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27/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [065] 🗡️ Die Reiter kommen [Underleved]

Assassin's Creed Odyssey [065] 🗡️ Die Reiter kommen [Underleved] 

Assassin's Creed Odyssey [065] 🗡️ Die Reiter kommen [Underleved] führt Kassandra nach Makedonien. In Poteidaia wartet ein brennendes Dorf, ein Kampf gegen Soldaten und schließlich eine Begegnung mit persischen Gegnern. Doch Kassandra ist für diese Herausforderung noch nicht stark genug. Deshalb wird die Mission vorerst zurückgestellt, während die Jagd auf den Kult des Kosmos weitergeht. 
 

Ankunft in Makedonien

Nach den Ereignissen auf Naxos und der Rückkehr zu ihrer Mutter führt Kassandras Weg nun weit in den Norden. Makedonien ist eine der Regionen, die sich in Assassin's Creed Odyssey deutlich von den bisher bereisten Gebieten unterscheiden. Für Kassandra bedeutet die Reise allerdings nicht einfach nur einen weiteren neuen Abschnitt der Karte. Kaum angekommen, wird sie bereits von Söldnern abgefangen.

Die Situation ist dabei durchaus interessant: Da die Söldner Kassandra auf ihrem Schiff nicht ohne Weiteres erreichen können, entsteht eine Gelegenheit, die Gegner zunächst auf Distanz zu halten und die Situation für sich auszunutzen. Gerade solche kleinen Begegnungen zeigen eine Stärke des Open-World-Systems von Assassin's Creed Odyssey. Nicht jede Begegnung muss auf dieselbe Weise gelöst werden.

Anschließend geht es per Schnellreise in Richtung Argos, von wo aus Kassandra ihre Reise nach Makedonien fortsetzt. Auf dem Pferd wird die Strecke anschließend zu einem längeren, aber vergleichsweise entspannten Abschnitt. Besonders bei großen Entfernungen ist die automatische Reise mit dem Pferd praktisch: Man kann die Landschaft beobachten, neue Orte entdecken und dabei sogar Erfahrungspunkte für das Erforschen der Welt sammeln.

Warum ist Makedonien in Assassin's Creed Odyssey so interessant?

Makedonien besitzt innerhalb der Geschichte des antiken Griechenlands eine besondere Stellung. Die Region lag nördlich der klassischen griechischen Kerngebiete und entwickelte sich zu einer bedeutenden politischen und militärischen Macht. Besonders bekannt wurde Makedonien später durch Philipp II. von Makedonien und seinen Sohn Alexander den Großen.

Die Handlung von Assassin's Creed Odyssey spielt jedoch Jahrhunderte vor Alexanders großen Eroberungen. Die Spielwelt zeigt daher nicht das Makedonien des hellenistischen Großreiches, sondern eine Region während des Peloponnesischen Krieges. Diese zeitliche Einordnung ist wichtig, denn Makedonien war zu diesem Zeitpunkt bereits ein politisch relevantes Königreich, aber noch nicht die Großmacht, als die es viele Menschen aus späteren historischen Darstellungen kennen.

Poteidaia: Ein historischer Ort in Makedonien

Ein wichtiger Schauplatz dieser Episode ist Poteidaia, auch Potidaia oder Potidaea genannt. Die antike Stadt lag auf der Chalkidike und war eine korinthische Kolonie. Ihre Lage machte sie zu einem bedeutenden Ort für Handel und politische Interessen in der Region. Historisch geriet Poteidaia während des Konflikts zwischen Athen und seinen Gegnern in eine äußerst schwierige Lage.

Genau hier setzt auch die Handlung der DLC-Episode The Horsemen Cometh an. Kassandra erreicht Poteidaia und findet dort ein brennendes Dorf vor. Die Aufgabe besteht zunächst darin, drei gefangene Dorfbewohner zu befreien. Dafür müssen die angreifenden Soldaten ausgeschaltet werden.

