Velgandr Lore und mehr

Werbung

Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Adrestia werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Adrestia werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

09/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [047] 🗡️ Insel des Unglücks

Assassin's Creed Odyssey [047] 🗡️ Insel des Unglücks

Kassandra setzt ihre Suche nach ihrer Mutter Myrrine fort. Auf dem Weg erlebt sie eine wilde Schlacht zwischen Athen und Sparta, muss sich mit Seeschlachten und der Beute feindlicher Schiffe auseinandersetzen und erhält schließlich von der Piratin Xenia einen entscheidenden Hinweis: Ihre Mutter war einst selbst als Piratin unterwegs.

Die Suche nach ihrer Mutter führt Kassandra in Assassin's Creed Odyssey immer tiefer in die Welt des Peloponnesischen Krieges. In dieser Episode mit dem Titel „Insel des Unglücks“ treffen persönliche Familiengeschichte, politische Konflikte und das Leben der Piraten aufeinander.

Doch bevor Kassandra weitere Informationen über Myrrine erhält, steht zunächst eine Schlacht auf dem Programm. Sie kämpft auf der Seite der Athener gegen die Spartaner. Damit zeigt sich erneut, wie stark Kassandra als Söldnerin zwischen den Fronten des Krieges agiert. Ihre Herkunft aus Sparta bedeutet dabei längst nicht, dass sie automatisch für Sparta kämpfen muss.

Besonders interessant wird die Episode anschließend auf See. Kassandra muss sich mit der Adrestia in Seeschlachten behaupten. Gleichzeitig lohnt es sich, besiegte Schiffe nicht einfach ihrem Schicksal zu überlassen: Die Schiffe können geplündert werden, wodurch Geld und Ressourcen gewonnen werden können. Ausrüstung, die Kassandra nicht benötigt, lässt sich außerdem verkaufen.

Der eigentliche Höhepunkt der Episode liegt jedoch nicht in der Schlacht, sondern bei Xenia auf Keos. Die Piratenführerin besitzt Informationen über Myrrine und verlangt dafür eine entsprechende Bezahlung. Kassandra beschafft die benötigten Drachmen und bekommt schließlich die Information, nach der sie gesucht hat. Dabei erfährt sie etwas über ihre Mutter, das sie offenbar nicht erwartet hätte: Myrrine war selbst eine Piratin.

Warum kämpft Kassandra für Athen gegen Sparta?

Eine der interessanten Besonderheiten von Assassin's Creed Odyssey ist, dass Kassandra nicht dauerhaft an eine der beiden großen Kriegsparteien gebunden ist. Obwohl sie spartanischer Herkunft ist, arbeitet sie als Söldnerin und kann unterschiedliche Interessen unterstützen.

Das passt zur Grundidee des Spiels. Der Peloponnesische Krieg bildet zwar den historischen Hintergrund, Kassandra bewegt sich jedoch häufig zwischen den politischen und militärischen Interessen verschiedener Akteure. Dadurch entsteht eine Welt, in der die Zugehörigkeit zu Athen oder Sparta nicht jede Handlung der Protagonistin bestimmt.

Die Schlacht in dieser Episode macht genau diesen Aspekt sichtbar. Kassandra steht auf dem Schlachtfeld und kämpft gegen Spartaner, obwohl ihre eigene Vergangenheit eng mit Sparta verbunden ist.

Das ist auch deshalb interessant, weil die persönliche Geschichte von Kassandra und der größere Krieg zunehmend miteinander verbunden werden. Während sie versucht, ihre Familie wiederzufinden, wird sie gleichzeitig immer wieder in die Konflikte der griechischen Welt hineingezogen.

Seeschlachten und Beute: Mit der Adrestia auf dem Meer

Die Adrestia ist eines der wichtigsten Werkzeuge für Kassandras Reisen durch die Ägäis. Das Schiff ermöglicht nicht nur die schnelle Reise zwischen verschiedenen Regionen, sondern wird auch zum zentralen Instrument für die Seeschlachten.

Gerade die Seeschlachten können anfangs anspruchsvoller wirken als normale Kämpfe an Land. Positionierung, Angriffe und das richtige Timing spielen eine größere Rolle. Wer die Schiffskämpfe beherrschen möchte, muss deshalb lernen, mit den Besonderheiten des Seekampfes umzugehen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Plünderung besiegter Schiffe. Die Beute kann Kassandra dabei helfen, ihre Reise zu finanzieren und ihre Ausrüstung weiterzuentwickeln. Ressourcen sind in Assassin's Creed Odyssey grundsätzlich wertvoll, da sie für verschiedene Verbesserungen und Aktivitäten benötigt werden.

Auch nicht benötigte Rüstungsteile müssen nicht nutzlos im Inventar liegen. Kassandra kann Ausrüstung verkaufen und dadurch zusätzliche Drachmen verdienen. Damit verbindet das Spiel Kampf, Erkundung, Ressourcenmanagement und Charakterentwicklung miteinander.

Xenia auf Keos: Eine Piratin kennt Kassandras Mutter

Nach den Ereignissen auf dem Schlachtfeld führt Kassandras Weg zurück nach Keos. Dort befindet sich Xenia, eine mächtige Piratin und Anführerin der Insel. Für Kassandra ist Xenia vor allem deshalb wichtig, weil sie eine Verbindung zu Myrrine besitzt.

Xenia ist innerhalb der Handlung nicht einfach nur eine gewöhnliche Questgeberin. Sie ist selbst eine erfahrene Piratin und verfügt über Informationen und Kontakte, die Kassandra bei ihrer Suche nach ihrer Mutter benötigt. In der Geschichte von Assassin's Creed Odyssey wird Xenia als Piratenführerin dargestellt, die unter anderem mit der Stadt Koressia auf Keos verbunden ist.

Damit kommt es zu einem interessanten Zusammenhang: Kassandra sucht ihre Mutter – und findet eine Person, die offenbar einen Teil von Myrrines Vergangenheit kennt.

Allerdings gibt Xenia die Informationen nicht kostenlos heraus. Kassandra muss zunächst die verlangten Drachmen beschaffen. Erst danach erhält sie den Hinweis, der ihre Suche nach Myrrine weiter voranbringt.

Die überraschende Wahrheit: Myrrine war eine Piratin

Der wohl wichtigste Moment der Episode ist die Enthüllung über Myrrine. Kassandra erfährt, dass ihre Mutter früher selbst als Piratin unterwegs war.

Diese Information verändert den Blick auf Myrrine. Für Kassandra war ihre Mutter bisher vor allem die Person, nach der sie seit langer Zeit sucht. Nun bekommt diese Person eine zusätzliche Vergangenheit, die sie mit der Welt der Piraten und der Ägäis verbindet.

Innerhalb der Spielgeschichte wird Myrrine mit dem Namen „Phoenix“ in Verbindung gebracht. Sie war Teil von Xenias Piratencrew, bevor sie diese wieder verließ. Dadurch erhält Kassandras Suche nach ihrer Mutter eine neue Richtung.

Besonders spannend ist dabei, dass Myrrine offenbar nicht einfach nur zufällig in diese Welt geraten ist. Ihre Vergangenheit als Piratin verbindet sie direkt mit Xenia und damit mit einem Netzwerk, das Kassandra nun für ihre eigene Suche nutzen kann.

Für Kassandra bedeutet das: Die Suche ist noch lange nicht beendet. Sie besitzt jetzt zwar neue Informationen, doch jede Antwort führt gleichzeitig zu weiteren Fragen.

Spartanische Frauen und ihre Beziehung zu ihren Kindern

Die Geschichte von Kassandra und Myrrine bietet außerdem einen interessanten Anlass, einen Blick auf die Rolle von Frauen und Müttern im historischen Sparta zu werfen. Dabei muss allerdings zwischen der Darstellung in Assassin's Creed Odyssey und der tatsächlichen Geschichte unterschieden werden.

Spartanische Frauen hatten innerhalb der griechischen Welt eine vergleichsweise besondere gesellschaftliche Stellung. Sie konnten unter anderem Eigentum besitzen und verfügten über deutlich größere wirtschaftliche Handlungsspielräume als viele Frauen im klassischen Athen. Außerdem wurde von ihnen erwartet, körperlich fit zu sein und gesunde Kinder zu gebären.

Das bedeutete allerdings nicht, dass das Leben spartanischer Frauen frei von gesellschaftlichen Erwartungen gewesen wäre. Im Gegenteil: Ehe, Kinder und die Fortführung der Gemeinschaft waren stark mit den Vorstellungen des spartanischen Staates verbunden.

Auch die Erziehung von Kindern war in Sparta eng mit der Gesellschaftsordnung verbunden. Die berühmte Agoge prägte insbesondere das Leben männlicher Bürger und führte dazu, dass Kinder früh aus dem unmittelbaren Familienumfeld heraus in die gemeinschaftliche Erziehung eingebunden wurden.

Deshalb sollte man die Beziehung zwischen Mutter und Kind im historischen Sparta nicht einfach mit modernen Vorstellungen von Familie vergleichen. Die Familie existierte selbstverständlich als soziale Einheit, gleichzeitig hatte die spartanische Gemeinschaft erheblichen Einfluss darauf, wie Kinder erzogen und welche Aufgaben ihnen zugeschrieben wurden.

Gerade dieser historische Hintergrund macht Kassandras persönliche Geschichte interessant. Ihre Suche nach Myrrine ist eine individuelle Familiengeschichte, die in einer Gesellschaft stattfindet, in der persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Pflichten miteinander verbunden waren.

Familie, Krieg und die Suche nach Myrrine

Die Handlung von Assassin's Creed Odyssey funktioniert besonders gut, wenn die großen historischen Ereignisse und Kassandras persönliche Geschichte nebeneinander betrachtet werden.

Während auf der einen Seite Athen und Sparta um die Vorherrschaft kämpfen, verfolgt Kassandra ein persönliches Ziel: Sie möchte herausfinden, was mit ihrer Familie geschehen ist. Der Krieg bildet dabei den Hintergrund, während ihre Suche nach Myrrine den emotionalen Kern ihrer Reise bildet.

Die Begegnung mit Xenia verbindet beide Ebenen. Xenia ist Teil der Welt des Peloponnesischen Krieges, gleichzeitig kennt sie Myrrine aus ihrer eigenen Vergangenheit. Dadurch wird aus einer politischen und militärischen Welt plötzlich eine persönliche Geschichte.

