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21/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [059] 🗡️ Von den Göttern verlassen

Assassin's Creed Odyssey [059] 🗡️ Von den Göttern verlassen

Assassin's Creed Odyssey [059] – „Von den Göttern verlassen“ führt Kassandra zurück nach Athen. Doch die Stadt, die sie einst als Zentrum der athenischen Macht kennengelernt hat, befindet sich inzwischen in einem erschreckenden Zustand. Eine schwere Seuche hat Athen erfasst, Menschen sterben auf den Straßen und selbst ein Mann wie Perikles ist nicht vor der Krankheit geschützt.

Während Kassandra versucht herauszufinden, wie sie unter diesen Bedingungen mit ihrer Suche nach ihrer Mutter Myrrine weitermachen kann, kommt eine weitere Gefahr hinzu: der Kult des Kosmos. Kassandra weiß, dass die Kultisten weiterhin hinter ihr her sind. Und ausgerechnet Phoibe, die Kassandra besonders beschützen möchte, befindet sich ebenfalls in der Stadt.

Was zunächst wie eine Suche nach Antworten beginnt, entwickelt sich schließlich zu einer Tragödie. Eine blutige Botschaft deutet darauf hin, dass die Kultisten ihre Finger im Spiel haben. Kassandra versucht einzugreifen, doch Phoibe gerät in eine Falle, aus der sie nicht mehr entkommen kann.

Assassin's Creed Odyssey [059]: Von den Göttern verlassen

Nach den Ereignissen in Korinth kehrt Kassandra nach Athen zurück. Sie hat inzwischen neue Hinweise auf ihre Mutter erhalten und müsste eigentlich den nächsten Schritt ihrer Suche planen. Doch schon bei ihrer Ankunft wird deutlich, dass sich die Situation in der Stadt dramatisch verändert hat.

Die Straßen Athens sind von Krankheit und Tod geprägt. Menschen sind erkrankt, die gesellschaftliche Ordnung beginnt auseinanderzufallen und die Angst ist überall spürbar. Die Seuche macht keinen Unterschied zwischen einfachen Bürgern und mächtigen Persönlichkeiten.

Genau hier setzt die Mission „Von den Göttern verlassen“ an. Der englische Originaltitel lautet „Abandoned by the Gods“. Die Mission gehört zum Handlungsabschnitt, in dem Kassandra nach ihrer Rückkehr nach Athen mit der Seuche und der politischen Krise der Stadt konfrontiert wird. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Der Titel ist dabei mehr als nur eine dramatische Bezeichnung. In einer Welt, in der die Menschen ihre Schicksale häufig mit den Göttern verbinden, wirkt eine Epidemie wie eine Strafe oder ein Zeichen göttlicher Abwesenheit. Genau diese Vorstellung wird innerhalb der Geschichte aufgegriffen.

Warum ist Athen in Assassin's Creed Odyssey von einer Seuche betroffen?

Die Seuche von Athen besitzt einen realen historischen Hintergrund. Assassin's Creed Odyssey spielt im Jahr 431 v. Chr. und den folgenden Jahren des Peloponnesischen Krieges und verbindet Kassandras persönliche Geschichte mit realen historischen Ereignissen.

Im Jahr 430 v. Chr. brach in Athen eine schwere Epidemie aus. Die Krankheit verbreitete sich besonders schnell innerhalb der dicht besiedelten Stadt. Viele Menschen waren wegen des Krieges innerhalb der Stadtmauern konzentriert, wodurch die hygienischen und sozialen Bedingungen zusätzlich belastet wurden.

Die historische Epidemie wird häufig als „Pest von Athen“ bezeichnet. Allerdings ist nicht sicher bekannt, welche Krankheit tatsächlich für die Epidemie verantwortlich war. Verschiedene medizinische Erklärungen wurden im Laufe der Forschung vorgeschlagen.

Eine der wichtigsten historischen Quellen ist der griechische Historiker Thukydides. Er beschreibt die Krankheit, ihre Symptome und die Auswirkungen auf die athenische Gesellschaft. Seine Schilderungen gehören zu den bedeutendsten Berichten über die Epidemie.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diesen historischen Hintergrund, um Athen in einen völlig anderen Zustand zu versetzen. Die Stadt, die zuvor von Politik, Philosophie und Macht geprägt war, wirkt plötzlich wie ein Ort des Todes.

Wie verändert die Seuche Kassandras Suche?

Kassandra befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Ihre persönliche Mission hat sich nicht verändert: Sie möchte ihre Mutter Myrrine finden und mehr über die Vergangenheit ihrer Familie erfahren.

Doch eine persönliche Suche lässt sich nicht einfach fortsetzen, wenn eine ganze Stadt im Chaos versinkt.

Kassandra muss deshalb zunächst strategisch einschätzen, wie sie weiter vorgehen kann. Die Bedrohungen kommen aus mehreren Richtungen gleichzeitig: Die Seuche gefährdet jeden Menschen in Athen, der Kult des Kosmos ist weiterhin aktiv und politische Unruhen verschärfen die Situation.

Für Kassandra ist dabei besonders problematisch, dass Phoibe ebenfalls in Athen ist.

Phoibe ist für Kassandra nicht einfach irgendeine Nebenfigur. Zwischen beiden besteht eine enge persönliche Verbindung. Kassandra versucht deshalb nicht nur, ihre eigene Reise fortzusetzen, sondern gleichzeitig auch darauf zu achten, dass Phoibe nicht in Gefahr gerät.

Warum ist Phoibe in Athen in Gefahr?

Phoibe befindet sich mitten in einer Stadt, die von Krankheit, Unruhen und politischen Konflikten geprägt ist. Bereits die Seuche stellt für sie eine erhebliche Gefahr dar.

Noch gefährlicher ist jedoch, dass Kassandra weiterhin mit dem Kult des Kosmos verbunden ist. Der Kult hat ein Interesse daran, Kassandra und ihre Verbündeten zu schwächen. Phoibe ist dadurch indirekt ebenfalls gefährdet.

Genau diese Kombination macht die Situation so bedrückend: Kassandra kann nicht einfach jeden Gegner vorhersehen. Eine Stadt voller Menschen, Krankheiten und politischer Unruhe bietet dem Kult zahlreiche Möglichkeiten, seine Pläne im Verborgenen umzusetzen.

Während Kassandra versucht, Hinweise zu finden und die Situation zu verstehen, verschwindet Phoibe schließlich aus ihrer unmittelbaren Reichweite.

Die blutige Botschaft: Ein Zeichen des Kultes?

Ein besonders düsterer Moment der Episode ist die Entdeckung einer blutigen Botschaft. Kassandra erkennt sofort, dass hier etwas nicht stimmt.

Blutige Nachrichten funktionieren im Kontext des Kultes des Kosmos vor allem als psychologische Bedrohung. Kassandra soll verstehen, dass ihre Gegner nicht verschwunden sind. Sie sind weiterhin in der Lage, Menschen in ihrem Umfeld zu erreichen.

Für die Spielerin beziehungsweise den Spieler verändert sich damit auch die Wahrnehmung der Mission. Es geht nicht mehr ausschließlich darum, den nächsten Hinweis auf Myrrine zu finden. Jetzt stellt sich die Frage, ob Kassandra ihre Freunde überhaupt schützen kann.

Die Situation eskaliert, als sich herausstellt, dass Phoibe in eine Falle geraten ist.

Kassandra versucht noch, sie zu erreichen. Doch diesmal kommt sie zu spät.

Phoibes Schicksal: Warum ist ihr Tod so wichtig?

Spoiler für Assassin's Creed Odyssey: Phoibe überlebt die Ereignisse dieser Handlung nicht.

Ihr Tod ist einer der emotionalen Wendepunkte in Kassandras Geschichte. Phoibe war seit den frühen Abschnitten des Spiels eine vertraute Figur und stand für eine persönlichere Seite von Kassandras Reise.

Der Verlust zeigt gleichzeitig, wie gefährlich der Kult des Kosmos tatsächlich ist. Bisher konnte Kassandra viele Konflikte selbst austragen. Sie konnte Gegner bekämpfen, Festungen infiltrieren und Söldner besiegen.

Doch gegen einen Gegner, der ihre Verbündeten gezielt ins Visier nimmt, reichen Kampffähigkeiten allein nicht aus.

Genau darin liegt die Tragik von Phoibes Tod: Kassandra ist eine außergewöhnlich fähige Kämpferin, aber sie kann nicht überall gleichzeitig sein.

Der Tod von Phoibe verleiht dem Konflikt mit dem Kult außerdem eine persönliche Dimension. Der Kult ist nun nicht mehr nur eine geheimnisvolle Organisation, deren Mitglieder Kassandra jagt. Er hat direkt in ihr Leben eingegriffen.

Der Kult des Kosmos nutzt die Krise Athens

Die Seuche ist nicht die einzige Krise, die Athen erschüttert. Auch die politische Situation wird zunehmend instabil.

Perikles, einer der wichtigsten politischen Akteure Athens, ist schwer erkrankt. Gleichzeitig nutzt Kleon die Unzufriedenheit der Bevölkerung für seine politische Positionierung. Die Stadt befindet sich damit gleichzeitig in einer gesundheitlichen und politischen Krise. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Für den Kult des Kosmos ist eine solche Situation besonders gefährlich. Wo Angst, Krankheit und politische Unsicherheit herrschen, können Menschen leichter manipuliert werden.

Das macht den Kult zu einer Bedrohung, die weit über einzelne Attentate hinausgeht. Seine Macht beruht nicht ausschließlich auf bewaffneten Kämpfern, sondern auch auf Einfluss, Geheimhaltung und der Fähigkeit, politische Entwicklungen für die eigenen Ziele zu nutzen.

Perikles und die historische Seuche von Athen

Dass Perikles während dieser Ereignisse erkrankt, ist historisch besonders interessant. Der historische Perikles starb tatsächlich während der athenischen Epidemie im Jahr 429 v. Chr..

Assassin's Creed Odyssey nimmt dieses historische Ereignis und verbindet es mit der fiktiven Handlung rund um Kassandra, Myrrine und den Kult des Kosmos.

Dadurch entsteht ein typisches Merkmal der Assassin's-Creed-Reihe: Historische Personen und Ereignisse werden mit einer fiktiven Handlung verwoben.

Perikles ist deshalb sowohl eine reale historische Persönlichkeit als auch eine Figur innerhalb der Geschichte von Assassin's Creed Odyssey. Die Seuche selbst basiert ebenfalls auf einem realen historischen Ereignis, während die Rolle des Kultes natürlich Teil der fiktionalen Handlung des Spiels ist.

Diese Mischung sorgt dafür, dass Athen in dieser Episode nicht nur wie eine beliebige Spielwelt wirkt. Die Ereignisse besitzen einen historischen Rahmen, den das Spiel für seine eigene Geschichte nutzt.

Was bedeutet „Von den Göttern verlassen“?

Der deutsche Titel „Von den Göttern verlassen“ beziehungsweise der englische Titel „Abandoned by the Gods“ passt hervorragend zur Situation Athens.

Für die Menschen der damaligen Zeit waren Götter ein selbstverständlicher Bestandteil der Weltordnung. Krankheit, Krieg und Naturkatastrophen konnten deshalb auch religiös interpretiert werden.

