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04/09/2026

Assassin's Creed Odyssey [073] 🗡️ Darf ich vorstellen Hades Podarkes

Assassin's Creed Odyssey [073] 🗡️ Darf ich vorstellen Hades Podarkes 

 Assassin's Creed Odyssey [073] führt Kassandra zurück zu einem ihrer wichtigsten Ziele auf den Silberinseln: Podarkes. Der Anführer, der die Inseln mit harter Hand kontrolliert, soll endlich ausgeschaltet werden. Die passende Mission trägt den bezeichnenden Namen „Darf ich vorstellen, Hades? Podarkes!“ und macht bereits mit ihrem Titel deutlich, dass für den Herrscher der Silberinseln diesmal Schluss sein soll.

Ganz so einfach lässt sich Podarkes allerdings nicht beseitigen. Ein Söldner stellt sich Kassandra in den Weg und macht aus der geplanten Eliminierung einen weiteren Kampf. Statt sich blind durch die Gegner zu kämpfen, nutzt Kassandra jedoch die Dächer zu ihrem Vorteil. Von oben lassen sich Gegner kontrollierter ausschalten, während gleichzeitig Erfahrung, Ressourcen und Drachmen eingesammelt werden können.

Und genau hier zeigt sich wieder eine der Stärken von Assassin's Creed Odyssey: Ein Auftrag kann gleichzeitig ein Story-Ziel, eine Kampfsituation und eine Gelegenheit zum Aufleveln sein.

Assassin's Creed Odyssey [073] 🗡️ Darf ich vorstellen Hades Podarkes

Die Geschichte rund um die Silberinseln nähert sich ihrem nächsten Höhepunkt. Kassandra hat sich bereits mit den Problemen auf Mykonos und Delos beschäftigt und ist dabei immer tiefer in den Konflikt mit Podarkes hineingeraten. Nun steht eine Aufgabe im Mittelpunkt, die deutlich direkter ist als viele der vorherigen Missionen: Podarkes soll sterben.

Die Mission „Darf ich vorstellen, Hades? Podarkes!“ ist damit im Kern eine Eliminierungsmission. Kassandra muss den Anführer erreichen und ausschalten. Doch bevor sie ihr eigentliches Ziel erledigen kann, bekommt sie es noch mit einem Söldner zu tun.

Das ist in Assassin's Creed Odyssey keine ungewöhnliche Situation. Wer als Söldnerin selbst für Aufträge bezahlt wird und gleichzeitig ein Kopfgeld auf sich trägt, kann jederzeit zum Ziel eines anderen Söldners werden. Für Kassandra bedeutet das: Selbst eine gezielte Mission gegen einen wichtigen Gegner kann plötzlich durch einen zusätzlichen Elitekämpfer komplizierter werden.

Wer ist Podarkes in Assassin's Creed Odyssey?

Podarkes ist einer der zentralen Gegenspieler des Handlungsstrangs auf den Silberinseln. Er herrscht über die Inseln mit Unterdrückung und steht damit im direkten Konflikt mit denjenigen, die sich gegen seine Herrschaft auflehnen.

Für Kassandra ist Podarkes deshalb nicht einfach ein gewöhnlicher Gegner auf der Karte. Seine Beseitigung besitzt innerhalb dieses Handlungsstrangs eine politische Bedeutung. Solange Podarkes an der Macht bleibt, kann der Konflikt auf den Silberinseln nicht einfach beendet werden.

Der Spitzname „Hades“ im Missionsnamen passt dabei hervorragend zur Situation. Hades ist in der griechischen Mythologie der Gott und Herrscher der Unterwelt. Der Missionsname spielt somit offensichtlich mit der Vorstellung, Podarkes seinem endgültigen Schicksal entgegenzuschicken.

Wie kann man Podarkes in Assassin's Creed Odyssey besiegen?

In dieser Episode zeigt sich, dass nicht immer der direkte Weg durch einen Gegnerbereich die beste Lösung ist. Die Dächer bieten Kassandra einen taktischen Vorteil. Von dort aus kann sie Gegner gezielt bekämpfen und sich gleichzeitig einen besseren Überblick über das Gebiet verschaffen.

Gerade bei einem wichtigen Ziel wie Podarkes kann diese erhöhte Position nützlich sein. Statt mitten in einer Gruppe von Gegnern zu stehen, kann Kassandra die Umgebung zu ihrem Vorteil nutzen. Hinzu kommt, dass der Kampf gegen den auftauchenden Söldner nicht einfach nur ein Hindernis darstellt.

