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13/09/2026

Assassin's Creed Odyssey [082] 🗡️ Schon wieder Malaka

ssassin's Creed Odyssey [082] 🗡️ Schon wieder Malaka 

 Kassandra bekommt es schon wieder mit Aiantides zu tun. In der Mission „Schon wieder, Maláka?!“ soll sie die versteckten Schätze des Makedoniers finden. Die Suche führt sie zu mehreren Inseln vor der Küste Makedoniens. Doch natürlich läuft auch diese Schatzsuche nicht völlig friedlich ab: Soldaten, Söldner und wilde Tiere stellen sich Kassandra in den Weg.

Schon wieder, Maláka?!

In Assassin's Creed Odyssey [082] steht diesmal eine etwas ungewöhnlichere Aufgabe im Mittelpunkt. Kassandra soll mehrere Schätze finden, die von Aiantides dem Stolzen versteckt wurden. Was zunächst nach einer einfachen Schatzsuche klingt, entwickelt sich schnell zu einer weiteren Reise durch die Spielwelt.

Die Mission „Schon wieder, Maláka?!“ gehört zum DLC „Das Vermächtnis der ersten Klinge“ und dort zum ersten Kapitel „Gejagt“. Aiantides ist dabei kein völlig unbekannter Charakter. Kassandra ist ihm bereits zuvor begegnet und hat ihm mehrfach geholfen. Genau diese Vorgeschichte erklärt auch, weshalb der Titel der Mission so passend gewählt ist: Aiantides taucht erneut auf und bringt Kassandra wieder einmal auf eine Schatzsuche.

Die eigentliche Aufgabe ist schnell erklärt: Die von Aiantides versteckten Schätze müssen gefunden und eingesammelt werden. Die Hinweise führen Kassandra zu den Inseln vor der Küste Makedoniens. Dort müssen die einzelnen Fundorte aufgespürt werden.

Wer ist Aiantides der Stolze?

Aiantides stammt aus Makedonien und ist ein wiederkehrender Charakter innerhalb des ersten DLC-Kapitels von Das Vermächtnis der ersten Klinge. Sein Verhältnis zu Kassandra ist etwas ungewöhnlich: Er möchte ihr seine Dankbarkeit zeigen, gerät dadurch aber immer wieder in Situationen, in denen er ihr neue Schätze oder Gefälligkeiten hinterlässt.

Bereits zuvor hatte Kassandra Aiantides geholfen. Seine Dankbarkeit ist für ihn allerdings gleichzeitig ein Problem. Er möchte offenbar nicht dauerhaft in ihrer Schuld stehen und versucht deshalb, sich bei ihr zu revanchieren. Genau daraus entsteht die kleine Schatzsuche, die in dieser Episode im Mittelpunkt steht.

Das macht Aiantides zu einem interessanten Nebencharakter. Er ist kein typischer Auftraggeber, der Kassandra einfach nüchtern eine Belohnung verspricht. Stattdessen entsteht durch seine wiederholten Dankesversuche eine eigene kleine Geschichte innerhalb des DLCs.

Die Questreihe rund um Aiantides geht sogar über diese Episode hinaus. Später taucht er erneut auf und hinterlässt weitere Hinweise und Schätze.

Wo befinden sich die Schätze von Aiantides?

Wer sich fragt, wo die Schätze von Aiantides in „Schon wieder, Maláka?!“ zu finden sind, muss sich auf den südlichen Bereich Makedoniens konzentrieren. Die Aufgabe führt zu mehreren kleinen Inseln im Gewässer der Dreifachhalbinsel Chalkidike.

Insgesamt müssen vier Schatzverstecke gefunden werden. Die Inseln liegen nicht weit voneinander entfernt, sodass sich die Suche mit der Adrestia gut organisieren lässt. Für die genaue Suche ist außerdem Kassandra's Adler Ikaros besonders hilfreich.

Die vier Inseln der Schatzsuche

Die Schatzverstecke verteilen sich auf vier Inseln. Die Questinformationen nennen die Inselgruppe südlich beziehungsweise südöstlich des eigentlichen Festlands von Makedonien als Zielgebiet.

