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21/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [059] 🗡️ Von den Göttern verlassen

Assassin's Creed Odyssey [059] 🗡️ Von den Göttern verlassen

Assassin's Creed Odyssey [059] – „Von den Göttern verlassen“ führt Kassandra zurück nach Athen. Doch die Stadt, die sie einst als Zentrum der athenischen Macht kennengelernt hat, befindet sich inzwischen in einem erschreckenden Zustand. Eine schwere Seuche hat Athen erfasst, Menschen sterben auf den Straßen und selbst ein Mann wie Perikles ist nicht vor der Krankheit geschützt.

Während Kassandra versucht herauszufinden, wie sie unter diesen Bedingungen mit ihrer Suche nach ihrer Mutter Myrrine weitermachen kann, kommt eine weitere Gefahr hinzu: der Kult des Kosmos. Kassandra weiß, dass die Kultisten weiterhin hinter ihr her sind. Und ausgerechnet Phoibe, die Kassandra besonders beschützen möchte, befindet sich ebenfalls in der Stadt.

Was zunächst wie eine Suche nach Antworten beginnt, entwickelt sich schließlich zu einer Tragödie. Eine blutige Botschaft deutet darauf hin, dass die Kultisten ihre Finger im Spiel haben. Kassandra versucht einzugreifen, doch Phoibe gerät in eine Falle, aus der sie nicht mehr entkommen kann.

Assassin's Creed Odyssey [059]: Von den Göttern verlassen

Nach den Ereignissen in Korinth kehrt Kassandra nach Athen zurück. Sie hat inzwischen neue Hinweise auf ihre Mutter erhalten und müsste eigentlich den nächsten Schritt ihrer Suche planen. Doch schon bei ihrer Ankunft wird deutlich, dass sich die Situation in der Stadt dramatisch verändert hat.

Die Straßen Athens sind von Krankheit und Tod geprägt. Menschen sind erkrankt, die gesellschaftliche Ordnung beginnt auseinanderzufallen und die Angst ist überall spürbar. Die Seuche macht keinen Unterschied zwischen einfachen Bürgern und mächtigen Persönlichkeiten.

Genau hier setzt die Mission „Von den Göttern verlassen“ an. Der englische Originaltitel lautet „Abandoned by the Gods“. Die Mission gehört zum Handlungsabschnitt, in dem Kassandra nach ihrer Rückkehr nach Athen mit der Seuche und der politischen Krise der Stadt konfrontiert wird. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Der Titel ist dabei mehr als nur eine dramatische Bezeichnung. In einer Welt, in der die Menschen ihre Schicksale häufig mit den Göttern verbinden, wirkt eine Epidemie wie eine Strafe oder ein Zeichen göttlicher Abwesenheit. Genau diese Vorstellung wird innerhalb der Geschichte aufgegriffen.

Warum ist Athen in Assassin's Creed Odyssey von einer Seuche betroffen?

Die Seuche von Athen besitzt einen realen historischen Hintergrund. Assassin's Creed Odyssey spielt im Jahr 431 v. Chr. und den folgenden Jahren des Peloponnesischen Krieges und verbindet Kassandras persönliche Geschichte mit realen historischen Ereignissen.

Im Jahr 430 v. Chr. brach in Athen eine schwere Epidemie aus. Die Krankheit verbreitete sich besonders schnell innerhalb der dicht besiedelten Stadt. Viele Menschen waren wegen des Krieges innerhalb der Stadtmauern konzentriert, wodurch die hygienischen und sozialen Bedingungen zusätzlich belastet wurden.

Die historische Epidemie wird häufig als „Pest von Athen“ bezeichnet. Allerdings ist nicht sicher bekannt, welche Krankheit tatsächlich für die Epidemie verantwortlich war. Verschiedene medizinische Erklärungen wurden im Laufe der Forschung vorgeschlagen.

Eine der wichtigsten historischen Quellen ist der griechische Historiker Thukydides. Er beschreibt die Krankheit, ihre Symptome und die Auswirkungen auf die athenische Gesellschaft. Seine Schilderungen gehören zu den bedeutendsten Berichten über die Epidemie.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diesen historischen Hintergrund, um Athen in einen völlig anderen Zustand zu versetzen. Die Stadt, die zuvor von Politik, Philosophie und Macht geprägt war, wirkt plötzlich wie ein Ort des Todes.

Wie verändert die Seuche Kassandras Suche?

Kassandra befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Ihre persönliche Mission hat sich nicht verändert: Sie möchte ihre Mutter Myrrine finden und mehr über die Vergangenheit ihrer Familie erfahren.

Doch eine persönliche Suche lässt sich nicht einfach fortsetzen, wenn eine ganze Stadt im Chaos versinkt.

Kassandra muss deshalb zunächst strategisch einschätzen, wie sie weiter vorgehen kann. Die Bedrohungen kommen aus mehreren Richtungen gleichzeitig: Die Seuche gefährdet jeden Menschen in Athen, der Kult des Kosmos ist weiterhin aktiv und politische Unruhen verschärfen die Situation.

Für Kassandra ist dabei besonders problematisch, dass Phoibe ebenfalls in Athen ist.

Phoibe ist für Kassandra nicht einfach irgendeine Nebenfigur. Zwischen beiden besteht eine enge persönliche Verbindung. Kassandra versucht deshalb nicht nur, ihre eigene Reise fortzusetzen, sondern gleichzeitig auch darauf zu achten, dass Phoibe nicht in Gefahr gerät.

Warum ist Phoibe in Athen in Gefahr?

Phoibe befindet sich mitten in einer Stadt, die von Krankheit, Unruhen und politischen Konflikten geprägt ist. Bereits die Seuche stellt für sie eine erhebliche Gefahr dar.

Noch gefährlicher ist jedoch, dass Kassandra weiterhin mit dem Kult des Kosmos verbunden ist. Der Kult hat ein Interesse daran, Kassandra und ihre Verbündeten zu schwächen. Phoibe ist dadurch indirekt ebenfalls gefährdet.

Genau diese Kombination macht die Situation so bedrückend: Kassandra kann nicht einfach jeden Gegner vorhersehen. Eine Stadt voller Menschen, Krankheiten und politischer Unruhe bietet dem Kult zahlreiche Möglichkeiten, seine Pläne im Verborgenen umzusetzen.

Während Kassandra versucht, Hinweise zu finden und die Situation zu verstehen, verschwindet Phoibe schließlich aus ihrer unmittelbaren Reichweite.

Die blutige Botschaft: Ein Zeichen des Kultes?

Ein besonders düsterer Moment der Episode ist die Entdeckung einer blutigen Botschaft. Kassandra erkennt sofort, dass hier etwas nicht stimmt.

Blutige Nachrichten funktionieren im Kontext des Kultes des Kosmos vor allem als psychologische Bedrohung. Kassandra soll verstehen, dass ihre Gegner nicht verschwunden sind. Sie sind weiterhin in der Lage, Menschen in ihrem Umfeld zu erreichen.

Für die Spielerin beziehungsweise den Spieler verändert sich damit auch die Wahrnehmung der Mission. Es geht nicht mehr ausschließlich darum, den nächsten Hinweis auf Myrrine zu finden. Jetzt stellt sich die Frage, ob Kassandra ihre Freunde überhaupt schützen kann.

Die Situation eskaliert, als sich herausstellt, dass Phoibe in eine Falle geraten ist.

Kassandra versucht noch, sie zu erreichen. Doch diesmal kommt sie zu spät.

Phoibes Schicksal: Warum ist ihr Tod so wichtig?

Spoiler für Assassin's Creed Odyssey: Phoibe überlebt die Ereignisse dieser Handlung nicht.

Ihr Tod ist einer der emotionalen Wendepunkte in Kassandras Geschichte. Phoibe war seit den frühen Abschnitten des Spiels eine vertraute Figur und stand für eine persönlichere Seite von Kassandras Reise.

Der Verlust zeigt gleichzeitig, wie gefährlich der Kult des Kosmos tatsächlich ist. Bisher konnte Kassandra viele Konflikte selbst austragen. Sie konnte Gegner bekämpfen, Festungen infiltrieren und Söldner besiegen.

Doch gegen einen Gegner, der ihre Verbündeten gezielt ins Visier nimmt, reichen Kampffähigkeiten allein nicht aus.

