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13/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [051] 🗡️ Genug ist genug

Assassin's Creed Odyssey [051] 🗡️ Genug ist genug

Kassandra hat ein klares Ziel vor Augen: Sie will endlich weitere Informationen über ihre Mutter finden. Doch bevor sie dieser Spur folgen kann, muss sie Hippokrates dabei helfen, an einen Arzt aus einer Kaserne heranzukommen. In Assassin's Creed Odyssey [051] zeigt sich erneut, wie persönliche Ziele, Nebenaufgaben und die offene Spielwelt miteinander verbunden werden.

Um den Arzt zu Hippokrates zu bringen, muss Kassandra zunächst mit dem vorhandenen Kopfgeld umgehen und eine Wache ausschalten, die ihr den Zugang erschwert. Anschließend geht es darum, den Arzt sicher zu Hippokrates zu bringen. Doch für Kassandra ist diese Aufgabe nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zu ihrem eigentlichen Ziel: der Suche nach ihrer Mutter.

Kassandra hilft Hippokrates

Nachdem Kassandra bereits zuvor nach den Aufzeichnungen für Hippokrates gesucht hat, geht ihre Unterstützung für den berühmten Arzt weiter. Diesmal benötigt Hippokrates einen Arzt aus einer Kaserne. Kassandra soll dabei helfen, ihn zu ihm zu bringen.

Die Aufgabe klingt zunächst relativ einfach, wird durch die Situation vor Ort aber erschwert. Kassandra muss mit dem Kopfgeld umgehen und gleichzeitig eine Wache ausschalten, damit sie überhaupt an den Arzt herankommen kann. Damit verbindet die Mission mehrere typische Elemente von Assassin's Creed Odyssey: Erkundung, Stealth, Gegnerkontrolle und die Auswirkungen des Söldner- und Kopfgeldsystems.

Besonders interessant ist dabei, dass Kassandra den Arzt nicht einfach als gewöhnlichen Questgegenstand behandelt. Er muss tatsächlich aus seiner bisherigen Umgebung herausgebracht und zu Hippokrates gebracht werden. Dadurch entsteht eine kleine Eskorte, bei der Kassandra darauf achten muss, dass die Situation nicht außer Kontrolle gerät.

Wie bekommt Kassandra den Arzt aus der Kaserne?

Der Weg zum Arzt führt nicht einfach durch die Vordertür. Kassandra muss zunächst das Problem mit dem Kopfgeld lösen und anschließend die Wache ausschalten, die den Zugang erschwert. Erst dadurch kann sie den Arzt erreichen und zu Hippokrates bringen.

Genau solche Situationen gehören zu den Stärken der offenen Spielwelt von Assassin's Creed Odyssey. Eine Mission besteht nicht ausschließlich aus einem einzelnen Zielmarker. Der Spieler muss häufig mehrere Hindernisse berücksichtigen, bevor das eigentliche Missionsziel erreicht werden kann.

In diesem Fall ist das Kopfgeld besonders relevant. Söldner können Kassandra verfolgen und dadurch eine eigentlich überschaubare Aufgabe unnötig kompliziert machen. Wer bereits aus den vorherigen Episoden gelernt hat, dass mehrere Gegner gleichzeitig schnell gefährlich werden können, hat hier einen entscheidenden Vorteil: Erst die Situation kontrollieren, dann das eigentliche Ziel verfolgen.

Warum Schleichen hier wieder sinnvoll ist

Kassandra muss nicht jede Situation mit einem offenen Kampf lösen. Gerade bei einem Missionsziel wie einem Arzt, den sie anschließend sicher zu Hippokrates bringen soll, ist es sinnvoll, die unmittelbare Umgebung zunächst unter Kontrolle zu bringen.

Eine ausgeschaltete Wache kann den Weg zum Ziel erheblich erleichtern. Das zeigt erneut, warum die Stealth-Mechaniken von Assassin's Creed Odyssey auch außerhalb klassischer Attentatsmissionen nützlich sind.

Das Kopfgeld in Assassin's Creed Odyssey als zusätzliche Bedrohung

Das Kopfgeldsystem gehört zu den Spielmechaniken, die Kassandras Reise durch Griechenland unberechenbarer machen können. Verursacht Kassandra genügend Aufmerksamkeit, können Söldner auf sie aufmerksam werden und sie verfolgen.

Für eine Mission wie diese bedeutet das: Das eigentliche Missionsziel ist nicht zwangsläufig das einzige Problem. Kassandra muss gleichzeitig ihre Umgebung und mögliche Verfolger berücksichtigen.

Deshalb passt der Titel „Genug ist genug“ ziemlich gut zu dieser Episode. Kassandra hat bereits zahlreiche Schwierigkeiten hinter sich und muss sich trotzdem weiterhin um andere Angelegenheiten kümmern, bevor sie ihre eigene Suche fortsetzen kann.

Das Interessante daran ist die Prioritätensetzung. Für Hippokrates ist der Arzt wichtig, weil er medizinische Hilfe benötigt. Für Kassandra ist Hippokrates wiederum wichtig, weil er ihr möglicherweise Informationen über ihre Mutter liefern kann. Beide Interessen treffen also aufeinander.

Warum hilft Kassandra Hippokrates überhaupt?

Kassandra verfolgt in dieser Episode nicht ausschließlich selbstlose Ziele. Sie unterstützt Hippokrates, weil sie sich von ihm Informationen über ihre Mutter erhofft. Damit erhält die Aufgabe eine persönliche Bedeutung.

Ihre Suche nach ihrer Mutter ist für Kassandra ein zentraler Bestandteil ihrer Geschichte. Die Unterstützung von Hippokrates wird dadurch zu einem Mittel, um die eigene Suche voranzutreiben.

Genau diese Verbindung macht die Quest interessanter als eine gewöhnliche Aufgabe nach dem Muster „Bringe Person A zu Person B“. Hinter dem Gameplay steht eine persönliche Motivation: Kassandra möchte endlich Antworten über ihre Familie erhalten.

Dadurch entsteht ein schöner Zusammenhang zwischen Nebenaufgabe und Hauptgeschichte. Kassandra hilft einem Arzt, doch gleichzeitig arbeitet sie daran, ihre eigene Vergangenheit besser zu verstehen.