Das Spiel verbindet damit einen realen historischen Ort mit der fiktiven Geschichte um Kassandra, den Kult des Kosmos und die später auftretende Bedrohung durch die persisch beeinflusste Order of the Ancients. Die historische Kulisse liefert also den Schauplatz, während die eigentliche Handlung von Assassin's Creed erzählerisch erweitert wird. Poteidaia ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, wie Ubisoft reale Geschichte und fiktionale Elemente miteinander verbindet. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Die Reiter kommen: Warum die Mission abgebrochen wird

Die Mission „Die Reiter kommen“ stellt Kassandra zunächst vor eine Situation, die für den aktuellen Spielfortschritt deutlich zu anspruchsvoll ist. Nach der Befreiung der Dorfbewohner tauchen weitere Gegner auf. Besonders die Begegnung mit den Persern macht deutlich, dass Kassandra hier auf eine neue Art von Bedrohung trifft.

Im Let’s Play zeigt sich deshalb ein klassisches Open-World-Problem: Die Mission ist vorhanden, aber Kassandra ist noch unterlevelt. Anstatt die Herausforderung mit Gewalt zu erzwingen, wird sie zunächst zurückgestellt. Das ist in Assassin's Creed Odyssey eine vollkommen legitime Vorgehensweise. Die Welt des Spiels ist nicht ausschließlich als lineare Abfolge von Missionen aufgebaut.

Gerade bei Gegnern mit deutlich höherem Level können Kämpfe erheblich schwieriger werden. Ein Angriff, der gegen gewöhnliche Soldaten problemlos funktioniert, kann gegen höherstufige Gegner plötzlich deutlich weniger effektiv sein. Deshalb ist es sinnvoll, bei einer Underlevel-Mission in Assassin's Creed Odyssey nicht unbedingt auf einen sofortigen Abschluss zu bestehen.

Das passt auch zum Charakter der Episode: Kassandra befindet sich ohnehin auf einer langen Reise durch eine immer größer werdende Welt. Statt sich an einer einzigen Mission festzubeißen, kann sie andere Kultisten verfolgen, Erfahrung sammeln, Ausrüstung verbessern und später mit einem höheren Level nach Poteidaia zurückkehren.

Die Mission gehört tatsächlich zum DLC „Legacy of the First Blade“, genauer zur ersten Episode Hunted. Sie ist damit nicht einfach eine gewöhnliche Nebenaufgabe der Hauptgeschichte. Ubisoft ordnet sie einer eigenen Handlungsebene zu, die mit dem Order of Hunters und der Figur des Huntsman verbunden ist. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Historischer Hintergrund: Wer waren die Perser in Makedonien?

Dass in dieser Episode persische Kämpfer auftreten, passt zur Handlung von Legacy of the First Blade. Gleichzeitig sollte man zwischen der historischen Realität und der Assassin's-Creed-Erzählung unterscheiden. Das Perserreich der Achämeniden war im 5. Jahrhundert v. Chr. eine der mächtigsten politischen Mächte der antiken Welt.

Persische Einflüsse waren im griechischen Raum keineswegs unbekannt. Die Perserkriege hatten erst wenige Jahrzehnte zuvor stattgefunden, und persische Politik spielte weiterhin eine wichtige Rolle in den Konflikten zwischen griechischen Poleis.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diesen historischen Hintergrund jedoch als Grundlage für seine eigene Geschichte. Die persischen Gegner, denen Kassandra begegnet, sind Bestandteil der fiktiven Handlung von Legacy of the First Blade und sollten deshalb nicht einfach als Darstellung einer normalen persischen Garnison in Makedonien verstanden werden.

Kassandra ist unterlevelt: Wann sollte man eine Mission verschieben?

Die Episode zeigt sehr schön, warum das Levelsystem von Assassin's Creed Odyssey mehr ist als nur eine Zahl neben dem Charakter. Kassandra ist inzwischen auf Level 25, trotzdem kann eine Mission auftauchen, die deutlich unangenehmer zu bewältigen ist.