Dass Myrrine selbst als Piratin unterwegs war, macht die Enthüllung umso interessanter. Kassandra entdeckt dadurch nicht nur einen neuen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter, sondern auch eine Seite von Myrrine, die sie bisher nicht kannte.

Fazit zu Assassin's Creed Odyssey [047]

„Insel des Unglücks“ verbindet mehrere Elemente, die Assassin's Creed Odyssey auszeichnen: große Schlachten, Seeschlachten, Ressourcen, Drachmen, Piraten und eine persönliche Familiengeschichte.

Der Einstieg mit dem Kampf zwischen Athenern und Spartanern sorgt für Action, während die anschließenden Ereignisse auf Keos die Geschichte von Kassandra und ihrer Mutter weiterentwickeln. Besonders die Begegnung mit Xenia ist entscheidend, weil Kassandra dadurch endlich einen neuen Hinweis auf Myrrine erhält.

Die größte Überraschung ist dabei die Erkenntnis, dass Kassandras Mutter Myrrine einst als Piratin unter dem Namen Phoenix unterwegs war. Xenia bestätigt damit eine Verbindung zwischen Myrrine und der Piratenwelt, die Kassandra bisher nicht bekannt war.

Die Suche geht also weiter. Und je mehr Kassandra über ihre Mutter erfährt, desto deutlicher wird, dass Myrrines Vergangenheit wesentlich komplexer sein könnte, als Kassandra ursprünglich angenommen hat.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [047]

Worum geht es in Assassin's Creed Odyssey [047]?

In „Insel des Unglücks“ kämpft Kassandra auf Seiten der Athener gegen die Spartaner, erlebt Seeschlachten und sucht anschließend auf Keos nach Informationen über ihre Mutter Myrrine.

Warum sucht Kassandra nach ihrer Mutter?

Kassandra versucht herauszufinden, was mit ihrer Mutter Myrrine geschehen ist. Ihre Suche führt sie zu Personen, die Myrrine aus ihrer Vergangenheit kannten.

Wer ist Xenia in Assassin's Creed Odyssey?

Xenia ist eine mächtige Piratin und Anführerin auf Keos. Sie besitzt Informationen über Myrrine und hilft Kassandra bei ihrer Suche.

Was erfährt Kassandra über Myrrine?

Kassandra erfährt, dass Myrrine früher als Piratin unterwegs war und unter dem Namen Phoenix mit Xenias Crew verbunden war.

Warum braucht Kassandra Drachmen für Xenia?

Xenia verlangt eine Bezahlung für ihre Informationen. Kassandra muss deshalb zunächst genügend Drachmen beschaffen, bevor sie den Hinweis auf Myrrine erhält.

Kann man in Assassin's Creed Odyssey Schiffe plündern?

Ja. Nach erfolgreichen Seeschlachten können besiegte Schiffe geplündert werden. Die erhaltenen Ressourcen und Gegenstände können für die weitere Reise und Ausrüstung genutzt werden.

Warum sind Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey wichtig?

Die Seeschlachten sind ein wichtiger Bestandteil der Reise durch die Ägäis. Die Adrestia dient dabei sowohl zur Fortbewegung als auch als Kampfschiff und ermöglicht den Erwerb zusätzlicher Ressourcen.

Hatten spartanische Frauen mehr Freiheiten als Athenerinnen?

Im Allgemeinen ja. Spartanische Frauen konnten beispielsweise Eigentum besitzen und hatten größere wirtschaftliche Handlungsspielräume als viele Frauen im klassischen Athen. Gleichzeitig unterlagen sie starken gesellschaftlichen Erwartungen hinsichtlich Ehe, Familie und Kinder.

Wie wichtig war die Familie im antiken Sparta?

Familie und Kinder waren wichtig, standen aber innerhalb der spartanischen Gesellschaftsordnung in enger Verbindung mit den Interessen der Gemeinschaft und der Fortführung des spartanischen Gemeinwesens.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

05/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [043] 🗡️ Schiffe farmen und Söldner

Assassin's Creed Odyssey [043] 🗡️ Schiffe farmen und Söldner

Kassandra ist weiterhin auf den Gewässern rund um Keos unterwegs und setzt Xenias Auftrag fort. Nachdem sie in der vergangenen Episode bereits damit begonnen hat, unter der Flagge der Piratin verschiedene Schiffe anzugreifen, geht die „Anwerbungskampagne“ nun in die nächste Runde.

Für Kassandra bedeutet das vor allem eines:

Schiffe suchen, angreifen, plündern und versenken.

Dabei spielt es keine große Rolle, welcher Fraktion das jeweilige Schiff angehört. Athener, Spartaner oder andere Gegner können zum Ziel werden. Kassandra kämpft schließlich nicht für eine bestimmte Polis. Als Söldnerin verfolgt sie ihre eigenen Interessen – und momentan sind diese eng mit Xenia verbunden.

Doch die Seefahrt hat ihre Tücken.

Denn wer ständig fremde Schiffe versenkt, macht sich zwangsläufig Feinde.

Und genau das passiert auch in dieser Episode.

Ein gefährlicher Söldner wird auf Kassandra aufmerksam und macht Jagd auf sie. Was zunächst nach einem gewöhnlichen Kampf aussieht, entwickelt sich schnell zu einer schwierigen Situation, als mehrere Gegner gleichzeitig auftauchen.

Der erste Versuch endet deshalb nicht wie geplant.

Doch Kassandra gibt nicht auf.


Die Anwerbungskampagne geht weiter

Die Mission „Anwerbungskampagne“ führt Kassandra weiterhin über die Gewässer rund um Keos.

Unter Xenias Farben soll sie Schiffe verschiedener Fraktionen angreifen.

Das Ziel ist dabei nicht nur die Zerstörung einzelner Schiffe.

Xenia möchte ihren Einfluss demonstrieren.

Wer ihre Flagge sieht, soll wissen, dass die Piraten von Keos eine ernstzunehmende Macht darstellen.

Kassandra übernimmt dabei die Rolle der Vollstreckerin.

Sie fährt hinaus auf das Meer und sucht nach geeigneten Zielen.

Ein athenisches Schiff taucht auf.

Der Kampf beginnt.

Und kurze Zeit später bleibt von dem feindlichen Schiff nur noch ein Wrack zurück.


Schiffe als Einnahmequelle

Für Kassandra sind die Seeschlachten allerdings nicht nur ein Auftrag.

Sie sind gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit, Ressourcen und Beute zu sammeln.

Feindliche Schiffe können geplündert werden.

Dabei erhält Kassandra Materialien, die sie später für Verbesserungen verwenden kann.

Das ist besonders praktisch, weil sie weiterhin ihre Ausrüstung und die Adrestia verbessern möchte.

Je mehr Schiffe sie besiegt, desto mehr Ressourcen kann sie sammeln.

Dadurch entsteht ein ähnlicher Kreislauf wie bei der Jagd an Land:

Gegner finden → besiegen → Beute sammeln → Ressourcen erhalten → Ausrüstung verbessern.


Doch die Plünderung bleibt nicht unbemerkt

Das Problem ist allerdings schnell erklärt.

Kassandra kann nicht einfach jedes Schiff versenken, ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Ihre Aktivitäten bleiben nicht unbemerkt.

Besonders Söldner können auf sie aufmerksam werden.

Und genau das passiert in dieser Episode.

Ein gefährlicher Söldner nimmt die Verfolgung auf.

Damit wird aus einer geplanten Seeschlacht plötzlich ein Kampf ums Überleben.


Söldner gegen Söldner

Kassandra selbst ist eine Söldnerin.

Das macht die Begegnungen mit anderen Söldnern besonders interessant.

Beide verfolgen ähnliche Ziele.

Beide sind kampferfahren.

Und beide wissen, dass eine Niederlage nicht nur den Tod bedeuten kann, sondern auch den Verlust von wertvoller Ausrüstung und Drachmen.

Der Unterschied:

Kassandra ist diejenige, die gejagt wird.


Drei Gegner sind einer zu viel

Der erste Versuch zeigt schnell, dass selbst eine erfahrene Söldnerin nicht unbesiegbar ist.

Wenn mehrere Gegner gleichzeitig angreifen, kann sich die Situation sehr schnell verändern.

Ein einzelner Gegner kann kontrollierbar sein.

Zwei Gegner sind bereits deutlich schwieriger.

Drei Gegner können den Kampf vollkommen aus dem Gleichgewicht bringen.

Kassandra wird dadurch regelrecht überfordert.

Der erste Versuch endet schließlich mit einer Desynchronisation.

Ein klassischer Moment, der zeigt:

Manchmal ist Rückzug die bessere Strategie.


Lernen aus Fehlern

Genau hier zeigt sich ein wichtiger Bestandteil von Assassin's Creed Odyssey.

Niederlagen gehören dazu.

Der Spieler erkennt, welche Gegner zu stark sind.

Welche Situationen vermieden werden sollten.

Und wann es besser ist, einen anderen Weg einzuschlagen.

Kassandra kann schließlich nicht jeden Gegner gleichzeitig besiegen.

Besonders dann nicht, wenn mehrere Söldner oder hochstufige Gegner beteiligt sind.

Der zweite Versuch wird deshalb anders angegangen.


Ein neuer Versuch

Beim zweiten Anlauf geht Kassandra wieder auf die Jagd.

Dieses Mal führt die Reise von den athenischen Schiffen zu spartanischen Zielen.

Die Adrestia wird erneut zum Mittelpunkt des Geschehens.

Das Meer bietet schließlich genügend Gegner.

Und wenn ein Schiff am Horizont auftaucht, kann Kassandra entscheiden:

Angreifen oder vorbeifahren?

In dieser Episode fällt die Entscheidung ziemlich eindeutig aus.

Angreifen.


Athenische und spartanische Schiffe

Der Wechsel zwischen verschiedenen Fraktionen macht deutlich, wie unabhängig Kassandra agiert.

Heute greift sie Athen an.

Kurz darauf kann ein spartanisches Schiff ihr nächstes Ziel sein.

Für einen Soldaten wäre ein solcher Wechsel problematisch.

Für eine Söldnerin ist er Teil des Geschäfts.

Kassandra kämpft nicht für eine Flagge.

Sie kämpft für ihre eigenen Ziele.

Und natürlich für die Belohnungen, die mit ihren Aufträgen verbunden sind.


Das Entern beginnt

Doch nicht jedes Schiff muss einfach nur zerstört werden.

In Assassin's Creed Odyssey besteht auch die Möglichkeit, feindliche Schiffe zu entern.