Hippokrates und die Medizin im antiken Griechenland

Die Begegnung mit Hippokrates bietet außerdem einen interessanten historischen Bezug. Hippokrates von Kos gilt als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der antiken Medizin und wird traditionell stark mit der Entwicklung einer systematischeren ärztlichen Praxis verbunden.

Dabei sollte man allerdings vorsichtig mit dem Begriff „Vater der Medizin“ umgehen. Die Medizin existierte natürlich bereits lange vor Hippokrates. Seine historische Bedeutung liegt vielmehr darin, dass die sogenannte hippokratische Tradition die Beobachtung von Krankheiten und eine systematischere medizinische Betrachtung stark geprägt hat.

Gerade deshalb passt Hippokrates hervorragend in die Welt von Assassin's Creed Odyssey. Das Spiel kann durch seine Figur einen Teil der medizinischen Vorstellungen des klassischen Griechenlands in die Handlung integrieren.

„Wenn ich krank bin, gehe ich lieber zu einem Arzt“

Ein besonders passender Moment aus dieser Episode ist Kassandras Haltung zur Medizin. Sinngemäß macht sie deutlich, dass sie sich lieber an einen Arzt wenden würde, wenn sie krank wäre.

Das wirkt zunächst wie ein kleiner humorvoller Kommentar, passt aber gleichzeitig hervorragend zur Figur. Kassandra ist ständig mit Gewalt, Gefahren und Verletzungen konfrontiert. Dass sie trotzdem einen Arzt einer improvisierten Selbstbehandlung vorzieht, ist eine überraschend bodenständige Einstellung.

Die Priester des Asklepios: Warum geht Kassandras Suche weiter?

Nachdem Kassandra Hippokrates geholfen hat, verschiebt sich der Fokus wieder auf ihre eigene Geschichte. Als Nächstes führt sie ihr Weg zur Mission „Die Priester des Asklepios“.

Damit wird die Verbindung zwischen der medizinischen Handlung und Kassandras Suche nach ihrer Mutter noch deutlicher. Hippokrates ist nicht nur ein Arzt, dem Kassandra bei seiner Arbeit hilft. Er ist gleichzeitig eine wichtige Verbindung zu den Informationen, die Kassandra sucht.

Die Priester des Asklepios führen die Geschichte zudem noch stärker in den Bereich der antiken Heilkunst und Religion. Asklepios war in der griechischen Welt der Gott der Heilkunst. Heiligtümer des Asklepios dienten als Orte, an denen Menschen Hilfe und Heilung suchten.

Dadurch verbindet die Episode mehrere Ebenen miteinander: Kassandra sucht ihre Mutter, Hippokrates beschäftigt sich mit Medizin und die nächste Mission führt sie zu den Priestern des Asklepios.

Wer war Asklepios in der griechischen Mythologie?

Asklepios war in der griechischen Mythologie eine zentrale Gestalt der Heilkunst. Sein Kult war in der antiken griechischen Welt weit verbreitet. Besonders bekannt ist das Asklepieion von Epidauros, ein bedeutendes Heiligtum, das Asklepios gewidmet war.

Asklepios wurde mit Heilung und medizinischer Versorgung verbunden. Sein bekanntestes Symbol ist der Stab des Asklepios, um den sich eine Schlange windet. Dieses Symbol ist bis heute eng mit Medizin und Heilberufen verbunden.

Historisch interessant ist dabei die Verbindung zwischen Religion und Medizin. Die antike Heilkunst lässt sich nicht einfach mit der modernen Medizin gleichsetzen. Heilung konnte sowohl durch praktische medizinische Behandlung als auch durch religiöse Rituale, Gebete und den Kult des Asklepios geprägt sein.

Genau diese Verbindung macht die Mission „Die Priester des Asklepios“ für die Atmosphäre von Assassin's Creed Odyssey interessant. Das Spiel bewegt sich hier an der Schnittstelle zwischen medizinischem Wissen, Religion und der Welt der antiken Griechen.

Kassandras Suche nach ihrer Mutter bleibt die wichtigste Priorität

Trotz aller Aufgaben verliert Kassandra ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen. Sie möchte Informationen über ihre Mutter erhalten und herausfinden, was mit ihr geschehen ist.

Genau deshalb fühlen sich die Aufgaben rund um Hippokrates nicht wie ein kompletter Umweg an. Sie sind Teil einer größeren Suche. Kassandra hilft anderen Menschen, während sie gleichzeitig Stück für Stück Informationen sammelt, die sie ihrer eigenen Vergangenheit näherbringen.

Das ist eine der Stärken der Queststruktur von Assassin's Creed Odyssey: Persönliche Geschichten können mit den alltäglichen Problemen der Bewohner der Spielwelt verbunden werden. Die offene Welt wirkt dadurch nicht nur wie eine Kulisse für Kämpfe, sondern wird zu einem Netzwerk aus Personen, Orten und Interessen.

Was diese Episode über Assassin's Creed Odyssey zeigt

Assassin's Creed Odyssey verbindet in dieser Episode mehrere seiner wichtigsten Elemente. Kassandra muss sich mit dem Kopfgeldsystem auseinandersetzen, eine Wache ausschalten, einen Arzt aus einer Kaserne holen und ihn zu Hippokrates bringen.

Gleichzeitig wird die Geschichte von Hippokrates mit Kassandras persönlicher Suche verbunden. Aus einer medizinischen Aufgabe entsteht dadurch ein weiterer Schritt auf dem Weg zu Informationen über ihre Mutter.

Besonders gelungen ist die thematische Verbindung zur antiken Welt. Mit Hippokrates, Asklepios und den Priestern des Asklepios tauchen medizinische und religiöse Aspekte auf, die für das Verständnis der griechischen Antike interessant sind.

Die Episode zeigt damit nicht nur Kämpfe und Erkundung. Sie erinnert daran, dass Kassandra durch eine Welt reist, in der Medizin, Religion, Politik, persönliche Beziehungen und Gewalt eng miteinander verbunden sind.