  • Große mittlere Insel: Hier befindet sich eines der Schatzverstecke, das allerdings von Gegnern bewacht werden kann.
  • Kleine mittlere Insel: Das zweite Versteck befindet sich auf einer weiteren kleinen Insel in unmittelbarer Nähe.
  • Östliche Insel: Auch hier muss Kassandra den Fundort aufspüren, während die Umgebung durch Wildtiere gefährlich werden kann.
  • Südwestliche Insel: Auf der letzten Insel befindet sich das vierte Schatzversteck.

Für Spieler, die die Quest möglichst schnell abschließen möchten, ist deshalb eine systematische Vorgehensweise sinnvoll: Insel ansteuern, Ikaros einsetzen, Schatz markieren, Gegner beseitigen und Beute einsammeln. Danach geht es direkt zur nächsten Insel.

Warum Ikaros bei der Schatzsuche wichtig ist

Eine der nützlichsten Spielmechaniken von Assassin's Creed Odyssey ist die Aufklärung mit Ikaros. Der Adler dient nicht nur dazu, Gegner zu markieren. Auch Gegenstände und wichtige Punkte in der Umgebung können mit ihm entdeckt werden.

Bei einer Schatzsuche auf kleinen Inseln ist diese Fähigkeit besonders praktisch. Die Inseln sind zwar überschaubar, trotzdem können sich die gesuchten Pakete zwischen Vegetation, Felsen oder anderen Umgebungsobjekten befinden.

Statt die gesamte Insel planlos abzusuchen, kann Kassandra zunächst die Umgebung aus der Luft erkunden. Dadurch wird aus einer potenziell langwierigen Suche eine deutlich kontrollierbarere Aufgabe.

Gerade für eine Assassin's-Creed-Odyssey-Schatzsuche ist das ein gutes Beispiel dafür, wie Erkundung und Spielmechanik zusammenarbeiten: Die offene Welt liefert den Schauplatz, während Ikaros dabei hilft, die relevanten Ziele sichtbar zu machen.

Die Schatzsuche bleibt nicht friedlich

Natürlich wäre es für Kassandra zu einfach, einfach vier Schatzpakete einzusammeln und wieder nach Hause zu fahren. Die Inseln können von feindlichen NPCs oder wilden Tieren bevölkert sein. In dieser Episode muss sie sich deshalb nicht nur auf das Finden der Schätze konzentrieren.

Soldaten und Söldner können die Schatzsuche zu einem Kampf machen. Gerade Söldner sind in Assassin's Creed Odyssey gefährliche Gegner, weil sie gegenüber der normalen Bevölkerung deutlich stärker ausfallen können.

Das zeigt einmal mehr eine Besonderheit von Odyssey: Selbst eine scheinbar kleine Nebenquest kann durch das dynamische System der Spielwelt plötzlich anspruchsvoller werden. Kassandra befindet sich schließlich nicht in einer isolierten Schatzkammer, sondern in einer lebendigen offenen Welt.

Die Suche nach Aiantides' Schätzen verbindet deshalb mehrere typische Elemente des Spiels: Erkundung, Navigation, Kampf, Beute und die Nutzung von Ikaros.

Kassandra trifft auf eine Wildkatze

Neben menschlichen Gegnern wartet in dieser Episode auch die Tierwelt auf Kassandra. Eine besondere Begegnung ist dabei die mit einer Wildkatze beziehungsweise einem Luchs.

Die Tierwelt spielt in Assassin's Creed Odyssey nicht nur eine dekorative Rolle. Kassandra kann bestimmte Tiere im Rahmen der entsprechenden Spielmechanik zähmen und dadurch als Begleiter beziehungsweise Unterstützung einsetzen.

Das Zähmen eines Luchses passt damit hervorragend zu einer Episode, die ohnehin stark auf Erkundung und die offene Spielwelt setzt. Während Kassandra auf den Inseln nach den Hinterlassenschaften von Aiantides sucht, kann aus einer Begegnung mit der Natur eine zusätzliche Möglichkeit für das Gameplay entstehen.

