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09/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [047] 🗡️ Insel des Unglücks

Assassin's Creed Odyssey [047] 🗡️ Insel des Unglücks

Kassandra setzt ihre Suche nach ihrer Mutter Myrrine fort. Auf dem Weg erlebt sie eine wilde Schlacht zwischen Athen und Sparta, muss sich mit Seeschlachten und der Beute feindlicher Schiffe auseinandersetzen und erhält schließlich von der Piratin Xenia einen entscheidenden Hinweis: Ihre Mutter war einst selbst als Piratin unterwegs.

Die Suche nach ihrer Mutter führt Kassandra in Assassin's Creed Odyssey immer tiefer in die Welt des Peloponnesischen Krieges. In dieser Episode mit dem Titel „Insel des Unglücks“ treffen persönliche Familiengeschichte, politische Konflikte und das Leben der Piraten aufeinander.

Doch bevor Kassandra weitere Informationen über Myrrine erhält, steht zunächst eine Schlacht auf dem Programm. Sie kämpft auf der Seite der Athener gegen die Spartaner. Damit zeigt sich erneut, wie stark Kassandra als Söldnerin zwischen den Fronten des Krieges agiert. Ihre Herkunft aus Sparta bedeutet dabei längst nicht, dass sie automatisch für Sparta kämpfen muss.

Besonders interessant wird die Episode anschließend auf See. Kassandra muss sich mit der Adrestia in Seeschlachten behaupten. Gleichzeitig lohnt es sich, besiegte Schiffe nicht einfach ihrem Schicksal zu überlassen: Die Schiffe können geplündert werden, wodurch Geld und Ressourcen gewonnen werden können. Ausrüstung, die Kassandra nicht benötigt, lässt sich außerdem verkaufen.

Der eigentliche Höhepunkt der Episode liegt jedoch nicht in der Schlacht, sondern bei Xenia auf Keos. Die Piratenführerin besitzt Informationen über Myrrine und verlangt dafür eine entsprechende Bezahlung. Kassandra beschafft die benötigten Drachmen und bekommt schließlich die Information, nach der sie gesucht hat. Dabei erfährt sie etwas über ihre Mutter, das sie offenbar nicht erwartet hätte: Myrrine war selbst eine Piratin.

Warum kämpft Kassandra für Athen gegen Sparta?

Eine der interessanten Besonderheiten von Assassin's Creed Odyssey ist, dass Kassandra nicht dauerhaft an eine der beiden großen Kriegsparteien gebunden ist. Obwohl sie spartanischer Herkunft ist, arbeitet sie als Söldnerin und kann unterschiedliche Interessen unterstützen.

Das passt zur Grundidee des Spiels. Der Peloponnesische Krieg bildet zwar den historischen Hintergrund, Kassandra bewegt sich jedoch häufig zwischen den politischen und militärischen Interessen verschiedener Akteure. Dadurch entsteht eine Welt, in der die Zugehörigkeit zu Athen oder Sparta nicht jede Handlung der Protagonistin bestimmt.

Die Schlacht in dieser Episode macht genau diesen Aspekt sichtbar. Kassandra steht auf dem Schlachtfeld und kämpft gegen Spartaner, obwohl ihre eigene Vergangenheit eng mit Sparta verbunden ist.

Das ist auch deshalb interessant, weil die persönliche Geschichte von Kassandra und der größere Krieg zunehmend miteinander verbunden werden. Während sie versucht, ihre Familie wiederzufinden, wird sie gleichzeitig immer wieder in die Konflikte der griechischen Welt hineingezogen.

Seeschlachten und Beute: Mit der Adrestia auf dem Meer

Die Adrestia ist eines der wichtigsten Werkzeuge für Kassandras Reisen durch die Ägäis. Das Schiff ermöglicht nicht nur die schnelle Reise zwischen verschiedenen Regionen, sondern wird auch zum zentralen Instrument für die Seeschlachten.

Gerade die Seeschlachten können anfangs anspruchsvoller wirken als normale Kämpfe an Land. Positionierung, Angriffe und das richtige Timing spielen eine größere Rolle. Wer die Schiffskämpfe beherrschen möchte, muss deshalb lernen, mit den Besonderheiten des Seekampfes umzugehen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Plünderung besiegter Schiffe. Die Beute kann Kassandra dabei helfen, ihre Reise zu finanzieren und ihre Ausrüstung weiterzuentwickeln. Ressourcen sind in Assassin's Creed Odyssey grundsätzlich wertvoll, da sie für verschiedene Verbesserungen und Aktivitäten benötigt werden.

Auch nicht benötigte Rüstungsteile müssen nicht nutzlos im Inventar liegen. Kassandra kann Ausrüstung verkaufen und dadurch zusätzliche Drachmen verdienen. Damit verbindet das Spiel Kampf, Erkundung, Ressourcenmanagement und Charakterentwicklung miteinander.

Xenia auf Keos: Eine Piratin kennt Kassandras Mutter

Nach den Ereignissen auf dem Schlachtfeld führt Kassandras Weg zurück nach Keos. Dort befindet sich Xenia, eine mächtige Piratin und Anführerin der Insel. Für Kassandra ist Xenia vor allem deshalb wichtig, weil sie eine Verbindung zu Myrrine besitzt.

Xenia ist innerhalb der Handlung nicht einfach nur eine gewöhnliche Questgeberin. Sie ist selbst eine erfahrene Piratin und verfügt über Informationen und Kontakte, die Kassandra bei ihrer Suche nach ihrer Mutter benötigt. In der Geschichte von Assassin's Creed Odyssey wird Xenia als Piratenführerin dargestellt, die unter anderem mit der Stadt Koressia auf Keos verbunden ist.

Damit kommt es zu einem interessanten Zusammenhang: Kassandra sucht ihre Mutter – und findet eine Person, die offenbar einen Teil von Myrrines Vergangenheit kennt.

Allerdings gibt Xenia die Informationen nicht kostenlos heraus. Kassandra muss zunächst die verlangten Drachmen beschaffen. Erst danach erhält sie den Hinweis, der ihre Suche nach Myrrine weiter voranbringt.

Die überraschende Wahrheit: Myrrine war eine Piratin

Der wohl wichtigste Moment der Episode ist die Enthüllung über Myrrine. Kassandra erfährt, dass ihre Mutter früher selbst als Piratin unterwegs war.

Diese Information verändert den Blick auf Myrrine. Für Kassandra war ihre Mutter bisher vor allem die Person, nach der sie seit langer Zeit sucht. Nun bekommt diese Person eine zusätzliche Vergangenheit, die sie mit der Welt der Piraten und der Ägäis verbindet.

Innerhalb der Spielgeschichte wird Myrrine mit dem Namen „Phoenix“ in Verbindung gebracht. Sie war Teil von Xenias Piratencrew, bevor sie diese wieder verließ. Dadurch erhält Kassandras Suche nach ihrer Mutter eine neue Richtung.

Besonders spannend ist dabei, dass Myrrine offenbar nicht einfach nur zufällig in diese Welt geraten ist. Ihre Vergangenheit als Piratin verbindet sie direkt mit Xenia und damit mit einem Netzwerk, das Kassandra nun für ihre eigene Suche nutzen kann.

Für Kassandra bedeutet das: Die Suche ist noch lange nicht beendet. Sie besitzt jetzt zwar neue Informationen, doch jede Antwort führt gleichzeitig zu weiteren Fragen.

Spartanische Frauen und ihre Beziehung zu ihren Kindern

Die Geschichte von Kassandra und Myrrine bietet außerdem einen interessanten Anlass, einen Blick auf die Rolle von Frauen und Müttern im historischen Sparta zu werfen. Dabei muss allerdings zwischen der Darstellung in Assassin's Creed Odyssey und der tatsächlichen Geschichte unterschieden werden.

Spartanische Frauen hatten innerhalb der griechischen Welt eine vergleichsweise besondere gesellschaftliche Stellung. Sie konnten unter anderem Eigentum besitzen und verfügten über deutlich größere wirtschaftliche Handlungsspielräume als viele Frauen im klassischen Athen. Außerdem wurde von ihnen erwartet, körperlich fit zu sein und gesunde Kinder zu gebären.

Das bedeutete allerdings nicht, dass das Leben spartanischer Frauen frei von gesellschaftlichen Erwartungen gewesen wäre. Im Gegenteil: Ehe, Kinder und die Fortführung der Gemeinschaft waren stark mit den Vorstellungen des spartanischen Staates verbunden.

Auch die Erziehung von Kindern war in Sparta eng mit der Gesellschaftsordnung verbunden. Die berühmte Agoge prägte insbesondere das Leben männlicher Bürger und führte dazu, dass Kinder früh aus dem unmittelbaren Familienumfeld heraus in die gemeinschaftliche Erziehung eingebunden wurden.

Deshalb sollte man die Beziehung zwischen Mutter und Kind im historischen Sparta nicht einfach mit modernen Vorstellungen von Familie vergleichen. Die Familie existierte selbstverständlich als soziale Einheit, gleichzeitig hatte die spartanische Gemeinschaft erheblichen Einfluss darauf, wie Kinder erzogen und welche Aufgaben ihnen zugeschrieben wurden.