Der Söldner kann gleichzeitig eine Möglichkeit sein, zusätzliche Erfahrung, Ressourcen und Drachmen zu sammeln. Dadurch bekommt die Begegnung einen zweiten Nutzen: Kassandra beseitigt einen gefährlichen Gegner und verbessert gleichzeitig ihre eigene Ausgangslage.

Warum sind Dächer in Assassin's Creed Odyssey so praktisch?

Die erhöhte Position ist eine der grundlegenden taktischen Möglichkeiten, die das Assassin's-Creed-Spielprinzip seit jeher prägt. Auch wenn Assassin's Creed Odyssey stärker auf Rollenspielelemente und offene Kämpfe setzt als einige ältere Teile der Reihe, bleibt die Umgebung ein wichtiger Bestandteil des Gameplays.

Dächer ermöglichen es Kassandra, Gegnerbereiche aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Für Spieler, die nicht einfach frontal in jede Gruppe laufen möchten, können solche Positionen deshalb einen erheblichen praktischen Vorteil bieten.

In dieser Episode wird genau daraus eine kleine Farm-Möglichkeit: Gegner werden nicht nur wegen des Missionsziels bekämpft, sondern auch wegen der daraus entstehenden Belohnungen.

Erfahrung, Ressourcen und Drachmen: Warum sich das Abfarmen lohnt

Assassin's Creed Odyssey besitzt ein umfangreiches Rollenspielsystem. Kassandra sammelt Erfahrung, verbessert ihre Fähigkeiten und benötigt verschiedene Ressourcen, um ihre Ausrüstung weiterzuentwickeln.

Dadurch kann ein Gegner mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen. Er ist zunächst ein Hindernis, kann aber nach seinem Tod auch Erfahrungspunkte, Ressourcen und Geld liefern. Genau diese Perspektive macht das Abfarmen von Gegnern für einen Spieler interessant, der Kassandra möglichst effektiv weiterentwickeln möchte.

Besonders bei einem Söldner kann sich die Begegnung lohnen. Ein Söldner ist schließlich nicht nur irgendein Soldat. Durch das Söldnersystem kann er eine ernsthafte zusätzliche Bedrohung darstellen. Wird er besiegt, verwandelt sich diese Bedrohung gleichzeitig in eine zusätzliche Einnahmequelle und Erfahrungsmöglichkeit.

  • Erfahrung: Hilft Kassandra beim Aufstieg auf höhere Stufen.
  • Drachmen: Das Geld kann für verschiedene Zwecke innerhalb des Spiels verwendet werden.
  • Ressourcen: Gegner und deren Ausrüstung können zusätzliche Materialien liefern.
  • Söldner: Ein gefährlicher Gegner wird beseitigt und kann zusätzliche Belohnungen einbringen.

Podarkes' letzte Worte

Nachdem Kassandra Podarkes erreicht, kommt es zu einer kurzen, aber bemerkenswerten Todessequenz. Podarkes jammert darüber, dass seine Tochter es hätte tun sollen. Dadurch bekommt sein Tod noch einmal eine persönliche Note.

Gerade solche letzten Momente gehören zu den Situationen, in denen Assassin's Creed Odyssey seine großen politischen Konflikte mit persönlichen Beziehungen verbindet. Podarkes ist zwar ein mächtiger Gegenspieler, gleichzeitig wird in seinem letzten Moment noch einmal seine familiäre Verbindung angesprochen.

Für Kassandra ändert das jedoch nichts am Ergebnis: Podarkes ist besiegt. Sein Tod beendet damit einen wichtigen Abschnitt des Konflikts auf den Silberinseln.

Interessant ist außerdem, dass der Spieler Podarkes nicht einfach als isolierten Bosskampf betrachten sollte. Sein Ende ist das Ergebnis des gesamten Handlungsstrangs, in dem Kassandra gegen seine Herrschaft vorgeht und den Widerstand auf den Silberinseln unterstützt.

Was passiert nach Podarkes?

Mit Podarkes' Tod endet die Episode nicht einfach mit dem Einsammeln der Belohnungen. Kassandra hat weiterhin Möglichkeiten, in den Konflikt zwischen Sparta und Athen einzugreifen.

