mit der Wildolive zu tun?

Überlieferungen verbinden Herakles mit der Einführung der Wildolive nach Olympia. Die Wildolive spielte dort eine wichtige Rolle und ihre Zweige wurden für den olympischen Siegeskranz, den Kotinos, verwendet.

Ist der Olivenbaum des Herakles in Assassin's Creed Odyssey historisch echt?

Der konkrete Baum in Argolis ist ein Element der Spielwelt. Historisch belegt ist dagegen die besondere Bedeutung der heiligen Wildolive in Olympia und ihre Verbindung zu Herakles in den überlieferten Traditionen.

Wer ist der Priester, den Kassandra am Olivenbaum trifft?

Der Priester heißt Timoxenos. Er arbeitet als Schreiber und Priester des Asklepios und besitzt Informationen über die Spartanerin, nach der Kassandra sucht.

Warum sucht Kassandra den Priester?

Kassandra möchte mehr über ihre Mutter erfahren. Timoxenos kann ihr Informationen über eine Spartanerin geben, die mit einem Kind zum Heiligtum gekommen war.

Welche Gameplay-Elemente gibt es in „In Stein gemeißelt“?

In dieser Episode verbindet Kassandra die Quest mit der Erkundung von Argolis, dem Plündern eines Lagers, der Jagd nach Leder und einem anschließenden Kampf gegen Gegner.

Warum ist der Olivenbaum für die griechische Geschichte wichtig?

Olivenbäume waren wirtschaftlich, kulturell und religiös bedeutend. Besonders die Wildolive von Olympia war mit den antiken Olympischen Spielen verbunden, da aus ihren Zweigen der Kotinos, der Siegeskranz der Sieger, gefertigt wurde.

Welche Rolle spielt Argolis in Assassin's Creed Odyssey?

Argolis ist eine Region der Spielwelt, in der Kassandra während ihrer Suche nach Informationen über ihre Familie verschiedene Quests und Schauplätze besucht. Das Heiligtum des Asklepios und der Olivenbaum des Herakles gehören zu den für diese Handlung wichtigen Orten.



Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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