Genau darin liegt die Tragik von Phoibes Tod: Kassandra ist eine außergewöhnlich fähige Kämpferin, aber sie kann nicht überall gleichzeitig sein.

Der Tod von Phoibe verleiht dem Konflikt mit dem Kult außerdem eine persönliche Dimension. Der Kult ist nun nicht mehr nur eine geheimnisvolle Organisation, deren Mitglieder Kassandra jagt. Er hat direkt in ihr Leben eingegriffen.

Der Kult des Kosmos nutzt die Krise Athens

Die Seuche ist nicht die einzige Krise, die Athen erschüttert. Auch die politische Situation wird zunehmend instabil.

Perikles, einer der wichtigsten politischen Akteure Athens, ist schwer erkrankt. Gleichzeitig nutzt Kleon die Unzufriedenheit der Bevölkerung für seine politische Positionierung. Die Stadt befindet sich damit gleichzeitig in einer gesundheitlichen und politischen Krise. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Für den Kult des Kosmos ist eine solche Situation besonders gefährlich. Wo Angst, Krankheit und politische Unsicherheit herrschen, können Menschen leichter manipuliert werden.

Das macht den Kult zu einer Bedrohung, die weit über einzelne Attentate hinausgeht. Seine Macht beruht nicht ausschließlich auf bewaffneten Kämpfern, sondern auch auf Einfluss, Geheimhaltung und der Fähigkeit, politische Entwicklungen für die eigenen Ziele zu nutzen.

Perikles und die historische Seuche von Athen

Dass Perikles während dieser Ereignisse erkrankt, ist historisch besonders interessant. Der historische Perikles starb tatsächlich während der athenischen Epidemie im Jahr 429 v. Chr..

Assassin's Creed Odyssey nimmt dieses historische Ereignis und verbindet es mit der fiktiven Handlung rund um Kassandra, Myrrine und den Kult des Kosmos.

Dadurch entsteht ein typisches Merkmal der Assassin's-Creed-Reihe: Historische Personen und Ereignisse werden mit einer fiktiven Handlung verwoben.

Perikles ist deshalb sowohl eine reale historische Persönlichkeit als auch eine Figur innerhalb der Geschichte von Assassin's Creed Odyssey. Die Seuche selbst basiert ebenfalls auf einem realen historischen Ereignis, während die Rolle des Kultes natürlich Teil der fiktionalen Handlung des Spiels ist.

Diese Mischung sorgt dafür, dass Athen in dieser Episode nicht nur wie eine beliebige Spielwelt wirkt. Die Ereignisse besitzen einen historischen Rahmen, den das Spiel für seine eigene Geschichte nutzt.

Was bedeutet „Von den Göttern verlassen“?

Der deutsche Titel „Von den Göttern verlassen“ beziehungsweise der englische Titel „Abandoned by the Gods“ passt hervorragend zur Situation Athens.

Für die Menschen der damaligen Zeit waren Götter ein selbstverständlicher Bestandteil der Weltordnung. Krankheit, Krieg und Naturkatastrophen konnten deshalb auch religiös interpretiert werden.

Eine Seuche, die Menschen unabhängig von ihrem sozialen Status tötet, kann leicht als Zeichen göttlichen Zorns verstanden werden.

Gleichzeitig stellt das Spiel die Frage, ob Kassandra überhaupt nach einer übernatürlichen Erklärung suchen sollte. Die Krankheit ist eine reale Bedrohung innerhalb der Welt und keine Aufgabe, die sie einfach mit ihrer Klinge lösen kann.

Der Titel beschreibt deshalb nicht nur die Krankheit. Er beschreibt auch das Gefühl, das Athen in diesem Moment vermittelt: Die Menschen sind auf sich selbst gestellt.

Warum ist diese Mission ein wichtiger Wendepunkt?

„Von den Göttern verlassen“ ist ein wichtiger Übergang innerhalb der Geschichte von Assassin's Creed Odyssey. Kassandra kommt mit neuen Informationen über ihre Mutter nach Athen zurück und erwartet vermutlich, ihre nächsten Schritte planen zu können.

Stattdessen findet sie eine Stadt im Ausnahmezustand vor.

  • Athen wird von einer schweren Seuche heimgesucht.
  • Perikles ist schwer erkrankt.
  • Kleon nutzt die politische Unruhe.
  • Der Kult des Kosmos bleibt eine Bedrohung.
  • Phoibe befindet sich inmitten dieser gefährlichen Situation.
  • Kassandras persönliche Suche nach Myrrine wird durch die Krise überschattet.

Damit wird aus der Suche nach der eigenen Familie zunehmend ein Kampf gegen Kräfte, die Kassandra und ihre Verbündeten persönlich treffen.

Fazit: Athen verliert seine Hoffnung

Assassin's Creed Odyssey [059] – „Von den Göttern verlassen“ gehört zu den Episoden, in denen die Atmosphäre deutlich wichtiger wird als ein großer Kampf.

Kassandra kehrt nach Athen zurück und findet eine Stadt vor, die von einer Seuche ins Chaos gestürzt wurde. Menschen sterben, Perikles ist erkrankt und politische Kräfte versuchen, die Situation für sich auszunutzen.

Gleichzeitig bleibt der Kult des Kosmos eine unsichtbare Bedrohung. Kassandra weiß, dass ihre Feinde weiterhin aktiv sind, und ihre Sorge um Phoibe wird dadurch noch größer.

Die Entdeckung einer blutigen Botschaft kündigt schließlich eine Tragödie an. Phoibe gerät in eine Falle und stirbt, obwohl Kassandra versucht, sie zu schützen.

Gerade dieser Moment zeigt eine Schwäche, die Kassandra trotz all ihrer Fähigkeiten besitzt: Sie kann nicht jeden Menschen retten.

Historisch interessant ist gleichzeitig die Darstellung der Seuche von Athen. Ubisoft verbindet die reale Epidemie während des Peloponnesischen Krieges mit der fiktiven Geschichte des Kultes des Kosmos. Auch Perikles' Erkrankung besitzt einen historischen Kern, denn der historische Staatsmann starb während der Epidemie.

Für Kassandra beginnt damit eine der düstersten Phasen ihrer bisherigen Reise. Die Suche nach Myrrine muss weitergehen – aber nach Phoibes Tod ist klar, dass der Kampf gegen den Kult des Kosmos längst persönlich geworden ist.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Von den Göttern verlassen“

Was passiert in Assassin's Creed Odyssey [059] „Von den Göttern verlassen“?

Kassandra kehrt nach Athen zurück und findet die Stadt von einer schweren Seuche betroffen vor. Während sie versucht, ihre nächsten Schritte zu planen, wird Phoibe in eine Falle des Kultes des Kosmos gelockt.

Warum ist Athen in Assassin's Creed Odyssey von einer Seuche betroffen?

Die Seuche greift den historischen Hintergrund der Pest beziehungsweise Epidemie von Athen auf, die während des Peloponnesischen Krieges ab 430 v. Chr. ausbrach.

Ist die Seuche in Assassin's Creed Odyssey historisch?

Ja. Assassin's Creed Odyssey greift die historische Epidemie von Athen auf. Die genaue Krankheit, die damals für die Epidemie verantwortlich war, ist allerdings bis heute nicht eindeutig geklärt.

Stirbt Phoibe in Assassin's Creed Odyssey?

Ja. Phoibe wird vom Kult des Kosmos gefangen und getötet. Kassandra erreicht sie zu spät und kann ihren Tod nicht verhindern. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Wer ist Phoibe in Assassin's Creed Odyssey?

Phoibe ist eine junge Verbündete von Kassandra. Sie begleitet die Handlung bereits seit früheren Abschnitten und besitzt eine enge persönliche Beziehung zur Protagonistin.

Warum ist Phoibes Tod für Kassandra so wichtig?

Phoibe gehört zu Kassandras engem persönlichen Umfeld. Ihr Tod zeigt, dass der Kult des Kosmos nicht nur Kassandras politische Gegner bekämpft, sondern auch Menschen aus ihrem direkten Umfeld angreift.

Ist Perikles in Assassin's Creed Odyssey wirklich an der Seuche erkrankt?