Dabei wird aus der Seeschlacht plötzlich ein Kampf an Bord.

Das Schiff wird beschädigt.

Die Besatzung muss besiegt werden.

Und Kassandra muss sich mit ihren Gegnern auf engstem Raum auseinandersetzen.

Das verändert den Kampf vollkommen.


Vom Meer auf das Deck

Während die Adrestia noch auf den Wellen schwankt, kämpfen Kassandra und ihre Crew plötzlich auf dem Deck des gegnerischen Schiffes.

Die Distanz ist verschwunden.

Jetzt zählen Nahkampfwaffen, Ausweichmanöver und Positionierung.

Ein Gegner kann von vorne angreifen.

Ein anderer versucht, Kassandra von der Seite zu treffen.

Und wer nicht aufpasst, kann selbst über Bord gehen.


Gegner ins Meer befördern

Eine besonders interessante Möglichkeit beim Entern ist es, Gegner ins Wasser zu stoßen.

Das kann äußerst effektiv sein.

Wer einen Gegner über die Reling befördert, muss sich nicht mehr mit ihm auf dem Deck beschäftigen.

Der Gegner ist aus dem unmittelbaren Kampf entfernt.

Gerade wenn mehrere Feinde gleichzeitig angreifen, kann diese Taktik einen entscheidenden Vorteil bringen.


Warum Positionierung wichtig ist

Das Entern zeigt deshalb eine andere Seite des Kampfsystems.

Es reicht nicht immer aus, möglichst viel Schaden zu verursachen.

Auch die Position ist entscheidend.

Steht Kassandra nahe an der Reling?

Befindet sich hinter ihr ein Gegner?

Kann ein Angriff einen Feind ins Wasser befördern?

Oder würde Kassandra selbst zurückgedrängt werden?

Diese kleinen Entscheidungen können darüber entscheiden, ob eine Enteraktion erfolgreich endet.


Historischer Hintergrund: Enterkämpfe in der Antike

Enterkämpfe sind keineswegs eine Erfindung moderner Piratenfilme.

Auch in der Antike wurden Schiffe direkt angegriffen.

Ein besonders berühmtes Beispiel ist die griechische und römische Seekriegsführung.

Schiffe waren dabei nicht ausschließlich Plattformen für Fernangriffe.

Man konnte versuchen, ein feindliches Schiff zu rammen oder sich ihm so weit zu nähern, dass die Besatzungen direkt gegeneinander kämpfen konnten.


Die griechische Seekriegsführung

In der klassischen griechischen Zeit spielte die Trireme eine wichtige Rolle.

Diese Kriegsschiffe waren auf Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit ausgelegt.

Ein zentraler Bestandteil ihrer Taktik war der Rammangriff.

Das Ziel bestand darin, das feindliche Schiff mit dem eigenen Rammsporn zu beschädigen.

Dadurch konnte ein Schiff manövrierunfähig werden oder sinken.


Entern statt Rammen

Doch nicht jeder Kampf musste mit einem direkten Rammangriff enden.

Wenn zwei Schiffe nahe genug beieinander waren, konnte die Besatzung versuchen, das gegnerische Schiff zu entern.

Soldaten konnten dabei mit Schilden, Speeren und anderen Waffen auf das feindliche Deck gelangen.

Der Kampf verwandelte sich damit von einem Seekampf in einen normalen Nahkampf.

Das Grundprinzip ist in Assassin's Creed Odyssey deutlich wiederzuerkennen.


Söldner im antiken Griechenland

Auch Kassandras Rolle als Söldnerin besitzt einen historischen Hintergrund.

Söldner waren in der antiken Welt keine ungewöhnliche Erscheinung.

Besonders bekannt waren die griechischen Hopliten, die außerhalb ihrer Heimat für verschiedene Herrscher und politische Gruppen kämpfen konnten.

Berühmte Beispiele zeigen, dass professionelle Soldaten nicht zwingend nur einer Polis dienten.

Ihre Fähigkeiten konnten gegen Bezahlung eingesetzt werden.


Der Beruf des Söldners

Ein Söldner musste dabei mehr bieten als reine Kampfkraft.

Er musste zuverlässig sein.

Er musste kämpfen können.

Und er musste bereit sein, Risiken einzugehen.

Genau diese Eigenschaften besitzt Kassandra.

Sie nimmt Aufträge an.

Sie verfolgt ihre Ziele.

Und sie stellt sich Gegnern, vor denen andere vielleicht zurückschrecken würden.


Das Kopfgeldsystem

Das Spiel verstärkt diese historische Idee durch sein Söldnersystem.

Wenn Kassandra bestimmte Verbrechen begeht oder Aufmerksamkeit erregt, kann ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt werden.

Andere Söldner werden dadurch motiviert, sie zu verfolgen.

Damit entsteht ein interessantes Katz-und-Maus-Spiel.

Kassandra jagt Gegner.

Doch gleichzeitig kann sie selbst zur Gejagten werden.


Der Preis der Freiheit

Kassandra besitzt dadurch große Freiheit.

Doch diese Freiheit hat Konsequenzen.

Sie kann Schiffe angreifen.

Sie kann Lager plündern.

Sie kann Gegner töten.

Sie kann sich mit verschiedenen Fraktionen anlegen.

Doch irgendwann reagiert die Welt darauf.

Söldner werden auf sie aufmerksam.

Das Kopfgeld steigt.

Und plötzlich muss Kassandra nicht mehr nur ihre eigentliche Mission erfüllen.

Sie muss auch ihre eigenen Verfolger loswerden.


Barnabas und die Seefahrt

Während Kassandra auf der Adrestia unterwegs ist, bleibt Barnabas ein wichtiger Begleiter.

Die Seefahrt mit Barnabas besitzt dabei ihren eigenen Charakter.

Er ist nicht einfach nur ein Besatzungsmitglied.

Barnabas begleitet Kassandra schon seit längerer Zeit und sorgt regelmäßig für humorvolle oder emotionale Momente.

Gerade während der langen Reisen auf dem Meer lockern solche Gespräche die teilweise hektischen Kämpfe auf.


Die Adrestia als Heimat

Mit der Zeit wird die Adrestia fast zu einem zweiten Zuhause.

Kassandra kehrt immer wieder zu ihr zurück.

Sie verbessert das Schiff.

Sie sammelt Ressourcen.

Sie rekrutiert neue Mitglieder.

Sie kämpft gegen feindliche Schiffe.

Und sie nutzt die Adrestia, um die zahlreichen Inseln der Ägäis zu erreichen.

Das Schiff verbindet dadurch viele verschiedene Teile des Spiels miteinander.


Schiffe farmen

Der Titel „Schiffe farmen und Söldner“ beschreibt den Schwerpunkt dieser Episode ziemlich gut.

Kassandra nutzt die Möglichkeit, wiederholt feindliche Schiffe anzugreifen.

Dadurch kann sie Ressourcen und Erfahrung sammeln.

Gleichzeitig besteht immer die Gefahr, dass ein stärkerer Söldner auftaucht.

Das macht das Farmen riskanter, als es zunächst klingt.

Denn je mehr Kassandra Aufmerksamkeit erzeugt, desto größer kann die Gefahr werden.


Risiko gegen Belohnung

Genau dieses Verhältnis macht das System interessant.

Ein Schiff zu versenken bringt Vorteile.

Mehrere Schiffe zu versenken bringt noch mehr Vorteile.

Doch gleichzeitig steigt das Risiko.

Ein Söldner kann auftauchen.

Ein weiterer Gegner kann hinzukommen.

Und plötzlich befindet sich Kassandra in einer Situation, die sie nicht mehr kontrollieren kann.

Der erste Versuch zeigt genau dieses Problem.


Der zweite Versuch zeigt die Lösung

Statt sich mit mehreren Gegnern gleichzeitig zu beschäftigen, geht Kassandra beim zweiten Versuch kontrollierter vor.

Schiffe werden gezielt ausgewählt.

Gegner werden geschwächt.

Und beim Entern wird versucht, die Gegner einzeln auszuschalten.

Besonders das Herunterstoßen von Gegnern ins Meer kann dabei helfen.

Dadurch wird der Kampf übersichtlicher.


Wird Kassandra den Verwalter erreichen?

Das große Zwischenziel bleibt weiterhin bestehen.

Kassandra muss sich beim Verwalter von Xenia melden.

Doch die Frage ist:

Wird sie überhaupt dort ankommen?

Oder wird die nächste feindliche Flotte ihren Weg kreuzen?

Das ist einer der Reize einer offenen Welt.

Der Spieler kann ein konkretes Ziel haben.

Doch unterwegs können ständig neue Ereignisse auftreten.

Ein Schiff.

Ein Söldner.

Ein Lager.

Eine Nebenquest.

Oder eine unerwartete Begegnung.


Die Suche nach den Drachmen

Hinter all diesen Aktivitäten steckt weiterhin Kassandras persönliches Ziel.

Sie benötigt Geld.

Sie benötigt Informationen.

Und sie möchte endlich herausfinden, was mit ihrer Mutter geschehen ist.

Die Aufgaben rund um Xenia sind deshalb nicht einfach belanglose Nebenmissionen.

Sie sind Teil ihres größeren Weges.

Jede Belohnung bringt Kassandra einen Schritt weiter.


Fazit

„Schiffe farmen und Söldner“ setzt die Geschichte der Anwerbungskampagne fort und zeigt erneut, wie stark die Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey mit dem Ressourcen- und Fortschrittssystem verbunden sind.

Kassandra fährt weiterhin unter Xenias Flagge und greift Schiffe verschiedener Fraktionen an. Athenische und spartanische Schiffe werden zu Zielen, während Kassandra versucht, ihre Beute zu sichern und gleichzeitig Xenias Einfluss über die Gewässer von Keos zu demonstrieren.

Doch die Plünderungen haben Konsequenzen.

Ein gefährlicher Söldner wird auf Kassandra aufmerksam und nimmt die Verfolgung auf. Der erste Kampf zeigt schnell die Grenzen ihrer aktuellen Stärke. Drei Gegner gleichzeitig sind eine Herausforderung, die schließlich zur Desynchronisation führt.

Der zweite Versuch verläuft kontrollierter.

Kassandra greift erneut Schiffe an und setzt dabei auch auf das Entern. Sobald sie das feindliche Schiff erreicht, wird aus der Seeschlacht ein Nahkampf. Dabei zeigt sich, wie wichtig Positionierung ist. Gegner können gezielt zurückgedrängt oder sogar über Bord ins Meer befördert werden.