Eine wichtige Möglichkeit bietet die Mission „Waffenruf“. Über diese Mission kann Kassandra mit einem spartanischen Polemarchen sprechen. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt erneut vom persönlichen Kampf gegen Podarkes hin zum größeren militärischen Konflikt.

Der Polemarch ist dabei eine militärische Funktion. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bezeichnet sinngemäß einen militärischen Anführer beziehungsweise einen mit militärischen Aufgaben betrauten Amtsträger. Assassin's Creed Odyssey verwendet solche historischen Begriffe, um seine Welt stärker an die politischen und militärischen Strukturen des antiken Griechenlands anzulehnen.

Von der persönlichen Mission direkt auf das Schlachtfeld

Nach der Eliminierung von Podarkes steht Kassandra damit bereits vor der nächsten Herausforderung: der Schlacht gegen die Athener.

Genau hier zeigt sich wieder die Verbindung zwischen den verschiedenen Ebenen von Assassin's Creed Odyssey. Auf der einen Seite erledigt Kassandra persönliche Aufträge und beseitigt einzelne wichtige Personen. Auf der anderen Seite beeinflusst sie durch ihre Aktionen die Machtverhältnisse zwischen den Fraktionen.

Der Wechsel vom Attentat auf Podarkes hin zu einer offenen Schlacht ist deshalb ein interessanter Kontrast. Gerade noch nutzt Kassandra Dächer und taktische Positionen, um einen einzelnen Gegner auszuschalten. Anschließend kann sie sich wieder auf ein deutlich größeres Schlachtfeld begeben.

Die Athenischen und Spartanischen Streitkräfte stehen sich im Rahmen des Peloponnesischen Krieges gegenüber. Kassandra kann dabei als Söldnerin Einfluss auf die Situation nehmen und sich an militärischen Auseinandersetzungen beteiligen.

Warum Episode 073 für das Gameplay interessant ist

„Darf ich vorstellen, Hades? Podarkes!“ ist eine Episode, in der mehrere Systeme von Assassin's Creed Odyssey besonders deutlich zusammenkommen. Die Hauptaufgabe ist zwar die Eliminierung von Podarkes, aber der Weg dorthin besteht aus weit mehr als einem einzelnen Kampf.

Das Kopfgeldsystem kann einen zusätzlichen Söldner auf den Plan rufen. Die offene Welt ermöglicht es Kassandra, die Umgebung taktisch zu nutzen. Das Rollenspielsystem belohnt Kämpfe mit Erfahrung und Ressourcen. Und anschließend wartet mit „Waffenruf“ bereits die nächste Möglichkeit, in den Krieg zwischen Athen und Sparta einzugreifen.

Genau diese Verzahnung macht den Reiz von Assassin's Creed Odyssey aus. Eine Mission muss nicht nur aus „Ziel erreichen und Ziel töten“ bestehen. Je nachdem, wie Kassandra vorgeht, kann daraus gleichzeitig eine Gelegenheit zum Aufleveln, Sammeln und Vorbereiten auf die nächste Schlacht werden.

Fazit: Hades Podarkes ist Geschichte

Mit Podarkes fällt in Episode 073 ein weiterer wichtiger Gegner der Silberinseln. Kassandra erledigt ihren Auftrag, obwohl ein Söldner für zusätzliche Schwierigkeiten sorgt. Die Dächer erweisen sich dabei als praktische taktische Position, von der aus sich Gegner kontrollierter bekämpfen lassen.

Gleichzeitig wird der Kampf effizient genutzt: Erfahrung, Ressourcen und Drachmen wandern nach und nach in Kassandras Besitz. Damit wird aus einem notwendigen Kampf eine kleine Gelegenheit zum Farmen.

Besonders interessant ist aber der Übergang zum nächsten Abschnitt. Mit der Mission „Waffenruf“ kann Kassandra mit einem spartanischen Polemarchen sprechen und sich erneut in den Konflikt mit den Athenern einmischen.

Podarkes ist damit zwar Geschichte, doch der Krieg ist noch lange nicht vorbei. Und Kassandra bleibt genau dort, wo sie sich inzwischen am besten auskennt: mitten zwischen persönlichen Konflikten, politischen Machtkämpfen, Söldnern und offenen Schlachten.

FAQ: Assassin's Creed Odyssey [073] und Podarkes

Wer ist Podarkes in Assassin's Creed Odyssey?