Eine Seuche, die Menschen unabhängig von ihrem sozialen Status tötet, kann leicht als Zeichen göttlichen Zorns verstanden werden.

Gleichzeitig stellt das Spiel die Frage, ob Kassandra überhaupt nach einer übernatürlichen Erklärung suchen sollte. Die Krankheit ist eine reale Bedrohung innerhalb der Welt und keine Aufgabe, die sie einfach mit ihrer Klinge lösen kann.

Der Titel beschreibt deshalb nicht nur die Krankheit. Er beschreibt auch das Gefühl, das Athen in diesem Moment vermittelt: Die Menschen sind auf sich selbst gestellt.

Warum ist diese Mission ein wichtiger Wendepunkt?

„Von den Göttern verlassen“ ist ein wichtiger Übergang innerhalb der Geschichte von Assassin's Creed Odyssey. Kassandra kommt mit neuen Informationen über ihre Mutter nach Athen zurück und erwartet vermutlich, ihre nächsten Schritte planen zu können.

Stattdessen findet sie eine Stadt im Ausnahmezustand vor.

  • Athen wird von einer schweren Seuche heimgesucht.
  • Perikles ist schwer erkrankt.
  • Kleon nutzt die politische Unruhe.
  • Der Kult des Kosmos bleibt eine Bedrohung.
  • Phoibe befindet sich inmitten dieser gefährlichen Situation.
  • Kassandras persönliche Suche nach Myrrine wird durch die Krise überschattet.

Damit wird aus der Suche nach der eigenen Familie zunehmend ein Kampf gegen Kräfte, die Kassandra und ihre Verbündeten persönlich treffen.

Fazit: Athen verliert seine Hoffnung

Assassin's Creed Odyssey [059] – „Von den Göttern verlassen“ gehört zu den Episoden, in denen die Atmosphäre deutlich wichtiger wird als ein großer Kampf.

Kassandra kehrt nach Athen zurück und findet eine Stadt vor, die von einer Seuche ins Chaos gestürzt wurde. Menschen sterben, Perikles ist erkrankt und politische Kräfte versuchen, die Situation für sich auszunutzen.

Gleichzeitig bleibt der Kult des Kosmos eine unsichtbare Bedrohung. Kassandra weiß, dass ihre Feinde weiterhin aktiv sind, und ihre Sorge um Phoibe wird dadurch noch größer.

Die Entdeckung einer blutigen Botschaft kündigt schließlich eine Tragödie an. Phoibe gerät in eine Falle und stirbt, obwohl Kassandra versucht, sie zu schützen.

Gerade dieser Moment zeigt eine Schwäche, die Kassandra trotz all ihrer Fähigkeiten besitzt: Sie kann nicht jeden Menschen retten.

Historisch interessant ist gleichzeitig die Darstellung der Seuche von Athen. Ubisoft verbindet die reale Epidemie während des Peloponnesischen Krieges mit der fiktiven Geschichte des Kultes des Kosmos. Auch Perikles' Erkrankung besitzt einen historischen Kern, denn der historische Staatsmann starb während der Epidemie.

Für Kassandra beginnt damit eine der düstersten Phasen ihrer bisherigen Reise. Die Suche nach Myrrine muss weitergehen – aber nach Phoibes Tod ist klar, dass der Kampf gegen den Kult des Kosmos längst persönlich geworden ist.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Von den Göttern verlassen“

Was passiert in Assassin's Creed Odyssey [059] „Von den Göttern verlassen“?

Kassandra kehrt nach Athen zurück und findet die Stadt von einer schweren Seuche betroffen vor. Während sie versucht, ihre nächsten Schritte zu planen, wird Phoibe in eine Falle des Kultes des Kosmos gelockt.

Warum ist Athen in Assassin's Creed Odyssey von einer Seuche betroffen?

Die Seuche greift den historischen Hintergrund der Pest beziehungsweise Epidemie von Athen auf, die während des Peloponnesischen Krieges ab 430 v. Chr. ausbrach.

Ist die Seuche in Assassin's Creed Odyssey historisch?

Ja. Assassin's Creed Odyssey greift die historische Epidemie von Athen auf. Die genaue Krankheit, die damals für die Epidemie verantwortlich war, ist allerdings bis heute nicht eindeutig geklärt.

Stirbt Phoibe in Assassin's Creed Odyssey?

Ja. Phoibe wird vom Kult des Kosmos gefangen und getötet. Kassandra erreicht sie zu spät und kann ihren Tod nicht verhindern. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Wer ist Phoibe in Assassin's Creed Odyssey?

Phoibe ist eine junge Verbündete von Kassandra. Sie begleitet die Handlung bereits seit früheren Abschnitten und besitzt eine enge persönliche Beziehung zur Protagonistin.

Warum ist Phoibes Tod für Kassandra so wichtig?

Phoibe gehört zu Kassandras engem persönlichen Umfeld. Ihr Tod zeigt, dass der Kult des Kosmos nicht nur Kassandras politische Gegner bekämpft, sondern auch Menschen aus ihrem direkten Umfeld angreift.

Ist Perikles in Assassin's Creed Odyssey wirklich an der Seuche erkrankt?

Die Darstellung basiert auf einem historischen Ereignis. Der historische Perikles erkrankte während der Epidemie von Athen und starb im Jahr 429 v. Chr.

Was bedeutet „Von den Göttern verlassen“ in Assassin's Creed Odyssey?

Der Titel beschreibt die verzweifelte Situation Athens. Die Menschen erleben Krankheit, Tod und politische Unruhen und können die Katastrophe leicht als Zeichen dafür verstehen, dass die Götter sie verlassen haben.

Welche Rolle spielt der Kult des Kosmos in „Von den Göttern verlassen“?

Der Kult bleibt eine zentrale Bedrohung für Kassandra. Die Ereignisse um Phoibe zeigen, dass seine Anhänger bereit sind, Menschen aus Kassandras Umfeld ins Visier zu nehmen.

Was kommt nach „Von den Göttern verlassen“?

Die Handlung geht mit „Und die Straßen waren rot vor Blut“ weiter. Kassandra sucht nach Phoibe und stößt dabei auf die unmittelbare Spur des Kultes. :contentReference[oaicite:4]{index=4}


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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19/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [057] 🗡️ Hafen der Gesetzlosigkeit

Assassin's Creed Odyssey [057] 🗡️ Hafen der Gesetzlosigkeit

Assassin's Creed Odyssey [057] – „Hafen der Gesetzlosigkeit“ führt Kassandra erneut mitten in die politischen und kriminellen Verwicklungen von Korinth. Während sie weiterhin versucht, die Mitglieder des Kultes des Kosmos aufzuspüren und dadurch die für den Speer des Leonidas benötigten Fragmente zu sammeln, wartet bereits die nächste Aufgabe auf sie. Im Hafen von Korinth soll Kassandra die Waren des Hökers vernichten.

Doch bevor es mit der eigentlichen Mission losgeht, widmet sich Kassandra zunächst ihrer Jagd nach Kultisten. Dabei zeigt sich, dass nicht jeder Kultist ein besonders gefährlicher Kämpfer sein muss. Einige Mitglieder besitzen ihren Einfluss eher über Politik, Beziehungen oder andere Formen von Macht. Für Kassandra kann das sogar ein Vorteil sein.

Am Ende der Episode kommt es jedoch zu einem deutlich wichtigeren Treffen: Nachdem Kassandra die Waren des Hökers vernichtet hat, taucht Brasidas auf. Der spartanische Feldherr und Kassandra sprechen über ihre jeweiligen Aufgaben und einen gemeinsamen Gegner – den Höker.

Assassin's Creed Odyssey [057]: Hafen der Gesetzlosigkeit

Kassandra befindet sich weiterhin in Korinth und verfolgt mehrere Ziele gleichzeitig. Einerseits sucht sie nach weiteren Mitgliedern des Kultes des Kosmos, andererseits führt sie ihre persönliche Geschichte rund um Myrrine und ihre Familie immer weiter.

Die Mission „Hafen der Gesetzlosigkeit“ bringt sie dabei in ein besonders passendes Umfeld: den Hafen. Hier befinden sich Waren, Händler, Wachen und Menschen, die für den Höker arbeiten. Für Kassandra bedeutet das, dass sie nicht einfach nur Informationen sammeln muss. Diesmal soll sie den wirtschaftlichen Einfluss ihres Gegners direkt treffen.

Das Ziel ist klar: Die Waren des Hökers müssen zerstört werden.

Damit wird aus dem Kampf gegen einen einzelnen Gegner ein Angriff auf dessen Infrastruktur. Kassandra versucht nicht, den Höker sofort persönlich zu stellen, sondern schwächt zunächst seine Position.

Warum jagt Kassandra in dieser Episode weiterhin Kultisten?

Die Jagd nach Kultisten ist längst ein wichtiger Bestandteil von Kassandras Reise geworden. Der Kult des Kosmos ist nicht nur ein Gegner innerhalb der Geschichte, sondern auch direkt mit einer wichtigen Gameplay-Mechanik verbunden.

Mitglieder des Kultes können Artefaktfragmente hinterlassen. Diese Fragmente benötigt Kassandra, um den Speer des Leonidas an der antiken Schmiede auf Andros weiterzuentwickeln. Die Speer-Upgrades erhöhen unter anderem Kassandras Möglichkeiten im Umgang mit Adrenalin und schalten höhere Stufen bestimmter Fähigkeiten frei. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Dadurch erhält die Kultistenjagd eine zweite Funktion. Kassandra beseitigt nicht nur Mitglieder einer geheimnisvollen Organisation, sondern arbeitet gleichzeitig an ihrer eigenen Weiterentwicklung.

Das ist eine interessante Verbindung zwischen Story und Gameplay: Je mehr Kultisten Kassandra aufspürt, desto mehr Fragmente kann sie sammeln. Diese wiederum helfen ihr dabei, den Speer zu verbessern und damit langfristig stärker zu werden.

Politischer Einfluss statt großer Kämpfer

Interessant ist dabei, dass Kassandra in dieser Episode auf Kultisten trifft, die offenbar nicht durch außergewöhnliche Kampfkraft auffallen. Stattdessen scheinen sie ihren Einfluss eher über politische oder passive Macht auszuüben.

Genau das macht den Kult des Kosmos als Gegner interessant. Eine geheime Organisation muss schließlich nicht ausschließlich aus Kriegern bestehen. Wer Informationen kontrolliert, politische Beziehungen besitzt oder andere Personen beeinflussen kann, kann ebenfalls erheblichen Schaden verursachen.

Für Kassandra bedeutet das gleichzeitig, dass manche Ziele leichter auszuschalten sein können als andere. Die Schwierigkeit eines Kultisten hängt nicht allein davon ab, wie mächtig er im direkten Kampf ist.

Das Kultisten-Menü unterstützt diesen Ansatz. Kassandra kann dort Hinweise sammeln, Mitglieder identifizieren und nach und nach die Struktur der Organisation aufdecken. Damit entsteht eine Art Detektivsystem innerhalb des RPGs.

Der Tritt aus großer Höhe: Kassandras effektivste Abkürzung?

Eine der auffälligsten Gameplay-Methoden dieser Episode ist der Spartanertritt aus großer Höhe. Wer einen Gegner von einer ausreichend hohen Position trifft, kann ihn in die Tiefe schleudern und dadurch den Kampf sehr schnell beenden.