Auch historisch besitzt dieses Gameplay einen interessanten Hintergrund.

Die antike Seefahrt bestand nicht ausschließlich aus Rammangriffen. Schiffe konnten beschädigt, manövrierunfähig gemacht und anschließend geentert werden. Gerade in der griechischen Seekriegsführung spielte der direkte Kampf zwischen Besatzungen eine wichtige Rolle.

Auch Kassandras Leben als Söldnerin passt zum historischen Umfeld. Professionelle Kämpfer konnten ihre Dienste verschiedenen Auftraggebern anbieten und waren nicht zwingend dauerhaft an eine einzelne politische Gemeinschaft gebunden.

Genau diese Freiheit besitzt Kassandra.

Sie kann Athen bekämpfen.

Sie kann Sparta bekämpfen.

Sie kann Piraten unterstützen.

Und sie kann sich gleichzeitig mit anderen Söldnern anlegen.

Doch diese Freiheit hat ihren Preis.

Wer zu viele Gegner besiegt und zu viel Aufmerksamkeit erzeugt, wird selbst zum Ziel.

Die Episode endet damit erneut mit einer offenen Frage:

Wird Kassandra endlich den Verwalter von Xenia erreichen – oder wird die Adrestia noch weitere Schiffe auf den Grund der Ägäis schicken?

Bei einer Söldnerin wie Kassandra ist die Antwort vermutlich einfach:

Solange es Drachmen, Erfahrung und Beute gibt, ist die Reise noch lange nicht vorbei.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

04/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [042] 🗡️ Anwerbungskampagne

Assassin's Creed Odyssey [042] 🗡️ Anwerbungskampagne

Kassandra ist weiterhin auf Keos unterwegs und hat momentan mehr als genug zu tun. Die Suche nach ihrer Mutter ist noch immer nicht abgeschlossen und auch die geforderte Bezahlung für die Informationen von Xenia steht weiterhin im Raum. 15.000 Drachmen müssen schließlich erst einmal verdient werden.

Doch bevor Kassandra sich wieder vollständig auf ihre eigentliche Suche konzentrieren kann, wird die Inselwelt erneut zum Schauplatz verschiedener Aktivitäten.

In dieser Episode geht es nicht nur um Kämpfe gegen Menschen. Kassandra macht Jagd auf Löwen und Wildschweine, sammelt Leder und plündert feindliche Lager. Gleichzeitig kommt eine Frage auf, die bei einem Spieldurchlauf mit Kassandra durchaus interessant ist:

Warum eigentlich Kassandra als Spielfigur?

Die Antwort liegt nicht nur darin, dass sie eine interessante Hauptfigur ist. Auch spätere Inhalte der Reihe machen Kassandra zu einer besonders wichtigen Figur innerhalb des Assassin's Creed-Universums.

Doch zunächst muss sie auf Keos wieder für Xenia tätig werden.

Ihre Aufgabe lautet:

Anwerbungskampagne.

Und dafür muss Kassandra zeigen, wem die Gewässer rund um Keos gehören.


Auf der Jagd nach Ressourcen

Bevor Kassandra sich wieder auf das Meer begibt, geht es zunächst auf die Jagd.

Löwen und Wildschweine gehören zu den Tieren, die in der griechischen Wildnis anzutreffen sind.

Für Kassandra sind diese Tiere allerdings nicht ausschließlich Teil der Landschaft.

Sie liefern wertvolle Materialien.

Besonders die Wildschweine erweisen sich als interessante Beute, denn aus einem erlegten Tier lassen sich mehrere Einheiten Leder gewinnen.

Wenn Kassandra gleich vier, fünf oder sechs Wildschweine findet, kann sich daraus bereits eine beachtliche Menge an Material ergeben.


Wildschweine als Lederlieferanten

Leder ist in Assassin's Creed Odyssey eine wichtige Ressource.

Es wird unter anderem benötigt, um Ausrüstung und das Schiff zu verbessern.

Deshalb lohnt es sich, Tiere nicht einfach links liegen zu lassen.

Ein einzelnes Wildschwein mag auf den ersten Blick nicht besonders wichtig erscheinen.

Doch mehrere Tiere ergeben schnell eine größere Menge an Leder.

Gerade in einer offenen Welt mit vielen Verbesserungsmöglichkeiten kann das Sammeln solcher Ressourcen langfristig einen Unterschied machen.

Kassandra befindet sich deshalb nicht einfach auf einer sinnlosen Jagdtour.

Sie bereitet sich auf kommende Herausforderungen vor.


Zwischen Jagd und Söldnerleben

Die Jagd passt außerdem gut zu Kassandras Leben als Söldnerin.

Sie kann nicht davon ausgehen, dass überall Händler stehen, bei denen sie sämtliche benötigten Materialien kaufen kann.

Ein Teil der Ressourcen muss selbst beschafft werden.

Das sorgt für einen interessanten Kreislauf:

Kassandra erkundet die Welt, findet Tiere, sammelt Materialien und nutzt diese anschließend für ihre Ausrüstung oder andere Verbesserungen.

Damit wird die Natur selbst zu einem Bestandteil des Fortschrittssystems.


Feindliche Lager als Ressourcendepot

Doch Tiere sind nicht die einzige Möglichkeit, Ressourcen zu erhalten.

Kassandra greift außerdem feindliche Lager an.

Diese Lager sind häufig mit Soldaten und wertvollen Gegenständen gefüllt.

Wer sich hineinschleicht oder die Gegner offen bekämpft, kann anschließend die Umgebung plündern.

Damit bekommt Kassandra erneut Ressourcen, Ausrüstung und weitere Gegenstände.

Für einen Söldner ist ein feindliches Lager also gewissermaßen ein gut bewachtes Lagerhaus.

Nur dass die Besitzer meistens nicht besonders erfreut darüber sind, wenn Kassandra sich daran bedient.


Warum Kassandra?

Während dieser Episode kommt außerdem eine persönliche Frage zur Sprache:

Warum wurde Kassandra als Spielfigur gewählt?

In Assassin's Creed Odyssey kann der Spieler grundsätzlich zwischen Kassandra und Alexios wählen.

Der persönliche Spielstil und die bevorzugte Darstellung können bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen.

In diesem Durchlauf steht jedoch Kassandra im Mittelpunkt.

Und dafür gibt es einen weiteren interessanten Grund:

Kassandra besitzt über das Hauptspiel hinaus eine besondere Bedeutung.

Sie wurde später auch in weiteren Inhalten des Assassin's Creed-Universums aufgegriffen.

Dadurch bekommt die Entscheidung für Kassandra im Nachhinein noch einmal eine zusätzliche Bedeutung.


Kassandra als zentrale Figur

Kassandra funktioniert als Hauptfigur besonders gut, weil sie unterschiedliche Rollen miteinander verbindet.

Sie ist eine Söldnerin.

Sie ist eine Kämpferin.

Sie ist eine Suchende.

Und gleichzeitig ist sie eng mit den großen politischen und familiären Konflikten der Handlung verbunden.

Ihre Suche nach ihrer Mutter ist dabei eines der persönlichen Ziele, das sie durch die Welt von Assassin's Creed Odyssey führt.

Xenia besitzt Informationen.

Doch Informationen haben ihren Preis.

Und genau deshalb muss Kassandra weiterhin Geld verdienen.


Xenia und die Piraten von Keos

Xenia ist nicht einfach irgendeine Questgeberin.

Sie ist die mächtige Piratin, die über Keos großen Einfluss besitzt.

Kassandra ist zu ihr gekommen, weil sie Informationen über ihre Mutter sucht.

Xenia verlangt dafür eine beträchtliche Summe.

Die 15.000 Drachmen sind damit ein konkretes Zwischenziel.

Doch die Beziehung zwischen den beiden Frauen verändert sich zunehmend.

Kassandra ist nicht nur eine Fremde, die nach Informationen fragt.

Sie wird zu einer Person, die Xenia für bestimmte Aufgaben einsetzen kann.

Und genau hier beginnt die Anwerbungskampagne.


Eine Botschaft auf dem Meer

Die Aufgabe ist schnell erklärt.

Kassandra soll Schiffe versenken.

Aber nicht irgendwelche Schiffe.

Sie soll Schiffe verschiedener Gruppen angreifen.

Dazu gehören Spartaner, Athener und Banditen.

Der entscheidende Punkt ist allerdings die Flagge.

Kassandra soll dabei die Farben von Xenia beziehungsweise den Piraten von Keos tragen.

Damit wird aus einem gewöhnlichen Angriff eine politische Botschaft.

Die Schiffe werden nicht einfach nur aus wirtschaftlichen Gründen versenkt.

Es geht um Macht.


Die Farben von Xenia

Das Tragen der Farben ist deshalb mehr als reine Dekoration.

Kassandra soll deutlich machen, wer in den Gewässern um Keos das Sagen hat.

Die Questbeschreibung bringt diesen Gedanken auf den Punkt: Xenia möchte ein Zeichen setzen und diejenigen abschrecken, die ihre Herrschaft über die Region infrage stellen. Dafür soll Kassandra unter den Farben von Keos mehrere Schiffe zerstören.

Das ist klassische Machtdemonstration.

Nicht:

„Wir können euch besiegen.“

Sondern:

„Wir sind bereits hier – und wir können euch jederzeit treffen.“


Spartaner gegen Athen

Besonders interessant ist dabei, dass Kassandra sowohl spartanische als auch athenische Schiffe angreift.

Das passt hervorragend zur politischen Situation der Spielwelt.

Assassin's Creed Odyssey spielt während des Peloponnesischen Krieges.

Athen und Sparta befinden sich im Konflikt.

Kassandra gehört als Söldnerin allerdings nicht fest zu einer der beiden Seiten.

Sie kann für unterschiedliche Auftraggeber arbeiten.

Und genau diese Neutralität macht sie für Xenia besonders nützlich.


Der Peloponnesische Krieg

Historisch begann der Peloponnesische Krieg im Jahr 431 v. Chr.

Auf der einen Seite stand Athen mit seinen Verbündeten.

Auf der anderen Seite Sparta und die Peloponnesische Liga.

Der Konflikt dauerte Jahrzehnte und erschütterte die griechische Welt.

Dabei wurde nicht nur an Land gekämpft.

Auch die Kontrolle über das Meer spielte eine enorme Rolle.