Gerade dieser historische Hintergrund macht Kassandras persönliche Geschichte interessant. Ihre Suche nach Myrrine ist eine individuelle Familiengeschichte, die in einer Gesellschaft stattfindet, in der persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Pflichten miteinander verbunden waren.

Familie, Krieg und die Suche nach Myrrine

Die Handlung von Assassin's Creed Odyssey funktioniert besonders gut, wenn die großen historischen Ereignisse und Kassandras persönliche Geschichte nebeneinander betrachtet werden.

Während auf der einen Seite Athen und Sparta um die Vorherrschaft kämpfen, verfolgt Kassandra ein persönliches Ziel: Sie möchte herausfinden, was mit ihrer Familie geschehen ist. Der Krieg bildet dabei den Hintergrund, während ihre Suche nach Myrrine den emotionalen Kern ihrer Reise bildet.

Die Begegnung mit Xenia verbindet beide Ebenen. Xenia ist Teil der Welt des Peloponnesischen Krieges, gleichzeitig kennt sie Myrrine aus ihrer eigenen Vergangenheit. Dadurch wird aus einer politischen und militärischen Welt plötzlich eine persönliche Geschichte.

Dass Myrrine selbst als Piratin unterwegs war, macht die Enthüllung umso interessanter. Kassandra entdeckt dadurch nicht nur einen neuen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter, sondern auch eine Seite von Myrrine, die sie bisher nicht kannte.

Fazit zu Assassin's Creed Odyssey [047]

„Insel des Unglücks“ verbindet mehrere Elemente, die Assassin's Creed Odyssey auszeichnen: große Schlachten, Seeschlachten, Ressourcen, Drachmen, Piraten und eine persönliche Familiengeschichte.

Der Einstieg mit dem Kampf zwischen Athenern und Spartanern sorgt für Action, während die anschließenden Ereignisse auf Keos die Geschichte von Kassandra und ihrer Mutter weiterentwickeln. Besonders die Begegnung mit Xenia ist entscheidend, weil Kassandra dadurch endlich einen neuen Hinweis auf Myrrine erhält.

Die größte Überraschung ist dabei die Erkenntnis, dass Kassandras Mutter Myrrine einst als Piratin unter dem Namen Phoenix unterwegs war. Xenia bestätigt damit eine Verbindung zwischen Myrrine und der Piratenwelt, die Kassandra bisher nicht bekannt war.

Die Suche geht also weiter. Und je mehr Kassandra über ihre Mutter erfährt, desto deutlicher wird, dass Myrrines Vergangenheit wesentlich komplexer sein könnte, als Kassandra ursprünglich angenommen hat.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [047]

Worum geht es in Assassin's Creed Odyssey [047]?

In „Insel des Unglücks“ kämpft Kassandra auf Seiten der Athener gegen die Spartaner, erlebt Seeschlachten und sucht anschließend auf Keos nach Informationen über ihre Mutter Myrrine.

Warum sucht Kassandra nach ihrer Mutter?

Kassandra versucht herauszufinden, was mit ihrer Mutter Myrrine geschehen ist. Ihre Suche führt sie zu Personen, die Myrrine aus ihrer Vergangenheit kannten.

Wer ist Xenia in Assassin's Creed Odyssey?

Xenia ist eine mächtige Piratin und Anführerin auf Keos. Sie besitzt Informationen über Myrrine und hilft Kassandra bei ihrer Suche.

Was erfährt Kassandra über Myrrine?

Kassandra erfährt, dass Myrrine früher als Piratin unterwegs war und unter dem Namen Phoenix mit Xenias Crew verbunden war.

Warum braucht Kassandra Drachmen für Xenia?

Xenia verlangt eine Bezahlung für ihre Informationen. Kassandra muss deshalb zunächst genügend Drachmen beschaffen, bevor sie den Hinweis auf Myrrine erhält.

Kann man in Assassin's Creed Odyssey Schiffe plündern?

Ja. Nach erfolgreichen Seeschlachten können besiegte Schiffe geplündert werden. Die erhaltenen Ressourcen und Gegenstände können für die weitere Reise und Ausrüstung genutzt werden.

Warum sind Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey wichtig?

Die Seeschlachten sind ein wichtiger Bestandteil der Reise durch die Ägäis. Die Adrestia dient dabei sowohl zur Fortbewegung als auch als Kampfschiff und ermöglicht den Erwerb zusätzlicher Ressourcen.

Hatten spartanische Frauen mehr Freiheiten als Athenerinnen?

Im Allgemeinen ja. Spartanische Frauen konnten beispielsweise Eigentum besitzen und hatten größere wirtschaftliche Handlungsspielräume als viele Frauen im klassischen Athen. Gleichzeitig unterlagen sie starken gesellschaftlichen Erwartungen hinsichtlich Ehe, Familie und Kinder.

Wie wichtig war die Familie im antiken Sparta?

Familie und Kinder waren wichtig, standen aber innerhalb der spartanischen Gesellschaftsordnung in enger Verbindung mit den Interessen der Gemeinschaft und der Fortführung des spartanischen Gemeinwesens.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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05/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [043] 🗡️ Schiffe farmen und Söldner

Assassin's Creed Odyssey [043] 🗡️ Schiffe farmen und Söldner

Kassandra ist weiterhin auf den Gewässern rund um Keos unterwegs und setzt Xenias Auftrag fort. Nachdem sie in der vergangenen Episode bereits damit begonnen hat, unter der Flagge der Piratin verschiedene Schiffe anzugreifen, geht die „Anwerbungskampagne“ nun in die nächste Runde.

Für Kassandra bedeutet das vor allem eines:

Schiffe suchen, angreifen, plündern und versenken.

Dabei spielt es keine große Rolle, welcher Fraktion das jeweilige Schiff angehört. Athener, Spartaner oder andere Gegner können zum Ziel werden. Kassandra kämpft schließlich nicht für eine bestimmte Polis. Als Söldnerin verfolgt sie ihre eigenen Interessen – und momentan sind diese eng mit Xenia verbunden.

Doch die Seefahrt hat ihre Tücken.

Denn wer ständig fremde Schiffe versenkt, macht sich zwangsläufig Feinde.

Und genau das passiert auch in dieser Episode.

Ein gefährlicher Söldner wird auf Kassandra aufmerksam und macht Jagd auf sie. Was zunächst nach einem gewöhnlichen Kampf aussieht, entwickelt sich schnell zu einer schwierigen Situation, als mehrere Gegner gleichzeitig auftauchen.

Der erste Versuch endet deshalb nicht wie geplant.

Doch Kassandra gibt nicht auf.


Die Anwerbungskampagne geht weiter

Die Mission „Anwerbungskampagne“ führt Kassandra weiterhin über die Gewässer rund um Keos.

Unter Xenias Farben soll sie Schiffe verschiedener Fraktionen angreifen.

Das Ziel ist dabei nicht nur die Zerstörung einzelner Schiffe.

Xenia möchte ihren Einfluss demonstrieren.

Wer ihre Flagge sieht, soll wissen, dass die Piraten von Keos eine ernstzunehmende Macht darstellen.

Kassandra übernimmt dabei die Rolle der Vollstreckerin.

Sie fährt hinaus auf das Meer und sucht nach geeigneten Zielen.

Ein athenisches Schiff taucht auf.

Der Kampf beginnt.

Und kurze Zeit später bleibt von dem feindlichen Schiff nur noch ein Wrack zurück.


Schiffe als Einnahmequelle

Für Kassandra sind die Seeschlachten allerdings nicht nur ein Auftrag.

Sie sind gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit, Ressourcen und Beute zu sammeln.

Feindliche Schiffe können geplündert werden.

Dabei erhält Kassandra Materialien, die sie später für Verbesserungen verwenden kann.

Das ist besonders praktisch, weil sie weiterhin ihre Ausrüstung und die Adrestia verbessern möchte.

Je mehr Schiffe sie besiegt, desto mehr Ressourcen kann sie sammeln.

Dadurch entsteht ein ähnlicher Kreislauf wie bei der Jagd an Land:

Gegner finden → besiegen → Beute sammeln → Ressourcen erhalten → Ausrüstung verbessern.


Doch die Plünderung bleibt nicht unbemerkt

Das Problem ist allerdings schnell erklärt.

Kassandra kann nicht einfach jedes Schiff versenken, ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Ihre Aktivitäten bleiben nicht unbemerkt.

Besonders Söldner können auf sie aufmerksam werden.

Und genau das passiert in dieser Episode.

Ein gefährlicher Söldner nimmt die Verfolgung auf.

Damit wird aus einer geplanten Seeschlacht plötzlich ein Kampf ums Überleben.


Söldner gegen Söldner

Kassandra selbst ist eine Söldnerin.

Das macht die Begegnungen mit anderen Söldnern besonders interessant.

Beide verfolgen ähnliche Ziele.

Beide sind kampferfahren.

Und beide wissen, dass eine Niederlage nicht nur den Tod bedeuten kann, sondern auch den Verlust von wertvoller Ausrüstung und Drachmen.

Der Unterschied:

Kassandra ist diejenige, die gejagt wird.


Drei Gegner sind einer zu viel

Der erste Versuch zeigt schnell, dass selbst eine erfahrene Söldnerin nicht unbesiegbar ist.

