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12/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [050] 🗡️ Der NĂ€chste, bitte!

Assassin's Creed Odyssey [050] 🗡️ Der NĂ€chste, bitte!

Kassandra gerĂ€t in Assassin's Creed Odyssey erneut unter Druck. Auf der Suche nach den medizinischen Aufzeichnungen von Hippokrates wird sie immer wieder von Söldnern verfolgt. In einer stark bewachten Festung mit mehr als zehn Soldaten und gleich mehreren Söldnern wird schnell deutlich, dass ein unĂŒberlegter Angriff Konsequenzen haben kann.

Doch genau darin liegt der Reiz dieser Episode: Kassandra muss lernen, ihre Gegner nicht einfach alle gleichzeitig bekĂ€mpfen zu wollen. Mit Schleichen, gezielten Attentaten und einer guten Vorbereitung lassen sich selbst grĂ¶ĂŸere Gruppen bewĂ€ltigen. Gleichzeitig zeigt ein fehlgeschlagener Versuch, dass Übermut in Assassin's Creed Odyssey schnell zur Desynchronisation fĂŒhren kann.

Nach den Ereignissen der vorherigen Episode setzt Kassandra ihre Aufgabe fĂŒr Hippokrates fort. Der Arzt benötigt seine Aufzeichnungen, damit er den Menschen helfen kann, die auf seine medizinische UnterstĂŒtzung angewiesen sind. FĂŒr Kassandra bedeutet das, sich in gefĂ€hrliches Gebiet zu begeben und die benötigten Informationen beziehungsweise Aufzeichnungen zu beschaffen.

Einfach wird diese Aufgabe allerdings nicht. Auf dem Weg wird Kassandra immer wieder von Söldnern belĂ€stigt. ZusĂ€tzlich befindet sie sich in einem Gebiet, das von zahlreichen Soldaten bewacht wird. Damit wird aus einer scheinbar ĂŒberschaubaren Aufgabe schnell eine Situation, in der mehrere Bedrohungen gleichzeitig berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen.

Genau hier zeigt sich eine der großen Besonderheiten von Assassin's Creed Odyssey: Die offene Welt wartet nicht darauf, dass der Spieler eine einzelne Quest in Ruhe beendet. Söldner können aufgrund des Kopfgeldsystems auftauchen und Kassandra verfolgen, wĂ€hrend feindliche Soldaten unabhĂ€ngig davon bestimmte Gebiete bewachen. Ubisoft beschreibt dieses System ausdrĂŒcklich als eine Welt, in der Kassandra selbst zur Gejagten werden kann, wenn ihr Kopfgeld hoch genug ist.

Warum sind Söldner in Assassin's Creed Odyssey so gefÀhrlich?

Söldner gehören zu den gefÀhrlicheren Gegnern in Assassin's Creed Odyssey. Sie sind nicht einfach normale Soldaten, die zufÀllig durch die Landschaft laufen. Das Spiel besitzt ein eigenes Söldnersystem, in dem Kassandra gegen andere Söldner antreten und innerhalb einer Rangliste aufsteigen kann.

Ubisoft erklĂ€rt, dass viele Söldner zu Beginn stĂ€rker als Kassandra sein können. Gleichzeitig besitzt das System neun RĂ€nge, durch deren Aufstieg verschiedene Vorteile freigeschaltet werden. Dazu gehören unter anderem wirtschaftliche Vorteile wie VergĂŒnstigungen beim Schmied oder bessere Beutechancen.

Das macht Söldner zu einer interessanten Mischung aus optionaler Herausforderung und zusÀtzlicher Bedrohung. Wer einen Söldner besiegt, kann seinen Rang verbessern. Wer jedoch schlecht vorbereitet in den Kampf geht, riskiert einen unnötig schweren Kampf.

Genau diese Erfahrung macht Kassandra in dieser Episode. Mehrere Söldner gleichzeitig im Umfeld einer Festung zu haben, wÀhrend zusÀtzlich zahlreiche Soldaten auf ihre Entdeckung warten, ist eine Situation, in der rohe Gewalt schnell zum Problem werden kann.

Kann man mehrere Söldner gleichzeitig besiegen?

GrundsĂ€tzlich kann Kassandra auch schwierige Situationen bewĂ€ltigen, aber die Episode zeigt sehr deutlich, dass mehr Gegner nicht automatisch mehr Belohnung bedeuten. Wer mehrere Söldner und eine große Zahl von Soldaten gleichzeitig gegen sich aufbringt, erhöht vor allem das Risiko, die Kontrolle ĂŒber den Kampf zu verlieren.

Deshalb ist die wichtigste Strategie nicht unbedingt, stÀrker zuzuschlagen, sondern die Zahl der Gegner zunÀchst zu reduzieren. Genau hier kommt Kassandras FÀhigkeit zum Schleichen ins Spiel.

Schleichen statt Frontalangriff

In einer Festung mit vielen Gegnern muss Kassandra nicht zwangslĂ€ufig jeden Feind in einem offenen Kampf besiegen. Schleichen und Attentate ermöglichen es, einzelne Gegner auszuschalten, bevor sie ĂŒberhaupt in den eigentlichen Kampf eingreifen können.

Besonders VerstĂ€rkungen können dadurch problematisch oder sogar ĂŒberraschend einfach werden: Wenn Kassandra die Situation kontrolliert und ihre Angriffe gezielt setzt, kann sie Gegner ausschalten, ohne eine komplette Gruppe gleichzeitig gegen sich aufzubringen.

Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen einem unkontrollierten Angriff und einem geplanten Vorgehen. Bei einem Frontalangriff zÀhlt vor allem, wie viel Schaden Kassandra austeilen und einstecken kann. Beim Schleichen zÀhlt dagegen zusÀtzlich die Positionierung.

Warum sollte man in Assassin's Creed Odyssey nicht alle Gegner gleichzeitig angreifen?