Die Darstellung basiert auf einem historischen Ereignis. Der historische Perikles erkrankte während der Epidemie von Athen und starb im Jahr 429 v. Chr.

Was bedeutet „Von den Göttern verlassen“ in Assassin's Creed Odyssey?

Der Titel beschreibt die verzweifelte Situation Athens. Die Menschen erleben Krankheit, Tod und politische Unruhen und können die Katastrophe leicht als Zeichen dafür verstehen, dass die Götter sie verlassen haben.

Welche Rolle spielt der Kult des Kosmos in „Von den Göttern verlassen“?

Der Kult bleibt eine zentrale Bedrohung für Kassandra. Die Ereignisse um Phoibe zeigen, dass seine Anhänger bereit sind, Menschen aus Kassandras Umfeld ins Visier zu nehmen.

Was kommt nach „Von den Göttern verlassen“?

Die Handlung geht mit „Und die Straßen waren rot vor Blut“ weiter. Kassandra sucht nach Phoibe und stößt dabei auf die unmittelbare Spur des Kultes. :contentReference[oaicite:4]{index=4}


Playlist: Assassin’s Creed Odyssey – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

20/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [058] 🗡️ Nieder mit dem Höker

Assassin's Creed Odyssey [058] 🗡️ Nieder mit dem Höker 

Assassin's Creed Odyssey [058] – „Nieder mit dem Höker“ bringt einen wichtigen Abschnitt der Korinth-Handlung zu seinem Ende. Kassandra und Anthousa schmieden einen Plan, um den Höker endgültig zu Fall zu bringen. Aus dem Kampf gegen einen einzelnen Widersacher wird dabei ein öffentliches Spektakel, das nicht nur den Korinthern Genugtuung verschaffen, sondern auch den Frauen helfen soll, die unter seiner Herrschaft und seinen Schikanen gelitten haben.

Kassandra nutzt dabei sogar einen Söldner, um den Höker in eine Falle zu locken. Der Plan geht auf: Der Höker wird geschwächt und schließlich von Kassandra besiegt. Doch damit endet seine Geschichte noch nicht. Die Frauen, die er zuvor schikaniert hat, sorgen dafür, dass er seine Taten nicht überlebt.

Anschließend erhält Kassandra von Anthousa einen entscheidenden Hinweis auf ihre Mutter Myrrine. Ein Schiff namens „Klang der Sirenen“ soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Kassandra macht sich deshalb auf den Weg zurück nach Athen. Dort wartet allerdings bereits die nächste Katastrophe: Eine schwere Seuche hat die Stadt erfasst, Tote liegen auf den Straßen und auch Perikles ist erkrankt.

Nieder mit dem Höker

Nach den Ereignissen rund um den Hafen von Korinth ist klar, dass Kassandra und Anthousa den Konflikt mit dem Höker nicht einfach beenden können. Der Mann besitzt weiterhin Einfluss und hat durch seine Schläger die Stadt und insbesondere die Frauen aus Anthousas Umfeld unter Druck gesetzt.

In „Nieder mit dem Höker“ geht es deshalb nicht mehr darum, seine Geschäfte lediglich zu schwächen. Diesmal soll der Höker selbst fallen.

Anthousa und Kassandra überlegen gemeinsam, wie sie ihren Gegner am besten zu Fall bringen können. Die Lösung ist dabei bemerkenswert: Der Höker soll nicht einfach irgendwo in einer dunklen Gasse beseitigt werden. Stattdessen soll sein Untergang zu einem Spektakel werden.

Damit bekommt die Mission eine symbolische Ebene. Der Mann, der seine Macht dazu genutzt hat, andere einzuschüchtern, soll öffentlich seine Macht verlieren.

Wie besiegt Kassandra den Höker?

Kassandra nutzt einen Söldner als Teil ihres Plans. Der Söldner greift den Höker an und erfüllt damit genau die Funktion, die Kassandra und Anthousa benötigen.

Der Kampf ist deshalb nicht einfach ein zufälliges Zusammentreffen mit einem weiteren Söldner. Kassandra nutzt die Mechaniken des Spiels gezielt, um eine Situation zu erzeugen, in der der Höker geschwächt werden kann.

Anschließend greift Kassandra selbst ein. Der Höker kann ihrem Angriff nicht dauerhaft standhalten und wird schließlich besiegt.

Besonders interessant ist jedoch, dass Kassandra nicht diejenige ist, die den endgültigen Todesstoß setzt. Die Frauen, die zuvor unter dem Höker gelitten haben, wenden sich gegen ihn und erstechen ihn.

Dadurch bekommt das Ende des Hökers eine deutlich persönlichere Bedeutung. Seine Opfer werden nicht nur gerettet – sie erhalten die Möglichkeit, selbst über sein Schicksal zu entscheiden.

Warum ist Anthousa für Kassandra so wichtig?

Anthousa ist längst mehr als nur eine Person, die Kassandra bei einem einzelnen Auftrag hilft. Sie ist ein wichtiger Teil des Korinth-Handlungsstrangs und besitzt Informationen über Kassandras Vergangenheit.

Kassandra sucht weiterhin nach ihrer Mutter Myrrine. Deshalb ist jede Information, die Anthousa besitzt, von enormer Bedeutung.

Nachdem der Höker beseitigt wurde, kann Anthousa Kassandra endlich einen entscheidenden Hinweis geben: Myrrine soll Korinth mit einem Schiff verlassen haben, das den Namen „Klang der Sirenen“ trägt.

Dieser Hinweis verändert damit das nächste Ziel der Reise. Kassandra muss nicht länger ausschließlich in Korinth nach Antworten suchen. Die Spur führt aufs Meer.

Für die Handlung ist das ein wichtiger Übergang. Die Korinth-Questreihe findet ihren Abschluss, während gleichzeitig der nächste Abschnitt von Kassandras Suche vorbereitet wird.

Was hat der „Klang der Sirenen“ mit Myrrine zu tun?

Der „Klang der Sirenen“ ist der Name eines Schiffes, das mit Myrrines Vergangenheit in Verbindung steht. Anthousas Informationen geben Kassandra damit eine konkrete Spur, der sie folgen kann.

Die Suche nach Myrrine war für Kassandra bisher vor allem eine Suche nach Personen, Orten und Erinnerungen. Jetzt wird ein weiteres Element wichtig: die Seefahrt.

Das passt hervorragend zu Assassin's Creed Odyssey. Das Spiel nutzt die Ägäis nicht nur als dekorative Wasserfläche, sondern als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Regionen Griechenlands.

Kassandra kann mit ihrem Schiff große Entfernungen zurücklegen und Inseln, Küsten und Häfen erreichen. Dadurch verändert sich die Suche nach ihrer Mutter erneut. Aus einer persönlichen Spur auf dem Land wird eine Geschichte, die sich über das Meer erstreckt.

Kassandra kehrt nach Athen zurück

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ereignisse in Korinth kehrt Kassandra nach Athen zurück. Eigentlich könnte dies der Moment sein, an dem sie ihre nächsten Schritte in Ruhe plant.

Doch Athen ist nicht mehr die Stadt, die sie zuvor verlassen hat.

Auf den Straßen liegen Tote. Menschen sind krank. Die Stadt wird von einer schweren Seuche heimgesucht.

Die Atmosphäre verändert sich damit schlagartig. Während Kassandra in Korinth noch einen konkreten Gegner verfolgt und einen Plan zur Beseitigung des Hökers umsetzt, steht sie nun vor einer Katastrophe, die sich nicht einfach mit einem Schwert lösen lässt.

Genau dieser Kontrast gehört zu den stärkeren Momenten der Geschichte. Die Spielwelt kann innerhalb kurzer Zeit von politischen Intrigen und persönlichen Konflikten zu einer existenziellen Bedrohung wechseln.

Die Seuche von Athen: Historischer Hintergrund

Die Seuche in Assassin's Creed Odyssey ist nicht einfach eine frei erfundene Katastrophe. Sie basiert auf einem tatsächlichen Ereignis aus der Geschichte Athens während des Peloponnesischen Krieges.

Im Jahr 430 v. Chr. brach in Athen eine schwere Epidemie aus. Die genaue Identität der Krankheit ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Historiker und Medizinhistoriker haben unter anderem Typhus und Typhoid als mögliche Erklärungen diskutiert. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Besonders problematisch war die Situation, weil während des Krieges viele Menschen innerhalb der Mauern Athens zusammengekommen waren. Die hohe Bevölkerungsdichte begünstigte die Ausbreitung einer Krankheit.