Wenn mehrere Gegner gleichzeitig angreifen, kann sich die Situation sehr schnell verändern.

Ein einzelner Gegner kann kontrollierbar sein.

Zwei Gegner sind bereits deutlich schwieriger.

Drei Gegner können den Kampf vollkommen aus dem Gleichgewicht bringen.

Kassandra wird dadurch regelrecht überfordert.

Der erste Versuch endet schließlich mit einer Desynchronisation.

Ein klassischer Moment, der zeigt:

Manchmal ist Rückzug die bessere Strategie.


Lernen aus Fehlern

Genau hier zeigt sich ein wichtiger Bestandteil von Assassin's Creed Odyssey.

Niederlagen gehören dazu.

Der Spieler erkennt, welche Gegner zu stark sind.

Welche Situationen vermieden werden sollten.

Und wann es besser ist, einen anderen Weg einzuschlagen.

Kassandra kann schließlich nicht jeden Gegner gleichzeitig besiegen.

Besonders dann nicht, wenn mehrere Söldner oder hochstufige Gegner beteiligt sind.

Der zweite Versuch wird deshalb anders angegangen.


Ein neuer Versuch

Beim zweiten Anlauf geht Kassandra wieder auf die Jagd.

Dieses Mal führt die Reise von den athenischen Schiffen zu spartanischen Zielen.

Die Adrestia wird erneut zum Mittelpunkt des Geschehens.

Das Meer bietet schließlich genügend Gegner.

Und wenn ein Schiff am Horizont auftaucht, kann Kassandra entscheiden:

Angreifen oder vorbeifahren?

In dieser Episode fällt die Entscheidung ziemlich eindeutig aus.

Angreifen.


Athenische und spartanische Schiffe

Der Wechsel zwischen verschiedenen Fraktionen macht deutlich, wie unabhängig Kassandra agiert.

Heute greift sie Athen an.

Kurz darauf kann ein spartanisches Schiff ihr nächstes Ziel sein.

Für einen Soldaten wäre ein solcher Wechsel problematisch.

Für eine Söldnerin ist er Teil des Geschäfts.

Kassandra kämpft nicht für eine Flagge.

Sie kämpft für ihre eigenen Ziele.

Und natürlich für die Belohnungen, die mit ihren Aufträgen verbunden sind.


Das Entern beginnt

Doch nicht jedes Schiff muss einfach nur zerstört werden.

In Assassin's Creed Odyssey besteht auch die Möglichkeit, feindliche Schiffe zu entern.

Dabei wird aus der Seeschlacht plötzlich ein Kampf an Bord.

Das Schiff wird beschädigt.

Die Besatzung muss besiegt werden.

Und Kassandra muss sich mit ihren Gegnern auf engstem Raum auseinandersetzen.

Das verändert den Kampf vollkommen.


Vom Meer auf das Deck

Während die Adrestia noch auf den Wellen schwankt, kämpfen Kassandra und ihre Crew plötzlich auf dem Deck des gegnerischen Schiffes.

Die Distanz ist verschwunden.

Jetzt zählen Nahkampfwaffen, Ausweichmanöver und Positionierung.

Ein Gegner kann von vorne angreifen.

Ein anderer versucht, Kassandra von der Seite zu treffen.

Und wer nicht aufpasst, kann selbst über Bord gehen.


Gegner ins Meer befördern

Eine besonders interessante Möglichkeit beim Entern ist es, Gegner ins Wasser zu stoßen.

Das kann äußerst effektiv sein.

Wer einen Gegner über die Reling befördert, muss sich nicht mehr mit ihm auf dem Deck beschäftigen.

Der Gegner ist aus dem unmittelbaren Kampf entfernt.

Gerade wenn mehrere Feinde gleichzeitig angreifen, kann diese Taktik einen entscheidenden Vorteil bringen.


Warum Positionierung wichtig ist

Das Entern zeigt deshalb eine andere Seite des Kampfsystems.

Es reicht nicht immer aus, möglichst viel Schaden zu verursachen.

Auch die Position ist entscheidend.

Steht Kassandra nahe an der Reling?

Befindet sich hinter ihr ein Gegner?

Kann ein Angriff einen Feind ins Wasser befördern?

Oder würde Kassandra selbst zurückgedrängt werden?

Diese kleinen Entscheidungen können darüber entscheiden, ob eine Enteraktion erfolgreich endet.


Historischer Hintergrund: Enterkämpfe in der Antike

Enterkämpfe sind keineswegs eine Erfindung moderner Piratenfilme.

Auch in der Antike wurden Schiffe direkt angegriffen.

Ein besonders berühmtes Beispiel ist die griechische und römische Seekriegsführung.

Schiffe waren dabei nicht ausschließlich Plattformen für Fernangriffe.

Man konnte versuchen, ein feindliches Schiff zu rammen oder sich ihm so weit zu nähern, dass die Besatzungen direkt gegeneinander kämpfen konnten.


Die griechische Seekriegsführung

In der klassischen griechischen Zeit spielte die Trireme eine wichtige Rolle.

Diese Kriegsschiffe waren auf Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit ausgelegt.

Ein zentraler Bestandteil ihrer Taktik war der Rammangriff.

Das Ziel bestand darin, das feindliche Schiff mit dem eigenen Rammsporn zu beschädigen.

Dadurch konnte ein Schiff manövrierunfähig werden oder sinken.


Entern statt Rammen

Doch nicht jeder Kampf musste mit einem direkten Rammangriff enden.

Wenn zwei Schiffe nahe genug beieinander waren, konnte die Besatzung versuchen, das gegnerische Schiff zu entern.

Soldaten konnten dabei mit Schilden, Speeren und anderen Waffen auf das feindliche Deck gelangen.

Der Kampf verwandelte sich damit von einem Seekampf in einen normalen Nahkampf.

Das Grundprinzip ist in Assassin's Creed Odyssey deutlich wiederzuerkennen.


Söldner im antiken Griechenland

Auch Kassandras Rolle als Söldnerin besitzt einen historischen Hintergrund.

Söldner waren in der antiken Welt keine ungewöhnliche Erscheinung.

Besonders bekannt waren die griechischen Hopliten, die außerhalb ihrer Heimat für verschiedene Herrscher und politische Gruppen kämpfen konnten.

Berühmte Beispiele zeigen, dass professionelle Soldaten nicht zwingend nur einer Polis dienten.

Ihre Fähigkeiten konnten gegen Bezahlung eingesetzt werden.


Der Beruf des Söldners

Ein Söldner musste dabei mehr bieten als reine Kampfkraft.

Er musste zuverlässig sein.

Er musste kämpfen können.

Und er musste bereit sein, Risiken einzugehen.

Genau diese Eigenschaften besitzt Kassandra.

Sie nimmt Aufträge an.

Sie verfolgt ihre Ziele.

Und sie stellt sich Gegnern, vor denen andere vielleicht zurückschrecken würden.


Das Kopfgeldsystem

Das Spiel verstärkt diese historische Idee durch sein Söldnersystem.

Wenn Kassandra bestimmte Verbrechen begeht oder Aufmerksamkeit erregt, kann ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt werden.

Andere Söldner werden dadurch motiviert, sie zu verfolgen.

Damit entsteht ein interessantes Katz-und-Maus-Spiel.

Kassandra jagt Gegner.

Doch gleichzeitig kann sie selbst zur Gejagten werden.


Der Preis der Freiheit

Kassandra besitzt dadurch große Freiheit.

Doch diese Freiheit hat Konsequenzen.

Sie kann Schiffe angreifen.

Sie kann Lager plündern.

Sie kann Gegner töten.

Sie kann sich mit verschiedenen Fraktionen anlegen.

Doch irgendwann reagiert die Welt darauf.

Söldner werden auf sie aufmerksam.

Das Kopfgeld steigt.

Und plötzlich muss Kassandra nicht mehr nur ihre eigentliche Mission erfüllen.

Sie muss auch ihre eigenen Verfolger loswerden.


Barnabas und die Seefahrt

Während Kassandra auf der Adrestia unterwegs ist, bleibt Barnabas ein wichtiger Begleiter.

Die Seefahrt mit Barnabas besitzt dabei ihren eigenen Charakter.

Er ist nicht einfach nur ein Besatzungsmitglied.

Barnabas begleitet Kassandra schon seit längerer Zeit und sorgt regelmäßig für humorvolle oder emotionale Momente.

Gerade während der langen Reisen auf dem Meer lockern solche Gespräche die teilweise hektischen Kämpfe auf.


Die Adrestia als Heimat

Mit der Zeit wird die Adrestia fast zu einem zweiten Zuhause.

Kassandra kehrt immer wieder zu ihr zurück.

Sie verbessert das Schiff.

Sie sammelt Ressourcen.

Sie rekrutiert neue Mitglieder.

Sie kämpft gegen feindliche Schiffe.

Und sie nutzt die Adrestia, um die zahlreichen Inseln der Ägäis zu erreichen.

Das Schiff verbindet dadurch viele verschiedene Teile des Spiels miteinander.


Schiffe farmen

Der Titel „Schiffe farmen und Söldner“ beschreibt den Schwerpunkt dieser Episode ziemlich gut.

Kassandra nutzt die Möglichkeit, wiederholt feindliche Schiffe anzugreifen.