Ein sinnvoller Umgang mit solchen Situationen besteht darin, zunächst die Stärke der Gegner zu vergleichen. Wenn normale Soldaten bereits erheblichen Schaden verursachen und spezielle Gegner kaum zuverlässig besiegt werden können, lohnt sich ein Rückzug.
  • Gegnerlevel prüfen: Höhere Gegnerstufen können den Kampf deutlich erschweren.
  • Ausrüstung verbessern: Waffen und Rüstung sollten nicht zu weit hinter dem eigenen Level liegen.
  • Fähigkeiten nutzen: Assassinenschaden, Kriegerfähigkeiten und Fernkampfangriffe können unterschiedliche Situationen abdecken.
  • Andere Aktivitäten erledigen: Nebenmissionen, Erkundung und Kultistenjagd bringen Erfahrung und Ressourcen.
  • Später zurückkehren: Eine verschobene Mission läuft nicht automatisch weg.
Genau diese Flexibilität macht das Open-World-Design von Assassin's Creed Odyssey interessant. Die Geschichte muss nicht immer exakt in der Reihenfolge gespielt werden, in der neue Aufgaben auf der Karte erscheinen.

Der Kult des Kosmos bleibt das eigentliche Ziel

Obwohl „Die Reiter kommen“ vorerst aufgeschoben wird, bleibt Kassandra nicht untätig. Die Jagd nach dem Kult des Kosmos geht weiter. In dieser Episode steht damit erneut die Frage im Mittelpunkt, welche Gegner Kassandra zuerst ausschalten sollte und welche Aufgaben strategisch sinnvoller sind.

Gerade diese Entscheidung passt hervorragend zum Aufbau des Spiels. Kassandra ist nicht dazu gezwungen, jede Herausforderung sofort anzunehmen. Sie kann Informationen sammeln, Kultisten identifizieren und ihre eigene Stärke erhöhen.

Besonders interessant ist dabei der Unterschied zwischen einem normalen Soldaten, einem Kultisten und einem Söldner. Ein Kultist kann aufgrund seiner Position innerhalb des Kultes ein wichtiges strategisches Ziel sein, während ein Söldner unabhängig von der eigentlichen Handlung auftauchen und Kassandra zusätzlich unter Druck setzen kann.

Und genau hier zeigt sich eine kleine Ironie des Let’s Plays: Manchmal wirken Söldner gefährlicher als Gegner, die eigentlich wesentlich stärker in die Geschichte eingebunden sind. Das sorgt für jene unvorhersehbaren Situationen, die eine offene Spielwelt lebendig machen.

Die Töchter der Artemis und Makedonien

Eine weitere interessante Verbindung zur bisherigen Reise ist die Spielwelt rund um die Töchter der Artemis. Die Daughters of Artemis sind eine im Spiel dargestellte Gruppe von Jägerinnen, die mit der Göttin Artemis verbunden werden. Ihre Questreihe beginnt in Phokis bei Daphnae und dreht sich um die Jagd auf legendäre Tiere.

Historisch muss man dabei allerdings genau unterscheiden. Die konkrete Organisation, wie sie in Assassin's Creed Odyssey dargestellt wird, ist eine Erfindung des Spiels. Sie greift jedoch auf reale Vorstellungen der griechischen Antike zurück: Artemis war die Göttin der Jagd und wurde unter anderem mit Wildnis, Tieren und jungen Frauen in Verbindung gebracht.

Die Spielreihe nimmt solche mythologischen und religiösen Vorstellungen und formt daraus spielbare Fraktionen und Questreihen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Assassin's Creed Odyssey historische Realität, Mythologie und Fiktion miteinander vermischt. Die Daughters-of-Artemis-Questreihe ist dabei klar als spielerische Interpretation zu verstehen. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Warum „Die Reiter kommen“ als Underlevel-Folge interessant ist

Auf den ersten Blick könnte eine Episode, in der eine Mission nicht abgeschlossen wird, wie ein Rückschritt wirken. Tatsächlich erzählt genau dieser Umstand etwas über das Gameplay von Assassin's Creed Odyssey. Kassandra hat inzwischen eine beachtliche Reise hinter sich, doch die Welt ist noch immer groß genug, um sie vor Herausforderungen zu stellen.

Der interessante Punkt ist deshalb nicht nur, dass „Die Reiter kommen“ verschoben wird. Es geht vielmehr um die Entscheidung dahinter: Nicht jede Schlacht muss heute gewonnen werden.