Damit zeigt die Folge erneut, wie unterschiedlich sich die einzelnen Systeme von Assassin's Creed Odyssey miteinander verbinden lassen. Die Schatzsuche ist nicht ausschließlich eine Aufgabe des Suchens und Einsammelns. Zwischen den einzelnen Fundorten entstehen Kämpfe, Begegnungen mit Söldnern und Interaktionen mit der Tierwelt.

„Schon wieder, Maláka?!“ – eine kleine Quest mit eigener Geschichte

Auf den ersten Blick wirkt „Schon wieder, Maláka?!“ wie eine klassische Nebenquest: Ein Charakter versteckt Gegenstände, der Spieler erhält Hinweise und muss anschließend mehrere Fundorte aufsuchen.

Interessant wird die Mission vor allem durch ihre Einbettung in die Geschichte von Aiantides und Kassandra. Die Quest ist nicht einfach eine zufällig platzierte Schatzsuche. Sie setzt die vorherige Begegnung mit Aiantides voraus und führt seine kleine persönliche Geschichte weiter.

Dadurch bekommt auch der humorvolle Titel eine Bedeutung. Kassandra hat mit Aiantides bereits Erfahrungen gesammelt – und nun landet sie erneut bei einer seiner Ideen. Das „Schon wieder, Maláka?!“ beschreibt daher ziemlich treffend, wie sich die Situation aus Sicht der Protagonistin anfühlen kann.

Gleichzeitig ist die Quest ein gutes Beispiel dafür, wie Das Vermächtnis der ersten Klinge neben der größeren Handlung rund um Dareios und den Orden auch kleinere Geschichten erzählt.

Die Verbindung zum DLC „Gejagt“

„Schon wieder, Maláka?!“ gehört zum ersten Kapitel des DLCs Das Vermächtnis der ersten Klinge. Dieses Kapitel trägt den Namen „Gejagt“ und konzentriert sich auf Kassandra, Dareios und den Konflikt mit dem Orden der Ältesten.

Neben den großen Hauptmissionen enthält „Gejagt“ verschiedene Nebenquests. Dazu gehört auch die Geschichte von Aiantides. Die Quest ist deshalb zwar nicht der große Mittelpunkt der DLC-Handlung, erweitert aber die Welt und gibt Kassandra zusätzliche Aufgaben abseits des zentralen Konflikts.

Das ist gerade für eine offene Welt wie die von Assassin's Creed Odyssey wichtig. Zwischen großen Storymomenten können kleinere Geschichten dafür sorgen, dass die Spielwelt nicht ausschließlich aus Hauptmissionen besteht.

„Schon wieder, Maláka?!“ ist somit eine kleine, eigenständige Schatzsuche innerhalb eines größeren Storyabschnitts.

Assassin's Creed Odyssey [082]: Fazit

Assassin's Creed Odyssey [082] – „Schon wieder Malaka“ führt Kassandra erneut mit Aiantides zusammen. Dieses Mal soll sie die Schätze finden, die der Makedonier auf mehreren Inseln versteckt hat.

Die Aufgabe führt Kassandra zu den Inseln vor Makedonien, wo insgesamt vier Schatzverstecke aufgespürt werden müssen. Ikaros hilft bei der Suche, während Soldaten, Söldner und wilde Tiere dafür sorgen, dass die Reise nicht einfach nur aus gemütlichem Inselhopping besteht.

Besonders interessant ist dabei die Begegnung mit einer Wildkatze wie dem Luchs, die Kassandra im Rahmen der Tierzähmung für sich gewinnen kann. Dadurch kommen neben Schatzsuche und Kampf auch die Tiermechaniken von Odyssey zum Einsatz.

Die Episode zeigt damit eine eher lockere Seite des DLCs. Während die große Geschichte von „Gejagt“ von Dareios, dem Orden und der Bedrohung durch die Jäger geprägt ist, erzählt Aiantides eine deutlich kleinere und humorvollere Geschichte.

Und genau deshalb passt der Titel „Schon wieder Malaka“ hervorragend. Kassandra hat kaum Zeit, sich von ihren bisherigen Abenteuern zu erholen, da wartet bereits die nächste Überraschung von Aiantides.