Dadurch kann sie Ressourcen und Erfahrung sammeln.

Gleichzeitig besteht immer die Gefahr, dass ein stärkerer Söldner auftaucht.

Das macht das Farmen riskanter, als es zunächst klingt.

Denn je mehr Kassandra Aufmerksamkeit erzeugt, desto größer kann die Gefahr werden.


Risiko gegen Belohnung

Genau dieses Verhältnis macht das System interessant.

Ein Schiff zu versenken bringt Vorteile.

Mehrere Schiffe zu versenken bringt noch mehr Vorteile.

Doch gleichzeitig steigt das Risiko.

Ein Söldner kann auftauchen.

Ein weiterer Gegner kann hinzukommen.

Und plötzlich befindet sich Kassandra in einer Situation, die sie nicht mehr kontrollieren kann.

Der erste Versuch zeigt genau dieses Problem.


Der zweite Versuch zeigt die Lösung

Statt sich mit mehreren Gegnern gleichzeitig zu beschäftigen, geht Kassandra beim zweiten Versuch kontrollierter vor.

Schiffe werden gezielt ausgewählt.

Gegner werden geschwächt.

Und beim Entern wird versucht, die Gegner einzeln auszuschalten.

Besonders das Herunterstoßen von Gegnern ins Meer kann dabei helfen.

Dadurch wird der Kampf übersichtlicher.


Wird Kassandra den Verwalter erreichen?

Das große Zwischenziel bleibt weiterhin bestehen.

Kassandra muss sich beim Verwalter von Xenia melden.

Doch die Frage ist:

Wird sie überhaupt dort ankommen?

Oder wird die nächste feindliche Flotte ihren Weg kreuzen?

Das ist einer der Reize einer offenen Welt.

Der Spieler kann ein konkretes Ziel haben.

Doch unterwegs können ständig neue Ereignisse auftreten.

Ein Schiff.

Ein Söldner.

Ein Lager.

Eine Nebenquest.

Oder eine unerwartete Begegnung.


Die Suche nach den Drachmen

Hinter all diesen Aktivitäten steckt weiterhin Kassandras persönliches Ziel.

Sie benötigt Geld.

Sie benötigt Informationen.

Und sie möchte endlich herausfinden, was mit ihrer Mutter geschehen ist.

Die Aufgaben rund um Xenia sind deshalb nicht einfach belanglose Nebenmissionen.

Sie sind Teil ihres größeren Weges.

Jede Belohnung bringt Kassandra einen Schritt weiter.


Fazit

„Schiffe farmen und Söldner“ setzt die Geschichte der Anwerbungskampagne fort und zeigt erneut, wie stark die Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey mit dem Ressourcen- und Fortschrittssystem verbunden sind.

Kassandra fährt weiterhin unter Xenias Flagge und greift Schiffe verschiedener Fraktionen an. Athenische und spartanische Schiffe werden zu Zielen, während Kassandra versucht, ihre Beute zu sichern und gleichzeitig Xenias Einfluss über die Gewässer von Keos zu demonstrieren.

Doch die Plünderungen haben Konsequenzen.

Ein gefährlicher Söldner wird auf Kassandra aufmerksam und nimmt die Verfolgung auf. Der erste Kampf zeigt schnell die Grenzen ihrer aktuellen Stärke. Drei Gegner gleichzeitig sind eine Herausforderung, die schließlich zur Desynchronisation führt.

Der zweite Versuch verläuft kontrollierter.

Kassandra greift erneut Schiffe an und setzt dabei auch auf das Entern. Sobald sie das feindliche Schiff erreicht, wird aus der Seeschlacht ein Nahkampf. Dabei zeigt sich, wie wichtig Positionierung ist. Gegner können gezielt zurückgedrängt oder sogar über Bord ins Meer befördert werden.

Auch historisch besitzt dieses Gameplay einen interessanten Hintergrund.

Die antike Seefahrt bestand nicht ausschließlich aus Rammangriffen. Schiffe konnten beschädigt, manövrierunfähig gemacht und anschließend geentert werden. Gerade in der griechischen Seekriegsführung spielte der direkte Kampf zwischen Besatzungen eine wichtige Rolle.

Auch Kassandras Leben als Söldnerin passt zum historischen Umfeld. Professionelle Kämpfer konnten ihre Dienste verschiedenen Auftraggebern anbieten und waren nicht zwingend dauerhaft an eine einzelne politische Gemeinschaft gebunden.

Genau diese Freiheit besitzt Kassandra.

Sie kann Athen bekämpfen.

Sie kann Sparta bekämpfen.

Sie kann Piraten unterstützen.

Und sie kann sich gleichzeitig mit anderen Söldnern anlegen.

Doch diese Freiheit hat ihren Preis.

Wer zu viele Gegner besiegt und zu viel Aufmerksamkeit erzeugt, wird selbst zum Ziel.

Die Episode endet damit erneut mit einer offenen Frage:

Wird Kassandra endlich den Verwalter von Xenia erreichen – oder wird die Adrestia noch weitere Schiffe auf den Grund der Ägäis schicken?

Bei einer Söldnerin wie Kassandra ist die Antwort vermutlich einfach:

Solange es Drachmen, Erfahrung und Beute gibt, ist die Reise noch lange nicht vorbei.


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26/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [033] 🗡️ Das Scherbengericht

Assassin's Creed Odyssey [033] 🗡️ Das Scherbengericht

Nach der erfolgreichen Jagd auf Okytos den Großen wartet auf Kassandra eine völlig andere Art von Herausforderung. Statt eines Kultisten, einer Festung oder eines feindlichen Schiffes führt sie ihr Weg diesmal zu einem politischen Ereignis im Herzen Athens: dem Scherbengericht.

Was zunächst wie eine gewöhnliche politische Versammlung wirkt, entpuppt sich schnell als eine der interessantesten gesellschaftlichen Mechaniken im antiken Griechenland. Denn beim Scherbengericht geht es nicht darum, ob eine Person tatsächlich ein Verbrechen begangen hat. Vielmehr können politische Macht, persönliche Abneigungen und die Angst vor einem möglichen Machtmissbrauch darüber entscheiden, wer aus der Stadt verbannt werden soll.

Kassandra soll bei diesem politischen Spiel eingreifen und die Stimmen manipulieren. Doch wie so oft in Assassin's Creed Odyssey läuft auch diese Aufgabe nicht völlig nach Plan. Söldner machen ihr einen Strich durch die Rechnung und sorgen dafür, dass aus der politischen Intrige kurzerhand wieder ein Kampf wird.

Nach der Verkündung des Ergebnisses begegnet Kassandra außerdem Sokrates. Der berühmte Philosoph stellt ihr Fragen, die deutlich schwieriger zu beantworten sind als ein gewöhnlicher Schwertkampf. Anschließend geht die Söldnerjagd weiter und Kassandra muss sich erneut gegen mehrere Gegner behaupten.


Auf dem Weg zum Scherbengericht

Kassandra macht sich zunächst auf den Weg zu ihrem nächsten Missionsziel.

Diesmal führt sie die Reise nicht auf die offene See, sondern durch die Landschaft rund um Athen.

Mit ihrem Pferd erreicht sie schließlich den Ort des Scherbengerichts.

Die Situation unterscheidet sich deutlich von den bisherigen Missionen.

Es geht nicht darum, einen Gegner mit Gewalt auszuschalten.

Stattdessen steht die politische Einflussnahme im Mittelpunkt.

Kassandra soll dabei helfen, das Ergebnis des Verfahrens zu beeinflussen.

Damit wird eine weitere Seite des antiken Athens sichtbar: Politik war nicht nur eine Angelegenheit von Herrschern und Generälen, sondern konnte auch unmittelbar durch die Bevölkerung bestimmt werden.


Was war ein Scherbengericht?

Das historische Scherbengericht, auf Griechisch Ostrakismos, war ein politisches Verfahren im antiken Athen.

Dabei konnten Bürger darüber abstimmen, ob eine einflussreiche Person für einen bestimmten Zeitraum aus Athen verbannt werden sollte.

Das Entscheidende:

Eine solche Verbannung bedeutete nicht zwangsläufig, dass der Betroffene ein Verbrechen begangen hatte.

Vielmehr sollte verhindert werden, dass eine einzelne Person zu mächtig wurde und möglicherweise die politische Ordnung Athens gefährdete.

Die Bürger konnten den Namen desjenigen, den sie verbannen wollten, auf ein Keramikstück schreiben.

Diese Keramikscherben werden als Ostraka bezeichnet.

Daher stammt die Bezeichnung Scherbengericht.


Politik durch Abstimmung

Das Verfahren wirkt aus heutiger Sicht ungewöhnlich.

Doch für das demokratische Athen war es ein Ausdruck politischer Beteiligung.

Die Bürger konnten über die Zukunft prominenter Persönlichkeiten mitentscheiden.

Dabei spielte allerdings nicht ausschließlich die tatsächliche Gefahr eine Rolle.

Auch persönliche Abneigungen, politische Rivalitäten und der Einfluss einflussreicher Personen konnten eine Abstimmung beeinflussen.

Genau hier setzt die Mission an.

Kassandra soll die Stimmen manipulieren.