Die Episode liefert darauf eine sehr praktische Antwort: Weil die Anzahl der Gegner schnell zum eigentlichen Problem wird.

Ein einzelner Gegner kann noch relativ kontrolliert bekÀmpft werden. Kommen mehrere Soldaten, Elitegegner und Söldner gleichzeitig hinzu, verÀndern sich die Bedingungen drastisch. Angriffe kommen aus mehreren Richtungen, Ausweichmanöver werden wichtiger und Fehler werden hÀrter bestraft.

Besonders gefÀhrlich wird es, wenn Kassandra bereits angeschlagen ist und weitere VerstÀrkung eintrifft. Dann kann eine Situation, die zunÀchst unter Kontrolle war, innerhalb weniger Sekunden kippen.

Deshalb ist eine der wichtigsten Lektionen dieser Episode: Nicht alles auf einmal erledigen wollen.

Es kann sinnvoller sein, zunĂ€chst einen einzelnen Gegner auszuschalten, sich zurĂŒckzuziehen, die Umgebung erneut zu beobachten und erst anschließend weiterzumachen. Das klingt weniger spektakulĂ€r als ein Frontalangriff, ist aber hĂ€ufig die deutlich kontrolliertere Vorgehensweise.

Die Festung als PrĂŒfung fĂŒr Kassandras FĂ€higkeiten

Die stark bewachte Festung ist in dieser Episode beinahe wie ein praktischer Test fĂŒr die verschiedenen FĂ€higkeiten, die Kassandra im Verlauf des Spiels erlernt hat.

Mehr als zehn Soldaten, zusĂ€tzliche Söldner und VerstĂ€rkungen sorgen dafĂŒr, dass ein direkter Angriff sehr schnell unĂŒbersichtlich werden kann. Gleichzeitig besitzt Kassandra Werkzeuge, mit denen sie genau solche Situationen kontrollieren kann.

  • Schleichen: Kassandra kann sich unbemerkt durch feindliches Gebiet bewegen.
  • Attentate: Einzelne Gegner können gezielt ausgeschaltet werden.
  • Positionierung: Die Wahl des Angriffsortes beeinflusst den weiteren Verlauf.
  • Geduld: Nicht jeder Gegner muss sofort bekĂ€mpft werden.
  • AusrĂŒstung: Gute Waffen und RĂŒstung verbessern die Überlebenschancen.
  • Ressourcen: Verbesserungen benötigen Geld und Materialien.

Damit wird die Festung zu mehr als einem gewöhnlichen Kampfgebiet. Sie zeigt, wie die unterschiedlichen Systeme von Assassin's Creed Odyssey miteinander funktionieren.

Wenn man sich ĂŒberschĂ€tzt: Desynchronisation als Lernmoment

Eine der sympathischsten Seiten dieser Episode ist, dass nicht jeder Versuch erfolgreich verlĂ€uft. Manchmal ĂŒberschĂ€tzt man als Spieler einfach die eigene StĂ€rke.

Man sieht eine große Gruppe und denkt sich: „Das schaffe ich schon.“ Vielleicht funktioniert der erste Teil des Plans sogar hervorragend. Ein paar Gegner werden heimlich ausgeschaltet, weitere Soldaten fallen und plötzlich scheint die Festung fast unter Kontrolle zu sein.

Und dann reicht ein Fehler.

Ein falscher Angriff, eine ungĂŒnstige Positionierung oder schlicht zu viel Selbstvertrauen kann dazu fĂŒhren, dass Kassandra stirbt und die Desynchronisation eintritt.

Das Entscheidende ist jedoch nicht der Fehlschlag selbst, sondern das, was man daraus lernt. Ein zweiter Versuch kann bereits deutlich besser funktionieren, weil man nun weiß, wo die gefĂ€hrlichen Gegner stehen, wie die Umgebung aufgebaut ist und welche Fehler beim ersten Versuch gemacht wurden.

Genau deshalb gehört das Scheitern zu solchen Gameplay-Situationen dazu. Der Spieler verbessert nicht nur Kassandra durch neue AusrĂŒstung und FĂ€higkeiten, sondern verbessert gleichzeitig auch seine eigene Spielweise.

Ab welchem Level sollte man Söldner in Assassin's Creed Odyssey jagen?

Eine feste allgemeingĂŒltige Grenze wie „ab Level 30“ gibt es nicht. Die Schwierigkeit hĂ€ngt unter anderem von Kassandras AusrĂŒstung, FĂ€higkeiten, Spielweise und der StĂ€rke des jeweiligen Söldners ab.

FĂŒr diese Episode lĂ€sst sich jedoch eine klare Spielerfahrung ableiten: Wer bereits ungefĂ€hr auf Level 20 Jagd auf Söldner macht, sollte sich auf deutlich schwierigere KĂ€mpfe einstellen. Eine gezielte Söldnerjagd wird angenehmer, wenn Kassandra stĂ€rker aufgestellt ist und ihre AusrĂŒstung ausreichend verbessert wurde.

Die Empfehlung aus dieser Episode lautet deshalb eher: Bereitet euch vor, bevor ihr die Söldner-Rangliste aktiv erklimmen wollt. Level 30 oder höher kann dafĂŒr ein sinnvoller persönlicher Richtwert sein, ist aber keine offizielle Voraussetzung des Spiels.

Ubisoft weist selbst darauf hin, dass viele Söldner zunĂ€chst stĂ€rker als der Spieler sind. Gleichzeitig ist das Besiegen von Söldnern ausdrĂŒcklich Bestandteil des Systems, mit dem Kassandra in der Rangliste aufsteigen kann.

Warum sind Ressourcen und RĂŒstungs-Upgrades so wichtig?

Wer in Assassin's Creed Odyssey regelmĂ€ĂŸig an seine Grenzen kommt, sollte nicht nur seine Kampftechnik hinterfragen. Auch die AusrĂŒstung spielt eine entscheidende Rolle.