Der griechische Historiker Thukydides beschrieb die Epidemie ausführlich. Er selbst erkrankte und überlebte. Seine Darstellung gehört zu den wichtigsten historischen Quellen für die sogenannte „Pest von Athen“.

Die Bezeichnung „Pest“ sollte dabei mit Vorsicht verwendet werden. Die moderne Pest, also eine Infektion durch Yersinia pestis, lässt sich für das athenische Ereignis nicht eindeutig nachweisen. Deshalb sprechen Historiker häufig allgemeiner von der Seuche oder Epidemie von Athen.

Assassin's Creed Odyssey greift diesen historischen Hintergrund auf und macht die Epidemie zu einem zentralen Bestandteil der Handlung.

Warum ist Perikles in Assassin's Creed Odyssey krank?

Auch Perikles, der einflussreiche Politiker Athens, ist von der Seuche betroffen. Kassandra kehrt in eine Stadt zurück, deren politische und gesellschaftliche Ordnung zunehmend ins Wanken gerät.

Historisch ist das besonders interessant, weil Perikles tatsächlich während der athenischen Epidemie starb. Thukydides berichtet, dass Perikles im Jahr 429 v. Chr. der Krankheit erlag. Die genaue medizinische Ursache bleibt jedoch unsicher. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Ubisoft verbindet dieses historische Ereignis mit der fiktionalen Geschichte rund um Kassandra, den Kult des Kosmos und ihre Familie.

Damit wird aus einer bekannten historischen Persönlichkeit ein Bestandteil der persönlichen Geschichte der Spielerfigur. Perikles ist nicht einfach nur ein Name aus einem Geschichtsbuch, sondern eine Figur, deren Schicksal direkt mit Kassandras Reise verbunden wird.

Die Pest von Athen als Wendepunkt der Geschichte

Die Rückkehr nach Athen markiert deshalb einen deutlichen Wendepunkt.

Kassandra hat in Korinth gerade einen wichtigen Erfolg erzielt. Der Höker ist besiegt, Anthousa hat ihr einen neuen Hinweis auf Myrrine gegeben und die Suche könnte eigentlich weitergehen.

Stattdessen wird Kassandra mit einer Stadt konfrontiert, die am Rand einer Katastrophe steht.

Historisch bedeutete die Epidemie für Athen eine enorme Belastung. Thukydides beschreibt nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch die sozialen Folgen: Angst, Verzweiflung und der Zusammenbruch gewohnter gesellschaftlicher Strukturen.

Genau diese Atmosphäre versucht das Spiel einzufangen. Tote auf den Straßen und ein erkrankter Perikles vermitteln sofort, dass Athen nicht mehr der politische Mittelpunkt ist, den Kassandra zuvor kennengelernt hat.

Gab es im antiken Griechenland wirklich Kannibalen?

Eine interessante Frage dieser Episode entsteht durch eine Begegnung mit einer Söldnerin, deren Beiname „Kannibalin“ lautet. Bedeutet das, dass es im antiken Griechenland tatsächlich eine historische Person gab, die als Kannibalin bekannt war?

Nein, aus dem Beinamen allein lässt sich das nicht ableiten. In Assassin's Creed Odyssey besitzen Söldner unterschiedliche Beinamen und Titel, die ihre Gefährlichkeit charakterisieren. Ein Name wie „Kannibalin“ muss deshalb nicht bedeuten, dass die betreffende Person historisch nachweisbar Menschenfleisch gegessen hat.

Tatsächlich existieren jedoch antike griechische Vorstellungen und Berichte über Kannibalismus. Der Historiker Herodot erwähnt in seinen Historien verschiedene Völker, denen Kannibalismus zugeschrieben wird. Die Forschung betont allerdings, dass solche Berichte häufig mit der Darstellung fremder oder „exotischer“ Völker verbunden sind. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Auch die griechische Mythologie kennt extreme Geschichten über Menschenfleisch. Besonders bekannt ist der Mythos um Lykaon und Zeus Lykaios. Antike Autoren berichten von einem grausamen Ritual, bei dem menschliches Fleisch eine Rolle gespielt haben soll. Dabei handelt es sich jedoch um religiöse Überlieferungen und nicht um einen Beleg dafür, dass gewöhnliche Griechen im Alltag Kannibalismus praktizierten. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Für die historische Realität muss daher unterschieden werden: Kannibalismus ist als kulturelles Motiv in antiken griechischen Quellen belegt, aber ein Söldner-Beiname in Assassin's Creed Odyssey ist kein Beweis für eine reale historische Kannibalin.

Warum verwendet Assassin's Creed solche Söldnernamen?

Die Söldnermechanik von Assassin's Creed Odyssey lebt davon, dass Gegner nicht ausschließlich als namenlose Soldaten auftreten. Söldner können individuelle Namen, Ränge und Beinamen besitzen.

Ein Beiname wie „Kannibalin“ funktioniert dabei vor allem als dramatisches Charaktermerkmal. Er soll bereits vor dem eigentlichen Kampf vermitteln, dass es sich um einen besonders gefährlichen Gegner handelt.

Das passt zum Söldner-System des Spiels. Kassandra selbst ist eine Söldnerin und kann deshalb jederzeit mit anderen Mitgliedern dieser Hierarchie konfrontiert werden.

Der Beiname erzeugt außerdem genau den gewünschten Effekt: Man liest „Kannibalin“ und fragt sich sofort, was für eine Person dahintersteckt. Historische Authentizität ist hier weniger wichtig als die Funktion innerhalb des RPG-Systems.

Korinth abgeschlossen, Athen in der Krise

Die Episode funktioniert deshalb auch strukturell sehr gut als Übergang zwischen zwei größeren Handlungsabschnitten.

In Korinth beendet Kassandra einen persönlichen Konflikt. Der Höker, der die Frauen schikaniert und seine Macht missbraucht hat, ist besiegt. Anthousa gibt Kassandra dafür eine wichtige Information über Myrrine.

Doch sobald Kassandra nach Athen zurückkehrt, verschiebt sich der Fokus vollständig.

Nun geht es nicht mehr nur um einen einzelnen Gegner. Eine ganze Stadt wird von einer tödlichen Krankheit bedroht. Perikles ist erkrankt und die politische Situation Athens wird zunehmend instabil.

Damit verbindet Assassin's Creed Odyssey erneut persönliche Geschichte und historische Ereignisse. Kassandra verfolgt ihre eigene Familiengeschichte, während sie gleichzeitig in die großen politischen Ereignisse des Peloponnesischen Krieges hineingezogen wird.

Fazit: Der Höker fällt – doch Athen steht vor dem Abgrund

Assassin's Creed Odyssey [058] – „Nieder mit dem Höker“ ist eine Episode mit einem ungewöhnlich starken Wechsel der Stimmung.

Zunächst planen Kassandra und Anthousa gemeinsam den Untergang des Hökers. Ein Söldner wird dabei gezielt eingesetzt, um den Gegner zu schwächen. Kassandra erledigt anschließend den entscheidenden Teil des Kampfes, bevor die Frauen, die der Höker zuvor schikaniert hatte, ihn töten.

Damit endet die Korinth-Handlung mit einem symbolischen Sieg der Menschen, die unter seiner Macht gelitten haben. Noch wichtiger für Kassandra ist jedoch die Information von Anthousa: Myrrine ist mit einem Schiff namens „Klang der Sirenen“ verbunden.

Kassandra kehrt anschließend nach Athen zurück, doch dort wartet keine Ruhe auf sie. Die Stadt wird von einer schweren Epidemie heimgesucht. Menschen sterben auf den Straßen und auch Perikles ist erkrankt.

Dieser Teil der Geschichte besitzt einen starken historischen Hintergrund. Die Seuche von Athen während des Peloponnesischen Krieges ist tatsächlich überliefert und forderte zahlreiche Todesopfer. Auch Perikles starb historisch an dieser Epidemie. Die genaue Krankheit konnte allerdings bis heute nicht sicher identifiziert werden. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Und dann wäre da noch die „Kannibalin“ unter den Söldnern: Ein interessanter Beiname, der wesentlich besser als dramatischer Titel eines gefährlichen Gegners verstanden werden sollte als als historische Behauptung. Zwar kannten griechische Autoren Geschichten und Berichte über Kannibalismus, doch daraus lässt sich keine historische Söldnerin dieses Namens ableiten.