Wer die gesamte Geschichte von Das Vermächtnis der ersten Klinge verfolgt, bekommt mit dieser Episode deshalb nicht nur eine Schatzsuche, sondern auch einen weiteren kleinen Baustein der Welt rund um Kassandra.

FAQ: Assassin's Creed Odyssey – „Schon wieder, Maláka?!“

Was ist die Mission „Schon wieder, Maláka?!“ in Assassin's Creed Odyssey?

„Schon wieder, Maláka?!“ ist eine Nebenquest aus dem DLC „Das Vermächtnis der ersten Klinge“. Kassandra soll darin mehrere von Aiantides versteckte Schätze finden.

Wer ist Aiantides in Assassin's Creed Odyssey?

Aiantides der Stolze ist ein Makedonier, dem Kassandra zuvor geholfen hat. Er versucht wiederholt, seine Schuld gegenüber Kassandra durch versteckte Schätze und Gefälligkeiten auszugleichen.

Wo findet man die Schätze von Aiantides?

Die Schätze befinden sich auf vier kleinen Inseln im Gewässer vor Makedonien, im Bereich der Dreifachhalbinsel Chalkidike. Ikaros kann bei der Suche nach den Fundorten helfen.

Wie viele Schätze muss Kassandra in „Schon wieder, Maláka?!“ finden?

In der Quest müssen insgesamt vier Schatzverstecke gefunden und eingesammelt werden.

Kann Ikaros die Schätze von Aiantides finden?

Ja. Ikaros kann die Inseln auskundschaften und dabei die relevanten Fundorte beziehungsweise die Umgebung nach wichtigen Zielen absuchen.

Muss Kassandra in der Quest gegen Gegner kämpfen?

Ja. Die Schatzsuche kann durch feindliche NPCs und wilde Tiere unterbrochen werden. In der Episode muss sich Kassandra unter anderem gegen Soldaten und Söldner behaupten.

Kann man in Assassin's Creed Odyssey einen Luchs zähmen?

Ja. Die Tierzähmungsmechanik ermöglicht es Kassandra, bestimmte wilde Tiere als Unterstützung zu zähmen. In dieser Episode gehört auch eine Begegnung mit einer Wildkatze wie dem Luchs zum Gameplay.

Zu welchem DLC gehört „Schon wieder, Maláka?!“?

Die Quest gehört zu „Das Vermächtnis der ersten Klinge“, dem DLC für Assassin's Creed Odyssey. Sie ist Bestandteil des ersten Kapitels „Gejagt“.

Ist „Schon wieder, Maláka?!“ eine Hauptmission?

Nein. Die Quest ist eine Nebenmission innerhalb von „Das Vermächtnis der ersten Klinge“. Sie erweitert die Geschichte um Aiantides und führt Kassandra auf eine zusätzliche Schatzsuche.

Assassin's Creed Odyssey [082] 🗡️ Schon wieder Malaka ist damit eine Schatzsuche mit allem, was eine Reise durch die offene Welt von Odyssey ausmacht: Inseln erkunden, Schätze aufspüren, Gegner bekämpfen und einer wilden Kreatur begegnen.

Wenn euch Kassandras Abenteuer gefallen, begleitet sie auch in den nächsten Folgen von Velgandr auf YouTube auf ihrer Reise durch das antike Griechenland und das Vermächtnis der ersten Klinge. :3


⚓ Playlist: Assassin’s Creed Odyssey – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

16/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [054] 🗡️ Asche zu Asche

Assassin's Creed Odyssey [054] 🗡️ Asche zu Asche

In Assassin's Creed Odyssey [054] – „Asche zu Asche“ kommt Kassandra der Wahrheit über ihre Mutter Myrrine und ihren Bruder Alexios immer näher. Nachdem sie in „Kein böses Wort“ wichtige Informationen über die Ereignisse im Heiligtum des Asklepios erhalten hat, führt ihre Spur nun direkt zu Chrysis, einer Anhängerin des Kultes des Kosmos.