In der Episode werden auf der Insel sogar zwei Gegner mit dieser Methode erledigt. Damit zeigt sich einmal mehr, wie stark Assassin's Creed Odyssey seine Umgebungen in das Kampfsystem integriert.

Warum funktioniert der Spartanertritt so gut?

Der Spartanertritt ist nicht nur eine Fähigkeit, die Schaden verursacht. Seine besondere Stärke liegt darin, dass Kassandra einen Gegner zurückstoßen kann. Befindet sich hinter dem Ziel ein Abgrund, kann daraus ein sehr schneller Sieg entstehen.

Für Spieler bedeutet das: Nicht immer ist der direkte Schlagabtausch die beste Strategie. Ein Gegner mit hoher Lebensenergie kann durch die Umgebung wesentlich schneller ausgeschaltet werden, wenn die Position stimmt.

  • Direkter Kampf: Gegner mit Waffen und Fähigkeiten besiegen.
  • Stealth: Gegner möglichst unbemerkt ausschalten.
  • Umgebung nutzen: Abgründe und Höhenunterschiede zum eigenen Vorteil einsetzen.
  • Spartanertritt: Gegner zurückstoßen und gegebenenfalls aus großer Höhe stürzen lassen.

Gerade diese Möglichkeit zeigt eine der Stärken des Open-World-Designs. Die Umgebung ist nicht nur dekorativ. Berge, Mauern, Klippen und Gebäude können Teil der eigenen Taktik werden.

Was passiert in „Hafen der Gesetzlosigkeit“?

Nachdem Kassandra ihre Kultistenjagd vorerst abgeschlossen hat, beginnt die eigentliche Mission „Hafen der Gesetzlosigkeit“.

Kassandra wird im Zusammenhang mit der Mission angegriffen und muss sich mit einer Gruppe von Hafenbanditen beziehungsweise Piraten auseinandersetzen. Anschließend gelangt sie in das Lager, in dem die Waren des Hökers gelagert werden.

Ihr Auftrag ist ungewöhnlich einfach formuliert, aber für den Höker wirtschaftlich schmerzhaft: Die Waren sollen brennen.

Kassandra macht sich daran, die Güter im Lager zu zerstören. Dabei geht es nicht darum, einen einzelnen starken Gegner zu besiegen. Stattdessen muss sie die Versorgung beziehungsweise den Warenbestand ihres Gegners treffen.

Das verleiht der Mission einen kleinen strategischen Charakter. Wer die Waren kontrolliert, besitzt wirtschaftliche Macht. Wer diese Waren zerstört, kann den Gegner zumindest vorübergehend schwächen.

Warum soll Kassandra die Waren des Hökers verbrennen?

Der Höker ist inzwischen zu einem wiederkehrenden Gegner innerhalb der Korinth-Handlung geworden. Seine Macht beruht nicht nur auf seiner eigenen Person, sondern auch auf seinen Beziehungen und seinen Leuten.

Deshalb reicht es nicht unbedingt aus, einfach irgendeinen seiner Schläger zu besiegen. Kassandra soll seine Geschäfte treffen.

Das Verbrennen der Waren ist damit mehr als ein gewöhnliches Questziel. Es ist ein Angriff auf die wirtschaftliche Grundlage des Hökers.

Genau diese Art von Aufgabe passt hervorragend zum Begriff „Hafen der Gesetzlosigkeit“. Ein Hafen ist ein Ort, an dem Waren transportiert, verkauft und gelagert werden. Wer die Waren zerstört, greift direkt in den wirtschaftlichen Kreislauf ein.

Die Mission verbindet dadurch Schauplatz und Handlung sehr direkt: Der Hafen liefert genau die Umgebung, in der der Höker seine Geschäfte betreibt – und genau dort schlägt Kassandra zurück.

Der Höker schickt seine Schläger

Natürlich bleibt die Zerstörung der Waren nicht ohne Konsequenzen. Nachdem Kassandra ihre Aufgabe erfüllt hat, erscheinen die Schläger des Hökers.

Damit wird deutlich, dass der Höker seinen Einfluss nicht kampflos aufgeben möchte. Kassandra hat seine Geschäfte beschädigt und soll dafür zur Verantwortung gezogen werden.

Doch genau an diesem Punkt nimmt die Mission eine interessante Wendung.

Brasidas kommt Kassandra zur Hilfe

Als die Situation eskaliert, erhält Kassandra Unterstützung von einem Mann, der ihr nicht unbekannt ist: Brasidas.

Der Spartaner ist eine der bedeutenderen Figuren im Umfeld der politischen Handlung von Assassin's Creed Odyssey. Sein Auftauchen ist deshalb mehr als nur eine Hilfe für den nächsten Kampf.

Nachdem die unmittelbare Gefahr vorüber ist, sprechen Kassandra und Brasidas über ihre jeweiligen Missionen. Dabei kommt auch der Höker zur Sprache.

Dadurch wird klar, dass Kassandra mit ihrem Vorgehen nicht allein gegen einen lokalen Kleinkriminellen vorgeht. Der Höker ist offenbar für mehrere Personen beziehungsweise Gruppen ein Problem.

Das Treffen mit Brasidas verbindet deshalb die persönliche Geschichte Kassandras mit der größeren politischen Handlung des Spiels. Der Höker ist ein gemeinsamer Gegner, und Kassandra erhält mit Brasidas zumindest zeitweise einen wichtigen Verbündeten.

Wer ist Brasidas in Assassin's Creed Odyssey?

Brasidas ist ein spartanischer Feldherr und eine wichtige historische Figur, die Ubisoft in die Handlung von Assassin's Creed Odyssey integriert.

Historisch lebte Brasidas während des Peloponnesischen Krieges und wurde insbesondere für seine militärischen Leistungen bekannt. Thukydides beschreibt ihn als fähigen spartanischen Kommandanten und berichtet ausführlich über seine Feldzüge.

Im Spiel wird diese historische Figur mit der persönlichen Geschichte Kassandras verbunden. Dadurch kann Assassin's Creed Odyssey historische Persönlichkeiten in die fiktive Geschichte rund um den Kult des Kosmos, Myrrine und Kassandra einbauen.

Genau diese Mischung aus historischer Figur und fiktionaler Handlung gehört zu den charakteristischen Elementen der Assassin's-Creed-Reihe.

Historischer Hintergrund: Warum waren Häfen im antiken Griechenland so wichtig?

Der Hafen als Schauplatz dieser Episode passt auch historisch hervorragend zu Korinth. Die Stadt besaß aufgrund ihrer geografischen Lage eine außergewöhnliche wirtschaftliche Bedeutung.

Korinth lag am Isthmus von Korinth, der das griechische Festland mit der Peloponnes verbindet. Gleichzeitig besaß die Stadt Zugang zu wichtigen Seewegen und verfügte über bedeutende Hafenanlagen.

Besonders bekannt waren die Häfen Lechaion am Golf von Korinth und Kenchreai am Saronischen Golf. Dadurch konnte Korinth sowohl mit dem Golf von Korinth als auch mit der Ägäis verbunden werden.

Diese Lage machte die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt für Handel und Transport. Waren konnten über Seewege angeliefert und weiterverteilt werden.

Genau deshalb funktioniert das Questdesign von „Hafen der Gesetzlosigkeit“ so gut: Ein Lager voller Waren in Korinth ist nicht nur eine beliebige Kulisse. Der Hafen steht sinnbildlich für Handel, wirtschaftliche Macht und den Austausch zwischen verschiedenen Regionen Griechenlands.

Warum passt der Höker so gut in diese Handlung?

Der Höker verkörpert in dieser Quest eine andere Form von Macht als die klassischen militärischen Gegner Kassandras.

Ein Soldat kontrolliert sein Umfeld mit Waffen. Ein Kultist kann politischen Einfluss besitzen. Ein Händler wiederum kann über Waren, Geld und Abhängigkeiten Macht ausüben.

Damit entsteht in Korinth ein interessantes Geflecht verschiedener Machtformen. Kassandra bewegt sich nicht ausschließlich durch Schlachtfelder. Sie muss sich ebenso mit wirtschaftlichen Interessen, politischen Beziehungen und lokalen Konflikten auseinandersetzen.

Der Kampf gegen den Höker ist deshalb ein weiterer Schritt in der Geschichte der Korinth-Handlung. Kassandra schwächt zunächst seine Geschäfte und trifft anschließend auf Brasidas, der ebenfalls eigene Gründe hat, gegen diesen Gegner vorzugehen.

Fazit: Kultisten, brennende Waren und ein spartanischer Verbündeter

Assassin's Creed Odyssey [057] – „Hafen der Gesetzlosigkeit“ verbindet mehrere Gameplay- und Storyelemente miteinander.

Kassandra setzt ihre Jagd nach Kultisten fort, um die wertvollen Artefaktfragmente zu sammeln. Diese sind notwendig, um den Speer des Leonidas an der antiken Schmiede auf Andros weiter aufzuwerten. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Gleichzeitig zeigt die Episode, dass nicht jeder Gegner durch einen langen Kampf besiegt werden muss. Der Spartanertritt kann in geeigneter Umgebung eine ausgesprochen schnelle Lösung darstellen. Zwei Gegner werden in dieser Episode durch einen Sturz aus großer Höhe ausgeschaltet.

Anschließend steht die Mission „Hafen der Gesetzlosigkeit“ im Mittelpunkt. Kassandra greift die wirtschaftliche Grundlage des Hökers an und verbrennt seine Waren. Danach greifen dessen Schläger ein – doch mit Brasidas erhält Kassandra unerwartete Unterstützung.

Das anschließende Gespräch ist besonders interessant, weil sich zeigt, dass Kassandra und Brasidas zumindest einen gemeinsamen Gegner haben. Der Höker ist damit nicht nur ein Problem für Kassandra, sondern Teil eines größeren Konflikts.

Der Hafen von Korinth ist dafür ein passender Schauplatz. Historisch war Korinth aufgrund seiner Lage und seiner Häfen ein bedeutendes Handelszentrum. Im Spiel wird dieser Hintergrund genutzt, um einen Konflikt rund um Waren, Händler, Macht und Einfluss aufzubauen.

Kassandra hat damit wieder einmal mehrere Probleme gleichzeitig gelöst – doch die Suche nach dem Kult des Kosmos und ihre persönliche Suche nach ihrer Familie sind noch lange nicht beendet.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Hafen der Gesetzlosigkeit“

Was passiert in Assassin's Creed Odyssey [057] „Hafen der Gesetzlosigkeit“?

Kassandra soll im Hafen von Korinth die Waren des Hökers zerstören. Nachdem sie die Waren verbrannt hat, greifen die Schläger des Hökers an. Schließlich erscheint Brasidas und unterstützt Kassandra.

Warum zerstört Kassandra die Waren des Hökers?

Die Waren sind Teil der wirtschaftlichen Grundlage des Hökers. Durch ihre Zerstörung schwächt Kassandra dessen Geschäfte und trifft damit seinen Einfluss.

Wer hilft Kassandra im Hafen der Gesetzlosigkeit?

Nachdem die Schläger des Hökers auftauchen, erhält Kassandra Unterstützung von Brasidas, einem spartanischen Feldherrn.

Wer ist Brasidas in Assassin's Creed Odyssey?