Kassandra hat damit zwar einen Gegner weniger, aber ihre Reise wird keineswegs einfacher. Der nächste Hinweis auf Myrrine führt aufs Meer – während Athen gleichzeitig beginnt, in einer der dunkelsten Phasen seiner Geschichte zu versinken.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Nieder mit dem Höker“

Was passiert in Assassin's Creed Odyssey [058] „Nieder mit dem Höker“?

Kassandra und Anthousa entwickeln einen Plan, um den Höker endgültig zu beseitigen. Kassandra nutzt einen Söldner, um ihn zu schwächen, besiegt ihn anschließend und die von ihm schikanierten Frauen töten ihn.

Wer tötet den Höker in Assassin's Creed Odyssey?

Kassandra besiegt den Höker im Kampf. Anschließend töten die Frauen, die zuvor unter seinen Schikanen gelitten haben, den besiegten Höker.

Wer ist Anthousa in Assassin's Creed Odyssey?

Anthousa ist eine wichtige Figur im Korinth-Handlungsstrang. Sie gehört zum Umfeld der Hetären und besitzt Informationen, die Kassandra bei ihrer Suche nach ihrer Mutter Myrrine helfen.

Was ist der „Klang der Sirenen“ in Assassin's Creed Odyssey?

Der „Klang der Sirenen“ ist ein Schiff, das mit Myrrines Vergangenheit verbunden ist. Anthousa gibt Kassandra diesen Hinweis, nachdem der Konflikt mit dem Höker beendet wurde.

Warum kehrt Kassandra nach Athen zurück?

Kassandra kehrt nach Athen zurück, nachdem sie in Korinth wichtige Informationen über ihre Mutter erhalten hat. Sie möchte ihre nächsten Schritte bei der Suche nach Myrrine planen.

Was passiert mit Athen in Assassin's Creed Odyssey?

Athen wird von einer schweren Seuche heimgesucht. Tote liegen auf den Straßen und zahlreiche Menschen sind erkrankt. Auch Perikles ist von der Krankheit betroffen.

Gab es die Pest von Athen wirklich?

Ja. Während des Peloponnesischen Krieges brach ab 430 v. Chr. eine schwere Epidemie in Athen aus. Die genaue Krankheit ist bis heute nicht eindeutig identifiziert. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Ist Perikles in Assassin's Creed Odyssey historisch korrekt an der Seuche erkrankt?

Das Spiel greift ein historisches Ereignis auf: Perikles starb tatsächlich während der athenischen Epidemie im Jahr 429 v. Chr. Die genaue medizinische Ursache ist allerdings nicht sicher bekannt. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Gab es im antiken Griechenland wirklich Kannibalen?

Antike griechische Autoren berichten über Kannibalismus, häufig im Zusammenhang mit fremden Völkern oder mythischen Erzählungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Kannibalismus eine normale Praxis der griechischen Gesellschaft war. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

Ist die „Kannibalin“ in Assassin's Creed Odyssey eine historische Person?

Dafür gibt es keinen belastbaren historischen Hinweis. Der Beiname funktioniert innerhalb des Söldner-Systems vor allem als dramatische Bezeichnung für einen gefährlichen Gegner und sollte nicht automatisch als historische Tatsache verstanden werden.


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28/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [035] 🗡️ Öl und Liebe

Assassin's Creed Odyssey [035] 🗡️ Öl und Liebe

Nach der gefährlichen Begegnung rund um Metiochos führt Kassandra ihr Weg diesmal nicht direkt in eine weitere Schlacht. Stattdessen findet sie sich auf dem Anwesen von Perikles wieder. Dort herrscht eine völlig andere Atmosphäre: Gäste feiern, trinken, unterhalten sich und genießen das gesellschaftliche Leben Athens.

Doch Kassandra ist nicht nach Athen gekommen, um einfach nur mitzufeiern.

Ihre Suche nach ihrer Mutter geht weiter.

Während sie sich unter den Gästen umhört, trifft sie auf Alkibiades. Der junge Athener ist eine der auffälligsten Persönlichkeiten, denen Kassandra bisher begegnet ist. Wein, Frauen und Vergnügungen scheinen für ihn eine große Rolle zu spielen. Gleichzeitig besitzt Alkibiades Kontakte und Informationen, die für Kassandras Suche äußerst wertvoll sein könnten.

Genau hier setzt die Mission „Öl und Liebe“ an.

Kassandra benötigt Informationen über ihre Mutter. Alkibiades könnte ihr dabei helfen. Doch bevor sie Antworten bekommt, muss sie sich auf seine besondere Art von Gesellschaft einlassen.

Die Episode verbindet dadurch erneut historische Figuren, gesellschaftliches Leben und Kassandras persönliche Suche miteinander.


Zu Gast bei Perikles

Nach den Ereignissen der vergangenen Mission erreicht Kassandra das Anwesen von Perikles.

Der Unterschied könnte kaum größer sein.

Während Kassandra normalerweise durch gefährliche Gebiete reist, Kultisten verfolgt und sich mit Söldnern auseinandersetzt, befindet sie sich nun mitten in einer gesellschaftlichen Veranstaltung.

Die Gäste feiern.

Es wird getrunken.

Es wird geredet.

Und offenbar wird auch sehr viel geflirtet.

Für Kassandra ist diese Feier jedoch vor allem eines:

Eine Gelegenheit.

Denn sie sucht weiterhin nach ihrer Mutter.

Und je länger ihre Reise dauert, desto deutlicher wird, dass sie die Antworten nicht einfach auf dem Schlachtfeld finden wird.


Kassandras Suche nach ihrer Mutter

Die Suche nach ihrer Mutter ist einer der wichtigsten Handlungsstränge von Assassin's Creed Odyssey.

Kassandra hat bereits zahlreiche Hinweise gesammelt, doch die Wahrheit bleibt weiterhin schwer greifbar.

Immer wieder stößt sie auf Personen, die etwas wissen könnten.

Doch Informationen bekommt man in der Welt des Spiels nicht unbedingt kostenlos.

Manchmal muss Kassandra helfen.

Manchmal muss sie kämpfen.

Und manchmal muss sie sich unter Menschen bewegen, die ganz andere Interessen verfolgen.

Die Feier bei Perikles bietet deshalb eine perfekte Gelegenheit.

Kassandra kann sich umhören und herausfinden, wer etwas über ihre Vergangenheit oder den Aufenthaltsort ihrer Mutter weiß.


Alkibiades betritt die Bühne

Dabei fällt Kassandra besonders Alkibiades auf.

Alkibiades ist eine historische Persönlichkeit und gehört zu den berühmtesten und zugleich umstrittensten Politikern Athens.

In Assassin's Creed Odyssey wird er allerdings nicht nur als politischer Akteur dargestellt.

Viel stärker fällt sein Lebensstil auf.

Er liebt Wein, Frauen und Vergnügungen und scheint sich nur selten um gesellschaftliche Konventionen zu kümmern.

Kassandra bekommt dadurch einen völlig anderen Eindruck von einem Mann, der historisch tatsächlich eine bedeutende Rolle im politischen Leben Athens spielte.


Wer war Alkibiades?

Der historische Alkibiades wurde ungefähr 450 v. Chr. geboren und stammte aus einer sehr einflussreichen athenischen Familie.

Er war Politiker, Redner und Feldherr.

Sein Leben war von politischen Machtkämpfen, militärischen Unternehmungen und wechselnden Bündnissen geprägt.

Besonders bemerkenswert ist, dass Alkibiades nicht dauerhaft einer politischen Seite treu blieb.

Während des Peloponnesischen Krieges wechselte er unter anderem zwischen Athen, Sparta und später dem Perserreich.

Diese wechselnden Loyalitäten machten ihn zu einer äußerst kontroversen Persönlichkeit.


Ein Mann mit vielen Gesichtern

Gerade diese historische Eigenschaft passt erstaunlich gut zur Darstellung im Spiel.

Alkibiades ist charismatisch.

Er ist selbstbewusst.