Podarkes ist ein Gegenspieler im Handlungsstrang der Silberinseln. Er herrscht über Mykonos und Delos und steht im Zentrum des Konflikts, gegen den Kassandra vorgeht.

Wie wird Podarkes in Assassin's Creed Odyssey besiegt?

In der Mission „Darf ich vorstellen, Hades? Podarkes!“ muss Kassandra Podarkes eliminieren. In der beschriebenen Episode nutzt sie dabei unter anderem die Dächer als taktische Position.

Warum taucht bei Podarkes ein Söldner auf?

Das Söldnersystem von Assassin's Creed Odyssey kann dafür sorgen, dass ein Söldner Kassandra verfolgt, wenn auf sie ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Dadurch kann ein weiterer Gegner in eine laufende Mission eingreifen.

Kann man Söldner in Assassin's Creed Odyssey zum Farmen nutzen?

Ja. Besiegte Söldner können Kassandra unter anderem Erfahrung, Drachmen und Ressourcen einbringen. Dadurch können sie neben ihrer Funktion als Gegner auch als zusätzliche Möglichkeit zum Aufleveln und Sammeln dienen.

Warum sind Dächer in Assassin's Creed Odyssey taktisch nützlich?

Dächer ermöglichen Kassandra eine erhöhte Position und einen besseren Überblick über bestimmte Gegnerbereiche. Sie können deshalb genutzt werden, um Gegner gezielter und kontrollierter zu bekämpfen.

Was bedeutet „Darf ich vorstellen, Hades? Podarkes!“?

Die Missionsbezeichnung spielt auf Hades an, den Herrscher der Unterwelt in der griechischen Mythologie. Im Zusammenhang mit Podarkes deutet der Name humorvoll auf dessen bevorstehenden Tod hin.

Was ist ein Polemarch im antiken Griechenland?

Ein Polemarch war eine militärische Führungs- beziehungsweise Amtsfunktion. Der griechische Begriff bedeutet sinngemäß „Kriegsherrscher“ oder „militärischer Anführer“. Assassin's Creed Odyssey verwendet den Begriff für militärische Anführer innerhalb seiner Spielwelt.

Was ist die Mission „Waffenruf“ in Assassin's Creed Odyssey?

„Waffenruf“ bietet Kassandra die Möglichkeit, mit einem spartanischen Polemarchen zu sprechen und sich anschließend an einem militärischen Konflikt gegen die Athener zu beteiligen.

Ist Podarkes eine historische Person?

Nein. Podarkes ist eine fiktive Figur aus Assassin's Creed Odyssey. Das Spiel setzt seine Geschichte jedoch in den historischen Kontext des Peloponnesischen Krieges und verwendet reale Orte, politische Konflikte und militärische Begriffe.


Playlist: Assassin’s Creed Odyssey – Velgandr's Let’s Play

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01/08/2026

Assassin's Creed Odyssey [039] 🗡️ Söldner Farmen

Assassin's Creed Odyssey [039] 🗡️ Söldner Farmen

Kassandra ist in Assassin's Creed Odyssey weiterhin auf der Suche nach genügend Drachmen. Die Informationen, die sie von der Piratin Xenia erhalten möchte, sind schließlich nicht kostenlos. Wer Antworten über Kassandras Mutter bekommen möchte, muss dafür bezahlen – und diese Bezahlung verlangt nach einer ordentlichen Menge Geld.

Während Kassandra nach Möglichkeiten sucht, ihre finanziellen Reserven aufzustocken, entdeckt sie einen besonders interessanten Ort. Hier befinden sich nicht nur Soldaten, sondern auch immer wieder Söldner, die Jagd auf Kassandra machen.

Was für andere Spieler vielleicht eine unangenehme Situation wäre, entwickelt sich für Kassandra zu einer hervorragenden Gelegenheit.

Denn wenn die Söldner ohnehin kommen, warum sollte man sie nicht einfach besiegen?

Genau daraus entsteht in dieser Episode eine Art Söldner-Farm.

Kaum ist ein Gegner besiegt, scheint bereits der nächste Söldner auf dem Weg zu sein. Die Kopfgeldjäger wollen ihre Belohnung kassieren, doch Kassandra dreht den Spieß einfach um.

Statt selbst zur Beute zu werden, macht sie die Jäger zu ihrer eigenen Beute.


Ein idealer Ort zum Farmen

Der entscheidende Vorteil dieser Stelle liegt in ihrer Umgebung.

