Assassin's Creed Odyssey [038] 🗡️ Ein guter Platz gegen Gegner und Söldner
Kassandra hat in Assassin's Creed Odyssey derzeit ein ganz bestimmtes Ziel: Sie braucht Geld. Nachdem die Piratin Xenia auf Keos Informationen über Kassandras Mutter in Aussicht gestellt hat, ist schnell klar geworden, dass diese Informationen nicht kostenlos zu bekommen sind. Eine ordentliche Menge Drachmen muss her.
In der vorherigen Episode konnte Kassandra bereits einen Staatsschatz ins Visier nehmen. Doch für die geforderte Summe reicht das offenbar noch nicht aus. Also beginnt die Söldnerin erneut damit, ihre finanziellen Reserven aufzustocken.
Dabei ist Kassandra keineswegs zimperlich.
Soldaten geraten in ihren Weg, Söldner werden zur Zielscheibe und feindliche Einheiten werden kurzerhand ausgeschaltet. Was zunächst nach einer einfachen Möglichkeit aussieht, schnell etwas Geld zu verdienen, entwickelt sich allerdings zu einem gefährlichen Unterfangen.
Denn Kassandra ist nicht die Einzige, die auf der Jagd ist.
Auch andere Söldner sind hinter ihr her.
Und sobald die Kämpfe eskalieren, kann aus einer einzelnen Begegnung schnell ein Kampf gegen mehrere Gegner werden.
Drachmen für Xenia
Der wichtigste Grund für Kassandras Aktivitäten bleibt ihre Suche nach ihrer Mutter.
Xenia besitzt möglicherweise Informationen über deren Aufenthaltsort oder Vergangenheit. Doch bevor Kassandra diese Informationen erhalten kann, verlangt die Piratin eine Bezahlung.
Das bedeutet für die Söldnerin:
Mehr Drachmen müssen her.
Für einen normalen Händler wäre die Lösung vielleicht einfach. Man verkauft Gegenstände, erledigt Aufträge oder sucht nach Schätzen.
Kassandra geht allerdings einen etwas direkteren Weg.
Sie nimmt sich das Geld von denjenigen, die ihr ohnehin feindlich gegenüberstehen.
Ein guter Platz zum Geldverdienen
Während ihrer Reise entdeckt Kassandra einen geeigneten Ort, an dem sich mehrere Gegner befinden.
Solche Gebiete sind für einen Spieler besonders interessant.
Feindliche Lager und militärische Stellungen bieten mehrere Möglichkeiten gleichzeitig.
Kassandra kann dort:
- Soldaten besiegen,
- Beute einsammeln,
- Waffen und Rüstungen erhalten,
- Drachmen finden,
- Erfahrungspunkte sammeln,
- militärische Ressourcen plündern.
Damit wird ein einzelner Ort schnell zu einer kleinen Einnahmequelle.
Allerdings gilt auch hier:
Je größer die Beute, desto größer das Risiko.
Söldner als lukrative Gegner
Besonders interessant sind die Söldner.
Kassandra wird nicht nur von ihnen verfolgt.
Sie kann selbst Jagd auf andere Söldner machen.
Das hat mehrere Vorteile.
Ein besiegter Söldner kann wertvolle Ausrüstung hinterlassen. Zusätzlich erhält Kassandra Erfahrung und Drachmen.
Damit werden die Kopfgeldjäger, die ihr eigentlich das Leben schwer machen sollen, gleichzeitig zu einer interessanten Einnahmequelle.
Das ist eine der cleveren Mechaniken von Assassin's Creed Odyssey.
Ein Gegner kann gleichzeitig Bedrohung und Gelegenheit sein.
Wenn Kassandra selbst zur Jägerin wird
Normalerweise bedeutet ein Söldner, der Kassandra verfolgt, eine Gefahr.
Doch die Situation lässt sich umdrehen.
Statt zu warten, bis der Gegner sie erreicht, kann Kassandra selbst die Initiative ergreifen.
Sie sucht sich den Söldner aus und beginnt den Kampf zu ihren eigenen Bedingungen.
Das kann besonders sinnvoll sein, wenn die Ausrüstung des Gegners interessant ist.
Denn in Assassin's Creed Odyssey ist bessere Ausrüstung ein wichtiger Bestandteil der Charakterentwicklung.
Ein Kampf gegen einen Söldner kann deshalb gleich mehrere Belohnungen bringen.