Brasidas ist ein spartanischer Feldherr und eine historisch belegte Persönlichkeit des Peloponnesischen Krieges. In Assassin's Creed Odyssey wird er in die fiktive Handlung rund um Kassandra integriert.

Warum jagt Kassandra die Kultisten des Kosmos?

Die Kultisten sind wichtige Gegner der Handlung. Außerdem können sie Artefaktfragmente hinterlassen, die Kassandra benötigt, um den Speer des Leonidas an der antiken Schmiede auf Andros aufzuwerten. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Wie kann man den Speer des Leonidas in Assassin's Creed Odyssey verbessern?

Kassandra sammelt Artefaktfragmente von Kultisten und bringt sie zur antiken Schmiede auf Andros. Dort kann sie den Speer schrittweise aufwerten. Die benötigte Zahl an Fragmenten steigt mit den weiteren Verbesserungen. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Ist der Spartanertritt in Assassin's Creed Odyssey eine gute Strategie?

Ja, insbesondere wenn sich ein Gegner in der Nähe eines Abgrunds befindet. Der Spartanertritt kann Gegner zurückstoßen und sie dadurch von einer hohen Position stürzen lassen. Das kann einen Kampf sehr schnell beenden.

Warum ist der Hafen von Korinth historisch wichtig?

Korinth besaß aufgrund seiner Lage am Isthmus und seiner Verbindungen zu wichtigen Seewegen eine große wirtschaftliche Bedeutung. Die Stadt verfügte unter anderem über die Häfen Lechaion und Kenchreai.

Was ist der Kult des Kosmos in Assassin's Creed Odyssey?

Der Kult des Kosmos ist eine geheime Organisation, gegen die Kassandra im Verlauf der Geschichte ermittelt und kämpft. Seine Mitglieder sind über Griechenland verteilt und müssen teilweise über Hinweise identifiziert werden.

Welche Bedeutung hat der Höker für Kassandras Geschichte?

Der Höker ist ein wichtiger Gegner innerhalb des Korinth-Handlungsstrangs. Kassandra schwächt zunächst seine Geschäfte, bevor sie durch das Auftauchen von Brasidas erfährt, dass auch der Spartaner gegen ihn vorgeht.


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16/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [054] 🗡️ Asche zu Asche

Assassin's Creed Odyssey [054] 🗡️ Asche zu Asche

In Assassin's Creed Odyssey [054] – „Asche zu Asche“ kommt Kassandra der Wahrheit über ihre Mutter Myrrine und ihren Bruder Alexios immer näher. Nachdem sie in „Kein böses Wort“ wichtige Informationen über die Ereignisse im Heiligtum des Asklepios erhalten hat, führt ihre Spur nun direkt zu Chrysis, einer Anhängerin des Kultes des Kosmos.

Doch Chrysis hat Kassandra bereits gewarnt: Die Kultisten wollen sie beseitigen. Trotzdem entscheidet sich Kassandra dafür, einem Säugling zu helfen. Genau diese Entscheidung wird zum Kern der Mission. Neben der dramatischen Handlung bietet die Episode außerdem einen besonderen Gameplay-Moment: Kassandra kann ein wildes Tier zähmen und für kurze Zeit an ihrer Seite kämpfen lassen. Die Begegnung mit einer Löwin und später einem Luchs wirft dabei eine interessante historische Frage auf: Konnte man im antiken Griechenland tatsächlich Löwen, Luchse oder Bären zähmen?

Asche zu Asche

Nach den Ereignissen rund um Mydon und das Heiligtum des Asklepios weiß Kassandra inzwischen, dass hinter den Geheimnissen um ihre Familie eine weitaus größere Verschwörung steckt. Die Spuren führen zu Chrysis, die als Mitglied des Kultes des Kosmos erheblichen Einfluss auf die Vorgänge in Argolis besitzt.

In der Mission „Asche zu Asche“ macht sich Kassandra deshalb auf den Weg, um herauszufinden, wer tatsächlich hinter der Fehde und den Ereignissen um Myrrine und das Kind steckt. Dabei erhält sie eine Warnung: Chrysis weiß, dass Kassandra ihr auf der Spur ist, und die Kultisten sollen sie eliminieren.

Lange muss Kassandra allerdings nicht warten, bis diese Warnung Realität wird. Die Kultisten greifen sie an und machen deutlich, dass ihre Suche inzwischen zu einer direkten Bedrohung für Chrysis geworden ist.

Warum greift Chrysis Kassandra an?

Chrysis versucht nicht einfach nur, einen weiteren Gegner aus dem Weg zu räumen. Kassandra ist inzwischen zu nahe an die Wahrheit über ihre Familie herangekommen. Sie hat Informationen von mehreren Personen gesammelt und kann dadurch die Ereignisse rund um Myrrine und Alexios zunehmend miteinander verbinden.

Chrysis kennt diese Vergangenheit und nutzt ihr Wissen gegen Kassandra. Sie offenbart, was mit Myrrine und Alexios geschehen sein soll. Damit erhält Kassandra Informationen, nach denen sie schon lange sucht.

Gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass Chrysis die Situation kontrollieren möchte. Die Begegnung ist keine normale Konfrontation zwischen zwei Gegnerinnen. Chrysis versucht, Kassandra zu einer Entscheidung zu zwingen.

Kassandra muss sich entscheiden: Kind retten oder Chrysis töten?

Der entscheidende Moment der Mission ist eine Falle. Kassandra wird vor eine Wahl gestellt: Sie kann versuchen, Chrysis zu eliminieren, oder sie kann das bedrohte Baby retten.

Kassandra entscheidet sich dafür, das Kind zu retten.

Diese Entscheidung passt sehr gut zu ihrer Entwicklung als Figur. Kassandra ist zwar eine Söldnerin und hat im Laufe ihrer Reise unzählige Gegner bekämpft, doch sie handelt nicht ausschließlich nach dem Prinzip „Töte den Feind“. In diesem Augenblick besitzt das Leben des Kindes für sie eine höhere Priorität als ihre persönliche Rache.

Gleichzeitig gelingt Chrysis dadurch zunächst die Flucht. Die Kultistin hat Kassandra bewusst in eine Situation gebracht, in der sie ihre Aufmerksamkeit zwischen ihrer eigenen Suche nach Gerechtigkeit und dem Leben eines unschuldigen Kindes aufteilen musste.

Die Löwin von Argolis: Kassandra bekommt tierische Unterstützung

Nach den Ereignissen um Chrysis nimmt die Episode eine überraschende Wendung. Kassandra begegnet einer Löwin, die sie zähmen kann. Damit kommt eine der ungewöhnlicheren Spielmechaniken von Assassin's Creed Odyssey zum Einsatz.

Die gezähmte Löwin begleitet Kassandra und kann ihr sogar im Kampf helfen. Für einen kurzen Moment entsteht dadurch das Bild einer Söldnerin, die nicht nur mit Waffen, sondern auch mit einem wilden Raubtier durch die Welt zieht.

Besonders passend ist dabei die Tatsache, dass die Löwin später im Lagerkampf eingesetzt wird. Sie beschäftigt zwei Soldaten, während Kassandra sich um zwei weitere Gegner kümmert. Für das Gameplay ist das eine interessante taktische Situation: Ein Tiergefährte kann Gegner ablenken und dadurch einen Kampf übersichtlicher machen.

Leider endet die Geschichte der Löwin tragisch. Sie stirbt im Lager. In den Chroniken dieser Let's-Play-Reihe bleibt sie jedoch erhalten – als diejenige, „die wie eine Löwin kämpfte“.

Konnte man im antiken Griechenland Löwen, Luchse und Bären zähmen?

Hier wird es historisch besonders interessant. Die kurze Antwort lautet: Ja, einzelne wilde Tiere konnten grundsätzlich gezähmt oder an Menschen gewöhnt werden – aber das ist etwas völlig anderes als die Domestikation einer Tierart.

In der antiken griechisch-römischen Welt existieren zahlreiche Hinweise darauf, dass Menschen Wildtiere gefangen hielten, trainierten oder als besondere Tiere präsentierten. Archäologische, literarische und bildliche Quellen belegen beispielsweise die Haltung von exotischen und wilden Tieren. Dazu gehörten auch große Raubtiere.

Die Forschung unterscheidet deshalb zwischen Domestikation und Zähmung. Domestikation ist ein langfristiger Prozess über viele Generationen, bei dem sich eine Tierpopulation durch menschliche Haltung und Zucht genetisch verändert. Ein einzelner Löwe, Bär oder Luchs, der an Menschen gewöhnt wurde, ist dagegen lediglich ein gezähmtes Wildtier.

Genau diese Unterscheidung ist für Assassin's Creed Odyssey entscheidend.

Welche Tiere konnte Kassandra in Assassin's Creed Odyssey zähmen?

Das Spiel besitzt dafür sogar eine eigene Fähigkeit namens „Beast Master“. Ubisoft beschreibt offiziell, dass Kassandra beziehungsweise der Spieler mit dieser Fähigkeit unter anderem Wölfe, Luchse, Löwen und Bären zähmen kann. Ein gezähmtes Tier kann Kassandra anschließend begleiten und im Kampf unterstützen.

Das ist eindeutig eine Gameplay-Mechanik und keine realistische Darstellung einer normalen Tätigkeit einer Söldnerin im klassischen Griechenland. Dennoch besitzt die Idee einen historischen Kern: Menschen konnten wilde Tiere gefangen halten und einzelne Tiere an menschliche Umgebung gewöhnen.

Der Unterschied zwischen Zähmung und Domestikation

Ein Beispiel macht den Unterschied deutlich. Ein Hund ist domestiziert. Seine Beziehung zum Menschen ist das Ergebnis einer sehr langen Entwicklungsgeschichte. Ein gezähmter Wolf ist dagegen immer noch ein Wildtier.

Dasselbe gilt für einen Löwen. Ein Mensch kann theoretisch einen einzelnen Löwen von jungem Alter an an Menschen gewöhnen. Daraus wird aber keine domestizierte Löwenart.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Tierhaltung in der griechisch-römischen Antike zeigen, dass die Haltung und Nutzung von Tieren eine große Bedeutung besaß. Neben klassischen Nutztieren gab es auch Haustiere und einzelne gezähmte Wild- und Exotentiere.

Gab es Löwen im antiken Griechenland?

Auch diese Frage ist für Assassin's Creed Odyssey spannend. Löwen waren in der weiteren griechischen Welt tatsächlich bekannt und spielen eine wichtige Rolle in der griechischen Mythologie. Besonders berühmt ist natürlich der Nemeische Löwe, den Herakles im Rahmen seiner zwölf Arbeiten besiegen musste.

Die historische Verbreitung des Löwen muss jedoch differenziert betrachtet werden. Löwen lebten in Teilen Südosteuropas und der weiteren östlichen Mittelmeerwelt, verschwanden aber im Laufe der Antike aus vielen Regionen. Antike Autoren berichten außerdem über Löwen außerhalb des eigentlichen griechischen Kernlands.

Menschen begegneten Löwen also nicht ausschließlich in Geschichten. Gleichzeitig war ein Löwe selbstverständlich kein gewöhnliches Haustier. Die Vorstellung, dass eine Söldnerin regelmäßig einen Löwen zähmt und ihn anschließend wie einen Kampfhund durch Griechenland führt, gehört eindeutig zur spielerischen Überhöhung von Assassin's Creed Odyssey.