Fazit zu Assassin's Creed Odyssey [051]

„Genug ist genug“ bringt Kassandra bei ihrer Suche nach ihrer Mutter einen weiteren Schritt voran. Zunächst muss sie Hippokrates helfen und einen Arzt aus einer Kaserne zu ihm bringen. Das Kopfgeld und die Wache erschweren die Aufgabe, doch mit einem kontrollierten Vorgehen lässt sich das Ziel erreichen.

Gleichzeitig bleibt Kassandras persönliches Ziel bestehen: Sie will Informationen über ihre Mutter. Deshalb führt der nächste Abschnitt ihrer Reise zur Mission „Die Priester des Asklepios“.

Historisch interessant wird die Episode durch die Verbindung zu Hippokrates und Asklepios. Die Handlung führt damit in einen Bereich, in dem sich antike Medizin und griechische Religion überschneiden.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieser Folge: Kassandra hilft zwar anderen Menschen, doch sie verliert dabei ihr eigenes Ziel nicht aus den Augen. Jeder Arzt, jeder Hinweis und jede neue Begegnung kann sie ein kleines Stück näher an die Antworten bringen, nach denen sie sucht.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [051]

Worum geht es in Assassin's Creed Odyssey [051]?

In „Genug ist genug“ hilft Kassandra Hippokrates dabei, einen Arzt aus einer Kaserne zu ihm zu bringen. Anschließend geht ihre Suche nach Informationen über ihre Mutter mit der Mission „Die Priester des Asklepios“ weiter.

Warum braucht Hippokrates den Arzt aus der Kaserne?

Hippokrates benötigt den Arzt für seine medizinische Arbeit. Kassandra hilft ihm dabei, den Arzt aus der Kaserne zu holen und zu Hippokrates zu bringen.

Wie kommt Kassandra in Assassin's Creed Odyssey an den Arzt?

Kassandra muss sich zunächst mit dem vorhandenen Kopfgeld auseinandersetzen und eine Wache ausschalten, die den Zugang zum Arzt erschwert. Danach kann sie den Arzt zu Hippokrates bringen.

Wer war Hippokrates in der Antike?

Hippokrates von Kos war eine bedeutende Persönlichkeit der antiken Medizin. Die ihm zugeschriebene hippokratische Tradition beeinflusste die Entwicklung der Medizin und die systematische Beobachtung von Krankheiten.

Wer war Asklepios in der griechischen Mythologie?

Asklepios war eine bedeutende Gestalt der griechischen Mythologie und wurde als Gott beziehungsweise göttlicher Heiler der Heilkunst verehrt. Sein Kult war mit Heiligtümern verbunden, in denen Menschen Heilung suchten.

Was sind die Priester des Asklepios in Assassin's Creed Odyssey?

„Die Priester des Asklepios“ ist die nächste Mission in Kassandras Handlung nach den Ereignissen dieser Episode. Sie führt die Suche nach Informationen über Kassandras Mutter weiter und verbindet diese mit dem Themenbereich der antiken Heilkunst.

Warum ist Hippokrates für Kassandras Suche nach ihrer Mutter wichtig?

Kassandra unterstützt Hippokrates, weil sie sich von ihm Informationen erhofft. Seine medizinischen Aufgaben werden dadurch mit ihrer persönlichen Suche nach ihrer Mutter verbunden.

Warum ist das Kopfgeld in Assassin's Creed Odyssey wichtig?

Ein Kopfgeld kann dazu führen, dass Söldner Kassandra verfolgen und dadurch laufende Aufgaben erschweren. Das Kopfgeldsystem kann somit auch bei scheinbar einfachen Missionen eine zusätzliche Bedrohung darstellen.

Was ist der Stab des Asklepios?

Der Stab des Asklepios ist ein klassisches Symbol der Heilkunst. Er zeigt einen Stab, um den sich eine Schlange windet, und wird bis heute mit Medizin und Heilberufen verbunden.

Warum verbindet Assassin's Creed Odyssey Medizin und Religion?



Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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11/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [049] 🗡️ Erstens Niemandem schaden

Assassin's Creed Odyssey [049] 🗡️ Erstens Niemandem schaden

Kassandra bestätigt endlich den Tod des Kultisten und setzt anschließend ihre Suche nach ihrer Mutter Myrrine fort. Nachdem die Söldner besiegt und ihre Ausrüstung verkauft wurde, führt sie ihr Weg nach Argolis zu einem der berühmtesten Ärzte der Antike: Hippokrates. In der Höhle des Pan wartet jedoch keine einfache Informationsquelle auf sie, sondern ein Arzt, der dringend Hilfe benötigt.

Die Suche nach Myrrine nimmt in Assassin's Creed Odyssey eine neue Richtung. Nachdem Kassandra in der vorherigen Episode einen Kultisten ausgeschaltet hatte, kann sie nun dessen Tod endgültig bestätigen. Auch die Söldner, die ihr den Abschluss der Kultistenjagd erschwert haben, werden zu Fall gebracht. Ihre Ausrüstung lässt sich anschließend verkaufen und bringt Kassandra zusätzliche Drachmen ein.

Doch lange bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Kassandra ist weiterhin auf der Suche nach Informationen über ihre Mutter. Ein neuer Hinweis führt sie nach Argolis, wo sie den berühmten Arzt Hippokrates aufsuchen möchte.

Die Quest trägt den passenden Namen „Erstens Niemandem schaden“ – eine Anspielung auf das medizinische Prinzip, das heute häufig mit dem lateinischen Ausdruck primum non nocere verbunden wird. Im Spiel steht dabei nicht nur Kassandras Suche nach Myrrine im Mittelpunkt. Sie wird gleichzeitig mit der Situation von Menschen konfrontiert, die dringend medizinische Hilfe benötigen.

Der Kultist ist besiegt – doch Kassandras Suche geht weiter

Zu Beginn dieser Episode kann Kassandra endlich den Tod des zuvor verfolgten Kultisten bestätigen. Damit ist ein weiterer Gegner des Kultes des Kosmos aus dem Weg geräumt.