Kassandra besitzt verschiedene RĂŒstungsteile fĂŒr unterschiedliche Körperbereiche sowie Waffen mit eigenen Eigenschaften und Boni. Ubisoft hebt ausdrĂŒcklich hervor, dass AusrĂŒstung nicht nur einen grundlegenden Schutzwert besitzt, sondern auch unterschiedliche Boni auf bestimmte Spielweisen geben kann.

Das bedeutet: Eine bessere AusrĂŒstung kann nicht nur dafĂŒr sorgen, dass Kassandra mehr Schaden austeilt oder mehr einstecken kann. Sie kann auch eine bestimmte Spielweise unterstĂŒtzen – beispielsweise einen stĂ€rkeren Fokus auf Assassinen-, Krieger- oder JĂ€gerschaden.

Deshalb lohnt es sich, vor schwierigen Missionen zunĂ€chst Ressourcen und Drachmen zu sammeln. Wer seine AusrĂŒstung regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft und sinnvoll verbessert, muss weniger Situationen durch reine GlĂŒckstreffer gewinnen.

Die wichtigste Lektion: Erst vorbereiten, dann kÀmpfen

Genau hier liegt meiner Meinung nach die wichtigste Erkenntnis aus dieser Episode. Assassin's Creed Odyssey belohnt nicht immer den Spieler, der möglichst schnell in die nÀchste Festung rennt.

Manchmal ist es sinnvoller, zunÀchst die eigene Situation zu verbessern:

  1. RĂŒstung und Waffen ĂŒberprĂŒfen.
  2. Fehlende Ressourcen sammeln.
  3. Drachmen fĂŒr notwendige Verbesserungen zurĂŒcklegen.
  4. FĂ€higkeiten passend zur eigenen Spielweise einsetzen.
  5. Die StÀrke der Gegner einschÀtzen.
  6. Eine Festung zunÀchst beobachten.
  7. Einzelne Gegner durch Schleichen und Attentate reduzieren.
  8. Erst danach den offenen Kampf beginnen.

Dadurch wird Kassandra weniger zur „Tontaube“, die von jedem Gegner abgeschossen werden kann, und mehr zu der gefĂ€hrlichen Söldnerin, die sie eigentlich sein soll.

Gerade gegen Söldner ist diese Vorbereitung entscheidend. Das Spiel möchte durchaus, dass diese Gegner eine Herausforderung darstellen. Wer ihre StÀrke unterschÀtzt, kann schnell feststellen, dass ein eigentlich kleiner Zwischenkampf deutlich hÀrter wird als erwartet.

Was diese Episode ĂŒber das RPG-System von Assassin's Creed Odyssey zeigt

„Der NĂ€chste, bitte!“ ist deshalb nicht nur eine weitere Episode auf Kassandras Reise. Sie zeigt sehr deutlich, wie stark Assassin's Creed Odyssey seine klassischen Stealth-Wurzeln mit RPG-Mechaniken verbindet.

Kassandra kann nicht jede Situation ausschließlich durch einen perfekten Attentatsangriff lösen. Ihre StĂ€rke hĂ€ngt auch von ihrer AusrĂŒstung, ihren FĂ€higkeiten und ihrem Level ab. Gleichzeitig bleibt Schleichen ein mĂ€chtiges Werkzeug, mit dem sich selbst stark bewachte Bereiche kontrollieren lassen.

Das Söldnersystem verstĂ€rkt diesen Effekt zusĂ€tzlich. Söldner können Kassandra verfolgen, wenn ihr Kopfgeld steigt, und sie können gleichzeitig eine optionale Herausforderung darstellen, ĂŒber die sie in der Rangliste aufsteigen kann.

Dadurch entsteht ein interessantes Risiko-und-Belohnungs-System: Wer sich stĂ€rkeren Gegnern stellt, kann davon profitieren. Wer sich jedoch ĂŒberschĂ€tzt, kann ebenso schnell am Boden liegen.

Fazit zu Assassin's Creed Odyssey [050]

„Der NĂ€chste, bitte!“ ist eine Episode ĂŒber Vorbereitung, Geduld und die Erkenntnis, dass man in Assassin's Creed Odyssey nicht jeden Gegner frontal bekĂ€mpfen muss.

Kassandra versucht weiterhin, an Hippokrates' Aufzeichnungen zu gelangen, wird dabei jedoch immer wieder von Söldnern gestört. Eine stark bewachte Festung mit zahlreichen Soldaten und mehreren Söldnern stellt sie vor eine echte Herausforderung.

Gleichzeitig zeigt die Episode, dass selbst solche Situationen mit der richtigen Strategie beherrschbar sind. Schleichen, Attentate und gezielte Angriffe können eine zahlenmĂ€ĂŸig ĂŒberlegene Gegnergruppe deutlich reduzieren.

Der vielleicht wichtigste Punkt ist jedoch das Scheitern. Wer sich ĂŒberschĂ€tzt und desynchronisiert, hat nicht zwangslĂ€ufig „schlecht gespielt“. Der nĂ€chste Versuch kann bereits besser funktionieren, weil man aus den eigenen Fehlern gelernt hat.

FĂŒr die Söldnerjagd gilt deshalb: StĂ€rke und Vorbereitung sind wichtiger als reiner Mut. Wer genĂŒgend Ressourcen besitzt, seine RĂŒstung verbessert und seine FĂ€higkeiten beherrscht, hat wesentlich bessere Voraussetzungen fĂŒr die hĂ€rteren KĂ€mpfe.

Oder kurz gesagt: Nicht immer sofort „Der NĂ€chste, bitte!“. Manchmal heißt die beste Strategie zuerst einmal: Ressourcen sammeln, AusrĂŒstung verbessern, Gegner beobachten und dann zuschlagen.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [050]

Worum geht es in Assassin's Creed Odyssey [050]?

In „Der NĂ€chste, bitte!“ versucht Kassandra weiterhin, Hippokrates' Aufzeichnungen zu beschaffen. Dabei wird sie von Söldnern verfolgt und muss sich durch ein stark bewachtes Gebiet kĂ€mpfen.