Damit wird aus dem historischen Verfahren im Spiel eine politische Intrige.


Ein ungewöhnliches Verständnis von Demokratie

Assassin's Creed Odyssey stellt mit dieser Mission eine interessante Frage:

Wie demokratisch ist ein Verfahren wirklich, wenn die Meinung der Menschen manipuliert werden kann?

Demokratie bedeutet schließlich nicht nur, dass Menschen abstimmen dürfen.

Auch die Bedingungen, unter denen sie ihre Entscheidung treffen, sind entscheidend.

Wenn Informationen falsch dargestellt werden oder Personen gezielt beeinflusst werden, kann eine Abstimmung zwar formal demokratisch sein, aber trotzdem zu einem manipulierten Ergebnis führen.

Genau diese Ambivalenz macht das Scherbengericht im Spiel so interessant.


Kassandra soll die Stimmen beeinflussen

Die Aufgabe ist für Kassandra deshalb ungewöhnlich.

Normalerweise löst sie Probleme mit ihrem Schwert, Speer oder Bogen.

Hier ist jedoch ihre Fähigkeit gefragt, sich in politische Angelegenheiten einzumischen.

Sie muss dafür sorgen, dass die Abstimmung in die gewünschte Richtung läuft.

Das zeigt auch eine andere Seite ihrer Persönlichkeit.

Kassandra ist nicht ausschließlich eine Kriegerin.

Sie kann ebenso als Spionin, Ermittlerin, Söldnerin und politische Akteurin auftreten.

Das Rollenspielsystem ermöglicht dadurch unterschiedliche Herangehensweisen an die Welt.


Dann tauchen die Söldner auf

Doch die politische Mission bleibt nicht lange friedlich.

Wie bereits in den vorherigen Episoden verfolgen Söldner Kassandra.

Damit wird die Situation plötzlich wieder deutlich körperlicher.

Gerade der Kontrast zwischen dem politischen Scherbengericht und den anschließenden Kämpfen funktioniert hervorragend.

Eben noch geht es um Stimmen, Macht und gesellschaftlichen Einfluss.

Kurz darauf muss Kassandra wieder zum Schwert greifen.

Die Söldner interessieren sich schließlich nicht für philosophische Diskussionen oder politische Feinheiten.

Sie wollen ihr Kopfgeld.


Das Kopfgeld bleibt eine ständige Gefahr

Das Söldnersystem gehört weiterhin zu den wichtigsten dynamischen Mechaniken von Assassin's Creed Odyssey.

Kassandra kann durch verschiedene illegale Handlungen ein Kopfgeld erhalten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Diebstahl,
  • Mord,
  • Angriff auf Bürger,
  • Zerstörung von Eigentum,
  • Überfälle auf Schiffe.

Je höher das Kopfgeld steigt, desto attraktiver wird Kassandra als Ziel für Söldner.

Dadurch entsteht ein permanenter Druck.

Selbst während einer scheinbar friedlichen Mission kann plötzlich ein neuer Gegner auftauchen.


Söldner gegen Söldner

Kassandra selbst ist schließlich ebenfalls eine Söldnerin.

Das führt zu einer interessanten Situation.

Sie wird von Personen gejagt, die im Grunde denselben Beruf ausüben.

Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Kassandra diesmal das Ziel ist.

Das Söldnersystem erzeugt dadurch einen regelrechten Konkurrenzkampf.

Ein Söldner möchte den anderen übertreffen.

Wer Kassandra zuerst besiegt, erhält die Belohnung.

Damit entsteht eine Art dynamische Rangordnung innerhalb der Söldnerwelt.


Die Söldnerjagd geht weiter

Nachdem die politische Situation geklärt ist, endet die Gefahr allerdings noch nicht.

Weitere Söldner tauchen auf.

Kassandra muss sich erneut gegen sie behaupten.

Diese Kämpfe sind nicht nur eine Belastung, sondern können auch eine Gelegenheit sein.

Besiegte Söldner hinterlassen Erfahrungspunkte, Drachmen und Ausrüstung.

Damit kann Kassandra wiederum stärker werden.

Das Spiel erzeugt somit einen interessanten Kreislauf:

Kopfgeld → Söldner → Kampf → Belohnung → bessere Ausrüstung → stärkere Kassandra.


Die Begegnung mit Sokrates

Nach dem politischen Geschehen wartet eine der bekanntesten Persönlichkeiten des antiken Griechenlands auf Kassandra.

Sokrates.

Die Begegnung mit ihm unterscheidet sich deutlich von nahezu allen bisherigen Gesprächen.

Sokrates ist kein gewöhnlicher Auftraggeber.

Er ist Philosoph.

Und entsprechend führt er Gespräche.

Seine Fragen sind häufig nicht darauf ausgelegt, eine einfache Antwort zu erhalten.

Vielmehr soll Kassandra über bestimmte Themen nachdenken.


Die sokratische Methode

Historisch ist Sokrates vor allem für seine besondere Art des Philosophierens bekannt.

Anstatt seinen Gesprächspartnern einfach Antworten zu geben, stellte er ihnen Fragen.

Durch weitere Fragen versuchte er, Widersprüche in ihren Aussagen sichtbar zu machen.

Diese Methode wird häufig als sokratische Methode bezeichnet.

Das Ziel war nicht unbedingt, eine schnelle Lösung zu präsentieren.

Vielmehr sollte der Gesprächspartner selbst erkennen, dass seine bisherigen Vorstellungen möglicherweise nicht so eindeutig waren, wie er zunächst glaubte.

Genau dieses Prinzip übernimmt Assassin's Creed Odyssey bei den Gesprächen mit Sokrates.


Warum Sokrates' Fragen so schwierig sind

Die Gespräche mit Sokrates sind deshalb so interessant, weil viele Fragen keine eindeutige Antwort besitzen.

Was ist gerecht?

Ist eine Handlung gut, wenn ihre Absicht gut war?

Sollte ein Mensch bestraft werden, wenn er aus Unwissenheit einen Fehler begeht?

Kann eine Gesellschaft gerecht sein, wenn ihre Gesetze ungerecht sind?

Solche Fragen passen hervorragend zu einem Spiel, das sich mit Politik, Macht und Moral beschäftigt.

Kassandra kann ihre Meinung äußern.

Sokrates hinterfragt sie anschließend.


Ein Philosoph mitten im Abenteuer

Die Begegnung mit Sokrates sorgt gleichzeitig für eine willkommene Abwechslung.

Nach zahlreichen Kämpfen gegen Kultisten, Soldaten und Söldner muss der Spieler plötzlich nicht mehr auf Reflexe achten.

Stattdessen geht es um Gedanken.

Das ist eine der großen Stärken von Assassin's Creed Odyssey.

Das Spiel versucht nicht nur, die antike Welt optisch darzustellen.

Es möchte auch zeigen, welche Ideen und gesellschaftlichen Fragen diese Epoche geprägt haben.


Historischer Hintergrund: Sokrates und Athen

Der historische Sokrates lebte ungefähr von 469 bis 399 v. Chr.

Er verbrachte den größten Teil seines Lebens in Athen.

Anders als viele andere Philosophen hinterließ Sokrates selbst keine schriftlichen Werke.

Unser Wissen über ihn stammt hauptsächlich aus den Schriften anderer Autoren, darunter Platon und Xenophon.

Sokrates wurde schließlich zum Tode verurteilt.

Die Anklage bezog sich unter anderem auf die angebliche Verderbnis der Jugend und die Missachtung der anerkannten Götter Athens.

Im Jahr 399 v. Chr. wurde das Urteil vollstreckt.

Damit ist die Darstellung von Sokrates in Assassin's Creed Odyssey historisch besonders interessant, da das Spiel ihn in einer Phase seines Lebens zeigt, in der er noch aktiv durch Athen geht und mit seinen Mitbürgern diskutiert.


Das historische Scherbengericht und Sokrates

Eine interessante Verbindung ergibt sich zwischen dem Scherbengericht und Sokrates.

Das Scherbengericht war ein politisches Instrument Athens, das insbesondere während des 5. Jahrhunderts v. Chr. genutzt wurde.

Sokrates selbst wurde allerdings nicht durch ein Scherbengericht verbannt.

Sein späteres Todesurteil entstand durch ein reguläres Gerichtsverfahren.

Das Spiel verbindet daher historische Persönlichkeiten und Institutionen miteinander, ohne die Ereignisse exakt nachzuerzählen.

Das ist typisch für die historische Erzählweise der Assassin's-Creed-Reihe.


Geschichte trifft Fiktion

Die Episode zeigt sehr deutlich, wie Ubisoft historische Fakten und Fiktion miteinander verbindet.

Das Scherbengericht existierte tatsächlich.

Sokrates existierte tatsächlich.

Auch die politische Bedeutung Athens und die Existenz professioneller Söldner sind historisch belegt.

Die konkrete Verbindung zwischen Kassandra, den Söldnern, der Manipulation des Scherbengerichts und den Ereignissen der Spielhandlung ist jedoch fiktional.

Genau diese Kombination bildet den Kern der historischen Atmosphäre von Assassin's Creed Odyssey.


Zwischen Philosophie und Gewalt

Besonders interessant ist der Kontrast dieser Episode.

Auf der einen Seite steht Sokrates.