Athen verfügte über eine besonders bedeutende Seemacht.

Die attische Flotte war ein zentraler Bestandteil der politischen und militärischen Stärke Athens.


Warum Schiffe so wichtig waren

Wer die See kontrollierte, konnte Handelswege schützen oder unterbrechen.

Truppen konnten über das Meer transportiert werden.

Lebensmittel konnten importiert werden.

Nachrichten konnten schneller zwischen Regionen gelangen.

Und natürlich konnten feindliche Schiffe angegriffen werden.

Eine Flotte war deshalb nicht nur eine Ansammlung von Kriegsschiffen.

Sie war ein Instrument wirtschaftlicher und politischer Macht.

Das macht die Quest „Anwerbungskampagne“ historisch besonders passend.


Piraterie und Macht

Xenia verfolgt allerdings ein anderes Ziel als Athen oder Sparta.

Sie ist Piratin.

Ihre Macht basiert nicht auf einem staatlichen Heer oder einer politischen Institution.

Sie basiert auf ihrer Kontrolle über Keos und die umliegenden Gewässer.

Wenn Schiffe in ihr Gebiet eindringen, stellt das eine Herausforderung dar.

Deshalb soll Kassandra eine klare Botschaft vermitteln.

Wer die Gewässer von Keos betritt, sollte wissen, mit wem er es zu tun bekommt.


Eine ungewöhnliche Form der Diplomatie

Die Quest ist damit fast eine Form von Diplomatie.

Nur eben mit Kanonen und brennenden Schiffen.

Statt Verhandlungen zu führen, wird ein Zeichen gesetzt.

Ein Schiff wird versenkt.

Dann noch eines.

Und noch eines.

Die Botschaft dürfte anschließend ziemlich eindeutig sein.

Xenia möchte nicht, dass ihre Gegner ihre Stärke unterschätzen.


Kassandra als Werkzeug

Für Xenia ist Kassandra dabei das perfekte Werkzeug.

Sie besitzt eine kampfstarke Söldnerin, die nicht offiziell zu ihrer Piratencrew gehört.

Kassandra kann deshalb Aufgaben erledigen, ohne dass Xenia ihre eigenen Leute unnötig gefährden muss.

Für Kassandra wiederum ist die Aufgabe eine weitere Möglichkeit, Geld und Erfahrung zu verdienen.

Beide Seiten profitieren.

Xenia bekommt ihre Botschaft.

Kassandra bekommt ihre Belohnung.


Die Adrestia wird wieder wichtig

Natürlich kann diese Aufgabe nicht an Land erledigt werden.

Kassandra benötigt die Adrestia.

Das Schiff ist mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil ihres Abenteuers geworden.

Sie nutzt es für Reisen zwischen den Inseln.

Sie sammelt Ressourcen.

Sie führt Seeschlachten.

Und nun wird die Adrestia erneut zum Werkzeug für Xenias Machtpolitik.


Seeschlachten als Gameplay

Die Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey sind dabei ein wichtiger Bestandteil des Spiels.

Das Schiff verfügt über verschiedene Angriffsmöglichkeiten.

Kassandra kann feindliche Schiffe beschießen und versuchen, sie zu schwächen.

Je nach Situation muss sie außerdem auf die Position des Gegners achten.

Ein guter Angriff kann ein Schiff schnell beschädigen.

Mehrere Gegner gleichzeitig können dagegen gefährlich werden.


Spartaner, Athener und Banditen

Die Besonderheit der Anwerbungskampagne besteht darin, dass Kassandra unterschiedliche Fraktionen angreift.

Spartaner.

Athener.

Banditen.

Damit wird die Mission fast zu einer kleinen Demonstration der Macht.

Es spielt keine Rolle, welcher politischen Gruppierung das Schiff angehört.

Für Xenia zählt etwas anderes:

Es befindet sich in ihrem Einflussbereich.


Kassandra zwischen den Fronten

Diese Situation verdeutlicht erneut Kassandras Stellung.

Sie ist keine klassische Soldatin.

Sie kämpft nicht automatisch für Athen.

Sie kämpft nicht automatisch für Sparta.

Sie kann für denjenigen arbeiten, der sie bezahlt.

Das macht sie zu einer echten Söldnerin.

Ihre Loyalität ist nicht zwingend an eine Flagge gebunden.

Ihre Entscheidungen richten sich häufig nach ihren persönlichen Zielen.


Die Wirtschaft des Söldnerlebens

Und genau hier schließt sich der Kreis zur vorherigen Episode.

Kassandra braucht Geld.

Sie sammelt Leder.

Sie plündert Lager.

Sie sammelt Ausrüstung.

Sie verkauft Gegenstände.

Sie kämpft auf See.

Und sie erledigt Aufträge.

Alles führt zurück zu den Drachmen.

Das ist eine der interessanten Eigenschaften von Assassin's Creed Odyssey:

Viele Aktivitäten können gleichzeitig mehrere Fortschrittssysteme bedienen.


Ressourcen, Erfahrung und Ausrüstung

Ein Kampf ist selten nur ein Kampf.

Kassandra erhält Erfahrung.

Sie kann Beute erhalten.

Sie kann Ressourcen sammeln.

Sie kann neue Ausrüstung finden.

Und sie kann eventuell Geld verdienen.

Dadurch wird selbst eine scheinbar kleine Nebenaktivität langfristig relevant.

Ein Wildschwein liefert Leder.

Ein Lager liefert Beute.

Ein Schiff liefert Ressourcen.

Ein Auftrag liefert Geld.

Alles zusammen macht Kassandra stärker.


Jagd und Krieg

Interessanterweise verbindet diese Episode zwei sehr unterschiedliche Seiten der antiken Welt.

Auf der einen Seite steht die Natur.

Kassandra jagt Wildschweine und Löwen.

Auf der anderen Seite steht der Krieg.

Schiffe werden versenkt.

Soldaten und Piraten werden bekämpft.

Diese Kombination passt hervorragend zu einem Open-World-Spiel, das versucht, eine große historische Welt abzubilden.

Kassandra bewegt sich zwischen Wildnis, Städten, Lagern und dem offenen Meer.


Historischer Blick auf die Jagd

Auch die Jagd besitzt einen realen historischen Hintergrund.

Wildtiere waren in der Antike nicht nur Teil der Natur.

Jagd konnte verschiedene Funktionen erfüllen.

Sie konnte der Nahrungsbeschaffung dienen.

Sie konnte als Training für den Kampf angesehen werden.

Und für wohlhabende Menschen konnte sie auch eine Form der Freizeitgestaltung sein.

Die Jagd besaß damit sowohl praktische als auch gesellschaftliche Bedeutung.


Leder als wichtiger Rohstoff

Leder war ebenfalls ein wertvolles Material.

Es konnte für zahlreiche Alltagsgegenstände verwendet werden.

Dazu gehörten beispielsweise Riemen, Behälter, Schuhe oder verschiedene Ausrüstungsgegenstände.

Natürlich ist das Ressourcensystem in Assassin's Creed Odyssey vereinfacht.

Ein Wildschwein wird nicht einfach deshalb erlegt, damit der Spieler exakt sieben bis neun Einheiten eines abstrakten Materials erhält.

Das Spiel übersetzt einen komplexen Produktionsprozess in eine verständliche Gameplay-Mechanik.


Historische Welt trifft RPG-System

Genau solche Vereinfachungen sind für ein Videospiel notwendig.

Der Spieler soll nicht nach jedem Tier erst eine komplette Gerberei betreiben müssen.

Stattdessen bekommt er eine Ressource.

Leder.

Holz.

Metall.

Obsidian.

Diese Materialien können anschließend für Verbesserungen verwendet werden.

Das System ist leicht verständlich und hält den Spielfluss aufrecht.


Die Bedeutung der Farben

Die Farben von Xenia erfüllen innerhalb der Quest außerdem eine symbolische Funktion.

Ein Schiff unter einer bestimmten Flagge oder einem bestimmten Banner signalisiert Zugehörigkeit.

Im antiken Krieg konnten Erkennungszeichen und Symbole eine wichtige Rolle spielen.

Für das Spiel wird dieses Prinzip auf die Piraten von Keos übertragen.

Kassandra trägt Xenias Farben und macht dadurch klar:

Dieser Angriff geschieht im Namen ihrer Herrschaft.


Eine Piratenherrscherin

Xenia wird dadurch als mächtige Figur etabliert.

Sie ist nicht einfach eine Piratin, die irgendwo mit einem kleinen Schiff unterwegs ist.

Sie besitzt Einfluss.

Sie verfügt über eine Crew.

Sie kontrolliert ein Gebiet.

Und sie möchte diesen Einfluss ausbauen oder zumindest sichern.

Die Anwerbungskampagne zeigt diese Seite ihrer Persönlichkeit besonders deutlich.


Eine Warnung an die Konkurrenz

Die Schiffe von Athen, Sparta und den Banditen sind damit nicht nur Gegner.

Sie sind Teil einer Inszenierung.

Xenia möchte, dass ihre Gegner verstehen, dass Keos nicht schutzlos ist.

Kassandra übernimmt dabei die Rolle der Vollstreckerin.

Sie bringt die Botschaft auf die effektivste Weise:

Sie versenkt die Konkurrenz.


Der Name der Mission

Der Titel „Anwerbungskampagne“ klingt zunächst fast harmlos.

Man könnte bei einer Anwerbung an neue Soldaten oder Piraten denken.

Doch tatsächlich geht es darum, durch Gewalt eine Botschaft zu verbreiten.

Kassandra wird damit gewissermaßen zu Xenias Werbeträgerin.

Nur dass die Werbung aus brennenden Schiffen besteht.

Ein etwas ungewöhnlicher Marketingansatz – aber vermutlich einer, den die Piratin für besonders effektiv hält.


Fazit

„Anwerbungskampagne“ zeigt Kassandra erneut in einer Phase, in der sich Erkundung, Ressourcenmanagement und Seeschlachten miteinander verbinden.

Zu Beginn der Episode geht Kassandra auf die Jagd nach Löwen und Wildschweinen. Besonders die Wildschweine erweisen sich als nützlich, da sie mehrere Einheiten Leder liefern können. Wer mehrere Tiere findet, kann dadurch schnell einen ordentlichen Vorrat an Ressourcen aufbauen.

Auch feindliche Lager werden angegriffen und geplündert. Dadurch erhält Kassandra zusätzliche Ausrüstung und Materialien, die sie selbst verwenden oder verkaufen kann.