Warum sind Söldner in Assassin's Creed Odyssey so stark?

Söldner sind als besondere Konkurrenten innerhalb des Söldnersystems konzipiert. Ubisoft weist darauf hin, dass viele Söldner gerade zu Beginn stÀrker als Kassandra sein können.

Ab welchem Level sollte man Söldner in Assassin's Creed Odyssey jagen?

Es gibt keine offizielle feste Levelgrenze. Die Schwierigkeit hĂ€ngt von Söldner, AusrĂŒstung und Spielweise ab. Als praktische Empfehlung aus dieser Episode kann Level 30 oder höher sinnvoll sein, wenn man gezielt Söldner jagen möchte.

Kann man Söldner in Assassin's Creed Odyssey auch heimlich töten?

Ja. Wenn die Situation es zulÀsst, kann Kassandra ihre Stealth-FÀhigkeiten und Attentate einsetzen. Allerdings hÀngt der Erfolg davon ab, wie stark der jeweilige Söldner ist und wie viel Schaden ein Attentat verursacht.

Wie kann man eine stark bewachte Festung in Assassin's Creed Odyssey leichter bewÀltigen?

Eine kontrollierte Vorgehensweise ist meist sinnvoller als ein Frontalangriff. Gegner können zunĂ€chst beobachtet und einzeln durch Schleichen und Attentate reduziert werden. So entsteht weniger Gefahr, gleichzeitig von einer großen Gruppe umzingelt zu werden.

Warum sollte man in Assassin's Creed Odyssey Ressourcen sammeln?

Ressourcen werden fĂŒr verschiedene Verbesserungen benötigt. Besonders vor schwierigeren KĂ€mpfen lohnt es sich, genĂŒgend Materialien und Drachmen fĂŒr die AusrĂŒstung bereitzuhalten.

Warum ist gute RĂŒstung in Assassin's Creed Odyssey wichtig?

AusrĂŒstung beeinflusst Kassandras KampffĂ€higkeiten und kann unterschiedliche Boni bieten. Dadurch kann die RĂŒstung an einen Spielstil wie Assassine, Krieger oder JĂ€ger angepasst werden.

Was passiert, wenn Kassandra in Assassin's Creed Odyssey stirbt?

Stirbt Kassandra, wird die aktuelle Situation durch eine Desynchronisation beendet und der Spieler muss den Abschnitt erneut versuchen. Ein Fehlschlag kann dabei helfen, die Gegnerpositionen und die eigene Strategie fĂŒr den nĂ€chsten Versuch besser einzuschĂ€tzen.

Wie funktioniert das Söldnerrang-System in Assassin's Creed Odyssey?

Das Söldnersystem besteht aus neun RÀngen. Kassandra kann in der Rangliste aufsteigen, indem sie andere Söldner besiegt oder rekrutiert. Höhere RÀnge können verschiedene Vorteile freischalten.

Warum sollte man nicht alle Gegner gleichzeitig bekÀmpfen?

Mehrere Gegner erhöhen das Risiko, die Kontrolle ĂŒber den Kampf zu verlieren. Besonders wenn zusĂ€tzlich Söldner und VerstĂ€rkungen auftauchen, ist es oft effektiver, Gegner zunĂ€chst einzeln zu reduzieren und die Umgebung taktisch auszunutzen.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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11/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [049] 🗡️ Erstens Niemandem schaden

Assassin's Creed Odyssey [049] 🗡️ Erstens Niemandem schaden

Kassandra bestĂ€tigt endlich den Tod des Kultisten und setzt anschließend ihre Suche nach ihrer Mutter Myrrine fort. Nachdem die Söldner besiegt und ihre AusrĂŒstung verkauft wurde, fĂŒhrt sie ihr Weg nach Argolis zu einem der berĂŒhmtesten Ärzte der Antike: Hippokrates. In der Höhle des Pan wartet jedoch keine einfache Informationsquelle auf sie, sondern ein Arzt, der dringend Hilfe benötigt.

Die Suche nach Myrrine nimmt in Assassin's Creed Odyssey eine neue Richtung. Nachdem Kassandra in der vorherigen Episode einen Kultisten ausgeschaltet hatte, kann sie nun dessen Tod endgĂŒltig bestĂ€tigen. Auch die Söldner, die ihr den Abschluss der Kultistenjagd erschwert haben, werden zu Fall gebracht. Ihre AusrĂŒstung lĂ€sst sich anschließend verkaufen und bringt Kassandra zusĂ€tzliche Drachmen ein.

Doch lange bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Kassandra ist weiterhin auf der Suche nach Informationen ĂŒber ihre Mutter. Ein neuer Hinweis fĂŒhrt sie nach Argolis, wo sie den berĂŒhmten Arzt Hippokrates aufsuchen möchte.

Die Quest trĂ€gt den passenden Namen „Erstens Niemandem schaden“ – eine Anspielung auf das medizinische Prinzip, das heute hĂ€ufig mit dem lateinischen Ausdruck primum non nocere verbunden wird. Im Spiel steht dabei nicht nur Kassandras Suche nach Myrrine im Mittelpunkt. Sie wird gleichzeitig mit der Situation von Menschen konfrontiert, die dringend medizinische Hilfe benötigen.

Der Kultist ist besiegt – doch Kassandras Suche geht weiter

Zu Beginn dieser Episode kann Kassandra endlich den Tod des zuvor verfolgten Kultisten bestÀtigen. Damit ist ein weiterer Gegner des Kultes des Kosmos aus dem Weg gerÀumt.