Für ein Let’s Play ist das sogar besonders interessant. Eine Mission wird nicht einfach aus dem Weg geräumt, sondern bleibt als offener Handlungsfaden bestehen. Später kann Kassandra nach Makedonien zurückkehren und mit besserer Ausrüstung sowie einem höheren Level erneut antreten.

So entsteht aus einer vermeintlich kleinen Gameplay-Entscheidung ein weiterer Spannungsbogen. Was heute noch zu schwierig ist, kann später eine vergleichsweise einfache Aufgabe sein.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [065] „Die Reiter kommen“

Was passiert in „Die Reiter kommen“ in Assassin's Creed Odyssey?

Kassandra reist nach Poteidaia in Makedonien, wo sie ein brennendes Dorf erreicht und drei Dorfbewohner befreien muss. Anschließend kommt es zu einer Begegnung mit persischen Gegnern und weiteren Ereignissen, die den Beginn der DLC-Handlung „Legacy of the First Blade“ markieren.

Ist „Die Reiter kommen“ ein DLC von Assassin's Creed Odyssey?

Ja. „The Horsemen Cometh“ ist die erste Mission der ersten Episode „Hunted“ aus dem DLC Legacy of the First Blade. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Warum ist Kassandra in dieser Episode unterlevelt?

Kassandra befindet sich im Let’s Play ungefähr auf Level 25, während die Herausforderung der DLC-Mission für den aktuellen Spielfortschritt zu anspruchsvoll ist. Deshalb wird die Aufgabe zunächst verschoben.

Wo befindet sich Poteidaia in Assassin's Creed Odyssey?

Poteidaia liegt im Spiel in Makedonien auf der westlichen Halbinsel der Chalkidike. Historisch war Poteidaia eine korinthische Kolonie. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Ist Poteidaia ein historischer Ort?

Ja. Poteidaia beziehungsweise Potidaea war eine reale antike Stadt auf der Chalkidike. Sie wurde als korinthische Kolonie gegründet und spielte während der Auseinandersetzungen mit Athen eine historische Rolle. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Wer sind die persischen Gegner in „Die Reiter kommen“?

Sie gehören zur Handlung von Legacy of the First Blade und stehen mit der Bedrohung durch die Order of the Ancients in Verbindung. Ihre Darstellung ist Bestandteil der fiktionalen Geschichte des DLCs. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Wer sind die Töchter der Artemis in Assassin's Creed Odyssey?

Die Daughters of Artemis sind eine Gruppe von Jägerinnen, die im Spiel mit Artemis und der Jagd verbunden sind. Ihre Questreihe beginnt bei Daphnae in Phokis und umfasst die Jagd auf legendäre Tiere. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

Was sollte man tun, wenn eine Mission in Assassin's Creed Odyssey zu schwer ist?

Eine Mission kann problemlos zurückgestellt werden. Sinnvoll sind zunächst bessere Ausrüstung, zusätzliche Erfahrung durch andere Aktivitäten und ein späterer erneuter Versuch. Das offene Questdesign von Assassin's Creed Odyssey unterstützt diese Spielweise.

Was ist „Legacy of the First Blade“?

Legacy of the First Blade ist ein Story-DLC für Assassin's Creed Odyssey. Die erste Episode trägt den Titel „Hunted“ und beginnt mit der Mission „The Horsemen Cometh“ beziehungsweise „Die Reiter kommen“.

Fazit: Makedonien wird zum nächsten großen Schauplatz


Assassin's Creed Odyssey [065] – Die Reiter kommen markiert einen interessanten Übergang: Kassandra erreicht Makedonien, trifft in Poteidaia auf eine neue Bedrohung und stellt gleichzeitig fest, dass sie für diese Herausforderung noch nicht optimal vorbereitet ist.

Statt die Mission um jeden Preis zu erzwingen, wird sie vertagt. Der Kult des Kosmos bleibt weiterhin ein wichtiges Ziel, während Kassandra ihre Reise fortsetzt und stärker wird. Gerade dadurch funktioniert die Episode als klassischer Underlevel-Moment eines Open-World-RPGs.

Gleichzeitig bietet Makedonien einen historischen Schauplatz, der weit über die spätere Bekanntheit Alexanders des Großen hinausgeht. Poteidaia, Chalkidike, Athen, Sparta und die persischen Einflüsse zeigen, wie komplex die politische Landschaft Griechenlands im 5. Jahrhundert v. Chr. war.