Parallel dazu wird die Frage interessant, warum Kassandra als Spielfigur gewählt wurde. Ihre Rolle als Protagonistin funktioniert besonders gut, weil sie als Söldnerin unabhängig zwischen den verschiedenen Fraktionen agieren kann. Ihre persönliche Geschichte und ihre Suche nach ihrer Mutter geben ihr außerdem ein starkes eigenes Motiv.

Im Mittelpunkt der Episode steht schließlich die namensgebende Mission „Anwerbungskampagne“.

Xenias Verwalter beauftragt Kassandra damit, unter den Farben der Piraten von Keos mehrere Schiffe zu zerstören. Dabei handelt es sich um Schiffe von Spartanern, Athenern und Banditen. Die Aufgabe dient nicht ausschließlich dazu, Gegner auszuschalten. Sie soll eine deutliche Botschaft vermitteln: Die Gewässer rund um Keos gehören Xenia, und wer ihre Macht herausfordert, muss mit Konsequenzen rechnen.

Historisch passt dieser Konflikt durchaus zum Umfeld des Spiels.

Assassin's Creed Odyssey spielt während des Peloponnesischen Krieges, einer Zeit, in der die Kontrolle über das Meer eine enorme militärische und wirtschaftliche Bedeutung besaß. Athen war für seine Seemacht bekannt, während Sparta und seine Verbündeten versuchten, Athens Einfluss zurückzudrängen.

Xenia steht allerdings außerhalb dieses klassischen Konflikts.

Sie verfolgt ihre eigenen Interessen.

Für sie zählen weder Athen noch Sparta.

Für sie zählt Keos.

Und Kassandra ist diejenige, die diese Botschaft auf dem Meer verbreiten soll.

Damit verbindet die Episode erneut die verschiedenen Systeme von Assassin's Creed Odyssey: Jagd, Ressourcen, Ausrüstung, Geld, Erkundung und Seeschlachten.

Kassandra sammelt Leder.

Sie plündert Lager.

Sie verdient Drachmen.

Und schließlich setzt sie sich auf die Adrestia und sorgt dafür, dass Xenias Gegner ihre Schiffe künftig vielleicht etwas genauer ansehen, bevor sie in die Gewässer von Keos fahren.

Die Anwerbungskampagne ist damit weniger eine klassische Rekrutierung als eine Machtdemonstration – und Kassandra ist Xenias Speerspitze auf dem Meer.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

25/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [032] 🗡️ Kultist besiegt [Okytos der Große]

Assassin's Creed Odyssey [032] 🗡️ Kultist besiegt [Okytos der Große]

Nach dem gescheiterten Versuch aus der vorherigen Episode ist Kassandra zurück. Der Kultist, der ihr zuvor aufgrund seines höheren Levels das Leben schwer gemacht hat, soll diesmal endgültig fallen. Sein Name: Okytos der Große. Als Mitglied des Kults des Kosmos gehört er zu den gefährlichen Gegnern, die Kassandra auf ihrem Weg durch das antike Griechenland ausschalten muss.

Doch der zweite Versuch gestaltet sich ebenfalls alles andere als einfach. Okytos ist nicht allein. Seine Wachen sichern das Gebiet und erschweren Kassandra den direkten Zugriff auf ihr eigentliches Ziel. Gleichzeitig machen sich immer wieder Söldner auf den Weg, um die berühmte Söldnerin zu jagen.

Damit entsteht eine gefährliche Situation: Kassandra muss sich gleichzeitig gegen Wachen, Söldner und einen Kultisten behaupten. Trotzdem gelingt es ihr, Okytos immer weiter zu schwächen. Am Ende entscheidet ein gut platzierter Schleichtötung über den Ausgang des Kampfes.

Doch auch nach dem Tod von Okytos ist die Episode noch nicht vorbei. Kassandra kehrt anschließend auf die Ägäis zurück und versenkt weitere Schiffe. Die Folge verbindet damit die Jagd auf den Kult des Kosmos mit dem dynamischen Söldnersystem und den beliebten Seeschlachten von Assassin's Creed Odyssey.


Der zweite Versuch gegen Okytos

Manchmal reicht ein erster Versuch nicht aus.

Das musste Kassandra bereits in der vorherigen Episode feststellen. Der Kultist Okytos der Große erwies sich als Gegner, der momentan noch etwas zu stark für sie war. Der Levelunterschied machte sich im direkten Kampf deutlich bemerkbar und zwang Kassandra schließlich zum Rückzug.

Doch eine Niederlage bedeutet in Assassin's Creed Odyssey nicht zwangsläufig das Ende.

Die offene Spielwelt erlaubt es, einen Gegner später erneut aufzusuchen. Mit etwas mehr Erfahrung, einer besseren Strategie und einem besseren Verständnis der Situation kann ein Kampf, der zuvor unmöglich erschien, plötzlich gewonnen werden.

Genau das passiert in dieser Episode.

Kassandra kehrt zurück.

Diesmal soll Okytos der Große fallen.


Wer ist Okytos der Große?

Okytos der Große gehört zum Kult des Kosmos und ist damit Teil einer Organisation, die Kassandra bereits seit mehreren Episoden verfolgt.

Der Kult operiert im Verborgenen und versucht, Einfluss auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der griechischen Welt zu nehmen. Kassandra hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, seine Mitglieder nach und nach aufzuspüren und auszuschalten.

Die Kultisten sind dabei nicht einfach nur gewöhnliche Gegner.

Viele von ihnen werden von Wachen geschützt und besitzen eine bessere Ausrüstung als normale Soldaten. Dadurch muss Kassandra häufig zunächst die Umgebung kontrollieren, bevor sie überhaupt an ihr eigentliches Ziel herankommt.

Bei Okytos ist genau das der Fall.


Die Wachen stehen zwischen Kassandra und dem Kultisten

Kassandra kann nicht einfach ungestört auf Okytos zugehen.

Seine Wachen sichern den Bereich und stellen ein zusätzliches Hindernis dar.

Deshalb beginnt die Vorbereitung zunächst damit, die Gegner in der Umgebung auszuschalten.

Das ist besonders wichtig, weil ein offener Kampf gegen sämtliche Wachen gleichzeitig unnötige Aufmerksamkeit erzeugen würde.

Eine gute Vorbereitung kann in Assassin's Creed Odyssey einen enormen Unterschied machen.

Kassandra kann beispielsweise:

  • Gegner aus sicherer Entfernung beobachten,
  • einzelne Wachen isolieren,
  • Verstecke nutzen,
  • Gegner lautlos ausschalten,
  • den Kultisten schwächen,
  • anschließend den entscheidenden Angriff durchführen.

Gerade bei stärkeren Kultisten ist diese Vorgehensweise häufig deutlich effektiver als ein direkter Angriff.


Der Kampf gegen die Wachen

Die ersten Gegner fallen.

Damit wird der Weg zu Okytos langsam frei.

Doch die Situation bleibt gefährlich.

Jeder offene Kampf kann neue Gegner anlocken. Und genau hier kommt eine weitere Besonderheit des Spiels ins Spiel: das Söldnersystem.

Denn Kassandra hat sich mittlerweile einen Namen gemacht.

Und ein hoher Bekanntheitsgrad bringt nicht nur Vorteile.

Er kann auch dazu führen, dass immer mehr Söldner auf ihre Spur angesetzt werden.


Söldner erscheinen – einer nach dem anderen

Kaum scheint Kassandra etwas Kontrolle über die Situation zu gewinnen, taucht bereits der nächste Söldner auf.

Und danach noch einer.

Für Kassandra bedeutet das zusätzlichen Stress.

Eigentlich soll ihre gesamte Aufmerksamkeit Okytos gelten. Stattdessen muss sie immer wieder neue Gegner ausschalten.

Doch diesmal kommt ihr die Situation sogar zugute.

Die Söldner sind zwar gefährlich, liefern aber gleichzeitig Erfahrungspunkte, Ausrüstung und weitere Belohnungen.

Jeder besiegte Söldner macht Kassandra ein kleines Stück stärker.

Was zunächst wie ein Problem aussieht, entwickelt sich damit zu einer zusätzlichen Gelegenheit, Erfahrung zu sammeln.


Das Söldnersystem als dynamischer Gegnergenerator

Das Söldnersystem ist eine der Mechaniken, durch die sich Assassin's Creed Odyssey von vielen früheren Teilen der Reihe unterscheidet.

Söldner sind nicht einfach nur Gegner, die an bestimmten Stellen auf der Karte stehen.

Sie können Kassandra aktiv verfolgen.

Dadurch entstehen Situationen, die der Spieler nicht vollständig vorhersehen kann.

Ein geplanter Kampf gegen einen Kultisten kann sich plötzlich in einen Mehrfrontenkampf verwandeln.

Genau das macht die Jagd auf Okytos so interessant.

Kassandra muss improvisieren.


Okytos wird geschwächt

Trotz der zusätzlichen Gegner verliert Kassandra ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen.

Okytos der Große wird Schritt für Schritt geschwächt.

Das ist besonders wichtig, denn ein direkter Kampf gegen einen vollständig kampfbereiten Kultisten wäre weiterhin riskant.

Durch die Kombination aus Nahkampf, Ausweichen, Fähigkeiten und gezielten Angriffen sinkt seine Lebensenergie immer weiter.

Der entscheidende Moment rückt näher.

Doch Kassandra darf sich nicht zu sicher fühlen.

Denn jederzeit kann der nächste Söldner auftauchen.


Der entscheidende Moment: Schleichtötung

Schließlich bietet sich Kassandra eine Gelegenheit.

Der Kultist ist bereits stark geschwächt.

Jetzt kommt eine der klassischen Assassin's-Creed-Mechaniken zum Einsatz:

der Schleichtötung.

Anstatt Okytos in einem langen offenen Kampf zu besiegen, nutzt Kassandra den Überraschungsmoment.

Ein gezielter Angriff.

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit.

Und der Kultist fällt.

Damit gelingt endlich das, was in der vorherigen Episode noch nicht möglich war.

Okytos der Große ist besiegt.


Warum die Schleichtötung so effektiv ist

Die Schleichtötung ist in Assassin's Creed Odyssey besonders interessant, weil das Spiel deutlich stärker auf Rollenspielelemente setzt als viele ältere Teile der Serie.

Ein Angriff aus dem Verborgenen kann abhängig von Kassandras Fähigkeiten und Ausrüstung erheblichen Schaden verursachen.