Die Kultistenjagd ist damit aber keineswegs beendet. Der Kult ist ein weitreichendes Netzwerk, dessen Mitglieder in unterschiedlichen Bereichen der griechischen Gesellschaft Einfluss besitzen können. Kassandra muss deshalb weiterhin Hinweise verfolgen und die Verbindungen zwischen den einzelnen Mitgliedern aufdecken.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Attentats bleiben außerdem die Söldner zurĂŒck, die Kassandra zuvor bei der BestĂ€tigung des Kultisten gestört haben. Auch diese Gegner werden schließlich besiegt. Ihre AusrĂŒstung muss allerdings nicht einfach im Inventar liegen bleiben: Kassandra kann die erbeuteten GegenstĂ€nde verkaufen und dadurch ihre finanziellen Mittel erhöhen.

Damit zeigt die Episode erneut eine typische Kombination aus Kampf, Beute, Ressourcenmanagement und Charakterentwicklung, bevor die Geschichte wieder stĂ€rker in den Vordergrund rĂŒckt.

Warum sucht Kassandra Hippokrates?

Kassandra reist nach Argos, weil sie Hinweise darauf erhalten hat, dass der Arzt Hippokrates möglicherweise etwas ĂŒber den Aufenthaltsort ihrer Mutter weiß. Die Quest „First Do No Harm“ beziehungsweise „Erstens Niemandem schaden“ gehört zur Questreihe „A Prescription for Discovery“.

Hippokrates ist dabei nicht einfach irgendein NPC. Er basiert auf dem historischen Arzt Hippokrates von Kos, der traditionell mit der Entwicklung der Medizin im antiken Griechenland verbunden wird. Die Spielfigur wird als Arzt dargestellt, der zahlreiche Patienten behandelt und versucht, ihnen unabhÀngig von ihrer gesellschaftlichen Stellung zu helfen.

Als Kassandra Hippokrates' Klinik in Argos aufsucht, stellt sie allerdings schnell fest, dass der Arzt nicht dort ist. Stattdessen trifft sie auf seinen Assistenten Sostratos. Dieser erklĂ€rt ihr, wo Hippokrates zu finden ist, und bittet sie darum, ihm medizinische AusrĂŒstung zu bringen. Die Hinweise fĂŒhren schließlich zur Höhle des Pan

Die Höhle des Pan: Wo befindet sich Hippokrates?

Die Suche nach Hippokrates fĂŒhrt Kassandra zur Höhle des Pan. Dort wird schnell deutlich, dass Hippokrates alle HĂ€nde voll zu tun hat. Vor seiner BehandlungsstĂ€tte warten zahlreiche kranke Menschen auf seine Hilfe.

FĂŒr Kassandra ist das zunĂ€chst ein Problem. Sie möchte Informationen ĂŒber ihre Mutter und ist deshalb nach Argolis gekommen. Hippokrates kann ihr möglicherweise helfen, aber er ist gleichzeitig mit seinen Patienten beschĂ€ftigt.

Genau hier setzt der Titel der Episode an. Kassandra muss entscheiden, wie sie mit einem Menschen umgeht, dessen PrioritÀt nicht ihre persönliche Suche ist, sondern das Leben seiner Patienten.

Hippokrates bittet Kassandra schließlich darum, seine medizinischen Aufzeichnungen zurĂŒckzubringen. Diese Aufzeichnungen sind fĂŒr seine Arbeit wichtig und könnten ihm helfen, einen schwer kranken Patienten zu behandeln. Im Gegenzug verspricht er, Kassandra bei ihrer Suche nach dem zu helfen, was sie wissen möchte. 

Hippokrates und die Medizin im antiken Griechenland

Die Begegnung mit Hippokrates bietet Assassin's Creed Odyssey die Möglichkeit, einen Bereich des antiken Griechenlands darzustellen, der hÀufig weniger Aufmerksamkeit erhÀlt als Kriege, Philosophie oder Mythologie: die Medizin.

Hippokrates von Kos gilt als eine der wichtigsten historischen Figuren der antiken griechischen Medizin. Allerdings sollte man dabei vorsichtig sein: Die sogenannte Hippokratische Eidtradition und das grĂ¶ĂŸere Corpus hippocraticum sind komplexer, als die moderne Vorstellung vom „Vater der Medizin“ vermuten lĂ€sst.

Im Spiel wird Hippokrates jedoch bewusst als Arzt dargestellt, der seine Patienten ernst nimmt. Seine Behandlung findet nicht in einer modernen Klinik mit wissenschaftlichen Laboren statt, sondern in einer Welt, in der medizinisches Wissen, Beobachtung, Erfahrung und religiöse Vorstellungen nebeneinander existierten.

Genau diese Verbindung macht die Quest interessant. Kassandra sucht nach einer persönlichen Antwort, wÀhrend Hippokrates mit einem konkreten medizinischen Problem konfrontiert ist.

Was hat es mit den großen TongefĂ€ĂŸen auf sich?

Auf Kassandras Reise fĂ€llt eine interessante Szene ins Auge: große orangefarbene GefĂ€ĂŸe, die beinahe wie kleine Brennöfen oder Anlagen einer antiken Brennerei aussehen. Auf dem Screenshot sind mehrere große keramische BehĂ€lter zu erkennen, die zusammen mit Wagen, Holz und weiteren Materialien in einer handwerklich geprĂ€gten Umgebung stehen.

Handelt es sich dabei um eine antike Brennerei? Das lĂ€sst sich anhand dieser Szene nicht sicher behaupten. Wahrscheinlicher ist, dass wir hier große keramische VorratsgefĂ€ĂŸe sehen, die an antike Pithoi erinnern.

Pithoi waren große VorratsgefĂ€ĂŸe, die im antiken Griechenland zur Lagerung verschiedener GĂŒter verwendet wurden. KeramikgefĂ€ĂŸe waren allgemein allgegenwĂ€rtig und dienten unter anderem dazu, Lebensmittel, FlĂŒssigkeiten und andere Waren aufzubewahren oder zu transportieren. Auch Wein und Öl gehörten zu den typischen Produkten, fĂŒr die keramische GefĂ€ĂŸe verwendet wurden. 