Und damit bleibt die entscheidende Frage für die nächsten Episoden offen: Wann wird Kassandra nach Makedonien zurückkehren und sich der Herausforderung stellen, die sie diesmal noch nicht bewältigen konnte?


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

26/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [064] 🗡️ WILLKOMMEN IN MAKEDONIEN

Assassin's Creed Odyssey [064] 🗡️ WILLKOMMEN IN MAKEDONIEN 

Die Reise von Kassandra geht weiter – und diesmal führt sie in eine Region, die historisch besonders interessant ist: Makedonien. Nach den Ereignissen rund um ihre Mutter Myrrine steht für Kassandra zunächst eine größere Reise an. Doch bevor sie ihr neues Ziel erreicht, machen ihr erneut Söldner das Leben schwer.

In Assassin's Creed Odyssey [064] – „WILLKOMMEN IN MAKEDONIEN“ verbindet sich deshalb wieder einmal freies Erkunden mit der persönlichen Geschichte der Protagonistin. Kassandra nutzt Schnellreise, Pferd und die Adrestia, entdeckt neue Orte, sammelt Erfahrung und muss sich mit Söldnern auseinandersetzen. Gleichzeitig öffnet die Reise nach Makedonien ein historisches Kapitel, das weit über die Ereignisse des Spiels hinausgeht.

Denn wenn heute von Makedonien gesprochen wird, denken viele Menschen sofort an Alexander den Großen. Das ist durchaus passend, auch wenn dessen große Zeit noch Jahrhunderte nach Kassandras Abenteuer liegt. Das antike Königreich Makedonien war bereits lange vor Alexander eine eigenständige politische Macht im Norden der griechischen Welt.

Die Reise nach Makedonien beginnt mit Söldnern

Kaum beginnt die Reise, wird Kassandra erneut von Söldnern abgefangen. Diese Begegnungen gehören inzwischen fast schon zum Alltag einer Misthios. Besonders interessant ist dabei die Situation auf See: Die Söldner können Kassandra nicht einfach auf ihrem Schiff verfolgen und so entsteht eine Gelegenheit, die Gegner vergleichsweise kontrolliert zu bekämpfen.

Genau solche Situationen zeigen eine der Stärken von Assassin's Creed Odyssey. Das Spiel zwingt den Spieler nicht immer zu einem einzigen Lösungsweg. Je nach Situation kann Kassandra kämpfen, ausweichen, reisen oder ihre Umgebung taktisch nutzen. Die offene Welt ermöglicht dadurch unterschiedliche Herangehensweisen.

In dieser Episode wird deshalb zunächst die Gelegenheit genutzt, die beiden Söldner zu bekämpfen, bevor die Reise fortgesetzt wird. Anschließend geht es per Schnellreise Richtung Argos, von wo aus Kassandra ihre Reise nach Makedonien fortsetzt.

Mit dem Pferd durch Griechenland – warum Reisen trotzdem wichtig ist

Nach der Schnellreise beginnt der nächste Abschnitt der Reise zu Pferd. Die Entfernung ist größer, aber gerade diese längeren Wege gehören zu den Momenten, in denen Assassin's Creed Odyssey seine offene Welt besonders gut zur Geltung bringt. Kassandra reitet durch Landschaften, passiert Siedlungen und entdeckt neue Orte.

Die automatische Navigation mit dem Pferd kann dabei eine angenehme Möglichkeit sein, längere Strecken zurückzulegen. Gleichzeitig erhält der Spieler einen Eindruck davon, wie groß die Spielwelt tatsächlich angelegt ist. Neue Orte können außerdem Erfahrungspunkte bringen.

Auf einem höheren Charakterlevel verliert dieser Erfahrungsgewinn zwar etwas an Bedeutung, dennoch bleibt die Erkundung sinnvoll. Assassin's Creed Odyssey belohnt den Spieler immer wieder dafür, die Welt nicht nur als Kulisse für Hauptmissionen zu betrachten.