Kassandra befindet sich in einem Gebiet, in dem sich mehrere feindliche Soldaten aufhalten. Gleichzeitig sorgen die Aktionen der Söldnerin dafür, dass weitere Gegner auf sie aufmerksam werden.

Das führt zu einem beinahe konstanten Strom neuer Gegner.

Für die Hauptgeschichte wäre das vermutlich eher lästig.

Für das Farmen ist es dagegen geradezu ideal.

Jeder besiegte Gegner kann Erfahrung, Drachmen oder Ausrüstung liefern.

Und Söldner gehören dabei zu den besonders interessanten Gegnern.


Warum Söldner so wertvoll sind

Söldner sind in Assassin's Creed Odyssey keine gewöhnlichen Soldaten.

Sie besitzen häufig bessere Ausrüstung und können deutlich gefährlicher sein.

Gleichzeitig können sie für Kassandra sehr wertvolle Belohnungen liefern.

Ein erfolgreicher Kampf kann unter anderem bedeuten:

  • Erfahrungspunkte,
  • Drachmen,
  • Waffen,
  • Rüstung,
  • weitere Beute,
  • Fortschritt im Söldnerrang.

Damit lohnt sich ein Kampf gegen einen Söldner gleich mehrfach.

Gerade in einer Phase des Spiels, in der Kassandra ihre Ausrüstung verbessern und Geld für Xenia sammeln möchte, sind solche Gegner deshalb besonders interessant.


Das Kopfgeld wird zum Vorteil

Normalerweise ist das Kopfgeldsystem eine Belastung.

Kassandra begeht Straftaten.

Die Welt reagiert darauf.

Und irgendwann werden Söldner auf sie aufmerksam.

Sie verfolgen sie, greifen sie an und versuchen, die ausgeschriebene Belohnung zu kassieren.

Doch Kassandra kann diese Mechanik gegen ihre Gegner verwenden.

Je höher die Aufmerksamkeit, desto mehr Söldner können auftauchen.

Und jeder dieser Söldner stellt gleichzeitig eine neue Gelegenheit dar.

Damit entsteht eine interessante Umkehrung:

Das Kopfgeld, das Kassandra eigentlich gefährden soll, erzeugt gleichzeitig neue Einnahmen.


Wenn die Gegner nicht aufhören

Genau das macht die Episode so interessant.

Kaum ist ein Kampf beendet, bleibt kaum Zeit zum Durchatmen.

Der nächste Söldner kann bereits auf dem Weg sein.

Die Situation entwickelt sich dadurch beinahe zu einer Endlosschleife:

Ein Söldner erscheint.

Kassandra kämpft.

Der Söldner wird besiegt.

Kassandra sammelt die Beute.

Der nächste Gegner taucht auf.

Und wieder beginnt der Kampf.

Für einen Spieler, der gezielt Erfahrung oder Ausrüstung sammeln möchte, kann das ausgesprochen effektiv sein.


Söldner farmen statt Söldner fliehen

In vielen Situationen würde ein Spieler wahrscheinlich versuchen, einem starken Söldner auszuweichen.

Schließlich können diese Gegner gefährlich werden.

Kassandra verfolgt diesmal allerdings eine andere Strategie.

Sie stellt sich den Gegnern.

Und zwar immer wieder.

Dadurch wird das Söldnersystem von einer Bedrohung zu einer Farming-Methode.

Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Mechaniken eines Open-World-Rollenspiels miteinander verbinden lassen.


Erfahrungspunkte sammeln

Einer der wichtigsten Vorteile besteht in den Erfahrungspunkten.

Kassandra kann durch Kämpfe ihren Charakter weiterentwickeln.

Mit jedem Level stehen ihr bessere Möglichkeiten zur Verfügung.

Neue Fähigkeiten können freigeschaltet werden.

Ausrüstung kann verbessert werden.

Und stärkere Gegner können bekämpft werden.

Gerade wenn bestimmte Gegner zu diesem Zeitpunkt noch etwas über Kassandras aktuellem Level liegen, kann das Sammeln von Erfahrung einen erheblichen Unterschied machen.


Die Ausrüstung der Söldner

Ein weiterer Grund, warum Söldner interessant sind, ist ihre Ausrüstung.

Besiegte Söldner können Waffen und Rüstungsteile hinterlassen.