Dafür sind verschiedene Faktoren entscheidend:

  • Assassinenschaden,
  • Fähigkeiten,
  • Gravuren,
  • Ausrüstungslevel,
  • Level des Gegners,
  • Schwächung des Gegners.

Das bedeutet, dass eine Schleichtötung nicht immer automatisch tödlich ist.

In diesem Fall ist Okytos jedoch bereits so stark geschwächt, dass der Angriff ausreicht.


Ein Kultist weniger

Mit dem Tod von Okytos der Große erhält Kassandra einen weiteren Erfolg bei ihrer Jagd auf den Kult des Kosmos.

Jeder ausgeschaltete Kultist bringt sie ihrem großen Ziel näher.

Dabei geht es nicht ausschließlich um Erfahrungspunkte und Beute.

Kassandra erhält durch die Kultistenjagd auch weitere Informationen über die Struktur der Organisation.

Die einzelnen Mitglieder sind miteinander verbunden.

Je mehr Kultisten fallen, desto mehr Hinweise werden auf weitere Mitglieder und deren Aufenthaltsorte sichtbar.

Die Jagd entwickelt sich dadurch zu einer Art persönlichem Fahndungsnetz.


Der Sieg hat seinen Preis

Auch wenn Kassandra den Kultisten besiegt, war der Kampf alles andere als leicht.

Die vielen Söldner haben ihre Ressourcen beansprucht.

Gesundheit, Adrenalin und Konzentration mussten immer wieder eingesetzt werden.

Gerade solche Situationen zeigen, dass ein Sieg nicht ausschließlich von der Stärke des Charakters abhängt.

Auch taktisches Denken spielt eine wichtige Rolle.

Kassandra hätte den Kampf vermutlich deutlich schwerer gehabt, wenn sie gleichzeitig alle Wachen, Okytos und die Söldner frontal angegriffen hätte.

Die Kombination aus Vorbereitung und Gelegenheit führt letztendlich zum Erfolg.


Vom Land zurück auf die See

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Kultistenjagd ist die Episode jedoch noch nicht beendet.

Kassandra kehrt wieder zur Adrestia zurück.

Die Reise auf der Ägäis geht weiter.

Und wie bereits in den vergangenen Episoden wartet dort die nächste Einnahmequelle.

Feindliche Schiffe.

Für Kassandra und ihre Crew bedeutet das:

Zeit für weitere Seeschlachten.


Weitere Schiffe werden versenkt

Die Adrestia nimmt Kurs auf weitere Schiffe.

Die Kämpfe dienen nicht nur der Unterhaltung.

Wie bereits zuvor bringen die Seeschlachten wertvolle Ressourcen und Erfahrungspunkte.

Dazu kommen Drachmen und weitere Beute.

Diese Materialien werden benötigt, um Kassandra und ihre Ausrüstung weiterzuentwickeln.

Auch die Adrestia selbst kann kontinuierlich verbessert werden.

Je stärker das Schiff wird, desto leichter lassen sich spätere Seeschlachten bewältigen.


Warum sich die Schiffsjagd weiterhin lohnt

Die Jagd auf feindliche Schiffe ist deshalb mehr als eine kleine Nebenbeschäftigung.

Sie bildet einen wichtigen Bestandteil des Wirtschaftssystems von Assassin's Creed Odyssey.

Die gewonnenen Ressourcen können unter anderem für folgende Zwecke eingesetzt werden:

  • Schiffsausbau,
  • Waffenverbesserungen,
  • Rüstungsverbesserungen,
  • Gravuren,
  • weitere Ausrüstung.

Dadurch entsteht ein Kreislauf.

Kassandra kämpft.

Kassandra erhält Beute.

Die Beute wird für Verbesserungen eingesetzt.

Die Verbesserungen machen Kassandra stärker.

Und dadurch kann sie wiederum stärkere Gegner besiegen.


Historischer Hintergrund: Söldner im antiken Griechenland

Das Söldnersystem von Assassin's Creed Odyssey ist zwar eine moderne Interpretation, besitzt jedoch historische Grundlagen.

Söldner waren in der griechischen Antike keineswegs ungewöhnlich.

Krieger konnten für verschiedene Auftraggeber kämpfen und erhielten dafür eine Bezahlung. Besonders professionelle Kämpfer aus Regionen wie Arkadien oder Kreta waren für ihre militärischen Fähigkeiten bekannt.

Im Verlauf der griechischen Geschichte wurden Söldner in unterschiedlichen Konflikten eingesetzt.

Die Darstellung im Spiel ist daher nicht vollkommen aus der Luft gegriffen.

Allerdings ist das Konzept, dass Söldner Kassandra aufgrund eines persönlichen Kopfgeldes über die gesamte Spielwelt verfolgen, natürlich eine spielerische Erweiterung.


Die Kultistenjagd als roter Faden

Die Episode macht erneut deutlich, wie wichtig der Kult des Kosmos für die Geschichte von Assassin's Creed Odyssey ist.

Während Kassandra ursprünglich vor allem nach ihrer Familie und der Wahrheit über ihre Vergangenheit sucht, wird die Jagd auf den Kult immer persönlicher.

Jeder besiegte Kultist ist ein weiterer Schritt.

Okytos der Große ist deshalb nicht einfach nur ein Gegner, der besiegt werden musste.

Er ist ein weiteres Puzzleteil in Kassandras Suche nach der Wahrheit.


Was diese Episode besonders macht

Die Folge zeigt vor allem eine wichtige Lektion:

Ein gescheiterter Versuch muss keine Niederlage bleiben.

In der vorherigen Episode war Okytos noch zu stark.

Diesmal wird die Situation anders angegangen.

Kassandra nutzt die Wachen, Söldner und die Umgebung zu ihrem Vorteil. Sie schwächt den Kultisten und wartet schließlich auf den richtigen Moment.

Der entscheidende Schleichtötungsangriff beendet den Kampf.

Genau solche Situationen machen den Rollenspielcharakter von Assassin's Creed Odyssey aus.

Der Spieler muss nicht immer stärker sein als der Gegner.

Manchmal muss er einfach cleverer vorgehen.


Fazit

Die Episode „Kultist besiegt [Okytos der Große] bildet einen gelungenen Abschluss des vorherigen Fehlschlags. Nach dem ersten erfolglosen Versuch kehrt Kassandra zu ihrem Ziel zurück und stellt sich erneut dem Kultisten des Kosmos.

Diesmal werden zunächst die Wachen ausgeschaltet, um den Zugang zu Okytos zu erleichtern. Gleichzeitig tauchen immer wieder Söldner auf, die Kassandra aufgrund ihres Kopfgeldes verfolgen. Was zunächst wie ein zusätzliches Problem wirkt, entwickelt sich jedoch zu einer Möglichkeit, weitere Erfahrungspunkte und Beute zu sammeln.

Der entscheidende Unterschied zur vorherigen Begegnung besteht in der Vorbereitung. Okytos wird nach und nach geschwächt, bis Kassandra schließlich die Gelegenheit für eine Schleichtötung erhält. Der Kultist fällt und ein weiteres Mitglied des Kults des Kosmos ist damit ausgeschaltet.

Doch nach dem Sieg ist noch lange nicht Schluss. Kassandra setzt ihre Reise auf der Adrestia fort und nimmt weitere feindliche Schiffe ins Visier. Die anschließenden Seeschlachten liefern zusätzliche Ressourcen, Drachmen und Erfahrungspunkte und helfen dabei, sowohl Kassandra als auch ihr Schiff weiterzuentwickeln.

Damit zeigt Episode 032 sehr schön, was Assassin's Creed Odyssey als Rollenspiel auszeichnet: Vorbereitung, taktisches Vorgehen und die Bereitschaft, nach einem Fehlschlag einen neuen Versuch zu starten. Manchmal reicht ein einziger Moment der Unachtsamkeit des Gegners, um einen zuvor scheinbar übermächtigen Kultisten zu Fall zu bringen.

Okytos der Große ist besiegt – doch die Jagd auf den Kult des Kosmos geht weiter.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

23/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [030] 🗡️ Antikes Schiffe versenken

Assassin's Creed Odyssey [030] 🗡️ Antikes Schiffe versenken

Die Welt von Assassin's Creed Odyssey lebt nicht nur von ihrer spannenden Hauptgeschichte rund um den Kult des Kosmos, sondern auch von den zahlreichen Aktivitäten, die Spieler zwischen den Storymissionen unternehmen können. Eine davon steht in Episode „Antikes Schiffe versenken“ ganz klar im Mittelpunkt. Statt politischen Intrigen oder geheimnisvollen Tempeln dreht sich diesmal alles um die Herrschaft über die Ägäis.

Kassandra und ihre Mannschaft nutzen die Zeit, um gezielt Jagd auf feindliche Schiffe zu machen. Ob Piraten, Kriegsschiffe oder Söldner – jedes versenkte Schiff bringt wertvolle Ressourcen, Drachmen und Erfahrungspunkte. Gleichzeitig wird die Adrestia kontinuierlich verbessert, sodass sie für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet ist.

Die Episode zeigt eindrucksvoll, dass sich ausgedehnte Seeschlachten nicht nur lohnen, sondern einen wesentlichen Bestandteil des Spielfortschritts darstellen. Wer sein Schiff regelmäßig ausbaut und Ressourcen sammelt, profitiert langfristig sowohl im Kampf als auch bei der Erkundung der riesigen offenen Spielwelt.


Die Ägäis wird zum Jagdgebiet

Zu Beginn der Episode ist das Ziel klar definiert.

Kassandra möchte ihre Vorräte auffüllen.

Anstatt sofort der Hauptgeschichte zu folgen, entscheidet sie sich dafür, gezielt feindliche Schiffe anzugreifen.

Die offene Spielwelt bietet dafür ideale Voraussetzungen.

Überall auf dem Meer begegnen der Adrestia:

  • Piratenschiffe,
  • Handelsschiffe,
  • athenische Kriegsschiffe,
  • spartanische Flotten,
  • Söldnerschiffe.

Jedes dieser Schiffe stellt eine neue Herausforderung dar und gleichzeitig eine wertvolle Einnahmequelle.


Warum Seeschlachten so wichtig sind

Viele Spieler konzentrieren sich zunächst auf Quests und Kämpfe an Land.

Dabei unterschätzen sie häufig die Bedeutung der Seeschlachten.

Gerade im späteren Spielverlauf werden große Mengen an Ressourcen benötigt.