Warum Synchronisationspunkte so wichtig sind

Eine besondere Rolle spielen dabei die Synchronisationspunkte. Kassandra erklimmt markante Aussichtspunkte und synchronisiert ihre Umgebung. Neben dem praktischen Nutzen für die Schnellreise sind diese Orte häufig so gewählt, dass sie einen Blick auf interessante Landschaften oder historische beziehungsweise kulturell inspirierte Sehenswürdigkeiten ermöglichen.

Genau darin liegt eine der großen Stärken der Inszenierung von Assassin's Creed Odyssey: Die Welt soll nicht nur groß sein, sondern auch sehenswert. Ein Synchronisationspunkt funktioniert deshalb gleichzeitig als Gameplay-Mechanik und als Aussichtspunkt.

Warum Makedonien in Assassin's Creed Odyssey besonders interessant ist

Der eigentliche Höhepunkt dieser Reise ist die Ankunft in Makedonien. Historisch betrachtet handelt es sich dabei nicht einfach um eine weitere griechische Region, sondern um ein Königreich mit einer eigenen politischen Entwicklung.

Das antike Makedonien lag im Norden der griechischen Halbinsel. Die Region war reich an natürlichen Ressourcen, insbesondere an Holz, und spielte aufgrund ihrer geografischen Lage eine wichtige Rolle zwischen der griechischen Welt, Illyrien und Thrakien.

Makedonien entwickelte sich dabei anders als die bekannten Poleis wie Athen oder Sparta. Während viele südgriechische Gemeinwesen als Stadtstaaten organisiert waren, war Makedonien eine Monarchie. Gerade diese politische Struktur sollte später entscheidend werden.

Alexander der Große war noch lange nicht geboren

Wer bei Makedonien sofort an Alexander den Großen denkt, sollte allerdings einen wichtigen zeitlichen Abstand beachten. Assassin's Creed Odyssey spielt im Jahr 431 v. Chr., während Alexander III. von Makedonien erst 356 v. Chr. geboren wurde.

Das bedeutet: Zwischen Kassandras Abenteuer und der Geburt Alexanders liegen ungefähr 75 Jahre. Der berühmte makedonische Eroberer gehört also nicht in die Zeit, die Kassandra unmittelbar erlebt.

Trotzdem ist Makedonien bereits eine bedeutende politische Landschaft. Die spätere Entwicklung unter Philipp II. und Alexander dem Großen baut auf einer langen Geschichte makedonischer Staatsbildung auf. Philipp II. regierte erst ab 359 v. Chr. und machte Makedonien innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer dominierenden Macht der griechischen Welt. 

Unter Philipp II. wurde das Heer umfassend reformiert. Besonders bekannt wurde die makedonische Phalanx mit der langen Sarissa. 338 v. Chr. besiegten Philipp und sein Sohn Alexander die verbündeten Kräfte von Athen und Theben bei Chaironeia. Damit wurde Makedoniens Vormachtstellung in Griechenland deutlich gefestigt.

Für diese Episode bedeutet das: Kassandra betritt eine Region, die historisch noch nicht das Makedonien der späteren Weltmacht ist, aber bereits Teil einer politischen Landschaft darstellt, aus der einige Jahrzehnte später eine der mächtigsten Monarchien der antiken Mittelmeerwelt hervorgehen sollte.

Die Töchter der Artemis und Lamia

Ein weiterer interessanter Punkt rund um die Reise betrifft die Töchter der Artemis. Diese Gruppe gehört zur Welt von Assassin's Creed Odyssey und verbindet Jagd, Religion und Kampf miteinander.

Die Töchter der Artemis werden im Spiel als weibliche Kriegerinnen dargestellt, die Artemis, der griechischen Göttin der Jagd, verehren. Sie leben bevorzugt in abgelegenen Waldgebieten und an Orten, die mit Artemis verbunden sind. Zu ihren Fähigkeiten gehören insbesondere Bogenschießen und der Umgang mit Tieren. 

Eine ihrer Siedlungen befindet sich im Spiel bei Lamia in Malis. Damit entsteht eine interessante Verbindung zwischen der Reise durch Griechenland und einer der markanten Fraktionen des Spiels. 