Die Kultistenjagd ist damit aber keineswegs beendet. Der Kult ist ein weitreichendes Netzwerk, dessen Mitglieder in unterschiedlichen Bereichen der griechischen Gesellschaft Einfluss besitzen können. Kassandra muss deshalb weiterhin Hinweise verfolgen und die Verbindungen zwischen den einzelnen Mitgliedern aufdecken.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Attentats bleiben außerdem die Söldner zurück, die Kassandra zuvor bei der Bestätigung des Kultisten gestört haben. Auch diese Gegner werden schließlich besiegt. Ihre Ausrüstung muss allerdings nicht einfach im Inventar liegen bleiben: Kassandra kann die erbeuteten Gegenstände verkaufen und dadurch ihre finanziellen Mittel erhöhen.

Damit zeigt die Episode erneut eine typische Kombination aus Kampf, Beute, Ressourcenmanagement und Charakterentwicklung, bevor die Geschichte wieder stärker in den Vordergrund rückt.

Warum sucht Kassandra Hippokrates?

Kassandra reist nach Argos, weil sie Hinweise darauf erhalten hat, dass der Arzt Hippokrates möglicherweise etwas über den Aufenthaltsort ihrer Mutter weiß. Die Quest „First Do No Harm“ beziehungsweise „Erstens Niemandem schaden“ gehört zur Questreihe „A Prescription for Discovery“.

Hippokrates ist dabei nicht einfach irgendein NPC. Er basiert auf dem historischen Arzt Hippokrates von Kos, der traditionell mit der Entwicklung der Medizin im antiken Griechenland verbunden wird. Die Spielfigur wird als Arzt dargestellt, der zahlreiche Patienten behandelt und versucht, ihnen unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung zu helfen.

Als Kassandra Hippokrates' Klinik in Argos aufsucht, stellt sie allerdings schnell fest, dass der Arzt nicht dort ist. Stattdessen trifft sie auf seinen Assistenten Sostratos. Dieser erklärt ihr, wo Hippokrates zu finden ist, und bittet sie darum, ihm medizinische Ausrüstung zu bringen. Die Hinweise führen schließlich zur Höhle des Pan

Die Höhle des Pan: Wo befindet sich Hippokrates?

Die Suche nach Hippokrates führt Kassandra zur Höhle des Pan. Dort wird schnell deutlich, dass Hippokrates alle Hände voll zu tun hat. Vor seiner Behandlungsstätte warten zahlreiche kranke Menschen auf seine Hilfe.

Für Kassandra ist das zunächst ein Problem. Sie möchte Informationen über ihre Mutter und ist deshalb nach Argolis gekommen. Hippokrates kann ihr möglicherweise helfen, aber er ist gleichzeitig mit seinen Patienten beschäftigt.

Genau hier setzt der Titel der Episode an. Kassandra muss entscheiden, wie sie mit einem Menschen umgeht, dessen Priorität nicht ihre persönliche Suche ist, sondern das Leben seiner Patienten.

Hippokrates bittet Kassandra schließlich darum, seine medizinischen Aufzeichnungen zurückzubringen. Diese Aufzeichnungen sind für seine Arbeit wichtig und könnten ihm helfen, einen schwer kranken Patienten zu behandeln. Im Gegenzug verspricht er, Kassandra bei ihrer Suche nach dem zu helfen, was sie wissen möchte. 

Hippokrates und die Medizin im antiken Griechenland

Die Begegnung mit Hippokrates bietet Assassin's Creed Odyssey die Möglichkeit, einen Bereich des antiken Griechenlands darzustellen, der häufig weniger Aufmerksamkeit erhält als Kriege, Philosophie oder Mythologie: die Medizin.

Hippokrates von Kos gilt als eine der wichtigsten historischen Figuren der antiken griechischen Medizin. Allerdings sollte man dabei vorsichtig sein: Die sogenannte Hippokratische Eidtradition und das größere Corpus hippocraticum sind komplexer, als die moderne Vorstellung vom „Vater der Medizin“ vermuten lässt.

Im Spiel wird Hippokrates jedoch bewusst als Arzt dargestellt, der seine Patienten ernst nimmt. Seine Behandlung findet nicht in einer modernen Klinik mit wissenschaftlichen Laboren statt, sondern in einer Welt, in der medizinisches Wissen, Beobachtung, Erfahrung und religiöse Vorstellungen nebeneinander existierten.

Genau diese Verbindung macht die Quest interessant. Kassandra sucht nach einer persönlichen Antwort, während Hippokrates mit einem konkreten medizinischen Problem konfrontiert ist.

Was hat es mit den großen Tongefäßen auf sich?

Auf Kassandras Reise fällt eine interessante Szene ins Auge: große orangefarbene Gefäße, die beinahe wie kleine Brennöfen oder Anlagen einer antiken Brennerei aussehen. Auf dem Screenshot sind mehrere große keramische Behälter zu erkennen, die zusammen mit Wagen, Holz und weiteren Materialien in einer handwerklich geprägten Umgebung stehen.

Handelt es sich dabei um eine antike Brennerei? Das lässt sich anhand dieser Szene nicht sicher behaupten. Wahrscheinlicher ist, dass wir hier große keramische Vorratsgefäße sehen, die an antike Pithoi erinnern.

Pithoi waren große Vorratsgefäße, die im antiken Griechenland zur Lagerung verschiedener Güter verwendet wurden. Keramikgefäße waren allgemein allgegenwärtig und dienten unter anderem dazu, Lebensmittel, Flüssigkeiten und andere Waren aufzubewahren oder zu transportieren. Auch Wein und Öl gehörten zu den typischen Produkten, für die keramische Gefäße verwendet wurden. 

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Gefäße auf dem Screenshot tatsächlich mit Wein gefüllt sind. Aus dem Bild allein lässt sich der konkrete Inhalt nicht bestimmen.

Auch die Vermutung einer Töpferei ist interessant. Antike griechische Keramik wurde tatsächlich in speziellen Brennöfen hergestellt. Solche Öfen besaßen typischerweise eine untere Brennkammer und eine darüberliegende Kammer, in der die Keramik gebrannt wurde. Die Hitze stieg durch einen perforierten Boden nach oben. 

Die auf dem Screenshot sichtbaren großen Gefäße selbst würde ich deshalb nicht als den eigentlichen Brennofen identifizieren. Sie sehen vielmehr nach großen Lager- oder Produktionsgefäßen aus. Das Spiel verwendet zahlreiche Keramikobjekte, um Marktplätze, Werkstätten und andere Bereiche der antiken Welt glaubwürdiger zu gestalten. Ubisoft erklärte selbst, dass für Assassin's Creed Odyssey mehr als 4.000 unterschiedliche Objekte für die Welt erstellt wurden, darunter auch Tongefäße, Körbe, Möbel und andere Alltagsgegenstände. 