Doch Chrysis hat Kassandra bereits gewarnt: Die Kultisten wollen sie beseitigen. Trotzdem entscheidet sich Kassandra dafür, einem Säugling zu helfen. Genau diese Entscheidung wird zum Kern der Mission. Neben der dramatischen Handlung bietet die Episode außerdem einen besonderen Gameplay-Moment: Kassandra kann ein wildes Tier zähmen und für kurze Zeit an ihrer Seite kämpfen lassen. Die Begegnung mit einer Löwin und später einem Luchs wirft dabei eine interessante historische Frage auf: Konnte man im antiken Griechenland tatsächlich Löwen, Luchse oder Bären zähmen?

Asche zu Asche

Nach den Ereignissen rund um Mydon und das Heiligtum des Asklepios weiß Kassandra inzwischen, dass hinter den Geheimnissen um ihre Familie eine weitaus größere Verschwörung steckt. Die Spuren führen zu Chrysis, die als Mitglied des Kultes des Kosmos erheblichen Einfluss auf die Vorgänge in Argolis besitzt.

In der Mission „Asche zu Asche“ macht sich Kassandra deshalb auf den Weg, um herauszufinden, wer tatsächlich hinter der Fehde und den Ereignissen um Myrrine und das Kind steckt. Dabei erhält sie eine Warnung: Chrysis weiß, dass Kassandra ihr auf der Spur ist, und die Kultisten sollen sie eliminieren.

Lange muss Kassandra allerdings nicht warten, bis diese Warnung Realität wird. Die Kultisten greifen sie an und machen deutlich, dass ihre Suche inzwischen zu einer direkten Bedrohung für Chrysis geworden ist.

Warum greift Chrysis Kassandra an?

Chrysis versucht nicht einfach nur, einen weiteren Gegner aus dem Weg zu räumen. Kassandra ist inzwischen zu nahe an die Wahrheit über ihre Familie herangekommen. Sie hat Informationen von mehreren Personen gesammelt und kann dadurch die Ereignisse rund um Myrrine und Alexios zunehmend miteinander verbinden.

Chrysis kennt diese Vergangenheit und nutzt ihr Wissen gegen Kassandra. Sie offenbart, was mit Myrrine und Alexios geschehen sein soll. Damit erhält Kassandra Informationen, nach denen sie schon lange sucht.

Gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass Chrysis die Situation kontrollieren möchte. Die Begegnung ist keine normale Konfrontation zwischen zwei Gegnerinnen. Chrysis versucht, Kassandra zu einer Entscheidung zu zwingen.

Kassandra muss sich entscheiden: Kind retten oder Chrysis töten?

Der entscheidende Moment der Mission ist eine Falle. Kassandra wird vor eine Wahl gestellt: Sie kann versuchen, Chrysis zu eliminieren, oder sie kann das bedrohte Baby retten.

Kassandra entscheidet sich dafür, das Kind zu retten.

Diese Entscheidung passt sehr gut zu ihrer Entwicklung als Figur. Kassandra ist zwar eine Söldnerin und hat im Laufe ihrer Reise unzählige Gegner bekämpft, doch sie handelt nicht ausschließlich nach dem Prinzip „Töte den Feind“. In diesem Augenblick besitzt das Leben des Kindes für sie eine höhere Priorität als ihre persönliche Rache.

Gleichzeitig gelingt Chrysis dadurch zunächst die Flucht. Die Kultistin hat Kassandra bewusst in eine Situation gebracht, in der sie ihre Aufmerksamkeit zwischen ihrer eigenen Suche nach Gerechtigkeit und dem Leben eines unschuldigen Kindes aufteilen musste.

Die Löwin von Argolis: Kassandra bekommt tierische Unterstützung

Nach den Ereignissen um Chrysis nimmt die Episode eine überraschende Wendung. Kassandra begegnet einer Löwin, die sie zähmen kann. Damit kommt eine der ungewöhnlicheren Spielmechaniken von Assassin's Creed Odyssey zum Einsatz.

Die gezähmte Löwin begleitet Kassandra und kann ihr sogar im Kampf helfen. Für einen kurzen Moment entsteht dadurch das Bild einer Söldnerin, die nicht nur mit Waffen, sondern auch mit einem wilden Raubtier durch die Welt zieht.