Wichtig ist allerdings die historische Einordnung: Die Töchter der Artemis sind keine nachgewiesene historische Frauenkrieger-Organisation aus dem Griechenland des 5. Jahrhunderts v. Chr. Sie sind eine fiktionale Gruppierung innerhalb der Spielwelt. Assassin's Creed Odyssey verbindet hier historische Religion und Orte mit einer spielerischen Interpretation.

Die Questreihe rund um die Töchter der Artemis macht diese Verbindung besonders deutlich. Kassandra kann Daphnae begegnen und sich auf die Jagd nach legendären Tieren begeben. Zu den Prüfungen gehören unter anderem der Kalydonische Eber, der Nemeische Löwe und weitere legendäre Tiere. 

Damit nutzt Ubisoft ein bekanntes Element der griechischen Mythologie – Artemis als Göttin der Jagd – und verwandelt es in eine spielbare Fraktion mit eigener Queststruktur.

Was Makedonien historisch so bedeutend macht

Makedonien ist nicht nur wegen Alexander des Großen interessant. Seine Bedeutung beginnt wesentlich früher. Das Königreich lag in einer strategisch wichtigen Position und verfügte über Ressourcen, die für Handel und militärische Macht relevant waren.

Besonders Holz war wertvoll. Die bewaldeten Regionen Makedoniens konnten Material für Bauvorhaben und Schiffe liefern. Gerade für die antike Welt, in der Seemacht eine entscheidende Rolle spielte, waren solche Ressourcen von großer Bedeutung. 

Später sollte sich diese geografische und wirtschaftliche Ausgangslage mit einer starken Monarchie und einer reformierten Armee verbinden. Philipp II. baute Makedonien zu einer militärischen Großmacht aus. Sein Sohn Alexander erbte anschließend ein außergewöhnlich leistungsfähiges Heer und nutzte diese Grundlage für seinen Feldzug gegen das Perserreich.

Wer in Assassin's Creed Odyssey also durch Makedonien reist, bewegt sich durch eine Region, deren historische Bedeutung sich erst in den folgenden Generationen dramatisch verstärken sollte.

Level 25: Warum neue Orte trotzdem Erfahrung bringen

Kassandra befindet sich zu diesem Zeitpunkt ungefähr auf Level 25. Dadurch verändert sich auch die Bedeutung bestimmter Belohnungen. Erfahrungspunkte sind weiterhin nützlich, aber einzelne XP-Belohnungen durch die Entdeckung neuer Orte fallen im Verhältnis zum benötigten Fortschritt weniger stark ins Gewicht.

Trotzdem ist das Erkunden nicht nutzlos. Neue Gebiete eröffnen Schnellreisepunkte, Sehenswürdigkeiten, Nebenaktivitäten und weitere Möglichkeiten, die Spielwelt kennenzulernen. Besonders bei einer Reise in eine neue Region lohnt es sich daher, nicht ausschließlich auf das Missionsziel zu achten.

Genau das macht die Episode „WILLKOMMEN IN MAKEDONIEN“ zu einem passenden Übergang: Kassandra bewegt sich von ihrer persönlichen Familiengeschichte zunehmend in größere politische Zusammenhänge.

Von Kassandra zur Geschichte Makedoniens

Was diese Episode besonders interessant macht, ist der Kontrast zwischen persönlicher Reise und historischem Hintergrund. Kassandra reist nicht nach Makedonien, um eine historische Persönlichkeit wie Alexander den Großen zu treffen. Sie bewegt sich durch eine Welt, die einige Generationen vor dessen Aufstieg existiert.

Gerade deshalb funktioniert die historische Einordnung so gut. Das Spiel zeigt eine Momentaufnahme Griechenlands während des Peloponnesischen Krieges. Der Spieler kann dabei Regionen kennenlernen, deren spätere Geschichte enorm wichtig werden sollte.

Makedonien ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Aus einem Königreich am nördlichen Rand der griechischen Welt entwickelte sich im 4. Jahrhundert v. Chr. unter Philipp II. eine dominierende Macht. Alexander der Große führte diese Entwicklung anschließend auf eine völlig neue Ebene. 