Das bedeutet allerdings nicht, dass die GefĂ€ĂŸe auf dem Screenshot tatsĂ€chlich mit Wein gefĂŒllt sind. Aus dem Bild allein lĂ€sst sich der konkrete Inhalt nicht bestimmen.

Auch die Vermutung einer Töpferei ist interessant. Antike griechische Keramik wurde tatsĂ€chlich in speziellen Brennöfen hergestellt. Solche Öfen besaßen typischerweise eine untere Brennkammer und eine darĂŒberliegende Kammer, in der die Keramik gebrannt wurde. Die Hitze stieg durch einen perforierten Boden nach oben. 

Die auf dem Screenshot sichtbaren großen GefĂ€ĂŸe selbst wĂŒrde ich deshalb nicht als den eigentlichen Brennofen identifizieren. Sie sehen vielmehr nach großen Lager- oder ProduktionsgefĂ€ĂŸen aus. Das Spiel verwendet zahlreiche Keramikobjekte, um MarktplĂ€tze, WerkstĂ€tten und andere Bereiche der antiken Welt glaubwĂŒrdiger zu gestalten. Ubisoft erklĂ€rte selbst, dass fĂŒr Assassin's Creed Odyssey mehr als 4.000 unterschiedliche Objekte fĂŒr die Welt erstellt wurden, darunter auch TongefĂ€ĂŸe, Körbe, Möbel und andere AlltagsgegenstĂ€nde. 

Wurde im antiken Griechenland bereits Alkohol gebrannt?

Die Frage liegt bei solchen GefĂ€ĂŸen natĂŒrlich nahe: Wurde in der Zeit von Assassin's Creed Odyssey bereits Alkohol destilliert?

Hier ist eine klare Unterscheidung wichtig. Wein wurde im antiken Griechenland selbstverstÀndlich hergestellt und konsumiert. Das bedeutet aber nicht, dass die Menschen bereits Alkohol durch Destillation so herstellten, wie wir es von modernen Spirituosen kennen.

Wein wurde durch Fermentation von Trauben hergestellt. Große VorratsgefĂ€ĂŸe waren dafĂŒr von großer Bedeutung. Bei den berĂŒhmten griechischen TrinkgefĂ€ĂŸen, die heute archĂ€ologisch bekannt sind, lĂ€sst sich ebenfalls erkennen, wie wichtig Wein und das gemeinsame Trinken fĂŒr bestimmte gesellschaftliche ZusammenkĂŒnfte waren. Amphoren konnten beispielsweise Wein aufnehmen, wĂ€hrend Kratere zum Mischen von Wein und Wasser verwendet wurden. 

Die auf deinem Screenshot sichtbaren GefĂ€ĂŸe sollte man deshalb eher mit der Lagerung und Verarbeitung von Waren in Verbindung bringen als automatisch mit einer Destillationsanlage.

Eine moderne Spirituosenproduktion aus hochprozentigem Alkohol wĂ€re fĂŒr die dargestellte Zeit also eine wesentlich stĂ€rkere Behauptung und sollte nicht aus dieser Szene abgeleitet werden.

Warum ist Hippokrates fĂŒr Kassandras Suche wichtig?

Die Begegnung mit Hippokrates ist nicht nur eine medizinische Nebenhandlung. Kassandra sucht ihn gezielt, weil sie glaubt, dass er Informationen ĂŒber ihre Mutter besitzen könnte.

Dadurch verbindet die Quest zwei unterschiedliche HandlungsstrÀnge: Kassandras persönliche Suche nach Myrrine und die medizinische Arbeit des Hippokrates.

Hippokrates erklĂ€rt, dass seine Aufzeichnungen ĂŒber Krankheiten des Geistes beziehungsweise bestimmte medizinische Beobachtungen entwendet wurden. Kassandra soll diese Aufzeichnungen zurĂŒckholen. Im Gegenzug möchte Hippokrates ihr bei ihrer Suche helfen.

Damit entsteht eine interessante Situation: Kassandra könnte theoretisch einfach weiterziehen und sich auf ihre eigene Mission konzentrieren. Stattdessen hilft sie einem Arzt, dessen Patienten dringend auf ihn angewiesen sind.

Die Quest stellt damit eine andere Seite von Kassandra heraus. Sie ist zwar Söldnerin und Assassinin, aber ihre Handlungen können auch von MitgefĂŒhl und Hilfsbereitschaft geprĂ€gt sein.

„Erstens Niemandem schaden“ – zwischen Söldnerin und Helferin

Gerade der Titel „Erstens Niemandem schaden“ passt deshalb hervorragend zu dieser Episode. Kassandra kommt aus einer Welt voller Gewalt. Der Peloponnesische Krieg, Kultisten, Söldner und persönliche Feindschaften gehören zu ihrem Alltag.

Hippokrates steht dagegen fĂŒr einen völlig anderen Ansatz: Er versucht, Leben zu retten. Seine Patienten interessieren sich nicht dafĂŒr, welche politischen Konflikte gerade stattfinden. Sie benötigen medizinische Hilfe.

Das sorgt fĂŒr einen schönen Kontrast innerhalb der Geschichte. Kassandra löst Probleme hĂ€ufig mit Waffen, wĂ€hrend Hippokrates versucht, Probleme mit medizinischem Wissen zu lösen.

Dadurch wird die Quest mehr als nur ein weiterer Auftrag auf dem Weg zur nÀchsten Information. Sie zeigt Kassandra in einer Situation, in der ihre FÀhigkeiten nicht allein zum Töten, sondern zum Helfen eingesetzt werden können.

Gameplay: Beute, Ressourcen und die nÀchste Aufgabe

Auch spielerisch bleibt die Episode eng mit den RPG-Systemen von Assassin's Creed Odyssey verbunden. Nach dem Kampf gegen den Kultisten und die Söldner besitzt Kassandra zusĂ€tzliche AusrĂŒstung, die sie verkaufen kann.