Und was ist mit Luchsen und Bären?

Auch Luchse und Bären gehören zur Tierwelt der antiken Mittelmeerwelt beziehungsweise ihrer angrenzenden Regionen. Antike Naturkundler unterschieden verschiedene wilde Tiere und beschäftigten sich ausführlich mit ihrem Verhalten. Plinius der Ältere zählt beispielsweise sowohl Luchse als auch Bären zu den wilden Tieren.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Mensch problemlos einen Luchs oder Bären als Begleiter halten konnte. Gerade bei großen Raubtieren bleibt die Gefahr erheblich. Selbst ein an Menschen gewöhntes Tier kann unberechenbar bleiben.

Für Kassandra ist das in Assassin's Creed Odyssey natürlich wesentlich einfacher. Nachdem die Fähigkeit zum Zähmen entsprechender Tiere freigeschaltet wurde, kann sie einen geeigneten Gegner bewusstlos machen und anschließend zähmen. Das Spiel verwandelt damit ein gefährliches Wildtier in einen temporären Begleiter.

Historisch wäre eine solche Zuverlässigkeit nicht zu erwarten. Das Feature ist deshalb am besten als historisch inspirierte Gameplay-Fiktion zu verstehen.

Vom Löwen zum Luchs: Ein neuer Begleiter für Kassandra

Nach dem Tod der Löwin bleibt die Hoffnung, dass ein neuer tierischer Begleiter Kassandra länger auf ihrer Reise begleiten könnte. Diesmal wird ein Luchs gezähmt.

Gerade solche Momente zeigen eine interessante Seite des Open-World-Gameplays. Neben den großen Handlungssträngen kann der Spieler eigene Geschichten erleben. Ein Tier, das eigentlich nur Teil eines Gameplay-Systems ist, kann dadurch plötzlich zu einem kleinen Charakter der eigenen Reise werden.

Für die Chroniken dieser Let's-Play-Reihe bleibt deshalb nicht nur Chrysis im Gedächtnis. Auch die Löwin bekommt ihren eigenen Platz – und der neue Luchs darf nun beweisen, ob er länger an Kassandras Seite bleibt.

Wie geht es nach „Asche zu Asche“ weiter?

Nach der Begegnung mit Chrysis ist Kassandras Suche noch nicht beendet. Die nächsten Hinweise führen sie weiter und schließlich in Richtung Korinth.

Dort wartet die nächste Handlungsebene rund um die Mission „Um ein Mädchen zu finden“. Ein wichtiger Name steht dabei bereits im Raum: Anthousa.

Damit endet „Asche zu Asche“ nicht mit einer endgültigen Lösung, sondern mit einem neuen Ziel. Kassandra hat zwar weitere Antworten über Myrrine und Alexios erhalten, doch gleichzeitig öffnen sich neue Fragen.

Die Reise geht deshalb weiter – diesmal in Richtung Korinth. Was Kassandra dort erwartet und welche Rolle Anthousa in der Geschichte spielt, wird erst in der nächsten Episode genauer beleuchtet.

Fazit: Eine Löwin, eine schwere Entscheidung und neue Spuren

Assassin's Creed Odyssey [054] – „Asche zu Asche“ verbindet einen wichtigen Abschnitt von Kassandras Familiengeschichte mit einigen der ungewöhnlichsten Gameplay-Momenten der bisherigen Reise.

Chrysis versucht Kassandra mit einer Falle aufzuhalten und zwingt sie zu einer Entscheidung. Kassandra entscheidet sich für das Leben eines Säuglings und lässt Chrysis dadurch zunächst entkommen. Gleichzeitig erfährt sie mehr über das Schicksal von Myrrine und Alexios.

Danach sorgt die gezähmte Löwin für einen völlig anderen Ton. Sie unterstützt Kassandra im Kampf, fällt jedoch schließlich im Lager. Ihr Nachfolger ist ein Luchs – und damit beginnt möglicherweise die nächste kleine Geschichte innerhalb dieser großen Reise.

Historisch ist das Tierzähmen dabei besonders spannend. Menschen der Antike hielten durchaus Wildtiere und konnten einzelne Tiere an den Menschen gewöhnen. Eine Löwin oder einen Luchs zuverlässig als persönlichen Kampfgefährten durch Griechenland zu führen, wie es Kassandra im Spiel kann, ist jedoch vor allem Assassin's-Creed-Fiktion.

Genau diese Mischung macht die Episode interessant: Die Geschichte bleibt mit Myrrine, Alexios und Chrysis ernst, während das Gameplay mit einer kämpfenden Löwin und einem gezähmten Luchs eine deutlich spielerischere Seite zeigt.

Und nun geht es weiter nach Korinth. Die Suche nach Anthousa beginnt.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Asche zu Asche“

Was passiert in „Asche zu Asche“ in Assassin's Creed Odyssey?

Kassandra verfolgt Chrysis und erfährt weitere Informationen über Myrrine und Alexios. Chrysis stellt ihr eine Falle, bei der Kassandra zwischen der Rettung eines Säuglings und dem Angriff auf Chrysis wählen muss. Kassandra entscheidet sich dafür, das Kind zu retten.

Wer ist Chrysis in Assassin's Creed Odyssey?

Chrysis ist eine Anhängerin des Kultes des Kosmos und eine wichtige Gegenspielerin in Kassandras Suche nach der Wahrheit über ihre Familie. Sie besitzt Informationen über Myrrine und Alexios und versucht, Kassandra aufzuhalten.

Warum rettet Kassandra das Baby statt Chrysis zu töten?

Chrysis konstruiert die Situation als Falle. Kassandra entscheidet sich dafür, das unschuldige Kind zu retten, wodurch Chrysis zunächst entkommen kann.

Kann man in Assassin's Creed Odyssey Tiere zähmen?

Ja. Mit der Fähigkeit „Beast Master“ können Spieler bestimmte wilde Tiere zähmen. Dazu gehören unter anderem Wölfe, Luchse, Löwen und Bären. Ein gezähmtes Tier kann Kassandra als Begleiter im Kampf unterstützen.

Konnte man im antiken Griechenland Löwen zähmen?

Einzelne wilde Löwen konnten an Menschen gewöhnt oder gefangen gehalten werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass Löwen domestiziert waren. Die Haltung wilder und exotischer Tiere ist für die griechisch-römische Antike belegt.

Ist das Zähmen von Löwen in Assassin's Creed Odyssey historisch korrekt?

Nur teilweise. Die Haltung und Zähmung einzelner Wildtiere hat einen historischen Hintergrund. Dass Kassandra Löwen, Luchse oder Bären gezielt als zuverlässige Kampfgefährten einsetzen kann, ist dagegen eine Gameplay-Fiktion.

Was ist der Unterschied zwischen Zähmung und Domestikation?

Zähmung beschreibt die Gewöhnung eines einzelnen Wildtiers an Menschen. Domestikation ist dagegen ein langfristiger, generationenübergreifender Prozess, durch den sich eine Tierpopulation unter menschlichem Einfluss genetisch verändert.

Welche Tiere kann Kassandra in Assassin's Creed Odyssey zähmen?

Die offizielle Beschreibung von Ubisoft nennt Wölfe, Luchse, Löwen und Bären als zähmbare Tiere. Gezähmte Tiere können Kassandra im Kampf unterstützen.

Wohin reist Kassandra nach „Asche zu Asche“?

Nach den Ereignissen der Episode führt die weitere Handlung Kassandra in Richtung Korinth. Dort wird die Suche mit der Mission „Um ein Mädchen zu finden“ und der Frage nach Anthousa fortgesetzt.


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15/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [053] 🗡️ Kein böses Wort

Assassin's Creed Odyssey [053] 🗡️ Kein böses Wort

Kassandra kommt in Assassin's Creed Odyssey [053] – „Kein böses Wort“ einem weiteren Geheimnis ihrer Vergangenheit näher. Nach den Hinweisen aus dem Heiligtum des Asklepios führt ihre Suche zu dem älteren Priester Mydon. Doch der Priester ist nicht nur ungewöhnlich schweigsam – seine Verbindung zur Kultistin Chrysis macht die Begegnung deutlich gefährlicher, als Kassandra zunächst erwartet.

Kein böses Wort

Die Suche nach Kassandras Mutter Myrrine führt in dieser Episode weiter durch Argolis. Nachdem Kassandra bereits erfahren hat, dass ein Priester namens Mydon wichtige Informationen über die Vergangenheit ihrer Familie besitzt, muss sie ihn im Gästehaus des Heiligtums ausfindig machen.

Die eigentliche Schwierigkeit besteht allerdings nicht darin, das Gebäude zu finden. Vielmehr stellt sich die Frage, wie Kassandra die Mission möglichst schnell und effektiv abschließen kann. Vor dem Gästehaus befinden sich Wachen und zusätzlich gerät die Söldnerin erneut mit einem anderen Söldner aneinander. Nach inzwischen 53 Episoden ist das beinahe schon ein Running Gag: Kaum möchte Kassandra einer Spur folgen, scheint irgendwo ein weiterer Söldner auf sie zu warten.

Trotzdem hat diese Mechanik auch eine Funktion. Assassin's Creed Odyssey versucht, seine offene Welt mit wechselnden Situationen zu füllen. Söldner können Kassandra verfolgen, während sie eigentlich einer Quest nachgeht. Dadurch entsteht ein gewisser Druck, der eine scheinbar einfache Mission jederzeit in einen Kampf verwandeln kann.

Wie findet Kassandra Mydon im Gästehaus?

Kassandra erreicht das Gebäude, in dem sich der ältere Priester Mydon aufhält. Der Weg dorthin ist jedoch nicht vollkommen friedlich. Wachen müssen aus dem Weg geräumt werden und auch ein Söldner sorgt für zusätzliche Gefahr.

Für die Spieler stellt sich damit eine typische Assassin's-Creed-Odyssey-Gameplay-Frage: Muss man jeden Gegner bekämpfen oder kann man die Umgebung nutzen, um möglichst schnell zum eigentlichen Questziel zu gelangen?

Gerade bei einem Spiel mit einer großen offenen Welt ist diese Entscheidung interessant. Nicht jeder Kampf bringt die Handlung voran. Wenn das eigentliche Ziel lediglich darin besteht, einen bestimmten NPC zu befragen, kann ein unnötiger Kampf Zeit kosten und zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen.

In dieser Episode kommt Kassandra allerdings nicht vollständig um die Auseinandersetzung herum. Nachdem sie die Hindernisse beseitigt hat, gelangt sie schließlich zu Mydon.

Warum ist Mydon so wichtig für Kassandras Suche?

Mydon gehört zu den Priestern des Asklepios. Genau deshalb besitzt er Informationen über die Ereignisse, die sich Jahre zuvor im Heiligtum abgespielt haben. Kassandra sucht nach einer Spartanerin, die mit einem schwer verletzten Baby dort angekommen war. Die Priester haben die damaligen Ereignisse dokumentiert und Mydon war einer derjenigen, die sich daran erinnern können.

Allerdings ist Mydon inzwischen nicht mehr in der Lage, Kassandra normal zu antworten. Chrysis hat ihm die Zunge entfernen lassen beziehungsweise ihn dazu gezwungen, seine Zunge zu opfern, um seine Loyalität zu beweisen. Dadurch wird bereits deutlich, wie viel Macht Chrysis über die Priester des Heiligtums besitzt.