Er wirkt lebenslustig.

Und er weiß, wie er seine Beziehungen einsetzen kann.

Kassandra begegnet ihm deshalb nicht einfach als gewöhnlichem Bürger.

Er ist ein Mann mit Kontakten.

Und Kontakte können in der Welt von Assassin's Creed Odyssey sehr wertvoll sein.

Gerade wenn man eine Person sucht, die möglicherweise irgendwo in der riesigen Welt Griechenlands verschwunden ist.


Öl und Liebe

Der Titel der Mission „Öl und Liebe“ beschreibt bereits sehr deutlich, worauf sich Kassandra diesmal einlassen muss.

Sie benötigt Informationen von Alkibiades.

Doch Alkibiades macht es Kassandra nicht gerade einfach.

Er ist schließlich jemand, der Genuss und körperliche Vergnügungen nicht voneinander trennt.

Das Gespräch zwischen Kassandra und Alkibiades entwickelt sich deshalb in eine deutlich flirtendere Richtung als viele andere Begegnungen im Spiel.

Kassandra wird sogar nach ihrer Meinung gefragt, ob ihr das Ganze gefällt.

Die Situation ist damit deutlich lockerer als die politischen und militärischen Konflikte, die sie bisher erlebt hat.


Das Symposion im antiken Griechenland

Die Feier bei Perikles erinnert dabei an eine historische Institution, die für das gesellschaftliche Leben der griechischen Oberschicht sehr wichtig war:

das Symposion.

Das griechische Wort Symposion bedeutet sinngemäß „gemeinsames Trinken“.

Dabei handelte es sich nicht einfach um eine moderne Party.

Ein Symposion konnte ein gesellschaftliches Ereignis sein, bei dem Männer gemeinsam Wein tranken, diskutierten, Musik hörten und sich mit philosophischen oder politischen Themen beschäftigten.

Gerade in Athen konnten solche Veranstaltungen eine wichtige Rolle für den Austausch gesellschaftlicher und politischer Ideen spielen.


Wein war mehr als ein Getränk

Wein besaß in der griechischen Antike eine besondere gesellschaftliche Bedeutung.

Allerdings wurde Wein häufig mit Wasser verdünnt getrunken.

Unverdünnten Wein zu trinken galt in vielen Kontexten als unangemessen oder zumindest als Zeichen mangelnder Selbstkontrolle.

Das Symposion besaß deshalb auch feste gesellschaftliche Regeln.

Ein sogenannter Symposiarch konnte beispielsweise bestimmen, wie stark der Wein gemischt wurde und wie schnell getrunken werden sollte.

Die Veranstaltung war damit keineswegs völlig ungeordnet.


Alkibiades und die Grenzen der Gesellschaft

Gerade deshalb wirkt Alkibiades in der Spielwelt so interessant.

Er scheint viele dieser gesellschaftlichen Grenzen bewusst zu überschreiten.

Er genießt Wein.

Er flirtet.

Er sucht Vergnügen.

Und er scheint sich nicht besonders darum zu kümmern, was andere über ihn denken.

Das passt durchaus zu seinem historischen Ruf.

Alkibiades galt bereits in der Antike als außergewöhnlich charismatisch, aber auch als kontrovers und schwer berechenbar.

Seine Persönlichkeit war so auffällig, dass er selbst innerhalb der politischen Elite Athens immer wieder für Diskussionen sorgte.


Kassandra sucht Antworten statt Vergnügen

Während Alkibiades die Feier offensichtlich genießt, verfolgt Kassandra ein anderes Ziel.

Sie braucht Informationen.

Ihre Mutter ist weiterhin verschwunden.

Und jeder Hinweis könnte sie der Wahrheit näherbringen.

Das macht die Mission interessant.

Kassandra befindet sich in einer Umgebung, in der sie theoretisch entspannen könnte.

Doch ihre persönliche Geschichte lässt ihr keine Ruhe.

Sie kann feiern.

Sie kann trinken.

Sie kann flirten.

Aber letztendlich bleibt ihre Suche nach ihrer Familie das zentrale Thema.


Informationen sind eine Währung

In der Welt von Assassin's Creed Odyssey besitzen Informationen einen enormen Wert.

Wer etwas über einen Kultisten weiß, kann Kassandra auf ein neues Ziel führen.

Wer etwas über ihre Mutter weiß, kann eine jahrelange Suche verändern.

Wer Informationen über politische Ereignisse besitzt, kann Macht gewinnen.

Damit ist Wissen beinahe eine eigene Währung.

Alkibiades besitzt möglicherweise genau das, was Kassandra braucht.

Doch sie muss erst herausfinden, wie viel er tatsächlich weiß.


Die Verbindung zwischen Politik und Vergnügen

Die Feier bei Perikles zeigt außerdem, wie eng gesellschaftliches Vergnügen und Politik miteinander verbunden sein konnten.

Einflussreiche Personen trafen sich nicht nur in offiziellen politischen Versammlungen.

Kontakte entstanden auch bei Festen, privaten Veranstaltungen und gemeinsamen Mahlzeiten.

Menschen lernten sich kennen.

Informationen wurden ausgetauscht.

Beziehungen wurden aufgebaut.

Und manchmal wurden politische Entscheidungen durch persönliche Beziehungen beeinflusst.

Genau diese Atmosphäre nutzt Assassin's Creed Odyssey, um Kassandra an Informationen heranzuführen.


Perikles und die politische Welt Athens

Der Gastgeber der Veranstaltung ist Perikles, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des klassischen Athens.

Perikles lebte ungefähr von 495 bis 429 v. Chr. und prägte die politische Entwicklung Athens über Jahrzehnte.

Unter seinem Einfluss entwickelte sich Athen zu einem bedeutenden Zentrum von Politik, Kunst, Architektur und Kultur.

Die berühmte Akropolis wurde in seiner Zeit stark geprägt.

Perikles war außerdem eng mit der athenischen Demokratie verbunden, wobei auch diese Demokratie keineswegs mit modernen Vorstellungen politischer Teilhabe gleichgesetzt werden darf.


Eine Stadt voller Gegensätze

Athen wird in Assassin's Creed Odyssey als eine Stadt voller Gegensätze dargestellt.

Auf der einen Seite stehen:

  • Philosophie,
  • Demokratie,
  • Kunst,
  • Architektur,
  • Wissenschaft,
  • Theater.

Auf der anderen Seite finden sich:

  • Sklaverei,
  • politische Intrigen,
  • soziale Ungleichheit,
  • Krieg,
  • Gewalt,
  • Machtkämpfe.

Kassandras Reise führt sie mitten durch diese Widersprüche.

Die Feier bei Perikles bildet deshalb nur eine weitere Facette dieser Welt.


Liebe, Beziehungen und gesellschaftliche Normen

Auch das Thema Liebe wird in Assassin's Creed Odyssey immer wieder aufgegriffen.

Kassandra kann im Verlauf ihrer Reise verschiedene romantische und sexuelle Beziehungen eingehen.

Das Spiel erlaubt dabei eine vergleichsweise offene Darstellung von Beziehungen.

Die antike Realität war allerdings wesentlich komplexer.

Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, Ehe, Sexualität und gesellschaftlichem Status war stark von Geschlecht, sozialer Stellung und persönlichem Umfeld abhängig.

Das bedeutet: Die moderne Vorstellung von romantischer Freiheit lässt sich nicht einfach auf das antike Athen übertragen.


Alkibiades als historischer Charakter

Gerade bei Alkibiades wird deutlich, wie stark Ubisoft historische Überlieferungen mit fiktionaler Unterhaltung verbindet.

Seine Darstellung als charismatischer und lebenslustiger Mann hat historische Anknüpfungspunkte.

Allerdings ist die konkrete Begegnung zwischen ihm und Kassandra natürlich Teil der fiktiven Handlung.

Das Spiel nimmt eine historische Persönlichkeit und setzt sie in eine erfundene Geschichte.

Dadurch entsteht eine Mischung aus tatsächlicher Geschichte und Rollenspiel.


Die Suche geht weiter

Kassandra bleibt trotz der Feier auf ihr eigentliches Ziel konzentriert.

Sie braucht Informationen.

Und Alkibiades scheint genau der richtige Mann dafür zu sein.

Doch wie bereits so oft in ihrer Reise muss sie erst herausfinden, wem sie vertrauen kann.