Dazu gehören unter anderem:

  • Olivenholz,
  • Eisenmetall,
  • Leder,
  • Edelsteine,
  • Drachmen.

Diese Materialien werden benötigt, um:

  • Waffen aufzuwerten,
  • Rüstungen zu verbessern,
  • die Adrestia auszubauen,
  • neue Mannschaftsmitglieder auszurüsten.

Regelmäßige Seeschlachten sorgen dafür, dass diese Ressourcen fast nebenbei gesammelt werden.


Erfahrungspunkte auf hoher See

Neben der Beute erhalten Spieler auch Erfahrungspunkte.

In dieser Episode fällt auf, dass ein versenktes Schiff ungefähr 220 XP einbringt.

Auf den ersten Blick scheint diese Zahl eher gering.

Doch über den Verlauf einer längeren Spielsitzung summieren sich diese Belohnungen erheblich.

Wer zehn oder zwanzig Schiffe versenkt, sammelt bereits mehrere tausend Erfahrungspunkte.

Dadurch steigt Kassandra kontinuierlich im Level auf.

Neue Fähigkeiten werden freigeschaltet und zukünftige Kämpfe fallen leichter.


Die Adrestia als schwimmende Festung

Das Herzstück jeder Seeschlacht ist natürlich die Adrestia.

Das Schiff begleitet Kassandra nahezu während des gesamten Spiels.

Mit jeder Verbesserung wird es leistungsfähiger.

Zu den wichtigsten Ausbaustufen gehören:

  • stärkere Schiffshülle,
  • höherer Rammangriff,
  • verbesserte Speerwerfer,
  • stärkere Bogenschützen,
  • größere Schadensresistenz.

Je weiter der Ausbau fortschreitet, desto souveräner lassen sich auch größere Flottenverbände bekämpfen.


Entern statt versenken

Nicht jedes Schiff muss zwangsläufig zerstört werden.

Oft lohnt sich ein Entermanöver deutlich mehr.

Nachdem ein gegnerisches Schiff ausreichend beschädigt wurde, springt Kassandra gemeinsam mit ihrer Mannschaft an Bord.

Dort beginnt ein klassischer Nahkampf.

Der Vorteil:

Neben zusätzlicher Beute wird die Adrestia anschließend repariert.

Dadurch kann die Reise ohne längere Unterbrechung fortgesetzt werden.

Gerade gegen mehrere Gegner hintereinander ist diese Mechanik äußerst hilfreich.


Söldnerschiffe als besondere Herausforderung

Besonders spannend wird die Episode durch die Begegnungen mit Söldnerschiffen.

Diese Gegner unterscheiden sich deutlich von gewöhnlichen Piraten.

Sie verfügen häufig über:

  • stärkere Waffen,
  • mehr Lebenspunkte,
  • erfahrene Mannschaften,
  • höhere Schadenswerte.

Entsprechend anspruchsvoll fallen die Kämpfe aus.

Doch genau deshalb sind die Belohnungen meist deutlich attraktiver.

Wer ein Söldnerschiff erfolgreich besiegt, erhält häufig hochwertige Ausrüstung und wertvolle Ressourcen.


Taktik entscheidet über Sieg oder Niederlage

Die Seeschlachten in Assassin's Creed Odyssey wirken zunächst unkompliziert.

Mit zunehmender Gegnerzahl wird jedoch deutlich, wie wichtig taktisches Vorgehen ist.

Zu den wichtigsten Strategien gehören:

  • Gegner einzeln herauslocken,
  • den Rammangriff richtig timen,
  • Spezialfähigkeiten sparsam einsetzen,
  • Entermanöver gezielt nutzen,
  • beschädigte Schiffe zuerst ausschalten.

Besonders mehrere Gegner gleichzeitig können schnell gefährlich werden.

Wer unüberlegt angreift, verliert wertvolle Schiffshülle und riskiert den Untergang der Adrestia.


Die Haie warten bereits

Nach jeder erfolgreichen Seeschlacht zeigt sich eine kleine, aber atmosphärische Besonderheit.

Im Wasser treiben Wrackteile und die Körper gefallener Seeleute.

Nicht selten tauchen kurz darauf Haie auf.

Sie holen sich ihre Beute aus den Überresten der Schlacht.

Diese Details tragen erheblich zur Glaubwürdigkeit der Spielwelt bei.

Ubisoft zeigt damit, dass selbst kleine Elemente dazu beitragen können, eine lebendige Welt entstehen zu lassen.


Historischer Hintergrund: Seeschlachten im antiken Griechenland

Die Bedeutung der Seefahrt war im antiken Griechenland enorm.

Da viele griechische Stadtstaaten auf Inseln oder an Küsten lagen, kontrollierte die Marine wichtige Handelsrouten.

Besonders Athen verfügte über eine der stärksten Flotten der damaligen Zeit.

Zum Einsatz kamen vor allem Trieren.

Diese Kriegsschiffe zeichneten sich aus durch:

  • drei Reihen von Ruderern,
  • hohe Geschwindigkeit,
  • einen bronzenen Rammsporn,
  • große Wendigkeit.

Historisch bestand das Ziel häufig darin, das gegnerische Schiff durch den Rammsporn kampfunfähig zu machen.

Enterkämpfe kamen ebenfalls vor, spielten jedoch meist eine geringere Rolle als im Spiel.

Ubisoft erweitert diese historischen Grundlagen bewusst, um abwechslungsreichere Seeschlachten zu ermöglichen.


Ressourcen als langfristige Investition

Ein wichtiger Aspekt der Episode besteht darin, dass Ressourcen nicht sofort verbraucht werden.

Sie bilden vielmehr die Grundlage für den gesamten späteren Spielverlauf.

Mit ausreichend Materialien lassen sich:

  • legendäre Waffen verbessern,
  • seltene Rüstungen aufwerten,
  • Schiffskomponenten ausbauen,
  • Mannschaften verstärken.

Gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden zahlt sich frühes Farmen enorm aus.

Spieler ersparen sich später viele Stunden zusätzlicher Materialsuche.


Das Wirtschaftssystem des Spiels

Auch wirtschaftlich lohnt sich das Versenken feindlicher Schiffe.

Die erhaltenen Drachmen können genutzt werden, um:

  • neue Waffen zu kaufen,
  • Gravuren freizuschalten,
  • Schmiede zu bezahlen,
  • Schiffsausbau zu finanzieren.

Wer regelmäßig auf See unterwegs ist, gerät deutlich seltener in Geldnot.

Die Seeschlachten bilden damit einen wichtigen Bestandteil der gesamten Spielökonomie.


Die offene Welt belohnt Entdecker

Ein weiterer Vorteil der Seereisen besteht darin, dass zahlreiche Inseln entdeckt werden.

Während der Jagd nach Schiffen begegnet Kassandra immer wieder:

  • kleinen Häfen,
  • unbekannten Inseln,
  • Unterwasserhöhlen,
  • Ruinen,
  • Aussichtspunkten.

Dadurch entstehen ständig neue Möglichkeiten für Nebenmissionen oder Schatzsuchen.

Die offene Welt motiviert dazu, vom eigentlichen Kurs abzuweichen und neue Regionen zu erkunden.


Warum sich Grinding in Odyssey lohnt

Nicht jedes Rollenspiel schafft es, wiederholte Aktivitäten interessant zu gestalten.

Assassin's Creed Odyssey gelingt dies erstaunlich gut.

Selbst längere Grinding-Phasen fühlen sich abwechslungsreich an.

Dafür sorgen:

  • unterschiedliche Gegnertypen,
  • wechselnde Wetterbedingungen,
  • dynamische Begegnungen,
  • abwechslungsreiche Inseln,
  • kontinuierliche Belohnungen.

Jede Seeschlacht bringt sichtbaren Fortschritt.

Dadurch entsteht das angenehme Gefühl, nie völlig umsonst gekämpft zu haben.


Fazit

Die Episode „Antikes Schiffe versenken“ zeigt eindrucksvoll, dass sich längere Aufenthalte auf See in Assassin's Creed Odyssey in vielerlei Hinsicht lohnen. Kassandra nutzt die Zeit, um gezielt Piraten-, Kriegs- und Söldnerschiffe zu versenken und dadurch wertvolle Ressourcen, Drachmen und Erfahrungspunkte zu sammeln.

Besonders die kontinuierlichen Verbesserungen der Adrestia machen deutlich, wie wichtig Seeschlachten für den langfristigen Spielfortschritt sind. Jeder Sieg stärkt nicht nur das Schiff, sondern erleichtert auch kommende Missionen und eröffnet neue Möglichkeiten im Kampf gegen stärkere Gegner.

Darüber hinaus sorgen kleine Details – wie die Haie, die nach einer Schlacht um die Wracks kreisen – für eine lebendige Atmosphäre und unterstreichen den hohen Detailgrad der offenen Spielwelt. Auch wenn die Haupthandlung in dieser Episode eine Pause einlegt, liefert sie einen gelungenen Einblick in das Wirtschaftssystem, die Schiffskämpfe und den Erkundungsaspekt des Spiels.

Für Spieler, die ihre Ausrüstung verbessern, Ressourcen sammeln oder einfach spektakuläre Seeschlachten erleben möchten, gehört diese Folge zu den unterhaltsamsten Abschnitten der bisherigen Reise durch das antike Griechenland.


Historisches Wissen: Gab es antike „Söldnerschiffe“?

Ein interessantes Detail in dieser Episode sind die Söldnerschiffe, die Kassandra auf hoher See bekämpft. Historisch existierten keine Schiffe, die ausschließlich als „Söldnerschiffe“ bezeichnet wurden, wie es im Spiel dargestellt wird. Allerdings wurden Söldner im antiken Griechenland häufig von Stadtstaaten oder wohlhabenden Auftraggebern angeworben und auf Kriegsschiffen oder bewaffneten Handelsschiffen eingesetzt.

Gerade während des Peloponnesischen Krieges wurden erfahrene Kämpfer aus verschiedenen Regionen des Mittelmeerraums angeheuert. Piraten schlossen sich ebenfalls häufig solchen Verbänden an oder arbeiteten zeitweise als Freibeuter für einzelne Städte. Ubisoft greift diese historischen Gegebenheiten auf und formt daraus das spielerische Konzept der Söldnerschiffe. Dadurch entstehen abwechslungsreiche Gegner, die historisch inspiriert, aber bewusst an die Spielmechanik angepasst wurden.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

👉 Zur vollständigen Playlist auf YouTube
Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

Werbung