Die Quest trägt deshalb ihren englischen Namen Speak No Evil und im Deutschen „Kein böses Wort“. Der Titel spielt auf das Motiv des Schweigens an und passt gleichzeitig zu der bekannten Redewendung der drei weisen Affen: nichts Böses sehen, nichts Böses hören und nichts Böses sagen.

Eine unerwartete Begegnung mit Mydon und seiner Geliebten

Als Kassandra Mydon findet, erwartet sie vermutlich einen alten Priester, der ihr seine Geschichte erzählen kann. Stattdessen entdeckt sie ihn gemeinsam mit einer jungen Frau, die zunächst als seine Sklavin bezeichnet wird.

Die Situation ist bemerkenswert, weil sich zwischen den beiden eine persönliche Beziehung entwickelt hat. Die Frau widerspricht sogar der Vorstellung, lediglich Mydons Dienerin zu sein. Sie beschreibt ihre Verbindung als eine heilige Bindung.

Dadurch bekommt die Szene eine zusätzliche Ebene. Kassandra ist eigentlich gekommen, um Informationen über ihre Mutter und ihren Bruder zu erhalten. Stattdessen stößt sie auf ein Paar, dessen Beziehung innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung des antiken Griechenlands ungewöhnlich und kompliziert ist.

Priester und Sklavin im antiken Griechenland

Historisch muss man hierbei vorsichtig sein: Die konkrete Beziehung zwischen Mydon und der Frau ist eine Handlung der Spielwelt und kein historisches Beispiel, das sich als typische Beziehung zwischen Priestern und Sklaven verallgemeinern lässt.

Sklaverei war im antiken Griechenland allerdings weit verbreitet und rechtlich sowie sozial fest in vielen Poleis verankert. Der soziale Status eines Menschen bestimmte dabei maßgeblich seine Möglichkeiten. Eine Beziehung zwischen einem freien Mann und einer versklavten Frau wäre deshalb nicht einfach mit einer modernen Partnerschaft gleichzusetzen.

Gerade deshalb ist die Darstellung in Assassin's Creed Odyssey interessant: Die Szene zeigt eine persönliche Verbindung innerhalb einer Gesellschaft, die von starken sozialen Hierarchien geprägt war. Gleichzeitig macht das Spiel deutlich, dass die Frau sich selbst nicht lediglich über den Status „Sklavin“ definiert.

Was geschah mit Myrrine und Kassandras Bruder?

Genau hier wird die Begegnung für Kassandra emotional wichtig. Sie möchte wissen, was mit Myrrine und ihrem Baby geschehen ist.

Mydon kann selbst nicht sprechen. Deshalb übernimmt seine Geliebte die Erklärung und rekonstruiert die Ereignisse anhand dessen, was er ihr erzählt hat.

Myrrine war mit ihrem schwer verletzten Kind zum Heiligtum gekommen. Das Baby befand sich in einem äußerst schlechten Zustand. Mydon versuchte, das Kind zu retten und betete für dessen Leben. Doch der Zustand des Babys war zu schlecht.

Myrrine wurde schließlich gesagt, dass ihr Kind gestorben sei. Für sie bedeutete das einen weiteren schweren Verlust. Die Geschichte, die Kassandra nun hört, bestätigt zunächst das Bild, das sie über Jahre hinweg von ihrem Bruder hatte: Er sei nach dem Sturz vom Berg überlebt, aber später seinen Verletzungen erlegen.

Besonders bedrückend ist die Schilderung, dass Mydon um die verzweifelte Mutter weinte. Er hatte gesehen, wie weit Myrrine von ihrer Heimat entfernt um ihr Kind trauerte. Für Kassandra ist diese Information ein weiterer Teil des Puzzles.

Chrysis: Die eigentliche Macht hinter dem Schweigen

Je mehr Kassandra über Mydon erfährt, desto deutlicher wird die Rolle von Chrysis. Die Priester des Heiligtums stehen unter ihrem Einfluss und haben Angst davor, mit Kassandra über ihre Mutter zu sprechen. Bereits in der vorherigen Quest „In Stein gemeißelt“ wurde deutlich, dass Chrysis diejenigen bedroht, die Informationen weitergeben.

Chrysis ist nicht einfach irgendeine Gegnerin. Sie gehört zum Kult des Kosmos und ist als Anhängerin der Blutlinie beziehungsweise der kultischen Interessen eine zentrale Figur in Kassandras Suche.

Besonders perfide ist dabei, dass Chrysis eine Einrichtung kontrolliert, deren eigentliche Aufgabe darin besteht, Menschen zu helfen. Das Heiligtum des Asklepios steht für Heilung und medizinische Fürsorge, während Chrysis Angst, Gewalt und Manipulation nutzt, um ihre Geheimnisse zu schützen.

Was passiert nach „Kein böses Wort“?

Die Informationen von Mydon führen Kassandra direkt zum nächsten Schritt ihrer Suche. Sie erfährt, dass Chrysis mit dem Schicksal des Babys verbunden ist und dass sich ein weiterer wichtiger Ort in Argolis befindet.

Dieser Ort ist der Altar des Apollo Maleatas. Er liegt an den Ausläufern des Berges Kynortion südöstlich des Heiligtums des Asklepios im Tal der Träume. Im Spiel wurden Babys, die zum Heiligtum gebracht wurden, zu diesem Altar gebracht, um die Götter um Heilung zu bitten.

Genau dort setzt die folgende Mission „Asche zu Asche“ an. Kassandra macht sich auf die Suche nach Chrysis und folgt damit einer Spur, die sie unmittelbar mit der Geschichte ihres Bruders verbindet.

Der Altar des Apollo Maleatas und die Mission „Asche zu Asche“

Der Altar des Apollo Maleatas ist innerhalb der Geschichte mehr als nur ein weiterer Questmarker. Er verbindet die religiöse Umgebung des Heiligtums mit dem Geheimnis um Chrysis und die Kinder, die dort Hilfe suchten.

In „Asche zu Asche“ wird Kassandra den Altar schließlich aufsuchen. Dort entdeckt sie ein auffälliges Zeichen und hört das Weinen eines Babys. Gleichzeitig wird der Ort von Kultisten bewacht.

Damit verschiebt sich die Handlung endgültig von der Suche nach Informationen zur direkten Konfrontation. Kassandra hat lange genug nach Zeugen gesucht. Nun führt die Spur direkt zu der Frau, die offenbar wesentlich mehr über die Vergangenheit ihrer Familie weiß: Chrysis.

Der Übergang von „Kein böses Wort“ zu „Asche zu Asche“ ist deshalb besonders gelungen. Erst sammelt Kassandra Hinweise bei den Priestern, anschließend führt sie diese Informationen zu einem konkreten Ort und schließlich zu einer Person, die sie zur Verantwortung ziehen will.

Fazit: Ein Schweigen, das mehr verrät als Worte

Assassin's Creed Odyssey [053] – „Kein böses Wort“ ist eine Episode, in der das Schweigen beinahe wichtiger ist als das gesprochene Wort. Mydon kann nicht sprechen, seine Geliebte übernimmt die Kommunikation und Chrysis hat dafür gesorgt, dass die Priester aus Angst schweigen.

Gleichzeitig bekommt Kassandra endlich einen weiteren wichtigen Hinweis auf ihre Mutter Myrrine und ihren Bruder. Mydon hatte versucht, das verletzte Baby zu retten, konnte es jedoch nicht retten. Myrrine wurde daraufhin mit der Nachricht zurückgelassen, ihr Kind sei gestorben.

Für Kassandra ist damit jedoch noch lange nicht alles geklärt. Im Gegenteil: Die Hinweise machen Chrysis erst recht verdächtig. Die nächste Spur führt zum Altar des Apollo Maleatas und damit unmittelbar in die nächste Phase ihrer Suche.

Und so endet diese Episode mit einer klaren Richtung: Kassandra weiß jetzt, wo sie nach Chrysis suchen muss. Die Frage ist nur noch, was sie dort finden wird.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Kein böses Wort“

Wo findet Kassandra Mydon in „Kein böses Wort“?

Kassandra findet Mydon im Gästehaus des Heiligtums des Asklepios in Argolis. Dort trifft sie auf den älteren Priester und seine Geliebte.

Wer ist Mydon in Assassin's Creed Odyssey?

Mydon ist ein älterer Priester des Asklepios. Er besitzt wichtige Informationen darüber, was geschah, als Myrrine mit ihrem schwer verletzten Baby zum Heiligtum kam.

Warum kann Mydon in Assassin's Creed Odyssey nicht sprechen?

Chrysis ließ Mydon seine Zunge verlieren beziehungsweise zwang ihn dazu, um ihn zum Schweigen zu bringen und die Wahrheit über die Ereignisse um Myrrine und das Baby geheim zu halten.

Was erfährt Kassandra über ihre Mutter Myrrine?

Kassandra erfährt, dass Myrrine mit einem schwer verletzten Baby zum Heiligtum des Asklepios kam und dort um Hilfe für das Kind bat. Myrrine wurde später mitgeteilt, dass das Baby gestorben sei.

Was ist mit Kassandras Bruder passiert?

Mydon versuchte laut der Erzählung, das schwer verletzte Baby zu retten. Das Kind war jedoch in einem sehr schlechten Zustand. Später wird deutlich, dass die Geschichte über seinen Tod nicht die vollständige Wahrheit war und Chrysis eine entscheidende Rolle spielte.

Wer ist Chrysis in Assassin's Creed Odyssey?

Chrysis ist eine Priesterin und Angehörige des Kultes des Kosmos. Sie besitzt erheblichen Einfluss über die Priester des Heiligtums und versucht, Informationen über Myrrine und das Baby geheim zu halten.

Wo befindet sich der Altar des Apollo Maleatas?

Der Altar des Apollo Maleatas befindet sich in Argolis, südöstlich des Heiligtums des Asklepios, an den Ausläufern des Berges Kynortion im Tal der Träume.

Was passiert nach der Quest „Kein böses Wort“?

Kassandra folgt der Spur zu Chrysis. Die nächste wichtige Mission ist „Asche zu Asche“, in der sie den Altar des Apollo Maleatas aufsucht und dort erneut auf die Anhänger des Kultes trifft.

Was bedeutet der Titel „Kein böses Wort“?

Der Titel bezieht sich auf das zentrale Motiv des Schweigens. Mydon kann nicht sprechen, die Priester fürchten Chrysis und Informationen über Kassandras Familie sollen geheim bleiben. Der englische Titel „Speak No Evil“ verweist außerdem auf das bekannte Motiv der drei weisen Affen.


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11/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [049] 🗡️ Erstens Niemandem schaden

Assassin's Creed Odyssey [049] 🗡️ Erstens Niemandem schaden

Kassandra bestätigt endlich den Tod des Kultisten und setzt anschließend ihre Suche nach ihrer Mutter Myrrine fort. Nachdem die Söldner besiegt und ihre Ausrüstung verkauft wurde, führt sie ihr Weg nach Argolis zu einem der berühmtesten Ärzte der Antike: Hippokrates. In der Höhle des Pan wartet jedoch keine einfache Informationsquelle auf sie, sondern ein Arzt, der dringend Hilfe benötigt.