Drachmen, Ausrüstung und Erfahrung
Der eigentliche Wert eines Kampfes besteht nicht nur aus dem Geld.
Kassandra erhält Erfahrungspunkte.
Sie kann neue Ausrüstung bekommen.
Und sie kann Gegenstände verkaufen, die sie nicht benötigt.
Dadurch entsteht ein Kreislauf:
Kämpfen → Beute sammeln → Ausrüstung verkaufen oder verwenden → Drachmen erhalten → Kassandra verbessern → stärkere Gegner besiegen.
Dieses Prinzip ist typisch für Rollenspiele.
Und Assassin's Creed Odyssey integriert es sehr stark in seine offene Welt.
Warum Soldaten ebenfalls interessant sind
Doch nicht nur Söldner werden zum Ziel.
Auch gewöhnliche Soldaten geraten in Kassandras Fokus.
Ihre Ausrüstung und ihr Besitz können ebenfalls geplündert werden.
Hinzu kommen militärische Ressourcen, die sich für verschiedene Zwecke verwenden lassen.
Gerade wenn Kassandra ohnehin ein feindliches Lager betritt, kann es deshalb sinnvoll sein, die Gelegenheit vollständig auszunutzen.
Warum einen Ort zweimal besuchen, wenn man beim ersten Mal möglichst viel Beute mitnehmen kann?
„Wer den Drachmen nicht ehrt ...“
Kassandra ist schließlich Söldnerin.
Und ein Söldner benötigt Geld.
Die Drachme ist deshalb für ihre Abenteuer fast genauso wichtig wie ihr Speer.
Sie bezahlt damit Händler.
Sie verbessert ihre Ausrüstung.
Sie investiert in ihr Schiff.
Und in diesem Fall benötigt sie das Geld für eine ganz persönliche Angelegenheit.
Die Bezahlung für Xenia ist kein Luxus.
Sie ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Wahrheit über Kassandras Mutter.
Das Problem mit den Verstärkungen
Doch genau hier beginnt das eigentliche Problem.
Kassandra kann zwar einen Gegner nach dem anderen ausschalten, aber die Welt reagiert auf ihre Aktionen.
Wenn ein Lager alarmiert wird, können weitere Soldaten auftauchen.
Wenn ein Söldner in den Kampf eingreift, verschärft sich die Situation zusätzlich.
Und wenn mehrere Gegner gleichzeitig angreifen, kann selbst eine erfahrene Kassandra schnell in Schwierigkeiten geraten.
Aus einem kontrollierten Angriff wird plötzlich ein chaotischer Kampf.
Söldner gegen Söldner
Besonders interessant wird es, wenn mehrere Söldner beteiligt sind.
Kassandra ist selbst eine Söldnerin.
Ihre Gegner sind es ebenfalls.
Damit treffen Personen aufeinander, die grundsätzlich einen ähnlichen Beruf ausüben.
Der Unterschied liegt darin, für wen sie gerade arbeiten und wer am Ende die Belohnung erhält.
Das Söldnersystem sorgt dadurch dafür, dass Kassandra nicht nur gegen klassische Soldaten kämpfen muss.
Sie trifft auf Gegner, die selbst erfahrene Kämpfer sind.
Ein Fehler kann teuer werden
Bei solchen Kämpfen ist Vorsicht wichtig.
Ein Gegner allein kann kontrollierbar sein.
Zwei oder drei Gegner können bereits deutlich schwieriger werden.
Besonders gefährlich wird es, wenn weitere Soldaten oder Söldner hinzukommen.
Kassandra kann dann leicht umzingelt werden.
Genau das macht den ersten Versuch in dieser Episode problematisch.
Die Strategie funktioniert nicht sofort.
Der Gegnerdruck wird zu groß.
Der zweite Versuch
Nach dem ersten gescheiterten Versuch muss Kassandra beziehungsweise der Spieler die Situation neu bewerten.
Ein zweiter Versuch bietet die Möglichkeit, vorsichtiger vorzugehen.
Anstatt sofort alle Gegner gleichzeitig anzugreifen, kann man sich zunächst einzelne Ziele herauspicken.
Ein Söldner lässt sich vielleicht isolieren.
Eine Wache kann aus dem Verborgenen ausgeschaltet werden.
Andere Gegner können anschließend nacheinander beseitigt werden.
Damit zeigt die Episode auch, dass Assassin's Creed Odyssey nicht nur vom Charakterlevel abhängt.
Die eigene Taktik spielt ebenfalls eine große Rolle.