Wurde im antiken Griechenland bereits Alkohol gebrannt?

Die Frage liegt bei solchen Gefäßen natürlich nahe: Wurde in der Zeit von Assassin's Creed Odyssey bereits Alkohol destilliert?

Hier ist eine klare Unterscheidung wichtig. Wein wurde im antiken Griechenland selbstverständlich hergestellt und konsumiert. Das bedeutet aber nicht, dass die Menschen bereits Alkohol durch Destillation so herstellten, wie wir es von modernen Spirituosen kennen.

Wein wurde durch Fermentation von Trauben hergestellt. Große Vorratsgefäße waren dafür von großer Bedeutung. Bei den berühmten griechischen Trinkgefäßen, die heute archäologisch bekannt sind, lässt sich ebenfalls erkennen, wie wichtig Wein und das gemeinsame Trinken für bestimmte gesellschaftliche Zusammenkünfte waren. Amphoren konnten beispielsweise Wein aufnehmen, während Kratere zum Mischen von Wein und Wasser verwendet wurden. 

Die auf deinem Screenshot sichtbaren Gefäße sollte man deshalb eher mit der Lagerung und Verarbeitung von Waren in Verbindung bringen als automatisch mit einer Destillationsanlage.

Eine moderne Spirituosenproduktion aus hochprozentigem Alkohol wäre für die dargestellte Zeit also eine wesentlich stärkere Behauptung und sollte nicht aus dieser Szene abgeleitet werden.

Warum ist Hippokrates für Kassandras Suche wichtig?

Die Begegnung mit Hippokrates ist nicht nur eine medizinische Nebenhandlung. Kassandra sucht ihn gezielt, weil sie glaubt, dass er Informationen über ihre Mutter besitzen könnte.

Dadurch verbindet die Quest zwei unterschiedliche Handlungsstränge: Kassandras persönliche Suche nach Myrrine und die medizinische Arbeit des Hippokrates.

Hippokrates erklärt, dass seine Aufzeichnungen über Krankheiten des Geistes beziehungsweise bestimmte medizinische Beobachtungen entwendet wurden. Kassandra soll diese Aufzeichnungen zurückholen. Im Gegenzug möchte Hippokrates ihr bei ihrer Suche helfen.

Damit entsteht eine interessante Situation: Kassandra könnte theoretisch einfach weiterziehen und sich auf ihre eigene Mission konzentrieren. Stattdessen hilft sie einem Arzt, dessen Patienten dringend auf ihn angewiesen sind.

Die Quest stellt damit eine andere Seite von Kassandra heraus. Sie ist zwar Söldnerin und Assassinin, aber ihre Handlungen können auch von Mitgefühl und Hilfsbereitschaft geprägt sein.

„Erstens Niemandem schaden“ – zwischen Söldnerin und Helferin

Gerade der Titel „Erstens Niemandem schaden“ passt deshalb hervorragend zu dieser Episode. Kassandra kommt aus einer Welt voller Gewalt. Der Peloponnesische Krieg, Kultisten, Söldner und persönliche Feindschaften gehören zu ihrem Alltag.

Hippokrates steht dagegen für einen völlig anderen Ansatz: Er versucht, Leben zu retten. Seine Patienten interessieren sich nicht dafür, welche politischen Konflikte gerade stattfinden. Sie benötigen medizinische Hilfe.

Das sorgt für einen schönen Kontrast innerhalb der Geschichte. Kassandra löst Probleme häufig mit Waffen, während Hippokrates versucht, Probleme mit medizinischem Wissen zu lösen.

Dadurch wird die Quest mehr als nur ein weiterer Auftrag auf dem Weg zur nächsten Information. Sie zeigt Kassandra in einer Situation, in der ihre Fähigkeiten nicht allein zum Töten, sondern zum Helfen eingesetzt werden können.

Gameplay: Beute, Ressourcen und die nächste Aufgabe

Auch spielerisch bleibt die Episode eng mit den RPG-Systemen von Assassin's Creed Odyssey verbunden. Nach dem Kampf gegen den Kultisten und die Söldner besitzt Kassandra zusätzliche Ausrüstung, die sie verkaufen kann.

Das eingenommene Geld kann wiederum für die weitere Reise verwendet werden. Gleichzeitig setzt die Geschichte ihren Fokus auf eine neue Aufgabe: die Suche nach Hippokrates und anschließend die Beschaffung seiner Aufzeichnungen.

Dadurch entsteht ein natürlicher Wechsel zwischen Kampf, Erkundung, Loot und Story. Genau diese Kombination ist charakteristisch für das RPG-orientierte Design von Assassin's Creed Odyssey.

  • Kultistenjagd: Der Tod des Kultisten wird bestätigt.
  • Söldner: Die Gegner werden anschließend besiegt.
  • Beute: Ihre Ausrüstung kann verkauft werden.
  • Reise: Kassandra setzt ihre Suche in Argolis fort.
  • Hippokrates: Der Arzt könnte Informationen über Myrrine besitzen.
  • Höhle des Pan: Dort findet Kassandra den beschäftigten Arzt.
  • Aufzeichnungen: Hippokrates bittet Kassandra, seine medizinischen Notizen zurückzuholen. 

Was sind Pithoi und wofür wurden die großen Tongefäße verwendet?

Auf Kassandras Reise durch das antike Griechenland begegnet sie immer wieder großen keramischen Gefäßen. Solche Gefäße sind nicht nur dekorative Bestandteile der Spielwelt, sondern erinnern an einen wichtigen Bestandteil des Alltags im antiken Griechenland: die Vorratshaltung.

Ein besonders großer Typ solcher Vorratsgefäße wird als Pithos bezeichnet, im Plural Pithoi. Dabei handelt es sich um große keramische Behälter, die vor allem zur Lagerung und teilweise auch zur Aufbewahrung beziehungsweise Reifung verschiedener Waren verwendet wurden. Durch ihre Größe konnten sie erhebliche Mengen an Vorräten aufnehmen.