Besonders passend ist dabei die Tatsache, dass die Löwin später im Lagerkampf eingesetzt wird. Sie beschäftigt zwei Soldaten, während Kassandra sich um zwei weitere Gegner kümmert. Für das Gameplay ist das eine interessante taktische Situation: Ein Tiergefährte kann Gegner ablenken und dadurch einen Kampf übersichtlicher machen.

Leider endet die Geschichte der Löwin tragisch. Sie stirbt im Lager. In den Chroniken dieser Let's-Play-Reihe bleibt sie jedoch erhalten – als diejenige, „die wie eine Löwin kämpfte“.

Konnte man im antiken Griechenland Löwen, Luchse und Bären zähmen?

Hier wird es historisch besonders interessant. Die kurze Antwort lautet: Ja, einzelne wilde Tiere konnten grundsätzlich gezähmt oder an Menschen gewöhnt werden – aber das ist etwas völlig anderes als die Domestikation einer Tierart.

In der antiken griechisch-römischen Welt existieren zahlreiche Hinweise darauf, dass Menschen Wildtiere gefangen hielten, trainierten oder als besondere Tiere präsentierten. Archäologische, literarische und bildliche Quellen belegen beispielsweise die Haltung von exotischen und wilden Tieren. Dazu gehörten auch große Raubtiere.

Die Forschung unterscheidet deshalb zwischen Domestikation und Zähmung. Domestikation ist ein langfristiger Prozess über viele Generationen, bei dem sich eine Tierpopulation durch menschliche Haltung und Zucht genetisch verändert. Ein einzelner Löwe, Bär oder Luchs, der an Menschen gewöhnt wurde, ist dagegen lediglich ein gezähmtes Wildtier.

Genau diese Unterscheidung ist für Assassin's Creed Odyssey entscheidend.

Welche Tiere konnte Kassandra in Assassin's Creed Odyssey zähmen?

Das Spiel besitzt dafür sogar eine eigene Fähigkeit namens „Beast Master“. Ubisoft beschreibt offiziell, dass Kassandra beziehungsweise der Spieler mit dieser Fähigkeit unter anderem Wölfe, Luchse, Löwen und Bären zähmen kann. Ein gezähmtes Tier kann Kassandra anschließend begleiten und im Kampf unterstützen.

Das ist eindeutig eine Gameplay-Mechanik und keine realistische Darstellung einer normalen Tätigkeit einer Söldnerin im klassischen Griechenland. Dennoch besitzt die Idee einen historischen Kern: Menschen konnten wilde Tiere gefangen halten und einzelne Tiere an menschliche Umgebung gewöhnen.

Der Unterschied zwischen Zähmung und Domestikation

Ein Beispiel macht den Unterschied deutlich. Ein Hund ist domestiziert. Seine Beziehung zum Menschen ist das Ergebnis einer sehr langen Entwicklungsgeschichte. Ein gezähmter Wolf ist dagegen immer noch ein Wildtier.

Dasselbe gilt für einen Löwen. Ein Mensch kann theoretisch einen einzelnen Löwen von jungem Alter an an Menschen gewöhnen. Daraus wird aber keine domestizierte Löwenart.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Tierhaltung in der griechisch-römischen Antike zeigen, dass die Haltung und Nutzung von Tieren eine große Bedeutung besaß. Neben klassischen Nutztieren gab es auch Haustiere und einzelne gezähmte Wild- und Exotentiere.

Gab es Löwen im antiken Griechenland?

Auch diese Frage ist für Assassin's Creed Odyssey spannend. Löwen waren in der weiteren griechischen Welt tatsächlich bekannt und spielen eine wichtige Rolle in der griechischen Mythologie. Besonders berühmt ist natürlich der Nemeische Löwe, den Herakles im Rahmen seiner zwölf Arbeiten besiegen musste.

Die historische Verbreitung des Löwen muss jedoch differenziert betrachtet werden. Löwen lebten in Teilen Südosteuropas und der weiteren östlichen Mittelmeerwelt, verschwanden aber im Laufe der Antike aus vielen Regionen. Antike Autoren berichten außerdem über Löwen außerhalb des eigentlichen griechischen Kernlands.