Stealth als Alternative
Gerade bei feindlichen Lagern kann die Fähigkeit zur Heimlichkeit einen entscheidenden Unterschied machen.
Kassandra verfügt über verschiedene Möglichkeiten, Gegner unbemerkt auszuschalten.
Dadurch kann sie die Zahl der Gegner reduzieren, bevor der eigentliche Kampf beginnt.
Das ist besonders hilfreich, wenn sich mehrere Söldner in der Nähe befinden.
Denn jeder Gegner, der bereits ausgeschaltet wurde, kann später nicht mehr in den Kampf eingreifen.
Der Vorteil eines guten Standorts
Der Titel dieser Episode ist dabei besonders passend.
Ein guter Standort kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Wenn Kassandra von mehreren Seiten angegriffen werden kann, ist sie im Nachteil.
Befindet sie sich dagegen an einer Position, an der Gegner nur aus einer Richtung kommen können, wird der Kampf deutlich kontrollierbarer.
Auch Höhenunterschiede können eine Rolle spielen.
Von erhöhten Positionen aus kann Kassandra ihre Umgebung beobachten und Gegner besser einschätzen.
Die offene Welt als Spielplatz
Eine der großen Stärken von Assassin's Creed Odyssey ist genau diese Freiheit.
Der Spieler muss nicht zwingend auf dem direkten Weg zur nächsten Quest laufen.
Die Welt lädt dazu ein, unterwegs Gegner anzugreifen, Schätze zu suchen oder Ressourcen zu sammeln.
Dadurch entstehen Situationen, die nicht vollständig geplant wirken.
Eine Reise zum nächsten Ziel kann plötzlich zu einem Kampf gegen einen Söldner werden.
Ein kurzer Abstecher zu einem Lager kann mehrere Minuten dauern.
Und aus einem kleinen Kampf kann eine größere Auseinandersetzung entstehen.
Historischer Hintergrund: Was waren Söldner?
Söldner sind keineswegs eine Erfindung von Videospielen.
Bereits in der griechischen Antike spielten professionelle Kämpfer eine wichtige Rolle.
Griechische Städte und Herrscher konnten Soldaten beschäftigen, die nicht ausschließlich aus Bürgern der eigenen Polis bestanden.
Besonders bekannt sind die Xenoi, also Fremde, die außerhalb ihrer Heimat kämpften, sowie verschiedene Gruppen von Berufskämpfern.
Ein berühmtes Beispiel liefert der Historiker Xenophon.
Seine Anabasis berichtet über den sogenannten Zug der Zehntausend, eine große Gruppe griechischer Söldner, die im 4. Jahrhundert v. Chr. für Kyros den Jüngeren kämpfte.
Warum wurden Söldner angeworben?
Söldner boten einen entscheidenden Vorteil.
Sie waren professionell.
Ein Bürgerheer musste häufig für einen Feldzug mobilisiert werden.
Das bedeutete, dass Bauern, Handwerker und andere Bürger ihre normalen Tätigkeiten verlassen mussten.
Professionelle Kämpfer waren dagegen stärker auf militärische Tätigkeit spezialisiert.
Für Herrscher und militärische Anführer konnten solche Truppen deshalb äußerst wertvoll sein.
Geld wurde damit zu einem entscheidenden Faktor.
Der Sold als Motivation
Wie der Begriff bereits vermuten lässt, kämpften Söldner für Bezahlung.
Natürlich konnten persönliche Loyalität, Ruhm oder politische Interessen ebenfalls eine Rolle spielen.
Doch die finanzielle Vergütung war entscheidend.
Genau deshalb passt Kassandras Suche nach Drachmen hervorragend zum Thema.
Sie ist selbst eine Söldnerin.
Und auch ihre Gegner haben einen finanziellen Grund, sie zu verfolgen.
Der Konflikt ist damit nicht nur persönlich.
Er ist auch wirtschaftlich.
Die Drachme als Symbol
Die Drachme war eine reale antike Währung.
Silbermünzen bildeten einen wichtigen Bestandteil der griechischen Wirtschaft.
Für einen Söldner konnte der Sold überlebenswichtig sein.
Mit Geld konnten Nahrung, Ausrüstung und andere notwendige Güter gekauft werden.
Die Vorstellung, dass Kassandra wegen einer bestimmten Summe Drachmen mehrere gefährliche Gegner bekämpft, passt deshalb erstaunlich gut zu den wirtschaftlichen Grundlagen der damaligen Welt.