Das eingenommene Geld kann wiederum fĂŒr die weitere Reise verwendet werden. Gleichzeitig setzt die Geschichte ihren Fokus auf eine neue Aufgabe: die Suche nach Hippokrates und anschließend die Beschaffung seiner Aufzeichnungen.

Dadurch entsteht ein natĂŒrlicher Wechsel zwischen Kampf, Erkundung, Loot und Story. Genau diese Kombination ist charakteristisch fĂŒr das RPG-orientierte Design von Assassin's Creed Odyssey.

  • Kultistenjagd: Der Tod des Kultisten wird bestĂ€tigt.
  • Söldner: Die Gegner werden anschließend besiegt.
  • Beute: Ihre AusrĂŒstung kann verkauft werden.
  • Reise: Kassandra setzt ihre Suche in Argolis fort.
  • Hippokrates: Der Arzt könnte Informationen ĂŒber Myrrine besitzen.
  • Höhle des Pan: Dort findet Kassandra den beschĂ€ftigten Arzt.
  • Aufzeichnungen: Hippokrates bittet Kassandra, seine medizinischen Notizen zurĂŒckzuholen. 

Was sind Pithoi und wofĂŒr wurden die großen TongefĂ€ĂŸe verwendet?

Auf Kassandras Reise durch das antike Griechenland begegnet sie immer wieder großen keramischen GefĂ€ĂŸen. Solche GefĂ€ĂŸe sind nicht nur dekorative Bestandteile der Spielwelt, sondern erinnern an einen wichtigen Bestandteil des Alltags im antiken Griechenland: die Vorratshaltung.

Ein besonders großer Typ solcher VorratsgefĂ€ĂŸe wird als Pithos bezeichnet, im Plural Pithoi. Dabei handelt es sich um große keramische BehĂ€lter, die vor allem zur Lagerung und teilweise auch zur Aufbewahrung beziehungsweise Reifung verschiedener Waren verwendet wurden. Durch ihre GrĂ¶ĂŸe konnten sie erhebliche Mengen an VorrĂ€ten aufnehmen.

Was wurde in Pithoi gelagert?

Die Verwendung eines Pithos hing vom jeweiligen Haushalt, Betrieb und Inhalt ab. Zu den wichtigsten Waren, die in großen VorratsgefĂ€ĂŸen aufbewahrt werden konnten, gehörten Getreide, HĂŒlsenfrĂŒchte, Olivenöl und Wein. Auch andere landwirtschaftliche Erzeugnisse und FlĂŒssigkeiten konnten in großen KeramikgefĂ€ĂŸen gelagert werden.

Besonders wichtig waren solche BehĂ€lter deshalb fĂŒr die Vorratswirtschaft. Getreide und andere Lebensmittel mussten ĂŒber lĂ€ngere Zeit gelagert werden, wĂ€hrend Öl und Wein ebenfalls in grĂ¶ĂŸeren Mengen aufbewahrt werden mussten. Große KeramikgefĂ€ĂŸe waren dafĂŒr wesentlich praktischer als kleine Trink- oder HaushaltsgefĂ€ĂŸe.

Bei Wein ist allerdings eine wichtige Unterscheidung notwendig: Ein Pithos war nicht einfach ein „antikes Weinfass“. Wein konnte zwar in großen keramischen GefĂ€ĂŸen gelagert werden, doch die antike Weinwirtschaft verwendete unterschiedliche GefĂ€ĂŸtypen fĂŒr Herstellung, Lagerung, Transport und Ausschank.

Warum wurden große TongefĂ€ĂŸe fĂŒr VorrĂ€te verwendet?

Keramik hatte im antiken Griechenland einen entscheidenden Vorteil: Sie konnte aus lokal verfĂŒgbaren Rohstoffen hergestellt werden und war in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen und Formen verfĂŒgbar. Große VorratsgefĂ€ĂŸe ermöglichten es, Lebensmittel und andere Waren an einem festen Ort aufzubewahren.

Ein Pithos konnte beispielsweise in einem Lagerraum, einem WirtschaftsgebĂ€ude oder teilweise beziehungsweise vollstĂ€ndig in den Boden eingelassen werden. Durch das hohe Eigengewicht und die GrĂ¶ĂŸe waren solche GefĂ€ĂŸe nicht dafĂŒr gedacht, regelmĂ€ĂŸig bewegt zu werden. Sie dienten vielmehr als stationĂ€re VorratsbehĂ€lter.

Das unterscheidet sie beispielsweise von kleineren GefĂ€ĂŸen oder Transportamphoren. Eine Amphore war durch ihre Form und zwei Henkel wesentlich besser fĂŒr Transport und UmfĂŒllen geeignet, wĂ€hrend ein großer Pithos vor allem große Mengen an VorrĂ€ten aufnehmen konnte.

Waren Pithoi auch fĂŒr die Weinherstellung geeignet?

Ja. Große keramische GefĂ€ĂŸe konnten im antiken Mittelmeerraum auch bei der Weinherstellung und Weinlagerung eine Rolle spielen. Allerdings sollte man dabei nicht automatisch jedes große TongefĂ€ĂŸ als WeingefĂ€ĂŸ bezeichnen.

Die Herstellung von Wein begann mit der Verarbeitung und Pressung der Trauben. Anschließend musste der Traubensaft fermentieren. Große GefĂ€ĂŸe konnten bei solchen Prozessen und bei der anschließenden Lagerung eine wichtige Funktion ĂŒbernehmen. Die genaue Verwendung hing jedoch von Zeit, Region und GefĂ€ĂŸtyp ab.

Wichtig ist außerdem, dass der antike Wein nicht mit modernen Vorstellungen von Wein identisch war. Wein wurde hĂ€ufig mit Wasser verdĂŒnnt getrunken und konnte je nach Herstellung und Lagerung unterschiedliche Eigenschaften besitzen.

Was ist der Unterschied zwischen Pithos und Amphore?

