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15/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [053] 🗡️ Kein böses Wort

Assassin's Creed Odyssey [053] 🗡️ Kein böses Wort

Kassandra kommt in Assassin's Creed Odyssey [053] – „Kein böses Wort“ einem weiteren Geheimnis ihrer Vergangenheit näher. Nach den Hinweisen aus dem Heiligtum des Asklepios führt ihre Suche zu dem älteren Priester Mydon. Doch der Priester ist nicht nur ungewöhnlich schweigsam – seine Verbindung zur Kultistin Chrysis macht die Begegnung deutlich gefährlicher, als Kassandra zunächst erwartet.

Kein böses Wort

Die Suche nach Kassandras Mutter Myrrine führt in dieser Episode weiter durch Argolis. Nachdem Kassandra bereits erfahren hat, dass ein Priester namens Mydon wichtige Informationen über die Vergangenheit ihrer Familie besitzt, muss sie ihn im Gästehaus des Heiligtums ausfindig machen.

Die eigentliche Schwierigkeit besteht allerdings nicht darin, das Gebäude zu finden. Vielmehr stellt sich die Frage, wie Kassandra die Mission möglichst schnell und effektiv abschließen kann. Vor dem Gästehaus befinden sich Wachen und zusätzlich gerät die Söldnerin erneut mit einem anderen Söldner aneinander. Nach inzwischen 53 Episoden ist das beinahe schon ein Running Gag: Kaum möchte Kassandra einer Spur folgen, scheint irgendwo ein weiterer Söldner auf sie zu warten.

Trotzdem hat diese Mechanik auch eine Funktion. Assassin's Creed Odyssey versucht, seine offene Welt mit wechselnden Situationen zu füllen. Söldner können Kassandra verfolgen, während sie eigentlich einer Quest nachgeht. Dadurch entsteht ein gewisser Druck, der eine scheinbar einfache Mission jederzeit in einen Kampf verwandeln kann.

Wie findet Kassandra Mydon im Gästehaus?

Kassandra erreicht das Gebäude, in dem sich der ältere Priester Mydon aufhält. Der Weg dorthin ist jedoch nicht vollkommen friedlich. Wachen müssen aus dem Weg geräumt werden und auch ein Söldner sorgt für zusätzliche Gefahr.

Für die Spieler stellt sich damit eine typische Assassin's-Creed-Odyssey-Gameplay-Frage: Muss man jeden Gegner bekämpfen oder kann man die Umgebung nutzen, um möglichst schnell zum eigentlichen Questziel zu gelangen?

Gerade bei einem Spiel mit einer großen offenen Welt ist diese Entscheidung interessant. Nicht jeder Kampf bringt die Handlung voran. Wenn das eigentliche Ziel lediglich darin besteht, einen bestimmten NPC zu befragen, kann ein unnötiger Kampf Zeit kosten und zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen.

In dieser Episode kommt Kassandra allerdings nicht vollständig um die Auseinandersetzung herum. Nachdem sie die Hindernisse beseitigt hat, gelangt sie schließlich zu Mydon.

Warum ist Mydon so wichtig für Kassandras Suche?

Mydon gehört zu den Priestern des Asklepios. Genau deshalb besitzt er Informationen über die Ereignisse, die sich Jahre zuvor im Heiligtum abgespielt haben. Kassandra sucht nach einer Spartanerin, die mit einem schwer verletzten Baby dort angekommen war. Die Priester haben die damaligen Ereignisse dokumentiert und Mydon war einer derjenigen, die sich daran erinnern können.

Allerdings ist Mydon inzwischen nicht mehr in der Lage, Kassandra normal zu antworten. Chrysis hat ihm die Zunge entfernen lassen beziehungsweise ihn dazu gezwungen, seine Zunge zu opfern, um seine Loyalität zu beweisen. Dadurch wird bereits deutlich, wie viel Macht Chrysis über die Priester des Heiligtums besitzt.

Die Quest trägt deshalb ihren englischen Namen Speak No Evil und im Deutschen „Kein böses Wort“. Der Titel spielt auf das Motiv des Schweigens an und passt gleichzeitig zu der bekannten Redewendung der drei weisen Affen: nichts Böses sehen, nichts Böses hören und nichts Böses sagen.

Eine unerwartete Begegnung mit Mydon und seiner Geliebten

Als Kassandra Mydon findet, erwartet sie vermutlich einen alten Priester, der ihr seine Geschichte erzählen kann. Stattdessen entdeckt sie ihn gemeinsam mit einer jungen Frau, die zunächst als seine Sklavin bezeichnet wird.

Die Situation ist bemerkenswert, weil sich zwischen den beiden eine persönliche Beziehung entwickelt hat. Die Frau widerspricht sogar der Vorstellung, lediglich Mydons Dienerin zu sein. Sie beschreibt ihre Verbindung als eine heilige Bindung.