Menschen begegneten Löwen also nicht ausschließlich in Geschichten. Gleichzeitig war ein Löwe selbstverständlich kein gewöhnliches Haustier. Die Vorstellung, dass eine Söldnerin regelmäßig einen Löwen zähmt und ihn anschließend wie einen Kampfhund durch Griechenland führt, gehört eindeutig zur spielerischen Überhöhung von Assassin's Creed Odyssey.

Und was ist mit Luchsen und Bären?

Auch Luchse und Bären gehören zur Tierwelt der antiken Mittelmeerwelt beziehungsweise ihrer angrenzenden Regionen. Antike Naturkundler unterschieden verschiedene wilde Tiere und beschäftigten sich ausführlich mit ihrem Verhalten. Plinius der Ältere zählt beispielsweise sowohl Luchse als auch Bären zu den wilden Tieren.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Mensch problemlos einen Luchs oder Bären als Begleiter halten konnte. Gerade bei großen Raubtieren bleibt die Gefahr erheblich. Selbst ein an Menschen gewöhntes Tier kann unberechenbar bleiben.

Für Kassandra ist das in Assassin's Creed Odyssey natürlich wesentlich einfacher. Nachdem die Fähigkeit zum Zähmen entsprechender Tiere freigeschaltet wurde, kann sie einen geeigneten Gegner bewusstlos machen und anschließend zähmen. Das Spiel verwandelt damit ein gefährliches Wildtier in einen temporären Begleiter.

Historisch wäre eine solche Zuverlässigkeit nicht zu erwarten. Das Feature ist deshalb am besten als historisch inspirierte Gameplay-Fiktion zu verstehen.

Vom Löwen zum Luchs: Ein neuer Begleiter für Kassandra

Nach dem Tod der Löwin bleibt die Hoffnung, dass ein neuer tierischer Begleiter Kassandra länger auf ihrer Reise begleiten könnte. Diesmal wird ein Luchs gezähmt.

Gerade solche Momente zeigen eine interessante Seite des Open-World-Gameplays. Neben den großen Handlungssträngen kann der Spieler eigene Geschichten erleben. Ein Tier, das eigentlich nur Teil eines Gameplay-Systems ist, kann dadurch plötzlich zu einem kleinen Charakter der eigenen Reise werden.

Für die Chroniken dieser Let's-Play-Reihe bleibt deshalb nicht nur Chrysis im Gedächtnis. Auch die Löwin bekommt ihren eigenen Platz – und der neue Luchs darf nun beweisen, ob er länger an Kassandras Seite bleibt.

Wie geht es nach „Asche zu Asche“ weiter?

Nach der Begegnung mit Chrysis ist Kassandras Suche noch nicht beendet. Die nächsten Hinweise führen sie weiter und schließlich in Richtung Korinth.

Dort wartet die nächste Handlungsebene rund um die Mission „Um ein Mädchen zu finden“. Ein wichtiger Name steht dabei bereits im Raum: Anthousa.

Damit endet „Asche zu Asche“ nicht mit einer endgültigen Lösung, sondern mit einem neuen Ziel. Kassandra hat zwar weitere Antworten über Myrrine und Alexios erhalten, doch gleichzeitig öffnen sich neue Fragen.

Die Reise geht deshalb weiter – diesmal in Richtung Korinth. Was Kassandra dort erwartet und welche Rolle Anthousa in der Geschichte spielt, wird erst in der nächsten Episode genauer beleuchtet.

Fazit: Eine Löwin, eine schwere Entscheidung und neue Spuren

Assassin's Creed Odyssey [054] – „Asche zu Asche“ verbindet einen wichtigen Abschnitt von Kassandras Familiengeschichte mit einigen der ungewöhnlichsten Gameplay-Momenten der bisherigen Reise.

Chrysis versucht Kassandra mit einer Falle aufzuhalten und zwingt sie zu einer Entscheidung. Kassandra entscheidet sich für das Leben eines Säuglings und lässt Chrysis dadurch zunächst entkommen. Gleichzeitig erfährt sie mehr über das Schicksal von Myrrine und Alexios.