Eine moderne Interpretation der Antike
Natürlich darf man das Söldnersystem von Assassin's Creed Odyssey nicht mit einer exakten historischen Simulation verwechseln.
Ubisoft verwendet historische Elemente und kombiniert sie mit Rollenspielmechaniken.
Das Kopfgeldsystem ist beispielsweise stark auf das Gameplay zugeschnitten.
Trotzdem basiert die grundlegende Idee auf einem historischen Phänomen.
Söldner gab es tatsächlich.
Sie kämpften für Geld.
Und militärische Macht war eng mit finanziellen Ressourcen verbunden.
Der Weg zur Bezahlung
Kassandra befindet sich deshalb in einer interessanten Situation.
Sie braucht Geld.
Um Geld zu bekommen, muss sie kämpfen.
Um besser kämpfen zu können, braucht sie bessere Ausrüstung.
Um bessere Ausrüstung zu erhalten, benötigt sie wiederum Geld.
Das Spiel erzeugt dadurch einen klassischen RPG-Kreislauf.
Kämpfe und Erkundung finanzieren die Charakterentwicklung.
Die Charakterentwicklung ermöglicht schwierigere Kämpfe.
Und diese wiederum bringen bessere Belohnungen.
Warum diese Episode wichtig ist
Episode 038 ist auf den ersten Blick weniger stark auf die Hauptgeschichte konzentriert.
Trotzdem erfüllt sie eine wichtige Funktion.
Sie zeigt, wie Kassandra ihre finanziellen Probleme löst.
Sie demonstriert das Söldnersystem.
Sie führt das Ausrüstungssystem vor.
Und sie macht deutlich, wie schnell ein einfacher Überfall eskalieren kann.
Gleichzeitig wird die nächste größere Etappe vorbereitet.
Denn Kassandra benötigt weiterhin Drachmen, um Xenia bezahlen zu können.
Fazit
„Ein guter Platz gegen Gegner und Söldner“ zeigt Kassandra einmal mehr als das, was sie inzwischen geworden ist: eine erfahrene Söldnerin, die sich in der gefährlichen Welt des antiken Griechenlands behaupten muss.
Ihr aktuelles Ziel ist klar.
Sie braucht Geld.
Nicht aus Gier, sondern weil Xenia eine Bezahlung für die Informationen über Kassandras Mutter verlangt.
Dafür nutzt Kassandra die Möglichkeiten, die ihr ihre Umgebung bietet. Sie greift Soldaten an, plündert ihre Ausrüstung und stellt sich sogar freiwillig Söldnern entgegen.
Das Risiko ist allerdings beträchtlich.
Denn die Gegner kommen nicht immer einzeln.
Unterstützung kann eintreffen, weitere Söldner können Kassandra angreifen und aus einem kontrollierten Gefecht kann schnell ein Kampf gegen mehrere erfahrene Gegner entstehen.
Der erste Versuch zeigt genau dieses Problem.
Doch ein zweiter Anlauf bietet die Möglichkeit, die eigene Taktik zu verbessern. Ein günstiger Standort, Stealth und das Ausschalten einzelner Gegner können einen erheblichen Unterschied machen.
Auch historisch passt die Episode gut in das Szenario von Assassin's Creed Odyssey. Söldner waren in der griechischen Antike keine ungewöhnliche Erscheinung. Professionelle Kämpfer wurden für militärische Unternehmungen angeworben und erhielten dafür eine Bezahlung.
Die Drachme war dabei mehr als nur eine Spielwährung.
Silber und Geld waren wichtige Grundlagen militärischer Macht.
Wer Soldaten bezahlen konnte, konnte Kriege führen.
Wer keine finanziellen Mittel besaß, hatte es dagegen deutlich schwerer.
Kassandra erlebt dieses Prinzip am eigenen Leib.
Sie benötigt Drachmen, um an Informationen zu gelangen.
Dafür muss sie kämpfen.
Und während sie versucht, genügend Geld zusammenzubekommen, wird sie selbst zur Zielscheibe anderer Söldner.
Damit bleibt die Episode ihrer persönlichen Geschichte treu: Die Suche nach Kassandras Mutter führt sie immer wieder in neue Gefahren.
Kassandra braucht Geld – und in Griechenland bekommt man es offenbar am schnellsten mit Schwert, Speer und einer gehörigen Portion Risikobereitschaft.
⚓ Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play
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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr