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21/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [028] 🗡️ Die Eskorte zur Flucht aus Athen

Assassin's Creed Odyssey [028] 🗡️ Die Eskorte zur Flucht aus Athen

Mit der Episode „Die Eskorte zur Flucht aus Athen“ nimmt die Geschichte von Assassin's Creed Odyssey weiter an Fahrt auf. Nachdem Kassandra Athen erreicht und erste Eindrücke von der prachtvollen Metropole gesammelt hat, gerät sie mitten in die politischen Spannungen des Peloponnesischen Krieges. Die Stadt steht unter Druck, denn die Spartaner rücken immer näher und innerhalb Athens wächst die Unzufriedenheit gegenüber dem Staatsmann Perikles.

Während die Bevölkerung über Krieg, Macht und Verantwortung diskutiert, verfolgen Kassandra und Herodotos ein ganz anderes Ziel. Sie hoffen, dass Perikles ihnen Informationen über Kassandras verschollene Mutter liefern kann. Doch bevor sie eine Audienz erhalten, müssen sie sich zunächst um eine dringende Angelegenheit kümmern. Der berühmte Bildhauer Pheidias befindet sich in großer Gefahr und benötigt Kassandras Hilfe, um Athen lebend verlassen zu können.

Diese Episode verbindet historische Persönlichkeiten, politische Intrigen und spannende Eskortmissionen zu einem wichtigen Abschnitt der Hauptgeschichte.


Athen in einer Zeit politischer Unruhe

Schon zu Beginn der Episode wird deutlich, dass sich Athen in einer schwierigen Lage befindet.

Auf den Straßen sprechen Bürger offen über die aktuelle Situation.

Ein älterer Mann schildert seine Sorgen über den Krieg gegen Sparta.

Die Stimmung innerhalb der Stadt ist angespannt.

Während einige Bürger weiterhin hinter Perikles stehen, geben andere ihm die Schuld für den anhaltenden Konflikt.

Diese Gespräche vermitteln eindrucksvoll, wie sehr sich der Krieg auf den Alltag der Menschen auswirkt.

Ubisoft gelingt es erneut, historische Ereignisse glaubwürdig in die Spielwelt einzubinden.


Historischer Hintergrund: Der Peloponnesische Krieg

Der Peloponnesische Krieg begann 431 v. Chr. und dauerte fast drei Jahrzehnte.

Er wurde hauptsächlich zwischen den beiden mächtigsten griechischen Bündnissen geführt:

  • dem Attischen Seebund unter Führung Athens,
  • dem Peloponnesischen Bund unter Führung Spartas.

Der Krieg entstand durch politische Spannungen, wirtschaftliche Interessen und den wachsenden Einfluss Athens.

Während des Konflikts wechselten sich militärische Siege und Niederlagen auf beiden Seiten ab.

Viele Städte litten unter Belagerungen, Hungersnöten und wirtschaftlichen Problemen.

Assassin's Creed Odyssey nutzt diesen historischen Hintergrund als Fundament seiner Handlung und verbindet reale Ereignisse mit einer fiktiven Verschwörung rund um den Kult des Kosmos.


Kritik an Perikles

Auf den Straßen Athens wird Perikles nicht nur gelobt.

Viele Bürger äußern offen Kritik.

Einige werfen ihm vor, den Krieg unnötig verlängert zu haben.

Andere behaupten, er denke mehr an seine politische Macht als an das Wohl der Bevölkerung.

Diese unterschiedlichen Meinungen spiegeln die politische Vielfalt Athens wider.

Nicht jeder Bürger unterstützte dieselbe Partei.

Politische Debatten gehörten bereits damals zum Alltag der athenischen Demokratie.

Die Atmosphäre wirkt dadurch besonders authentisch.


Wer war Perikles?

Perikles zählt zu den bedeutendsten Staatsmännern der griechischen Antike.

Er prägte Athen über viele Jahre hinweg und leitete zahlreiche Reformen ein.

Unter seiner Führung entstanden unter anderem:

  • der Ausbau der Akropolis,
  • der Bau des Parthenons,
  • zahlreiche öffentliche Gebäude,
  • kulturelle Förderprogramme.

Gleichzeitig führte seine Politik jedoch zu Spannungen mit Sparta.

Historiker diskutieren bis heute, welchen Anteil Perikles am Ausbruch des Peloponnesischen Krieges hatte.

Im Spiel wird er als kluger, aber stark unter Druck stehender Staatsmann dargestellt.


Kassandra sucht Informationen über ihre Mutter

Für Kassandra stehen die politischen Ereignisse zunächst im Hintergrund.

Ihr eigentliches Ziel bleibt die Suche nach ihrer Mutter Myrrine.

Gemeinsam mit Herodotos hofft sie, dass Perikles über hilfreiche Informationen verfügt.

Die beiden machen sich deshalb auf den Weg, um eine Audienz beim Staatsmann zu erhalten.

Doch der Weg zu Perikles gestaltet sich schwieriger als erwartet.

Bevor er sich Zeit für ihre Anliegen nehmen kann, bittet er Kassandra um Unterstützung.


Eine neue Aufgabe: Hilfe für Pheidias

Perikles vertraut Kassandra eine wichtige Mission an.

Der berühmte Künstler Pheidias schwebt in großer Gefahr.

Gegen ihn wurden schwere Vorwürfe erhoben.

Er soll Athen möglichst unbemerkt verlassen.

Kassandra übernimmt die Aufgabe, seine Flucht vorzubereiten und ihn sicher aus der Stadt zu eskortieren.

Damit beginnt eine der interessantesten Missionen des Athen-Kapitels.


Historischer Hintergrund: Wer war Pheidias?

Pheidias gilt als einer der berühmtesten Bildhauer der gesamten Antike.

Er lebte im 5. Jahrhundert v. Chr. und war maßgeblich an der Gestaltung der Akropolis beteiligt.

Zu seinen bekanntesten Werken gehörten:

  • die Statue der Athena Parthenos,
  • die Zeus-Statue von Olympia,
  • zahlreiche Reliefs am Parthenon.

Die Zeus-Statue wurde später zu einem der Sieben Weltwunder der Antike gezählt.

Historisch geriet Pheidias tatsächlich in politische Schwierigkeiten.

Ihm wurden unter anderem Veruntreuung und Gotteslästerung vorgeworfen.

Viele Historiker vermuten jedoch, dass diese Anschuldigungen politisch motiviert waren und sich eigentlich gegen Perikles richteten.

Ubisoft greift diese historischen Ereignisse auf und verarbeitet sie geschickt innerhalb der Handlung.


Die Werkstatt des Bildhauers

Kassandra macht sich auf den Weg zu Pheidias' Werkstatt.

Schon beim Betreten fällt auf, wie außergewöhnlich dieser Ort gestaltet ist.

Überall befinden sich:

  • unfertige Skulpturen,
  • Werkzeuge,
  • Marmorbearbeitungen,
  • Kunstwerke.

Die Werkstatt vermittelt einen authentischen Eindruck antiker Bildhauerkunst.

Allerdings wird schnell deutlich, dass Pheidias unter Beobachtung steht.

Bewaffnete Wachen kontrollieren die Umgebung.

Die politische Lage hat längst auch den berühmten Künstler erreicht.


Warum Pheidias bewacht wird

Die Bewachung zeigt, wie angespannt die Situation in Athen inzwischen geworden ist.

Pheidias besitzt enge Verbindungen zu Perikles.

Dadurch gerät auch er ins Visier politischer Gegner.

Im Spiel entsteht der Eindruck, dass seine Verhaftung weniger auf tatsächlichen Verbrechen als vielmehr auf politischen Machtkämpfen beruht.

Diese Darstellung orientiert sich erstaunlich stark an den historischen Überlieferungen.


Vorbereitung der Flucht

Bevor Pheidias Athen verlassen kann, muss Kassandra verschiedene Aufgaben erledigen.

Sie verschafft sich einen Überblick über die Umgebung.

Sie sucht sichere Fluchtwege.

Und sie bereitet den Transport des Künstlers vor.

Dabei zeigt sich erneut Kassandras Vielseitigkeit.

Sie ist nicht nur eine hervorragende Kämpferin.

Sie muss ebenso planen, beobachten und Risiken richtig einschätzen.


Eskortmissionen in Assassin's Creed Odyssey

Eskortmissionen gehören in vielen Spielen zu den umstrittensten Missionstypen.

Assassin's Creed Odyssey versucht jedoch, diese abwechslungsreicher zu gestalten.

Anstatt lediglich einer Figur langsam zu folgen, verbindet das Spiel:

  • Erkundung,
  • Gespräche,
  • Kämpfe,
  • historische Ereignisse,
  • Storyentwicklung.

Dadurch fühlt sich die Eskorte von Pheidias deutlich interessanter an als klassische Begleitmissionen.

Vor allem die Dialoge zwischen den Figuren tragen dazu bei, den historischen Hintergrund besser zu verstehen.


Herodotos als Historiker

Während der gesamten Mission übernimmt Herodotos erneut die Rolle des Gelehrten.

Er erklärt historische Zusammenhänge und liefert zusätzliche Informationen über Athen.

Dadurch entsteht ein interessanter Kontrast.

Während Kassandra eher pragmatisch handelt, analysiert Herodotos die politischen Entwicklungen.

Diese Zusammenarbeit macht viele Dialoge besonders unterhaltsam.

Gleichzeitig vermittelt das Spiel Wissen über die Geschichte Griechenlands, ohne belehrend zu wirken.


Politik und Verschwörung greifen ineinander

Die Mission zeigt außerdem, wie geschickt Ubisoft historische Ereignisse mit der fiktiven Handlung verbindet.

Historisch belegte Persönlichkeiten wie:

  • Perikles,
  • Herodotos,
  • Pheidias

treffen auf den erfundenen Kult des Kosmos.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Verschwörung im Verborgenen Einfluss auf bedeutende Ereignisse der griechischen Geschichte nimmt.

Dieses Konzept gehört seit vielen Jahren zum Markenzeichen der Assassin's-Creed-Reihe.


Vorbereitung auf das nächste Kapitel

Auch wenn die Eskorte von Pheidias zunächst wie eine Nebenaufgabe wirkt, besitzt sie große Bedeutung für die Hauptgeschichte.

Durch die Zusammenarbeit mit Perikles gewinnt Kassandra langsam dessen Vertrauen.

Erst dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten, mehr über ihre Mutter Myrrine zu erfahren.

Gleichzeitig vertieft sich die Handlung rund um die politischen Konflikte Athens.

Der Spieler erkennt immer deutlicher, dass der Kult des Kosmos nicht nur einzelne Menschen manipuliert, sondern seinen Einfluss bis in die höchsten politischen Kreise Griechenlands ausgedehnt hat.


Fazit

Die Episode „Die Eskorte zur Flucht aus Athen“ verbindet historische Ereignisse und persönliche Schicksale auf gelungene Weise. Während sich die politische Lage in Athen weiter zuspitzt und die Bevölkerung zunehmend Kritik an Perikles äußert, verfolgt Kassandra unbeirrt ihr eigentliches Ziel: neue Hinweise auf den Verbleib ihrer Mutter Myrrine zu finden.

Die Begegnung mit dem berühmten Bildhauer Pheidias bringt dabei eine spannende Eskortmission mit sich, die eng an historische Überlieferungen angelehnt ist. Ubisoft zeigt eindrucksvoll, wie politische Intrigen selbst angesehene Persönlichkeiten der Antike in Gefahr bringen konnten.

Gemeinsam mit Herodotos erlebt Kassandra ein weiteres Kapitel, das Geschichte und Fiktion geschickt miteinander verbindet. Die Mission bereitet gleichzeitig den Weg für kommende Enthüllungen über den Kult des Kosmos und macht deutlich, dass sich hinter den politischen Konflikten Griechenlands weit größere Mächte verbergen, als zunächst sichtbar ist.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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16/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [023] 🗡️ Erweckte Erinnerungen

Assassin's Creed Odyssey [023] 🗡️ Erweckte Erinnerungen

Nach den schockierenden Enthüllungen in der geheimen Versammlung des Kults des Kosmos schlägt Assassin's Creed Odyssey in der Mission „Erweckte Erinnerungen“ einen deutlich ruhigeren, aber nicht weniger bedeutenden Ton an. Anstatt großer Kämpfe oder heimlicher Infiltrationen rückt diesmal die Vergangenheit in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Herodotos besucht Kassandra das Grab ihres Großvaters Leonidas, des legendären Königs von Sparta.