Danach sorgt die gezähmte Löwin für einen völlig anderen Ton. Sie unterstützt Kassandra im Kampf, fällt jedoch schließlich im Lager. Ihr Nachfolger ist ein Luchs – und damit beginnt möglicherweise die nächste kleine Geschichte innerhalb dieser großen Reise.

Historisch ist das Tierzähmen dabei besonders spannend. Menschen der Antike hielten durchaus Wildtiere und konnten einzelne Tiere an den Menschen gewöhnen. Eine Löwin oder einen Luchs zuverlässig als persönlichen Kampfgefährten durch Griechenland zu führen, wie es Kassandra im Spiel kann, ist jedoch vor allem Assassin's-Creed-Fiktion.

Genau diese Mischung macht die Episode interessant: Die Geschichte bleibt mit Myrrine, Alexios und Chrysis ernst, während das Gameplay mit einer kämpfenden Löwin und einem gezähmten Luchs eine deutlich spielerischere Seite zeigt.

Und nun geht es weiter nach Korinth. Die Suche nach Anthousa beginnt.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey „Asche zu Asche“

Was passiert in „Asche zu Asche“ in Assassin's Creed Odyssey?

Kassandra verfolgt Chrysis und erfährt weitere Informationen über Myrrine und Alexios. Chrysis stellt ihr eine Falle, bei der Kassandra zwischen der Rettung eines Säuglings und dem Angriff auf Chrysis wählen muss. Kassandra entscheidet sich dafür, das Kind zu retten.

Wer ist Chrysis in Assassin's Creed Odyssey?

Chrysis ist eine Anhängerin des Kultes des Kosmos und eine wichtige Gegenspielerin in Kassandras Suche nach der Wahrheit über ihre Familie. Sie besitzt Informationen über Myrrine und Alexios und versucht, Kassandra aufzuhalten.

Warum rettet Kassandra das Baby statt Chrysis zu töten?

Chrysis konstruiert die Situation als Falle. Kassandra entscheidet sich dafür, das unschuldige Kind zu retten, wodurch Chrysis zunächst entkommen kann.

Kann man in Assassin's Creed Odyssey Tiere zähmen?

Ja. Mit der Fähigkeit „Beast Master“ können Spieler bestimmte wilde Tiere zähmen. Dazu gehören unter anderem Wölfe, Luchse, Löwen und Bären. Ein gezähmtes Tier kann Kassandra als Begleiter im Kampf unterstützen.

Konnte man im antiken Griechenland Löwen zähmen?

Einzelne wilde Löwen konnten an Menschen gewöhnt oder gefangen gehalten werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass Löwen domestiziert waren. Die Haltung wilder und exotischer Tiere ist für die griechisch-römische Antike belegt.

Ist das Zähmen von Löwen in Assassin's Creed Odyssey historisch korrekt?

Nur teilweise. Die Haltung und Zähmung einzelner Wildtiere hat einen historischen Hintergrund. Dass Kassandra Löwen, Luchse oder Bären gezielt als zuverlässige Kampfgefährten einsetzen kann, ist dagegen eine Gameplay-Fiktion.

Was ist der Unterschied zwischen Zähmung und Domestikation?

Zähmung beschreibt die Gewöhnung eines einzelnen Wildtiers an Menschen. Domestikation ist dagegen ein langfristiger, generationenübergreifender Prozess, durch den sich eine Tierpopulation unter menschlichem Einfluss genetisch verändert.

Welche Tiere kann Kassandra in Assassin's Creed Odyssey zähmen?

Die offizielle Beschreibung von Ubisoft nennt Wölfe, Luchse, Löwen und Bären als zähmbare Tiere. Gezähmte Tiere können Kassandra im Kampf unterstützen.

Wohin reist Kassandra nach „Asche zu Asche“?

Nach den Ereignissen der Episode führt die weitere Handlung Kassandra in Richtung Korinth. Dort wird die Suche mit der Mission „Um ein Mädchen zu finden“ und der Frage nach Anthousa fortgesetzt.


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