Er stellt Fragen.

Er diskutiert.

Er fordert Kassandra dazu auf, ihre eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.

Auf der anderen Seite stehen die Söldner.

Sie diskutieren nicht.

Sie greifen an.

Kassandra muss sich verteidigen.

Diese Gegensätze spiegeln gleichzeitig zwei Seiten des antiken Griechenlands wider: die berühmte philosophische Tradition Athens und die brutale Realität von Krieg, Machtkämpfen und politischer Gewalt.


Fazit

Die Episode „Das Scherbengericht“ gehört zu den ungewöhnlicheren Abschnitten von Assassin's Creed Odyssey. Statt einer klassischen Jagd auf einen Kultisten steht diesmal die politische Welt Athens im Mittelpunkt.

Kassandra nimmt am Scherbengericht teil und soll dabei helfen, das Abstimmungsergebnis zu beeinflussen. Das historische Verfahren zeigt eindrucksvoll, wie die Athener versuchten, die Macht einzelner Personen zu begrenzen. Gleichzeitig verdeutlicht die Mission, wie leicht politische Entscheidungen durch Manipulation, persönliche Abneigungen oder gezielte Einflussnahme beeinflusst werden können.

Doch die Ruhe der politischen Versammlung hält nicht lange an. Söldner greifen Kassandra an und zwingen sie erneut in den Kampf. Die Auseinandersetzungen erinnern daran, dass ihr Kopfgeld auch während anderer Missionen eine ständige Gefahr darstellt.

Besonders interessant ist anschließend die Begegnung mit Sokrates. Seine philosophischen Fragen stellen eine völlig andere Art von Herausforderung dar. Statt eines Gegners mit Schwert oder Speer muss Kassandra diesmal ihre eigenen Vorstellungen verteidigen.

Damit verbindet diese Episode mehrere zentrale Elemente des Spiels: Politik, Geschichte, Philosophie, Moral, Söldner und Action.

Gerade die Begegnung mit Sokrates zeigt, dass Assassin's Creed Odyssey nicht nur die Landschaften und Gebäude des antiken Griechenlands darstellen möchte. Das Spiel versucht ebenso, die Ideenwelt dieser Epoche einzufangen.

Das Scherbengericht bildet dabei einen hervorragenden Einstieg in dieses Thema. Denn die Frage, wer Macht besitzen darf, wie eine Gesellschaft mit vermeintlichen Gefahren umgeht und ob demokratische Entscheidungen tatsächlich gerecht sein können, ist nicht nur für das antike Athen relevant.

Und während Sokrates Kassandra zum Nachdenken bringt, warten draußen bereits die nächsten Söldner.

Die Jagd geht weiter.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

21/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [028] 🗡️ Die Eskorte zur Flucht aus Athen

Assassin's Creed Odyssey [028] 🗡️ Die Eskorte zur Flucht aus Athen

Mit der Episode „Die Eskorte zur Flucht aus Athen“ nimmt die Geschichte von Assassin's Creed Odyssey weiter an Fahrt auf. Nachdem Kassandra Athen erreicht und erste Eindrücke von der prachtvollen Metropole gesammelt hat, gerät sie mitten in die politischen Spannungen des Peloponnesischen Krieges. Die Stadt steht unter Druck, denn die Spartaner rücken immer näher und innerhalb Athens wächst die Unzufriedenheit gegenüber dem Staatsmann Perikles.

Während die Bevölkerung über Krieg, Macht und Verantwortung diskutiert, verfolgen Kassandra und Herodotos ein ganz anderes Ziel. Sie hoffen, dass Perikles ihnen Informationen über Kassandras verschollene Mutter liefern kann. Doch bevor sie eine Audienz erhalten, müssen sie sich zunächst um eine dringende Angelegenheit kümmern. Der berühmte Bildhauer Pheidias befindet sich in großer Gefahr und benötigt Kassandras Hilfe, um Athen lebend verlassen zu können.

Diese Episode verbindet historische Persönlichkeiten, politische Intrigen und spannende Eskortmissionen zu einem wichtigen Abschnitt der Hauptgeschichte.


Athen in einer Zeit politischer Unruhe

Schon zu Beginn der Episode wird deutlich, dass sich Athen in einer schwierigen Lage befindet.

Auf den Straßen sprechen Bürger offen über die aktuelle Situation.

Ein älterer Mann schildert seine Sorgen über den Krieg gegen Sparta.

Die Stimmung innerhalb der Stadt ist angespannt.

Während einige Bürger weiterhin hinter Perikles stehen, geben andere ihm die Schuld für den anhaltenden Konflikt.

Diese Gespräche vermitteln eindrucksvoll, wie sehr sich der Krieg auf den Alltag der Menschen auswirkt.

Ubisoft gelingt es erneut, historische Ereignisse glaubwürdig in die Spielwelt einzubinden.


Historischer Hintergrund: Der Peloponnesische Krieg

Der Peloponnesische Krieg begann 431 v. Chr. und dauerte fast drei Jahrzehnte.

Er wurde hauptsächlich zwischen den beiden mächtigsten griechischen Bündnissen geführt:

  • dem Attischen Seebund unter Führung Athens,
  • dem Peloponnesischen Bund unter Führung Spartas.

Der Krieg entstand durch politische Spannungen, wirtschaftliche Interessen und den wachsenden Einfluss Athens.

Während des Konflikts wechselten sich militärische Siege und Niederlagen auf beiden Seiten ab.

Viele Städte litten unter Belagerungen, Hungersnöten und wirtschaftlichen Problemen.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diesen historischen Hintergrund als Fundament seiner Handlung und verbindet reale Ereignisse mit einer fiktiven Verschwörung rund um den Kult des Kosmos.


Kritik an Perikles

Auf den Straßen Athens wird Perikles nicht nur gelobt.

Viele Bürger äußern offen Kritik.

Einige werfen ihm vor, den Krieg unnötig verlängert zu haben.

Andere behaupten, er denke mehr an seine politische Macht als an das Wohl der Bevölkerung.

Diese unterschiedlichen Meinungen spiegeln die politische Vielfalt Athens wider.

Nicht jeder Bürger unterstützte dieselbe Partei.

Politische Debatten gehörten bereits damals zum Alltag der athenischen Demokratie.

Die Atmosphäre wirkt dadurch besonders authentisch.


Wer war Perikles?

Perikles zählt zu den bedeutendsten Staatsmännern der griechischen Antike.

Er prägte Athen über viele Jahre hinweg und leitete zahlreiche Reformen ein.

Unter seiner Führung entstanden unter anderem:

  • der Ausbau der Akropolis,
  • der Bau des Parthenons,
  • zahlreiche öffentliche Gebäude,
  • kulturelle Förderprogramme.

Gleichzeitig führte seine Politik jedoch zu Spannungen mit Sparta.

Historiker diskutieren bis heute, welchen Anteil Perikles am Ausbruch des Peloponnesischen Krieges hatte.

Im Spiel wird er als kluger, aber stark unter Druck stehender Staatsmann dargestellt.


Kassandra sucht Informationen über ihre Mutter

Für Kassandra stehen die politischen Ereignisse zunächst im Hintergrund.

Ihr eigentliches Ziel bleibt die Suche nach ihrer Mutter Myrrine.

Gemeinsam mit Herodotos hofft sie, dass Perikles über hilfreiche Informationen verfügt.

Die beiden machen sich deshalb auf den Weg, um eine Audienz beim Staatsmann zu erhalten.

Doch der Weg zu Perikles gestaltet sich schwieriger als erwartet.

Bevor er sich Zeit für ihre Anliegen nehmen kann, bittet er Kassandra um Unterstützung.


Eine neue Aufgabe: Hilfe für Pheidias

Perikles vertraut Kassandra eine wichtige Mission an.

Der berühmte Künstler Pheidias schwebt in großer Gefahr.

Gegen ihn wurden schwere Vorwürfe erhoben.

Er soll Athen möglichst unbemerkt verlassen.

Kassandra übernimmt die Aufgabe, seine Flucht vorzubereiten und ihn sicher aus der Stadt zu eskortieren.

Damit beginnt eine der interessantesten Missionen des Athen-Kapitels.


Historischer Hintergrund: Wer war Pheidias?

Pheidias gilt als einer der berühmtesten Bildhauer der gesamten Antike.

Er lebte im 5. Jahrhundert v. Chr. und war maßgeblich an der Gestaltung der Akropolis beteiligt.

Zu seinen bekanntesten Werken gehörten:

  • die Statue der Athena Parthenos,
  • die Zeus-Statue von Olympia,
  • zahlreiche Reliefs am Parthenon.

Die Zeus-Statue wurde später zu einem der Sieben Weltwunder der Antike gezählt.

Historisch geriet Pheidias tatsächlich in politische Schwierigkeiten.

Ihm wurden unter anderem Veruntreuung und Gotteslästerung vorgeworfen.

Viele Historiker vermuten jedoch, dass diese Anschuldigungen politisch motiviert waren und sich eigentlich gegen Perikles richteten.

Ubisoft greift diese historischen Ereignisse auf und verarbeitet sie geschickt innerhalb der Handlung.


Die Werkstatt des Bildhauers

Kassandra macht sich auf den Weg zu Pheidias' Werkstatt.