An diesem geschichtsträchtigen Ort verschwimmen Vergangenheit und Gegenwart. Erinnerungen an Leonidas werden wach und führen den Spieler zurück zu den letzten Augenblicken des berühmten Spartaners. Gleichzeitig eröffnet sich mit der geheimnisvollen Insel Andros ein neues Kapitel der Geschichte. Schließlich beginnt für Kassandra, Barnabas und Herodotos eine neue Reise über die Ägäis, auf der sie nicht nur neue Geheimnisse entdecken, sondern auch ihr Schiff verbessern und sich gegen Piraten behaupten müssen.

Diese Episode verbindet emotionale Charakterentwicklung, historische Ereignisse und den Beginn eines neuen Abenteuers auf hoher See.


Ein Besuch am Grab des Leonidas

Nach den dramatischen Ereignissen rund um den Kult des Kosmos sucht Kassandra gemeinsam mit Herodotos das Grab von Leonidas auf.

Dieser Ort besitzt für sie eine besondere Bedeutung.

Leonidas war nicht nur der berühmte König Spartas, sondern auch Kassandras Großvater. Seine Taten prägen ihre Geschichte bis heute.

Schon die ruhige Atmosphäre des Grabes hebt sich deutlich von den vorherigen Missionen ab.

Zwischen alten Steinen und der eindrucksvollen Landschaft entsteht Raum für Nachdenklichkeit.

Während Kassandra über ihre Herkunft nachdenkt, beginnt Herodotos über die Geschichte Spartas und Leonidas zu sprechen.


Erinnerungen an einen Helden

Während des Gesprächs erlebt Kassandra eine Erinnerung an ihren Großvater.

Der Spieler wird Zeuge der letzten Augenblicke von Leonidas.

Diese Rückblende erinnert gleichzeitig an den Prolog von Assassin's Creed Odyssey, in dem Leonidas bereits eine zentrale Rolle spielte.

Trotz seiner aussichtslosen Lage bleibt der spartanische König bis zum Schluss standhaft.

Er kämpft mit derselben Entschlossenheit, die ihn zu einer der berühmtesten Persönlichkeiten der Geschichte gemacht hat.

Leonidas stirbt nicht als besiegter König.

Er stirbt als Spartiat.

Als Krieger.

Als Held.

Diese Szene verdeutlicht eindrucksvoll, warum sein Vermächtnis für Kassandra so bedeutsam ist.


Der Tod eines Spartaners

Leonidas verkörpert die Ideale Spartas wie kaum eine andere Figur.

Mut.

Disziplin.

Pflichtbewusstsein.

Opferbereitschaft.

Selbst angesichts des sicheren Todes denkt er nicht an Flucht.

Sein letztes Gefecht wird zu einem Symbol für den Widerstand gegen eine überwältigende Übermacht.

Ubisoft setzt diese Erinnerung bewusst emotional in Szene.

Die Rückblende dient dabei nicht nur der historischen Einordnung, sondern stärkt gleichzeitig Kassandras Verbindung zu ihrer eigenen Herkunft.


Historischer Hintergrund: Leonidas und die Schlacht bei den Thermopylen

Leonidas I. war tatsächlich König von Sparta und führte im Jahr 480 v. Chr. eine kleine Streitmacht gegen die persische Armee von König Xerxes.

Die berühmte Schlacht bei den Thermopylen zählt bis heute zu den bekanntesten Ereignissen der Antike.

Historisch kämpften dort etwa:

  • 300 Spartaner,
  • mehrere tausend Verbündete aus anderen griechischen Stadtstaaten.

Durch den Verrat eines Einheimischen gelang es den Persern jedoch, den schmalen Gebirgspass zu umgehen.

Leonidas entschied sich dennoch, mit seinen Spartanern zurückzubleiben und den Rückzug der übrigen Griechen zu decken.

Er fiel schließlich im Kampf.

Sein Opfer wurde später zum Symbol für Tapferkeit, Pflichtbewusstsein und den Widerstand gegen scheinbar übermächtige Gegner.

Assassin's Creed Odyssey greift diese historischen Ereignisse auf und verbindet sie mit der persönlichen Geschichte von Kassandra.


Herodotos spricht über Andros

Nach der Erinnerung lenkt Herodotos das Gespräch auf ein neues Ziel.

Er berichtet von der Insel Andros.

Nach seinen Erzählungen handelt es sich um einen geheimnisvollen Ort, über den zahlreiche Legenden existieren.

Andros soll nicht nur eine gewöhnliche Insel sein.

Vielmehr verbinden sich dort Geschichte, Mythologie und rätselhafte Überlieferungen.

Für Kassandra ergibt sich daraus eine neue Spur.

Wenn Antworten über ihre Herkunft oder den Kult des Kosmos existieren, könnten sie dort verborgen liegen.

Damit beginnt ein völlig neuer Abschnitt ihrer Reise.


Historischer Hintergrund: Die Insel Andros

Andros ist eine reale griechische Insel und gehört zu den Kykladen in der Ägäis.

Bereits in der Antike spielte sie eine bedeutende Rolle im Handel zwischen den griechischen Inseln und dem Festland.

Bekannt war Andros unter anderem für:

  • ihre fruchtbaren Landschaften,
  • zahlreiche Quellen,
  • Handelsschifffahrt,
  • Weinbau,
  • Tempelanlagen.

In der griechischen Mythologie taucht die Insel mehrfach in verschiedenen Erzählungen auf.

Ubisoft nutzt diese historischen Grundlagen und erweitert sie um mystische Elemente, die perfekt zur Handlung von Assassin's Creed Odyssey passen.

Dadurch entsteht eine glaubwürdige Mischung aus Realität und Mythologie.


Aufbruch in ein neues Abenteuer

Nach dem Besuch des Grabes endet die Zeit des Nachdenkens.

Kassandra, Barnabas und Herodotos bereiten sich auf ihre nächste Reise vor.

Das Schiff wird erneut zum Mittelpunkt der Geschichte.

Schon seit Beginn des Spiels dient die Adrestia als mobiles Hauptquartier.

Von hier aus erreicht Kassandra neue Inseln, verfolgt Missionen und stellt sich Seeschlachten.

Nun beginnt eine weitere Etappe ihrer Reise durch die Ägäis.


Piraten auf hoher See

Bevor die eigentliche Reise weitergehen kann, müssen zunächst Piraten bekämpft werden.

Diese stellen eine ständige Bedrohung für Händler, Reisende und auch für Kassandra selbst dar.

Seeschlachten gehören zu den abwechslungsreichsten Gameplay-Elementen von Assassin's Creed Odyssey.

Dabei steuert der Spieler die Adrestia direkt.

Zum Einsatz kommen unter anderem:

  • Pfeilhagel,
  • Speere,
  • Rammangriffe,
  • Entermanöver,
  • Spezialfähigkeiten der Besatzung.

Gerade größere Piratenschiffe stellen eine ernsthafte Herausforderung dar.

Nach erfolgreichen Kämpfen winken jedoch wertvolle Ressourcen.


Das Schiff verbessern

Die Piratenjagd erfüllt nicht nur einen spielerischen Zweck.

Sie liefert außerdem wichtige Materialien für den Ausbau der Adrestia.

Zu den wichtigsten Ressourcen gehören:

  • Olivenholz,
  • Eisenmetall,
  • Edelsteine,
  • Leder,
  • Drachmen.

Mit diesen Materialien können zahlreiche Verbesserungen vorgenommen werden.

Beispielsweise:

  • stärkere Schiffshülle,
  • mehr Lebenspunkte,
  • verbesserte Pfeilangriffe,
  • stärkere Speerwerfer,
  • schnellere Ruderleistung,
  • bessere Mannschaft.

Diese Verbesserungen werden im späteren Spielverlauf immer wichtiger.

Vor allem größere Seeschlachten verlangen ein gut ausgebautes Schiff.


Barnabas als erfahrener Kapitän

Barnabas übernimmt weiterhin die Rolle des Kapitäns der Adrestia.

Seine lockere Art sorgt regelmäßig für humorvolle Momente.

Gleichzeitig verfügt er über große Erfahrung auf See.

Während Herodotos eher als Gelehrter und Historiker auftritt, ergänzt Barnabas die Gruppe mit praktischer Seefahrer-Erfahrung.

Diese unterschiedlichen Persönlichkeiten machen die Dynamik innerhalb der Gruppe besonders interessant.

Jeder bringt eigene Fähigkeiten und Sichtweisen ein.

Dadurch wirken die Dialoge natürlich und abwechslungsreich.


Charakterentwicklung statt großer Kämpfe

Obwohl diese Episode vergleichsweise wenige große Gefechte enthält, gehört sie dennoch zu den wichtigsten Abschnitten der bisherigen Handlung.

Sie entwickelt:

  • Kassandras Hintergrundgeschichte,
  • ihre Verbindung zu Leonidas,
  • ihre Beziehung zu Herodotos,
  • den nächsten Handlungsabschnitt,
  • neue Ziele.

Gerade diese ruhigeren Momente sorgen dafür, dass die Figuren glaubwürdig wirken.

Nicht jede Mission muss ausschließlich aus Kämpfen bestehen.

Manchmal entsteht Spannung gerade durch Gespräche, Erinnerungen und neue Fragen.


Mythologie und Geschichte greifen ineinander

Ein besonderes Merkmal von Assassin's Creed Odyssey ist die Verbindung zwischen realer Geschichte und griechischer Mythologie.

Auch diese Episode zeigt dieses Konzept hervorragend.

Historisch belegt sind:

  • Leonidas,
  • die Thermopylen,
  • Herodotos,
  • Andros.

Hinzu kommen:

  • Erinnerungen,
  • geheimnisvolle Legenden,
  • mythologische Anspielungen,
  • Artefakte der Ersten Zivilisation.

Gerade diese Mischung macht die Welt des Spiels so faszinierend.

Spieler erhalten einerseits Einblicke in die griechische Geschichte und erleben gleichzeitig eine spannende Fantasy-Geschichte innerhalb des bekannten Assassin's-Creed-Universums.


Ein neuer Abschnitt der Reise beginnt

Mit der Abreise von Delphi endet gleichzeitig das erste große Kapitel der Handlung.

Die Geschichte weitet sich nun zunehmend auf die gesamte Ägäis aus.

Neue Inseln.

Neue Gegner.

Neue Geheimnisse.

Neue Verbündete.

Und neue Hinweise über Kassandras Vergangenheit warten darauf, entdeckt zu werden.

Die Reise wird größer.

Gefährlicher.

Und persönlicher.


Fazit

Die Mission „Erweckte Erinnerungen“ gehört zu den emotionalsten Episoden der bisherigen Geschichte von Assassin's Creed Odyssey. Gemeinsam mit Herodotos besucht Kassandra das Grab ihres Großvaters Leonidas und erlebt in einer bewegenden Rückblende dessen letzte Momente. Die Erinnerung macht deutlich, weshalb Leonidas bis heute als Symbol für Mut, Opferbereitschaft und die Ideale Spartas gilt.

Gleichzeitig eröffnet das Gespräch über die geheimnisvolle Insel Andros einen neuen Handlungsabschnitt. Kassandra, Barnabas und Herodotos verlassen Delphi und setzen ihre Reise über die Ägäis fort. Die Piratenjagd dient dabei nicht nur der Sicherung wertvoller Ressourcen, sondern auch der Verbesserung der Adrestia, die für kommende Abenteuer eine immer wichtigere Rolle spielt.

Mit ihrer gelungenen Mischung aus historischen Ereignissen, emotionaler Charakterentwicklung und der Vorbereitung auf neue Herausforderungen schafft diese Episode einen ruhigen, aber bedeutenden Übergang in das nächste Kapitel der Geschichte. Sie zeigt eindrucksvoll, dass Assassin's Creed Odyssey nicht nur von spektakulären Kämpfen lebt, sondern ebenso von seinen Figuren, ihrer Vergangenheit und den Legenden des antiken Griechenlands.