Beide GefĂ€ĂŸtypen gehören zur antiken Keramikkultur, erfĂŒllten aber unterschiedliche Aufgaben. Ein Pithos war in erster Linie ein großer VorratsbehĂ€lter und konnte wesentlich grĂ¶ĂŸer sein als eine typische Amphore.

Eine Amphore besaß dagegen normalerweise zwei Henkel und war aufgrund ihrer Form besser fĂŒr Transport und Lagerung von Waren geeignet. Amphoren wurden beispielsweise fĂŒr Wein und Olivenöl verwendet und konnten ĂŒber grĂ¶ĂŸere Entfernungen transportiert werden.

Vereinfacht gesagt: Der Pithos war eher der große Vorratsspeicher, wĂ€hrend die Amphore eher als Transport- und LagergefĂ€ĂŸ diente. Die Grenzen waren allerdings nicht absolut, denn die tatsĂ€chliche Verwendung antiker GefĂ€ĂŸe konnte je nach Region und Zeitraum variieren.

Fazit zu Assassin's Creed Odyssey [049]

„Erstens Niemandem schaden“ ist eine Episode, in der Assassin's Creed Odyssey seine unterschiedlichen Seiten miteinander verbindet. Kassandra beendet zunĂ€chst die Kultistenjagd, besiegt die störenden Söldner und verkauft deren AusrĂŒstung.

Danach fĂŒhrt ihre persönliche Suche sie zu Hippokrates. In der Höhle des Pan trifft sie jedoch nicht einfach einen Arzt, der ihr sofort alle Fragen ĂŒber ihre Mutter beantwortet. Stattdessen begegnet sie einem Menschen, der selbst dringend Hilfe benötigt.

Besonders interessant ist dabei der historische Hintergrund der Umgebung. Die großen TongefĂ€ĂŸe, die unterwegs zu sehen sind, erinnern an die Bedeutung keramischer VorratsgefĂ€ĂŸe im antiken Griechenland. Eine eindeutige Brennerei lĂ€sst sich aus der gezeigten Szene jedoch nicht ableiten. Wahrscheinlicher ist eine Nutzung als große Vorrats- oder ProduktionsgefĂ€ĂŸe.

Am Ende steht fĂŒr Kassandra eine neue Aufgabe: Sie muss Hippokrates' Aufzeichnungen beschaffen. Erst dann kann ihre Suche nach Informationen ĂŒber Myrrine weitergehen.

Aus der Jagd nach einem Kultisten wird damit eine Begegnung mit einem Arzt – und aus Kassandras Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit eine Gelegenheit, anderen Menschen zu helfen.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [049]

Worum geht es in Assassin's Creed Odyssey [049]?

In „Erstens Niemandem schaden“ bestĂ€tigt Kassandra den Tod eines Kultisten, besiegt anschließend Söldner und reist nach Argolis, um Hippokrates wegen Informationen ĂŒber ihre Mutter aufzusuchen.

Wer ist Hippokrates in Assassin's Creed Odyssey?

Hippokrates ist ein Arzt in Argolis, den Kassandra aufsucht, weil er möglicherweise Informationen ĂŒber Myrrine besitzt. Seine Klinik befindet sich in Argos, wĂ€hrend Kassandra ihn schließlich bei der Höhle des Pan findet.

Wo findet Kassandra Hippokrates?

Hippokrates befindet sich bei der Höhle des Pan in Argolis. Sein Assistent Sostratos gibt Kassandra Hinweise auf seinen Aufenthaltsort. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Warum sucht Kassandra Hippokrates?

Kassandra sucht Hippokrates, weil sie Informationen ĂŒber ihre Mutter Myrrine erhalten möchte. Hippokrates erklĂ€rt jedoch, dass er zunĂ€chst Hilfe bei seinen medizinischen Aufzeichnungen benötigt.

Was soll Kassandra fĂŒr Hippokrates erledigen?

Kassandra soll Hippokrates' medizinische Aufzeichnungen zurĂŒckholen. Diese wurden ihm entwendet und sind fĂŒr seine Behandlung eines schwer kranken Patienten wichtig. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

Was sind die großen TongefĂ€ĂŸe in Assassin's Creed Odyssey?

Die GefĂ€ĂŸe im Screenshot erinnern an große antike VorratsgefĂ€ĂŸe wie Pithoi. Aus der Szene lĂ€sst sich jedoch nicht sicher bestimmen, welche konkrete Funktion sie im Spiel besitzen. Sie sollten nicht automatisch als Brennöfen oder Brennereianlagen bezeichnet werden.

Wurde im antiken Griechenland Alkohol destilliert?

Wein war im antiken Griechenland weit verbreitet und wurde durch Fermentation hergestellt. Die großen keramischen GefĂ€ĂŸe können daher mit der Lagerung von Wein oder anderen Waren verbunden werden. Eine moderne Destillation von hochprozentigem Alkohol sollte aus der gezeigten Szene jedoch nicht abgeleitet werden.

WofĂŒr wurden große TongefĂ€ĂŸe im antiken Griechenland verwendet?

Große keramische GefĂ€ĂŸe konnten zur Lagerung verschiedener Waren verwendet werden. Keramik spielte im antiken Alltag eine zentrale Rolle und diente unter anderem zur Aufbewahrung und zum Transport von FlĂŒssigkeiten und Lebensmitteln. :contentReference[oaicite:9]{index=9}

Gab es im antiken Griechenland spezielle Keramiköfen?

Ja. Antike griechische Keramik wurde in speziell konstruierten Brennöfen hergestellt. Typische Öfen besaßen eine untere Brennkammer und eine darĂŒberliegende Kammer, in der die Keramik gebrannt wurde. 

Warum heißt die Quest „Erstens Niemandem schaden“?

Der Titel spielt auf das medizinische Prinzip „zuerst keinen Schaden anrichten“ an und passt damit zu Hippokrates und seiner Rolle als Arzt. Die Quest stellt seine medizinische Arbeit Kassandras gewaltgeprĂ€gter Welt gegenĂŒber.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

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