Denn Informationen können manipuliert werden.

Menschen können lügen.

Und jeder verfolgt seine eigenen Interessen.

Kassandra hat deshalb gelernt, vorsichtig zu sein.


Warum diese Episode wichtig ist

„Öl und Liebe“ wirkt im Vergleich zu den großen Kämpfen gegen den Kult des Kosmos zunächst wie eine ruhigere Episode.

Doch genau das macht sie interessant.

Die Handlung zeigt eine andere Seite von Kassandras Reise.

Nicht jede Aufgabe muss mit einem Schwert gelöst werden.

Manchmal muss sie reden.

Beobachten.

Flirten.

Informationen sammeln.

Und herausfinden, welche Person ihr tatsächlich weiterhelfen kann.

Damit wird Kassandra erneut nicht nur als Kriegerin, sondern als vielseitige Hauptfigur dargestellt.


Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Kassandras Suche nach ihrer Mutter bleibt dabei das emotionale Zentrum.

Sie sucht nicht nur irgendeine Person.

Sie sucht einen Teil ihrer eigenen Vergangenheit.

Jeder Hinweis kann neue Fragen aufwerfen.

Jede neue Bekanntschaft kann eine Spur liefern.

Und je mehr Kassandra über die politische und gesellschaftliche Welt Griechenlands erfährt, desto stärker wird sie in die Ereignisse hineingezogen.

Die Suche nach ihrer Mutter ist damit längst nicht mehr nur eine persönliche Angelegenheit.

Sie führt mitten hinein in die großen Konflikte der Spielwelt.


Historisches Griechenland als lebendige Welt

Eine der größten Stärken von Assassin's Creed Odyssey ist die Darstellung des antiken Griechenlands als lebendige Welt.

Die Entwickler zeigen nicht ausschließlich Tempel und Schlachtfelder.

Auch Feste, Trinkgelage, Märkte, politische Versammlungen und private Gespräche gehören dazu.

Dadurch entsteht der Eindruck einer Gesellschaft, die nicht nur aus historischen Sehenswürdigkeiten besteht.

Menschen leben darin.

Sie feiern.

Sie streiten.

Sie lieben.

Sie handeln.

Und sie versuchen, in einer politisch extrem unruhigen Zeit zu überleben.


Fazit

Die Episode „Öl und Liebe“ schlägt nach der turbulenten Mission rund um Metiochos einen etwas anderen Ton an.

Kassandra besucht eine Feier auf dem Anwesen von Perikles und bekommt dadurch die Gelegenheit, sich unter den Gästen nach Informationen über ihre Mutter umzuhören.

Dabei trifft sie auf Alkibiades, der zu den auffälligsten Charakteren der Episode gehört. Der junge Athener wird als lebenslustiger, charismatischer Mann dargestellt, der Wein, Frauen und Vergnügungen nicht gerade abgeneigt ist. Gleichzeitig besitzt er Kontakte und Informationen, die für Kassandras Suche äußerst wertvoll sein könnten.

Die Mission verbindet damit persönliche Interessen mit der politischen und gesellschaftlichen Welt Athens.

Historisch ist besonders interessant, dass sowohl Perikles als auch Alkibiades tatsächlich existierten. Perikles prägte das klassische Athen politisch und kulturell, während Alkibiades als Politiker und Feldherr während des Peloponnesischen Krieges eine äußerst wechselhafte Karriere hinlegte.

Auch die Feier selbst lässt sich mit der Tradition des griechischen Symposions verbinden. Wein, Gespräche, Unterhaltung und gesellschaftliche Kontakte waren wichtige Bestandteile solcher Zusammenkünfte. Assassin's Creed Odyssey nutzt diese historische Atmosphäre, um Kassandra mit Menschen zusammenzubringen, die ihr bei ihrer Suche weiterhelfen könnten.

Dabei bleibt die persönliche Geschichte der Söldnerin im Mittelpunkt.

Sie ist zwar von Feiernden, Wein und gesellschaftlichem Treiben umgeben, doch ihre Gedanken kreisen weiterhin um ihre Mutter.

Alkibiades könnte eine wichtige Spur besitzen.

Und genau deshalb muss Kassandra herausfinden, wie sie an die Informationen kommt.

„Öl und Liebe“ zeigt damit eine ruhigere, aber nicht weniger wichtige Seite von Assassin's Creed Odyssey: Zwischen Kultisten, Söldnern und Seeschlachten gibt es auch Politik, Gesellschaft, Beziehungen und persönliche Geschichten.


Playlist: Assassin’s Creed Odyssey – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

21/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [028] 🗡️ Die Eskorte zur Flucht aus Athen

Assassin's Creed Odyssey [028] 🗡️ Die Eskorte zur Flucht aus Athen

Mit der Episode „Die Eskorte zur Flucht aus Athen“ nimmt die Geschichte von Assassin's Creed Odyssey weiter an Fahrt auf. Nachdem Kassandra Athen erreicht und erste Eindrücke von der prachtvollen Metropole gesammelt hat, gerät sie mitten in die politischen Spannungen des Peloponnesischen Krieges. Die Stadt steht unter Druck, denn die Spartaner rücken immer näher und innerhalb Athens wächst die Unzufriedenheit gegenüber dem Staatsmann Perikles.

Während die Bevölkerung über Krieg, Macht und Verantwortung diskutiert, verfolgen Kassandra und Herodotos ein ganz anderes Ziel. Sie hoffen, dass Perikles ihnen Informationen über Kassandras verschollene Mutter liefern kann. Doch bevor sie eine Audienz erhalten, müssen sie sich zunächst um eine dringende Angelegenheit kümmern. Der berühmte Bildhauer Pheidias befindet sich in großer Gefahr und benötigt Kassandras Hilfe, um Athen lebend verlassen zu können.

Diese Episode verbindet historische Persönlichkeiten, politische Intrigen und spannende Eskortmissionen zu einem wichtigen Abschnitt der Hauptgeschichte.


Athen in einer Zeit politischer Unruhe

Schon zu Beginn der Episode wird deutlich, dass sich Athen in einer schwierigen Lage befindet.

Auf den Straßen sprechen Bürger offen über die aktuelle Situation.

Ein älterer Mann schildert seine Sorgen über den Krieg gegen Sparta.

Die Stimmung innerhalb der Stadt ist angespannt.

Während einige Bürger weiterhin hinter Perikles stehen, geben andere ihm die Schuld für den anhaltenden Konflikt.

Diese Gespräche vermitteln eindrucksvoll, wie sehr sich der Krieg auf den Alltag der Menschen auswirkt.

Ubisoft gelingt es erneut, historische Ereignisse glaubwürdig in die Spielwelt einzubinden.


Historischer Hintergrund: Der Peloponnesische Krieg

Der Peloponnesische Krieg begann 431 v. Chr. und dauerte fast drei Jahrzehnte.

Er wurde hauptsächlich zwischen den beiden mächtigsten griechischen Bündnissen geführt:

  • dem Attischen Seebund unter Führung Athens,
  • dem Peloponnesischen Bund unter Führung Spartas.

Der Krieg entstand durch politische Spannungen, wirtschaftliche Interessen und den wachsenden Einfluss Athens.

Während des Konflikts wechselten sich militärische Siege und Niederlagen auf beiden Seiten ab.

Viele Städte litten unter Belagerungen, Hungersnöten und wirtschaftlichen Problemen.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diesen historischen Hintergrund als Fundament seiner Handlung und verbindet reale Ereignisse mit einer fiktiven Verschwörung rund um den Kult des Kosmos.


Kritik an Perikles

Auf den Straßen Athens wird Perikles nicht nur gelobt.

Viele Bürger äußern offen Kritik.

Einige werfen ihm vor, den Krieg unnötig verlängert zu haben.

Andere behaupten, er denke mehr an seine politische Macht als an das Wohl der Bevölkerung.

Diese unterschiedlichen Meinungen spiegeln die politische Vielfalt Athens wider.

Nicht jeder Bürger unterstützte dieselbe Partei.

Politische Debatten gehörten bereits damals zum Alltag der athenischen Demokratie.

Die Atmosphäre wirkt dadurch besonders authentisch.


Wer war Perikles?

Perikles zählt zu den bedeutendsten Staatsmännern der griechischen Antike.