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15/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [022] 🗡️ Das Schlangennest

Assassin's Creed Odyssey [022] 🗡️ Das Schlangennest

Mit der Mission „Das Schlangennest“ erreicht Assassin's Creed Odyssey einen der spannendsten Wendepunkte der bisherigen Handlung. Nachdem Kassandra im Orakel von Delphi endlich wichtige Informationen über den Kult des Kosmos erhalten hat, wird ihr klar, dass sie längst selbst zum Ziel der geheimen Organisation geworden ist. Was zunächst wie eine Verschwörung im Hintergrund wirkte, entwickelt sich nun zu einer direkten Bedrohung.

Gemeinsam mit Herodotos versucht Kassandra, die neu gewonnenen Hinweise zu verstehen. Ihre Nachforschungen führen sie schließlich an einen Ort, den bisher kaum jemand betreten durfte – die verborgene Versammlungskammer des Kults des Kosmos. Dort erlebt sie aus nächster Nähe, wie mächtig und skrupellos die Organisation tatsächlich ist. Besonders der erste Auftritt von Deimos sorgt für einen der eindrucksvollsten und zugleich erschreckendsten Momente der gesamten Geschichte.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält inhaltliche Spoiler zu Episode 22 von Assassin's Creed Odyssey.


Kassandra berichtet Herodotos von den neuen Erkenntnissen

Nach den Ereignissen rund um das Orakel von Delphi sucht Kassandra zunächst Herodotos auf. Der Historiker begleitet ihre Reise bereits seit einiger Zeit und gehört zu den wichtigsten Verbündeten der Söldnerin.

Im Gespräch schildert Kassandra, dass der Kult des Kosmos inzwischen aktiv Jagd auf sie macht. Die Organisation betrachtet sie nicht länger als störende Außenseiterin, sondern als ernsthafte Gefahr für ihre Pläne.

Für Herodotos bestätigt sich damit ein Verdacht, der sich bereits seit mehreren Missionen angedeutet hatte.

Der Kult besitzt ein weit verzweigtes Netzwerk und scheint überall seine Augen und Ohren zu haben.

Niemand weiß genau, wem man noch vertrauen kann.


Der Kult des Kosmos rückt in den Mittelpunkt

Während sich die Geschichte zuvor hauptsächlich um einzelne Aufträge und Hinweise drehte, verändert sich nun der Fokus der gesamten Handlung.

Von jetzt an steht der Kult des Kosmos eindeutig im Zentrum der Geschichte.

Kassandra möchte nicht mehr nur herausfinden, wer hinter einzelnen Anschlägen steckt.

Sie will die gesamte Organisation verstehen.

Dabei stellen sich zahlreiche Fragen:

  • Wer führt den Kult wirklich?
  • Welche Ziele verfolgt die Organisation?
  • Warum wird Kassandra verfolgt?
  • Welche Rolle spielt ihre Familie?
  • Wie groß reicht der Einfluss des Kults tatsächlich?

Diese Fragen treiben die Handlung der nächsten Kapitel entscheidend voran.


Der Weg in die geheime Kultkammer

Durch die Hinweise der Pythia erhält Kassandra Zugang zu einem streng geheimen Versammlungsort des Kults.

Allein die Atmosphäre dieses Ortes unterscheidet sich deutlich von bisherigen Schauplätzen.

Dunkle Gänge führen tief unter die Erde.

Fackeln werfen flackernde Schatten auf steinerne Wände.

Maskierte Gestalten bewegen sich schweigend durch die Hallen.

Schon beim Betreten wird deutlich, dass hier keine gewöhnliche religiöse Gemeinschaft zusammenkommt.

Alles wirkt geheimnisvoll, bedrohlich und sorgfältig organisiert.

Ubisoft inszeniert diesen Abschnitt bewusst wie die Enthüllung einer jahrhundertealten Geheimgesellschaft.


Informationen über den Kult des Kosmos

Innerhalb der verborgenen Kammer erhält Kassandra erstmals einen umfassenderen Einblick in die Struktur des Kults.

Dabei wird deutlich, dass die Mitglieder aus völlig unterschiedlichen Bereichen der griechischen Gesellschaft stammen.

Unter ihnen befinden sich:

  • Politiker,
  • Militärführer,
  • Händler,
  • Adlige,
  • religiöse Persönlichkeiten,
  • einflussreiche Bürger.

Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verfolgen sie dieselbe Ideologie.

Sie glauben, Griechenland durch Kontrolle, Manipulation und Angst in eine neue Ordnung führen zu können.

Gerade diese Vielfalt macht den Kult so gefährlich.

Sein Einfluss reicht weit über einzelne Regionen hinaus.


Die Macht von Deimos

Während Kassandra die Versammlung beobachtet, fällt schnell ein Name besonders häufig:

Deimos.

Schon bevor die geheimnisvolle Person überhaupt erscheint, ist ihre Präsenz spürbar.

Viele Kultisten sprechen mit Ehrfurcht oder sogar Angst über Deimos.

Dies macht deutlich, welchen Stellenwert die Figur innerhalb der Organisation besitzt.

Deimos scheint nicht nur ein einfaches Mitglied zu sein.

Vielmehr deutet alles darauf hin, dass nahezu jeder Kultist seinen Befehlen gehorcht.

Diese geheimnisvolle Autorität erzeugt enorme Spannung.

Der Spieler fragt sich unweigerlich:

Wer ist Deimos wirklich?


Ein erschreckender Plan

Während der Versammlung werden weitere Pläne des Kults offenbart.

Besonders erschütternd ist die Diskussion über Kassandras Mutter.

Innerhalb des Kults wird darüber gesprochen, sie gefangen zu nehmen und für die eigenen Ziele zu benutzen.

Dadurch erhält die Geschichte eine persönliche Dimension.

Kassandra kämpft nun längst nicht mehr nur gegen eine anonyme Verschwörung.

Auch ihre Familie gerät immer stärker ins Visier der Organisation.

Dies erhöht den emotionalen Einsatz der Handlung erheblich.


Eine groteske Versammlung

Die gesamte Szene in der Kultkammer gehört zu den atmosphärisch dichtesten Momenten des Spiels.