Die Reise in dieser Episode ist deshalb mehr als nur ein Ortswechsel. Sie markiert einen neuen Abschnitt der Reise und öffnet gleichzeitig den Blick auf eine Region, deren historische Bedeutung kaum überschätzt werden kann.

Fazit: Willkommen in Makedonien

Assassin's Creed Odyssey [064] – „WILLKOMMEN IN MAKEDONIEN“ ist eine vergleichsweise ruhige Reiseepisode, die dennoch mehrere wichtige Elemente des Spiels miteinander verbindet. Söldner sorgen für unerwartete Gefahren, Schnellreise und Pferd verkürzen die lange Strecke und Synchronisationspunkte geben erneut Gelegenheit, die Landschaft zu betrachten.

Gleichzeitig bietet die Ankunft in Makedonien einen hervorragenden Anlass, die historische Entwicklung dieser Region näher zu betrachten. Das Makedonien von 431 v. Chr. ist noch nicht das mächtige Reich Philipps II. und Alexanders des Großen. Dennoch handelt es sich bereits um ein eigenständiges Königreich mit einer besonderen politischen und geografischen Stellung in der griechischen Welt.

Und genau hier liegt für mich einer der spannendsten Aspekte von Assassin's Creed Odyssey: Eine Reise durch die Spielwelt kann gleichzeitig eine Reise durch Geschichte, Mythologie und Game Design sein. Kassandra reitet einfach ihrem nächsten Ziel entgegen – während im Hintergrund bereits die Landschaft existiert, aus der später eine der berühmtesten Herrscherdynastien der Antike hervorgehen wird.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey und Makedonien

Wann spielt Assassin's Creed Odyssey?

Die Handlung von Assassin's Creed Odyssey beginnt im Jahr 431 v. Chr., während des Peloponnesischen Krieges. Die Ereignisse liegen damit deutlich vor der Zeit Alexanders des Großen.

Wo liegt Makedonien in Assassin's Creed Odyssey?

Das antike Makedonien liegt im Norden der griechischen Halbinsel. Es war ein eigenständiges Königreich und unterschied sich politisch von vielen südgriechischen Stadtstaaten.

War Makedonien im antiken Griechenland ein Stadtstaat?

Nein. Makedonien war grundsätzlich als Monarchie organisiert. Damit unterschied es sich deutlich von politischen Zentren wie Athen, die als Polis organisiert waren.

War Alexander der Große zur Zeit von Assassin's Creed Odyssey schon geboren?

Nein. Alexander der Große wurde erst 356 v. Chr. geboren. Die Handlung von Assassin's Creed Odyssey beginnt ungefähr 75 Jahre früher.

Wer waren die Töchter der Artemis in Assassin's Creed Odyssey?

Die Töchter der Artemis sind eine fiktionale Gruppe weiblicher Jägerinnen und Kriegerinnen, die Artemis verehren. Sie sind besonders mit Jagd, Bogenschießen und der Wildnis verbunden.

Wo befindet sich Lamia in Assassin's Creed Odyssey?

Lamia ist im Spiel mit den Töchtern der Artemis verbunden und befindet sich in der Region Malis. Die Siedlung gehört zur Darstellung dieser Fraktion in Assassin's Creed Odyssey.

Warum sind Synchronisationspunkte in Assassin's Creed Odyssey wichtig?

Synchronisationspunkte dienen unter anderem dazu, Bereiche der Spielwelt zu erschließen und Schnellreisemöglichkeiten freizuschalten. Gleichzeitig bieten sie häufig einen guten Blick auf Landschaften und Sehenswürdigkeiten.

Warum bekommt Kassandra Erfahrung für die Entdeckung neuer Orte?

Die Entdeckung neuer Orte gehört zu den Erkundungsmechaniken von Assassin's Creed Odyssey. Das Spiel belohnt dadurch die Erkundung der offenen Welt mit Erfahrung und weiteren Reisemöglichkeiten.

Warum wurde Makedonien später unter Philipp II. so mächtig?

Philipp II. reformierte das makedonische Heer, stärkte das Königreich politisch und militärisch und erweiterte seinen Einfluss auf große Teile Griechenlands. Sein Sohn Alexander erbte anschließend diese starke Ausgangslage.


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