Was wurde in Pithoi gelagert?

Die Verwendung eines Pithos hing vom jeweiligen Haushalt, Betrieb und Inhalt ab. Zu den wichtigsten Waren, die in großen Vorratsgefäßen aufbewahrt werden konnten, gehörten Getreide, Hülsenfrüchte, Olivenöl und Wein. Auch andere landwirtschaftliche Erzeugnisse und Flüssigkeiten konnten in großen Keramikgefäßen gelagert werden.

Besonders wichtig waren solche Behälter deshalb für die Vorratswirtschaft. Getreide und andere Lebensmittel mussten über längere Zeit gelagert werden, während Öl und Wein ebenfalls in größeren Mengen aufbewahrt werden mussten. Große Keramikgefäße waren dafür wesentlich praktischer als kleine Trink- oder Haushaltsgefäße.

Bei Wein ist allerdings eine wichtige Unterscheidung notwendig: Ein Pithos war nicht einfach ein „antikes Weinfass“. Wein konnte zwar in großen keramischen Gefäßen gelagert werden, doch die antike Weinwirtschaft verwendete unterschiedliche Gefäßtypen für Herstellung, Lagerung, Transport und Ausschank.

Warum wurden große Tongefäße für Vorräte verwendet?

Keramik hatte im antiken Griechenland einen entscheidenden Vorteil: Sie konnte aus lokal verfügbaren Rohstoffen hergestellt werden und war in unterschiedlichen Größen und Formen verfügbar. Große Vorratsgefäße ermöglichten es, Lebensmittel und andere Waren an einem festen Ort aufzubewahren.

Ein Pithos konnte beispielsweise in einem Lagerraum, einem Wirtschaftsgebäude oder teilweise beziehungsweise vollständig in den Boden eingelassen werden. Durch das hohe Eigengewicht und die Größe waren solche Gefäße nicht dafür gedacht, regelmäßig bewegt zu werden. Sie dienten vielmehr als stationäre Vorratsbehälter.

Das unterscheidet sie beispielsweise von kleineren Gefäßen oder Transportamphoren. Eine Amphore war durch ihre Form und zwei Henkel wesentlich besser für Transport und Umfüllen geeignet, während ein großer Pithos vor allem große Mengen an Vorräten aufnehmen konnte.

Waren Pithoi auch für die Weinherstellung geeignet?

Ja. Große keramische Gefäße konnten im antiken Mittelmeerraum auch bei der Weinherstellung und Weinlagerung eine Rolle spielen. Allerdings sollte man dabei nicht automatisch jedes große Tongefäß als Weingefäß bezeichnen.

Die Herstellung von Wein begann mit der Verarbeitung und Pressung der Trauben. Anschließend musste der Traubensaft fermentieren. Große Gefäße konnten bei solchen Prozessen und bei der anschließenden Lagerung eine wichtige Funktion übernehmen. Die genaue Verwendung hing jedoch von Zeit, Region und Gefäßtyp ab.

Wichtig ist außerdem, dass der antike Wein nicht mit modernen Vorstellungen von Wein identisch war. Wein wurde häufig mit Wasser verdünnt getrunken und konnte je nach Herstellung und Lagerung unterschiedliche Eigenschaften besitzen.

Was ist der Unterschied zwischen Pithos und Amphore?

Beide Gefäßtypen gehören zur antiken Keramikkultur, erfüllten aber unterschiedliche Aufgaben. Ein Pithos war in erster Linie ein großer Vorratsbehälter und konnte wesentlich größer sein als eine typische Amphore.

Eine Amphore besaß dagegen normalerweise zwei Henkel und war aufgrund ihrer Form besser für Transport und Lagerung von Waren geeignet. Amphoren wurden beispielsweise für Wein und Olivenöl verwendet und konnten über größere Entfernungen transportiert werden.

Vereinfacht gesagt: Der Pithos war eher der große Vorratsspeicher, während die Amphore eher als Transport- und Lagergefäß diente. Die Grenzen waren allerdings nicht absolut, denn die tatsächliche Verwendung antiker Gefäße konnte je nach Region und Zeitraum variieren.

Fazit zu Assassin's Creed Odyssey [049]

„Erstens Niemandem schaden“ ist eine Episode, in der Assassin's Creed Odyssey seine unterschiedlichen Seiten miteinander verbindet. Kassandra beendet zunächst die Kultistenjagd, besiegt die störenden Söldner und verkauft deren Ausrüstung.

Danach führt ihre persönliche Suche sie zu Hippokrates. In der Höhle des Pan trifft sie jedoch nicht einfach einen Arzt, der ihr sofort alle Fragen über ihre Mutter beantwortet. Stattdessen begegnet sie einem Menschen, der selbst dringend Hilfe benötigt.

Besonders interessant ist dabei der historische Hintergrund der Umgebung. Die großen Tongefäße, die unterwegs zu sehen sind, erinnern an die Bedeutung keramischer Vorratsgefäße im antiken Griechenland. Eine eindeutige Brennerei lässt sich aus der gezeigten Szene jedoch nicht ableiten. Wahrscheinlicher ist eine Nutzung als große Vorrats- oder Produktionsgefäße.

Am Ende steht für Kassandra eine neue Aufgabe: Sie muss Hippokrates' Aufzeichnungen beschaffen. Erst dann kann ihre Suche nach Informationen über Myrrine weitergehen.

Aus der Jagd nach einem Kultisten wird damit eine Begegnung mit einem Arzt – und aus Kassandras Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit eine Gelegenheit, anderen Menschen zu helfen.

FAQ zu Assassin's Creed Odyssey [049]

Worum geht es in Assassin's Creed Odyssey [049]?

In „Erstens Niemandem schaden“ bestätigt Kassandra den Tod eines Kultisten, besiegt anschließend Söldner und reist nach Argolis, um Hippokrates wegen Informationen über ihre Mutter aufzusuchen.

Wer ist Hippokrates in Assassin's Creed Odyssey?

Hippokrates ist ein Arzt in Argolis, den Kassandra aufsucht, weil er möglicherweise Informationen über Myrrine besitzt. Seine Klinik befindet sich in Argos, während Kassandra ihn schließlich bei der Höhle des Pan findet.