Er prägte Athen über viele Jahre hinweg und leitete zahlreiche Reformen ein.

Unter seiner Führung entstanden unter anderem:

  • der Ausbau der Akropolis,
  • der Bau des Parthenons,
  • zahlreiche öffentliche Gebäude,
  • kulturelle Förderprogramme.

Gleichzeitig führte seine Politik jedoch zu Spannungen mit Sparta.

Historiker diskutieren bis heute, welchen Anteil Perikles am Ausbruch des Peloponnesischen Krieges hatte.

Im Spiel wird er als kluger, aber stark unter Druck stehender Staatsmann dargestellt.


Kassandra sucht Informationen über ihre Mutter

Für Kassandra stehen die politischen Ereignisse zunächst im Hintergrund.

Ihr eigentliches Ziel bleibt die Suche nach ihrer Mutter Myrrine.

Gemeinsam mit Herodotos hofft sie, dass Perikles über hilfreiche Informationen verfügt.

Die beiden machen sich deshalb auf den Weg, um eine Audienz beim Staatsmann zu erhalten.

Doch der Weg zu Perikles gestaltet sich schwieriger als erwartet.

Bevor er sich Zeit für ihre Anliegen nehmen kann, bittet er Kassandra um Unterstützung.


Eine neue Aufgabe: Hilfe für Pheidias

Perikles vertraut Kassandra eine wichtige Mission an.

Der berühmte Künstler Pheidias schwebt in großer Gefahr.

Gegen ihn wurden schwere Vorwürfe erhoben.

Er soll Athen möglichst unbemerkt verlassen.

Kassandra übernimmt die Aufgabe, seine Flucht vorzubereiten und ihn sicher aus der Stadt zu eskortieren.

Damit beginnt eine der interessantesten Missionen des Athen-Kapitels.


Historischer Hintergrund: Wer war Pheidias?

Pheidias gilt als einer der berühmtesten Bildhauer der gesamten Antike.

Er lebte im 5. Jahrhundert v. Chr. und war maßgeblich an der Gestaltung der Akropolis beteiligt.

Zu seinen bekanntesten Werken gehörten:

  • die Statue der Athena Parthenos,
  • die Zeus-Statue von Olympia,
  • zahlreiche Reliefs am Parthenon.

Die Zeus-Statue wurde später zu einem der Sieben Weltwunder der Antike gezählt.

Historisch geriet Pheidias tatsächlich in politische Schwierigkeiten.

Ihm wurden unter anderem Veruntreuung und Gotteslästerung vorgeworfen.

Viele Historiker vermuten jedoch, dass diese Anschuldigungen politisch motiviert waren und sich eigentlich gegen Perikles richteten.

Ubisoft greift diese historischen Ereignisse auf und verarbeitet sie geschickt innerhalb der Handlung.


Die Werkstatt des Bildhauers

Kassandra macht sich auf den Weg zu Pheidias' Werkstatt.

Schon beim Betreten fällt auf, wie außergewöhnlich dieser Ort gestaltet ist.

Überall befinden sich:

  • unfertige Skulpturen,
  • Werkzeuge,
  • Marmorbearbeitungen,
  • Kunstwerke.

Die Werkstatt vermittelt einen authentischen Eindruck antiker Bildhauerkunst.

Allerdings wird schnell deutlich, dass Pheidias unter Beobachtung steht.

Bewaffnete Wachen kontrollieren die Umgebung.

Die politische Lage hat längst auch den berühmten Künstler erreicht.


Warum Pheidias bewacht wird

Die Bewachung zeigt, wie angespannt die Situation in Athen inzwischen geworden ist.

Pheidias besitzt enge Verbindungen zu Perikles.

Dadurch gerät auch er ins Visier politischer Gegner.

Im Spiel entsteht der Eindruck, dass seine Verhaftung weniger auf tatsächlichen Verbrechen als vielmehr auf politischen Machtkämpfen beruht.

Diese Darstellung orientiert sich erstaunlich stark an den historischen Überlieferungen.


Vorbereitung der Flucht

Bevor Pheidias Athen verlassen kann, muss Kassandra verschiedene Aufgaben erledigen.

Sie verschafft sich einen Überblick über die Umgebung.

Sie sucht sichere Fluchtwege.

Und sie bereitet den Transport des Künstlers vor.

Dabei zeigt sich erneut Kassandras Vielseitigkeit.

Sie ist nicht nur eine hervorragende Kämpferin.

Sie muss ebenso planen, beobachten und Risiken richtig einschätzen.


Eskortmissionen in Assassin's Creed Odyssey

Eskortmissionen gehören in vielen Spielen zu den umstrittensten Missionstypen.

Assassin's Creed Odyssey versucht jedoch, diese abwechslungsreicher zu gestalten.

Anstatt lediglich einer Figur langsam zu folgen, verbindet das Spiel:

  • Erkundung,
  • Gespräche,
  • Kämpfe,
  • historische Ereignisse,
  • Storyentwicklung.

Dadurch fühlt sich die Eskorte von Pheidias deutlich interessanter an als klassische Begleitmissionen.

Vor allem die Dialoge zwischen den Figuren tragen dazu bei, den historischen Hintergrund besser zu verstehen.


Herodotos als Historiker

Während der gesamten Mission übernimmt Herodotos erneut die Rolle des Gelehrten.

Er erklärt historische Zusammenhänge und liefert zusätzliche Informationen über Athen.

Dadurch entsteht ein interessanter Kontrast.

Während Kassandra eher pragmatisch handelt, analysiert Herodotos die politischen Entwicklungen.

Diese Zusammenarbeit macht viele Dialoge besonders unterhaltsam.

Gleichzeitig vermittelt das Spiel Wissen über die Geschichte Griechenlands, ohne belehrend zu wirken.


Politik und Verschwörung greifen ineinander

Die Mission zeigt außerdem, wie geschickt Ubisoft historische Ereignisse mit der fiktiven Handlung verbindet.

Historisch belegte Persönlichkeiten wie:

  • Perikles,
  • Herodotos,
  • Pheidias

treffen auf den erfundenen Kult des Kosmos.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Verschwörung im Verborgenen Einfluss auf bedeutende Ereignisse der griechischen Geschichte nimmt.

Dieses Konzept gehört seit vielen Jahren zum Markenzeichen der Assassin's-Creed-Reihe.


Vorbereitung auf das nächste Kapitel

Auch wenn die Eskorte von Pheidias zunächst wie eine Nebenaufgabe wirkt, besitzt sie große Bedeutung für die Hauptgeschichte.

Durch die Zusammenarbeit mit Perikles gewinnt Kassandra langsam dessen Vertrauen.

Erst dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten, mehr über ihre Mutter Myrrine zu erfahren.

Gleichzeitig vertieft sich die Handlung rund um die politischen Konflikte Athens.

Der Spieler erkennt immer deutlicher, dass der Kult des Kosmos nicht nur einzelne Menschen manipuliert, sondern seinen Einfluss bis in die höchsten politischen Kreise Griechenlands ausgedehnt hat.


Fazit

Die Episode „Die Eskorte zur Flucht aus Athen“ verbindet historische Ereignisse und persönliche Schicksale auf gelungene Weise. Während sich die politische Lage in Athen weiter zuspitzt und die Bevölkerung zunehmend Kritik an Perikles äußert, verfolgt Kassandra unbeirrt ihr eigentliches Ziel: neue Hinweise auf den Verbleib ihrer Mutter Myrrine zu finden.

Die Begegnung mit dem berühmten Bildhauer Pheidias bringt dabei eine spannende Eskortmission mit sich, die eng an historische Überlieferungen angelehnt ist. Ubisoft zeigt eindrucksvoll, wie politische Intrigen selbst angesehene Persönlichkeiten der Antike in Gefahr bringen konnten.

Gemeinsam mit Herodotos erlebt Kassandra ein weiteres Kapitel, das Geschichte und Fiktion geschickt miteinander verbindet. Die Mission bereitet gleichzeitig den Weg für kommende Enthüllungen über den Kult des Kosmos und macht deutlich, dass sich hinter den politischen Konflikten Griechenlands weit größere Mächte verbergen, als zunächst sichtbar ist.


Playlist: Assassin’s Creed Odyssey – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

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