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20/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [058] 🗡️ Nieder mit dem Höker

Assassin's Creed Odyssey [058] 🗡️ Nieder mit dem Höker 

Assassin's Creed Odyssey [058] – „Nieder mit dem Höker“ bringt einen wichtigen Abschnitt der Korinth-Handlung zu seinem Ende. Kassandra und Anthousa schmieden einen Plan, um den Höker endgültig zu Fall zu bringen. Aus dem Kampf gegen einen einzelnen Widersacher wird dabei ein öffentliches Spektakel, das nicht nur den Korinthern Genugtuung verschaffen, sondern auch den Frauen helfen soll, die unter seiner Herrschaft und seinen Schikanen gelitten haben.

Kassandra nutzt dabei sogar einen Söldner, um den Höker in eine Falle zu locken. Der Plan geht auf: Der Höker wird geschwächt und schließlich von Kassandra besiegt. Doch damit endet seine Geschichte noch nicht. Die Frauen, die er zuvor schikaniert hat, sorgen dafür, dass er seine Taten nicht überlebt.

Anschließend erhält Kassandra von Anthousa einen entscheidenden Hinweis auf ihre Mutter Myrrine. Ein Schiff namens „Klang der Sirenen“ soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Kassandra macht sich deshalb auf den Weg zurück nach Athen. Dort wartet allerdings bereits die nächste Katastrophe: Eine schwere Seuche hat die Stadt erfasst, Tote liegen auf den Straßen und auch Perikles ist erkrankt.

Nieder mit dem Höker

Nach den Ereignissen rund um den Hafen von Korinth ist klar, dass Kassandra und Anthousa den Konflikt mit dem Höker nicht einfach beenden können. Der Mann besitzt weiterhin Einfluss und hat durch seine Schläger die Stadt und insbesondere die Frauen aus Anthousas Umfeld unter Druck gesetzt.

In „Nieder mit dem Höker“ geht es deshalb nicht mehr darum, seine Geschäfte lediglich zu schwächen. Diesmal soll der Höker selbst fallen.

Anthousa und Kassandra überlegen gemeinsam, wie sie ihren Gegner am besten zu Fall bringen können. Die Lösung ist dabei bemerkenswert: Der Höker soll nicht einfach irgendwo in einer dunklen Gasse beseitigt werden. Stattdessen soll sein Untergang zu einem Spektakel werden.

Damit bekommt die Mission eine symbolische Ebene. Der Mann, der seine Macht dazu genutzt hat, andere einzuschüchtern, soll öffentlich seine Macht verlieren.

Wie besiegt Kassandra den Höker?

Kassandra nutzt einen Söldner als Teil ihres Plans. Der Söldner greift den Höker an und erfüllt damit genau die Funktion, die Kassandra und Anthousa benötigen.

Der Kampf ist deshalb nicht einfach ein zufälliges Zusammentreffen mit einem weiteren Söldner. Kassandra nutzt die Mechaniken des Spiels gezielt, um eine Situation zu erzeugen, in der der Höker geschwächt werden kann.

Anschließend greift Kassandra selbst ein. Der Höker kann ihrem Angriff nicht dauerhaft standhalten und wird schließlich besiegt.

Besonders interessant ist jedoch, dass Kassandra nicht diejenige ist, die den endgültigen Todesstoß setzt. Die Frauen, die zuvor unter dem Höker gelitten haben, wenden sich gegen ihn und erstechen ihn.

Dadurch bekommt das Ende des Hökers eine deutlich persönlichere Bedeutung. Seine Opfer werden nicht nur gerettet – sie erhalten die Möglichkeit, selbst über sein Schicksal zu entscheiden.

Warum ist Anthousa für Kassandra so wichtig?

Anthousa ist längst mehr als nur eine Person, die Kassandra bei einem einzelnen Auftrag hilft. Sie ist ein wichtiger Teil des Korinth-Handlungsstrangs und besitzt Informationen über Kassandras Vergangenheit.

Kassandra sucht weiterhin nach ihrer Mutter Myrrine. Deshalb ist jede Information, die Anthousa besitzt, von enormer Bedeutung.

Nachdem der Höker beseitigt wurde, kann Anthousa Kassandra endlich einen entscheidenden Hinweis geben: Myrrine soll Korinth mit einem Schiff verlassen haben, das den Namen „Klang der Sirenen“ trägt.

Dieser Hinweis verändert damit das nächste Ziel der Reise. Kassandra muss nicht länger ausschließlich in Korinth nach Antworten suchen. Die Spur führt aufs Meer.

Für die Handlung ist das ein wichtiger Übergang. Die Korinth-Questreihe findet ihren Abschluss, während gleichzeitig der nächste Abschnitt von Kassandras Suche vorbereitet wird.

Was hat der „Klang der Sirenen“ mit Myrrine zu tun?

Der „Klang der Sirenen“ ist der Name eines Schiffes, das mit Myrrines Vergangenheit in Verbindung steht. Anthousas Informationen geben Kassandra damit eine konkrete Spur, der sie folgen kann.

Die Suche nach Myrrine war für Kassandra bisher vor allem eine Suche nach Personen, Orten und Erinnerungen. Jetzt wird ein weiteres Element wichtig: die Seefahrt.

Das passt hervorragend zu Assassin's Creed Odyssey. Das Spiel nutzt die Ägäis nicht nur als dekorative Wasserfläche, sondern als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Regionen Griechenlands.

Kassandra kann mit ihrem Schiff große Entfernungen zurücklegen und Inseln, Küsten und Häfen erreichen. Dadurch verändert sich die Suche nach ihrer Mutter erneut. Aus einer persönlichen Spur auf dem Land wird eine Geschichte, die sich über das Meer erstreckt.

Kassandra kehrt nach Athen zurück

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ereignisse in Korinth kehrt Kassandra nach Athen zurück. Eigentlich könnte dies der Moment sein, an dem sie ihre nächsten Schritte in Ruhe plant.

Doch Athen ist nicht mehr die Stadt, die sie zuvor verlassen hat.

Auf den Straßen liegen Tote. Menschen sind krank. Die Stadt wird von einer schweren Seuche heimgesucht.

Die Atmosphäre verändert sich damit schlagartig. Während Kassandra in Korinth noch einen konkreten Gegner verfolgt und einen Plan zur Beseitigung des Hökers umsetzt, steht sie nun vor einer Katastrophe, die sich nicht einfach mit einem Schwert lösen lässt.

Genau dieser Kontrast gehört zu den stärkeren Momenten der Geschichte. Die Spielwelt kann innerhalb kurzer Zeit von politischen Intrigen und persönlichen Konflikten zu einer existenziellen Bedrohung wechseln.

Die Seuche von Athen: Historischer Hintergrund

Die Seuche in Assassin's Creed Odyssey ist nicht einfach eine frei erfundene Katastrophe. Sie basiert auf einem tatsächlichen Ereignis aus der Geschichte Athens während des Peloponnesischen Krieges.