Wo findet Kassandra Hippokrates?

Hippokrates befindet sich bei der Höhle des Pan in Argolis. Sein Assistent Sostratos gibt Kassandra Hinweise auf seinen Aufenthaltsort. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Warum sucht Kassandra Hippokrates?

Kassandra sucht Hippokrates, weil sie Informationen über ihre Mutter Myrrine erhalten möchte. Hippokrates erklärt jedoch, dass er zunächst Hilfe bei seinen medizinischen Aufzeichnungen benötigt.

Was soll Kassandra für Hippokrates erledigen?

Kassandra soll Hippokrates' medizinische Aufzeichnungen zurückholen. Diese wurden ihm entwendet und sind für seine Behandlung eines schwer kranken Patienten wichtig. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

Was sind die großen Tongefäße in Assassin's Creed Odyssey?

Die Gefäße im Screenshot erinnern an große antike Vorratsgefäße wie Pithoi. Aus der Szene lässt sich jedoch nicht sicher bestimmen, welche konkrete Funktion sie im Spiel besitzen. Sie sollten nicht automatisch als Brennöfen oder Brennereianlagen bezeichnet werden.

Wurde im antiken Griechenland Alkohol destilliert?

Wein war im antiken Griechenland weit verbreitet und wurde durch Fermentation hergestellt. Die großen keramischen Gefäße können daher mit der Lagerung von Wein oder anderen Waren verbunden werden. Eine moderne Destillation von hochprozentigem Alkohol sollte aus der gezeigten Szene jedoch nicht abgeleitet werden.

Wofür wurden große Tongefäße im antiken Griechenland verwendet?

Große keramische Gefäße konnten zur Lagerung verschiedener Waren verwendet werden. Keramik spielte im antiken Alltag eine zentrale Rolle und diente unter anderem zur Aufbewahrung und zum Transport von Flüssigkeiten und Lebensmitteln. :contentReference[oaicite:9]{index=9}

Gab es im antiken Griechenland spezielle Keramiköfen?

Ja. Antike griechische Keramik wurde in speziell konstruierten Brennöfen hergestellt. Typische Öfen besaßen eine untere Brennkammer und eine darüberliegende Kammer, in der die Keramik gebrannt wurde. 

Warum heißt die Quest „Erstens Niemandem schaden“?

Der Titel spielt auf das medizinische Prinzip „zuerst keinen Schaden anrichten“ an und passt damit zu Hippokrates und seiner Rolle als Arzt. Die Quest stellt seine medizinische Arbeit Kassandras gewaltgeprägter Welt gegenüber.


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08/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [014] 🗡️ Die wahre Geschichte

Assassin's Creed Odyssey [014] 🗡️ Die wahre Geschichte

Die Welt von Assassin's Creed Odyssey zeigt nicht nur epische Schlachten zwischen Sparta und Athen, sondern erzählt auch die Geschichten der einfachen Menschen, die zwischen den großen politischen Konflikten der Antike leben mussten. In der Mission „Die wahre Geschichte“ begegnet Kassandra Odessa, einer Nachfahrin des berühmten Helden Odysseus. Doch statt Ruhm und Abenteuer stehen für sie ganz andere Probleme im Mittelpunkt: Krankheit, Familie und das Überleben in einer schwierigen Zeit.

Während Kassandra durch Griechenland reist, wird deutlich, dass nicht nur Kriege und Herrscher das Leben der Menschen bestimmen. Oft sind es die alltäglichen Gefahren – Krankheiten, Armut, Banditen und der Verlust von Besitz – die für die Bevölkerung eine viel größere Bedrohung darstellen.

Die Geschichte rund um Odessa zeigt dabei eine andere Seite des antiken Griechenlands. Es geht nicht um große Helden oder berühmte Feldherren, sondern um Menschen, die versuchen, ihre Familie zu schützen und ihre Heimat zu bewahren.


Odessa – Eine Nachfahrin von Odysseus

Odessa trägt einen berühmten Namen. Sie behauptet, von Odysseus abzustammen, dem legendären König von Ithaka und Helden der griechischen Mythologie. Ob diese Abstammung tatsächlich historisch nachvollziehbar wäre, bleibt offen, doch in der Welt von Assassin's Creed Odyssey spielt genau diese Verbindung eine wichtige Rolle.

Der Name Odysseus war in der griechischen Kultur außergewöhnlich bedeutend. Die Geschichten aus der Odyssee des Homer prägten das Bild eines intelligenten, listigen und ausdauernden Helden. Eine Familie, die behauptete, von ihm abzustammen, hätte dadurch gesellschaftliches Ansehen erhalten können.

Doch eine berühmte Herkunft alleine schützt niemanden vor den Problemen des Alltags.

Odessa lebt nicht in einem Palast und führt keine Armee. Sie kämpft mit den Sorgen einer normalen Familie. Ihre Angehörigen benötigen Hilfe, und deshalb macht sie sich auf die Suche nach Heilmitteln. Kräuter und medizinische Versorgung sind in dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit gewesen.


Medizin und Heilpflanzen in der Antike

Die Mission zeigt einen wichtigen Bestandteil des antiken Lebens: die Bedeutung von Heilpflanzen.

Bevor moderne Medizin existierte, waren Kräuter, Pflanzenextrakte und natürliche Heilmittel die wichtigsten Möglichkeiten, Krankheiten zu behandeln. Ärzte der Antike nutzten zahlreiche Pflanzen für verschiedene Beschwerden.

Besonders bekannt wurde später der griechische Arzt Hippokrates, der häufig als Begründer der westlichen Medizin bezeichnet wird. Er und andere Gelehrte beobachteten Krankheiten und versuchten, Behandlungsmethoden unabhängig von religiösen Erklärungen zu entwickeln.

Typische Heilpflanzen der griechischen Antike waren beispielsweise:

  • Thymian, der gegen Atemwegsprobleme eingesetzt wurde
  • Minze, die bei Verdauungsbeschwerden helfen sollte
  • Salbei, der als Heilpflanze geschätzt wurde
  • Mohn, dessen Wirkstoffe zur Schmerzlinderung verwendet wurden

Allerdings war die medizinische Versorgung stark abhängig vom sozialen Stand. Wohlhabende Menschen konnten sich Ärzte leisten, während einfache Bauern oder Handwerker häufig auf traditionelle Heilmethoden angewiesen waren.