Maskierte Mitglieder diskutieren über Macht, Kontrolle und Verrat.

Niemand scheint dem anderen vollständig zu vertrauen.

Gleichzeitig herrscht eine fast kultartige Atmosphäre.

Rituale, Symbolik und geheimnisvolle Gespräche vermitteln den Eindruck einer fanatischen Gemeinschaft.

Ubisoft nutzt bewusst düstere Beleuchtung, langsame Kamerafahrten und eindringliche Musik, um die Bedrohung des Kults zu unterstreichen.

Der Spieler fühlt sich während der gesamten Szene wie ein Eindringling.

Jeder falsche Schritt könnte zur Entdeckung führen.


Deimos betritt die Kammer

Schließlich kommt es zu einem der eindrucksvollsten Momente der bisherigen Geschichte.

Deimos erscheint persönlich.

Schon beim ersten Auftreten wird deutlich, weshalb selbst hochrangige Kultisten Respekt vor dieser Figur haben.

Ohne jede Emotion wirft Deimos den abgeschlagenen Kopf von Elpenor mitten in die Versammlung.

Diese Szene verdeutlicht eindrucksvoll die Brutalität der Figur.

Der Kopf dient nicht nur als Beweis für Elpenors Tod.

Er ist gleichzeitig eine Warnung an alle Mitglieder des Kults.

Niemand ist unantastbar.

Niemand ist unersetzlich.


Verrat innerhalb des Kults

Mit Elpenors Tod entsteht innerhalb der Organisation sofort Misstrauen.

Deimos macht deutlich, dass sich irgendwo ein Verräter befinden muss.

Die Atmosphäre schlägt schlagartig um.

Aus einer Versammlung wird ein Tribunal.

Jeder Kultist gerät unter Verdacht.

Die Mitglieder beginnen sich gegenseitig zu beobachten.

Selbst langjährige Verbündete scheinen plötzlich nicht mehr sicher zu sein.

Diese Szene zeigt eindrucksvoll, wie sehr der Kult auf Angst und Kontrolle basiert.

Vertrauen existiert kaum noch.


Kassandra gerät selbst in Gefahr

Während Deimos die Anwesenden mustert, nähert sich die Situation ihrem Höhepunkt.

Nach und nach richtet sich die Aufmerksamkeit immer stärker auf Kassandra.

Für einen kurzen Moment scheint es, als würde ihre Tarnung auffliegen.

Die Spannung steigt mit jeder Sekunde.

Gerade weil der Spieler keinerlei Kontrolle über den Ablauf besitzt, wirkt diese Szene besonders intensiv.

Schließlich gelingt es Kassandra im richtigen Moment, unbemerkt die Kammer zu verlassen.

Dieser Moment zählt zu den nervenaufreibendsten Abschnitten der frühen Hauptgeschichte.


Das Gespräch mit Herodotos

Nach ihrer Flucht trifft Kassandra erneut auf Herodotos.

Sie berichtet ihm ausführlich von den Ereignissen innerhalb der Kultkammer.

Gemeinsam analysieren beide die neuen Informationen.

Dabei wird deutlich:

  • Der Kult ist wesentlich größer als erwartet.
  • Deimos besitzt außergewöhnliche Macht.
  • Kassandras Familie spielt eine zentrale Rolle.
  • Innerhalb des Kults herrscht Misstrauen.
  • Die nächsten Schritte müssen sorgfältig geplant werden.

Herodotos erkennt sofort die historische Bedeutung dieser Erkenntnisse.

Zum ersten Mal besitzen sie konkrete Informationen über die innere Struktur des Kults.


Historischer Hintergrund: Gab es geheime Kulte wie den Kult des Kosmos?

Der Kult des Kosmos selbst ist eine fiktive Erfindung von Ubisoft.

Historisch existierte keine Organisation, die Politik, Militär und Religion Griechenlands in vergleichbarer Weise kontrollierte.

Dennoch orientiert sich das Spiel an verschiedenen historischen Vorbildern.

Im antiken Griechenland gab es tatsächlich:

  • religiöse Mysterienkulte,
  • philosophische Gemeinschaften,
  • politische Bündnisse,
  • geheime Rituale innerhalb bestimmter Kulte.

Bekannte Beispiele sind:

  • die Eleusinischen Mysterien,
  • der orphische Kult,
  • die Gemeinschaft der Pythagoreer.

Diese Gruppen beschäftigten sich jedoch überwiegend mit Religion, Philosophie oder spirituellen Lehren.

Eine geheime Weltverschwörung, wie sie der Kult des Kosmos darstellt, ist historisch nicht belegt.

Ubisoft nutzt diese historischen Inspirationen, um eine glaubwürdige fiktive Organisation zu erschaffen, die hervorragend zur Assassin's-Creed-Reihe passt.


Warum diese Mission ein Wendepunkt ist

„Das Schlangennest“ verändert die gesamte Wahrnehmung der Geschichte.

Bis zu diesem Zeitpunkt jagte Kassandra einzelne Kultisten.

Nun kennt sie erstmals:

  • die Hierarchie,
  • die Arbeitsweise,
  • die Ideologie,
  • die wichtigsten Persönlichkeiten.

Vor allem Deimos entwickelt sich unmittelbar zu einer der faszinierendsten Figuren des Spiels.

Die Szene in der Kultkammer gehört deshalb für viele Spieler zu den stärksten Momenten der gesamten Hauptgeschichte.

Sie verbindet Spannung, Storytelling und Charakterentwicklung auf außergewöhnliche Weise.


Fazit

Die Mission „Das Schlangennest“ zählt ohne Zweifel zu den bedeutendsten Kapiteln der frühen Handlung von Assassin's Creed Odyssey. Nachdem Kassandra Herodotos von den Enthüllungen der Pythia berichtet hat, wagt sie den gefährlichen Schritt in das Herz des Kults des Kosmos. Dort erhält sie erstmals einen tiefen Einblick in die Struktur der geheimen Organisation und erkennt, wie weit deren Einfluss tatsächlich reicht.