Dadurch bekommt die Szene eine zusätzliche Ebene. Kassandra ist eigentlich gekommen, um Informationen über ihre Mutter und ihren Bruder zu erhalten. Stattdessen stößt sie auf ein Paar, dessen Beziehung innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung des antiken Griechenlands ungewöhnlich und kompliziert ist.

Priester und Sklavin im antiken Griechenland

Historisch muss man hierbei vorsichtig sein: Die konkrete Beziehung zwischen Mydon und der Frau ist eine Handlung der Spielwelt und kein historisches Beispiel, das sich als typische Beziehung zwischen Priestern und Sklaven verallgemeinern lässt.

Sklaverei war im antiken Griechenland allerdings weit verbreitet und rechtlich sowie sozial fest in vielen Poleis verankert. Der soziale Status eines Menschen bestimmte dabei maßgeblich seine Möglichkeiten. Eine Beziehung zwischen einem freien Mann und einer versklavten Frau wäre deshalb nicht einfach mit einer modernen Partnerschaft gleichzusetzen.

Gerade deshalb ist die Darstellung in Assassin's Creed Odyssey interessant: Die Szene zeigt eine persönliche Verbindung innerhalb einer Gesellschaft, die von starken sozialen Hierarchien geprägt war. Gleichzeitig macht das Spiel deutlich, dass die Frau sich selbst nicht lediglich über den Status „Sklavin“ definiert.

Was geschah mit Myrrine und Kassandras Bruder?

Genau hier wird die Begegnung für Kassandra emotional wichtig. Sie möchte wissen, was mit Myrrine und ihrem Baby geschehen ist.

Mydon kann selbst nicht sprechen. Deshalb übernimmt seine Geliebte die Erklärung und rekonstruiert die Ereignisse anhand dessen, was er ihr erzählt hat.

Myrrine war mit ihrem schwer verletzten Kind zum Heiligtum gekommen. Das Baby befand sich in einem äußerst schlechten Zustand. Mydon versuchte, das Kind zu retten und betete für dessen Leben. Doch der Zustand des Babys war zu schlecht.

Myrrine wurde schließlich gesagt, dass ihr Kind gestorben sei. Für sie bedeutete das einen weiteren schweren Verlust. Die Geschichte, die Kassandra nun hört, bestätigt zunächst das Bild, das sie über Jahre hinweg von ihrem Bruder hatte: Er sei nach dem Sturz vom Berg überlebt, aber später seinen Verletzungen erlegen.

Besonders bedrückend ist die Schilderung, dass Mydon um die verzweifelte Mutter weinte. Er hatte gesehen, wie weit Myrrine von ihrer Heimat entfernt um ihr Kind trauerte. Für Kassandra ist diese Information ein weiterer Teil des Puzzles.

Chrysis: Die eigentliche Macht hinter dem Schweigen

Je mehr Kassandra über Mydon erfährt, desto deutlicher wird die Rolle von Chrysis. Die Priester des Heiligtums stehen unter ihrem Einfluss und haben Angst davor, mit Kassandra über ihre Mutter zu sprechen. Bereits in der vorherigen Quest „In Stein gemeißelt“ wurde deutlich, dass Chrysis diejenigen bedroht, die Informationen weitergeben.

Chrysis ist nicht einfach irgendeine Gegnerin. Sie gehört zum Kult des Kosmos und ist als Anhängerin der Blutlinie beziehungsweise der kultischen Interessen eine zentrale Figur in Kassandras Suche.

Besonders perfide ist dabei, dass Chrysis eine Einrichtung kontrolliert, deren eigentliche Aufgabe darin besteht, Menschen zu helfen. Das Heiligtum des Asklepios steht für Heilung und medizinische Fürsorge, während Chrysis Angst, Gewalt und Manipulation nutzt, um ihre Geheimnisse zu schützen.

Was passiert nach „Kein böses Wort“?

Die Informationen von Mydon führen Kassandra direkt zum nächsten Schritt ihrer Suche. Sie erfährt, dass Chrysis mit dem Schicksal des Babys verbunden ist und dass sich ein weiterer wichtiger Ort in Argolis befindet.

Dieser Ort ist der Altar des Apollo Maleatas. Er liegt an den Ausläufern des Berges Kynortion südöstlich des Heiligtums des Asklepios im Tal der Träume. Im Spiel wurden Babys, die zum Heiligtum gebracht wurden, zu diesem Altar gebracht, um die Götter um Heilung zu bitten.

Genau dort setzt die folgende Mission „Asche zu Asche“ an. Kassandra macht sich auf die Suche nach Chrysis und folgt damit einer Spur, die sie unmittelbar mit der Geschichte ihres Bruders verbindet.

Der Altar des Apollo Maleatas und die Mission „Asche zu Asche“

Der Altar des Apollo Maleatas ist innerhalb der Geschichte mehr als nur ein weiterer Questmarker. Er verbindet die religiöse Umgebung des Heiligtums mit dem Geheimnis um Chrysis und die Kinder, die dort Hilfe suchten.