Die Suche nach Myrrine nimmt in Assassin's Creed Odyssey eine neue Richtung. Nachdem Kassandra in der vorherigen Episode einen Kultisten ausgeschaltet hatte, kann sie nun dessen Tod endgültig bestätigen. Auch die Söldner, die ihr den Abschluss der Kultistenjagd erschwert haben, werden zu Fall gebracht. Ihre Ausrüstung lässt sich anschließend verkaufen und bringt Kassandra zusätzliche Drachmen ein.

Doch lange bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Kassandra ist weiterhin auf der Suche nach Informationen über ihre Mutter. Ein neuer Hinweis führt sie nach Argolis, wo sie den berühmten Arzt Hippokrates aufsuchen möchte.

Die Quest trägt den passenden Namen „Erstens Niemandem schaden“ – eine Anspielung auf das medizinische Prinzip, das heute häufig mit dem lateinischen Ausdruck primum non nocere verbunden wird. Im Spiel steht dabei nicht nur Kassandras Suche nach Myrrine im Mittelpunkt. Sie wird gleichzeitig mit der Situation von Menschen konfrontiert, die dringend medizinische Hilfe benötigen.

Der Kultist ist besiegt – doch Kassandras Suche geht weiter

Zu Beginn dieser Episode kann Kassandra endlich den Tod des zuvor verfolgten Kultisten bestätigen. Damit ist ein weiterer Gegner des Kultes des Kosmos aus dem Weg geräumt.

Die Kultistenjagd ist damit aber keineswegs beendet. Der Kult ist ein weitreichendes Netzwerk, dessen Mitglieder in unterschiedlichen Bereichen der griechischen Gesellschaft Einfluss besitzen können. Kassandra muss deshalb weiterhin Hinweise verfolgen und die Verbindungen zwischen den einzelnen Mitgliedern aufdecken.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Attentats bleiben außerdem die Söldner zurück, die Kassandra zuvor bei der Bestätigung des Kultisten gestört haben. Auch diese Gegner werden schließlich besiegt. Ihre Ausrüstung muss allerdings nicht einfach im Inventar liegen bleiben: Kassandra kann die erbeuteten Gegenstände verkaufen und dadurch ihre finanziellen Mittel erhöhen.

Damit zeigt die Episode erneut eine typische Kombination aus Kampf, Beute, Ressourcenmanagement und Charakterentwicklung, bevor die Geschichte wieder stärker in den Vordergrund rückt.

Warum sucht Kassandra Hippokrates?

Kassandra reist nach Argos, weil sie Hinweise darauf erhalten hat, dass der Arzt Hippokrates möglicherweise etwas über den Aufenthaltsort ihrer Mutter weiß. Die Quest „First Do No Harm“ beziehungsweise „Erstens Niemandem schaden“ gehört zur Questreihe „A Prescription for Discovery“.

Hippokrates ist dabei nicht einfach irgendein NPC. Er basiert auf dem historischen Arzt Hippokrates von Kos, der traditionell mit der Entwicklung der Medizin im antiken Griechenland verbunden wird. Die Spielfigur wird als Arzt dargestellt, der zahlreiche Patienten behandelt und versucht, ihnen unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung zu helfen.

Als Kassandra Hippokrates' Klinik in Argos aufsucht, stellt sie allerdings schnell fest, dass der Arzt nicht dort ist. Stattdessen trifft sie auf seinen Assistenten Sostratos. Dieser erklärt ihr, wo Hippokrates zu finden ist, und bittet sie darum, ihm medizinische Ausrüstung zu bringen. Die Hinweise führen schließlich zur Höhle des Pan

Die Höhle des Pan: Wo befindet sich Hippokrates?

Die Suche nach Hippokrates führt Kassandra zur Höhle des Pan. Dort wird schnell deutlich, dass Hippokrates alle Hände voll zu tun hat. Vor seiner Behandlungsstätte warten zahlreiche kranke Menschen auf seine Hilfe.

Für Kassandra ist das zunächst ein Problem. Sie möchte Informationen über ihre Mutter und ist deshalb nach Argolis gekommen. Hippokrates kann ihr möglicherweise helfen, aber er ist gleichzeitig mit seinen Patienten beschäftigt.

Genau hier setzt der Titel der Episode an. Kassandra muss entscheiden, wie sie mit einem Menschen umgeht, dessen Priorität nicht ihre persönliche Suche ist, sondern das Leben seiner Patienten.

Hippokrates bittet Kassandra schließlich darum, seine medizinischen Aufzeichnungen zurückzubringen. Diese Aufzeichnungen sind für seine Arbeit wichtig und könnten ihm helfen, einen schwer kranken Patienten zu behandeln. Im Gegenzug verspricht er, Kassandra bei ihrer Suche nach dem zu helfen, was sie wissen möchte. 

Hippokrates und die Medizin im antiken Griechenland

Die Begegnung mit Hippokrates bietet Assassin's Creed Odyssey die Möglichkeit, einen Bereich des antiken Griechenlands darzustellen, der häufig weniger Aufmerksamkeit erhält als Kriege, Philosophie oder Mythologie: die Medizin.

Hippokrates von Kos gilt als eine der wichtigsten historischen Figuren der antiken griechischen Medizin. Allerdings sollte man dabei vorsichtig sein: Die sogenannte Hippokratische Eidtradition und das größere Corpus hippocraticum sind komplexer, als die moderne Vorstellung vom „Vater der Medizin“ vermuten lässt.

Im Spiel wird Hippokrates jedoch bewusst als Arzt dargestellt, der seine Patienten ernst nimmt. Seine Behandlung findet nicht in einer modernen Klinik mit wissenschaftlichen Laboren statt, sondern in einer Welt, in der medizinisches Wissen, Beobachtung, Erfahrung und religiöse Vorstellungen nebeneinander existierten.

Genau diese Verbindung macht die Quest interessant. Kassandra sucht nach einer persönlichen Antwort, während Hippokrates mit einem konkreten medizinischen Problem konfrontiert ist.

Was hat es mit den großen Tongefäßen auf sich?

Auf Kassandras Reise fällt eine interessante Szene ins Auge: große orangefarbene Gefäße, die beinahe wie kleine Brennöfen oder Anlagen einer antiken Brennerei aussehen. Auf dem Screenshot sind mehrere große keramische Behälter zu erkennen, die zusammen mit Wagen, Holz und weiteren Materialien in einer handwerklich geprägten Umgebung stehen.

Handelt es sich dabei um eine antike Brennerei? Das lässt sich anhand dieser Szene nicht sicher behaupten. Wahrscheinlicher ist, dass wir hier große keramische Vorratsgefäße sehen, die an antike Pithoi erinnern.

Pithoi waren große Vorratsgefäße, die im antiken Griechenland zur Lagerung verschiedener Güter verwendet wurden. Keramikgefäße waren allgemein allgegenwärtig und dienten unter anderem dazu, Lebensmittel, Flüssigkeiten und andere Waren aufzubewahren oder zu transportieren. Auch Wein und Öl gehörten zu den typischen Produkten, für die keramische Gefäße verwendet wurden. 

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Gefäße auf dem Screenshot tatsächlich mit Wein gefüllt sind. Aus dem Bild allein lässt sich der konkrete Inhalt nicht bestimmen.

Auch die Vermutung einer Töpferei ist interessant. Antike griechische Keramik wurde tatsächlich in speziellen Brennöfen hergestellt. Solche Öfen besaßen typischerweise eine untere Brennkammer und eine darüberliegende Kammer, in der die Keramik gebrannt wurde. Die Hitze stieg durch einen perforierten Boden nach oben. 

Die auf dem Screenshot sichtbaren großen Gefäße selbst würde ich deshalb nicht als den eigentlichen Brennofen identifizieren. Sie sehen vielmehr nach großen Lager- oder Produktionsgefäßen aus. Das Spiel verwendet zahlreiche Keramikobjekte, um Marktplätze, Werkstätten und andere Bereiche der antiken Welt glaubwürdiger zu gestalten. Ubisoft erklärte selbst, dass für Assassin's Creed Odyssey mehr als 4.000 unterschiedliche Objekte für die Welt erstellt wurden, darunter auch Tongefäße, Körbe, Möbel und andere Alltagsgegenstände. 

Wurde im antiken Griechenland bereits Alkohol gebrannt?

Die Frage liegt bei solchen Gefäßen natürlich nahe: Wurde in der Zeit von Assassin's Creed Odyssey bereits Alkohol destilliert?

Hier ist eine klare Unterscheidung wichtig. Wein wurde im antiken Griechenland selbstverständlich hergestellt und konsumiert. Das bedeutet aber nicht, dass die Menschen bereits Alkohol durch Destillation so herstellten, wie wir es von modernen Spirituosen kennen.

Wein wurde durch Fermentation von Trauben hergestellt. Große Vorratsgefäße waren dafür von großer Bedeutung. Bei den berühmten griechischen Trinkgefäßen, die heute archäologisch bekannt sind, lässt sich ebenfalls erkennen, wie wichtig Wein und das gemeinsame Trinken für bestimmte gesellschaftliche Zusammenkünfte waren. Amphoren konnten beispielsweise Wein aufnehmen, während Kratere zum Mischen von Wein und Wasser verwendet wurden. 

Die auf deinem Screenshot sichtbaren Gefäße sollte man deshalb eher mit der Lagerung und Verarbeitung von Waren in Verbindung bringen als automatisch mit einer Destillationsanlage.

Eine moderne Spirituosenproduktion aus hochprozentigem Alkohol wäre für die dargestellte Zeit also eine wesentlich stärkere Behauptung und sollte nicht aus dieser Szene abgeleitet werden.

Warum ist Hippokrates für Kassandras Suche wichtig?

Die Begegnung mit Hippokrates ist nicht nur eine medizinische Nebenhandlung. Kassandra sucht ihn gezielt, weil sie glaubt, dass er Informationen über ihre Mutter besitzen könnte.

Dadurch verbindet die Quest zwei unterschiedliche Handlungsstränge: Kassandras persönliche Suche nach Myrrine und die medizinische Arbeit des Hippokrates.

Hippokrates erklärt, dass seine Aufzeichnungen über Krankheiten des Geistes beziehungsweise bestimmte medizinische Beobachtungen entwendet wurden. Kassandra soll diese Aufzeichnungen zurückholen. Im Gegenzug möchte Hippokrates ihr bei ihrer Suche helfen.

Damit entsteht eine interessante Situation: Kassandra könnte theoretisch einfach weiterziehen und sich auf ihre eigene Mission konzentrieren. Stattdessen hilft sie einem Arzt, dessen Patienten dringend auf ihn angewiesen sind.

Die Quest stellt damit eine andere Seite von Kassandra heraus. Sie ist zwar Söldnerin und Assassinin, aber ihre Handlungen können auch von Mitgefühl und Hilfsbereitschaft geprägt sein.

„Erstens Niemandem schaden“ – zwischen Söldnerin und Helferin

Gerade der Titel „Erstens Niemandem schaden“ passt deshalb hervorragend zu dieser Episode. Kassandra kommt aus einer Welt voller Gewalt. Der Peloponnesische Krieg, Kultisten, Söldner und persönliche Feindschaften gehören zu ihrem Alltag.

Hippokrates steht dagegen für einen völlig anderen Ansatz: Er versucht, Leben zu retten. Seine Patienten interessieren sich nicht dafür, welche politischen Konflikte gerade stattfinden. Sie benötigen medizinische Hilfe.