Besonders der erste große Auftritt von Deimos sorgt für einen unvergesslichen Moment. Mit dem abgeschlagenen Kopf Elpenors demonstriert die geheimnisvolle Figur ihre Macht und verbreitet Angst selbst unter den eigenen Verbündeten. Gleichzeitig wird deutlich, dass Kassandras Familie eine zentrale Rolle in den Plänen des Kults spielt.

Durch die gelungene Inszenierung, die düstere Atmosphäre und die zahlreichen Enthüllungen markiert diese Episode einen echten Wendepunkt der Geschichte. Aus einer Suche nach Antworten entwickelt sich endgültig ein gefährlicher Kampf gegen eine Organisation, deren Macht bis in die höchsten Kreise Griechenlands reicht – und deren Geheimnisse Kassandra erst nach und nach vollständig aufdecken wird.


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10/07/2026

Assassin's Creed Odyssey [017] 🗡️ Das Alter ist nur eine Zahl

Assassin's Creed Odyssey [017] 🗡️ Das Alter ist nur eine Zahl

Nach den dramatischen Ereignissen rund um Elpenor setzt Kassandra ihre Reise im antiken Griechenland fort. Ihr nächstes Ziel führt sie in eine der berühmtesten Städte der griechischen Welt: Delphi. Dort möchte sie Antworten auf die zahlreichen Fragen finden, die sich nach ihrer Begegnung mit dem Kult des Kosmos ergeben haben. Doch bereits bei ihrer Ankunft wird deutlich, dass die Wahrheit nicht so leicht zu finden ist. Zwischen beeindruckenden Tempelanlagen, einer faszinierenden Aussicht über das griechische Gebirge und geheimnisvollen Begegnungen entfaltet sich eines der spannendsten Kapitel der Geschichte von Assassin's Creed Odyssey.

Der Weg nach Delphi

Nachdem Elpenor ausgeschaltet wurde, folgt Kassandra den Hinweisen, die sie nach Delphi führen. Schon der Weg dorthin zeigt eindrucksvoll, warum Ubisoft die Welt des antiken Griechenlands so detailreich gestaltet hat. Dichte Wälder, steile Gebirgspfade und kleine Siedlungen vermitteln das Gefühl, tatsächlich durch das klassische Griechenland des 5. Jahrhunderts vor Christus zu reisen.

Delphi war nicht irgendeine Stadt. Bereits in der Antike galt sie als spirituelles Zentrum der griechischen Welt. Herrscher, Generäle, Händler und einfache Bürger reisten von weit her an, um das berühmte Orakel zu befragen. Genau diese Atmosphäre fängt das Spiel hervorragend ein.

Bevor Kassandra den Tempel erreicht, nutzt sie zunächst einen hohen Aussichtspunkt, um die Umgebung zu synchronisieren. Wie in vielen Assassin's-Creed-Titeln eröffnet die Synchronisation nicht nur neue Kartenbereiche, sondern bietet gleichzeitig einen spektakulären Blick über die Landschaft. Gerade Delphi gehört zu den optisch beeindruckendsten Regionen des gesamten Spiels.

Wiedersehen mit Barnabas und Herodotos

Am Heiligtum angekommen trifft Kassandra erneut auf ihre beiden Begleiter Barnabas und Herodotos.

Barnabas sorgt wie gewohnt für eine lockere Stimmung und zeigt sich optimistisch, dass das Orakel endlich Antworten liefern wird. Ganz anders verhält sich Herodotos. Als Historiker betrachtet er die Situation deutlich nüchterner und erkennt früh, dass hinter den Geschehnissen mehr steckt, als zunächst angenommen.

Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie Kassandra Zugang zur berühmten Pythia erhalten kann. Schon während der Gespräche entsteht der Eindruck, dass in Delphi eine angespannte Stimmung herrscht. Viele Bewohner wirken vorsichtig und beobachten Fremde mit Misstrauen.

Diese unterschwellige Spannung bereitet den Spieler auf die kommenden Ereignisse vor.

Die geheimnisvolle Pythia

Schließlich erhält Kassandra die Gelegenheit, mit der Pythia zu sprechen. Doch anstatt einer selbstbewussten Priesterin begegnet ihr eine Frau, die offensichtlich große Angst hat.

Ihre Antworten wirken ausweichend und ungewöhnlich vorsichtig. Immer wieder entsteht der Eindruck, dass sie nicht frei sprechen kann. Besonders für Kassandra wird schnell deutlich, dass das Verhalten der Pythia nicht zu den Erwartungen an das berühmteste Orakel Griechenlands passt.

Nach dem Gespräch analysiert Herodotos die Situation. Er vermutet, dass die Pythia unter Druck gesetzt wird und ihre Weissagungen längst nicht mehr unabhängig sind.

Immer deutlicher zeichnet sich das Bild ab, dass der Kult des Kosmos seinen Einfluss selbst auf die religiösen Institutionen Griechenlands ausgedehnt hat.

Damit erhält die Geschichte eine völlig neue Dimension.

Der Kult des Kosmos greift nach der Macht

Bereits zuvor wurde deutlich, dass der Kult des Kosmos im Verborgenen agiert. Doch Delphi zeigt erstmals das wahre Ausmaß seiner Macht.

Wenn sogar das berühmteste Orakel Griechenlands manipuliert wird, besitzt der Kult offenbar weitreichende Kontrolle über Politik, Religion und Gesellschaft.

Gerade dieser Aspekt macht die Handlung besonders spannend. Anstatt nur gegen einzelne Gegner zu kämpfen, steht Kassandra einer Organisation gegenüber, die nahezu jeden Bereich des öffentlichen Lebens beeinflusst.

Die Bedrohung wächst dadurch erheblich, denn niemand scheint wirklich unabhängig zu handeln.

Eine ungewöhnliche Bitte

Zwischen den Hauptaufgaben begegnet Kassandra einer älteren Frau, die sie um Hilfe bittet.

Für verschiedene Rituale und Heilmittel benötigt sie seltene Tierbestandteile. Dazu gehören unter anderem:

  • Bärenskrotum
  • Hirschzunge

Diese Aufgabe wirkt zunächst ungewöhnlich und sogar etwas humorvoll. Dennoch orientiert sie sich an historischen Vorstellungen der Antike, in denen tierische Bestandteile häufig medizinisch oder religiös verwendet wurden.