Für Familien wie die von Odessa konnte eine Krankheit daher schnell zu einer existenziellen Bedrohung werden.


Banditen und Unsicherheit im antiken Griechenland

Nachdem Kassandra Odessa bei der Beschaffung der Kräuter hilft, zeigt die Mission eine weitere große Gefahr der damaligen Zeit: Banditen.

Viele Spieler kennen Banditenlager aus Assassin's Creed Odyssey hauptsächlich als Orte für Kämpfe und Beute. Historisch betrachtet waren Räuberbanden jedoch ein ernstes Problem in vielen Regionen der Antike.

Griechenland bestand aus zahlreichen Stadtstaaten, Gebieten und abgelegenen Regionen. Die Kontrolle über ländliche Gegenden war schwierig. Besonders außerhalb großer Städte konnten Reisende und Bauern Opfer von Überfällen werden.

Banditen entstanden aus verschiedenen Gründen:

  • ehemalige Soldaten ohne Einkommen
  • Menschen ohne Landbesitz
  • politische Flüchtlinge
  • Kriminelle Gruppen

Gerade während Kriegszeiten nahm die Unsicherheit häufig zu. Der Peloponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta verschärfte viele dieser Probleme zusätzlich. Soldaten zerstörten Felder, Handelswege wurden unsicher und viele Menschen verloren ihre Lebensgrundlage.

Für eine Familie wie Odessa bedeutete dies, dass sie nicht nur gegen Krankheiten kämpfen musste, sondern auch gegen Menschen, die ihre Notlage ausnutzen wollten.


Landbesitz und Erbe in der griechischen Antike

Ein besonders interessantes Thema der Mission ist das Erbe von Land und Besitz.

Land war in der Antike einer der wichtigsten Faktoren für Wohlstand und gesellschaftlichen Status. Wer Land besaß, konnte Landwirtschaft betreiben, Nahrung produzieren und Einfluss gewinnen.

Doch der Besitz von Land war nicht immer sicher.

Das Erbrecht unterschied sich je nach Stadtstaat und Epoche. In vielen griechischen Regionen erbten vor allem männliche Nachkommen den Besitz. Frauen hatten häufig eingeschränkte Rechte, konnten aber in bestimmten Situationen Land oder Vermögen erhalten.

Familiennamen und Abstammung spielten eine große Rolle. Eine Verbindung zu einem berühmten Vorfahren wie Odysseus hätte den Wert einer Familie erhöhen können.

Allerdings konnte ein Erbe auch Gefahren bringen.

Wer Land oder wertvolle Besitztümer besaß, konnte zum Ziel von Neidern, politischen Gegnern oder Kriminellen werden. Genau diese Problematik greift Assassin's Creed Odyssey mit Odessa auf.


Kassandra als Beschützerin der einfachen Menschen

Eine der großen Stärken von Assassin's Creed Odyssey ist, dass Kassandra nicht nur als Kriegerin dargestellt wird. Sie hilft auch Menschen, die keine Macht besitzen.

Während die großen Konflikte zwischen Sparta und Athen die Geschichte bestimmen, begegnet Kassandra immer wieder Personen, deren Probleme viel persönlicher sind.

Odessa benötigt keine Armee und keinen berühmten Helden. Sie braucht jemanden, der ihr zuhört und bereit ist zu handeln.

Diese kleinen Geschichten machen die Welt von Assassin's Creed Odyssey lebendig. Sie zeigen, dass Geschichte nicht nur aus Schlachten und Herrschern besteht, sondern auch aus den Geschichten gewöhnlicher Menschen.


Die Bedeutung von Familie und Heimat

Die Mission „Die wahre Geschichte“ beschäftigt sich besonders mit einem zentralen Thema: Familie.

Odessa kämpft nicht für Ruhm oder Reichtum. Ihr Ziel ist es, ihre Angehörigen zu schützen. Dieser Wunsch verbindet sie mit vielen anderen Figuren aus Assassin's Creed Odyssey.

Auch Kassandra selbst kennt den Wert von Familie. Ihre eigene Vergangenheit ist geprägt von Verlust, Trennung und der Suche nach Antworten.

Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen den beiden Charakteren. Beide Frauen leben in einer Welt voller Gewalt und Unsicherheit, versuchen aber trotzdem, Menschen zu beschützen.


Eine kleine Geschichte mit großer Bedeutung

Obwohl die Mission „Die wahre Geschichte“ im Vergleich zu großen Kriegsschlachten deutlich kleiner wirkt, besitzt sie eine besondere Bedeutung.

Sie zeigt, wie Menschen in der Antike gelebt haben könnten: mit Krankheiten, familiären Verpflichtungen, Besitzproblemen und der ständigen Angst vor Gewalt.

Assassin's Creed Odyssey nutzt solche Nebenmissionen, um die historische Welt Griechenlands weiter auszubauen. Hinter jeder Ruine, jedem Dorf und jeder Begegnung steckt eine Geschichte.

Kassandra reist nicht nur durch eine Welt voller Mythen und Kriege. Sie begegnet Menschen, deren Leben genauso wichtig ist wie die Entscheidungen großer Herrscher.

Die Geschichte von Odessa erinnert daran, dass Geschichte nicht nur von Königen und Generälen geschrieben wird, sondern auch von den Menschen, die jeden Tag ums Überleben kämpfen.


Fazit: Assassin's Creed Odyssey zeigt die menschliche Seite der Antike

Die Mission „Die wahre Geschichte“ ist ein Beispiel dafür, warum Assassin's Creed Odyssey mehr ist als nur ein Action-Spiel. Neben Kämpfen und Eroberungen erzählt das Spiel Geschichten über Familie, Hoffnung und den Alltag der Menschen im antiken Griechenland.

Odessa steht stellvertretend für all jene Menschen, deren Namen niemals in Geschichtsbüchern auftauchten, deren Leben aber trotzdem ein wichtiger Teil der Vergangenheit war.

Kassandra hilft nicht nur einer Familie – sie zeigt, dass selbst kleine Entscheidungen einen großen Unterschied machen können.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

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