Im Jahr 430 v. Chr. brach in Athen eine schwere Epidemie aus. Die genaue Identität der Krankheit ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Historiker und Medizinhistoriker haben unter anderem Typhus und Typhoid als mögliche Erklärungen diskutiert. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Besonders problematisch war die Situation, weil während des Krieges viele Menschen innerhalb der Mauern Athens zusammengekommen waren. Die hohe Bevölkerungsdichte begünstigte die Ausbreitung einer Krankheit.

Der griechische Historiker Thukydides beschrieb die Epidemie ausführlich. Er selbst erkrankte und überlebte. Seine Darstellung gehört zu den wichtigsten historischen Quellen für die sogenannte „Pest von Athen“.

Die Bezeichnung „Pest“ sollte dabei mit Vorsicht verwendet werden. Die moderne Pest, also eine Infektion durch Yersinia pestis, lässt sich für das athenische Ereignis nicht eindeutig nachweisen. Deshalb sprechen Historiker häufig allgemeiner von der Seuche oder Epidemie von Athen.

Assassin's Creed Odyssey greift diesen historischen Hintergrund auf und macht die Epidemie zu einem zentralen Bestandteil der Handlung.

Warum ist Perikles in Assassin's Creed Odyssey krank?

Auch Perikles, der einflussreiche Politiker Athens, ist von der Seuche betroffen. Kassandra kehrt in eine Stadt zurück, deren politische und gesellschaftliche Ordnung zunehmend ins Wanken gerät.

Historisch ist das besonders interessant, weil Perikles tatsächlich während der athenischen Epidemie starb. Thukydides berichtet, dass Perikles im Jahr 429 v. Chr. der Krankheit erlag. Die genaue medizinische Ursache bleibt jedoch unsicher. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Ubisoft verbindet dieses historische Ereignis mit der fiktionalen Geschichte rund um Kassandra, den Kult des Kosmos und ihre Familie.

Damit wird aus einer bekannten historischen Persönlichkeit ein Bestandteil der persönlichen Geschichte der Spielerfigur. Perikles ist nicht einfach nur ein Name aus einem Geschichtsbuch, sondern eine Figur, deren Schicksal direkt mit Kassandras Reise verbunden wird.

Die Pest von Athen als Wendepunkt der Geschichte

Die Rückkehr nach Athen markiert deshalb einen deutlichen Wendepunkt.

Kassandra hat in Korinth gerade einen wichtigen Erfolg erzielt. Der Höker ist besiegt, Anthousa hat ihr einen neuen Hinweis auf Myrrine gegeben und die Suche könnte eigentlich weitergehen.

Stattdessen wird Kassandra mit einer Stadt konfrontiert, die am Rand einer Katastrophe steht.

Historisch bedeutete die Epidemie für Athen eine enorme Belastung. Thukydides beschreibt nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch die sozialen Folgen: Angst, Verzweiflung und der Zusammenbruch gewohnter gesellschaftlicher Strukturen.

Genau diese Atmosphäre versucht das Spiel einzufangen. Tote auf den Straßen und ein erkrankter Perikles vermitteln sofort, dass Athen nicht mehr der politische Mittelpunkt ist, den Kassandra zuvor kennengelernt hat.

Gab es im antiken Griechenland wirklich Kannibalen?

Eine interessante Frage dieser Episode entsteht durch eine Begegnung mit einer Söldnerin, deren Beiname „Kannibalin“ lautet. Bedeutet das, dass es im antiken Griechenland tatsächlich eine historische Person gab, die als Kannibalin bekannt war?

Nein, aus dem Beinamen allein lässt sich das nicht ableiten. In Assassin's Creed Odyssey besitzen Söldner unterschiedliche Beinamen und Titel, die ihre Gefährlichkeit charakterisieren. Ein Name wie „Kannibalin“ muss deshalb nicht bedeuten, dass die betreffende Person historisch nachweisbar Menschenfleisch gegessen hat.

Tatsächlich existieren jedoch antike griechische Vorstellungen und Berichte über Kannibalismus. Der Historiker Herodot erwähnt in seinen Historien verschiedene Völker, denen Kannibalismus zugeschrieben wird. Die Forschung betont allerdings, dass solche Berichte häufig mit der Darstellung fremder oder „exotischer“ Völker verbunden sind. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Auch die griechische Mythologie kennt extreme Geschichten über Menschenfleisch. Besonders bekannt ist der Mythos um Lykaon und Zeus Lykaios. Antike Autoren berichten von einem grausamen Ritual, bei dem menschliches Fleisch eine Rolle gespielt haben soll. Dabei handelt es sich jedoch um religiöse Überlieferungen und nicht um einen Beleg dafür, dass gewöhnliche Griechen im Alltag Kannibalismus praktizierten. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Für die historische Realität muss daher unterschieden werden: Kannibalismus ist als kulturelles Motiv in antiken griechischen Quellen belegt, aber ein Söldner-Beiname in Assassin's Creed Odyssey ist kein Beweis für eine reale historische Kannibalin.

Warum verwendet Assassin's Creed solche Söldnernamen?

Die Söldnermechanik von Assassin's Creed Odyssey lebt davon, dass Gegner nicht ausschließlich als namenlose Soldaten auftreten. Söldner können individuelle Namen, Ränge und Beinamen besitzen.

Ein Beiname wie „Kannibalin“ funktioniert dabei vor allem als dramatisches Charaktermerkmal. Er soll bereits vor dem eigentlichen Kampf vermitteln, dass es sich um einen besonders gefährlichen Gegner handelt.

Das passt zum Söldner-System des Spiels. Kassandra selbst ist eine Söldnerin und kann deshalb jederzeit mit anderen Mitgliedern dieser Hierarchie konfrontiert werden.

Der Beiname erzeugt außerdem genau den gewünschten Effekt: Man liest „Kannibalin“ und fragt sich sofort, was für eine Person dahintersteckt. Historische Authentizität ist hier weniger wichtig als die Funktion innerhalb des RPG-Systems.

Korinth abgeschlossen, Athen in der Krise

Die Episode funktioniert deshalb auch strukturell sehr gut als Übergang zwischen zwei größeren Handlungsabschnitten.

In Korinth beendet Kassandra einen persönlichen Konflikt. Der Höker, der die Frauen schikaniert und seine Macht missbraucht hat, ist besiegt. Anthousa gibt Kassandra dafür eine wichtige Information über Myrrine.

Doch sobald Kassandra nach Athen zurückkehrt, verschiebt sich der Fokus vollständig.

Nun geht es nicht mehr nur um einen einzelnen Gegner. Eine ganze Stadt wird von einer tödlichen Krankheit bedroht. Perikles ist erkrankt und die politische Situation Athens wird zunehmend instabil.

Damit verbindet Assassin's Creed Odyssey erneut persönliche Geschichte und historische Ereignisse. Kassandra verfolgt ihre eigene Familiengeschichte, während sie gleichzeitig in die großen politischen Ereignisse des Peloponnesischen Krieges hineingezogen wird.

Fazit: Der Höker fällt – doch Athen steht vor dem Abgrund

Assassin's Creed Odyssey [058] – „Nieder mit dem Höker“ ist eine Episode mit einem ungewöhnlich starken Wechsel der Stimmung.

Zunächst planen Kassandra und Anthousa gemeinsam den Untergang des Hökers. Ein Söldner wird dabei gezielt eingesetzt, um den Gegner zu schwächen. Kassandra erledigt anschließend den entscheidenden Teil des Kampfes, bevor die Frauen, die der Höker zuvor schikaniert hatte, ihn töten.

Damit endet die Korinth-Handlung mit einem symbolischen Sieg der Menschen, die unter seiner Macht gelitten haben. Noch wichtiger für Kassandra ist jedoch die Information von Anthousa: Myrrine ist mit einem Schiff namens „Klang der Sirenen“ verbunden.

Kassandra kehrt anschließend nach Athen zurück, doch dort wartet keine Ruhe auf sie. Die Stadt wird von einer schweren Epidemie heimgesucht. Menschen sterben auf den Straßen und auch Perikles ist erkrankt.

Dieser Teil der Geschichte besitzt einen starken historischen Hintergrund. Die Seuche von Athen während des Peloponnesischen Krieges ist tatsächlich überliefert und forderte zahlreiche Todesopfer. Auch Perikles starb historisch an dieser Epidemie. Die genaue Krankheit konnte allerdings bis heute nicht sicher identifiziert werden. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Und dann wäre da noch die „Kannibalin“ unter den Söldnern: Ein interessanter Beiname, der wesentlich besser als dramatischer Titel eines gefährlichen Gegners verstanden werden sollte als als historische Behauptung. Zwar kannten griechische Autoren Geschichten und Berichte über Kannibalismus, doch daraus lässt sich keine historische Söldnerin dieses Namens ableiten.

Kassandra hat damit zwar einen Gegner weniger, aber ihre Reise wird keineswegs einfacher. Der nächste Hinweis auf Myrrine führt aufs Meer – während Athen gleichzeitig beginnt, in einer der dunkelsten Phasen seiner Geschichte zu versinken.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Nieder mit dem Höker“

Was passiert in Assassin's Creed Odyssey [058] „Nieder mit dem Höker“?

Kassandra und Anthousa entwickeln einen Plan, um den Höker endgültig zu beseitigen. Kassandra nutzt einen Söldner, um ihn zu schwächen, besiegt ihn anschließend und die von ihm schikanierten Frauen töten ihn.

Wer tötet den Höker in Assassin's Creed Odyssey?

Kassandra besiegt den Höker im Kampf. Anschließend töten die Frauen, die zuvor unter seinen Schikanen gelitten haben, den besiegten Höker.

Wer ist Anthousa in Assassin's Creed Odyssey?

Anthousa ist eine wichtige Figur im Korinth-Handlungsstrang. Sie gehört zum Umfeld der Hetären und besitzt Informationen, die Kassandra bei ihrer Suche nach ihrer Mutter Myrrine helfen.

Was ist der „Klang der Sirenen“ in Assassin's Creed Odyssey?

Der „Klang der Sirenen“ ist ein Schiff, das mit Myrrines Vergangenheit verbunden ist. Anthousa gibt Kassandra diesen Hinweis, nachdem der Konflikt mit dem Höker beendet wurde.

Warum kehrt Kassandra nach Athen zurück?

Kassandra kehrt nach Athen zurück, nachdem sie in Korinth wichtige Informationen über ihre Mutter erhalten hat. Sie möchte ihre nächsten Schritte bei der Suche nach Myrrine planen.

Was passiert mit Athen in Assassin's Creed Odyssey?

Athen wird von einer schweren Seuche heimgesucht. Tote liegen auf den Straßen und zahlreiche Menschen sind erkrankt. Auch Perikles ist von der Krankheit betroffen.

Gab es die Pest von Athen wirklich?

Ja. Während des Peloponnesischen Krieges brach ab 430 v. Chr. eine schwere Epidemie in Athen aus. Die genaue Krankheit ist bis heute nicht eindeutig identifiziert. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Ist Perikles in Assassin's Creed Odyssey historisch korrekt an der Seuche erkrankt?

Das Spiel greift ein historisches Ereignis auf: Perikles starb tatsächlich während der athenischen Epidemie im Jahr 429 v. Chr. Die genaue medizinische Ursache ist allerdings nicht sicher bekannt. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Gab es im antiken Griechenland wirklich Kannibalen?

Antike griechische Autoren berichten über Kannibalismus, häufig im Zusammenhang mit fremden Völkern oder mythischen Erzählungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Kannibalismus eine normale Praxis der griechischen Gesellschaft war. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

Ist die „Kannibalin“ in Assassin's Creed Odyssey eine historische Person?

Dafür gibt es keinen belastbaren historischen Hinweis. Der Beiname funktioniert innerhalb des Söldner-Systems vor allem als dramatische Bezeichnung für einen gefährlichen Gegner und sollte nicht automatisch als historische Tatsache verstanden werden.


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18/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [056] 🗡️ Escortservice

Assassin's Creed Odyssey [056] 🗡️ Escortservice

In Assassin's Creed Odyssey [056] – „Escortservice“ führt Kassandra ihre Suche nach Anthousa in Korinth weiter. Doch bevor sie der nächsten Spur folgen kann, gerät sie in der Mission „Einer Frau zu gefallen“ in eine unangenehme Angelegenheit. Um in ein Haus zu gelangen, muss sich Kassandra zunächst mit Wachen auseinandersetzen. Was zunächst nach einem gewöhnlichen Hindernis aussieht, entwickelt sich anschließend zu einem Fall, bei dem eine Frau namens Damalis Hilfe benötigt.

Ein Höker beziehungsweise Händler macht den Menschen in seinem Umfeld das Leben schwer. Besonders die Frauen und ihre Kunden geraten ins Visier dieses Mannes. Kassandra soll herausfinden, was hinter den Vorfällen steckt und Damalis helfen. Dabei bekommt die Mission einen deutlich persönlicheren Charakter, denn auch Phoibe ist schneller zur Stelle, als man vielleicht erwarten würde.

Die Episode verbindet damit wieder einmal die klassische Mischung aus Erkundung, Kampf, Ermittlungsarbeit und Questentscheidungen, für die Assassin's Creed Odyssey seine offene Spielwelt nutzt.
 

Einer Frau zu gefallen ist schwieriger als gedacht

Kassandra befindet sich weiterhin in Korinthia. Nach der Suche nach Anthousa ist die Söldnerin inzwischen mit den Hetären der Stadt und deren Umfeld in Kontakt gekommen. Doch wer in Korinth unterwegs ist, kann sich nicht einfach auf die eigentliche Hauptaufgabe konzentrieren.

In der Mission „Einer Frau zu gefallen“ muss Kassandra zunächst Zugang zu einem Haus erhalten. Dabei stehen ihr Wachen im Weg. Wie so häufig in Assassin's Creed Odyssey stellt sich deshalb die Frage, wie man mit einem solchen Hindernis umgehen möchte: Kämpfen, unauffällig vorgehen oder die Umgebung für sich nutzen?

In diesem Fall kommt es zum Kampf. Nachdem Kassandra Zugang zum Gebäude erhalten hat, stellt sich allerdings heraus, dass dort mehr vor sich geht, als zunächst angenommen.

Aus einem scheinbaren Hindernis wird eine kleine Untersuchung. Und genau solche Situationen machen die Nebenquests von Assassin's Creed Odyssey interessant: Nicht jeder Auftrag besteht lediglich darin, einen Gegner zu besiegen und anschließend weiterzureisen.

Was passiert in der Mission „Einer Frau zu gefallen“?

Kassandra stößt auf einen Vorfall, bei dem ein Höker beziehungsweise Händler seine Stellung ausnutzt und andere Menschen bedrängt. Besonders die Frauen aus dem Umfeld der Hetären und deren Kunden sind betroffen.

Der Mann scheint seine Machtposition nicht einfach für wirtschaftliche Vorteile zu verwenden. Vielmehr quält und bedroht er Menschen und scheint daraus persönlichen Nutzen beziehungsweise Befriedigung zu ziehen.

Kassandra lässt die Angelegenheit deshalb nicht einfach auf sich beruhen. Sie informiert Damalis und erfährt dadurch mehr über die Situation.

Interessant ist dabei auch, dass Phoibe bereits bei Damalis angekommen ist. Die junge Begleiterin ist damit erneut in einer Situation präsent, in der Kassandra eigentlich selbst ermitteln wollte.

Für die Geschichte ist das ein kleiner, aber schöner Moment, weil Phoibe dadurch nicht nur als passive Begleiterin erscheint. Sie zeigt Eigeninitiative und ist offenbar selbst bereit, Informationen zu sammeln und Menschen zu helfen.

Wer ist Damalis in Assassin's Creed Odyssey?

Damalis gehört zum Umfeld der Hetären in Korinth. Die Hetären spielen in diesem Abschnitt der Geschichte eine wichtige Rolle, weil Kassandra über sie Informationen zu Anthousa und schließlich zu ihrer eigenen Familiengeschichte erhalten kann.

Die Quest rund um Damalis erweitert diesen Handlungsstrang um eine persönliche Geschichte. Statt ausschließlich nach Informationen über Myrrine zu suchen, hilft Kassandra einer Frau, die mit Problemen innerhalb dieses gesellschaftlichen Umfelds konfrontiert ist.

Genau hier zeigt sich eine typische Eigenschaft des Questdesigns von Assassin's Creed Odyssey: Die große persönliche Geschichte von Kassandra wird immer wieder mit kleineren Geschichten verbunden. Dadurch wirkt die Welt nicht ausschließlich wie eine Kulisse für die Suche nach Myrrine.

Der Höker: Warum wird er zum Gegner?

Der zentrale Konflikt dieser Episode entsteht durch einen Händler, der seine Position gegenüber anderen Menschen missbraucht. Dabei geht es nicht einfach um einen normalen wirtschaftlichen Streit.

Der Höker bedroht beziehungsweise bedrängt die Freier der Frauen und nutzt diese Situation, um seinen sadistischen Neigungen nachzugehen. Für Kassandra ist damit eine Grenze überschritten.

Die Situation passt außerdem zum größeren Thema des Korinth-Handlungsstrangs. Die Stadt wird im Spiel als Ort dargestellt, an dem verschiedene gesellschaftliche Gruppen, wirtschaftliche Interessen und Machtverhältnisse aufeinandertreffen.

Kassandra bewegt sich dabei in einem Umfeld, in dem Informationen genauso wertvoll sein können wie Drachmen. Wer Einfluss besitzt, kann andere Menschen unter Druck setzen. Und wer keine Möglichkeit besitzt, sich selbst zu verteidigen, ist auf Unterstützung angewiesen.

Warum passt „Escortservice“ als Titel zu dieser Episode?

Der Titel „Escortservice“ spielt offensichtlich auf das Umfeld der Hetären und ihre Kunden an. Dabei sollte man allerdings vorsichtig mit modernen Vorstellungen umgehen.

Das griechische Wort hetaira bedeutet sinngemäß „Gefährtin“ beziehungsweise „Gesellschafterin“. Hetären waren Frauen, die als bezahlte Begleiterinnen auftraten und sich hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Rolle von gewöhnlichen Prostituierten unterschieden.

Einige Hetären waren gebildet, gesellschaftlich gut vernetzt und konnten über eigene finanzielle Mittel verfügen. Besonders bekannte Hetären konnten sogar Einfluss auf wohlhabende oder politisch bedeutende Männer ausüben.

Deshalb wäre es historisch falsch, die Hetären pauschal als „Prostituierte“ zu beschreiben. Ihre tatsächlichen Lebensbedingungen und Tätigkeiten konnten erheblich voneinander abweichen.

Wie unterschieden sich Hetären von gewöhnlichen Prostituierten?

Die Unterscheidung ist für das Verständnis der Korinth-Quests besonders wichtig. Hetären bewegten sich teilweise in sozialen Kreisen, die für gewöhnliche Frauen mit niedrigem gesellschaftlichem Status schwer zugänglich waren.

Während Ehefrauen im klassischen Athen stark an Haushalt und Familie gebunden waren, konnten Hetären bei gesellschaftlichen Zusammenkünften auftreten und ihre eigenen Kontakte pflegen. Antike Quellen verbinden einzelne Hetären sogar mit Philosophen, Politikern und anderen prominenten Personen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Hetären automatisch ein freies oder privilegiertes Leben führten. Ihr gesellschaftlicher Status war komplex und stark von den jeweiligen Umständen abhängig.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diese historische Besonderheit, um Anthousa und ihr Umfeld als wichtige Informationsquelle für Kassandra darzustellen.

Korinth als Schauplatz der Mission

Die Handlung spielt weiterhin in Korinthia, einer Region, die für den Verlauf von Kassandras Suche nach ihrer Mutter eine wichtige Rolle spielt.

Korinth selbst besaß bereits in der Antike eine außergewöhnliche geografische Bedeutung. Die Stadt lag auf dem Isthmus von Korinth und verband damit das griechische Festland mit der Peloponnes. Gleichzeitig bot die Lage Zugang zu wichtigen Seewegen.

Dadurch entwickelte sich Korinth zu einem bedeutenden Handels- und Wirtschaftszentrum. Diese historische Bedeutung macht die Stadt im Spiel zu einem passenden Schauplatz für Geschichten über Händler, Waren, soziale Netzwerke und Macht.