Schon beim Betreten fällt auf, wie außergewöhnlich dieser Ort gestaltet ist.

Überall befinden sich:

  • unfertige Skulpturen,
  • Werkzeuge,
  • Marmorbearbeitungen,
  • Kunstwerke.

Die Werkstatt vermittelt einen authentischen Eindruck antiker Bildhauerkunst.

Allerdings wird schnell deutlich, dass Pheidias unter Beobachtung steht.

Bewaffnete Wachen kontrollieren die Umgebung.

Die politische Lage hat längst auch den berühmten Künstler erreicht.


Warum Pheidias bewacht wird

Die Bewachung zeigt, wie angespannt die Situation in Athen inzwischen geworden ist.

Pheidias besitzt enge Verbindungen zu Perikles.

Dadurch gerät auch er ins Visier politischer Gegner.

Im Spiel entsteht der Eindruck, dass seine Verhaftung weniger auf tatsächlichen Verbrechen als vielmehr auf politischen Machtkämpfen beruht.

Diese Darstellung orientiert sich erstaunlich stark an den historischen Überlieferungen.


Vorbereitung der Flucht

Bevor Pheidias Athen verlassen kann, muss Kassandra verschiedene Aufgaben erledigen.

Sie verschafft sich einen Überblick über die Umgebung.

Sie sucht sichere Fluchtwege.

Und sie bereitet den Transport des Künstlers vor.

Dabei zeigt sich erneut Kassandras Vielseitigkeit.

Sie ist nicht nur eine hervorragende Kämpferin.

Sie muss ebenso planen, beobachten und Risiken richtig einschätzen.


Eskortmissionen in Assassin's Creed Odyssey

Eskortmissionen gehören in vielen Spielen zu den umstrittensten Missionstypen.

Assassin's Creed Odyssey versucht jedoch, diese abwechslungsreicher zu gestalten.

Anstatt lediglich einer Figur langsam zu folgen, verbindet das Spiel:

  • Erkundung,
  • Gespräche,
  • Kämpfe,
  • historische Ereignisse,
  • Storyentwicklung.

Dadurch fühlt sich die Eskorte von Pheidias deutlich interessanter an als klassische Begleitmissionen.

Vor allem die Dialoge zwischen den Figuren tragen dazu bei, den historischen Hintergrund besser zu verstehen.


Herodotos als Historiker

Während der gesamten Mission übernimmt Herodotos erneut die Rolle des Gelehrten.

Er erklärt historische Zusammenhänge und liefert zusätzliche Informationen über Athen.

Dadurch entsteht ein interessanter Kontrast.

Während Kassandra eher pragmatisch handelt, analysiert Herodotos die politischen Entwicklungen.

Diese Zusammenarbeit macht viele Dialoge besonders unterhaltsam.

Gleichzeitig vermittelt das Spiel Wissen über die Geschichte Griechenlands, ohne belehrend zu wirken.


Politik und Verschwörung greifen ineinander

Die Mission zeigt außerdem, wie geschickt Ubisoft historische Ereignisse mit der fiktiven Handlung verbindet.

Historisch belegte Persönlichkeiten wie:

  • Perikles,
  • Herodotos,
  • Pheidias

treffen auf den erfundenen Kult des Kosmos.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Verschwörung im Verborgenen Einfluss auf bedeutende Ereignisse der griechischen Geschichte nimmt.

Dieses Konzept gehört seit vielen Jahren zum Markenzeichen der Assassin's-Creed-Reihe.


Vorbereitung auf das nächste Kapitel

Auch wenn die Eskorte von Pheidias zunächst wie eine Nebenaufgabe wirkt, besitzt sie große Bedeutung für die Hauptgeschichte.

Durch die Zusammenarbeit mit Perikles gewinnt Kassandra langsam dessen Vertrauen.

Erst dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten, mehr über ihre Mutter Myrrine zu erfahren.

Gleichzeitig vertieft sich die Handlung rund um die politischen Konflikte Athens.

Der Spieler erkennt immer deutlicher, dass der Kult des Kosmos nicht nur einzelne Menschen manipuliert, sondern seinen Einfluss bis in die höchsten politischen Kreise Griechenlands ausgedehnt hat.


Fazit

Die Episode „Die Eskorte zur Flucht aus Athen“ verbindet historische Ereignisse und persönliche Schicksale auf gelungene Weise. Während sich die politische Lage in Athen weiter zuspitzt und die Bevölkerung zunehmend Kritik an Perikles äußert, verfolgt Kassandra unbeirrt ihr eigentliches Ziel: neue Hinweise auf den Verbleib ihrer Mutter Myrrine zu finden.

Die Begegnung mit dem berühmten Bildhauer Pheidias bringt dabei eine spannende Eskortmission mit sich, die eng an historische Überlieferungen angelehnt ist. Ubisoft zeigt eindrucksvoll, wie politische Intrigen selbst angesehene Persönlichkeiten der Antike in Gefahr bringen konnten.

Gemeinsam mit Herodotos erlebt Kassandra ein weiteres Kapitel, das Geschichte und Fiktion geschickt miteinander verbindet. Die Mission bereitet gleichzeitig den Weg für kommende Enthüllungen über den Kult des Kosmos und macht deutlich, dass sich hinter den politischen Konflikten Griechenlands weit größere Mächte verbergen, als zunächst sichtbar ist.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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20/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [027] 🗡️ Dionysia die Zahnlose vs Kassandra

Assassin's Creed Odyssey [027] 🗡️ Dionysia die Zahnlose vs Kassandra

Mit Episode „Dionysia die Zahnlose vs Kassandra“ setzt Assassin's Creed Odyssey die Reise durch das antike Griechenland fort. Nachdem Kassandra auf Andros ihren Speer des Leonidas verbessern konnte und weitere Hinweise über den Kult des Kosmos gesammelt hat, führt ihr Weg nun in eine der bedeutendsten Städte der Antike: Athen.

Bevor sie jedoch ihren Verbündeten Herodotos in der Pnyx trifft, nutzt Kassandra die Gelegenheit, weitere Ressourcen auf See zu sammeln. Piraten und feindliche Schiffe werden zur willkommenen Beute, denn jede erfolgreiche Seeschlacht stärkt die Adrestia und bringt wertvolle Materialien für zukünftige Herausforderungen.

Die Episode zeigt eindrucksvoll, warum Assassin's Creed Odyssey weit mehr ist als nur ein Actionspiel. Neben spannenden Kämpfen stehen diesmal historische Sehenswürdigkeiten, die offene Spielwelt und das dynamische Söldnersystem im Mittelpunkt. Gleichzeitig wird deutlich, wie hervorragend Ubisoft historische Schauplätze mit spielerischer Freiheit verbindet.


Die Jagd auf See geht weiter

Kaum verlässt die Adrestia den Hafen, beginnt für Kassandra erneut der Alltag einer erfahrenen Söldnerin.

Die Gewässer Griechenlands sind voller Händler, Piraten und feindlicher Kriegsschiffe.

In dieser Episode macht Kassandra kurzen Prozess.

Jedes Schiff, das sich ihr in den Weg stellt und feindliche Absichten erkennen lässt, wird zum potenziellen Ziel eines Angriffs.

Entermanöver gehören mittlerweile zur Routine.

Nach erfolgreichen Kämpfen werden Schiffe geplündert und wertvolle Ressourcen eingesammelt.

Diese Vorgehensweise ist keineswegs überflüssig.

Gerade im späteren Spielverlauf benötigen Spieler große Mengen an:

  • Olivenholz,
  • Eisenmetall,
  • Edelsteinen,
  • Leder,
  • Drachmen.

Jede erfolgreiche Seeschlacht bringt Kassandra ihrem nächsten Upgrade ein Stück näher.


Warum sich Seeschlachten lohnen

Die Kämpfe auf See gehören zu den beliebtesten Gameplay-Elementen von Assassin's Creed Odyssey.

Bereits in Assassin's Creed IV: Black Flag bildeten Schiffsschlachten einen wesentlichen Bestandteil des Spiels.

Odyssey entwickelt dieses Konzept weiter.

Die Adrestia besitzt zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten.

Dazu gehören:

  • stärkere Rammangriffe,
  • mehr Schiffshülle,
  • verbesserte Speere,
  • stärkere Pfeilsalven,
  • leistungsfähigere Mannschaft.

Je besser das Schiff ausgebaut wird, desto leichter fallen spätere Gefechte gegen größere Gegner oder legendäre Schiffe.

Gerade deshalb lohnt es sich, unterwegs regelmäßig Ressourcen zu sammeln und feindliche Schiffe zu entern.


Das Entermanöver als Belohnung

Ist ein gegnerisches Schiff ausreichend beschädigt, kann Kassandra zum Enterangriff übergehen.

Dieser Abschnitt verbindet See- und Nahkampf miteinander.

Während die Mannschaft der Adrestia das gegnerische Schiff festsetzt, springt Kassandra an Bord und kämpft direkt gegen die Besatzung.

Diese Kämpfe bieten nicht nur zusätzliche Beute.

Sie stellen außerdem eine schnelle Möglichkeit dar, Adrenalin wieder aufzuladen und das eigene Schiff zu reparieren.