Diese Gegenstände können entweder selbst verwendet oder verkauft werden.

Wenn Kassandra etwas Besseres findet, kann die alte Ausrüstung verkauft werden.

Damit entsteht erneut ein wirtschaftlicher Kreislauf:

Kämpfen → Beute erhalten → Ausrüstung prüfen → Gegenstände verwenden oder verkaufen → Drachmen sammeln.

Das ist besonders hilfreich, weil Kassandra ihre finanziellen Mittel aktuell dringend benötigt.


Drachmen für die Suche nach der Mutter

Die Drachmen sind weiterhin kein Selbstzweck.

Kassandra möchte Xenia bezahlen.

Xenia besitzt möglicherweise Informationen über Kassandras Mutter.

Damit ist jeder Kampf Teil einer größeren Geschichte.

Wenn Kassandra einen Söldner besiegt und dessen Ausrüstung verkauft, kommt sie ihrer Bezahlung ein kleines Stück näher.

Wenn sie genügend Erfahrung sammelt und stärker wird, kann sie schwierigere Aufgaben bewältigen.

Und je stärker sie wird, desto besser sind ihre Chancen, die Wahrheit über ihre Familie aufzudecken.


Das Söldnersystem von Assassin's Creed Odyssey

Das Söldnersystem gehört zu den auffälligsten Rollenspielelementen von Assassin's Creed Odyssey.

Kassandra befindet sich innerhalb einer Rangliste von Söldnern.

Andere Söldner können sie verfolgen.

Gleichzeitig kann sie selbst Jagd auf andere Söldner machen.

Das sorgt für eine dynamische Hierarchie.

Wer einen Söldner besiegt, kann in dieser Rangliste aufsteigen.

Damit sind Söldner nicht einfach nur zufällige Gegner.

Sie sind Bestandteil eines eigenen Systems.


Warum das Farmen funktioniert

Das Farmen funktioniert vor allem deshalb gut, weil mehrere Belohnungsmechaniken gleichzeitig greifen.

Ein Kampf gegen einen Söldner bringt nicht nur Erfahrung.

Er kann auch Geld und Ausrüstung liefern.

Die Ausrüstung kann anschließend verkauft werden.

Dadurch erzeugt ein einziger Kampf mehrere Arten von Fortschritt.

Kassandra wird stärker.

Ihr Inventar wird besser.

Ihre Geldreserven wachsen.

Und gleichzeitig kann sie ihren Rang innerhalb des Söldnersystems verbessern.


Ein riskantes Unterfangen

Natürlich ist das Farmen nicht vollkommen ungefährlich.

Wenn ständig neue Söldner auftauchen, kann die Situation irgendwann außer Kontrolle geraten.

Ein einzelner Gegner ist möglicherweise kein großes Problem.

Mehrere hochstufige Söldner gleichzeitig können dagegen eine erhebliche Gefahr darstellen.

Auch Soldaten in der Umgebung können sich in den Kampf einmischen.

Dann entsteht ein chaotisches Gefecht.

Kassandra muss deshalb ständig darauf achten, wie viele Gegner gleichzeitig auf sie aufmerksam geworden sind.


Wenn aus Farmen Überleben wird

Genau hier liegt die Grenze zwischen effizientem Farmen und unnötigem Risiko.

Solange Kassandra die Gegner kontrollieren kann, ist die Situation äußerst lukrativ.

Wenn jedoch mehrere starke Söldner gleichzeitig eintreffen, kann sich das Blatt wenden.

Dann muss der Spieler entscheiden:

Weiterkämpfen?

Oder zurückziehen?

Das macht das System interessanter als ein gewöhnliches Farmgebiet.

Der Spieler muss das Risiko selbst einschätzen.


Die Bedeutung des richtigen Standorts

Ein guter Farming-Spot ist deshalb nicht nur durch die Anzahl der Gegner definiert.

Auch die Umgebung ist wichtig.

Kassandra benötigt genügend Platz zum Kämpfen.

Sie sollte Gegner möglichst kontrolliert bekämpfen können.

Gleichzeitig darf sie nicht von allen Seiten umzingelt werden.

Der Standort aus dieser Episode bietet genau deshalb interessante Möglichkeiten.

Soldaten liefern zusätzliche Gegner.

Söldner sorgen für stärkere Herausforderungen.

Und die wiederkehrenden Kämpfe ermöglichen es, kontinuierlich Erfahrung und Beute zu sammeln.