In „Asche zu Asche“ wird Kassandra den Altar schließlich aufsuchen. Dort entdeckt sie ein auffälliges Zeichen und hört das Weinen eines Babys. Gleichzeitig wird der Ort von Kultisten bewacht.

Damit verschiebt sich die Handlung endgültig von der Suche nach Informationen zur direkten Konfrontation. Kassandra hat lange genug nach Zeugen gesucht. Nun führt die Spur direkt zu der Frau, die offenbar wesentlich mehr über die Vergangenheit ihrer Familie weiß: Chrysis.

Der Übergang von „Kein böses Wort“ zu „Asche zu Asche“ ist deshalb besonders gelungen. Erst sammelt Kassandra Hinweise bei den Priestern, anschließend führt sie diese Informationen zu einem konkreten Ort und schließlich zu einer Person, die sie zur Verantwortung ziehen will.

Fazit: Ein Schweigen, das mehr verrät als Worte

Assassin's Creed Odyssey [053] – „Kein böses Wort“ ist eine Episode, in der das Schweigen beinahe wichtiger ist als das gesprochene Wort. Mydon kann nicht sprechen, seine Geliebte übernimmt die Kommunikation und Chrysis hat dafür gesorgt, dass die Priester aus Angst schweigen.

Gleichzeitig bekommt Kassandra endlich einen weiteren wichtigen Hinweis auf ihre Mutter Myrrine und ihren Bruder. Mydon hatte versucht, das verletzte Baby zu retten, konnte es jedoch nicht retten. Myrrine wurde daraufhin mit der Nachricht zurückgelassen, ihr Kind sei gestorben.

Für Kassandra ist damit jedoch noch lange nicht alles geklärt. Im Gegenteil: Die Hinweise machen Chrysis erst recht verdächtig. Die nächste Spur führt zum Altar des Apollo Maleatas und damit unmittelbar in die nächste Phase ihrer Suche.

Und so endet diese Episode mit einer klaren Richtung: Kassandra weiß jetzt, wo sie nach Chrysis suchen muss. Die Frage ist nur noch, was sie dort finden wird.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Kein böses Wort“

Wo findet Kassandra Mydon in „Kein böses Wort“?

Kassandra findet Mydon im Gästehaus des Heiligtums des Asklepios in Argolis. Dort trifft sie auf den älteren Priester und seine Geliebte.

Wer ist Mydon in Assassin's Creed Odyssey?

Mydon ist ein älterer Priester des Asklepios. Er besitzt wichtige Informationen darüber, was geschah, als Myrrine mit ihrem schwer verletzten Baby zum Heiligtum kam.

Warum kann Mydon in Assassin's Creed Odyssey nicht sprechen?

Chrysis ließ Mydon seine Zunge verlieren beziehungsweise zwang ihn dazu, um ihn zum Schweigen zu bringen und die Wahrheit über die Ereignisse um Myrrine und das Baby geheim zu halten.

Was erfährt Kassandra über ihre Mutter Myrrine?

Kassandra erfährt, dass Myrrine mit einem schwer verletzten Baby zum Heiligtum des Asklepios kam und dort um Hilfe für das Kind bat. Myrrine wurde später mitgeteilt, dass das Baby gestorben sei.

Was ist mit Kassandras Bruder passiert?

Mydon versuchte laut der Erzählung, das schwer verletzte Baby zu retten. Das Kind war jedoch in einem sehr schlechten Zustand. Später wird deutlich, dass die Geschichte über seinen Tod nicht die vollständige Wahrheit war und Chrysis eine entscheidende Rolle spielte.

Wer ist Chrysis in Assassin's Creed Odyssey?

Chrysis ist eine Priesterin und Angehörige des Kultes des Kosmos. Sie besitzt erheblichen Einfluss über die Priester des Heiligtums und versucht, Informationen über Myrrine und das Baby geheim zu halten.

Wo befindet sich der Altar des Apollo Maleatas?

Der Altar des Apollo Maleatas befindet sich in Argolis, südöstlich des Heiligtums des Asklepios, an den Ausläufern des Berges Kynortion im Tal der Träume.

Was passiert nach der Quest „Kein böses Wort“?

Kassandra folgt der Spur zu Chrysis. Die nächste wichtige Mission ist „Asche zu Asche“, in der sie den Altar des Apollo Maleatas aufsucht und dort erneut auf die Anhänger des Kultes trifft.

Was bedeutet der Titel „Kein böses Wort“?

Der Titel bezieht sich auf das zentrale Motiv des Schweigens. Mydon kann nicht sprechen, die Priester fürchten Chrysis und Informationen über Kassandras Familie sollen geheim bleiben. Der englische Titel „Speak No Evil“ verweist außerdem auf das bekannte Motiv der drei weisen Affen.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

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