Kassandra trifft hier deshalb nicht nur auf einfache Bürger. Die Stadt ist ein Knotenpunkt, an dem unterschiedliche Interessen miteinander kollidieren.

Phoibe ist schneller bei Damalis als Kassandra

Ein kleiner Höhepunkt der Episode ist die Tatsache, dass Phoibe bereits bei Damalis angekommen ist, bevor Kassandra die Situation vollständig unter Kontrolle hat.

Phoibe ist eine Figur, die Kassandra schon seit den frühen Ereignissen ihrer Reise begleitet. Ihre Beziehung zu Kassandra ist dabei deutlich persönlicher als die zu vielen anderen Personen, denen die Söldnerin auf ihrer Reise begegnet.

Dass Phoibe hier eigenständig handelt, passt zu ihrer neugierigen und selbstbewussten Art. Sie möchte nicht einfach nur zuschauen, sondern selbst herausfinden, was vor sich geht.

Gleichzeitig zeigt diese Szene, wie stark sich Kassandras Reise inzwischen verzweigt hat. Die Suche nach Myrrine führt nicht nur von einem Hinweis zum nächsten. Auf dem Weg entstehen neue Bekanntschaften, Nebenhandlungen und persönliche Geschichten.

Wie funktioniert das Questdesign in Assassin's Creed Odyssey?

Die Mission „Einer Frau zu gefallen“ zeigt beispielhaft, wie Assassin's Creed Odyssey seine RPG-Elemente mit dem Questdesign verbindet.

Kassandra erhält ein konkretes Ziel, muss sich aber durch die Spielwelt bewegen und auf Hindernisse reagieren. Wachen können den direkten Zugang verhindern. Danach verändert sich die Situation durch die Entdeckung des eigentlichen Problems.

Diese Struktur sorgt dafür, dass ein Quest nicht immer nach dem Muster „Gehe zu Ort A und töte Gegner B“ funktioniert.

  • Erkundung: Kassandra muss den relevanten Ort erreichen.
  • Kampf: Wachen können den Zugang blockieren.
  • Ermittlung: Ein Vorfall muss genauer untersucht werden.
  • Dialog: Personen wie Damalis liefern wichtige Informationen.
  • Story: Die Nebenhandlung ergänzt Kassandras größere Suche.

Dadurch wird aus einem einzelnen Auftrag eine kleine Geschichte innerhalb der großen Handlung von Assassin's Creed Odyssey.

Die Suppe für den Höker wird versalzen

Der Höker dürfte sich seine Begegnung mit Kassandra vermutlich anders vorgestellt haben. Wer andere Menschen bedroht und seine Machtposition ausnutzt, sollte schließlich nicht davon ausgehen, dass eine Söldnerin einfach wegschaut.

Genau hier kommt Kassandras Rolle innerhalb der Episode zum Tragen. Sie ist zwar weiterhin auf der Suche nach ihrer Mutter und muss sich mit dem Kult des Kosmos auseinandersetzen, doch sie ist nicht völlig auf ihr persönliches Ziel fixiert.

Wenn sie auf Ungerechtigkeit stößt, kann daraus eine neue Aufgabe entstehen. Das ist eine der Stärken des offenen RPG-Ansatzes von Assassin's Creed Odyssey: Die Hauptgeschichte und kleinere Geschichten können nebeneinander existieren.

Der Höker wird damit zu einem weiteren Hindernis auf Kassandras Weg – und dieses Mal ist die Sache deutlich persönlicher als ein gewöhnlicher Kampf gegen einen zufälligen Soldaten.

Was bedeutet die Mission für Kassandras Suche nach ihrer Mutter?

Auf den ersten Blick hat die Geschichte rund um Damalis wenig mit Myrrine zu tun. Trotzdem ist sie Teil des größeren Handlungsabschnitts in Korinthia.

Kassandra befindet sich weiterhin auf der Suche nach Anthousa. Diese wiederum steht mit den Hetären von Korinth in Verbindung und besitzt Informationen, die für Kassandras Suche nach ihrer Mutter von Bedeutung sind.

Die Nebenmission hilft deshalb dabei, die Welt um Anthousa und die Hetären näher kennenzulernen. Kassandra lernt die Menschen kennen, die zu diesem Umfeld gehören, und bekommt dadurch ein besseres Bild davon, wie die Machtverhältnisse in Korinth funktionieren.

Die Episode ist somit weniger ein großer Wendepunkt der Familiengeschichte als vielmehr ein weiterer Baustein auf dem Weg zu Anthousa.

Fazit: Kassandra wird zum Problemlöser von Korinth

Assassin's Creed Odyssey [056] – „Escortservice“ zeigt einmal mehr, wie vielseitig Kassandras Reise durch das antike Griechenland inzwischen geworden ist.

In der Mission „Einer Frau zu gefallen“ muss Kassandra zunächst gegen Wachen vorgehen, um Zugang zu einem Haus zu bekommen. Anschließend stellt sich heraus, dass dort ein weitaus größeres Problem verborgen liegt. Ein Höker bedrängt und bedroht Menschen aus dem Umfeld der Hetären und nutzt seine Stellung für seine eigenen sadistischen Zwecke.

Damalis berichtet Kassandra von den Problemen, während Phoibe bereits vor Ort ist. Damit entwickelt sich aus einer vermeintlichen Nebenaufgabe eine kleine Geschichte über Machtmissbrauch, Einschüchterung und die Menschen, die sich gegen einen solchen Gegner kaum selbst zur Wehr setzen können.

Gleichzeitig bleibt das eigentliche Ziel bestehen: Anthousa finden und mehr über Myrrine erfahren. Die Geschehnisse rund um Damalis sind damit ein weiterer Schritt innerhalb der Korinth-Handlung.

Historisch interessant bleibt vor allem das Umfeld der Hetären. Sie waren im antiken Griechenland keine einfache Synonymgruppe für Prostituierte, sondern eine gesellschaftlich besondere Gruppe von bezahlten Begleiterinnen. Einige konnten über Bildung, Kontakte und Vermögen verfügen. Gerade deshalb eignet sich ihre Rolle hervorragend für das Questdesign von Assassin's Creed Odyssey.

Kassandra bleibt also weiterhin auf der Suche nach Antworten. Doch bevor sie diese bekommt, muss in Korinth offenbar noch einiges aufgeräumt werden.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Escortservice“

Was passiert in Assassin's Creed Odyssey [056] „Escortservice“?

Kassandra beschäftigt sich in der Mission „Einer Frau zu gefallen“ mit einem Vorfall rund um Damalis. Ein Höker bedroht und bedrängt Menschen aus dem Umfeld der Hetären. Kassandra untersucht die Situation und greift gegen den Mann beziehungsweise seine Machenschaften ein.

Wer ist Damalis in Assassin's Creed Odyssey?