Historischer Hintergrund: Söldner im antiken Griechenland

Das Konzept des Söldners ist historisch keineswegs neu.

Bereits im antiken Griechenland kämpften Männer für Bezahlung außerhalb ihrer eigenen Polis.

Besonders im 4. Jahrhundert v. Chr. wurden griechische Söldner zunehmend zu einem wichtigen militärischen Faktor.

Ein berühmtes Beispiel ist der bereits aus der Geschichte bekannte Zug der Zehntausend.

Diese griechischen Söldner wurden von Kyros dem Jüngeren angeworben und zogen mit ihm in Richtung Persien.

Nach dem Tod von Kyros mussten sie sich unter schwierigen Bedingungen zurück in Richtung griechische Welt durchkämpfen.

Der Historiker Xenophon beschrieb diese Ereignisse später in seiner Anabasis.


Warum waren Söldner attraktiv?

Söldner konnten für Herrscher eine praktische Lösung darstellen.

Eine Polis musste nicht ausschließlich auf ihre eigenen Bürger zurückgreifen.

Professionelle Kämpfer konnten kurzfristig angeworben werden.

Das war besonders wichtig, wenn größere militärische Operationen durchgeführt werden sollten.

Natürlich mussten diese Kämpfer bezahlt werden.

Damit waren militärische Macht und finanzielle Ressourcen eng miteinander verbunden.


Sold als Grundlage militärischer Macht

Ein Soldat kämpft nicht kostenlos.

Auch in der Antike mussten Armeen versorgt werden.

Dazu gehörten:

  • Nahrung,
  • Waffen,
  • Rüstungen,
  • Unterkünfte,
  • Transport,
  • Sold.

Für Söldner war die Bezahlung besonders wichtig.

Ihr Einkommen hing unmittelbar von ihrer militärischen Tätigkeit ab.

Das macht die Situation von Kassandra durchaus interessant.

Sie ist selbst Söldnerin.

Sie kämpft für Geld.

Und gleichzeitig jagt sie andere Söldner, die ebenfalls für Geld kämpfen.


Die Drachme als antikes Zahlungsmittel

Die Drachme war eine reale Währung der griechischen Welt.

Vor allem Silbermünzen spielten eine wichtige Rolle.

Eine Drachme war nicht einfach eine beliebige Spielmünze, sondern stand für eine bestimmte Menge Edelmetall.

Die tatsächliche Kaufkraft konnte sich je nach Zeit und Ort unterscheiden.

Das Spiel vereinfacht diese komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge natürlich stark.

Dennoch vermittelt die Verwendung der Drachme zumindest einen Eindruck davon, wie wichtig monetäre Ressourcen für das Leben in der Antike waren.


Söldner als Teil einer größeren Gesellschaft

Interessant ist außerdem, dass Söldner nicht zwangsläufig als gesetzlose Banditen verstanden werden sollten.

Viele waren professionelle Kämpfer.

Sie konnten für verschiedene Herrscher, Städte oder militärische Anführer kämpfen.

Ihre Loyalität konnte dabei stärker vom vereinbarten Sold als von einer dauerhaften politischen Bindung abhängen.

Genau dieses Prinzip wird in Assassin's Creed Odyssey stark vereinfacht dargestellt.


Die moderne Interpretation im Spiel

Ubisoft nutzt das historische Konzept und macht daraus ein dynamisches Gameplay-System.

Die Söldner verfolgen Kassandra.

Sie reagieren auf ihr Kopfgeld.

Sie tauchen teilweise überraschend auf.

Und sie können selbst zur Beute werden.

Historisch wäre ein solches System natürlich wesentlich komplizierter gewesen.

Doch für ein Videospiel funktioniert die Mechanik hervorragend.


Von der Bedrohung zur Einnahmequelle

Das vielleicht Interessanteste an dieser Episode ist deshalb die Perspektive.

Am Anfang sind Söldner Gegner.

Dann erkennt Kassandra, dass sie von ihnen profitieren kann.

Sie besiegt sie.

Sie nimmt ihre Beute.

Sie sammelt Erfahrung.

Und sie erhält Drachmen.

Dadurch wird aus einem eigentlich negativen Spielelement eine Farming-Strategie.

Das ist genau die Art von Systeminteraktion, die Open-World-RPGs interessant macht.