Das sorgt für einen schönen Kontrast innerhalb der Geschichte. Kassandra löst Probleme häufig mit Waffen, während Hippokrates versucht, Probleme mit medizinischem Wissen zu lösen.

Dadurch wird die Quest mehr als nur ein weiterer Auftrag auf dem Weg zur nächsten Information. Sie zeigt Kassandra in einer Situation, in der ihre Fähigkeiten nicht allein zum Töten, sondern zum Helfen eingesetzt werden können.

Gameplay: Beute, Ressourcen und die nächste Aufgabe

Auch spielerisch bleibt die Episode eng mit den RPG-Systemen von Assassin's Creed Odyssey verbunden. Nach dem Kampf gegen den Kultisten und die Söldner besitzt Kassandra zusätzliche Ausrüstung, die sie verkaufen kann.

Das eingenommene Geld kann wiederum für die weitere Reise verwendet werden. Gleichzeitig setzt die Geschichte ihren Fokus auf eine neue Aufgabe: die Suche nach Hippokrates und anschließend die Beschaffung seiner Aufzeichnungen.

Dadurch entsteht ein natürlicher Wechsel zwischen Kampf, Erkundung, Loot und Story. Genau diese Kombination ist charakteristisch für das RPG-orientierte Design von Assassin's Creed Odyssey.

  • Kultistenjagd: Der Tod des Kultisten wird bestätigt.
  • Söldner: Die Gegner werden anschließend besiegt.
  • Beute: Ihre Ausrüstung kann verkauft werden.
  • Reise: Kassandra setzt ihre Suche in Argolis fort.
  • Hippokrates: Der Arzt könnte Informationen über Myrrine besitzen.
  • Höhle des Pan: Dort findet Kassandra den beschäftigten Arzt.
  • Aufzeichnungen: Hippokrates bittet Kassandra, seine medizinischen Notizen zurückzuholen. 

Was sind Pithoi und wofür wurden die großen Tongefäße verwendet?

Auf Kassandras Reise durch das antike Griechenland begegnet sie immer wieder großen keramischen Gefäßen. Solche Gefäße sind nicht nur dekorative Bestandteile der Spielwelt, sondern erinnern an einen wichtigen Bestandteil des Alltags im antiken Griechenland: die Vorratshaltung.

Ein besonders großer Typ solcher Vorratsgefäße wird als Pithos bezeichnet, im Plural Pithoi. Dabei handelt es sich um große keramische Behälter, die vor allem zur Lagerung und teilweise auch zur Aufbewahrung beziehungsweise Reifung verschiedener Waren verwendet wurden. Durch ihre Größe konnten sie erhebliche Mengen an Vorräten aufnehmen.

Was wurde in Pithoi gelagert?

Die Verwendung eines Pithos hing vom jeweiligen Haushalt, Betrieb und Inhalt ab. Zu den wichtigsten Waren, die in großen Vorratsgefäßen aufbewahrt werden konnten, gehörten Getreide, Hülsenfrüchte, Olivenöl und Wein. Auch andere landwirtschaftliche Erzeugnisse und Flüssigkeiten konnten in großen Keramikgefäßen gelagert werden.

Besonders wichtig waren solche Behälter deshalb für die Vorratswirtschaft. Getreide und andere Lebensmittel mussten über längere Zeit gelagert werden, während Öl und Wein ebenfalls in größeren Mengen aufbewahrt werden mussten. Große Keramikgefäße waren dafür wesentlich praktischer als kleine Trink- oder Haushaltsgefäße.

Bei Wein ist allerdings eine wichtige Unterscheidung notwendig: Ein Pithos war nicht einfach ein „antikes Weinfass“. Wein konnte zwar in großen keramischen Gefäßen gelagert werden, doch die antike Weinwirtschaft verwendete unterschiedliche Gefäßtypen für Herstellung, Lagerung, Transport und Ausschank.

Warum wurden große Tongefäße für Vorräte verwendet?

Keramik hatte im antiken Griechenland einen entscheidenden Vorteil: Sie konnte aus lokal verfügbaren Rohstoffen hergestellt werden und war in unterschiedlichen Größen und Formen verfügbar. Große Vorratsgefäße ermöglichten es, Lebensmittel und andere Waren an einem festen Ort aufzubewahren.

Ein Pithos konnte beispielsweise in einem Lagerraum, einem Wirtschaftsgebäude oder teilweise beziehungsweise vollständig in den Boden eingelassen werden. Durch das hohe Eigengewicht und die Größe waren solche Gefäße nicht dafür gedacht, regelmäßig bewegt zu werden. Sie dienten vielmehr als stationäre Vorratsbehälter.

Das unterscheidet sie beispielsweise von kleineren Gefäßen oder Transportamphoren. Eine Amphore war durch ihre Form und zwei Henkel wesentlich besser für Transport und Umfüllen geeignet, während ein großer Pithos vor allem große Mengen an Vorräten aufnehmen konnte.

Waren Pithoi auch für die Weinherstellung geeignet?

Ja. Große keramische Gefäße konnten im antiken Mittelmeerraum auch bei der Weinherstellung und Weinlagerung eine Rolle spielen. Allerdings sollte man dabei nicht automatisch jedes große Tongefäß als Weingefäß bezeichnen.

Die Herstellung von Wein begann mit der Verarbeitung und Pressung der Trauben. Anschließend musste der Traubensaft fermentieren. Große Gefäße konnten bei solchen Prozessen und bei der anschließenden Lagerung eine wichtige Funktion übernehmen. Die genaue Verwendung hing jedoch von Zeit, Region und Gefäßtyp ab.

Wichtig ist außerdem, dass der antike Wein nicht mit modernen Vorstellungen von Wein identisch war. Wein wurde häufig mit Wasser verdünnt getrunken und konnte je nach Herstellung und Lagerung unterschiedliche Eigenschaften besitzen.

Was ist der Unterschied zwischen Pithos und Amphore?

Beide Gefäßtypen gehören zur antiken Keramikkultur, erfüllten aber unterschiedliche Aufgaben. Ein Pithos war in erster Linie ein großer Vorratsbehälter und konnte wesentlich größer sein als eine typische Amphore.

Eine Amphore besaß dagegen normalerweise zwei Henkel und war aufgrund ihrer Form besser für Transport und Lagerung von Waren geeignet. Amphoren wurden beispielsweise für Wein und Olivenöl verwendet und konnten über größere Entfernungen transportiert werden.

Vereinfacht gesagt: Der Pithos war eher der große Vorratsspeicher, während die Amphore eher als Transport- und Lagergefäß diente. Die Grenzen waren allerdings nicht absolut, denn die tatsächliche Verwendung antiker Gefäße konnte je nach Region und Zeitraum variieren.

Fazit zu Assassin's Creed Odyssey [049]

„Erstens Niemandem schaden“ ist eine Episode, in der Assassin's Creed Odyssey seine unterschiedlichen Seiten miteinander verbindet. Kassandra beendet zunächst die Kultistenjagd, besiegt die störenden Söldner und verkauft deren Ausrüstung.

Danach führt ihre persönliche Suche sie zu Hippokrates. In der Höhle des Pan trifft sie jedoch nicht einfach einen Arzt, der ihr sofort alle Fragen über ihre Mutter beantwortet. Stattdessen begegnet sie einem Menschen, der selbst dringend Hilfe benötigt.

Besonders interessant ist dabei der historische Hintergrund der Umgebung. Die großen Tongefäße, die unterwegs zu sehen sind, erinnern an die Bedeutung keramischer Vorratsgefäße im antiken Griechenland. Eine eindeutige Brennerei lässt sich aus der gezeigten Szene jedoch nicht ableiten. Wahrscheinlicher ist eine Nutzung als große Vorrats- oder Produktionsgefäße.

Am Ende steht für Kassandra eine neue Aufgabe: Sie muss Hippokrates' Aufzeichnungen beschaffen. Erst dann kann ihre Suche nach Informationen über Myrrine weitergehen.

Aus der Jagd nach einem Kultisten wird damit eine Begegnung mit einem Arzt – und aus Kassandras Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit eine Gelegenheit, anderen Menschen zu helfen.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [049]

Worum geht es in Assassin's Creed Odyssey [049]?

In „Erstens Niemandem schaden“ bestätigt Kassandra den Tod eines Kultisten, besiegt anschließend Söldner und reist nach Argolis, um Hippokrates wegen Informationen über ihre Mutter aufzusuchen.

Wer ist Hippokrates in Assassin's Creed Odyssey?

Hippokrates ist ein Arzt in Argolis, den Kassandra aufsucht, weil er möglicherweise Informationen über Myrrine besitzt. Seine Klinik befindet sich in Argos, während Kassandra ihn schließlich bei der Höhle des Pan findet.

Wo findet Kassandra Hippokrates?

Hippokrates befindet sich bei der Höhle des Pan in Argolis. Sein Assistent Sostratos gibt Kassandra Hinweise auf seinen Aufenthaltsort. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Warum sucht Kassandra Hippokrates?

Kassandra sucht Hippokrates, weil sie Informationen über ihre Mutter Myrrine erhalten möchte. Hippokrates erklärt jedoch, dass er zunächst Hilfe bei seinen medizinischen Aufzeichnungen benötigt.

Was soll Kassandra für Hippokrates erledigen?

Kassandra soll Hippokrates' medizinische Aufzeichnungen zurückholen. Diese wurden ihm entwendet und sind für seine Behandlung eines schwer kranken Patienten wichtig. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

Was sind die großen Tongefäße in Assassin's Creed Odyssey?

Die Gefäße im Screenshot erinnern an große antike Vorratsgefäße wie Pithoi. Aus der Szene lässt sich jedoch nicht sicher bestimmen, welche konkrete Funktion sie im Spiel besitzen. Sie sollten nicht automatisch als Brennöfen oder Brennereianlagen bezeichnet werden.

Wurde im antiken Griechenland Alkohol destilliert?

Wein war im antiken Griechenland weit verbreitet und wurde durch Fermentation hergestellt. Die großen keramischen Gefäße können daher mit der Lagerung von Wein oder anderen Waren verbunden werden. Eine moderne Destillation von hochprozentigem Alkohol sollte aus der gezeigten Szene jedoch nicht abgeleitet werden.

Wofür wurden große Tongefäße im antiken Griechenland verwendet?

Große keramische Gefäße konnten zur Lagerung verschiedener Waren verwendet werden. Keramik spielte im antiken Alltag eine zentrale Rolle und diente unter anderem zur Aufbewahrung und zum Transport von Flüssigkeiten und Lebensmitteln. :contentReference[oaicite:9]{index=9}

Gab es im antiken Griechenland spezielle Keramiköfen?

Ja. Antike griechische Keramik wurde in speziell konstruierten Brennöfen hergestellt. Typische Öfen besaßen eine untere Brennkammer und eine darüberliegende Kammer, in der die Keramik gebrannt wurde. 

Warum heißt die Quest „Erstens Niemandem schaden“?

Der Titel spielt auf das medizinische Prinzip „zuerst keinen Schaden anrichten“ an und passt damit zu Hippokrates und seiner Rolle als Arzt. Die Quest stellt seine medizinische Arbeit Kassandras gewaltgeprägter Welt gegenüber.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

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