Damalis gehört zum Umfeld der Hetären in Korinth. In der Mission „Einer Frau zu gefallen“ berichtet sie Kassandra von den Problemen, die durch den Höker verursacht werden.

Was macht der Höker in „Einer Frau zu gefallen“?

Der Höker bedrängt und bedroht die Freier der Frauen und nutzt die Situation zu seinem eigenen sadistischen Vergnügen. Kassandra untersucht die Vorfälle und stellt sich gegen ihn.

Welche Rolle spielt Phoibe in dieser Episode?

Phoibe ist ebenfalls bei Damalis und zeigt damit erneut ihre Eigeninitiative. Sie ist bereits vor Kassandra bei ihr und beteiligt sich an der Aufklärung der Situation.

Was sind Hetären im antiken Griechenland?

Hetären waren bezahlte weibliche Begleiterinnen. Sie unterschieden sich gesellschaftlich und hinsichtlich ihrer Tätigkeiten von gewöhnlichen Prostituierten. Einige Hetären waren gebildet, finanziell unabhängig und gesellschaftlich gut vernetzt.

Waren Hetären im antiken Griechenland Prostituierte?

Die pauschale Bezeichnung ist historisch zu ungenau. Hetären konnten sexuelle Beziehungen zu ihren Kunden haben, ihre gesellschaftliche Rolle ging jedoch teilweise deutlich darüber hinaus. Einige fungierten als gebildete und gesellschaftlich einflussreiche Begleiterinnen.

Warum sind die Hetären in Assassin's Creed Odyssey wichtig?

Die Hetären stehen in Korinth mit Anthousa in Verbindung. Kassandra sucht Anthousa, weil sie sich von ihr weitere Informationen über ihre Mutter Myrrine erhofft. Dadurch werden die Hetären zu einem wichtigen Bestandteil dieses Handlungsabschnitts.

Warum ist Korinth in Assassin's Creed Odyssey so wichtig?

Korinth ist ein bedeutender Schauplatz der persönlichen Suche von Kassandra. Die Stadt und ihr Umfeld führen sie zu Anthousa, den Hetären und weiteren Informationen über ihre Mutter.

Ist „Escortservice“ eine Hauptquest oder Nebenmission?

Die beschriebene Handlung gehört zur Questreihe rund um die Hetären und Anthousa in Korinthia. „Einer Frau zu gefallen“ ist dabei eine Quest, die Kassandra im Umfeld dieser Handlung erhält.

Was sucht Kassandra weiterhin in Korinth?

Kassandra sucht weiterhin nach Anthousa. Sie hofft, über sie weitere Informationen zu Myrrine und damit über das Schicksal ihrer Familie zu erhalten.


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17/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [055] 🗡️ Um ein Mädchen zu finden

Assassin's Creed Odyssey [055] 🗡️ Um ein Mädchen zu finden

In Assassin's Creed Odyssey [055] – „Um ein Mädchen zu finden“ beginnt für Kassandra ein neuer Abschnitt ihrer Suche nach ihrer Mutter. Nachdem die Spur von Chrysis zunächst nach Argolis geführt hat, geht es nun weiter nach Korinth. Dort soll Kassandra eine Frau namens Anthousa finden, die offenbar mehr über ihre Vergangenheit und ihre Mutter weiß.

Doch bevor es mit der nächsten großen Spur weitergeht, steht eine Frage im Raum, die Kassandra zunehmend beschäftigen muss: Was will sie eigentlich tun, wenn sie ihre Mutter tatsächlich findet? Nach all den Kämpfen gegen Söldner, Kultisten und andere Gegner ist die Suche längst mehr als eine einfache Reise geworden. Gleichzeitig wird auch das Gameplay immer wichtiger. Neue Ausrüstung, Verbesserungen beim Schmied und ein treuer Luchs begleiten Kassandra auf ihrem weiteren Weg.

Um ein Mädchen zu finden

Kassandra hat in den vergangenen Episoden zahlreiche Hinweise über ihre Familie gesammelt. Sie weiß inzwischen, dass die Geschichte ihrer Mutter Myrrine eng mit dem Schicksal ihres Bruders Alexios und den Machenschaften des Kultes des Kosmos verbunden ist.

Mit der Mission „Um ein Mädchen zu finden“ verschiebt sich der Schauplatz nun von Argolis nach Korinthia. Dort befindet sich eine Person, die möglicherweise Antworten liefern kann: Anthousa.

Korinth ist dabei ein besonders passender Schauplatz. Die antike Stadt war aufgrund ihrer Lage am Isthmus von Korinth ein bedeutendes Handelszentrum und besaß wichtige Heiligtümer, darunter das Heiligtum der Aphrodite auf dem Akrokorinth. Genau diese religiöse und gesellschaftliche Umgebung nutzt Assassin's Creed Odyssey, um die nächste Phase von Kassandras Suche aufzubauen. 

Kassandra vor einer wichtigen Frage: Was passiert nach der Suche?

Besonders interessant ist in dieser Episode nicht nur das eigentliche Questziel. Kassandra befindet sich inzwischen an einem Punkt ihrer Reise, an dem sie sich Gedanken über ihre Zukunft machen muss.

Die Suche nach der eigenen Mutter klingt zunächst nach einem klaren Ziel: Hinweise sammeln, Personen befragen und schließlich Myrrine finden. Aber was passiert danach? Was wird Kassandra tun, wenn sie tatsächlich vor ihrer Mutter steht?

Diese Frage verleiht der persönlichen Geschichte eine zusätzliche Ebene. Kassandra ist nicht mehr nur eine Söldnerin, die von Auftrag zu Auftrag zieht. Hinter ihren Entscheidungen steht inzwischen ein persönliches Motiv. Sie möchte wissen, was mit ihrer Familie geschehen ist und warum ihr Leben diesen Verlauf genommen hat.

Gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass Kassandra weiterhin in einer gefährlichen Welt unterwegs ist. Der Kult des Kosmos ist noch nicht besiegt und Söldner können ihr jederzeit Schwierigkeiten bereiten. Die Suche nach Myrrine findet deshalb weiterhin unter ständigem Druck statt.

Der Schmied: Warum Kassandra ihre Ausrüstung verbessern muss

Bevor Kassandra ihre Suche in Korinth fortsetzt, lohnt sich ein Blick auf einen der wichtigsten Bestandteile des Assassin's-Creed-Odyssey-Gameplays: den Schmied.

Mit zunehmendem Spielfortschritt wird die Ausrüstung immer wichtiger. Waffen und Rüstung besitzen unterschiedliche Werte und können verbessert beziehungsweise durch bessere Ausrüstung ersetzt werden. Dadurch bleibt Kassandra konkurrenzfähig, wenn die Gegner stärker werden.