Der wirtschaftliche Kreislauf

Die Episode lässt sich fast als kleines Wirtschaftssystem betrachten:

Söldner erscheinen → Kassandra besiegt sie → Beute wird gesammelt → Ausrüstung wird verwendet oder verkauft → Drachmen und Erfahrung steigen → Kassandra wird stärker → weitere Söldner können besiegt werden.

Das Spiel belohnt damit aktive Spieler.

Wer nur der Hauptquest folgt, erhält zwar ebenfalls Erfahrung und Geld.

Wer aber seine Umgebung ausnutzt, kann seinen Charakter deutlich stärker entwickeln.


Warum Farmen in dieser Phase sinnvoll ist

Kassandra befindet sich aktuell in einer Phase, in der ihre Ausrüstung und ihr Level noch nicht vollständig mit allen Gegnern mithalten können.

Das Farmen bietet deshalb die Möglichkeit, diesen Rückstand zu reduzieren.

Ein paar zusätzliche Level können neue Fähigkeiten ermöglichen.

Neue Ausrüstung kann den verursachten Schaden erhöhen.

Eine bessere Rüstung kann die Überlebenschancen steigern.

Und zusätzliche Drachmen erleichtern den Einkauf beziehungsweise die Verbesserung von Ausrüstung.


Ein kleiner Vorgeschmack auf kommende Herausforderungen

Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto stärker werden die Gegner.

Der Kult des Kosmos bleibt eine große Bedrohung.

Söldner werden ebenfalls anspruchsvoller.

Und Kassandras Suche nach ihrer Mutter führt sie immer weiter durch die griechische Welt.

Die zusätzliche Erfahrung aus diesen Kämpfen kann sich deshalb später auszahlen.

Was in dieser Episode wie ein kleiner Umweg aussieht, kann langfristig eine wichtige Vorbereitung sein.


Fazit

„Söldner Farmen“ ist eine Episode, die sich stark auf eine der interessantesten Gameplay-Mechaniken von Assassin's Creed Odyssey konzentriert.

Kassandra entdeckt einen Ort, an dem sie nicht nur gegen gewöhnliche Soldaten kämpfen kann, sondern immer wieder von Söldnern angegriffen wird. Anstatt vor diesen Gegnern davonzulaufen, nutzt sie die Situation zu ihrem Vorteil.

Jeder Söldner kann Erfahrung, Drachmen und wertvolle Ausrüstung liefern.

Damit wird aus dem Kopfgeldsystem eine regelrechte Einnahmequelle.

Kaum ist ein Gegner besiegt, kann bereits der nächste auftauchen. Dadurch entsteht ein beinahe kontinuierlicher Kampf, bei dem Kassandra kaum Zeit zum Verschnaufen bekommt.

Natürlich bleibt diese Strategie riskant.

Wenn zu viele Gegner gleichzeitig eintreffen, können die Kämpfe schnell eskalieren. Deshalb ist ein geeigneter Standort entscheidend. Wer Gegner kontrolliert und nicht zulässt, dass Kassandra von mehreren Seiten umzingelt wird, kann das Söldnersystem jedoch sehr effektiv ausnutzen.

Historisch passt das Thema ebenfalls gut zur Spielwelt. Söldner waren in der griechischen Antike wichtige professionelle Kämpfer. Sie wurden für militärische Unternehmungen angeworben und erhielten dafür einen Sold. Besonders im 4. Jahrhundert v. Chr. spielten griechische Söldner in verschiedenen Konflikten eine bedeutende Rolle.

Die Drachme war dabei eine reale griechische Währung und verdeutlicht im Spiel die wirtschaftliche Seite von Kassandras Leben.

Denn Kassandra kämpft nicht ausschließlich für Ruhm.

Sie braucht Geld.

Sie braucht Ausrüstung.

Und vor allem braucht sie genügend Drachmen, um Xenia für die Informationen über ihre Mutter zu bezahlen.

So wird das Farmen der Söldner zu mehr als einer einfachen Gameplay-Aktivität.

Es ist ein weiterer Schritt auf Kassandras persönlicher Reise.

Die Söldner wollen ihr Kopfgeld.

Kassandra will ihre Beute.

Und am Ende entscheidet sich, wer von beiden die Drachmen mit nach Hause nimmt.

In dieser Episode wird aus der Jagd auf Kassandra endgültig eine Jagd von Kassandra – und die Söldner werden dabei selbst zur Beute.


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