Solche Nebenquests lockern die ernste Hauptgeschichte auf und sorgen gleichzeitig dafür, dass Spieler weitere Regionen der Spielwelt erkunden.

Historischer Hintergrund: Wer war die Pythia?

Die Pythia war die höchste Priesterin des Gottes Apollon im Heiligtum von Delphi. Sie galt als Sprachrohr des Gottes und sprach Weissagungen aus, die von Priestern interpretiert wurden.

Menschen aus der gesamten griechischen Welt reisten nach Delphi, um wichtige Entscheidungen treffen zu können. Dabei ging es beispielsweise um:

  • Krieg oder Frieden
  • Gründung neuer Kolonien
  • politische Entscheidungen
  • religiöse Fragen
  • persönliche Schicksale

Die Antworten der Pythia waren häufig bewusst mehrdeutig formuliert. Dadurch konnten sie unterschiedlich interpretiert werden, was dem Orakel seinen geheimnisvollen Ruf verlieh.

Historische Quellen berichten, dass die Pythia während ihrer Weissagungen in einen tranceähnlichen Zustand versetzt wurde. Wie genau dieser entstand, ist bis heute Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Einige Historiker vermuten natürliche Gase aus Erdspalten, andere gehen von religiösen Ritualen oder psychologischen Faktoren aus.

Unabhängig davon entwickelte sich Delphi über Jahrhunderte zum bedeutendsten religiösen Zentrum Griechenlands.

Warum war Delphi Sitz des Orakels?

Nach der griechischen Mythologie besiegte Apollon an diesem Ort die gewaltige Schlange Python.

Anschließend errichtete er dort sein Heiligtum und machte Delphi zum Mittelpunkt seiner Verehrung. Tatsächlich bezeichneten die Griechen Delphi sogar als den "Nabel der Welt".

Diese Vorstellung wurde durch den berühmten Omphalos-Stein symbolisiert, der sich im Heiligtum befand.

Historisch lag Delphi zudem strategisch günstig zwischen mehreren bedeutenden Regionen Griechenlands. Dadurch entwickelte sich die Stadt zu einem religiösen, politischen und wirtschaftlichen Treffpunkt.

Regelmäßig fanden dort religiöse Feste sowie die Pythischen Spiele statt, die nach den Olympischen Spielen zu den wichtigsten Wettkämpfen der Antike gehörten.

Wofür wurden Bärenskrotum und Hirschzunge verwendet?

Die im Spiel erwähnten Tierbestandteile mögen zunächst skurril erscheinen, besitzen jedoch einen historischen Hintergrund.

Bärenskrotum

Für das Bärenskrotum existieren keine eindeutigen archäologischen Belege als allgemein verbreitetes Heilmittel. Allerdings wurden Geschlechtsorgane verschiedener Tiere in der antiken Volksmedizin teilweise als Symbol für Fruchtbarkeit, Stärke oder Männlichkeit verwendet.

Besonders Bären galten aufgrund ihrer enormen Kraft als mächtige Tiere. Bestandteile eines Bären konnten daher in magischen Ritualen oder volksmedizinischen Anwendungen Verwendung finden.

Hirschzunge

Auch die Hirschzunge wurde in verschiedenen antiken Heiltraditionen erwähnt. Hirsche standen symbolisch für Ausdauer, Schnelligkeit und Gesundheit.

Tierische Organe fanden in der damaligen Medizin häufig Anwendung. Pulver, Salben oder Tränke wurden aus unterschiedlichsten Bestandteilen hergestellt, da man ihnen heilende oder schützende Eigenschaften zuschrieb.

Viele dieser Vorstellungen beruhen jedoch auf dem damaligen Wissensstand und besitzen aus heutiger medizinischer Sicht keine nachgewiesene Wirksamkeit.

Ubisoft greift mit solchen Nebenquests historische Überlieferungen geschickt auf, ohne sie als wissenschaftliche Tatsachen darzustellen.

Atmosphärisches Storytelling auf höchstem Niveau

Besonders beeindruckend ist in dieser Episode die Atmosphäre von Delphi.

Die Architektur orientiert sich an historischen Vorbildern, die Tempelanlagen wirken imposant und die musikalische Untermalung verstärkt das Gefühl, einen heiligen Ort zu betreten.

Auch das Storytelling überzeugt. Die Bedrohung durch den Kult des Kosmos wird nicht ausschließlich durch Kämpfe vermittelt, sondern vor allem durch Dialoge, Andeutungen und das Verhalten der Figuren.

Die verängstigte Pythia vermittelt eindrucksvoll, wie tief die Verschwörung bereits in das öffentliche Leben eingedrungen ist.

Dadurch entsteht eine Spannung, die den Spieler neugierig auf die kommenden Kapitel macht.

Fazit

Die siebzehnte Episode von Assassin's Creed Odyssey verbindet spannende Storyentwicklung mit faszinierenden historischen Hintergründen. Kassandra erreicht Delphi in der Hoffnung auf Antworten, muss jedoch feststellen, dass selbst das berühmte Orakel Griechenlands offenbar unter dem Einfluss des Kults des Kosmos steht.

Das Wiedersehen mit Barnabas und Herodotos sorgt für interessante Dialoge, während die Begegnung mit der Pythia den nächsten großen Wendepunkt der Handlung einleitet. Ergänzt wird die Geschichte durch eine ungewöhnliche Nebenquest, deren Tierbestandteile auf antike Vorstellungen von Medizin und Ritualen anspielen.

Gerade diese Mischung aus historischer Inspiration, mythologischen Elementen und einer packenden Verschwörung macht Assassin's Creed Odyssey auch viele Jahre nach seiner Veröffentlichung zu einem der atmosphärisch dichtesten Serienteile. Wer Geschichte, Erkundung und spannende Charaktere miteinander verbinden möchte, erlebt in Delphi eines der eindrucksvollsten Kapitel des gesamten Spiels.


Playlist: Assassin’s Creed Origin – Velgandr's Let’s Play

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Komm mit Kassandra der Söldnerin mit auf ein Abenteuer durch das alte Griechenland dem Land des Weines – exklusiv bei Velgandr

 

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