Gerade die wiederkehrenden Begegnungen mit Söldnern zeigen, warum dieses System relevant ist. Ein Söldner kann eine laufende Quest jederzeit unterbrechen und Kassandra zu einem Kampf zwingen. Auch die Mitglieder des Kultes werden zunehmend gefährlicher.

Aufrüsten statt hinterherlaufen

Die strategische Frage lautet deshalb: Welche Ausrüstung sollte Kassandra verbessern?

Ein höheres Ausrüstungsniveau bedeutet nicht automatisch, dass jeder Kampf gewonnen ist. Dennoch können bessere Waffen und Rüstung den Unterschied ausmachen, wenn Kassandra gegen stärkere Gegner antreten muss.

Das Ausrüstungssystem sorgt außerdem dafür, dass das Erkunden der Spielwelt einen zusätzlichen Nutzen besitzt. Gefundene Waffen und Rüstung können geprüft, ausgetauscht oder beim Schmied verbessert werden. So entsteht eine Verbindung zwischen Exploration, Loot-System und Charakterentwicklung.

Für eine lange Reise durch Griechenland ist das durchaus sinnvoll: Wer ständig neue Gebiete erkundet und immer wieder auf stärkere Gegner trifft, muss irgendwann entscheiden, welche Ausrüstung die eigenen Spielweise am besten unterstützt.

Der Luchs bleibt an Kassandras Seite

Ein kleines Detail aus der vorherigen Episode begleitet Kassandra auch diesmal: der Luchs.

Nachdem die Löwin aus der letzten Episode im Kampf gefallen ist, wurde ein neuer tierischer Begleiter gezähmt. Nun darf der Luchs zeigen, ob er länger an Kassandras Seite bleiben kann.

Die Tierbegleiter gehören zu den ungewöhnlicheren Gameplay-Mechaniken von Assassin's Creed Odyssey. Mit der entsprechenden Fähigkeit kann Kassandra bestimmte wilde Tiere zähmen und als Unterstützung einsetzen.

Dadurch entsteht neben der eigentlichen Hauptgeschichte eine kleine persönliche Geschichte innerhalb des Let's Plays: Die Löwin wurde zu einer gefallenen Begleiterin, während der Luchs nun ihre Nachfolge antritt.

Gerade solche zufälligen oder spielerisch erzeugten Situationen können eine Open World besonders interessant machen. Für die eigentliche Handlung ist der Luchs nicht entscheidend – für die persönliche Chronik von Kassandras Reise kann er es trotzdem sein.

Wer ist Anthousa in Assassin's Creed Odyssey?

Das eigentliche Ziel der Episode ist jedoch Anthousa. Kassandra reist nach Korinth, um herauszufinden, wo sie die Frau finden kann.

Anthousa ist eine einflussreiche Figur in Korinth und steht mit den Hetären der Stadt in Verbindung. Die Suche führt Kassandra deshalb in eine Umgebung, in der soziale Kontakte, Einfluss und Informationen mindestens genauso wichtig sind wie rohe Gewalt.

Die Quest „Um ein Mädchen zu finden“ führt zunächst in das Porneion von Korinth. Von dort erhält Kassandra Hinweise darauf, wo sie nach Anthousa beziehungsweise den Hetären suchen muss. Die Spur führt schließlich hinauf zum Akrokorinth und zum Tempel der Aphrodite. 

Damit verändert sich auch der Charakter der Suche. Kassandra muss nicht einfach einen Gegner besiegen oder einen Kultisten ausschalten. Sie muss Informationen sammeln und herausfinden, wer Anthousa kennt und wo sie sich aufhält.

Was waren Hetären im antiken Griechenland?

Die Hetären, griechisch hetairai, waren eine besondere Gruppe von Frauen im antiken Griechenland. Der Begriff wird häufig mit „Kurtisane“ oder „Gesellschafterin“ übersetzt.

Dabei sollte man Hetären nicht einfach mit gewöhnlichen Prostituierten gleichsetzen. Die gesellschaftliche Realität war differenzierter. Hetären konnten gebildet sein, gesellschaftliche Kontakte pflegen und als bezahlte Begleiterinnen auftreten. Einige erlangten erheblichen persönlichen und wirtschaftlichen Einfluss. Antike Quellen verbinden Hetären insbesondere mit Städten wie Athen und Korinth. 

Gerade Korinth besaß in der antiken Literatur einen besonders starken Ruf für Hetären. Das hängt auch mit dem Kult der Aphrodite zusammen, der in der Stadt eine herausragende Stellung besaß. Das Oxford Classical Dictionary bezeichnet Aphrodite als eine der wichtigsten Stadtgottheiten Korinths und verweist auf die besondere historische Überlieferung rund um ihren Kult auf dem Akrokorinth. 

Waren die Hetären Dienerinnen des Tempels der Aphrodite?

Hier ist eine wichtige historische Unterscheidung notwendig. Assassin's Creed Odyssey stellt die Hetären in Zusammenhang mit dem Tempel der Aphrodite, doch die historische Quellenlage zur sogenannten Tempelprostitution ist umstritten.

Eine berühmte Überlieferung stammt vom griechischen Geographen Strabon. Er berichtet, dass der Tempel der Aphrodite in Korinth in einer früheren Zeit über eine große Zahl von Frauen verfügt habe, die der Göttin gewidmet gewesen seien. Auch Pindar erwähnt Frauen im Zusammenhang mit Aphrodite und Korinth. 

Lange wurde daraus die Vorstellung einer organisierten „Tempelprostitution“ abgeleitet. Neuere Forschung betrachtet diese Interpretation jedoch deutlich vorsichtiger. Es gibt keine ausreichenden archäologischen Belege dafür, dass im Tempel der Aphrodite auf dem Akrokorinth regelmäßig ein institutionalisierter sexueller Kultbetrieb stattfand. Die Aussage, alle Hetären seien automatisch Tempelprostituierte gewesen, wäre daher historisch zu stark vereinfacht. 

Warum spielt Aphrodite in Korinth eine so große Rolle?

Der Akrokorinth ist einer der markantesten Orte der Region. Auf seinem Gipfel befand sich ein Heiligtum der Aphrodite. Die Göttin der Liebe und Schönheit gehörte zu den wichtigsten Gottheiten des antiken Korinth. 

Für Assassin's Creed Odyssey bietet dieser historische Hintergrund natürlich eine hervorragende Grundlage. Kassandra sucht Anthousa ausgerechnet in einer Umgebung, die von Aphrodite, Liebe, Beziehungen und gesellschaftlichen Netzwerken geprägt ist.

Der Tempel ist dadurch nicht bloß eine Sehenswürdigkeit. Er wird Teil des Questdesigns. Die Suche nach Anthousa führt Kassandra von den Menschen in Korinth hinauf zum Akrokorinth und damit immer näher an den Ort, an dem die Hetären der Stadt anzutreffen sind. 

Warum ist Korinth für Kassandras Suche wichtig?