Dadurch entsteht ein flüssiger Spielfluss zwischen Fernkampf, Nahkampf und taktischer Schiffsführung.


Kurs auf Athen

Nachdem genügend Ressourcen gesammelt wurden, nimmt Kassandra Kurs auf das griechische Festland.

Das nächste Ziel lautet:

Pnyx in Athen.

Dort wartet bereits Herodotos.

Mit jeder Reise wird deutlicher, wie groß die Spielwelt von Assassin's Creed Odyssey tatsächlich ist.

Die Fahrt führt entlang zahlreicher Inseln, Küsten und antiker Häfen.

Wer möchte, kann jede Region vollständig erkunden oder sich direkt der Hauptgeschichte widmen.

Diese Freiheit gehört zu den größten Stärken des Spiels.


Komfort durch moderne Spielfunktionen

Die Reise nach Athen gestaltet sich vergleichsweise unkompliziert.

Ubisoft integriert verschiedene Komfortfunktionen, die besonders längere Reisen angenehmer machen.

Dazu gehören unter anderem:

  • automatische Routenführung,
  • Markierungen auf der Karte,
  • Schnellreise zwischen Synchronisationspunkten,
  • Orientierungshilfen über den Adler Ikaros.

Gerade die automatische Navigation erleichtert lange Seereisen erheblich.

Während Puristen gerne jede Strecke selbst steuern, freuen sich viele Spieler über die Möglichkeit, längere Fahrten komfortabel zurückzulegen.

Diese modernen Funktionen stehen der offenen Welt nicht im Weg, sondern machen sie zugänglicher.


Athen – Das Herz der griechischen Antike

Schon aus der Entfernung beeindruckt Athen durch seine monumentalen Bauwerke.

Die Stadt gehört zu den detailliertesten Schauplätzen im gesamten Spiel.

Ubisoft hat großen Wert darauf gelegt, das klassische Athen möglichst authentisch darzustellen.

Breite Straßen, belebte Märkte, Tempel und imposante Bauwerke vermitteln eindrucksvoll, warum Athen als kulturelles Zentrum der griechischen Welt galt.

Hier treffen Philosophen, Politiker, Händler, Soldaten und einfache Bürger aufeinander.

Die Stadt wirkt lebendig und glaubwürdig.


Historischer Hintergrund: Die Pnyx

Das eigentliche Ziel von Kassandra ist die Pnyx.

Dabei handelt es sich um einen historisch belegten Ort.

Die Pnyx war im antiken Athen der Versammlungsplatz der Volksversammlung.

Hier kamen die Bürger Athens zusammen, um über wichtige politische Entscheidungen abzustimmen.

Zu den Themen gehörten unter anderem:

  • Gesetze,
  • Krieg und Frieden,
  • Bündnisse,
  • öffentliche Finanzen,
  • politische Reformen.

Die Pnyx gilt als einer der bedeutendsten Orte der frühen Demokratie.

Ubisoft integriert diesen historischen Schauplatz detailreich in die offene Spielwelt und macht ihn zu einem wichtigen Teil der Hauptgeschichte.


Die beeindruckende Statue der Athena

Auf dem Weg durch Athen fällt eine Sehenswürdigkeit besonders ins Auge:

die monumentale Statue der Göttin Athena.

Athena war die Schutzgöttin der Stadt und galt als Göttin:

  • der Weisheit,
  • der Strategie,
  • der Handwerkskunst,
  • des gerechten Krieges.

Kaum eine Gottheit wurde in Athen stärker verehrt.

Die gewaltigen Tempelanlagen und Statuen spiegeln diese Bedeutung eindrucksvoll wider.

Im Spiel dienen solche Bauwerke nicht nur als historische Kulisse.

Sie vermitteln gleichzeitig das Gefühl, tatsächlich durch das antike Griechenland zu reisen.


Historischer Hintergrund: Athena und der Parthenon

Die bekannteste Kultstätte Athens war der Parthenon auf der Akropolis.

Im Inneren befand sich einst die berühmte Athena Parthenos, eine monumentale Statue aus Gold und Elfenbein, die vom Bildhauer Phidias geschaffen wurde.

Mit einer Höhe von rund zwölf Metern gehörte sie zu den beeindruckendsten Kunstwerken der Antike.

Obwohl das Original längst verloren ist, orientiert sich Ubisoft bei der Darstellung Athens an historischen Rekonstruktionen und archäologischen Erkenntnissen.

Dadurch entsteht eine beeindruckende Atmosphäre, die Geschichte und Unterhaltung miteinander verbindet.


Begegnungen mit Söldnern

Natürlich bleibt Kassandra auch in Athen nicht lange unbehelligt.

Immer wieder begegnet sie anderen Söldnern.

Diesmal nutzt sie die Gelegenheit, ihre eigenen Grenzen auszutesten.

Das Söldnersystem gehört zu den dynamischsten Mechaniken von Assassin's Creed Odyssey.

Jeder Söldner besitzt:

  • eigene Stärken,
  • individuelle Ausrüstung,
  • besondere Fähigkeiten,
  • unterschiedliche Kampfstile.

Einige setzen auf rohe Gewalt.

Andere bevorzugen schnelle Angriffe oder Gift.

Dadurch gleicht kaum ein Kampf dem anderen.


Dionysia die Zahnlose

Zu den auffälligeren Gegnern dieser Episode gehört Dionysia die Zahnlose.

Wie viele Söldner trägt auch sie einen ungewöhnlichen Beinamen.

Diese Spitznamen verleihen den Gegnern Persönlichkeit und sorgen dafür, dass Begegnungen abwechslungsreicher wirken.

Der Kampf gegen Dionysia dient vor allem dazu, Kassandras aktuelle Stärke einzuschätzen.

Nicht jeder Söldner lässt sich ohne Vorbereitung besiegen.

Gerade Gegner mit höherem Level können erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

Doch genau diese Herausforderung motiviert dazu, Ausrüstung und Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern.


Das Söldnersystem als Langzeitmotivation

Ubisoft hat mit dem Söldnersystem eine Mechanik geschaffen, die den gesamten Spielverlauf begleitet.

Verursacht Kassandra Chaos oder sammelt ein hohes Kopfgeld, erscheinen immer stärkere Gegner.

Wer diese Elitekämpfer besiegt, erhält wertvolle Belohnungen.

Dazu zählen:

  • legendäre Waffen,
  • hochwertige Rüstungen,
  • Drachmen,
  • besondere Boni,
  • ein höherer Rang innerhalb der Söldnerhierarchie.

Dadurch lohnt sich nahezu jede Begegnung.

Selbst Niederlagen liefern wichtige Erkenntnisse darüber, welche Fähigkeiten oder Ausrüstungsverbesserungen noch fehlen.


Athen als Beginn eines neuen Kapitels

Mit der Ankunft in Athen verändert sich auch die Geschichte.

Bisher standen vor allem Delphi, Phokis und Andros im Mittelpunkt.

Nun rückt das politische Zentrum Griechenlands in den Fokus.

Hier treffen:

  • Philosophen,
  • Politiker,
  • Feldherren,
  • Kultisten,
  • einfache Bürger

aufeinander.

Für Kassandra bedeutet dies neue Chancen, aber auch neue Gefahren.

Der Kult des Kosmos besitzt auch hier großen Einfluss.

Somit beginnt ein weiterer bedeutender Abschnitt der Hauptgeschichte.


Ubisoft gelingt eine beeindruckende Rekonstruktion

Einer der größten Pluspunkte von Assassin's Creed Odyssey ist die Darstellung der antiken Welt.

Historische Orte wie:

  • die Pnyx,
  • die Akropolis,
  • der Parthenon,
  • Tempelanlagen,
  • Häfen,
  • Marktplätze

wurden mit großer Sorgfalt nachgebildet.

Natürlich nimmt sich das Spiel an vielen Stellen kreative Freiheiten.

Dennoch vermittelt es einen faszinierenden Eindruck davon, wie das antike Griechenland ausgesehen haben könnte.

Gerade Spieler mit Interesse an Geschichte profitieren von dieser detailreichen Umsetzung.


Fazit

Die Episode „Dionysia die Zahnlose vs Kassandra“ verbindet Erkundung, Seeschlachten und historische Schauplätze zu einem abwechslungsreichen Abenteuer. Während Kassandra weiterhin Piratenschiffe versenkt und wertvolle Ressourcen sammelt, rückt mit der Reise nach Athen das politische Zentrum des antiken Griechenlands in den Mittelpunkt.

Besonders die detailreiche Darstellung der Pnyx und der monumentalen Bauwerke rund um die Akropolis zeigt erneut, wie viel Wert Ubisoft auf historische Authentizität gelegt hat. Gleichzeitig sorgen Begegnungen mit Söldnern wie Dionysia die Zahnlose für spannende Kämpfe, bei denen Kassandra ihre Fähigkeiten weiter verbessern kann.

Auch wenn die Haupthandlung in dieser Episode nur langsam voranschreitet, bildet sie einen wichtigen Übergang zum nächsten großen Kapitel der Geschichte. Die offene Spielwelt lädt zum Erkunden ein, die Seeschlachten liefern wertvolle Ressourcen und Athen eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten für kommende Abenteuer im Kampf gegen den Kult des Kosmos.


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