Korinth war in der Antike aufgrund seiner geografischen Lage außerordentlich bedeutend. Die Stadt lag auf dem Isthmus von Korinth, der das griechische Festland mit der Peloponnes verbindet. Dadurch besaß Korinth hervorragende Voraussetzungen für Handel und Verkehr.

Diese wirtschaftliche Bedeutung spiegelt sich auch in der Spielwelt wider. Korinth wirkt nicht wie ein abgelegener Ort, sondern wie ein Zentrum verschiedener Interessen. Händler, Reisende, religiöse Gruppen und einflussreiche Personen treffen hier aufeinander.

Für Kassandra bedeutet das: Wenn sie Informationen sucht, ist Korinth ein idealer Ort. Gleichzeitig macht die Größe und gesellschaftliche Komplexität der Stadt ihre Suche schwieriger. Sie muss herausfinden, welche Person die richtige Information besitzt und welchem Hinweis sie folgen sollte.

Genau daraus entsteht der Kern der Mission „Um ein Mädchen zu finden“: Nicht jede Person kennt Anthousa, und nicht jeder Hinweis führt direkt zum Ziel. Die Suche wird zu einer kleinen Ermittlung innerhalb der offenen Welt.

Was erwartet Kassandra als Nächstes?

Die Episode legt den Grundstein für den nächsten Abschnitt der Geschichte. Kassandra ist in Korinth angekommen und verfolgt die Spur von Anthousa.

Dabei wird schnell klar, dass Anthousa nicht einfach nur irgendeine Frau ist, die Kassandra zufällig finden muss. Sie verfügt über Kontakte und Einfluss und kennt offenbar Informationen, die für Kassandras Suche nach ihrer Mutter wichtig sein könnten. In der Questreihe um Anthousa spielen außerdem die Hetären von Korinth und der Konflikt mit dem Monger eine wichtige Rolle. 

Damit beginnt in Korinth ein neuer Handlungsabschnitt. Kassandra hat Argolis hinter sich gelassen und bewegt sich nun in eine Stadt, in der Politik, Handel, Religion und persönliche Beziehungen miteinander verbunden sind.

Für die nächste Episode bleibt daher eine zentrale Frage offen: Wo ist Anthousa – und was weiß sie über Myrrine?

Fazit: Neue Stadt, neue Spur und ein Blick auf die Hetären

Assassin's Creed Odyssey [055] – „Um ein Mädchen zu finden“ ist eine Übergangsepisode, die Kassandra aus den Ereignissen rund um Chrysis und das Heiligtum des Asklepios herausführt und nach Korinth bringt.

Gleichzeitig zeigt die Episode, dass die Vorbereitung auf kommende Kämpfe nicht unterschätzt werden sollte. Der Besuch beim Schmied und die Verbesserung der Ausrüstung werden wichtiger, wenn Kassandra mit stärkeren Gegnern und weiteren Söldnern konfrontiert wird.

Der Luchs sorgt währenddessen für eine kleine persönliche Fortsetzung der Tierbegleiter-Geschichte. Nachdem die Löwin der letzten Episode im Kampf gefallen ist, darf nun der Luchs zeigen, ob er Kassandra länger begleiten kann.

Der eigentliche Höhepunkt der Episode liegt jedoch in Korinth. Kassandra sucht Anthousa und landet dadurch mitten in der Welt der Hetären und des Aphrodite-Kults. Historisch ist gerade dieser Teil besonders spannend, weil Korinth tatsächlich eine wichtige Kultstätte der Aphrodite besaß und antike Autoren die Stadt mit Hetären in Verbindung brachten. Die häufig erzählte Geschichte einer riesigen organisierten Tempelprostitution ist allerdings historisch nicht so eindeutig, wie es populäre Darstellungen vermuten lassen. 

Kassandra steht damit am Anfang eines neuen Kapitels. Ihre Suche nach ihrer Mutter geht weiter – und diesmal führt sie mitten hinein in die gesellschaftlichen Netzwerke von Korinth.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Um ein Mädchen zu finden“

Wo findet man Anthousa in Assassin's Creed Odyssey?

Die Suche nach Anthousa beginnt in Korinth. Kassandra untersucht zunächst das Porneion und folgt anschließend Hinweisen in Richtung Akrokorinth und zum Tempel der Aphrodite. Später führt die Spur zum Peirene-Brunnen, wo Anthousa schließlich gefunden werden kann. 

Wer ist Anthousa in Assassin's Creed Odyssey?

Anthousa ist eine einflussreiche Frau in Korinth und steht mit den Hetären der Stadt in Verbindung. Für Kassandra ist sie wichtig, weil sie Informationen besitzt, die mit ihrer persönlichen Suche zusammenhängen. 

Was sind Hetären im antiken Griechenland?

Hetären waren bezahlte weibliche Begleiterinnen, die sich von gewöhnlichen Prostituierten unterschieden. Einige waren gebildet, gesellschaftlich gut vernetzt und konnten beträchtlichen persönlichen Einfluss besitzen. 

Waren die Hetären von Korinth Tempelprostituierte?

Diese Aussage muss vorsichtig formuliert werden. Antike Autoren wie Strabon berichten über Frauen, die dem Aphrodite-Heiligtum in Korinth gewidmet gewesen seien. Die moderne Forschung bezweifelt jedoch, dass daraus eine eindeutig belegte institutionalisierte „Tempelprostitution“ abgeleitet werden kann.

Wo befindet sich der Tempel der Aphrodite in Assassin's Creed Odyssey?

Der Tempel der Aphrodite liegt auf dem Akrokorinth, dem markanten Berg über der antiken Stadt Korinth. Auch historisch befand sich dort ein Heiligtum der Aphrodite. 

Warum ist der Akrokorinth historisch wichtig?

Der Akrokorinth war die befestigte Akropolis von Korinth und beherbergte mehrere Heiligtümer. Besonders bekannt ist das Heiligtum der Aphrodite auf seinem Gipfel. 

Warum muss Kassandra in „Um ein Mädchen zu finden“ nach Korinth?

Kassandra reist nach Korinth, weil sie Anthousa finden möchte. Sie hofft, über sie weitere Informationen für ihre persönliche Suche zu erhalten. Die Quest führt sie zunächst zum Porneion und anschließend auf den Akrokorinth.

Warum sollte Kassandra ihre Ausrüstung beim Schmied verbessern?

Assassin's Creed Odyssey besitzt ein Ausrüstungs- und Levelsystem. Mit zunehmendem Spielfortschritt werden stärkere Waffen und Rüstungen wichtiger, damit Kassandra gegen höherstufige Gegner und Söldner konkurrenzfähig bleibt.

Was erwartet Kassandra nach „Um ein Mädchen zu finden“?

Die Suche nach Anthousa führt in weitere Quests rund um Korinth. Dabei spielen unter anderem die Hetären, Anthousa und der Konflikt mit dem Monger eine wichtige Rolle. 


⚓ Playlist: Assassin’s Creed Odyssey – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr



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